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Dienstag, 15. September 2015

Sticky Bun Chia Seed Pudding


Allein vom Anschauen karamellisierter Walnüsse schießen dem ein oder 
anderen wohl sofort Erinnerungen an Zahnschmerzen und zu lang 
hinausgeschobene Zahnarztbesuche in den Kopf. Genau solche Assoziationen
provoziert zorra vom Kochtopf derzeit aber auch gerade zu mit ihrem Blog-Event heiß&kalt, 
denn gefragt sind genau solche Rezepte, die die Blomben in Gedanken rufen 
und den Verzehr köstlicher Speisen zur Tortur machen können - gefragt sind heiße und/oder
eiskalte Speisen oder Getränke. 

Blog-Event CXII - Heiss & Kalt (Einsendeschluss 15. September 2015)

Mit  meinem Chia-Pudding erwische ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, da er nicht nur am
Abend vorher vorbereitet werden kann und am Morgen gekühlt aus dem Kühlschrank genommen werden darf, sondern anschließend direkt mit heißen karamellisierten Walnüssen genossen wird. 
Somit eine wahre Herausforderung an die Zähne, die sich nicht nur an den Karamell der Walnüsse
erfreuen dürfen, sondern gleichzeitig auch mit den Temperaturunterschieden klar kommen müssen. 
Um Zahnschmerzen vorzubeugen verlost zorra freundlicherweise mit elmex zusammen 10 Zahnpflege-Pakete - bei dem Event mal vorbei zu schauen lohnt sich also!


Mein Chia Pudding soll übrigens nicht nur an die Körnerfresser und Gesundheitsfanatiker unter
euch gerichtet sein, sondern wirklich mal ein Chia Pudding sein, der kulinarisch und nicht nur 
anhand seiner Vitamingehalte es zu überzeugen vermag! Denn trennt man sich einmal von seinen Vorurteilen und den Hype-Abneigungen, so kann man Chia durchaus zu Genießen lernen!








Samstag, 11. Juli 2015

Ice Cream Cupcakes zum Verlieben {Flotter Dreier - 3 Blogger 1 Menü - le dessert}



  Dorothée, ich bin von deinem Blog-Event begeistert! 
Im Rahmen des Blog-Events Flotter-Dreier von bushcooks kitchen, welches
beim Kochtopf stattfindet, haben sich stets 3 Blogger für 1 Menü zusammengeschlossen.
Mit am Start waren bei mir Anastasia und Britta.

Jeder Blogger war jeweils für einen Menügang zuständig und ihr mögt es
vermutlich schon erahnen, aber wir Drei hatten uns dazu entschlossen
ein virtuelles Hochzeitsmenü zu feiern. So ging die Vorspeise zum Ja-Sagen an
Anastasia von Papilio Maackii und der Hauptgang zum Verlieben an Britta
von bakingsheets. Da Britta und ich Vegetarierinnen sind, war Anastasia so
nett und hielt auch ihren Gang fleischfrei. - So haben wir letztendlich also
ein sommerlich, vegetarisches Hochzeitsmenü geschaffen.

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Lange überlegen, was mein Dessert so bieten könnte, brauchte ich wirklich nicht
- denn was ist ein Hochzeitsmenü nur ohne Kuchen?! Um das Ganze sommerlich
zu gestalten, bestand mein Zitronen Cupcake-Frosting aus Erdbeereis.
So sind gleich beide aktuellen Hochzeiskuchen-Trends - Eistorten und Cupcakes - verbunden!
Dies klingt nett und erfrischend, bietet jedoch so seine Tücken bei teilweise 30°
im Schatten. So mussten die Fotos schnell gemacht werden mit zwischendrin
stetigen Kühlpausen für die kleinen Diven. Prima angekommen sind die Cupcakes
zweifellos, nur muss man sie wirklich zeitnah vor dem Servieren zubereien, damit
auch nur die beerige Haube und nicht ihr zitroniges Unterteil gefroren ist.

Ich würde sagen: ein wahrlich famoses Hochzeitsmenü ist entstanden
- da bin ich wirklich auf die restlichen Menüs gespannt!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)


            



Ice Cream Cupcakes

Zitronen-Rührteig:

150g Butter
100g Zucker
Schale einer Zitrone
1 Pk.Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
30g Stärke
1/3 Pk. Backpulver
1 Prise Salz

Erdbeereis:
(kann durch jegliche andere Eissorte ersetzt werden/
Eis kann auch gekauft werden)

1,5 Tassen Erdbeeren
2 Esslöffel Honig
1/2 Tasse Zucker
300 ml Sahne
3 Eigelb
45ml Milch
1 Teelöffel Vanilleextrakt


Zubereitung:

Die Eiscreme sollte im Vorhinein vorbereitet werden.
Dafür die Erdbeeren säubern und vom Strung entfernen.
Erdbeeren in kleine Würfelchen schneiden und mit dem Honig und Zucker vermischen.
Erdbeeren eine halbe Stunde stehen lassen, bis die Beerenstücke Saft von sich gegeben haben.
Nach der halben Stunde die Erdbeermischung pürieren.

3 Eigelb mit dem Vanilleextrakt und 3 Esslöffeln Milch über einem heißen Wasserbad
mit dem Rührgerät zu einem Schaum aufschlagen. 
300 Milliliter Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.

Erdbeerpüree unter den Eigelbschaum ziehen. Zum Schluss Sahne unter die Mischung heben.
Creme in eine gefriergeeignete Form füllen und im Gefrierschrank mindestens 4 Stunden kühlen.


Für die Cupcakes 150 Gramm weiche Butter mit 100 Gramm Zucker schaumig schlagen.
Schale von einer Zirone abreiben und zur Buttermischung hinzufügen. 
1 Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz und 2 Eier zur Butter-Zucker-Masse 
geben und schaumig schlagen.

