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Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Donnerstag, 4. Juni 2015

Erdbeertörtchen mit Schokoknusperboden


Sonnenstrahlen, die einen wach kitzeln und dazu bereits früh morgens lieblicher
Vogelgesang. Der Sommer hat es endlich geschafft sich gegen das mürrische 
graue Wetter durchzusetzen und belohnt uns nun mit dem schönsten Grillwetter.
Kann ein Feiertag schöner aussehen?

Dieses grandiose Wetter lädt zwar gerade dazu ein den Tag Draußen zu verbringen,
doch für all die, die zuhause leider keine eigene Terrasse oder eigenen Garten haben, 
sich auch nicht bei Schwiegermama oder bei den Nachbarn einnisten können, 
um dieses kleine Erdbeertörtchen mit Sonnenstrahlen im Nacken zu verspeisen 
- für all die habe ich eine gute Nachricht: 
auch im Haus verbreitet dieses kleine Törtchen wahren Sommergenuss!

Mit den ersten aus dem eigenen Garten geernteten Erdbeeren musste doch
sofort etwas, dem wunderbaren Wetter würdigen, zubereitet werden!
Entstanden ist dieser wahre Erdbeer-Traum, den ich bereits im mürrigen
Winter bei dem kleinen Kuriositätenladen entdeckt hatte und für die schöne 
Zeit des Jahres reserviert hatte. 
Meinen Vater hat die Torte beim ersten Bissen schon umgehauen, 
begeistert verkündete er, dass bei dieser Torte wirklich alles stimme. 
- Alles stimmt? Und das sagt mir ausgerechnet der sonst größte Gegner 
neumodischer Rezepte? - Na dann muss das wohl so sein!





Zutaten:

Boden:
200g Kekse
150g Zartbitterschokolade
50g Butter

Creme:
250g Joghurt
1 Pk Agar-Agar 
(Alternativ 5 Blatt Gelatine)
200g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Becher Sahne
1 Zitrone 
500g Erdbeeren, geputzt
1 Pk. Tortenguss
100g Zucker 



Zubereitung:

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit 
einem Nudelholz die Kekse zu Bröseln zerschlagen.
Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad 
zusammen mit der Butter schmelzen. Die verflüssigte Butter-Schokoladen-Mischung
zu den Keksbröseln gießen und vermengen.

Eine 18er Springsform mit Backpapier auslegen. Die Keksbröselmasse auf den Boden
geben, verteilen und fest drücken. Den Tortenboden im Kühlschrank 30 Minuten hart werden lassen.

In der Zwischenzeit kann die Cremefüllung zubereitet werden. 
Diese besteht einmal aus den Erdbeerpüree-Schlieren und der Joghurt-Creme.

Für die Erdbeerpüree-Schlieren von den 500 Gramm Erdbeeren die Schönsten für die Dekoration
beiseite legen, von den restlichen Erdbeeren 250 Gramm abnehmen und pürieren. 
Die restlichen Erdbeeren (nicht die für die Deko) in Scheiben schneiden.
Das Erdbeerpüree mit einem Tütchen Tortenguss verquirlen und mit 100 Gramm Zucker
aufkochen lassen, bis das Püree andickt. Etwas abkühlen lassen.

Für die Joghurt-Creme die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit einem Tütchen
Agar-Agar aufkochen. (wer Gelatine nutzt: Blätter einweichen und im Zitronensaft erhitzen, nicht kochen!)
Den Zitronensaft nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. 
Den Joghurt mit dem Mark einer halben Vanilleschote und 200 Gramm Zucker verrühren.
Den Agar-Agar-Zitronensaft zunächst mit einigen Esslöffeln von der Joghurt-Masse verrühren,
bis man die Mischung zum restlichen Joghurt gibt und verrührt. 
Auf diese Weise verhindert man Agar-Agar-Klümpchen in der Creme. Wenn die beiden Massen zu hohe Temperaturunterschiede aufweisen, könnten nämlich Klümpchen entstehen.

Die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und danach langsam unter die 
Joghurt-Masse heben.

Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren nun auf den gekühlten Boden verteilen.
Auf die Erdbeerschicht kann jetzt die Joghurt-Masse gegossen werden.
Zum Schluss das angedickte Erdbeerpüree fleckenweise auf die Joghurt-Schicht geben.
Mit einer Gabel zu Letzt die Creme-Schichten durchziehen, sodass das Marmor-Muster
entsteht.

