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Donnerstag, 9. April 2015

Weißes Schokoladenrisotto mit Himbeer-Eis



Noch am Morgen las ich von Zorras Blog-Event, welches diesmal im 
Grübelnd was man denn mit dem Rundreiskorn so anstellen könnte, 
verbrachte ich den Tag. -Eine Paella? Eine Tarte? Eine andere Variante der Arancini?
Risotto-Reis bietet ja doch eine Menge Zubereitungsmöglichkeiten, 
weshalb die Entscheidung, welches Rezept ich der Reis Fete am Besten beisteuere, 
sich dann doch als knifflig erwies.
Schließlich sollte das Gericht doch möglichst kreativ und hübsch wirken.

Schokolade + Risotto - kann das eine gelungene Mischung sein?


Ich meine Milchreis kennt ja jeder.


 - Nein, ich verkaufe hier nicht einfach einen Milchreis als süßes Risotto.
Ich habe brav in der Küche neben meinem Reis gestanden, gerührt und nachgegossen 
bis er dann doch einmal gar wurde.
Die Frage war eher: Kann sich ein wenig weiße Schokolade im Reis geschmacklich durchsetzen?
Zufrieden muss ich gestehen, dass man die weiße Schokolade durchaus heraus
schmeckt.
Noch warm schmeckt das Risotto am besten, kommt dann der Kontrast zum 
Himbeer-Eis doch am besten zur Geltung. Das Risotto scheint mir einen Tick
cremiger als profaner Milchreis - von daher: ein voller Erfolg, den ich nur all zu gerne 
zur Fiesta del arroz einreiche!


Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)



Zutaten:
(2 Portionen)

1 Tasse Risotto-Reis
1 El Öl
1 Tl Butter
4 Tassen Milch
1 Tasse Orangensaft
1/2 Vanilleschote 
50g Zucker
75g weiße Schokolade, gehackt
400g Himbeeren, tiefgefroren
1 Tasse Orangensaft
50g Zucker
Beeren und Minzblättchen für die Deko

Zubereitung:

Öl mit Butter in einem hohen Topf erhitzen. 
Sobald die Fette heiß sind, den Reis hinzugeben und 
ca 30-60 Sekunden ohne Farbe anrösten. Der Reis sollte jedoch keine Farbe annehmen.

Sofort mit 2 Tassen Milch ablöschen und die Hitze etwas runter stellen, 
Der Reis sollte nun nur köcheln. Ständig rühren, damit nichts anbrennt. 
Das Mark aus der halben Vanilleschote kratzen und zu dem Reis hinzufügen.
Immer wieder Milch und Orangensaft nachgießen, sobald man bemerkt, dass
ein Großteil der Flüssigkeit im Topf verkocht ist. Dies wird solange wiederholt,
bis die Reiskörner bissfest sind und das Risotto eine cremige Konsistenz hat.
Zum Schluss den Zucker und die gehackte weiße Schokolade unter das
Risotto heben. 
Nach Belieben noch mit Zucker und Orangensaft abschmecken.

Während das Risotto gar kocht, kann man nebenbei die Tiefkühl-Himbeeren mit
Orangensaft und Zucker mit einem leistungsstarken Mixer pürieren.
Bis zum Servieren das Eis im Tiefkühlschrank kühlen.

Das Risotto mit dem Eis servieren und mit frischen Beeren verzieren.






Sonntag, 1. März 2015

Special Meeting: Oreos meet Nutella and White Chocolate Cream


Seit ihr der Dessert-Typ? Dass ich Anhänger der süßen Seite der Macht bin,
ist wohl offensichtlich. Nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass ich einen Salat
den Vorzug gestatten würde, wenn ich die schwerwiegende Entscheidung 
 des Essens eines Salates oder Desserts treffen müsste. 
-Nicht wegen den Kalorien oder der Gesundheit. 
Ich bitte euch. - wir befinden uns hier auf einem Back Food Blog!

All zu oft bestehen Desserts aus Cremes oder Eis - und jetzt oute ich mich:
Die sind meistens nicht soo mein Ding. 
Ich brauche etwas zum Kauen in meinem Essen, einen Crunch, der mich
daran erinnert, dass ich die Zeiten der Kleinkind-Nahrung hinter mir gelassen habe.

Bei diesem Dessert treffe ich nicht auf  meinen Baby-Nahrungs-Flashback,
denn hier sind Oreo-Stückchen mit Nutella- und weißer Schokoladen-Creme 
geschichtet - und Leute: 
Hier sollten doch beide Parteien - die Creme-Anhänger und Crunch-Fanatiker- 
glücklich werden! 

