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Sonntag, 26. April 2015

Aloo Paratha - ist das was Essbares?



Nein Aloo Paratha ist keine misslungene hawaiianische Begrüßung.
Überlegt der ein oder andere nun krampfhaft ob er Paratha nicht doch
schon einmal gehört hat, kann ich nun das Namensrätsel lüften:

Paratha heißt so viel wie Fladenbrot. Aloo heißt übersetzt Kartoffel.

Was also so rätselhaft klingt ist ein mit Kartoffelbrei gefülltes Fladenbrot,
welches typischerweise zu einem indischen Frühstück gereicht wird.
Hier ist es als Beilage zu Currys und Suppen geläufiger.
Mehr aus Neugier am Gericht als aus Vorahnung einer kulinarischen Bereicherung
probierte ich dieses traditionelle indische Essen aus.

Ich weiß nicht ob ich es jemals hier erwähnt habe, jedoch bin ich nicht der größte
Fan des indischen Essens. Dementsprechend waren meine Erwartungen eher im
unteren Bereich was den Geschmack angeht.
Vor einigen Jahren hatte eine Nachbarin ein ähnliches türkisches Gericht vorbei gebracht
und seitdem hatte ich nun ja, wohl eher eine Abneigung gegen kalte Kartoffelfüllungen
entwickelt.

Was für ein Glück dass ich meine Vorurteile über Board geworfen habe!
Ich muss wirklich sagen, dass mich das Gericht begeistert!
Zusammen mit einem (nicht traditionellen) Bärlauchpesto hat mich das Gericht
komplett begeistert - da brauch ich kein Curry oder Salat dazu - ein total leckeres Essen!
Hat man zu Mittag zu viele Kartoffeln gekocht, lässt sich das Gericht als
gelungene Resteverwertung nutzen, denn der Teig des eigentlichen Fladenbrots besteht
lediglich aus Mehl, Wasser und etwas Öl. Ein paar Kartoffeln mehr beim nächsten
Mal zu schälen würde sich also wirklich lohnen!

Low Carber gönnt euch 'ne Ausnahme - Paratha sind die Sünde wert!



Zutaten:

2,5 Tassen Mehl
1 Tasse Wasser 
2 El Öl

1,5 Tassen Kartoffelbrei 
(zubereitet etwa aus 3-4 mittleren Kartoffeln)
2 Frühlingszwiebeln, klein gehackt
1 Tl Garam Masala 
1/2 Tl Paprikapulver rosenscharf
Salz, Pfeffer 
eventuell Thymian, Koriander, Chili

Zubereitung: 

Für den Teig das Mehl mit dem Wasser und Öl verrühren
und zu einem nicht mehr klebrigen, festen Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. 

Die Frühlingszwiebeln mit einem Teelöffel Öl anbraten.
Zu dem Kartoffelbrei die gebratenen Frühlingszwiebeln, das Garam Masala
und das Paprikapulver geben und alles vermischen.
Mit Salz und Pfeffer (nach Belieben zusätzlich mit Thymian, Chili und Koriander) abschmecken.
Der Kartoffelbrei sollte sehr würzig schmecken, da er den Fladen die Würze verleiht. 

Den Teig in 4 Teile trennen. 
Jedes Stück auf eine Größe von ca 18cm Durchmesser (0,3-0,5 cm Dicke)  rund  ausrollen. 
In die Mitte des Teigkreises etwas von der Kartoffelfüllung geben. 
Den Teig von Außen nach Innen falten, sodass die Füllung bedeckt ist.
Mit den Händen den Teig zusammendrücken, sodass die Teigschichten zusammenhalten.
Mit den Händen den Teigfladen wieder flacher und rund formen.
Beim Drücken aufpassen, da die Unterseite halb so dünn wie die Oberseite ist.

Die Fladen mit sehr wenig Öl bei mittlerer Hitze ausbraten.
Dies dauert pro Seite ca 2 Minuten.