Mit den schönsten Erdbeeren das Törtchen garnieren. 
Torte im Kühlschrank noch mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Midnight Mud Pie - Schokoladenkonsum für Fortgeschrittene



Eine schwere Woche liegt hinter euch? Eure Dopamin- und Serotoninwerte sind
im Keller? Dann präsentiere ich euch heute DIE Wunderwaffe gegen mieses Wetter
am Geburtstag, eine miese Arbeitswoche und Trennungsschmerzen.
Dass diese Wunderwaffe nur Schokolade sein kann, versteht sich doch wohl von selbst.

Ein, zwei Stückchen, na gut eine Tafel Schokolade gönnt man sich ja doch von
Zeit zu Zeit, jedoch solch eine mega Schokoladenbombe reserviere dann selbst ich für 
etwas besondere Ereignisse. Pfingsten kam mir da also ganz recht als geeignete Ausrede.

Wie der Name verlauten lässt, ist es eine Pie, die Schokoladengelüste, auch noch warm, 
mitten in der Nacht in Rauch ersticken lässt. 
Tagsüber, wenn man sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich zum Verzehr 
lieber ein paar Gäste einladen. Hier gilt nicht nur der Spruch 
"geteiltes Glück ist doppeltes Glück", sondern auch:
geteilte Kalorien, bringen dir nächste Woche mehr Glück. 
Vom kompletten alleinigen Verzehr der Pie würde ich daher abraten,
höchstens es sind Menschen unter euch, die ihre Schokoladenlust durch eine 
Schocktherapie für einige Wochen ablegen oder schnellstens 1 Kilo zunehmen wollen 
- denn dieser Schokoladenkuchen ist mächtig! Nix unbedingt für jeden Tag, sondern 
viel mehr zum teilen und zelebrieren, sodass man jeden Gabelhappen auch genießen kann. 











Rezept:
(für eine 18er Springform)



225 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Kakao ohne Zuckerzusatz
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
140 g Butter
1 Ei
Für die Füllung
150 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
150 g Butter, weich
200 g Zucker
50 g Kakao, ohne Zuckerzusatz
3 Eier
Für das Topping
200 ml Schlagsahne, kalt
2 EL Zucker
Schokoladenraspeln zum Verzieren
Zubereitung:
Für den Mürbeteig zunächst das Mehl, 40 Gramm Kakao, 50 Gramm Zucker, 1 Päckchen 
Vanillezucker, 140 Gramm Butter, ein Ei und eine Prise Salz miteinander verkneten.
Den Teig am besten eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer 18er Springform ausrollen.
Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Form (auch den Rand) danach mit dem ausgerollten Teig auslegen.

  Auf den Boden der Springform am besten eine kleine, feuerfeste Schüssel auf den Teig setzen, 
ansonsten kann der Pieboden natürlich auch mit Hülsenfrüchten blind gebacken werden.
Bei 170° den Boden 12 Minuten mit der Schüssel/ Hülsenfrüchten backen, danach 12 Minuten ohne.

Während der Boden backt, kann die Füllung vorbereitet werden.
Dafür wird die Sahne erhitzt. In der heißen Sahne kann die klein gehackte Kuvertüre dann 
geschmolzen werden. Die Butter mit dem Zucker, Kakao und den drei Eiern schaumig schlagen. 
Die etwas abgekühlte Schoko-Sahne in die Butter-Ei-Masse langsam einrühren.

Den fertig gebackenen Boden kurz abkühlen lassen. Dann kann die Füllung eingegossen werden und
der Kuchen bei 160° nochmal 65 Minuten backen.
Anschließend den Kuchen vollkommen auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, anschließend den Zucker einrühren.
Auf die Mitte des ausgekühlten Kuchens die Sahne verteilen und zum
Abschluss Schokoladenraspeln über den Kuchen verteilen. 


Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen am besten aufessen.

Freitag, 8. Mai 2015

Chocolate Rose Cake Pops


Mal in einer ganz anderen Optik kommen diese Cake Pops daher.
Aber hey, einmal im Jahr, anlässlich des Muttertages, will man 
dann doch seine ganzen filigranen Fähigkeiten bündeln und eine
Süßigkeit präsentieren welche zeigt : "Hey, für dich hab ich mir Mühe gegeben!"

Nicht nur Mühe, auch Geduld forden diese Blüten, vorallem für Leute - wie mich - 
die am liebsten den pragmatischen Weg gehen, der nicht zu viel Geduld und 
Feingefühl fordert.
Dass mein Blütenresultat dann am Ende doch so aussah,
zeigt doch fast, dass dieses Rezept wirklich idiotensicher ist!


Schokolade! Schokolade! Schokolade! - natürlich möchte ich mit diesem
Rezept an dem Blog Event von Insane in the Kitchen teilnehmen, welches ganz
unter dem Motto Schokolade steht und bei zorra ausgetragen wird.
Ich bin ja schon ziemlich gespannt was für Schokoladenbomben da
zusammengetragen werden, doch ich will mich kurz fassen - hier kommt das Rezept!