Mehl, Backpulver und Stärke mischen und kurz unter den Teig rühren.

Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen.
Bei 170° etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.
Anschließend auskühlen lassen.

Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil der Ice Cream Cupcake-Zubereitung 
- dieser darf MAXIMAL eine Stunde vor dem Servieren geschehen.

Für das Frosting wird nun die Eiscreme aus dem Kühlfach genommen und versucht
einigermaßen glatt zu rühren. Die Eiscreme danach sofort in einen Spritzbeutel mit 
Sterntülle füllen. So schnell -und dabei natürlich so schön ;D- wie möglich das Eis
auf die Cupcakes spritzen. 
Sobald ein Cupcake fertig ist, ihn sofort in die eisige Sicherheit des Gefrierfachs stecken! 
Ist die Eiscreme anfangs noch zu hart zum Spritzen, wartet man kurz, denn je wärmer die
Eiscreme wird, um so einfacher kann man sie natürlich aus dem Spritzbeutel bekommen.
Sieht man jedoch, dass die Eiscreme schon zu flüssig auf die Cupcakes kommt - wieder ab damit
in den Gefrierschrank! Es empfiehlt sich stets nur eine Hälfte der vorhandenen Eiscreme
in den Spritzbeutel zu füllen, damit sobald die eine Hälfte des Eises zu flüssig aus dem Spritzbeutel kommt, man die zweite Hälfte aus dem Gefrierschrank nehmen kann, mit dieser weiter arbeiten
kann, während die andere Eishälfte im Gefrierschrank wieder fester wird.

Die fertigen Cupcakes sollten nicht länger als eine Stunde im Gefrierschrank kühlen,
da der Muffin unter der Eishaube nicht gefrieren sollte. Kurz sollten sich die Cupcakes
jedoch schon vor dem Servieren im Gefrierschrank befinden, da ansonsten die Eishaube schon schmelzend beim Tisch ankommen würde.


Freitag, 19. Juni 2015

Asian Broccoli Salad - Sek fan!


Salat? - und das bei mir? Ja ihr seht tatsächlich richtig, auch das Backtrinchen muss 
ab und zu mal Vitamine zu sich nehmen. Doch keine Bange! Einen Salat Salat Salat, 
am besten ohne Dressing oder Topping muss man bei mir nicht befürchten.

Seitdem ich Vegetarierin bin, traue ich noch weniger als zuvor den Wok-Inhalten
der örtlichen China-Imbisse. Zu oft bekam man schon Geschichten, die einem 
die gebratenen Nudeln hochkommen ließen, erzählt. 
Deshalb liegt meine letzte China-Box Bestellung schon einige Jahre zurück. 
Nichtsdestotrotz kann ich noch in Erinnerungen von Hähnchenspießen mit Erdnusssauce 
schwelgen und wünschte mir bereits zu damaligen Zeiten, einen Chinesen finden zu können, 
der tatsächlich Brokkoli zu seinem Hähnchenspieß mit Erdnusssauce serviert. 

Der Hähnchenspieß ist bei mir kein gefragtes Thema mehr, die Kombi
aus Brokkoli und Erdnuss liebe ich jedoch auch heute noch. 
So ist es auch keine große Überraschung gewesen, dass dieser Salat auf Gefallen
meinerseits stößt. Ein Sattmacher Salat, der durch die Erdnüsse nicht unbedingt 
zur kalorienarmen Sorte gehört, jedoch wirklich lecker ist und mit seinem lauwarmen 
Auftreten auch durchaus Abwechslung zu sonstigen Salaten bietet.



Rezept:
(2 Portionen)

1 Brokkoli (500g)
1 Tasse Edamame
50g Erdnüsse

1/2 Zwiebel
2 El Erdnussmus
1,5 El Sesamöl
150ml Wasser
2 Tl Sojasauce
(1 Tl Honig/ Agavendicksaft)
Salz, Pfeffer

nach Belieben noch gerösteten Sesam

Zubereitung:

Den Brokkoli putzen und die Röschen abschneiden. 
In einem Topf mit kochendem, gesalzenen Wasser die Röschen 2-3 Minuten kochen,
anschließend die Röschen in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken, sodass der 
Garprozess gestoppt wird und der Brokkoli seine schöne grüne Farbe behält.

Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden. 
In einer Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen. Die Zwiebelstücke darin anbraten.
50 Gramm Erdnüsse hinzufügen und ein wenig mitrösten.
Sobald die Erdnüsse etwas Farbe annehmen, mit Wasser ablöschen.
Die Sojasauce und das Sesamöl hinzufügen und einköcheln lassen.
Wer gerne eine süßliche Note im Dressing hat, kann zu der Sauce noch 
einen Teelöffel Honig oder Agavendicksaft geben und mit einköcheln lassen.
Die Sauce einige Minuten einköcheln lassen, bis sie der Konsistenz entspricht,
wie man gerne Salatsaucen hat. Ist sie etwas zu sehr eingekocht, kann man durch
etwas Milch die Sauce wieder retten.
Zum Schluss mit Salz, Chili und Pfeffer die Sauce abschmecken.

Die Edamame mit dem abgeschreckten Brokkoli in einer Schüssel mischen.
Kurz vorm Servieren die Sauce über das Gemüse verteilen.





PS: Nein, Sek fan, war keine Beleidigung eines hämischen Tätowierers, 
stattdessen ganz einfach: Guten Appetit! ... oder "Reis essen", wenn man 
es wörtlich nimmt - doch heute bleibt's bei Salat!