Egal ob warm oder kalt schaffen mich die  Parathas zu begeistern!
Kalt kommt die Füllung etwas besser zur Geltung, warm könnte ich mir sie bestrichen
mit etwas salziger Butter sehr gut vorstellen.



Donnerstag, 26. Februar 2015

Potato Nachos mit Guacamole und Sour Cream



Fad und schlecht gesalzene, pappige Nachos mit einem öden Käse-Dipp kennt wohl 
jeder aus dem nächsten Kino. So bunt und froh gestaltet wie meine "Nachos" kennt
man sie wohl höchstens vom nächsten Mexikaner.
Doch genau wie meine kennt wohl kaum einer Nachos.
Nachos - eins der anerkannten Fertiggerichte, die beim Mexikaner mit Dipps 
aufgepeppt werden.
Meine Version besitzt nicht nur ein aufpeppendes Topping, nein, auch
meine "Nachos", die aus gebackenen Kartoffeln bestehen, sind fern von 
Konservierungsstoffen und Emulgatoren.
Zugegeben, so als Snack neben dem Fernseher würde ich sie nicht unbedingt
essen, viel eher sind sie doch eine wirklich Hauptmahlzeit. 
Nichtsdestotrotz überzeugen sie nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich
und verbreiten bei mir selbst an grauen Tagen durch die farbenfrohen und frischen 
Zutaten gute Laune.





Rezept:
(2 Portionen)

6 mittlere Kartoffeln
4 El Olivenöl
Rosmarin, Oregano, Majoran
1 größere Tomate
1/2 Avocado
60g saure Sahne
1 Knoblauchzehe
2 El Zitronensaft
Liebstöckl
nach Belieben noch Käsedipp

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder 
hobeln. Die Kartoffel-Scheiben in eine frische Plastiktüte geben, Olivenöl und
gehackte Kräuter sowie Meersalz dazugeben und die Tüte gut verschließen.
Schütteln bis die Marinade sich verteilt hat.
Die Kartoffelscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Möglichst sollte keine Kartoffelscheibe übereinander liegen.
Bei 225° die Kartoffelscheiben in etwa 25 Minuten backen bis sie knusprig braun sind.
Je nach Dicke der Scheiben können die Kartoffelscheiben auch ein paar Minuten mehr oder
weniger Backzeit benötigen.

Während der Backzeit die Avocado halbieren, die Schale entfernen und in kleine
Stücke würfeln. Die Avocadostücke mit Zitronensaft vermischen.
Die Knoblauchzehe klein würfeln und unter die Avocado mischen.
Mit Salz und Pfeffer die Avocado würzen.

Die Tomate in mundgerechte Stücke schneiden.

Die saure Sahne glatt rühren.

Die "Kartoffel-Nachos" auf zwei Tellern verteilen, Tomaten,
Avocado-Salsa und Sour Cream darüber verteilen, wer mag kann natürlich noch
einen Käse-Dipp darüber geben oder die Kartoffeln mit Käse überbacken.
Zum Schluss mit gehacktem Liebstöckl nach Belieben bestreuen.

Dienstag, 12. März 2013

Gnocchi mit Radicchio


Wenn ich mal wieder Lust auf Gnocchi habe, dann kommen für mich
die aus der Verpackung eigentlich nie auch nur in Frage - extra Kartoffeln
gar kochen, Kartoffeln durch eine Presse geben und abkühlen lassen
- allein zur Vorbereitung des Teiges, dauert jedoch auch eine ganz schöne Weile.
Eine für mich wirklich optimale Alternative, die wirklich super funktioniert
und für die resultierenden Gnocchi keine geschmacklichen Unterschied und 
auch keine für die Folge für die Konsistenz hat. 