Die Zubereitung dauert wirklich nur einige Minuten und somit ist dieses Dessert,
welches durchaus etwas her macht, sowohl ideal für den Schokoladen-Hunger 
zwischendurch, als auch für den Besuch von Freunden und Familie.

Zutaten:
(4 Portionen)

200g Sahne
100g weiße Schokolade
1 Prise Meersalz
2 Pk.Vanille-Zucker

500ml Milch
1 Pk.Schokoladen-Puddingpulver
100g Nutella
100g Zucker
100g Oreos
einige Oreo-Stücke zum Verzieren
geschlagene Sahne zum Verzieren

Zubereitung:

Für die weiße Schokoladen-"Mousse" die Schokolade im heißen Wasserbad
schmelzen und danach lauwarm abkühlen lassen.
Währenddessen die Sahne mit dem Meersalz und dem Vanille-Zucker steif schlagen.
Unter die abgekühlte, jedoch weiterhin flüssige Schokolade die geschlagene Sahne heben.
Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Nutella-Creme den Zucker im Topf leicht karamellisieren lassen, um ihn dann
mit 4/5 der Milch abzulöschen. Die Milch unter Rühren erhitzen und dabei darauf
achten, dass Karamell-Klumpen sich auflösen.
In den restlichen 100ml der Milch das Puddingpulver verrühren.
Kocht die Karamell-Milch, die Puddingpulver-Lösung hineingießen und 
unter Rühren den Pudding eindicken lassen.
Den fertigen Pudding sofort mit Klarsicht-Folie abdecken und abkühlen lassen.

Unter den kühlen Schokoladen-Pudding nun noch die Nutella rühren.

100g Oreos in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz klein schlagen.

Den Nutella-Pudding abwechselnd mit der weißen Mousse und den Oreo-Stückchen 
schichten. On top des Schicht-Dessert kann noch mit geschlagener Sahne und weiteren 
Oreos nach Belieben verziert werden.
Bis zum Verzehr die Creme im Kühlschrank kühlen.


Dienstag, 20. Mai 2014

Peanutbutter Chocolate Cupcakes



Vor nicht all zu langer Zeit bin ich im www auf ein Erdnussbutter-Frischkäse Frosting gestoßen.
Ich war auf den ersten Blick begeistert, ein so schön weiches, glatt und 
schön gespritztes Frosting hatte ich schon lange nicht mehr gesehen.                
(...jaa bei meiner tollen Beschreibung bin ich mir sicher, dass ihr es nur all zu gerne jetzt sehen würdet, 
doch natürlich finde ich den Post nicht wieder :S)         
Was an Cupcakes und mir meistens nicht funktioniert ist
.. Trommelwirbel   ... 
ja genau DAS Kennzeichen für Cupcakes -das Frosting- ist meine Schwachstelle.
Egal ob Silikon-Spritzbeutel, Einweg-Dressiersack oder Spritztube
meine Frostings sehen gleich schlecht aus.
Egal wie einfach es in den Video-Anleitungen
aussieht, versuche ich es selbst, funktioniert es bei mir einfach nicht.
Aus irgendeinem Grund hatte mir das Rezept jedoch 
Hoffnung, bzw. den Reiz gegeben erneut Cupcakes auszuprobieren.

Zu erklären, dass ich mit DIESEM Rezept auf einmal ein Cupcake-Talent bin,
wäre ziemlich großspurig. Jedoch muss ich sagen, dass die Konsistenz
des Frostings ziemlich gut war, für meinen Geschmack war es ein wenig zu mächtig,
zum Üben meiner Frosting-Spritzkünste ist es jedoch ideal.





 Rezept:

2 Tassen Mehl
1,5 Tassen Zucker
3 Eier
1 Tasse Milch
1 Tasse Öl
1 Pk.Vanille-Zucker
5 El Backkakao
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz

150g Schokolade
75g Erdnüsse

130g Frischkäse
50g Zucker
1/2 Tl Fleur de Sel
1 Pk. Vanille-Zucker
175g Erdnussbutter creamy
100g Butter

Zubereitung:

Eier mit Zucker, einer Prise Salz und Vanille-Zucker
schaumig schlagen.
Kakao mit Mehl und Backpulver mischen.
Öl und Milch mit der Eiermasse vermixen.
Mehlmischung zum Schluss noch unterrühren.

Teig auf Förmchen verteilen, die etwa zu 3/5 gefüllt
werden sollen. Bei 160° etwa 15 Minuten backen.
Cupcakes auskühlen lassen.

Erdnüsse grob klein hacken.
Schokolade grob hacken und im Wasserbad schmelzen.