Ich und solch gesunde Salate? Wer sehen möchte warum 
auch ich einmal den gesunden Pfad wähle:

Sonntag, 7. Juni 2015

Blackberry Swirl Oreo-Ice Cream



Nach diesem Eisrezept kann ich mal wieder anderen Foodbloggern meinen vollen
Respekt dafür zollen, wie sie es stets schaffen Eiscreme appetitlich zu fotografieren. 
Bin ich sonst doch lieber auf gebackene Leckereien spezialisiert, die am 
besten kalt und sich nicht bewegend fotografieren lassen, besitzt Eis zum 
Fotografieren gleich zwei Knackpunkte in einem für mich: 

 Fühlt man sich schlau und friert bereits portionierte Eiskugeln an, damit  
  man diese noch gefroren und nicht kurz vorm Wegschmelzen drappieren   
kann, bleiben sie am liebsten gefühlte Stunden WIRKLICH gefroren.         
     Schön mit weißer Frostschicht als Mantel, sodass sie wunderbar unfotogen sind. 
                                        (an meiner Kokosnuss, die aus Frust gleich gefroren blieb, sieht man noch wunderschön was ich meine..)                                                                                                                              
Will man nun retten, was zu retten ist, holt die letzten Eisreste
 aus dem Kühlschrank um wirklich "neugeformte" Eiskugeln zu servieren,
                      schmilzen sie einem, kaum auf dem Teller angerichtet, nur so davon.                                         

So war das Fotosortieren heute so schnell wie schon lange nicht mehr erledigt, denn mit 
jedem Foto, welches dem Eis Zeit gab zu schmelzen, sahen nicht nur die Eiskugeln, 
sondern auch ihr Umfeld, sprich: Kokosnuss und Marmorplatte immer ledierter aus.

Doch weg von Foodblogger-Problemen: dieses Eis ist eine prima Abwechslung
zu klassischen Eissorten und könnte sich locker in eine Reihe mit Ben & Jerry stellen.
Sahniges Vanilleeis mit knusprigen Oreostückchen, durchzogen von Brombeersorbet...
Natürlich kein Eis für mal eben durch - nein! - hier gilt genießen. 
So möchte ich zum Schluss noch von euch wissen - mit welchem Eis genießt
ihr am liebsten die Sommertage? Ganz klassisch Vanille, Schoko und Co oder die
fancy Varianten wie Cookies, Mozart und Malaga? Ich bin gespannt!




Zutaten:

250 ml Sahne
3 Eier
75g Zucker
60g Oreos + 2 für die Deko
1/2 Tl Vanilleessenz

300g Brombeeren (TK)
50ml Milch
50g Zucker

Zubereitung:

Für die Oreo Eis-Grundmasse die drei Eier trennen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Über einem Wasserbad die 3 Eigelb mit 75g Zucker und
einem Teelöffel Vanileessenz schaumig schlagen.
Dafür nimmt man am besten einen elektrisches Rührgerät zur Hilfe,
denn bis die Eigelbe schaumig aufgeschlagen sind, kann es 10 Minuten in
Anspruch nehmen. Die aufgeschlagene Masse danach in einem kalten Wasserbad
kalt rühren.

250g Sahne steif schlagen.
In den nun aufgeschlagenen und gekühlten Eigelbschaum zunächst
die Sahne und dann das steifgeschlagene Eiweiß sorgfältig unterheben.
60g Oreos grob bröseln und zum Schluss unter die Eismasse heben.
Eismasse in eine gefriergeeignete Form füllen und in den Gefrierschrank geben.

Für den Blackberry Swirl 300g Brombeeren mit 50ml Milch und 50g Zucker pürieren.
Sofort hat man eine gefrorene Eismasse, da man die Brombeeren noch gefroren verarbeitet.
Die Brombeer-Eismasse tupfenweise in die Oreo Eis-Masse setzen.
Ist das gesamte Eis verteilt, kann man anfangen aus dem Brombeereis Schlieren
in das Oreo-Eis zu ziehen, damit später ein schöner marmorner Effekt im Eis entsteht.
Zum Schluss noch 2 Oreos über das Ganze bröseln, bevor es auch wieder in den
Gefrierschrank kann.

Man kann zur Deko natürlich noch Brombeeren über die Oberfläche
streuen, allerdings können diese tiefgefroren etwas unangenehm zu kauen sein.

Mindestens 4 Stunden muss das Eis nun kühlen.

Danach am besten mit weiteren Oreokrümeln und vielleicht sogar etwas
Schokoladensauce on top servieren.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - Peach Cookies




Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - .. das meine Ich heute sogar wortwörtlich
- nee das mit Italien nicht, aber bei mir wurden heute die letzten Akkukabel 
zusammengesucht, Kleider in den Koffer geworfen und Karten ausgedruckt, 
damit es ab nach Österreich gehen kann! Denn heute startet Salt and the City! 
Dafür bequeme ich mich aus der schwäbischen Heimat in das große Österreich, um Teil 
vom ersten oberösterreichischen Blogger-Event zu sein! 
Über 100 Blogger werden sich zusammenfinden, doch noch will ich euch 
nicht zu viel verraten, der morgige Instawalk wird euch zumindest schon von Salzburg einige
(bisher vielleicht unbekannte) Ecken zeigen. Vom Event selbst werde ich euch natürlich auch
berichten, dafür dass ich nicht auf der Hin- oder Rückfahrt verhungere (was, wenn genug Streit seitens der Bahn herrscht, ja sogar eine nicht zu unterschätzende Bedrohung darstellt) sorgen
zumindest' schon mal diese kleinen Früchtchen. 