Deshalb kann ich es wirklich jedem empfehlen, das nächste Mal Gnocchi
oder Kartoffelklöße mal mit Gnocchi auszuprobieren - ihr werdet es auf keinen Fall bereuen!
Um nicht zu sagen ab jetzt nur noch so sie zubereiten! ;D

Hier also zum Rezept:
(2 Personen)

1 Tüte Kartoffelpüree
100-200g Mehl
1 Ei
1/2 TL Salz

3 kleine Radicchio
1/2 TL Zucker
1 rote Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Rosmarin

Parmesan oder anderer würziger Käse
braune Butter für die Gnocchi

Zubereitung:

Kartoffelpüree nach Packungsanweisung zubereiten.
Danach abkühlen lassen.
Abgekühltes Püree mit Salz und Ei verkneten.
Nun muss man so viel Mehl dazu geben, bis der Teig fest und nicht
mehr klebrig ist, eine genau Grammzahl kann man nur schwer sagen,
da es auch darauf ankommt wie fest das Kartoffelpüree ist und  wie
groß das Ei.  Doch grundsätzlich würde ich sagen, dass man lieber etwas
zu viel Mehl im Teig hat als zu wenig - denn was habt ihr lieber :
Im Wasser zerfallende Gnocchi oder einen Tick zu harte? - Eben ;)

Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu mehreren etwa 6 cm dicken Strängen
formen. Von den Strängen im Abstand von 2 cm immer kleine Gnocchi abschneiden.
Die Teigstücke kann man nur mit Muße noch rund formen  und über eine Gabel rollen,
damit man ein schönes Muster erhält - oder man benutzt die kleinen Teigstücke in dieser
Form ;).

Einen großen Topf mit Wassers aufsetzen, die Gnocci ins kochende Wasser schmeißen,
1 Minute bei kochendem Wasser lassen, danach die Hitze herunter stellen und
Gnocchi 8 Minuten gar ziehen lassen. Am besten eine Gnocchi danach probieren,
damit man weiß ob sie gut sind. Wenn sie noch zu weich sind, einfach weiter kochen lassen.

In der Zwischenzeit die rote Zwiebel halbieren und dann in Scheiben schneiden.
Den Radicchio von unschönen Blättern befreien und danach quer in Ringe schneiden.
Die Zwiebelringe anbraten, nach 2 Minuten den Radicchio und den in Scheiben geschnittenen
Knoblauch zugeben. Weitere 3 Minuten anschwitzen, danach Zucker über das ganze 
streuen, karamellisieren lassen, dann mit Essig ablöschen. 
Je nach dem wie dick man den Radicchio geschnitten hat, muss man nun 
noch ein wenig Wasser angießen, damit der Radicchio weiter garen kann.

Wenn der Radicchio gar ist, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin den Radicchio noch würzen.

Die gegarten Gnocchi können nun noch in brauner Butter geschwenkt, bzw. angebraten
werden und dann kann das ganze auch schon mit dem Radicchio und etwas 
frisch geriebenen Parmesan serviert werden.

Sonntag, 6. Mai 2012

Kräuter Kartoffel-Stangen



Sind mal was anderes als Chips, Käsegebäck, Flips und Co -
stehen den Bekannten jedoch in nichts nach!
Ich wollte sie schon  eine Weile ausprobieren, nachdem ich sie hier 
gesehen hatte, da die bisherige Wertung anderer User jedoch nicht
überzeugend war, wollte ich doch ein bisschen am Rezept rumbasteln.

Ich habe Tonnen an Kräutern, Knoblauch und Pesto in den Teig
gearbeitet und siehe da: Also ich find sie prima!
Sind ne echt gute Alternative oder eben Ergänzung zu Bier und Wein.
Ich werde sie bestimmt wieder machen - vorallem weil die hier benötigte
Kartoffelmenge schnell mal über bleibt und statt Mülleimer ist das doch
echt ne tolle Alternative!

