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Donnerstag, 13. August 2015

Nach Jamie Oliver: the healthiest salad i'll eat this week




Genug mit der Sommerpause! Bei Temperaturen über 30 Grad wird die
Küche zwar am liebsten großzügig umgangen, Jamies angeblich gesündester Salat der Woche 
konnte mich trotzdem dazu überzeugen, den Herd zumindest zum Rösten von Walnüssen 
und Avocadohälften anzuschmeißen. 

Wer mich kennt, der wird sich wundern, dass ich tatsächlich ein 
Gericht von Jamie Oliver nachkoche. Mir ist bewusst, dass es zwei Lager 
zu Jamie Oliver gibt: die hemmungslosen Anhänger, bei denen im Küchenregal
nicht weniger als 3 Exemplare seiner Kochbücher stehen dürfen und dann die 
Opposition, die die englische Version von Tim Mälzer lieber in seiner Heimat sehen,
anstatt seine Werke auf dem heimischen Küchentisch.

Mit Jamie und mir war es aus, seitdem ich eine Folge seiner Koch-Show "Jamie
at home", verfolgt hatte und der populäre TV-Koch tatsächliche den Rest seiner
 abgebissenen grünen Bohne zurück in den Kochtopf zu den anderen Bohnen warf.  
Seitdem werde ich mit Jamie und seinem.. nennen wir es "rustikalen" 
Zubereitungsmethoden nicht mehr wirklich warm und Berichte über Hygieneverhältnisse
in seinen Metzgereien lassen mich auch nur noch den Kopf müde schütteln.

Vielleicht oder gerade weil Jamie selbst in der Folge "FoodTube" auf seinem
youtube-Kanal nicht bei der Zubereitung zu sehen ist, hat mir das Rezept wirklich mal zugesagt.
 Das Rampenlicht überlässt er stattdessen der Kochbuch-Autorin Anna Jones
von der die Rezept-Idee auch stammt. Während ich die Rezepte von Jamie selbst, meist
bereits etwas langweilig finde, gibt er auf dem youtube-Kanal ein paar interessanten,
talentierten Menschen die Gelegenheit ihr Können einem breiteren Publikum zu zeigen.
So hat mich auch der französische Küchen-Chef Jean Imbert in seiner FoodTube-Folge
mit amüsanten Englisch wirklich begeistert! Reinschauen empfohlen!




Doch genug zu Jamie, endlich komme ich dazu die Gewinner von dem längst vergangenen
Gewinnspiel bekannt zu geben! Herzlichen Glückwunsch an die Himbeer- und 
Mango-Eisliebhaber Sarah und Mia he! Mia du bist die erste Siegerin und Sarah die
Zweite! Meldet euch bitte unter backtrinchen@web.de, damit der Versand nun schnell
von der Bühne läuft! :)



                            





Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Mittwoch, 14. November 2012

Bratapfel


Kennt ihr das? Man ist ein Weilchen nicht zu Hause und mit
dem Vermissen der Familie, fängt auch das Vermissen von
typischen Familienessen an.
Nach 3 Tagen Landschulheim, war es für mich
mitlerweile auch schon höchste Zeit für etwas,
dass ich mit zu Hause verbinde.
Deshalb war der erste Schritt, als ich wieder daheim war,
mich per Internet auf den neuesten Stand gebracht und
ein paar Minuten entspannt hatte, auch gleich den
Ofen an zuwerfen,
Äpfel aus dem Garten zu holen und Nüsse zu  knacken.