Mürbeteigkugeln, in ein Zuckerhemd gekleidet und mit einer italienischen Vanillecreme
gefüllt - sowas nennt sich Proviant vom Feinsten! Traditionell werden die Kekskugeln in 
Alchermes Likör gewendet, welcher durch seine bestechende rote Farbe den Keksen die              pfirsichroten Wangen verleiht. Der Likör stammt aus dem Arabischen und bekam 
seine rote Farbe ursprünglich durch das Beimengen von gemahlenen 
Cochenille-Schildläusen, die das Herstellen von Karmin (der roten Naturfarbe) ermöglichen. 
Es gibt heutzutage genug Herstellungsvarianten des Likörss ohne Karmin, 
jedoch bin ich selbst nicht der größte Alkohol-Fan und habe den Likör einfach
durch zerlassenen Kirschgelee ersetzt. Geschmacklich ist der Unterschied natürlich
zu bemerken, jedoch sind diese Pfirsiche kinderfreundlich und so süß wie die 
ausschauen, braucht man doch gar keinen Alkohol ;)!



Rezept:

300g Mehl
1 Pk. Vanillepuddingpulver
150g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
50g Butter

2 Eigelb
250ml Milch
30g Mehl
60g Zucker
Mark einer Vanilleschote

100g Kirschgelee
50ml Wasser
100g Zucker

zum Verzieren Minze und Vanilleschoten

Zubereitung:

Es bietet sich an die Crema Pasticcera (die Vanillecreme) zu Beginn zuzubereiten, da sie
während der Backzeit dann abkühlen kann.
Dafür bringt man langsam die Milch mit dem Vanillemark zum Kochen.
In einer zweiten Schüssel vermixen wir 30g Mehl, 60g Zucker und 2 Eigelb miteinander.
Nun schütten wir die Eigelbmischung unter ständigem Rühren in die erhitzte Milch und
lassen die Mischung unter ständigem Rühren bei kleiner Hitze einkochen, bis wir einen
etwas dickeren Vanillepudding haben.
Diesen lassen wir in der Zwischenzeit dann abkühlen.

Für die Kekse vermengen wir mithilfe eines Knethakens 300g Mehl, 1 Pk. Vanillepuddingpulver,
150g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eier und 50g Butter zu einem nicht mehr klebrigen Mürbeteig.
Aus dem Teig formen wir nun kleine Bällchen. Jedes Bällchen sollte nicht mehr als 20 Gramm Masse haben.

Die kleinen Kugeln backen wir auf einem mit Backpapier ausgelegten
Backblech ca 9 Minuten bei 170 Grad.

Die ausgekühlten Teigkugeln höhlen wir nun auf der Unterseite ein wenig aus,
damit mehr Füllung Platz findet.

Den Kirschgelee erhitzen wir mit 50 ml Wasser.
100g Zucker geben wir in einen tiefen Teller.

Nun lassen wir die Oberseite jeder Kugel etwa 30 Sekunden in dem flüssigen Gelee ziehen
und wälzen den angefeuchteten Teil danach im Zucker.
Die Kugeln sollten nach dem "Bad" etwas trocknen.

Jetzt können wir in jede Keks-Hälfte ein wenig von der Füllung geben und jeweils zwei
Kekshälften zusammensetzen.

Zur Krönung können die "Pfirsich-Kekse" noch mit einem Stück Vanilleschote als Strung und
Minzblättern verziert werden.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Midnight Mud Pie - Schokoladenkonsum für Fortgeschrittene



Eine schwere Woche liegt hinter euch? Eure Dopamin- und Serotoninwerte sind
im Keller? Dann präsentiere ich euch heute DIE Wunderwaffe gegen mieses Wetter
am Geburtstag, eine miese Arbeitswoche und Trennungsschmerzen.
Dass diese Wunderwaffe nur Schokolade sein kann, versteht sich doch wohl von selbst.

Ein, zwei Stückchen, na gut eine Tafel Schokolade gönnt man sich ja doch von
Zeit zu Zeit, jedoch solch eine mega Schokoladenbombe reserviere dann selbst ich für 
etwas besondere Ereignisse. Pfingsten kam mir da also ganz recht als geeignete Ausrede.

Wie der Name verlauten lässt, ist es eine Pie, die Schokoladengelüste, auch noch warm, 
mitten in der Nacht in Rauch ersticken lässt. 
Tagsüber, wenn man sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich zum Verzehr 
lieber ein paar Gäste einladen. Hier gilt nicht nur der Spruch 
"geteiltes Glück ist doppeltes Glück", sondern auch:
geteilte Kalorien, bringen dir nächste Woche mehr Glück. 
Vom kompletten alleinigen Verzehr der Pie würde ich daher abraten,
höchstens es sind Menschen unter euch, die ihre Schokoladenlust durch eine 
Schocktherapie für einige Wochen ablegen oder schnellstens 1 Kilo zunehmen wollen 
- denn dieser Schokoladenkuchen ist mächtig! Nix unbedingt für jeden Tag, sondern 
viel mehr zum teilen und zelebrieren, sodass man jeden Gabelhappen auch genießen kann. 











Rezept:
(für eine 18er Springform)



225 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Kakao ohne Zuckerzusatz
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
140 g Butter
1 Ei
Für die Füllung
150 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
150 g Butter, weich
200 g Zucker
50 g Kakao, ohne Zuckerzusatz
3 Eier
Für das Topping
200 ml Schlagsahne, kalt
2 EL Zucker
Schokoladenraspeln zum Verzieren
Zubereitung:
Für den Mürbeteig zunächst das Mehl, 40 Gramm Kakao, 50 Gramm Zucker, 1 Päckchen 
Vanillezucker, 140 Gramm Butter, ein Ei und eine Prise Salz miteinander verkneten.
Den Teig am besten eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer 18er Springform ausrollen.
Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Form (auch den Rand) danach mit dem ausgerollten Teig auslegen.