Deswegen kommt hier das Rezept:

120 g gekochte Kartoffel
250 g Mehl
(ich habe gemischt, 1/3 Vollkornmehl, 2/3 405er)
1 Ei
120g Butter
1 Bund Kräuter
(ich habe dafür den ganzen Garten geplündert, also
es darf ruhig eine bunte Mischung sein;
bei mir kamen unter anderem Petersilie, Bärlauch,
Schnittlauch, Koriander, Sauerampfer und Minze rein)
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
2 TL Pesto

Zubereitung:

Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken.
Kräuter und Knoblauch fein schneiden.


Mehl mit Salz und Kräutern mischen.
Kartoffelmasse mit Butter, Pesto und Ei verrühren.
Dann Mehl unterarbeiten, der Teig sollte ähnlich wie ein
Mürbeteig werden.

Dann den Teig ausrollen und in dünne Streifen schneiden.
Eigentlich kann man den Teig so dünn wie man möchte schneiden,
schneidet man ihn dünner, werden die Stangen knuspriger,
schneidet man sie dicker, so werden sie weicher.
Oder man macht's wie ich, macht's frei Schnauze und hat am Ende
Stangen jeden Knusprigkeitsgrades.
Die Stangen sollten so um die 15 cm lang sein.

Dann bei 180° die Stangen 10 Minuten lang knusprig backen.
Schmecken auch schon lauwarm gut zu Salaten, Suppen oder eben
ausgekühlt zum abendlichen Glas Wein. 




Donnerstag, 5. April 2012

Überbackene Bärlauchgnocchi



Ihr sehts schon, ich brauche gerade meine 2,5 Kilo Bärlauch auf ;D
Jetzt gibt's in alles wo's rein passt Bärlauch!
... jedenfalls wenn es nicht schon vorher geplant ist.
Bei dieser Kalorienbombe war das nämlich mit dem Bärlauch die
Vorraussetzung, dass ich's überhaupt gemacht habe,
die Vorstellung von schööönen grünen Gnocchis mit einer leckeren
Tomatensauce und das noch mit schöööön viel Käse überbacken
hatte mich nämlich so gefesselt, dass ich es innerhalb von 24 Stunden
nach machen musste!

Natürlich hatte ich mir aber kein Rezept gemerkt, denn hey Gnocchi
das kriegt man auch ohne Orginalrezept grün gefärbt ... dachte ich...
Es hätte wirklich klappen können, wenn ich mir wenigstens durchgelesen
hätte WIE der Bärlauch denn überhaupt verarbeitet wird, damit der
gesamte Gnocchi-Teig so schön grün ist.

Mein erster Versuch die Gnocchis grün zu färben hat definitiv  nicht geklappt.
Ich hatte ein paar Bärlauchblätter blanchiert, ich dachte wenn ich sie
danach noch mit den Kartoffeln stampfe, dann wird das schon...
doch was geschah? - Die dämlichen Blätter wollten nicht klein werden!
Am Ende musste dann Bärlauchpesto hinhalten, dass hat dann zwar
einen grünen Stich in den Teig gegeben, dafür kam dann auch schon das
nächste Problem.

Ich war eigentlich ziemlich zufrieden mit der Konsistenz von meinem Teig,
er klebte nicht zu stark und die erste Fuhre Gnocchi die ins Wasser
durften waren auch keine Hässlichkeiten. Jedoch gingen sie im Wasser
schlagartig auf und wurden total wabbelig - das war nix!
Zum Glück hatte ich nicht gleich die gesamte Teigmenge gekocht,
so habe ich eine halbe Tonne Mehl in den Teig geknetet und habe diesmal
einen Probegnocchi gekocht! Probiert - und für ok befunden.
Also durften die restlichen Gnocchi ins Wasser.
Diese durften dann auch als Einzige in meine Auflaufform.

Ich schmeiße üüüüberhaupt nicht gerne Sachen weg, aber heute
wollte ich meinen Bruder und Vater Räuchertofu im Auflauf unterschmuggeln
und dann sollten wenigstens die Gnocchi lecker sein.