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)


Rezept:

400g Schokoladenkuchen
100g Kirschmarmelade
1 El Kirschschnaps
1 Pk.Vanillezucker
50g Zucker

150g Zartbitterschokolade
3 El Glukosesirup
Kakao zum Kneten

Zubereitung:

Für die Cake Pops den Kuchen fein bröseln.
Die Kirschmarmelade zerlassen und zusammen mit dem Schnaps,
Zucker und Vanillezucker zu den Kuchenkrümeln geben.
Die Masse durchrühren, sie sollte formbar werden, andernfalls noch etwas
Marmelade oder Kakaopulver zur Masse geben bis man aus der
Masse Kügelchen formen kann.
Die Kügelchen sollten Murmelgröße haben.
Cake Pop-Rohlinge im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Schokoladen-Modelliermasse gibt es für Faule auch zu kaufen.
Ansonsten die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
Glukosesirup in der Mikrowelle kurz erzhitzen, etwas abkühlen lassen und
dann zur flüssigen Schokolade geben.
Die Massen gut verrühren, sodass sie homogen werden.

Schokoladenflüssigkeit in einen Plastikbeutel gießen und im Kühlschrank
in etwa 1,5 Stunden fest werden lassen.

Holt man die Modelliermasse aus dem Kühlschrank, ist sie zunächst ziemlich hart
und bröckelig. Man muss sie eine Weile mithilfe des Kakaos kneten, bis man eine
formbare Masse erhält. Sobald die Masse bereit ist, kleine Kügelchen abnehmen und 
diese zu kleinen Kreisen ausrollen. 
Einen sehr kleinen Kreis zu einem Rohr rollen, einen weiteren
kleinen Kreis um den ersten legen, sodass man das Mittlere der Rose bekommt.
Dieses "Rohr" in zwei Hälften schneiden und eine auf einen
Cake Pop setzen. 
Nun immer größer werdende Kreise nutzen und um das Roseninnere und den Cake Pop
legen, sodass immer mehr Schichten entstehen.

Ein tolles Tutorial zu diesem Vorgang findet ihr hier:



Wer mag, kann die Rosen Cake Pops natürlich anschließend noch aufspießen,
schön sind sie sowohl am Spieß als auch ohne und eignen sich natürlich auch 
prima als Deko on top eines Cheesecakes oder einer Muttertagstorte.




Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Donnerstag, 26. März 2015

Pistazien-Mohn Gugl



Nun, da Ostern nur noch einen Katzensprung entfernt ist, macht man sich
so langsam ja doch auch Gedanken was für Kleinigkeiten man verschenken oder
zum Osterkaffee als kleine Aufmerksamkeit mitbringen könnte.
Letztes Jahr hatte ich mich auch schon an Mohn gehalten und meine Ostereier
mit Mohnkuchen befüllt.


Dieses Jahr wollte ich es jedoch ein wenig einfacher und schlichter halten, 
das Verzieren der Eier hatte letztes Jahr doch einige Zeit gekostet.

Simpler, schneller, jedoch nicht weniger schmackhaft wurden also meine Pistazien-Mohn 
Gugl, die ich im Oster-Vorlauf diese Woche ausprobiert habe.

Pistazien? 
Wo sind denn die Pistazien geblieben, mögt ihr euch nun möglicherweise fragen. 
Zu meinem Ärgernis sind die Pistazien lieber in der Versenkung geblieben, anstatt sich zu zeigen.
Im Querschnitt sind sie wunderbar erkennbar, von Außen sieht man sie 
leider nicht so herrlich wie beim Mehlspeisen-König.
Doch hey, no challenge, no fun, vielleicht schaffe ich es ja im Ernstfall, also
beim Zubereiten der Gugl für meine Ostermitbringsel einen wunderbaren Pistazienrand 
zu erzeugen.
Ansonsten schätze ich, müssen sich die Beschenkten dieses Jahr nicht auf
eine Ostereier, sondern wohl auf eine Pistaziensuche begeben.
Finden wird sie letztendlich jedoch jeder. Da bin ich von überzeugt.



Zutaten:
200g weiße Schokolade
1 gehäufter Esslöffel Mohn
150g Zartbitter-Schokolade
40g Pistazien
2 El Zucker
3 El Wasser

Zubereitung:

Die weiße Schokolade grob zerkleinern und im Wasserbad
bei nicht kochendem Wasser schmelzen lassen.

