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Freitag, 25. September 2015

Eggs en Cocette


Erinnert ihr euch noch an meinen Ausflug in die Stadt wo die Sachertorte 
wohl stündlich gebacken und der Strudelteig so dünn wie nirgends
ausgerollt wird? Mai diesen Jahres durfte ich im Rahmen von Salt and the 
City Mozarts Geburtsstadt erkunden und durfte dabei viele tolle Blogger
des Food und Lifestyle Genres kennen lernen. Eine unter ihnen und 
Mitorganisatorin von Salt and the City war Claudia vom Food Blog 
Geschmeidige Köstlichkeiten.  Ihr Blog ist keineswegs 0815 im Food Bereich,
denn Claudia bloggt auf Geschmeidige Köstlichkeiten bereits seit 3 Jahren über barrierefreies
Essen. Dieses soll folglich möglichst leicht zu kauen und zu schlucken sein,
damit auch Personen mit Einschränkungen die Speisen verzehren können.

Seit dem Blogger-Treffen bleibe ich nun nicht nur auf Claudias Travel Blog claudiaontour auf 
dem Laufenden welche Ausflugstipps sie für uns bereithält, sondern lese mir gerne auch ihre
wöchentlichen Café-Tipps durch, wo sie denn diese Woche ihr Ei im Glas genießt. 
So ist ihre Dauercafébestellung "Ei im Glas" mir irgendwie wohl als DAS "Claudia-Essen" 
hängen geblieben, auch wenn auf Claudias Blog bestens bewiesen wird, dass man
barrierefreies Essen durchaus abwechslungsreich gestalten kann.

Deshalb habe ich auch nicht all zu lange überlegen müssen welches Gericht
ich Claudia zum Geburtstag der Geschmeidigen Köstlichkeiten zubereite: natürlich ein Ei im Glas!
Mit in das Eiweiß durfte sich noch weichgekochter Brokkoli und angeschwenkte 
Maronenstreifen gesellen. Zum Abschluss kann man nur noch einmal sagen:
"Hoch auf die Geschmeidigen Köstlichkeiten, drei Mal hoch!"






                            Zutaten:
                           4 Eier
                           1 große handvoll Brokkoli
                           1/4 Zwiebel
                           150g Pilze
                           2 Tl Butter
                           Rosmarin & Thymian


                            Rezept:
                            Brokkoli putzen, Rösschen in kleine, dünne Partien aufteilen und in kochendem,
                            gesalzenen Wasser weich kochen.
                            Pilze putzen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
                            und in einer Pfanne mit Butter etwas anschmelzen, Pilzstreifen hinzufügen
                            und in eigenem Sud gar köcheln. Mit frischem gehackten Rosmarin und Thymian,
                            Salz und Pfeffer würzen. 

                            Die Hälfte der gegarten Pilze und Brokkolirösschen auf 4 kleine gefettete Förmchen
                            aufteilen. In jedes Förmchen ein Ei schlagen. Neben das Eigelb die restlichen Pilze
                            und Brokkolirösschen drappieren.

                            Kochendes Wasser in eine Auflaufform drei Zentimeter hoch aufgießen.
                            Förmchen in das Wasserbad stellen und bei 180° 10-15 Minuten backen.




Donnerstag, 13. August 2015

Nach Jamie Oliver: the healthiest salad i'll eat this week




Genug mit der Sommerpause! Bei Temperaturen über 30 Grad wird die
Küche zwar am liebsten großzügig umgangen, Jamies angeblich gesündester Salat der Woche 
konnte mich trotzdem dazu überzeugen, den Herd zumindest zum Rösten von Walnüssen 
und Avocadohälften anzuschmeißen. 

Wer mich kennt, der wird sich wundern, dass ich tatsächlich ein 
Gericht von Jamie Oliver nachkoche. Mir ist bewusst, dass es zwei Lager 
zu Jamie Oliver gibt: die hemmungslosen Anhänger, bei denen im Küchenregal
nicht weniger als 3 Exemplare seiner Kochbücher stehen dürfen und dann die 
Opposition, die die englische Version von Tim Mälzer lieber in seiner Heimat sehen,
anstatt seine Werke auf dem heimischen Küchentisch.