Das hat sogar geklappt, weil ich nicht verraten habe, dass Tofu in der
Sauce ist, mein Vater hat wirklich viele Vorurteile und würde mir normalerweise
echt den Tofu um die Ohren schmeißen ... wenn er denn wüsste, dass ich
ihn auch für ihn koche :D
Naja auf jedenfall hat er nix gemerkt, fand das es nicht nur gut riecht, sondern
auch lecker ist, mein Bruder hat den falschen Braten gerochen und nur
spärlich gegessen, aber hey! - ich konnte meinen Vater überzeugen, denn
später habe ich ihm mein kleines Geheimnis eröffnet..

Tja in Zukunft wird Räuchertofu öfter ins Essen wandern...
mein Vater hatte mich sogar gefragt ob es nicht Räucherspeck ist und was
denn dann bei mir drin ist.
Also Mission angefangen und noch lange nicht beendet!

Rezept:

400g Kartoffeln
4 EL Bärlauchpesto
1 Ei
250g Mehl
1 EL Salz
1 Prise Pfeffer
 ( Gnocchirezept ist nur geschätzt das, was bei der
    2. Ladung funktioniert hat)

200g Räuchertofu
1 Zwiebel
1/2 Bund Bärlauch
1/2 Dose Tomaten
300ml Gemüsebrühe
1 Stängel Oregano
1 kleine Chili
Salz und Pfeffer

60g Mozarella

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen.
Abgießen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken.
Abkühlen lassen.

Räuchertofu sehr klein schneiden, man kann ihn eigentlich auch in größere Stücke 
schneiden und nicht wie ich, in Hackfleischgröße, da ich jedoch meine Männer von Tofu überzeugen
wollte, musste ich ihn so klein schneiden. Zwiebel fein würfeln und Bärlauch
fein schneiden. 

Kartoffelbrei mit Ei, Bärlauchpesto, Salz, Pfeffer und Mehl verkneten.
Auf keinen Fall weniger als 200 g Mehl nehmen! 
Bei der ersten Ladung habe ich wirklich nur so viel Mehl benutzt,
bis der Teig nicht mehr klebrig war und mein Ergebnis waren 
kartoffelbreiartige Klumpen. 

Den Kartoffelteig  in 4 Stücke teilen und dann diese zu langen Rollen
formen, die in etwa einen Durchmesser von 3 cm haben.
2 cm breite Stücke von den Rollen abtrennen und diese immer zu
kleinen Gnocchi formen.

Einen Topf mit Wasser aufsetzen, Wasser zum Kochen bringen und 
dann immer eine von den vier Ladungen Gnocchi ins Wasser geben.
Einmal aufkochen und dann Hitze runterstellen, 3 Minuten ziehen
lassen, dann Gnocchi mit einen Schaumlöffel aus dem Wasser holen,
abtropfen lassen und dann in eine gefettete Auflaufform geben.
Restliche Gnocchi genau so verarbeiten.

In einen Topf etwas Olivenöl erhitzen, dann die Zwiebeln und Räuchertofu 
anbraten, nach 2 Minuten den Bärlauch und kleingehackte Chili hinzufügen, 
etwas anschwitzen lassen, dann mit Tomaten und Gemüsebrühe aufgießen. 
Oreganoblättchen vom Zweig ziehen und in die Sauce geben.
 4 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer die Sauce abschmecken.

Sauce auf die Gnocchi geben. Mit Mozarella bestreuen und dann
den Auflauf bei 200° 20 Minuten backen.

Montag, 26. März 2012

Kartoffel-Zucchini-Puffer mit Hüttenkäse




Nach dem gestrigen Tag, brauchte ich wirklich wieder ein gutes
Erlebnis. - Perfektes Timing also für mein Lieblingsgericht!