In die flüssige weiße Schokolade den Mohn rühren.
Die Mulden einer 18er Mini Gugl-Form jeweils bis zur Hälfte mit der weißen
Schokoladenmasse befüllen.
Dafür empfiehlt sich das Nutzen eines Spritzbeutels oder eines Teelöffels.

Pistazien klein hacken.
Den Zucker mitsamt der drei Esslöffel Wasser in einer Pfanne erhitzen.
Sobald der Zucker anfängt zu karamellisieren, jedoch noch nicht an Bräune
gewonnen hat, die Pistazienstücke hinzufügen.
Rühren bis kein Wasser mehr übrig ist und der Zucker an den Pistazienstückchen
wirklich klebt.
Die Pistazienmasse dann auf ein Backpapier verteilen und lauwarm abkühlen lassen.
Als Nächstes die Pistazienkrümel auf die Mohn-Schokoladen-Schicht verteilen.

Idealerweise erhält man so einen Schicht-Effekt, sodass man eine weiße Schokoladenschicht, 
Pistazien und dann eine dunkle Schokoladenschicht sieht, wie hier.. bei mir hat man trotz 
großzügigem Pistazien-Verteilen die Pistazienschicht nur im Querschnitt gesehen.


Die Gugl-Form nun für 10 Minuten in den Kühlschrank geben.

Zu guter Letzt die Zartbitter-Schokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen .
Schokolade in einen Spritzbeutel füllen und die Gugl-Förmchen damit
voll machen. 
Die Mini Gugl Form nun noch für 10 Minuten in den Gefrierschrank geben 
und dann können die Kleinen auch schon verköstigt werden.
Gugl am besten im Kühlschrank aufbewahren, so vermeidet man das Anlaufen
der Schokolade am besten.

Dienstag, 24. März 2015

Moustache-Cupcakes for Beginners




It's finally over!

Heute war meine letzte schriftliche Abitur-Prüfung und anstatt auf ein riesen
Besäufnis freue ich mich auf was? Endlich wieder genug Zeit zum Bloggen zu haben!
Mir endlich keine Gedanken mehr über Hypothesentests, Winkelhalbierenden,
affirmative actions, Dantons Tod oder konkurrierende Unternehmensziele machen
zu müssen.
Jetzt kann ich euch endlich zeigen, was mein letztes Lernwochenende erträglich machte....


For Beginners sagte sie.. und scheiterte bereits am Frosting.
Erinnert sich möglicherweise jemand an meine Cupcake-Künste? Nein?
Kein Wunder, denn ausgeprägt vorhanden sind sie definitiv nicht!
Besteht mein Buttercream-Frosting nicht gerade aus 80% Butter, will mein
Frosting einfach nicht in gespritzter Form verweilen.
Versuche ich gar ein Creamcheese-Frosting, weigert sich die Creme fest genug zu werden,
um möglicherweise den Zweck eines Frostings überhaupt zu erfüllen.
Als letzten Ausweg aus der Misere nutze ich des öfteren eine Mousse
als Frosting, aber ein richtiges Frosting ist das eben auch nicht.
Habt ihr ein Nummer Sicher-Frosting Rezept zufälligerweise für mich?

Nachdem am Wochenende bereits eine geronnene Frischkäsecreme
im Kühlschrank weilte, konnte ich mich gerade noch dazu hinreißen lassen
Sahne steif zu schlagen, damit die Cupcakes noch irgendwie zu einer Haube kommen.

Was macht also ein Food Blogger, dessen ursprünglicher Plan mehr nach hinten als
nach vorne ging, aber dessen Endprodukt eigentlich doch überzeugte?
Bühne frei für ein "Cupcake"-Rezept geben, was jeder - absolut jeder hinkriegt.
Nichts Traditionelles, jedoch schnell und ausreichend für den süßen Zahn.

Zutaten:
(12 Muffins)

100g Butter, zerlassen
130g Zucker
2 Eier
1 Tl Natron
1 Prise Salz
3 El Kakao
100ml Milch

100g Schokolade
200g Sahne
40g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung;

Butter mit Zucker, Salz und 2 Eiern aufschlagen bis keine Zuckerkristalle
mehr zu erkennen sind.
Natron mit Mehl und Kakao mischen.
Mehlmischung zum Butter geben und verquirlen.
Während dem Rühren langsam die Milch hinzugießen.

Backofen auf 170° vorheizen.
Mithilfe eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches den Kuchenteig auf
12 Förmchen verteilen.
Diese bei 170° etwa 15 Minuten backen.
Danach vollkommen erkalten lassen.