  Auf den Boden der Springform am besten eine kleine, feuerfeste Schüssel auf den Teig setzen, 
ansonsten kann der Pieboden natürlich auch mit Hülsenfrüchten blind gebacken werden.
Bei 170° den Boden 12 Minuten mit der Schüssel/ Hülsenfrüchten backen, danach 12 Minuten ohne.

Während der Boden backt, kann die Füllung vorbereitet werden.
Dafür wird die Sahne erhitzt. In der heißen Sahne kann die klein gehackte Kuvertüre dann 
geschmolzen werden. Die Butter mit dem Zucker, Kakao und den drei Eiern schaumig schlagen. 
Die etwas abgekühlte Schoko-Sahne in die Butter-Ei-Masse langsam einrühren.

Den fertig gebackenen Boden kurz abkühlen lassen. Dann kann die Füllung eingegossen werden und
der Kuchen bei 160° nochmal 65 Minuten backen.
Anschließend den Kuchen vollkommen auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, anschließend den Zucker einrühren.
Auf die Mitte des ausgekühlten Kuchens die Sahne verteilen und zum
Abschluss Schokoladenraspeln über den Kuchen verteilen. 


Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen am besten aufessen.

Dienstag, 24. März 2015

Moustache-Cupcakes for Beginners




It's finally over!

Heute war meine letzte schriftliche Abitur-Prüfung und anstatt auf ein riesen
Besäufnis freue ich mich auf was? Endlich wieder genug Zeit zum Bloggen zu haben!
Mir endlich keine Gedanken mehr über Hypothesentests, Winkelhalbierenden,
affirmative actions, Dantons Tod oder konkurrierende Unternehmensziele machen
zu müssen.
Jetzt kann ich euch endlich zeigen, was mein letztes Lernwochenende erträglich machte....


For Beginners sagte sie.. und scheiterte bereits am Frosting.
Erinnert sich möglicherweise jemand an meine Cupcake-Künste? Nein?
Kein Wunder, denn ausgeprägt vorhanden sind sie definitiv nicht!
Besteht mein Buttercream-Frosting nicht gerade aus 80% Butter, will mein
Frosting einfach nicht in gespritzter Form verweilen.
Versuche ich gar ein Creamcheese-Frosting, weigert sich die Creme fest genug zu werden,
um möglicherweise den Zweck eines Frostings überhaupt zu erfüllen.
Als letzten Ausweg aus der Misere nutze ich des öfteren eine Mousse
als Frosting, aber ein richtiges Frosting ist das eben auch nicht.
Habt ihr ein Nummer Sicher-Frosting Rezept zufälligerweise für mich?

Nachdem am Wochenende bereits eine geronnene Frischkäsecreme
im Kühlschrank weilte, konnte ich mich gerade noch dazu hinreißen lassen
Sahne steif zu schlagen, damit die Cupcakes noch irgendwie zu einer Haube kommen.

Was macht also ein Food Blogger, dessen ursprünglicher Plan mehr nach hinten als
nach vorne ging, aber dessen Endprodukt eigentlich doch überzeugte?
Bühne frei für ein "Cupcake"-Rezept geben, was jeder - absolut jeder hinkriegt.
Nichts Traditionelles, jedoch schnell und ausreichend für den süßen Zahn.

Zutaten:
(12 Muffins)

100g Butter, zerlassen
130g Zucker
2 Eier
1 Tl Natron
1 Prise Salz
3 El Kakao
100ml Milch

100g Schokolade
200g Sahne
40g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung;

Butter mit Zucker, Salz und 2 Eiern aufschlagen bis keine Zuckerkristalle
mehr zu erkennen sind.
Natron mit Mehl und Kakao mischen.
Mehlmischung zum Butter geben und verquirlen.
Während dem Rühren langsam die Milch hinzugießen.

Backofen auf 170° vorheizen.
Mithilfe eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches den Kuchenteig auf
12 Förmchen verteilen.
Diese bei 170° etwa 15 Minuten backen.
Danach vollkommen erkalten lassen.

Auf ein Backpapier mehrere Moustaches aufzeichnen oder ausgedruckte Moustache-Formen
abpausen. Die vorgezeichneten Moustaches auszeichnen.
Nicht der ausgeschnittene Schnurrbart, sondern das zuvor umgebende Backpapier dient nun
als Schablone für die Schokoladen-Moustache, deshalb empfehlt sich den Moustache nicht
von Außen aus auszuschneiden, sondern den inneren Moustache lieber zu zerstören.
Das Schablonen-Backpapier auf ein weiteres Backpapier legen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Flüssige Zutaten in die ausgeschnittenen Moustaches verteilen.
Ist auf dem ersten Backpapier kein Platz mehr für weitere Moustaches,
denselben Vorgang auf einem weiteren Backpapier vollziehen.
Nachdem man die Schokolade verteilt hat, kann man mithilfe eines Messers
die Bärte noch nachbessern, falls der ein oder andere ein bisschen krumm geworden
sein sollte.

Die Sahne steif schlagen. Zucker und Vanille-Zucker unterrühren.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und mit einer beliebigen Spritztülle die Sahne
auf den ausgekühlten Schokoladenküchlein verteilen.

Als Finish noch jeweils einen Schokoladen-Moustache in die Sahne stecken.





Hab ich's nicht gesagt? Ein Kinderspiel!








Samstag, 14. März 2015

Mini Cookies 'n Cream Doughnuts



Wer Stress hat, braucht Zucker!
Mit noch genau drei Tagen, die mich von der ersten Abiprüfung trennen, 
steigt mein Insulin-Spiegel allmählich in die Höhe eines Diabetes-Kranken
- natürlich muss deshalb für Nachschub gesorgt sein - nicht dass mich so kurz vor der
Prüfung ein Blutzuckertief erreicht, weshalb diese Kleinen Einzug ..und rapide 
schnell Auszug aus meiner Küche genommen haben.