Mit Jamie und mir war es aus, seitdem ich eine Folge seiner Koch-Show "Jamie
at home", verfolgt hatte und der populäre TV-Koch tatsächliche den Rest seiner
 abgebissenen grünen Bohne zurück in den Kochtopf zu den anderen Bohnen warf.  
Seitdem werde ich mit Jamie und seinem.. nennen wir es "rustikalen" 
Zubereitungsmethoden nicht mehr wirklich warm und Berichte über Hygieneverhältnisse
in seinen Metzgereien lassen mich auch nur noch den Kopf müde schütteln.

Vielleicht oder gerade weil Jamie selbst in der Folge "FoodTube" auf seinem
youtube-Kanal nicht bei der Zubereitung zu sehen ist, hat mir das Rezept wirklich mal zugesagt.
 Das Rampenlicht überlässt er stattdessen der Kochbuch-Autorin Anna Jones
von der die Rezept-Idee auch stammt. Während ich die Rezepte von Jamie selbst, meist
bereits etwas langweilig finde, gibt er auf dem youtube-Kanal ein paar interessanten,
talentierten Menschen die Gelegenheit ihr Können einem breiteren Publikum zu zeigen.
So hat mich auch der französische Küchen-Chef Jean Imbert in seiner FoodTube-Folge
mit amüsanten Englisch wirklich begeistert! Reinschauen empfohlen!




Doch genug zu Jamie, endlich komme ich dazu die Gewinner von dem längst vergangenen
Gewinnspiel bekannt zu geben! Herzlichen Glückwunsch an die Himbeer- und 
Mango-Eisliebhaber Sarah und Mia he! Mia du bist die erste Siegerin und Sarah die
Zweite! Meldet euch bitte unter backtrinchen@web.de, damit der Versand nun schnell
von der Bühne läuft! :)



                            





Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Freitag, 19. Juni 2015

Asian Broccoli Salad - Sek fan!


Salat? - und das bei mir? Ja ihr seht tatsächlich richtig, auch das Backtrinchen muss 
ab und zu mal Vitamine zu sich nehmen. Doch keine Bange! Einen Salat Salat Salat, 
am besten ohne Dressing oder Topping muss man bei mir nicht befürchten.

Seitdem ich Vegetarierin bin, traue ich noch weniger als zuvor den Wok-Inhalten
der örtlichen China-Imbisse. Zu oft bekam man schon Geschichten, die einem 
die gebratenen Nudeln hochkommen ließen, erzählt. 
Deshalb liegt meine letzte China-Box Bestellung schon einige Jahre zurück. 
Nichtsdestotrotz kann ich noch in Erinnerungen von Hähnchenspießen mit Erdnusssauce 
schwelgen und wünschte mir bereits zu damaligen Zeiten, einen Chinesen finden zu können, 
der tatsächlich Brokkoli zu seinem Hähnchenspieß mit Erdnusssauce serviert. 

Der Hähnchenspieß ist bei mir kein gefragtes Thema mehr, die Kombi
aus Brokkoli und Erdnuss liebe ich jedoch auch heute noch. 
So ist es auch keine große Überraschung gewesen, dass dieser Salat auf Gefallen
meinerseits stößt. Ein Sattmacher Salat, der durch die Erdnüsse nicht unbedingt 
zur kalorienarmen Sorte gehört, jedoch wirklich lecker ist und mit seinem lauwarmen 
Auftreten auch durchaus Abwechslung zu sonstigen Salaten bietet.



Rezept:
(2 Portionen)

1 Brokkoli (500g)
1 Tasse Edamame
50g Erdnüsse

1/2 Zwiebel
2 El Erdnussmus
1,5 El Sesamöl
150ml Wasser
2 Tl Sojasauce
(1 Tl Honig/ Agavendicksaft)
Salz, Pfeffer

nach Belieben noch gerösteten Sesam

Zubereitung:

Den Brokkoli putzen und die Röschen abschneiden. 
In einem Topf mit kochendem, gesalzenen Wasser die Röschen 2-3 Minuten kochen,
anschließend die Röschen in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken, sodass der 
Garprozess gestoppt wird und der Brokkoli seine schöne grüne Farbe behält.

Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden. 
In einer Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen. Die Zwiebelstücke darin anbraten.
50 Gramm Erdnüsse hinzufügen und ein wenig mitrösten.
Sobald die Erdnüsse etwas Farbe annehmen, mit Wasser ablöschen.
Die Sojasauce und das Sesamöl hinzufügen und einköcheln lassen.
Wer gerne eine süßliche Note im Dressing hat, kann zu der Sauce noch 
einen Teelöffel Honig oder Agavendicksaft geben und mit einköcheln lassen.
Die Sauce einige Minuten einköcheln lassen, bis sie der Konsistenz entspricht,
wie man gerne Salatsaucen hat. Ist sie etwas zu sehr eingekocht, kann man durch
etwas Milch die Sauce wieder retten.
Zum Schluss mit Salz, Chili und Pfeffer die Sauce abschmecken.