Auf ein Backpapier mehrere Moustaches aufzeichnen oder ausgedruckte Moustache-Formen
abpausen. Die vorgezeichneten Moustaches auszeichnen.
Nicht der ausgeschnittene Schnurrbart, sondern das zuvor umgebende Backpapier dient nun
als Schablone für die Schokoladen-Moustache, deshalb empfehlt sich den Moustache nicht
von Außen aus auszuschneiden, sondern den inneren Moustache lieber zu zerstören.
Das Schablonen-Backpapier auf ein weiteres Backpapier legen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Flüssige Zutaten in die ausgeschnittenen Moustaches verteilen.
Ist auf dem ersten Backpapier kein Platz mehr für weitere Moustaches,
denselben Vorgang auf einem weiteren Backpapier vollziehen.
Nachdem man die Schokolade verteilt hat, kann man mithilfe eines Messers
die Bärte noch nachbessern, falls der ein oder andere ein bisschen krumm geworden
sein sollte.

Die Sahne steif schlagen. Zucker und Vanille-Zucker unterrühren.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und mit einer beliebigen Spritztülle die Sahne
auf den ausgekühlten Schokoladenküchlein verteilen.

Als Finish noch jeweils einen Schokoladen-Moustache in die Sahne stecken.





Hab ich's nicht gesagt? Ein Kinderspiel!








Sonntag, 1. März 2015

Special Meeting: Oreos meet Nutella and White Chocolate Cream


Seit ihr der Dessert-Typ? Dass ich Anhänger der süßen Seite der Macht bin,
ist wohl offensichtlich. Nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass ich einen Salat
den Vorzug gestatten würde, wenn ich die schwerwiegende Entscheidung 
 des Essens eines Salates oder Desserts treffen müsste. 
-Nicht wegen den Kalorien oder der Gesundheit. 
Ich bitte euch. - wir befinden uns hier auf einem Back Food Blog!

All zu oft bestehen Desserts aus Cremes oder Eis - und jetzt oute ich mich:
Die sind meistens nicht soo mein Ding. 
Ich brauche etwas zum Kauen in meinem Essen, einen Crunch, der mich
daran erinnert, dass ich die Zeiten der Kleinkind-Nahrung hinter mir gelassen habe.

Bei diesem Dessert treffe ich nicht auf  meinen Baby-Nahrungs-Flashback,
denn hier sind Oreo-Stückchen mit Nutella- und weißer Schokoladen-Creme 
geschichtet - und Leute: 
Hier sollten doch beide Parteien - die Creme-Anhänger und Crunch-Fanatiker- 
glücklich werden! 

Die Zubereitung dauert wirklich nur einige Minuten und somit ist dieses Dessert,
welches durchaus etwas her macht, sowohl ideal für den Schokoladen-Hunger 
zwischendurch, als auch für den Besuch von Freunden und Familie.

Zutaten:
(4 Portionen)

200g Sahne
100g weiße Schokolade
1 Prise Meersalz
2 Pk.Vanille-Zucker

500ml Milch
1 Pk.Schokoladen-Puddingpulver
100g Nutella
100g Zucker
100g Oreos
einige Oreo-Stücke zum Verzieren
geschlagene Sahne zum Verzieren

Zubereitung:

Für die weiße Schokoladen-"Mousse" die Schokolade im heißen Wasserbad
schmelzen und danach lauwarm abkühlen lassen.
Währenddessen die Sahne mit dem Meersalz und dem Vanille-Zucker steif schlagen.
Unter die abgekühlte, jedoch weiterhin flüssige Schokolade die geschlagene Sahne heben.
Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Nutella-Creme den Zucker im Topf leicht karamellisieren lassen, um ihn dann
mit 4/5 der Milch abzulöschen. Die Milch unter Rühren erhitzen und dabei darauf
achten, dass Karamell-Klumpen sich auflösen.
In den restlichen 100ml der Milch das Puddingpulver verrühren.
Kocht die Karamell-Milch, die Puddingpulver-Lösung hineingießen und 
unter Rühren den Pudding eindicken lassen.
Den fertigen Pudding sofort mit Klarsicht-Folie abdecken und abkühlen lassen.

Unter den kühlen Schokoladen-Pudding nun noch die Nutella rühren.

100g Oreos in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz klein schlagen.

Den Nutella-Pudding abwechselnd mit der weißen Mousse und den Oreo-Stückchen 
schichten. On top des Schicht-Dessert kann noch mit geschlagener Sahne und weiteren 
Oreos nach Belieben verziert werden.
Bis zum Verzehr die Creme im Kühlschrank kühlen.