Wer sonst nur beim Bäcker um die Ecke sich mal einen Donut gönnt, 
der bemerkt gar nicht wie sehr so ein Topping den Donut aufwerten kann.
Diese Erfahrung musste ich erst jetzt machen, jedoch stehen nun zig neue Donut-Varianten
auf meinem Plan - und glücklicherweise können sie auch schnell umgesetzt werden...
denn die andere Hälfte des Hefeteigs lauert nun nämlich in meiner Tiefkühltruhe, 
wartend auf den richtigen Moment... 
Boston Cream Pie Doughnut, Cherry Lemonade Doughnuts, Blueberry Glazed Doughnut, 
.... oh wir werden uns bald alle mal näher kennenlernen...




Zutaten:

(für ca 25 Mini Cookies 'n Cream Doughnuts)


2 Tassen  Mehl
1/3 Tasse Butter, zerlassen
2/3 Tasse Milch, erhitzt
1 Pk. Trockenhefe
1große Prise Salz
1/2 Tasse Zucker
1 Ei
Öl zum Frittieren

200g Zuckerglasur
100g Schokoladenkekse/ Oreos

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, Zucker und Salz hinzufügen und vermischen.
Eine Mulde in die Mischung der trockenen Zutaten formen.
Die warme Milch mit der Hefe verquirlen, bis die Hefe sich aufgelöst hat.
In die Mulde die Milchmischung und die zerlassene Butter gießen.
Das Ei noch in die Mulde schlagen und dann alles mit den Knethaken eines Rührgerätes
zu einem elastischen, nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten.
Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 2 h gehen lassen.
Vom Teig dann pflaumengroße Teigbälle abstechen. 
Diese auf der Tischplatte rund rollen und dann flacher drücken.
Aus der Mitte des Kreise ein Loch ausstechen.
(mit einem Keksausstecher oder Deckel, Apfelentkerner, etc)
Das Loch gegebenfalls noch vergrößern, damit die Donuts nach dem Frittieren auch 
noch als solche zu erkennen sind.

Öl zum Frittieren in einer Fritteuse oder tiefen Topf erhitzen.
Die Donuts auf einem Schaumlöffel  in das heiße Fett gleiten lassen und dann in etwa 
2-3 Minuten goldbraun ausbacken.
Auf einem Küchenpapier die Donuts nach dem Frittieren abtropfen lassen.

Die Glasur kann selbst hergestellt oder eine Gekaufte sein. 
Wer selbst ein Topping zubereiten will, dem würde ich diese Frischkäse-Glasur nahe legen.
Die Glasur in ein hohes und eher kleines Gefäß füllen, sodass die Donuts in die Glasur getaucht werden können.
Die Kekse zerbröseln und zum Schluss auf die Glasur streuen.


Sonntag, 1. März 2015

Special Meeting: Oreos meet Nutella and White Chocolate Cream


Seit ihr der Dessert-Typ? Dass ich Anhänger der süßen Seite der Macht bin,
ist wohl offensichtlich. Nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass ich einen Salat
den Vorzug gestatten würde, wenn ich die schwerwiegende Entscheidung 
 des Essens eines Salates oder Desserts treffen müsste. 
-Nicht wegen den Kalorien oder der Gesundheit. 
Ich bitte euch. - wir befinden uns hier auf einem Back Food Blog!

All zu oft bestehen Desserts aus Cremes oder Eis - und jetzt oute ich mich:
Die sind meistens nicht soo mein Ding. 
Ich brauche etwas zum Kauen in meinem Essen, einen Crunch, der mich
daran erinnert, dass ich die Zeiten der Kleinkind-Nahrung hinter mir gelassen habe.

Bei diesem Dessert treffe ich nicht auf  meinen Baby-Nahrungs-Flashback,
denn hier sind Oreo-Stückchen mit Nutella- und weißer Schokoladen-Creme 
geschichtet - und Leute: 
Hier sollten doch beide Parteien - die Creme-Anhänger und Crunch-Fanatiker- 
glücklich werden! 

Die Zubereitung dauert wirklich nur einige Minuten und somit ist dieses Dessert,
welches durchaus etwas her macht, sowohl ideal für den Schokoladen-Hunger 
zwischendurch, als auch für den Besuch von Freunden und Familie.

Zutaten:
(4 Portionen)

200g Sahne
100g weiße Schokolade
1 Prise Meersalz
2 Pk.Vanille-Zucker

500ml Milch
1 Pk.Schokoladen-Puddingpulver
100g Nutella
100g Zucker
100g Oreos
einige Oreo-Stücke zum Verzieren
geschlagene Sahne zum Verzieren

Zubereitung:

Für die weiße Schokoladen-"Mousse" die Schokolade im heißen Wasserbad
schmelzen und danach lauwarm abkühlen lassen.
Währenddessen die Sahne mit dem Meersalz und dem Vanille-Zucker steif schlagen.
Unter die abgekühlte, jedoch weiterhin flüssige Schokolade die geschlagene Sahne heben.
Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Nutella-Creme den Zucker im Topf leicht karamellisieren lassen, um ihn dann
mit 4/5 der Milch abzulöschen. Die Milch unter Rühren erhitzen und dabei darauf
achten, dass Karamell-Klumpen sich auflösen.
In den restlichen 100ml der Milch das Puddingpulver verrühren.
Kocht die Karamell-Milch, die Puddingpulver-Lösung hineingießen und 
unter Rühren den Pudding eindicken lassen.
Den fertigen Pudding sofort mit Klarsicht-Folie abdecken und abkühlen lassen.

Unter den kühlen Schokoladen-Pudding nun noch die Nutella rühren.

100g Oreos in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz klein schlagen.

Den Nutella-Pudding abwechselnd mit der weißen Mousse und den Oreo-Stückchen 
schichten. On top des Schicht-Dessert kann noch mit geschlagener Sahne und weiteren 
Oreos nach Belieben verziert werden.
Bis zum Verzehr die Creme im Kühlschrank kühlen.


Dienstag, 20. Januar 2015

Selbstgemachte Spinat-Quesadillas / Spinat-Wraps


Tortillas, Quesadillas, Enchiladas, Fajitas - kennt ihr das? 
Ein Blick in die Speisekarte beim Mexikaner und man versteht nur noch Spanisch Bahnhof. 
3 Jahre Spanisch lernen haben bei mir dann doch nicht gereicht, schaue ich in die  Speisekarte beim Mexikaner, fühle ich mich noch immer wie im Dschungel. 
Einem Dschungel aus Fajitas und Quesadillas. 
So entwickelt sich jede Bestellung dann doch mehr zum Russian Roulette, was für ein Gericht sich denn letzendlich hinter dem Namen aus vielen "ll" und "chs" entpuppt, als dass man sich aus vollem Bewusstsein dazu entschieden hat.  

Für wenigstens einen kleinen Lichtblick sorgt nun dieses Rezept bei mir : 
Das Geheimnis um die Quesadillas ist für mich gelüftet! 
Gefüllte, in der Pfanne angebratene dünne Tortilla-Fladen -
das sind die Quesadillas, wie sie gegessen und geliebt werden.

Wie der Name bereits verrät - und das Aussehen nochmals bestätigt, versteckt sich bereits in meinem Tortilla-Fladen-Teig der Spinat. Wer Bedenken hat, sich an das Brot-Selbermachen heranzutrauen, den kann ich nur beruhigen: 
Der Brotteig beinhaltet keine Hefe, somit muss man die Zutaten für den Teig wirklich nur alle miteinander zusammenkneten, ausrollen und in der Pfanne braten - das ist der ganze Zauber um die Weizenfladen. - ihr seht: "You won't get in trouble with Tortillas!" 





Rezept:
1,5 Tassen TK-Spinat
3 Tassen Mehl 
3 El Öl
1 Tl Salz


Für die Quesadillas:
Mozarella
Tomaten
Avocado 
Basilikum-Blätter
Pesto

Für die Tortillas:
Salat
Tomaten
Champignons
nach Wunsch gegrillter Tofu/ Hühnerbrust
Guacamole oder Joghurt-Dip



Zubereitung:

Den TK-Spinat idealer Weise im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen 
- Kurzentschlossene sollten den Spinat im Topf mit etwas
Wasser langsam erwärmen, jedoch darauf achten, dass sie letzendlich nur mit 
1,5 Tassen Spinat weiter arbeiten, da der Teig sonst klebrig wird.

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, in welche dann das Salz und das Öl gegeben werden.
Spinat mit in die Mulde geben. Mehl vom Rand mit in die Mulde nehmen und langsam         
anfangen alle Zutaten miteinander zu verkneten. Immer mehr Mehl vom Rand mit zum Teig 
nehmen, bis alle Zutaten letzendlich miteinander verknetet sind. Der Teig sollte am Ende 
elastisch und nicht mehr klebrig sein. Bemerkt man, dass diese Konsistenz mit drei Tassen 
Mehl noch nicht erreicht ist, so fügt man noch zusätzliches Mehl hinzu, bis der Teig nicht 
mehr klebrig ist. Pflaumengroße Teigbälle vom Teig abnehmen, diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen.
Die dünn ausgerollten Teigstücke ohne Fett darin auf beiden Seiten leicht bräunlich anrösten. 
Bis zur Verarbeitung/ Verzehr die Tortillas mit einem befeuchteten Handtuch abdecken, 
damit sie weich bleiben.

Für die Quesadillas die Tomaten halbieren, vom Strunk entfernen und dann in Streifen 
schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Schale von dem Avocado-Fruchtfleisch abziehen.
Die Hälfte eines Tortilla-Fladens mit den in Streifen geschnittenen Zutaten belegen. 
Wer mag, kann natürlich zusätzlich noch andere Zutaten mit in die Quesadillas legen. 
Über die Zutaten noch Pesto, Basilikum-Blätter und nach Belieben Salz verteilen. 
Die unbelegte Tortilla-Hälfte auf die Belegte klappen und die Quesadilla dann in der 
Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis der Fladen außenrum braun und 
knusprig erscheint. 

Wer eher mit den Spinat-Wraps liebäugelt, der putzt einfach Salat und die restlichen 
Gemüse, die er gerne in dem Wrap hätte, entkernt sie gegebenenfalls und schneidet sie
in kleine Stücke. 
Gegebenenfalls Tofu oder Hühnerbrust in Streifen schneiden, würzen und in Öl anbraten. 
Auf die Spinat-Tortillas Guacamole oder einen Dip streichen und Salatstücke darauf verteilen.
Restliche Wunsch-Zutaten auf den Salat verteilen, jedoch darauf achten, die Wraps nicht 
zu voll zu belegen, damit man die Wraps noch aufrollen kann. 



Und, seit Ihr eher ein Wrapper oder ein Quesadilla-Liebhaber? 
Stört es euch wenn die Fladen einen Eigengeschmack haben oder mögt ihr die Kombi aus
verschiedenen Geschmäckern?