Auf die Ränder der gebackenen Cupcakes die geschmolzene Schokolade verteilen. Auf die Schokolade nun Erdnussstücke streuen.
Fest werden lassen.

In der Zwischenzeit kann das Frosting vorbereitet werden. Dafür Butter schaumig schlagen bis sie weiß wird.
Zucker, Vanille-Zucker und Fleur de Sel zur Butter geben, kurz
weiter schlagen, dann Erdnussbutter zufügen und weiter schlagen
bis die Masse homogen ist. Nun noch den Frischkäse esslöffelweise
zur Masse hinzufügen, immer erst einen neuen Löffel Frischkäse dazu geben,
wenn die Creme erneut homogen ist.
Ist der gesamte Frischkäse gleichmäßig unter das Frosting gearbeitet, kann
man das Frosting noch kurz kühlen bevor man es auf die Cupcakes spritzt.

Dafür das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und mit einer beliebigen Spritztülle
auf die Cupcakes spritzen. Um das Frosting einfacher spritzen zu können, sollte
es nur knapp kühler sein als Raumtemperatur, ansonsten ist es zu fest und man
kann nur schwer eine schöne Form spritzen, bzw das gespritze Frosting kann brechen.

Nach Belieben mit weiteren Erdnüssen oder Schokoladenraspeln verzieren.

Kühl aufbewahren, jedoch auf Raumtemperatur anwärmen lassen bevor man
die Cupcakes serviert.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Kanelsnurror! .... bitte was?


 

Für all die, die Schwedisch nicht zu ihren Stärken zählen, die Übersetzung:                                  Schwedische Zimtknoten. - sind in ähnlicher Form hier im Ländle                                          anscheinend auch als "Gekräppte" zu erstehen. Ich hab sie weder in Schweden,                  noch beim Bäcker um der Ecke kennen gelernt, sondern wie so oft im World Wide Web,  welches für mich viel motivierender ist, als der Gedanke, dass ich sie jederzeit
 beim Bäcker kaufen kann.

Im Unterschied zu Zimtschnecken ist der Teig durch den karamellisierten
Zucker etwas knuspriger, dadurch sind die Knoten aber auch nicht so weich.

Mit diesen Leckerbissen habe ich gestern mein 2014 gestartet                                                    - Nee, eine gesunde Ernährung steht offensichtlich nicht auf meiner                                               "Guten Vorsätze-Liste" für 2014. Jedoch habe ich dieses Jahr sowieso                                     keine wirklichen "Vorsätze" - generell fände ich es mal interessant zu erfahren,                         wie viel Prozent ihre Vorsätze über das gesamte Jahr schaffen um zu setzen                               - oder würde das Ergebnis den Brauch endgültig zur Vergangenheit werden lassen?




Zutaten:

für den Teig:
300g Mehl
1 Pk. Trockenhefe
1 El Zucker
80 ml Milch
55g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

100g Zucker 
50g Butter, zerlassen 
1 EL Zimt

Zubereitung:

Milch erwärmen und Butter in der warmen Milch schmelzen.
Milch lauwarm abkühlen lassen.
Dann Salz, Zucker und Hefe in die Milch einrühren.
Ei in einer Tasse verquirlen.
Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte des Mehl drücken.
In die Mulde die Milchmischung und das verquirlte Ei gießen.                                                 Mehl vom Äußeren zum Inneren des Mehlbergs holen und nach und                                           nach alle Zutaten miteinander verkneten.
Letztendlich soll ein nicht mehr klebriger, weicher Teig entstanden sein.

Teig mit einem frischen Handtuch abdecken und bei 50° im Backofen gehen
lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.

Den aufgegangenen Teig noch einmal kurz durchkneten und dann auf 
einer bemehlten Arbeitsfläche Teig zu einem Rechteck ausrollen.

Zucker und Zimt miteinander vermischen.

Teig-Rechteck mit zerlassener Butter bestreichen und die Hälfte des 
Zimtzuckers auf die Hälfte des Rechtecks streuen.
Die noch leere Hälfte über die Belegte klappen. Auf die Oberfläche erneut
Butter streichen und Zimtzucker streuen. 
Teigstück nun in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden.

Die Teigstreifen wie eine Kordel drehen und dann zu einer Acht legen.
Teigenden gut miteinander verbinden.

Bei 170° ca 15 Minuten goldbraun backen. Der Zucker wird um die Knoten
herum Karamell gebildet haben, deshalb Knoten am besten noch warm vom
Backblech nehmen.



....Frage des Tages: Wünscht man am 2. Januar noch ein Frohes Neues??? 