Die Edamame mit dem abgeschreckten Brokkoli in einer Schüssel mischen.
Kurz vorm Servieren die Sauce über das Gemüse verteilen.





PS: Nein, Sek fan, war keine Beleidigung eines hämischen Tätowierers, 
stattdessen ganz einfach: Guten Appetit! ... oder "Reis essen", wenn man 
es wörtlich nimmt - doch heute bleibt's bei Salat!



Ich und solch gesunde Salate? Wer sehen möchte warum 
auch ich einmal den gesunden Pfad wähle:

Samstag, 6. Juni 2015

mushroom pizza bianco with porcino oil and fresh herbs






Lange haben wir uns beschwert, wo der Sommer nur bleibe, nun ist er da und
das plötzlicher als erwartet. Bei solch warmen Temperaturen verspürt man 
     tagsüber meist ja nicht besonders großen Hunger. Dieser lässt auf sich warten 
                    und äußert sich dann zumeist abends mit allen möglichen Gelüsten.                                   
Mit nichts Besserem lässt sich ein Freitagabend beenden und das Wochenende 
               einklingen , als mit einer wundervollen, selbstgemachten Pizza mit ordentlich Käse. 
Im Gegensatz zu der üblichen 0815 Pizza, wie man sie bei jedem Italiener 
                     um die Ecke bekommen kann (Natürlich unter der Voraussetzung, dass bei euch ein Italiener um die Ecke liegt),                                besitzt die Pizza bianco zwar ordentlich Belag, jedoch keine Tomatensauce.             

         Wie der Name schon sagt, bleibt diese Pizza weiß und frei von Salami oder 
Tomatensauce. Durch das Steinpilzöl und die karamellisierten Zwiebeln 
bekommt die Pizza ihren ganz eigenen, raffinierten Geschmack und kann locker 
mit ihren Konkurrenten mithalten.
  
Trotz des Fetas, Rosmarins oder Thymians erinnert mich die Pizza bianco 
eigenartiger Weise an den hier im badischen Land sehr beliebten und 
verbreiteten Zwiebelkuchen. Wer Freunde zum Pizzaessen einlädt und seine 
vegetarischen Freunde nicht auf einer langweiligen Margarita rumkauen lassen will, 
den kann ich diese Pizza definitiv empfehlen. Der Pizzarand ist knusprig, der 
Boden weich und der Belag wunderbar geschmacksintensiv.        

                        Die Pizza ist definitiv für einen lauen Sommerabend zu empfehlen!                               














Zutaten:
(für 2 Pizzen)

1,5 Tassen warmes Wasser
3,5 Tassen Mehl
1 Pk. Trockenhefe
1/2 Tl Salz
2 El Öl
1 Tl Zucker

1 Zwiebel
1 Tl Butter & 1 Tl Olivenöl
4-5 Champignons
150g Feta
200g Fontina
Rosmarin und Thymian
Steinpilzöl
frischen schwarzen Pfeffer












Zubereitung:

Für den Hefeteig die Trockenhefe im warmen Wasser auflösen.
3,5 Tassen Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in das Mehl formen,
in welche nun die aufgelöste Hefe, Salz, Zucker und Öl hinzugefügt werden.
Zutaten miteinander verkneten, bis der Teig homogen und nicht mehr klebrig ist.
An einem warmen Ort oder im Backofen bei 45° den Teig gehen lassen bis sein Volumen
sich verdoppelt hat.

Die Zwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden.
Diese bei mittlerer Hitze mit einem Teelöffel Butter und Olivenöl langsam braun braten.
Champignons putzen und in etwas dickere Scheiben schneiden.
Feta und Fontina klein bröseln.

Vom gegangenen Teig die Hälfte abnehmen.
Auf einer bemehlten Fläche die Teighälfte rund ausrollen, dabei einen Rand formen.
In die Pizzamitte zunächst die Käsesorten verteilen. Auf die Käseschicht können nun
die Champignonscheiben und die gebratenen Zwiebelstücke verteilt werden.
Zum Schluss noch etwas Rosmarin und Thymianblättchen über die Pizza streuen,
dann kann die Pizza auch schon bei 220° etwa 16-20 Minuten knusprig backen.