Doch es sollten nicht Bratäpfel wie von Papa werden,
denn die waren immer ziemlich langweilig,
ohne Füllung, ohne Soße, nur gebackener Apfel.
Ich wollte richtig leckere Bratäpfel wie von
Oma - nur eben nicht meiner Oma ;D

Auf ein Rezept bin ich auf dieser Seite gestoßen.
Total klassisch und seeehr lecker mit Vanillesoße oder Eis.
Ich habe eigentlich das Rezept genau so gemacht, wie es
auf der Seite steht, weshalb ich es hier nicht nochmal poste.
Nur die Mandeln habe ich durch Walnüsse aus dem eigenen
Garten ausgetauscht und die Buttermenge reduziert, weshalb
ich mir dazu auch eine Vanillesoße gegönnt habe ;)

Auf der Seite hab ich außerdem noch einen Artikel entdeckt,
der einen die Lust auf Lebkuchen fast verdirbt und einen zweimal
nachdenken lässt, ob man nicht doch selbst die Rührschüssel zum
Lebkuchen-Backen bedient, schaut rein, wenn es euch interessiert
-> hier geht's zum Artikel


Und morgen zeige ich euch, was man aus Bratäpfeln noch machen kann,
weshalb ich euch jetzt schon sage, dass es sich lohnt von diesen Bratäpfeln
ein paar mehr zu machen.


Samstag, 29. September 2012

Katharinas knackgesunde Cracker



Nein, heute sind bei meinem Gebackenem mal ausnahmsweise nicht die Pforten
für all die Diäthasen geschlossen ;) - Denn heute wird's richtig gesund!
Cracker ohne Mehl, dafür mit ganz viel Kräutern und Vollkorngetreiden.
Und diesmal ist das Rezept wirklich für jeden etwas, denn es ist zudem frei
von Eiern oder anderen tierischen Produkten, somit bestens für
Laktoseintolerante und Veganer geeignet UND auch noch glutenfrei!

- JA und von den ganzen Fakten solltet ihr euch jetzt nicht abschrecken lassen,
sondern mir glauben, dass die Cracker wirklich total lecker sind!

Gefunden habe ich sie bei Katharina von Katharina kocht, verliebt in sie habe
ich mich auf dem Pinterest Bord von Post aus meiner Küche,bei der sie mit
diesen knackigen Dingern ihre Tauschpartnerin verzaubert hat.

Auch ihr haben es die Cracker angetan, denn seit sie dieses Rezept hat,
steht bei ihr immer 'ne Tasse gekochter Reis im Froster, damit sie sobald
der kleine Cracker-Hunger kommt, nicht erst noch großartig vorkochen muss.

Ich hatte nicht bereits vorher Reis gekocht, sodass ich für das Rezept mich
erst mal hinstellen und eine halbe Stunde Reis und Couscous kochen
durfte. - Die Zeit kann man sich also sparen, wenn man beim nächsten
Reiskochen einfach etwas mehr kocht, denn bereits aus einer Tasse Reis,
plus einer Tasse gekochtem Couscous bekommt man genug Cracker für einen
ganzen Dipp-Abend. 

So lasst die Chipstüte liegen und stellt euch hin und macht diese Knackwunder!

Rezept:
(übernommen von hier)

1 Tasse gekochter Vollkornreis
1 Tasse gekochter Couscous
50g Leinsamen,
eine halbe Stunde in Wasser eingeweicht
2 EL Olivenöl
1 EL Sojasauce
1 TL Rosmarin, fein gehackt
Salz, Rosmarin, Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne
oder andere Kerne zum Bestreuen

Zubereitung:

Den gekochten Reis mit Couscous, Olivenöl und Sojasauce vermengen.
Die Leinsamen abgießen und mit dem gehackten Rosmarin unter die
Masse mengen.
Nun die Masse fein pürieren -das Ganze sieht dann etwas befremdlich aus
- jedenfalls nicht unbedingt nach leckeren knackigen Crackern - aber lasst
euch nicht entmutigen!

Die Masse wird jetzt nämlich mit Salz abgeschmeckt und vom Geschmack
überzeugt sie meiner Meinung zu dem Zeitpunkt schon!

1/3 der Masse nun auf einem Backpapier ausrollen, dafür legt man ein
zweites Backpapier auf die Masse - so funktionierts eigentlich ziemlich
einfach, ansonsten muss man nur darauf achten, dass die Masse wirklich
dünn (1-2mm dick) ausgerollt wird.
Teig nun in Rauten/Quadrate/was ihr wollt, hauptsache gleichmäßig groß
schneiden.