Freitag, 7. Juni 2013

Rhabarber-Marzipan Mini Gugl




Manchmal dienen Rezepte auf Food Blogs mir nicht nur als
Inspiration für neue Gerichte, sondern erinnern mich auch an 
bereits markierte Rezepte in meinen Backbüchern.
So habe ich auf Fool for Food ein Rezept für Rhabarber-Marzipan Gugl
gesehen, was ich schon seit dem ersten Mal machen wollte, an dem ich
gesehen habe. 

So habe ich also nicht lange gezögert, habe noch schnell Rhabarber aus dem 
Garten geholt, meine Mini Gugl-Backform aus der Versenkung gesucht
und dann konnte es auch schon mit dem Backen losgehen.
Entstanden sind wirklich leckere Mini Gugls, die ich auch in Zukunft
machen würde.


Zutaten:
(für 1,5 Bleche Mini-Gugl)

80g Butter
2 Eier
90g Mehl
80g Puderzucker
1 Pk. Vanille-Zucker
2 El Sahne
80g Rhabarber, geschält
2 EL Zucker
30g Marzipanrohmasse
5 Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung:

Das Marzipan und den Rhabarber in wirklich klitzekleine Stückchen schneiden.
Die Rhabarberstücke mit zwei Esslöffeln Zucker vermischen.

Butter mit Bittermandelöl, Puderzucker, Sahne und Vanillezucker 
schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren.

Mehl in den Teig sieben, Rhabarber- und Marzipanstücke zugeben und 
Teig kurz durchrühren. 
Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Mulden spritzen.

Bei 175° ca. 15 Minuten backen.

Wer möchte kann auf die abgekühlten Gugl dann noch Puderzucker 
oder ein Icing geben. Guten Appetit!



Sonntag, 3. März 2013

Nutellamuffins mit Streuseln



Mitlerweile wurde ich ja schon einige Male getaggt,
(unter anderem von Sinnesfreuden , Christina & Martina um nur einige Namen zu nennen)
 wirklich mitgemacht habe ich bisher leider bei noch keinem Tag
- irgendwie kommt immer wieder was dazwischen, obwohl
ich mich wirklich jedes Mal freue! 

Doch vor ein paar Tagen wurde ich von Fräulein Wirbelwind und Steffi für den 
Best Blog-Award nominiert und sehe das als Chance endlich mal
bei einem Tag mitzumachen ;)




Donnerstag, 15. November 2012

Heiße Raffaello Schokolade


Die Idee stammt mal nicht von mir, sondern von der lieben daaruum,
deren Videos ich derzeit nur zu gerne auf youtube verfolge.
Ich will gar nicht zu lange über sie schwärmen, da ich sie wirklich
super sympathisch finde, deshalb macht euch einfach selbst ein Bild!
Am Ende des Post verlink ich euch das Video zu der heißen Raffaelo
Schokolade von daaruum.

Wer sich an dieser Stelle fragt, wo das versprochene
Bratapfel-Rezept kommt?
Geduldet euch! Es kommt noch - doch ich musste das Rezept einfach heute posten! Ich habe die Tasse heute von einer Freundin nachträglich zum Geburtstag geschenkt bekommen
und mich Hals über Kopf in die Tasse verliebt habe -
ist sie nicht zuuuuuuuuuuckersüß ????
- mindestens so süß wie die weiße Schokolade,
welche ich auch von ihr bekommen habe. ;-)

Das Bratapfel-Parfait .... uuups, jetzt hab ich's verraten, ist jedoch schon vorbereitet und wird morgen verbloggt! ;)





Nun aber zum göttlichen Rezept von daaruum:


Zubereitung:

Die Milch mit der Tasse abmessen, aus der man später trinken möchte.
Die Milch in einem Topf erwärmen, wenn sie aufgekocht hat, die weiße

Schokolade hineingeben und den Topf von der Platte nehmen.
Immer wieder umrühren, damit die Schokolade sich völlig auflöst.
Am besten probiert man nun, ob die Milch süß genug für seinen
eigenen Geschmack ist, so kann man noch etwas Zucker hinzufügen,
jedenfalls wenn man es benötigt, denn für mich war das Ganze auch so süß genug.

Drei Raffaellos in die Tasse legen. 

Die heiße Schokoladenmilch aufgießen und  mit 
der geschlagenen Sahne eine schöne Sahnehaube aufspritzen.

Wenn man möchte, kann man nun noch eine Prise Zimt auf die Sahnehaube 
stäuben, ansonsten setzt man noch eine Raffaello oben auf und genießt das
Ganze sofort.


Hier das Video von daaruum: