Posts mit dem Label Beeren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Beeren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Sonntag, 7. Juni 2015

Blackberry Swirl Oreo-Ice Cream



Nach diesem Eisrezept kann ich mal wieder anderen Foodbloggern meinen vollen
Respekt dafür zollen, wie sie es stets schaffen Eiscreme appetitlich zu fotografieren. 
Bin ich sonst doch lieber auf gebackene Leckereien spezialisiert, die am 
besten kalt und sich nicht bewegend fotografieren lassen, besitzt Eis zum 
Fotografieren gleich zwei Knackpunkte in einem für mich: 

 Fühlt man sich schlau und friert bereits portionierte Eiskugeln an, damit  
  man diese noch gefroren und nicht kurz vorm Wegschmelzen drappieren   
kann, bleiben sie am liebsten gefühlte Stunden WIRKLICH gefroren.         
     Schön mit weißer Frostschicht als Mantel, sodass sie wunderbar unfotogen sind. 
                                        (an meiner Kokosnuss, die aus Frust gleich gefroren blieb, sieht man noch wunderschön was ich meine..)                                                                                                                              
Will man nun retten, was zu retten ist, holt die letzten Eisreste
 aus dem Kühlschrank um wirklich "neugeformte" Eiskugeln zu servieren,
                      schmilzen sie einem, kaum auf dem Teller angerichtet, nur so davon.                                         

So war das Fotosortieren heute so schnell wie schon lange nicht mehr erledigt, denn mit 
jedem Foto, welches dem Eis Zeit gab zu schmelzen, sahen nicht nur die Eiskugeln, 
sondern auch ihr Umfeld, sprich: Kokosnuss und Marmorplatte immer ledierter aus.

Doch weg von Foodblogger-Problemen: dieses Eis ist eine prima Abwechslung
zu klassischen Eissorten und könnte sich locker in eine Reihe mit Ben & Jerry stellen.
Sahniges Vanilleeis mit knusprigen Oreostückchen, durchzogen von Brombeersorbet...
Natürlich kein Eis für mal eben durch - nein! - hier gilt genießen. 
So möchte ich zum Schluss noch von euch wissen - mit welchem Eis genießt
ihr am liebsten die Sommertage? Ganz klassisch Vanille, Schoko und Co oder die
fancy Varianten wie Cookies, Mozart und Malaga? Ich bin gespannt!




Zutaten:

250 ml Sahne
3 Eier
75g Zucker
60g Oreos + 2 für die Deko
1/2 Tl Vanilleessenz

300g Brombeeren (TK)
50ml Milch
50g Zucker

Zubereitung:

Für die Oreo Eis-Grundmasse die drei Eier trennen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Über einem Wasserbad die 3 Eigelb mit 75g Zucker und
einem Teelöffel Vanileessenz schaumig schlagen.
Dafür nimmt man am besten einen elektrisches Rührgerät zur Hilfe,
denn bis die Eigelbe schaumig aufgeschlagen sind, kann es 10 Minuten in
Anspruch nehmen. Die aufgeschlagene Masse danach in einem kalten Wasserbad
kalt rühren.

250g Sahne steif schlagen.
In den nun aufgeschlagenen und gekühlten Eigelbschaum zunächst
die Sahne und dann das steifgeschlagene Eiweiß sorgfältig unterheben.
60g Oreos grob bröseln und zum Schluss unter die Eismasse heben.
Eismasse in eine gefriergeeignete Form füllen und in den Gefrierschrank geben.

Für den Blackberry Swirl 300g Brombeeren mit 50ml Milch und 50g Zucker pürieren.
Sofort hat man eine gefrorene Eismasse, da man die Brombeeren noch gefroren verarbeitet.
Die Brombeer-Eismasse tupfenweise in die Oreo Eis-Masse setzen.
Ist das gesamte Eis verteilt, kann man anfangen aus dem Brombeereis Schlieren
in das Oreo-Eis zu ziehen, damit später ein schöner marmorner Effekt im Eis entsteht.
Zum Schluss noch 2 Oreos über das Ganze bröseln, bevor es auch wieder in den
Gefrierschrank kann.

Man kann zur Deko natürlich noch Brombeeren über die Oberfläche
streuen, allerdings können diese tiefgefroren etwas unangenehm zu kauen sein.

Mindestens 4 Stunden muss das Eis nun kühlen.

Danach am besten mit weiteren Oreokrümeln und vielleicht sogar etwas
Schokoladensauce on top servieren.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Erdbeertörtchen mit Schokoknusperboden


Sonnenstrahlen, die einen wach kitzeln und dazu bereits früh morgens lieblicher
Vogelgesang. Der Sommer hat es endlich geschafft sich gegen das mürrische 
graue Wetter durchzusetzen und belohnt uns nun mit dem schönsten Grillwetter.
Kann ein Feiertag schöner aussehen?

Dieses grandiose Wetter lädt zwar gerade dazu ein den Tag Draußen zu verbringen,
doch für all die, die zuhause leider keine eigene Terrasse oder eigenen Garten haben, 
sich auch nicht bei Schwiegermama oder bei den Nachbarn einnisten können, 
um dieses kleine Erdbeertörtchen mit Sonnenstrahlen im Nacken zu verspeisen 
- für all die habe ich eine gute Nachricht: 
auch im Haus verbreitet dieses kleine Törtchen wahren Sommergenuss!

Mit den ersten aus dem eigenen Garten geernteten Erdbeeren musste doch
sofort etwas, dem wunderbaren Wetter würdigen, zubereitet werden!
Entstanden ist dieser wahre Erdbeer-Traum, den ich bereits im mürrigen
Winter bei dem kleinen Kuriositätenladen entdeckt hatte und für die schöne 
Zeit des Jahres reserviert hatte. 
Meinen Vater hat die Torte beim ersten Bissen schon umgehauen, 
begeistert verkündete er, dass bei dieser Torte wirklich alles stimme. 
- Alles stimmt? Und das sagt mir ausgerechnet der sonst größte Gegner 
neumodischer Rezepte? - Na dann muss das wohl so sein!





Zutaten:

Boden:
200g Kekse
150g Zartbitterschokolade
50g Butter

Creme:
250g Joghurt
1 Pk Agar-Agar 
(Alternativ 5 Blatt Gelatine)
200g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Becher Sahne
1 Zitrone 
500g Erdbeeren, geputzt
1 Pk. Tortenguss
100g Zucker 



Zubereitung:

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit 
einem Nudelholz die Kekse zu Bröseln zerschlagen.
Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad 
zusammen mit der Butter schmelzen. Die verflüssigte Butter-Schokoladen-Mischung
zu den Keksbröseln gießen und vermengen.

Eine 18er Springsform mit Backpapier auslegen. Die Keksbröselmasse auf den Boden
geben, verteilen und fest drücken. Den Tortenboden im Kühlschrank 30 Minuten hart werden lassen.

In der Zwischenzeit kann die Cremefüllung zubereitet werden. 
Diese besteht einmal aus den Erdbeerpüree-Schlieren und der Joghurt-Creme.

Für die Erdbeerpüree-Schlieren von den 500 Gramm Erdbeeren die Schönsten für die Dekoration
beiseite legen, von den restlichen Erdbeeren 250 Gramm abnehmen und pürieren. 
Die restlichen Erdbeeren (nicht die für die Deko) in Scheiben schneiden.
Das Erdbeerpüree mit einem Tütchen Tortenguss verquirlen und mit 100 Gramm Zucker
aufkochen lassen, bis das Püree andickt. Etwas abkühlen lassen.

Für die Joghurt-Creme die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit einem Tütchen
Agar-Agar aufkochen. (wer Gelatine nutzt: Blätter einweichen und im Zitronensaft erhitzen, nicht kochen!)
Den Zitronensaft nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. 
Den Joghurt mit dem Mark einer halben Vanilleschote und 200 Gramm Zucker verrühren.
Den Agar-Agar-Zitronensaft zunächst mit einigen Esslöffeln von der Joghurt-Masse verrühren,
bis man die Mischung zum restlichen Joghurt gibt und verrührt. 
Auf diese Weise verhindert man Agar-Agar-Klümpchen in der Creme. Wenn die beiden Massen zu hohe Temperaturunterschiede aufweisen, könnten nämlich Klümpchen entstehen.

Die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und danach langsam unter die 
Joghurt-Masse heben.

Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren nun auf den gekühlten Boden verteilen.
Auf die Erdbeerschicht kann jetzt die Joghurt-Masse gegossen werden.
Zum Schluss das angedickte Erdbeerpüree fleckenweise auf die Joghurt-Schicht geben.
Mit einer Gabel zu Letzt die Creme-Schichten durchziehen, sodass das Marmor-Muster
entsteht.

Mit den schönsten Erdbeeren das Törtchen garnieren. 
Torte im Kühlschrank noch mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Take me blue or don‘t take me at all





























Manege frei für die Beeren würde ich mal sagen und haltet eure Kiefer fest,
denn nun folgt die Offenbarung.Doch wo fange ich am besten an? 
- Verrate ich euch, dass ich für diese hübschen Teilchen unglaubliche 200 Fotos schießen 
musste bis ich zu diesem Ergebnis kam - und dabei sei erwähnt, dass der erste 
Back-Versuch nicht einmal cremewürdig war, ich somit wirklich 200 Mal exakt 
die selben Kekse fotografiert habe, so mag der ein oder andere ein müdes 
Augenbrauen-Hochziehen für mich bereithalten. 
Zeige ich euch nun auch noch die Vorlage für dieses Rezept, dann werdet ihr überprüfen 
ob ihr wirklich auf den richtigen Link getippt habt. 
- Jaaa - das habt ihr und ja, außer der runden Form und einer Creme in der Mitte, 
haben die beiden Rezepte äußerlich so ziemlich so viel gemeinsam wie ein 
Apfel und eine Ananas.
Doch an was für Probleme stellte mich das Rezept?

Problem Numero eins spielte sich wie oben bereits erwähnt bei meiner ersten 
Teigladung ab, hatte ich noch zuversichtlich in meinen hellen Teig rote 
Lebensmittelfarbe geträufelt, verabschiedete sich die rote Teigfarbe sobald ich den
 für den Velvet Cake typischen Kakao dem Teig hinzufügte.
Bereits vor dem Backen des Teiges verabschiedete ich mich von meinem Vorbild  
und bereitete alles für den weiteren Rezeptverlauf vor, als dann jedoch auch 
die Creme nicht so wollte wie ich sie gerne gehabt hätte und meine Kekse mehr 
oval als rund aus dem Backofen kamen, sah ich ein, dass Monsieur Velvet 
und ich uns ein paar Stunden Pause gönnen sollten.

Als ich mich einigermaßen wieder an dem Rezept begeistern konnte, 
schmiss ich erneut die Zutaten zusammen und fügte
nun blaue Lebensmittelfarbe hinzu, da mein letztes Experiment bereits eine gesamte 
Tube rote Lebensmittelfarbe verschlungen hatte und ich merkwürdigerweise 
haufenweise blaue und grüne - jedoch keine einzige rote oder gelbe Farbe mehr 
zuhause hatte. Da ich meinen zweiten Teig nicht auch an die dunkle Seite der 
Macht verlieren wollte, gab ich dieses Mal nur die Hälfte der im Rezept 
angegebenen Kakao-Menge hinzu. Ich denke im nachhinein nicht. 
dass es an der Kakao-Menge lag, dass meine ersten Kekse komplett braun waren, 
sondern vielmehr dass es an der Lebensmittelfarbe lag, da ich bei Versuch 
Nummer 2 auch eine andere Lebensmittelfarben-Marke genutzt habe. 

Jetzt hatte ich schließlich meine roten blauen Kekse. 
Mit der Füllung war ich jedoch auch noch nicht zufrieden. 
Da ich bereits bei der ersten Ladung bemerkt habe, dass die Kekse des Rezeptes 
nicht im Geringsten wie versprochen Oreos glichen, ging ich dem Rezept weiter
 fremd und bereitete stattdessen eine Sahne-Cremefüllug zu. 
Und ja diese Kekse haben es endlich aufs Foto geschafft...
 aber warte da war doch noch was - die Brombeeren! 
Nachdem ich bereits meinen Fotografier-Standort zwei Mal gewechselt hatte 
und beim Anblick der Kekse noch immer nicht glücklich war, schoss mir spontan 
das blaue Thema durch den Kopf. Und da ich mir dachte "Jetzt erst richtig!", 
waren die Brombeeren schneller auf den Keksen als man eines der süßen Teilchen 
aufessen kann. Mit einem letzten glückbringenden Standortwechsel konnte ich dann 
auch endlich ein zufriedenstellendes Foto schießen.



Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur


- und ja mit diesen Katastrophen-Keksen möchte ich bei zorras Blog Event teilnehmen.
Dass die Kleinen definitiv zur Kategorie Kalorienbombe zählen ist wohl selbsterklärend.
Nun aber endlich zum Rezept, welches nicht so schwer ist wie das Tamtam um das Foto erahnen lässt.





Rezept:
[10 Stück]
1 Ei
1/2 Cup geschmolzene Butter
1 Cup Zucker
1 1/2 Cup Mehl
1 PK. Vanille-Zucker
1 TL Lebensmittelfarbe
1/2 TL Backpulver
1 TL Kakao

200g Sahne
40g Zucker
1 Vanilleschote
50g Creme Double
200g Brombeeren

Zubereitung:
Butter mit Vanillezucker, Zucker und einer Prise Salz aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung 1 Minute weitermixen.
Die Lebensmittelfarbe unterrühren.
Backpulver, Kakao und Mehl vermischen und als letztes mit den Zutaten vermengen.

Vom Teig walnussgroße Kugeln formen. Diese danach gleichmäßig platt drücken.
Auf dem Blech Abstand zwischen den Keksen lassen, da sie sich noch ausweiten.
Bei 170° ca 12 Minuten backen - sie sollen nicht braun werden!
Abkühlen lassen.

Creme Double mit Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark glatt rühren.
Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme jeweils auf die flache Seite eines Kekses spritzen, mit Brombeeren                                         belegen und dann einen zweiten Keks als Deckel aufsetzen.
Die Kekse sind doch eher Törtchen bei mir geworden und verdienen den Namen                             "Keks" nicht mehr wirklich und sollten auch in keiner Keksdose, sondern am besten                          im Kühlschrank aufbewahrt werden.



Montag, 2. Juni 2014

Brombeerparfait mit Shortbread-Boden


Die meisten meiner Rezepte hier auf dem Blog sind von anderen Blogs 
und pinterest inspiriert, es kommt nur seeehr selten vor, dass ich Rezepte aus 
Koch- oder  Backbüchern nachmache ;)
Die Menschen im Web sind mit ihrer Kreativität meist einfach den 
Redaktionen eine Nasenspitze voraus ;) 
So kaufe ich mir kein Buch über den „neusten“ Cake Pop-Trend 
oder den absolut genialen Low Carb-Pizzen, wenn ich all dies 
schon Monate vorher im Internet gesehen habe.

Nachdem ich beim Oster-LECKER-Gewinnspiel gewonnen hatte 
und mich ein Päckchen mit einem Frühstücksset und 4 Lecker-Ausgaben 
erreicht hat, habe ich dann aber doch mal die Zeitschriften durchforstet. 
Dass die LECKER-Bakery mich da mehr interessiert, wird wohl keinen überraschen ;D 
Jedenfalls bin ich in der LECKER-Bakery Ausgabe N°3 !Achtung! 2013 
auf eine“Brombeereistorte auf Shortbread-Mandel-Boden“ gestoßen 
-… jaoh, klingt doch gar nicht so schlecht. Nachgemacht und nachgeschwelgt.

Bei dem heutigen Wetter kaum vorstellbar, doch bei wunderschönen 
Samstags-Wetter wurde bei mir Brombeer-Parfait genossen – 
achja Namensänderung aufgrund von Bloginhaberin ^.^ 
Für mich muss ein Eis während des Gefrierens gerührt werden 
– das Rezept beschreibt für mich also eindeutig ein Parfait – und ist's 'ne Torte? 
Neee, das schon gar nicht! ;D 
So bleibe ich im Gegensatz zur LECKER-Redaktion bei der Wahrheit 
und zeige euch im folgenden mein abgewandeltes Rezept für 
ein Brombeer-Parfait mit Shortbread-Boden:

Zutaten:
(für 8 Portionen)
2 frische Eier
3 El Vanillelikör
80 g Puderzucker
250g Brombeeren 
+ Brombeeren für die Deko
2 El Zitronensaft
400g Sahne
125g Shortbread
60g Butter
75g Schokolade

Zubereitung:
Eier mit Vanillelikör und Puderzucker im heißen Wasserbad schaumig aufschlagen.
Mit dem elektrischen Rührgerät Masse 4-6 Minuten über dem Wasserbad weiter schlagen.
Danach Creme im kalten Wasserbad kalt rühren.

Brombeeren mit dem Zitronensaft pürieren. Die Perfektionisten unter euch können
das Brombeer-Püree anschließend noch durch ein Sieb streichen, damit keine
Kerne im Parfait landen. 

300g Sahne steif schlagen.

Unter das Brombeer-Püree die aufgeschlagene Ei-Masse rühren.
Unter die Creme nun noch die steifgeschlagene Sahne heben.

Eine Kastenform mit Alufolie auslegen und die Eismasse hineinfüllen.
Eismasse eine Stunde anfrieren lassen.

In der Zwischenzeit den Shortbread-Boden vorbereiten.
Dafür Butter in der Mikrowelle schmelzen.
Shortbread in eine feste Plastiktüte geben, diese zudrehen und mit
einem Nudelholz das Shortbread klein schlagen.
Shortbreadbrösel mit flüssiger Butter vermischen.

Shortbread-Masse über die angefrorene Eismasse streuen.
Wenn möglich, also wenn die Eismasse schon fest genug geworden ist,
sollte man das Shortbread leicht andrücken.

Parfait mindestens weitere 4 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.

Zum Servieren die restliche Sahne aufkochen und die Schokolade
zum Schmelzen zur aufgekochten Sahne geben.
Rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

Parfait stürzen, leicht antauen lassen, Scheiben abschneiden und
mit der Schokoladensauce und den Brombeeren servieren.


PS: Aus dem LECKER-Gewinnspiel ist ein supersüßes E-Book entstanden, 
wer Lust hat, kann gerne ja Mal reinschauen ;)

Sonntag, 11. Mai 2014

Erdbeer-Schokoladen Törtchen



Einen wunderschönen Muttertag an alle Mamas dort draußen!
Generell feier ich nicht besonders gerne Festtage, doch Muttertag
bildet bei mir eine DER Ausnahmen.                        
An einem Tag im Jahr hat jedes Kind die Chance sich für das zu revanchieren
was unsere Mütter das ganze Jahr für uns tun.

Passend zu diesem Anlass zeige ich heute wunderbare Erdbeer-Schokoladen Törtchen.
Dabei sehen sie viiel schwieriger zu machen aus, als das sie es wirklich sind
und ich verspreche euch eure Mütter werden sich zu der Kombination aus
fluffig-weichem Biskuit, vanillig-leichter Sahne, süßen Erdbeeren und knackiger
Schokoladendecke mega freuen.

Worauf wartet ihr eigentlich noch?
Deckt die Kaffeetafeln, nehmt den Telefonhörer in die Hand, schwingt den
Kuchen aus der Form und versucht eurer Mutter einen wunderschönen Tag zu bereiten.

Rezept:

6 Eier
240g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
180g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

500g Erdbeeren

400g Sahne
1 Pk. Sahnesteif
1 Vanilleschote
75 g Zucker

200g Schokolade 

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Springform mit Backpapier auslegen.

Eier trennen. 
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Eigelbe mit Vanille-Zucker und Zucker 5 Minuten cremig rühren.

Mehl und Backpulver zur Eigelbmasse sieben.
Unterrühren und darauf achten, dass keine Mehlklümpchen entstehen, bzw. übrigbleiben. 
1/3 des geschlagenen Eiweißes zur Masse geben und einrühren, damit der Teig weicher wird.
Die restlichen 2/3 portionsweise unter die Masse heben.

Teig sofort in die Springform füllen und ca. 35 Minuten backen.
Stäbchenprobe nicht vergessen, denn ein Biskuit der wunderbar hoch
aus dem Backofen kommt und danach langsam in sich einsinkt weil er
nicht durchgebacken wurde ist seeeehr ärgerlich.

Biskuit auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren putzen. 
Etwa die Hälfte der Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden.
Die andere Hälfte der Erdbeeren in Stücke schneiden.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
Zucker und Mark der Vanilleschote unter die Sahne heben.

Schokolade grob zerteilen und in eine hitzegeeignete Form geben.
Den ausgekühlten Biskuit aus der Form lösen und einmal quer in
zwei Ebenen zerteilen. Aus beiden Ebenen mit einem Kuchenring
(meiner hatte 8cm Durchmesser) Kuchenkreise ausschneiden.

Einen ausgestochenen Kuchenkreis nehmen und auf den Boden eines
Kuchenringes legen.Auf die Kuchenschicht werden nun die Erdbeerscheiben
an die Ränder des Rings gelegt.
Drückt die Erdbeeren an den Ring, denn kommt Sahne zwischen Ring und
Erdbeere ist die Arbeit umsonst ;)
In die Mitte des Rings legt man nun einige Erdbeerstücke, bis der Biskuitboden bedeckt ist.
Auf die Erdbeeren Sahnemasse verteilen, am besten Form komplett ausfüllen
- mindestens jedoch auf die Höhe der Erdbeeren am Rand auffüllen.
Nach diesem Vorgehen alle Törtchen zubereiten.

Törtchen im Gefrierschrank eine Stunde frosten.
Dieser Schritt ist notwendig damit die Sahne nicht wegschmilzt wenn man die
Schokolade auf das Törtchen gießt.
Alternativ könntet ihr jedoch auch die Törtchen lediglich im Kühlschrank
kühlen und die flüssige Schokolade auf ein Backpapier dünn ausstreichen und aus
der fest gewordenen Platte mit einem Kuchenring Schokoladenkreise ausstechen,
die ihr dann lediglich auf die Törtchen legen müsst.

Ich habe auf die tiefgefrorenen Törtchen geschmolzene Schokolade als
Decke verstrichen. Danach kann man die Törtchen aus der Form lösen und im Kühlschrank aufbewahren.

Ich habe als Dekoration lediglich noch ein paar frisch aufgeschnittene Erdbeeren,
Minze und Zuckerperlen benutzt.



Allen Müttern nochmals einen wunderschönen Sonntag - lasst euch verwöhnen!

Montag, 9. September 2013

Ich feier mit dem Kochtopf! - Tuxedo Berry Cake



Auch dieses Jahr feiert Zorra ihren Blog-Geburtstag mit
einer großen Kochbuch-Aktion in Kooperation mit Braun,
bei der 45 Blogger die Chance haben in ein Kochbuch zu kommen. 
Die einzige Teilnahmebedingung ist, dass im Rezept ein
Stabmixer mit beliebigen Zubehör benutzt wird.

Jeder Teilnehmer der Aktion hat nicht nur die Chance einen von 4 Braun
Stabmixer Multiquick 7 oder einen Kochkurs Gutschein für 2 Personen zu gewinnen
- nein, jeder, der mit seinem Rezept im Buch vertreten ist, bekommt 9 
Exemplare des Kochbuchs.

Ihr wundert euch warum es ausgerechnet 9 Exemplare gibt?
Weil der Kochtopf nun schon sein 9. Jubiläum feiert!
Wow! - Kann ich da nur sagen! 
9 Jahre und immer noch mit einer solchen Lust am Bloggen zu sein 
- dass verdient wahnsinnigen Respekt!
Und weil mein Wunsch letztes Jahr so erfolgreich war,
wünsch ich mir, liebe Zorra, in jedem Fall auch ein 10. Kochtopf-Jubiläum!!!

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Tuxedo Berry Cake 

Zutaten:
(20 Stücke) 
3 Tassen Mehl
1 Pk. Backpulver
2 Tassen Zucker
4 Eier
1 Pk. Vanille-Zucker
250g Butter
200g saure Sahne
2 El Kakao
2 El Milch

250g Beerenkonfitüre

200g Frischkäse
200g Quark
Mark von 1 Vanilleschote
100g Zucker

200ml Sahne
1 Pk. Agartine/Gelatine
250g Quark
200ml Milch
200g Zucker

200g Schokolade

ca.500g frische Beeren 

Zubereitung:

Für die Böden des Kuchens 250g Butter mit 2 Tassen Zucker und 
Vanille-Zucker mit dem Schneebesen eines Rührgeräts weich rühren, 
die 4 Eier zu der Masse hinzufügen und weiter schlagen, bis der
Zucker sich vollkommen aufgelöst hat. Saure Sahne mit unter den Teig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen. Die Mehlmischung unter den Teig heben.

Die Hälfte des Teiges nun in eine gefettete Kastenform geben, glatt
streichen und bei 170° 25 Minuten backen.
Kuchen 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.

Die zweite Teighälfte mit Kakao und Milch verrühren, nachdem der
helle Teig gebacken ist, den dunklen Teig in die Kastenform geben
und erneut 25 Minuten backen.

Vanilleschote halbieren und Mark auskratzen. 

Für die Frischkäsefüllung Frischkäse mit Quark, Vanillemark und Zucker glatt rühren.
Sowohl vom hellen, als auch dunklen Kuchen die Oberfläche glatt 
abschneiden, sodass die Böden gerade sind. Zusätzlich beide Kuchen
quer durchteilen, sodass man sie später schichten kann.

Die einzelnen Böden nun mit der Frischkäsemasse bestreichen und 
dann abwechselnd dunklen und hellen Boden schichten.
Über jeder Frischkäseschicht ca. 3 Esslöffel der Beerenkonfitüre verteilen.
Am leichtesten kann man den Kuchen schichten, indem man die 
Kastenform mit Backpapier auslegt und dann den Kuchen in die Form stapelt.
Auf die letzte Schicht weder Frischkäse noch Erdbeerkonfitüre verteilen.
Den Kuchen am besten für eine halbe bis Stunde in den Tiefkühler geben, so
ist der Kuchenrohling schön fest und man kann leichter den Kuchen mit der Creme umkleiden.

In der Zwischenzeit kann man die Creme zum Umkleiden des Kuchens herstellen.
Dafür Milch mit Agartine 2 Minuten aufkochen. Mischung lauwarm abkühlen lassen.
Quark mit Zucker verrühren. Quark löffelweise unter die Milch rühren.
Nicht zu schnell die Mischungen miteinander verrühren, ansonsten
entstehen Agartine-Klümpchen.
Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.
Creme eine halbe Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Kuchen aus der Form stürzen, Backpapier abziehen und mit der
Creme umkleiden. 
Den Kuchen 2-3 Stunden gefrieren lassen, damit die Creme nicht
schmilzt, während die heiße Schokolade verteilt wird.

Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.
Schokolade über die Kuchenoberfläche verteilen, es dürfen
ruhig Schokofüße an den Seiten entstehen.

Die Beeren am besten noch auf der weichen Schokolade verteilen, sodass
sie später während des Schneidens der Kuchenstücke nicht hinunter fallen.

Kuchen im Kühlschrank kalt stellen bis die Schokolade ausgehärtet ist.
Den Kuchen möglichst schnell verzehren!

Mittwoch, 17. Juli 2013

Green Smoothie-Popsicle


Green Smoothie war dieses Jahr wohl eines DER Trend-Getränke.
Ich stand dem Ganzen am Anfang noch ziemlich kritisch gegenüber -
denn muss man unbedingt schon morgens eine Mischung aus allen
möglichen Obst- und Gemüsesorten haben? Dementsprechend lange
dauerte es auch, bis meine Neugier siegte und ich selbst mal einen
Green Smoothie ausprobierte - viel zu lange! - musste ich danach feststellen ;D


Bei den tollen Temperaturen derzeit ist auch ein richtig gut gekühlter 
Shake nicht durch ein Eis zu ersetzen - und da ich auf Pinterest in letzter
Zeit so viele tolle Popsicles gesehen hatte, wollte ich ausprobieren,
wie denn eine Green Smoothie-Variante funktionieren würde 
- und ich muss sagen - Fabelhaft! 

Wer Green Smoothie mag, wird das Eis lieben! Ich glaube kein anderes
Eis kann mit diesem im Bereich Vitamine mithalten ;D - aber auch im
Geschmack kann es sich durchsetzen. Wer also Abwechslung zum normalen
Orangen-Wassereis sucht oder einfach mal einen richtig gesunden kühlen
Snack möchte - probiert den Shake aus!


Als Rezept gibt es heute nur grob geschätzte Angaben
- wer sowieso eine Lieblingsmischung für seinen
Green-Smoothie hat, der benutzt einfach sein Rezept,
ansonsten mischt man sich einfach auf gut Glück einen Shake zusammen oder orientiert sich an diesen Angaben:
(ausreichend für 4-5 Popsicles)

200g frischen Spinat
1 Apfel
1 Banane
1 Zitrone (Saft)
100g Beeren
100g Honigmelone
300ml Kokosmilch
zum Süßen Honig, Agavensirup, Stevia oder Zucker

Die Zutaten sind natürlich total austauschbar,
es sollte einfach ein entscheidender Teil grünen Gemüses
und Obst enthalten sein ;) - ich habe mich am Anfang
erst mal nur an Spinat gewagt, den ich letztendlich auch nicht
wirklich aus dem Shake rausgeschmeckt habe, weshalb das
Eis auch wirklich fruchtig blieb ;)


Zubereitung:

Zur Vorbereitung den Spinat waschen und von Strüngen befreien.
Apfel entkernen, Banane und Honigmelone schälen und in kleine
Stücke teilen. Beeren waschen.

Den Spinat in einen hohen Rührbecher geben, das Obst auf
den Spinat verteilen. Einen Teil der Kokosmilch am besten
jetzt schon zusammen mit dem Saft der Zitrone über die Mischung
geben, damit man das Ganze nun einfacher pürieren kann.

Nachdem  ich das Ganze so lange püriert habe, bis keine Stücke mehr enthalten
waren, habe ich es noch durch ein feines Sieb gestrichen, um noch einmal die
Kerne von den Beeren weg zu bekommen und die Masse insgesamt feiner zu haben.
Dieser Schritt kann theoretisch aber auch weggelassen werden.

Danach ist die Masse zudem flüssiger, jetzt kann man noch die restliche Kokosmilch
hinzugeben. Wer mag kann den Shake nun noch mit Agavensirup, Honig oder was
man auch immer zum süßen verwendet möchte, abschmecken.
Probiert einfach, wann es für euch ausreichend gesüßt ist.

Diese Masse kann nun direkt in vorbereitete Eisförmchen gegossen und danach
für mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank gegeben werden.
Meine Masse hat für 5-6 Eis gereicht.

Wer nicht so viel Eis braucht, kann natürlich auch einfach einen Teil des Shakes jetzt schon als Green Smoothie trinken oder einen Teil der Masse in eine Eiswürfelform gießen und damit Säfte, Mineralwasser oder Cocktails aufpeppen ;)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Mini-Pavlova




Mal wieder gab es für euch eine ganze Woche nichts Neues 
auf meinem Blog - vielleicht schaffe ich es endlich im dritten Blogjahr 
auch mal meine Vorsätze umzusetzen ;D
Eigentlich hatte ich sogar für die Woche Posts vorbereitet,
hätte meine Internetflat so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe, 
hätte ich euch also schon früher mit Rezepten versorgen können.

Bevor ich nach Berlin gefahren bin, hatte ich bereits die Mini-Pavlova gemacht.
Ich hatte sie auf Pinterest entdeckt - und bei diesem Bild kann man doch schwer nein sagen!
Eigentlich wollte ich auch rosa Pavlovas machen, jedoch hat sich die Farbe der Masse leider
während des Backens verloren. Ich hatte im Vorhinein nicht zu viel
Lebensmittelfarbe verwenden wollen, weil ich keine knallpinke, sondern
eher pastellfarbene Pavlovas haben wollte, wer also farbige Pavlovas haben
möchte, sollte nicht zu sparsam mit den Lebensmittelfarben sein!