Noch vor einem Jahr hätte man mich mit Kartoffel-Puffern jagen
können! Ich hatte sie jahrelang nicht gegessen, weil sie zu Hause
einfach von niemanden gewünscht wurden und als ich dann
Kartoffel-Puffer bei meiner Tante aß, die nicht nur labbrig, sondern
innen noch halb roh waren, da konnten mir die Puffer wirklich
gestohlen bleiben!

Doch eines kalten Wintertages hatte ich letztes Jahr trotzdem Appetit
auf Kartoffel-Puffer! .. obwohl ich sie gar nicht mochte!
... bis dahin jedenfalls ;D

Denn als meine Mama meinem Wunsch nach kam und mir frische,
GARE, knusprige  Kartoffel-Puffer machte und ich diese mit Hüttenkäse
kostete, da war es um mich geschehen.
Noch am selben Abend stand fest:
Kartoffel-Puffer mit Hüttenkäse sind mein Lieblingsgericht!

Seitdem muss meine Mama mir regelmäßig Kartoffel-Puffer braten,
jedoch darf nie der gesalzene Hüttenkäse fehlen!
Ich habe mitlerweile meinen Favoriten weiterentwickelt:
Ajvar passt bei mir ja zu fast allem, natürlich auch zu den Puffern mit
Hüttenkäse. Wers lieber hübsch und frisch mag, der serviert Kirschtomaten
dazu. Lachs kann mir gestohlen bleiben, da der Hüttenkäse für mich
schon genug Eiweiß hat, wers jedoch mag...

Die Puffer esse ich liebend gerne abends, wenn ich nach einen
stressigen Tag nach Hause komme, aber auch als Vorspeise sind sie
prima geeignet.
Ich könnte sie zur Vospeise, Hauptspeise UND Dessert essen, weil
ich sie einfach liiiiebe.

Deswegen teile ich nun hier mein Rezept mit euch.
Für eine gefräßige Person:

350 g Kartoffeln
150 g Zucchini
1 Ei
evtl. 1 EL Vollkornmehl
Salz und Pfeffer
ein paar Stiele Schnittlauch und Petesilie

Fett zum Ausbacken

150g Hüttenkäse
evtl. Kirschtomaten
evtl. Ajvar
evtl. Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Zucchini putzen.
Kartoffeln schälen und dann mit der Zucchini raspeln.
Das Ei verquirlen, Schnittlauch und Petersilie klein hacken
und dann mit den geraspelten Gemüse vermischen.
Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann jetzt noch das Mehl
hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Eine Pfanne heiß werden lassen, dann Fett hineingeben,
sobald das Fett ausgelassen ist, kleine Häufchen (2 Esslöffel des Teigs)
in die Pfanne setzen. 2-3 Minuten warten dann wenden, die Puffer
sollen richtig knusprig braun werden!
Nach dem Braten, die Puffer auf Papiertüchern abtropfen lassen,
damit die Puffer nicht so fettig sind.
Die fertigen Puffer, so lange die restlichen Puffer noch nicht fertig
sind, im Backofen warm stellen.

Wenn alle Puffer gebraten sind, Hüttenkäse mit Salz und Pfeffer
abschmecken und zu den Puffern reichen.


Und weil ich sie so liebe, teile ich sie selbst mit der Cucina rapida.




Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Mittwoch, 14. März 2012

Schnelles Kartoffel-Gratin




Natürlich wollte ich am Cook-Event Speed Cooking von Alex teilnehmen,
doch mit welchem Rezept? Auf Nudeln kommt ja jeder - also wollte ich
was anderes machen. - also... welches Gericht braucht normalerweise lange?

.. Kartoffeln!!!.. und wie könnte man die zubereiten? -Als Gratin!