Montag, 16. Februar 2015

Nutella Chocolate Fudge Cups



Dank fehlender Internetverbindung (ein Dank an die Herren des großen pinken Ts,,)
hat es diese herzige Leckerei nicht mehr pünktlich zum Valentinstags zu euch 
geschafft, sondern musste unglaubliche 8 Tage auf die Veröffentlichung warten.
Doch Ich bin mir sicher, auch jetzt noch können die Kleinen einige Herzen im
Sturm erobern. 

Schokolade. Nutella. Brownieteig.

Na werden einige bei diesen Schlagwörtern nicht bereits nervös?

Anlässlich des Valentinstags gönnte ich mir die volle Dröhnung an Schokolade,
Fett und Kalorien - man gönnt sich ja schließlich sonst nichts...
Mit dieser "Kleinigkeit" lässt sich der Valentinstag auch wunderbar alleine,
eingemümmelt auf der Couch, die Dauerschleife Liebesfilme im TV ertragend, 
ausklingen. Gesellschaft? Jemand mit dem man etwa teilen müsste?
Och...muss nicht sein,,,

Obwohl teilen.. doch das Rezept MUSS ich mit euch teilen,
denn alle Späße und Übertreibungen zur Seite: Die Cups sind verdammt gut.

Möchte man seinen Schatz oder der Mama eine Freude machen,
glaubt mir, mit dieser Kalorienbombe könnt ihr jeden überzeugen.
In Erinnerung an Tarte au chocolate, jedoch ganz dem American Style folgend, 
wurde in den Teig noch Schokolade verarbeitet
..Schokoladenfüllung reicht ja schließlich nicht aus...
Das Ergebnis:
OVERDOSE an Schokolade.

Selten schwärme ich von meinem Gebäck so, 
doch Leute probiert die Nutella Chocolate Fudge Cups aus!



Rezept:
100g Butter
100g Nutella
1 Tasse Zucker
1 Ei
1 Pk.Vanille-Zucker
5/4 Tassen Mehl
3/4 TL Backpulver
1 großzügige Prise Salz
Für die Füllung:
140g Schokolade
100g Sahne
1 EL  Irish Cream Likör


Zubereitung:
Die Butter mit Nutella 2 Minuten cremig aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung weiterrühren.
Zucker, Vanille-Zucker und eine großzügige Prise Salz hinzufügen
und die Zutaten miteinander glatt rühren.

Mehl mit Backpulver mischen und zu den restlichen
Zutaten sieben. Alles zu einem homogenen, weichen Teig verrühren.

Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
Mit einem Eisportionierer Teigportionen abstechen und pro Muffinvertiefung
eine "Kugel" Teig hineingeben.

Die Nutella Cups bei 170° im vorgeheizten Ofen ca.13 Minuten backen.
Die Ränder sollten bereits leicht braun geworden sein, im Innern soll der
Cup jedoch fudgig bleiben.
Mit einem Kaffeepulver-Portionierer Mulden in die frisch aus dem Backofen
kommenden Nutella Cups drücken.


Für die Schokoladen-Füllung die Schokolade mit Sahne und dem Cream Likör
im Wasserbad unter ständigen Rühren schmelzen.
Ist die Schokolade erstmals flüssig, die Mischung aus dem Wasserbad
nehmen und verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Mit dem Kaffeepulver- Portionierer nun in jeden Nutella-Cup einen Löffel der
Füllung geben. Nach Belieben können die Nutella Chocolate Cups noch mit 
Zuckerperlen oder gehackten Nüssen verziert werden.

Danach sollten die Nutella Chocolate Cups im Kühlschrank fest werden.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Mozart kugel dich ruhig vor Lachen!




Zorra will's Österreichisch!
Ihr Ruf hat mich zum Überlegen gebracht... zu Überlegungen wo das
geschenkte Tiroler Kochbuch noch gleich war..
Eigentlich bin ich ein großer Fan von der österreichischen Küche,
Ich, als echte Zuckerschnute, bin natürlich Fan von den ganzen
süßen Mehlspeisen : von Kaiserschmarrn bis Germknödel - das ist meine Welt!

Doch aus irgendeinem Grund war ich nicht zur Neuauflage solcher
Klassiker aufgelegt, nein, schnell stand für mich fest:
Es muss die Königin der österreichischen Pralinen für das Event werden!

Zu meiner Schande muss ich jedoch eingestehen:
Mozartkugeln und ich - wir kennen uns nur flüchtig.
Österreich hat mich bisher nicht gesehen,
Gelegenheit das Original zu kaufen
hatte ich also bisher nicht.

Original - da sind wir beim Thema:
Mein Nichtwissen von der Zubereitung der
Mozartkugeln hab ich nun bereits ja
gebeichtet und um dieses zu beseitigen,
musste ich mit der Recherche beginnen:

Jedoch wurde schnell klar, mal eben bestimmen aus was die Kugeln bestehen, daraus wurde nix:

Pinterest zeigte mir strikt zwei Versionen auf:
eine, die "nur" aus einem Nougatkern, einer Marzipanhülle und zum Schluss einen Schokoladenüberzug bestand
- und dann diese andere, die mich mit
ihrem grünen Kern anlachte.
Gut ich geb's zu, die Tatsache, dass ich die
zweite Version nur auf englischen Seiten
sah, ließ mich ahnen, dass es das wirkliche
Original nicht sein konnte.
Nichtsdestotrotz wollte ich diese Version ausprobieren - das Auge isst schließlich mit.
Bei der Vorbereitung des Posts hier, hat es mich dann aber doch interessiert:
Was ist denn nun das Fake?

Glaube man Wikipedia, so hieß die Mozartkugel ursprünglich Mozart-Bonbon
und wurde von einem Salzburger Konditormeister in der Konditorei Fürst seit
1890 angeboten.
Paul Fürst, so der Erfinder mit Name, schaffte es eine komplett kugelrunde,
an keiner Stelle abgeflachtete Praline zu kreieren.
15 Jahre nach Einführung der Praline bekam der Konditor
sogar eine Goldmedallie für seine Kreation in Paris verliehen.

Das Original-Rezept ist - surprise, surprise - die schlichtere Form.
Eine Pistazien-Marzipan-Kugel wird von einer Nougat-Decke umgeben und
dann in Schokolade getaucht.
dam..damm.. damm - also habe ich orginal Fake-Mozartkugeln geschaffen
#goalachieved würde ich mal sagen.

Interessant fand ich auch die Gegenüberstellung von den Interpretationen der 
Mozartkugeln von verschiedenen Konditoren.  Die Version von mir erinnert mich
an die Mozartkugeln von der Konditorei "Mirabella" - jedenfalls vom Aussehen her.
Wer dem Original also einmal fremdgehen möchte, dem bietet sich mit meinem
Rezept die Chance:

Blog-Event CV - Typisch Österreich - Typisch Salzburg (Einsendeschluss 15. Februar 2015)
Rezept:

300g Marzipan
150g Puderzucker
3 El Kirschschnaps
250g Nougat
100g Pistazien
grüne Lebensmittelfarbe
200g dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

Marzipan in zwei Hälften teilen.

Pistazien pürieren, bis keine oder nur noch sehr kleine Stückchen
vorhanden sind.
Eine Hälfte des Marzipans mit 75g Puderzucker, den Pistazien und der
Lebensmittelfarbe verkneten.
Aus der Masse 1cm große Kugeln formen.
Die Kugeln bis zur Weiterverarbeitung kühl stellen.

Die zweite Hälfte des Marzipans mit dem Kirschschnaps und den restlichen
75g Puderzucker verkneten.

Den Nougat in ca 1,5cm x 1,5cm große Würfel schneiden.
Diese ankneten und schließlich zu einem flachen Kreis drücken/ ausrollen.
(Jeder wird da seine eigene Methode für finden)
Die Kreise von der Unterfläche lösen und die gekühlten Marzipankugeln
damit eng umkleiden. Überstehende Reste des Nougats werden abgeschnitten.
Mit allen Kugeln so verfahren.

Von der anderen Marzipanhälfte mirabellengroße Stücke abnehmen, auch diese
ausrollen/ flach drücken und die Kugeln erneut umhüllen.
Kugeln am besten 1-2 h im Kühlschrank kalt stellen.

Schließlich die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen
und die Kugeln mithilfe eines Stils oder mithilfe
zweier Gabeln mit der Kuvertüre überziehen.
Die Kuvertüre möglichst von den Mozartkugeln abtropfen  lassen, damit nicht zu
große Füßchen entstehen.




Österreicher bitte steinigt mich nicht!
Dass ich mich spätestens durch Benutzung der Lebensmittelfarbe weit vom
ursprünglichen Rezept entfernt habe, ist mir vollkommen bewusst - und ja
ein "kugelrundes Meisterwerk, ohne jegliche abgeflachtete Stellen", ist bei mir
bei Weitem nicht entstanden.
- Lasst uns mein Rezept einfach "Mozartkugeln für Unwissende" nennen, für
diejenigen, die im Dschungel von Mozartkugel-Nachahmern sich mal ausnahmsweise
für die Dupe-Version entschieden haben - natüüüüürlich ausschließlich aus Unwissenheit.


Sonntag, 4. Januar 2015

Comeback des Jahres - meines Jahres





Kennt ihr das? Nach einem langen, viel zu kalten Winter, den man 
am liebsten eingekuschelt in seinen Lieblingspulli vor dem Kamin verbringt,
öffnet man eines Morgens die Fenster und einem schlägt der Duft des Frühlings
entgegen. 
Wie von einem Tag auf den anderen wechselt der Tagesrhythmus- statt auf der Couch
Lebkuchen mampfend herumzufläzen, will man wieder rauß! Etwas bewegen!

So kann man sich den Prozess vorstellen, den ich erst gebraucht habe,
um wieder zu Bloggen. Die 7 Monate Blog-Abstinenz waren keineswegs 
Monate der Trauer, nur habe ich meinen persönlichen "Winter" eben anders genutzt.
Durch meinen  Blog hat sich stets nicht nur der Prozess der Entwicklung meiner 
Backfähigkeiten gezogen, nein sowohl an meinen Bildern, als auch Posts sieht man
wie ich langsam älter geworden bin. 
Vor morgen genau 3 Jahren hat "Backtrinchen" das erste Mal zu euch gesprochen. 
Daraufhin folgten genau 184 Posts und 160 000 Seitenaufrufe und nicht allen zu letzt die
Entwicklung einer 15 Jährigen, dem absoluten "Küken" bei Bloggertreffen zu einer
Erwachsenen. 

Habe ich in den letzten Monaten mein Leben einfach mal eine Weile "offline" genutzt, verspüre ich jetzt wieder den Drang meine Werke mit euch zu teilen.
Mag ich zwar schmunzelnd mit dem Kopf schütteln, wenn ich daran denke, mir genau jetzt, zwei Monate vor meinen Abiturprüfungen den Zeitpunkt ausgesucht zu haben, um Backtrinchen wieder mit Leben und Rezepten zu füllen, so bin ich mir nichtsdestotrotz
sicher, dass die Entscheidung in den nächsten Monaten zwar mit noch mehr Stress verbunden ist, mir im Nachhinein jedoch auch mehr Freude bringen wird.
Mit Bedauern sehe ich die Anzahl von jämmerlichen 10 Posts, die 2014 Backtrinchen brachte - diese Anzahl ist jedoch auch Ansporn für mich - denn die Zahl will ich in meinem Jahresbericht nächstes Jahr nicht nochmal erwähnen müssen!

Backtrinchen ist back! Und das werdet ihr in der nächsten Zeit zu spüren bekommen!

Die Inspiration war mir keines Wegs vergangen - ich hab sie gesammelt und auf euch wartet 2015 eine Menge! 

Doch immer halt mit den jungen Hengsten, zum Geburtstag zähle ich auf Altbewährtes                                                                                                     - und was habe ich bereits vor 3 Jahren sagen können:
2 Dinge die ich liebe : rohen Keksteig und Schokolade
So gibt es zum 3.Geburtstag meines Blogs Cookie Dough-Pops 
- original im noch liegenden Schnee abgekühlt.


Rezept:
(für 20 Cookie Pops)

300g Mehl
160g Butter
1 Pk.Vanille-Zucker
140g Zucker
1 großzügige Prise Meersalz
60g Schokolade

200g Kuvertüre 
(je nach Geschmack, weiße, Zartbitter oder Vollmilch)
Streudeko nach Wunsch

Zubereitung:

Die Schokolade klein hacken.
Butter mit Salz, Zucker und Vanille-Zucker verrühren.
Mehl hinzufügen und alles mit den Knethaken eines Rührgerätes
oder mit gewaschenen Händen zu einem homogenen, nicht mehr klebrigen
Teig vermengen. Aus dem Teig kleine Kugeln abstechen, zwischen den 
Handflächen die Kugeln nachformen. 

Teigkugeln auf ein Backpapier verteilen 
und im Kühlschrank für 2 Stunden kühlen. 

Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. 
Teigkugeln aufspießen und notfalls mithilfe von Kuchengabeln und 
Teelöffeln die Cookie Dough Pops mit Kuvertüre umhüllen.
Nach Belieben noch mit Zuckerperlen bestreuen.

Die Cookie Dough Pops werden natürlich am schönsten wenn man
sie in Styropor oder ein Gefäß mit Sand stellt, damit die Schokoladenhülle
auf keiner Seite vermackt wird während die Kuvertüre aushärtet.
Wer die Cookie Dough Pops für sich selbst macht, kann die Spieße
natürlich auch weglassen und die Kugeln einfach auf ein Backpapier 
geben sobald sie mit Schokolade umhüllt sind.

Die Pops im Kühlschrank aufbewahren, sie sollten innerhalb von 3 Tagen gegessen werden.