Auf die gebackene Pizza noch einige Tropfen Steinpilzöl tröpfeln, um dann auch
schon die Pizza zu servieren.








Dienstag, 5. Mai 2015

Oreo Stuffed Peanutbutter Cookies



Sehnen wir uns nicht alle an regnerischen Tagen einfach nach einer 
Kombination unserer liebsten Süßigkeiten? 
Mit gefühlten 100000 Kalorien mehr im Bauch, die einem auch noch 
6 Stunden später im Magen liegen, fühlt man sich doch automatisch viiiiel besser. 
Ein kleines Insulin-Hoch am Nachmittag - das ist das, was die Laune 
wieder aus dem Keller holt. Und dafür benötigt man nicht mal viel Zeit! 
Quasi ein echtes miese Laune-Rettungspaket.

Vor etwas mehr als einem Jahr, hatte ich bereits 
Oreo stuffed Chocolate Chip Cookies gebacken, aber nun ja, jede Kalorienbombe 
lässt sich toppen. So entschloss ich mich dieses Mal für fast ein ganzes 
Glas Erdnussbutter im Teig. 
Nach dieser Entscheidung fiel es mir deutlich schwer keine Schokolade 
mehr in den Teig zu geben. 
- Wer sich mal so wirklich was gönnen möchte, dem würde ich jedoch 
empfehlen, in den Teig noch zusätzlich gehackte Schokolade zu kneten 
- noch mehr, kann man sich dann als Mädchen wirklich nicht wünschen. 

Erwartet ihr nun wirklich noch ein Fazit ?
Ich meine, ich bitte euch - Oreos. Erdnussbutter. Zucker - sagt das nicht schon alles?



Zutaten
1,75 Tassen Mehl
1 Tasse Rohrohrzucker
0,5 Tassen Zucker
2 Eier
0,5 Tassen zerlassene Butter
0,5 Tl Meersalz
0,75 Tasse Erdnussmus
0,75 Tl Backpulver
1 Tl Vanillearoma

18 Oreos

Zubereitung:

Für den Keksteig die zerlassene Butter mit dem Erdnussmus und den Eiern verquirlen. 
Beide Zuckersorten, das Vanillearoma und das Salz hinzufügen und die Masse weiter aufschlagen.
Mehl und Backpulver vermischen und dann zum Teig geben.

Mit den Rührhaken des Rührgerätes den Teig zu einem homogenen,
nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten, welcher etwas weicher als Mürbeteig sein sollte.

Jeweils eine tischtennisballgroße Portion vom Teig abnehmen und eine auf die
Oberseite und eine auf die Unterseite des Kekses verteilen.
Die Teigbälle flacher drücken um sie letzendlich an den Seiten miteinander
zu verbinden, sodass der ganze Keks umschlossen ist. 
Zwischen den Händen den Keks noch runder rollen. 
Alle Oreos nach dieser Methode mit Teig einwickeln. 
Die Oreos mit ein wenig Abstand auf ein Backpapier verteilen. 
Bei 165 Grad im vorgeheizten Ofen ca 12-14 Minuten hellbraun backen. 

Die Peanutbuttercookies am besten in einer Keksdose aufbewahren.


Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Sonntag, 26. April 2015

Aloo Paratha - ist das was Essbares?



Nein Aloo Paratha ist keine misslungene hawaiianische Begrüßung.
Überlegt der ein oder andere nun krampfhaft ob er Paratha nicht doch
schon einmal gehört hat, kann ich nun das Namensrätsel lüften:

Paratha heißt so viel wie Fladenbrot. Aloo heißt übersetzt Kartoffel.

Was also so rätselhaft klingt ist ein mit Kartoffelbrei gefülltes Fladenbrot,
welches typischerweise zu einem indischen Frühstück gereicht wird.
Hier ist es als Beilage zu Currys und Suppen geläufiger.
Mehr aus Neugier am Gericht als aus Vorahnung einer kulinarischen Bereicherung
probierte ich dieses traditionelle indische Essen aus.

Ich weiß nicht ob ich es jemals hier erwähnt habe, jedoch bin ich nicht der größte
Fan des indischen Essens. Dementsprechend waren meine Erwartungen eher im
unteren Bereich was den Geschmack angeht.
Vor einigen Jahren hatte eine Nachbarin ein ähnliches türkisches Gericht vorbei gebracht
und seitdem hatte ich nun ja, wohl eher eine Abneigung gegen kalte Kartoffelfüllungen
entwickelt.