Blog-Event LXXV - Speed-Cooking (Einsendeschluss 15. März 2012)

Meine Mutter hat vor vielen Jahren dieses Rezept von ihrer Friseurin
bekommen. Vorher hat meine Mutter keine Kartoffel-Gratins gemacht,
ich weiß nicht warum, wahrscheinlich hat es ihr zu lange gedauert.
Denn meine Mutter ist nicht gerade eine, die gerne 2 Stunden in der
Küche steht, um ein Kartoffel-Gratin zu machen. Doch seit sie dieses
Kartoffel-Gratin gemacht hat, ist Kartoffel-Gratin zu einer unserer
Lieblingsbeilagen geworden. Nun gibt's Kartoffel-Gratin mindestens
einmal im Monat.

Kein Wunder, denn es ist echt schnell gemacht und schmeckt super.
Wenn man in der Zeit, in der das Kartoffel-Gratin im Backofen ist,
sich ein Stück Fleisch oder Gemüse brät, dann hat man ein leckeres
Hauptgericht in 30 Minuten fertig.

Rezept (4 Personen):

0,8kg Kartoffeln
1 Becher Sahne
Milch
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer,Rosmarin
150g Emmentaler
Gewürzöl

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und sie in dünne Scheiben hobeln.
Die Kartoffeln in einen Topf geben. Den Becher Sahne
hinzufügen und nun mit so viel  Milch auffüllen, bis die
Kartoffeln mit Flüssigkeit dünn bedeckt sind.
Die Knobi-Zehe klein hacken und in die Sahne-Milch
geben. 
Dann die Kartoffeln in dieser Flüssigkeit gar kochen.
Während die Kartoffeln gar kochen, die Flüssigkeit in
der sie garen  mit Salz, Pfeffer und Rosmarin
kräftig abschmecken.

Sobald die Kartoffeln gar sind, sie mit einem Schopflöffel
abfischen und in eine Auflaufform geben. Es sollten schon
ein paar Schichten Kartoffel entstehen.
Dann ein paar Löffel von der Sahne-Gewürz-Milch auf die
Kartoffelschichten geben, es sollte die unterste Schicht von
den Kartoffeln bedeckt sein.

Nun das Ganze mit geriebenen Käse nach Geschmack bestreuen.
Meine Mutter nimmt Emmentaler, ich esse es auch gerne mit
Mozarella oder sogar Feta.

Das Gratin dann 20 Minuten im Ofen bei 200° braun backen.
Der Käse sollte schön braun werden, das ist das wichtigste,
da die Kartoffeln so wie so schon gar sind.

Wer will kann die Gewürz-Milch am Ende nochmal aufschäumen
und zusätzlich als Sauce reichen.

Montag, 13. Februar 2012

Bratkartoffeln vom Blech






Um am Blogevent von Heike mit zu machen, hat mir meine Mama ihre besten
Bratkartoffeln heute gemacht und wer dabei gleich an die fettigen Teile aus der
Pfanne denkt, der sollte den Beitrag weiter lesen, denn diese hier sind
Bratkartoffeln aus dem Backofen, nicht fettfrei, aber auf jedenfall nicht fetttriefend!
Und ja - Sie schmecken trotzdem extrem lecker!

Sie sind zu dem für all diejenigen, die den Fettgeruch oder das nervige Wenden
satt haben, die perfekte Möglichkeit Bratkartoffeln zu genießen.
Und auch du, liebe Heike, müsstest überhaupt keine Probleme mit diesen
Bratkartoffeln haben, sie werden weder matschig, noch ist es nicht allzu schwer
sie nicht verbrennen zu lassen.

Dachte ich zu mindestens bis eben, da habe ich nämlich entdeckt, dass das Event
am 15.1!!!.2012 endet - naja das Enddatum hab ich zwar eindeutig verpasst, aber
das Rezept gibt's hier trotzdem.

Also zum Rezept für 2 Personen:

700g Kartoffeln
3 El Kräuteröl
Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in 0,5cm dicke Scheiben schneiden.