Mittwoch, 7. Januar 2015

Take me blue or don‘t take me at all





























Manege frei für die Beeren würde ich mal sagen und haltet eure Kiefer fest,
denn nun folgt die Offenbarung.Doch wo fange ich am besten an? 
- Verrate ich euch, dass ich für diese hübschen Teilchen unglaubliche 200 Fotos schießen 
musste bis ich zu diesem Ergebnis kam - und dabei sei erwähnt, dass der erste 
Back-Versuch nicht einmal cremewürdig war, ich somit wirklich 200 Mal exakt 
die selben Kekse fotografiert habe, so mag der ein oder andere ein müdes 
Augenbrauen-Hochziehen für mich bereithalten. 
Zeige ich euch nun auch noch die Vorlage für dieses Rezept, dann werdet ihr überprüfen 
ob ihr wirklich auf den richtigen Link getippt habt. 
- Jaaa - das habt ihr und ja, außer der runden Form und einer Creme in der Mitte, 
haben die beiden Rezepte äußerlich so ziemlich so viel gemeinsam wie ein 
Apfel und eine Ananas.
Doch an was für Probleme stellte mich das Rezept?

Problem Numero eins spielte sich wie oben bereits erwähnt bei meiner ersten 
Teigladung ab, hatte ich noch zuversichtlich in meinen hellen Teig rote 
Lebensmittelfarbe geträufelt, verabschiedete sich die rote Teigfarbe sobald ich den
 für den Velvet Cake typischen Kakao dem Teig hinzufügte.
Bereits vor dem Backen des Teiges verabschiedete ich mich von meinem Vorbild  
und bereitete alles für den weiteren Rezeptverlauf vor, als dann jedoch auch 
die Creme nicht so wollte wie ich sie gerne gehabt hätte und meine Kekse mehr 
oval als rund aus dem Backofen kamen, sah ich ein, dass Monsieur Velvet 
und ich uns ein paar Stunden Pause gönnen sollten.

Als ich mich einigermaßen wieder an dem Rezept begeistern konnte, 
schmiss ich erneut die Zutaten zusammen und fügte
nun blaue Lebensmittelfarbe hinzu, da mein letztes Experiment bereits eine gesamte 
Tube rote Lebensmittelfarbe verschlungen hatte und ich merkwürdigerweise 
haufenweise blaue und grüne - jedoch keine einzige rote oder gelbe Farbe mehr 
zuhause hatte. Da ich meinen zweiten Teig nicht auch an die dunkle Seite der 
Macht verlieren wollte, gab ich dieses Mal nur die Hälfte der im Rezept 
angegebenen Kakao-Menge hinzu. Ich denke im nachhinein nicht. 
dass es an der Kakao-Menge lag, dass meine ersten Kekse komplett braun waren, 
sondern vielmehr dass es an der Lebensmittelfarbe lag, da ich bei Versuch 
Nummer 2 auch eine andere Lebensmittelfarben-Marke genutzt habe. 

Jetzt hatte ich schließlich meine roten blauen Kekse. 
Mit der Füllung war ich jedoch auch noch nicht zufrieden. 
Da ich bereits bei der ersten Ladung bemerkt habe, dass die Kekse des Rezeptes 
nicht im Geringsten wie versprochen Oreos glichen, ging ich dem Rezept weiter
 fremd und bereitete stattdessen eine Sahne-Cremefüllug zu. 
Und ja diese Kekse haben es endlich aufs Foto geschafft...
 aber warte da war doch noch was - die Brombeeren! 
Nachdem ich bereits meinen Fotografier-Standort zwei Mal gewechselt hatte 
und beim Anblick der Kekse noch immer nicht glücklich war, schoss mir spontan 
das blaue Thema durch den Kopf. Und da ich mir dachte "Jetzt erst richtig!", 
waren die Brombeeren schneller auf den Keksen als man eines der süßen Teilchen 
aufessen kann. Mit einem letzten glückbringenden Standortwechsel konnte ich dann 
auch endlich ein zufriedenstellendes Foto schießen.



Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur


- und ja mit diesen Katastrophen-Keksen möchte ich bei zorras Blog Event teilnehmen.
Dass die Kleinen definitiv zur Kategorie Kalorienbombe zählen ist wohl selbsterklärend.
Nun aber endlich zum Rezept, welches nicht so schwer ist wie das Tamtam um das Foto erahnen lässt.





Rezept:
[10 Stück]
1 Ei
1/2 Cup geschmolzene Butter
1 Cup Zucker
1 1/2 Cup Mehl
1 PK. Vanille-Zucker
1 TL Lebensmittelfarbe
1/2 TL Backpulver
1 TL Kakao

200g Sahne
40g Zucker
1 Vanilleschote
50g Creme Double
200g Brombeeren

Zubereitung:
Butter mit Vanillezucker, Zucker und einer Prise Salz aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung 1 Minute weitermixen.
Die Lebensmittelfarbe unterrühren.
Backpulver, Kakao und Mehl vermischen und als letztes mit den Zutaten vermengen.

Vom Teig walnussgroße Kugeln formen. Diese danach gleichmäßig platt drücken.
Auf dem Blech Abstand zwischen den Keksen lassen, da sie sich noch ausweiten.
Bei 170° ca 12 Minuten backen - sie sollen nicht braun werden!
Abkühlen lassen.

Creme Double mit Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark glatt rühren.
Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme jeweils auf die flache Seite eines Kekses spritzen, mit Brombeeren                                         belegen und dann einen zweiten Keks als Deckel aufsetzen.
Die Kekse sind doch eher Törtchen bei mir geworden und verdienen den Namen                             "Keks" nicht mehr wirklich und sollten auch in keiner Keksdose, sondern am besten                          im Kühlschrank aufbewahrt werden.