Was für ein Glück dass ich meine Vorurteile über Board geworfen habe!
Ich muss wirklich sagen, dass mich das Gericht begeistert!
Zusammen mit einem (nicht traditionellen) Bärlauchpesto hat mich das Gericht
komplett begeistert - da brauch ich kein Curry oder Salat dazu - ein total leckeres Essen!
Hat man zu Mittag zu viele Kartoffeln gekocht, lässt sich das Gericht als
gelungene Resteverwertung nutzen, denn der Teig des eigentlichen Fladenbrots besteht
lediglich aus Mehl, Wasser und etwas Öl. Ein paar Kartoffeln mehr beim nächsten
Mal zu schälen würde sich also wirklich lohnen!

Low Carber gönnt euch 'ne Ausnahme - Paratha sind die Sünde wert!



Zutaten:

2,5 Tassen Mehl
1 Tasse Wasser 
2 El Öl

1,5 Tassen Kartoffelbrei 
(zubereitet etwa aus 3-4 mittleren Kartoffeln)
2 Frühlingszwiebeln, klein gehackt
1 Tl Garam Masala 
1/2 Tl Paprikapulver rosenscharf
Salz, Pfeffer 
eventuell Thymian, Koriander, Chili

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit dem Wasser und Öl verrühren
und zu einem nicht mehr klebrigen, festen Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. 

Die Frühlingszwiebeln mit einem Teelöffel Öl anbraten.
Zu dem Kartoffelbrei die gebratenen Frühlingszwiebeln, das Garam Masala
und das Paprikapulver geben und alles vermischen.
Mit Salz und Pfeffer (nach Belieben zusätzlich mit Thymian, Chili und Koriander) abschmecken.
Der Kartoffelbrei sollte sehr würzig schmecken, da er den Fladen die Würze verleiht. 

Den Teig in 4 Teile trennen. 
Jedes Stück auf eine Größe von ca 18cm Durchmesser (0,3-0,5 cm Dicke)  rund  ausrollen. 
In die Mitte des Teigkreises etwas von der Kartoffelfüllung geben. 
Den Teig von Außen nach Innen falten, sodass die Füllung bedeckt ist.
Mit den Händen den Teig zusammendrücken, sodass die Teigschichten zusammenhalten.
Mit den Händen den Teigfladen wieder flacher und rund formen.
Beim Drücken aufpassen, da die Unterseite halb so dünn wie die Oberseite ist.

Die Fladen mit sehr wenig Öl bei mittlerer Hitze ausbraten.
Dies dauert pro Seite ca 2 Minuten.





Egal ob warm oder kalt schaffen mich die  Parathas zu begeistern!
Kalt kommt die Füllung etwas besser zur Geltung, warm könnte ich mir sie bestrichen
mit etwas salziger Butter sehr gut vorstellen.



Donnerstag, 9. April 2015

Weißes Schokoladenrisotto mit Himbeer-Eis



Noch am Morgen las ich von Zorras Blog-Event, welches diesmal im 
Grübelnd was man denn mit dem Rundreiskorn so anstellen könnte, 
verbrachte ich den Tag. -Eine Paella? Eine Tarte? Eine andere Variante der Arancini?
Risotto-Reis bietet ja doch eine Menge Zubereitungsmöglichkeiten, 
weshalb die Entscheidung, welches Rezept ich der Reis Fete am Besten beisteuere, 
sich dann doch als knifflig erwies.
Schließlich sollte das Gericht doch möglichst kreativ und hübsch wirken.

Schokolade + Risotto - kann das eine gelungene Mischung sein?


Ich meine Milchreis kennt ja jeder.


 - Nein, ich verkaufe hier nicht einfach einen Milchreis als süßes Risotto.
Ich habe brav in der Küche neben meinem Reis gestanden, gerührt und nachgegossen 
bis er dann doch einmal gar wurde.
Die Frage war eher: Kann sich ein wenig weiße Schokolade im Reis geschmacklich durchsetzen?
Zufrieden muss ich gestehen, dass man die weiße Schokolade durchaus heraus
schmeckt.
Noch warm schmeckt das Risotto am besten, kommt dann der Kontrast zum 
Himbeer-Eis doch am besten zur Geltung. Das Risotto scheint mir einen Tick
cremiger als profaner Milchreis - von daher: ein voller Erfolg, den ich nur all zu gerne 
zur Fiesta del arroz einreiche!


Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)



Zutaten:
(2 Portionen)

1 Tasse Risotto-Reis
1 El Öl
1 Tl Butter
4 Tassen Milch
1 Tasse Orangensaft
1/2 Vanilleschote 
50g Zucker
75g weiße Schokolade, gehackt
400g Himbeeren, tiefgefroren
1 Tasse Orangensaft
50g Zucker
Beeren und Minzblättchen für die Deko

Zubereitung:

Öl mit Butter in einem hohen Topf erhitzen. 
Sobald die Fette heiß sind, den Reis hinzugeben und 
ca 30-60 Sekunden ohne Farbe anrösten. Der Reis sollte jedoch keine Farbe annehmen.

Sofort mit 2 Tassen Milch ablöschen und die Hitze etwas runter stellen, 
Der Reis sollte nun nur köcheln. Ständig rühren, damit nichts anbrennt. 
Das Mark aus der halben Vanilleschote kratzen und zu dem Reis hinzufügen.
Immer wieder Milch und Orangensaft nachgießen, sobald man bemerkt, dass
ein Großteil der Flüssigkeit im Topf verkocht ist. Dies wird solange wiederholt,
bis die Reiskörner bissfest sind und das Risotto eine cremige Konsistenz hat.
Zum Schluss den Zucker und die gehackte weiße Schokolade unter das
Risotto heben. 
Nach Belieben noch mit Zucker und Orangensaft abschmecken.

Während das Risotto gar kocht, kann man nebenbei die Tiefkühl-Himbeeren mit
Orangensaft und Zucker mit einem leistungsstarken Mixer pürieren.
Bis zum Servieren das Eis im Tiefkühlschrank kühlen.

Das Risotto mit dem Eis servieren und mit frischen Beeren verzieren.






Mittwoch, 1. April 2015

Kucheneier reloaded - die Emojis kommen!


Der heutige Post ist der ideale Beweis meiner Inkonsequenz.
Gerade noch tönte ich, dass mir das Zubereiten der Kucheneier zu aufwendig
für das diesjährige Osterfest sei - und tataaa was steht mitlerweile auf dem Küchentisch?

Ihr kennt das doch sicher auch - ihr seht etwas auf einem Blog, auf pinterest, wo 
auch immer und euch fällt automatisch etwas ein, was ihr dazu selbst zubereiten könntet?
Und nein, aufschieben gilt nicht! Ihr. wollt. es. umsetzen. JETZT!

Auf pinterest fielen mir diese gefärbten Eier ins Auge - und was soll ich sagen -
Emojis sind einfach ideal für Ostereier geschaffen, repräsentieren sie doch 
perfekt das derzeitige Jahrzehnt von Whatsapp, Facebook und Co.
Ja gut, schön wie die Mohn-Kucheneier sind sie nicht unbedingt, 
viel mehr ein Joke für Freunde, welche bekannt für ihren übermäßigen 
Emoji-Gebrauch sind.

Wie auch im letzten Jahr habe ich die leeren Eierschalen zuerst mit
Lebensmittelfarbe gefärbt, danach die Eier mit Teig gefüllt und erst
nach dem Backen die letzten Details hinzugefügt.
Im Fall der Emojis kann man die schwarzen Gesichtszüge bedenkenlos auch mit
nicht essbaren Farben ziehen, solange die Farbe auf der Schale bleibt und dem
Kucheninneren nicht zu nahe kommt.
Also solange keine Wasser- oder sonstige Farbe direkt in den Kuchen läuft.
Die gelbe Grundfarbe MUSS mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden.

Wer sich nach dem Durchlesen des Rezeptes wundert:
Bei drei von sechs Eiern habe ich einen Funfetti-Teig als Füllung benutzt,
bei den anderen Drei, wie der jammerig dreinschauende Emoji bestens
zeigt, einen einfachen, hellen Teig mit Zitronenaroma.
Also im Grunde zwei Mal der selbe Teig, nur einmal ohne Zuckerstreusel.





Rezept:
(ergibt Teig für ca 8-9 Eier)

1 Tasse Mehl
0,75 Tasse Zucker
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
0,75 Tasse Buttermilch
0,25 Tasse Sonnenblumenöl
1 Pk. Vanille-Zucker
Schale 1 Zitrone
1/2 Tasse Zuckerstreusel
entsprechend Schalen von 9 gelb gefärbten Eiern

Zubereitung:

Die flüssigen Zutaten mit Zucker, Vanille-Zucker, Salz und dem Abrieb der Zitrone
verquirlen. Mehl und Backpulver mischen.
Die Mehlmischung nun unter die restlichen Zutaten rühren.
Zum Schluss noch die Zuckerstreusel unterheben.

Die gefärbten Eierschalen jeweils in eine Muffin-Mulde legen.
Sind die Muffin-Mulden zu groß für die Eier, legt man am besten noch Alufolie um die Eier,
um einen festen Stand der Kucheneier während des Backens zu gewähren.
Mithilfe eines Trichters die Eierschalen nun jeweils zu 3/4 befüllen.

Bei 170° die Eier ca 12-15 Minuten backen.
Mithilfe der Stäbchenprobe überprüfen ob das Kucheninnere gar ist.

Kuchen abkühlen lassen.

Mithilfe eines Bleistifts die Gesichtszüge vormalen.
Nachmalen kann man die Gesichtszüge zwar mit Lebensmittelfarb-Stiften,
jedoch habe ich mit der Lebensmittelfarbe nicht besonders farbintensive Ergebnise erhalten.
Wer jedoch auf Nummer Sicher Sicher gehen möchte, malt vielleicht einige Schichten mit den Stiften - erkennbar sind die Emojis definitiv.

Die Zahnreihen oder sonstige weiße Flächen der Emojis habe ich mit Papier geklebt.
Ansonsten habe ich auf eine Kombination aus Filzstiften und Wassermalfarben für
die Gesichter gesetzt.







Was meint Ihr - witzige Geschichte oder zu neumodisch?













Sonntag, 29. März 2015

Let's have a barbecue: Garlic Parmesan Knots



Müsste die heutige Umstellung auf Sommerzeit uns nicht endlich mit dem
erhofften guten, warmen und sonnigen Wetter belohnen?
Ich gebe die Hoffnung nicht auf  zwischen den regnerischen und nebligen Wolken 
ab und zu bereits einige Sonnenstrahlen erkennen zu können.

Und mit was leitet man die Jahreszeit des grandiosen Wetters am besten ein?
-Grillen!!!
Ja gut zugegeben, dafür ist es mir jetzt auch noch etwas zuuu kalt, jedoch ist
es stets nützlich bereits einige Grill-Beilagenrezepte im Repertoire zu haben
bis die Grillzeit beginnt. Denn von Beilagen-Rezepten kann man doch nie genug haben!

Möchte man die Knoblauch-Parmesan Knoten mit etwas vergleichen, so ist der 
Gedanke an Knoblauch-Baguette durchaus berechtigt.
Ich würde die Knoten als die kleine, "fancy" Variante von Knoblauchbaguette
beschreiben. Und wie die große Variante passen die Knots natürlich auch
wunderbar zu Suppen, Salaten oder Antipasti-Tellern.



Zutaten:

70ml Wasser
1 Tl Trockenhefe
1 El Zucker
150ml Milch
60g Butter
1 Ei
1 Tl Salz
2,5 Tassen Mehl

100g Parmesan

für die Knoblauchbutter:
100g Butter, weich
1 Tl Meersalz
1  große Knoblauchzehe
1 Bund frische gemischte Kräuter
(Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Majoran, Bärlauch...)





Zubereitung:

Das Wasser erhitzen. Zucker und die Trockenhefe einrühren und
so lange stehen lassen bis beides im Wasser sich aufgelöst hat.
Milch erhitzen.
Warme Milch, Hefe-Mischung, Ei, Salz und Butter in einer Schüssel
gut verquirlen.
Mehl hinzufügen und verkneten bis man einen elastischen, weichen,
nicht mehr klebrigen Teig erhält.

Teig gehen lassen bis sein Volumen sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Knoblauchbutter zubereiten.
Dafür die Kräuter und den Knoblauch sehr fein hacken und
zusammen mit dem Salz in die Butter einrühren.
Wer mag kann natürlich noch weitere Gewürze hinzufügen wie
Pfeffer oder Chili.

Den aufgegangen Teig einmal grob durchkneten.
Mandarinengroße Teigstücke vom Hefeteig abnehmen.
Die Teigstücke zu Teigwürsten rollen, welche etwa 10-12cm lang sind.

Aus jeder Teigwurst einen Knoten formen.
Also wirklich in den Teigstrang einen Knoten ziehen!
Die Enden des Knotens unter den Knotenkörper verstecken.

Die Teigknoten auf einem Backblech verteilen.

Die vorbereitete Knoblauchbutter zerlassen und die Hälfte der zerlassenen
Butter auf die Teigknoten streichen (mithilfe eines Backpinsels).
Parmesan reiben und über die Teigknoten streuen.