Den Backofen auf 200° vorheizen.
Das Öl auf ein Backblech geben und dieses in den Backofen stellen.

Die Kartoffeln 7 Minuten in kochendem Salzwasser angaren.
Das heiße Backblech aus dem Ofen nehmen und die Kartoffeln
auf dem Blech verteilen, keine Kartoffel sollte auf einer anderen
liegen. Die Kartoffeln einmal umdrehen,  damit sich das Öl gut
auf den Kartoffeln verteilt.
Mit Salz und Pfeffer die Kartoffeln würzen

Dann das Backblech zurück in den Ofen geben  und 30-35
Minuten knusprig backen.


Wer gerne Zwiebeln, Speck oder Knoblauch mit seinen Bratkartoffeln
isst, sollte diese dann doch lieber in einer separaten Pfanne braten und
zu den Bratkartoffeln servieren.




Sonntag, 22. Januar 2012

Buabaspitzle mit Granatapfel-Rotkohl



Heute möchte ich meinen Beitrag zum Kochevent von Franzi und Anna
vom Gemüseregal posten. Sie haben finde ich ein wirklich tolles Thema
ausgesucht, da gerade im Winter vegetarische Gerichte viel zu kurz kommen!


So möchte ich zum Wettbewerb Buabaspitzle mit Granatapfel-Rotkohl
beisteuern. Für mich passen Granatapfel und Rotkohl fabelhaft zusammen,
die Granatapfelkerne geben dem Gericht nochmal den finalen Kick, da
die anderen Sachen eher deftig sind und die Kerne frisch und süß.

Für 2 Personen braucht man:

300g gekochte Kartoffeln
1 Ei
100g Mehl
Mehl für die Arbeitsfläche
Salz

1/2 Rotkohl
 1 kleine Zwiebel
1  großer Apfel
2 Lorbeerblätter
2 El Johannisbeergelee
1 Nelke
300ml Wasser
1/2 Granatapfel
Salz, Pfeffer und Essig
 Öl

Zubereitung:

Für den Granatapfel-Rotkohl den Rotkohl fein raspeln,
den Apfel und die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Kerne von dem Granatapfel auslösen.
1 El Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln anschwitzen.
Rotkohl dazugeben und andünsten. Apfel, Lorbeerblätter und
Nelke zum Rotkohl geben und mit Wasser aufgießen.
Den Kohl gar dünsten lassen, falls kein Wasser mehr im
Topf ist, der Kohl jedoch noch nicht gar, wieder etwas
Wasser dazugeben, bis der Kohl gar ist.

In der Zeit, in der der Kohl gar kocht, die Kartoffeln
durch eine Presse drücken und mit dem Ei vermischen.
Nun erstmal 70g Mehl zu den Kartoffeln geben, so viel
weiteres Mehl dazugeben, bis der Teig nicht mehr klebrig ist.
Dann aus dem Teig eine 3-4cm lange Rolle formen.
Von der Rolle dann 0,5-1cm breite Stücke abschneiden,
diese dann zwischen den Händen zu Nudeln formen.
Die bereits fertigen Nudeln auf einer bemehlten Fläche
kurz antrocknen lassen.
Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
Die Buabaspitzle ins kochende Wasser geben, am Besten
jeweils ein paar auf eine Schaumkelle geben und die
Buabaspitzle in 2 Rationen kochen.
Sobald die Buabaspitzle an die Wasseroberfläche schwimmen,
sie 3 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen und dann mit
der Schaumkelle herausholen.

Zum garen Rotkohl nun Gelee geben und mit Salz, Pfeffer
und Essig abschmecken. Die Nelke und Lorbeerblätter
vom Rotkohl entfernen.
Zum Schluss dann die Granatapfelkerne hinzufügen.

In einer Pfanne 3 El Öl erhitzen. Die Buabaspitzle in der
Pfanne goldbraun braten und sofort zu dem Rotkohl servieren.