Nun noch mit Belag eurer Wahl bestreuen und dann im Backofen bei
180° 20-25 Minuten backen.
Bei Katharina hat es bis zu 30 Minuten gedauert, doch da wären sie bei mir
Kohle gewesen... ;)
Die Cracker immer etwas abkühlen lassen, bevor man sie vom Backpapier 
nimmt, danach den restlichen Teig genau so ausrollen und verarbeiten wie die erste Ladung.


Passen ziemlich gut zu frischen Dipps wie Tsatsiki, aber auch eine Ajvar-Butter
macht sich meiner Meinung nach ziemlich gut auf den Crackern. 

Samstag, 18. Februar 2012

Pizzawaffeln




Kindergeburtstage sind meistens eher eine Tortur für die Nerven, als
dass sie Spaß machen, und zudem sind sie mit jeder Menge Arbeit
verbunden. Doch da man den kleinen Geburtstagskindern immer ein
schönes Fest bereiten möchte, gibt man sich doch die größte Mühe.

Deshalb finde ich das Event von kindergeburtstagin auch so super,
sie sucht nach Kindergeburtstagsrezepten und hilft damit jeden,
der mal wieder ideenlos ist, aber bei dem der nächste Kindergeburtstag
schon wieder vor der Tür steht.




 Pizzawaffeln sind perfekt für Kindergeburtstage geeignet, Waffeln
sind bei Kindern ja so wieso beliebt, und dies ist eine tolle salzige
Variante.
Sie sind gesünder als normale Waffeln, da sie kaum Fett enthalten,
vollwert sind und Gemüse enthalten. (Das darf man den Kleinen
naürlich nicht verraten ;D)
So kann man die Kleinen mit gutem Gewissen verkostigen.

Mit Dipps oder Frischkäse, dazu noch Rohkost, sind sie ein
vollwertiges Mittagessen, dass so wohl Kinder als auch
Erwachsene mögen werden.


Rezept:                                                           

1 El Öl
75g Vollkornmehl
1 Ei
130ml Milch
1 El Ajvar
70g geriebenen Emmentaler
1/4 Paprika
1 Frühlingszwiebel
4 El Mais
Salz, Pfeffer, Paprika,
 Oregano, Basilikum, Chili

Zubereitung:

Die Paprika in winzige Stückchen schneiden (etwa erbsengroß) und
die Frühlingszwiebel erst längs halbieren, dann in halbe Ringe schneiden.

Das Ei trennen, Eigelb in eine Schüssel geben, Milch, Ajvar, Mehl, Öl,
Emmentaler und  eine Prise Salz hinzufügen.
Verquirlen und dann 10 Minuten quellen lassen.

Das Eiweiß steif schlagen.
Die kleingewürfelte Paprika, Mais und Frühlingszwiebeln in den
Teig einarbeiten.

Das Waffeleisen heiß werden lassen.

Wenn das Waffeleisen heiß genug ist, das Eiweiß unter der Teig
heben. Jetzt muss der Teig nur noch kräftig abgeschmeckt werden.
Man kann dafür generell einfach die Gewürze nehmen, die man mag,
der Teig sollte jedoch sehr würzig sein, damit die Waffeln später
nicht fade sind. Am besten probiert man bereits den Teig.
Ich habe etwa 1 Teelöffel Oregano, 0,5 Teelöffel Basilikum, 0,25
Teelöffel Pfeffer, 1 Teelöffel Salz und 3 Prisen Chili in den Teig getan.
Aber wie gesagt, probiert den Teig, wem das zu eklig ist, der sollte
ein bisschen Teig vorbacken und schauen ob noch mehr Würze
nötig ist.

Immer 2 Esslöffel Teig in das Waffeleisen geben und schön braun
backen. Der Teig ergibt 4 Waffeln.

Die Waffeln mit Kräuterfrischkäse oder sonstigen Dips und Tomaten,
Paprika oder Salat servieren.