Die Teigknoten bei 175° ca 15 Minuten hellbraun backen.
Auf die frisch aus dem Ofen geholten Teigknoten die restliche Butter streichen.


Eine wunderbare Beilage zu einem Antipasti-Teller, Salat oder einer Suppe.




Dienstag, 24. März 2015

Moustache-Cupcakes for Beginners




It's finally over!

Heute war meine letzte schriftliche Abitur-Prüfung und anstatt auf ein riesen
Besäufnis freue ich mich auf was? Endlich wieder genug Zeit zum Bloggen zu haben!
Mir endlich keine Gedanken mehr über Hypothesentests, Winkelhalbierenden,
affirmative actions, Dantons Tod oder konkurrierende Unternehmensziele machen
zu müssen.
Jetzt kann ich euch endlich zeigen, was mein letztes Lernwochenende erträglich machte....


For Beginners sagte sie.. und scheiterte bereits am Frosting.
Erinnert sich möglicherweise jemand an meine Cupcake-Künste? Nein?
Kein Wunder, denn ausgeprägt vorhanden sind sie definitiv nicht!
Besteht mein Buttercream-Frosting nicht gerade aus 80% Butter, will mein
Frosting einfach nicht in gespritzter Form verweilen.
Versuche ich gar ein Creamcheese-Frosting, weigert sich die Creme fest genug zu werden,
um möglicherweise den Zweck eines Frostings überhaupt zu erfüllen.
Als letzten Ausweg aus der Misere nutze ich des öfteren eine Mousse
als Frosting, aber ein richtiges Frosting ist das eben auch nicht.
Habt ihr ein Nummer Sicher-Frosting Rezept zufälligerweise für mich?

Nachdem am Wochenende bereits eine geronnene Frischkäsecreme
im Kühlschrank weilte, konnte ich mich gerade noch dazu hinreißen lassen
Sahne steif zu schlagen, damit die Cupcakes noch irgendwie zu einer Haube kommen.

Was macht also ein Food Blogger, dessen ursprünglicher Plan mehr nach hinten als
nach vorne ging, aber dessen Endprodukt eigentlich doch überzeugte?
Bühne frei für ein "Cupcake"-Rezept geben, was jeder - absolut jeder hinkriegt.
Nichts Traditionelles, jedoch schnell und ausreichend für den süßen Zahn.

Zutaten:
(12 Muffins)

100g Butter, zerlassen
130g Zucker
2 Eier
1 Tl Natron
1 Prise Salz
3 El Kakao
100ml Milch

100g Schokolade
200g Sahne
40g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung;

Butter mit Zucker, Salz und 2 Eiern aufschlagen bis keine Zuckerkristalle
mehr zu erkennen sind.
Natron mit Mehl und Kakao mischen.
Mehlmischung zum Butter geben und verquirlen.
Während dem Rühren langsam die Milch hinzugießen.

Backofen auf 170° vorheizen.
Mithilfe eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches den Kuchenteig auf
12 Förmchen verteilen.
Diese bei 170° etwa 15 Minuten backen.
Danach vollkommen erkalten lassen.

Auf ein Backpapier mehrere Moustaches aufzeichnen oder ausgedruckte Moustache-Formen
abpausen. Die vorgezeichneten Moustaches auszeichnen.
Nicht der ausgeschnittene Schnurrbart, sondern das zuvor umgebende Backpapier dient nun
als Schablone für die Schokoladen-Moustache, deshalb empfehlt sich den Moustache nicht
von Außen aus auszuschneiden, sondern den inneren Moustache lieber zu zerstören.
Das Schablonen-Backpapier auf ein weiteres Backpapier legen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Flüssige Zutaten in die ausgeschnittenen Moustaches verteilen.
Ist auf dem ersten Backpapier kein Platz mehr für weitere Moustaches,
denselben Vorgang auf einem weiteren Backpapier vollziehen.
Nachdem man die Schokolade verteilt hat, kann man mithilfe eines Messers
die Bärte noch nachbessern, falls der ein oder andere ein bisschen krumm geworden
sein sollte.

Die Sahne steif schlagen. Zucker und Vanille-Zucker unterrühren.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und mit einer beliebigen Spritztülle die Sahne
auf den ausgekühlten Schokoladenküchlein verteilen.

Als Finish noch jeweils einen Schokoladen-Moustache in die Sahne stecken.





Hab ich's nicht gesagt? Ein Kinderspiel!