Rezept:

2 Eiweiß
140 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
0,5 TL Speisestärke
0,5 TL Essig
nach Belieben Lebensmittelfarbe

200 ml Sahne
200g Beeren (Sorte nach Wahl)



Zubereitung:

Eiweiß in einer fettfreien Schüssel mit einem Rührbesen anschlagen,
bis es anfängt dick zu werden, langsam den Zucker und Vanille-Zucker 
einrieseln lassen, dabei das Eiweiß weiter steif schlagen.

Eischnee schlagen bis er fest ist, dann den Essig und die 
Speisestärke unter die Masse heben, wer mag, kann jetzt noch Lebensmittelfarbe hinzufügen,
 am Schluss noch einmal mit dem Rührgerät die Masse kurz durchschlagen.

Backofen auf 180° vorheizen.

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
In die Mulden der Muffinform nun Nester spritzen,
die Nester können ruhig rand hoch sein, sollten jedoch
in der Mitte ein Loch haben, damit man die Pavlova später gut füllen kann.

Den Backofen auf 90° runterschalten und die Pavlovas ca. 35 Minuten backen.
Sie sollten keine Farbe bekommen, außen jedoch knusprig werden und innen
noch einen leicht weichen Kern haben.

Nach der Backzeit die Pavlovas bei geöffneter Backofentür auskühlen lassen.


Die Sahne steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen und die völlig ausgekühlten
Pavlovas in der Mitte mit der Sahne füllen.
Noch mit Beeren garnieren und dann genießen.


Egal wie satt man ist, Pavlovas gehen immer!
Da sie nur aus Baiser, Sahne und Beeren bestehen, liegen die Pavlovas einem 
nicht schwer im Magen und sind somit besonders jetzt im Frühling und Sommer perfekt 
als Abschluss eines leichten Mittags oder Begleiter zum Kaffee.








Sonntag, 5. Mai 2013

Himbeer-Rosetten Torte


Als mich Nadja von ThisIsWhatWeLove fragte, ob ich nicht bei einem Muttertags-Special
mitmachen möchte, habe ich natürlich zugesagt, erstens finde ich das der Muttertag endlich
mal ein Tag ist, an dem wir den Menschen, die uns zur Welt gebracht haben, die bei den
meisten wohl für die Erziehung zuständig waren und die einen bedingungslos lieben, zeigen
können, wie sehr man sie schätzt und ich zweitens es dann endlich mal schaffe,
euch pünktlich Vorschläge für ein Fest zu geben, sodass der ein oder andere,
meinen Vorschlag vielleicht sogar in die Tat umsetzten kann.

Ansonsten kann ich euch nur sagen, dass die Torte garantiert nicht nur bei euern Müttern
gut ankommen wird und dass auch Backanfänger sich an die Torte trauen sollten!
Wer absolut kein Händchen fürs Backen hat oder einfach nicht die Zeit, dem würde
ich empfehlen, einen Tortenboden vom Bäcker zu kaufen, aus diesem ein Herz auszustechen
und ihn dann mit der Creme wie bei mir zu verarbeiten.
Die Torte macht in jedem Fall etwas her!

Rezept: 

Creme:
300g Himbeeren
400g Sahne
250g Mascarpone
1 Pk. Agartine/Gelatine
1 Zitrone (Saft und Schale)
200g Zucker

Teig:
180g Mehl
150g Zucker
80g Butter
1 TL Backpulver
200g saure Sahne
1 Ei
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

Himbeeren zur Dekoration

Zubereitung:

Zuerst backt man am besten den Boden, damit er abkühlen kann,
während man die Creme herstellt.

Für den Boden die Butter mit dem Vanille-Zucker und Zucker aufschlagen, dann die saure Sahne und das Ei hinzufügen und cremig rühren.

Zitronenschale reiben und zur Buttercreme hinzufügen.

Backpulver mit Mehl und Salz mischen und dann unter
den Teig heben.

Die Hälfte des Teigs in eine gefettete Herz-Backform verteilen. Die Backform sollte vom Volumen einer 20er Springform entsprechen.

Den Teig ca. 20 Minuten bei 175° backen.

Nachdem der Kuchen etwas ausgekühlt ist, aus der Backform nehmen und den restlichen Teig backen.

Während beide Kuchen backen, bzw. auskühlen, die Zitrone auspressen und die Himbeeren mit dem Saft pürieren.
Püree du ein feines Sieb geben, damit keine Kerne in der Creme sind.

Danach das Himbeerpüree mit Agartine 2 Minuten aufkochen.
Wer die Creme mit Gelatine zubereitet, der weicht die Gelatine
am besten nach Packungsanweisung ein und löst sie dann in der
Himbeermasse auf.

Masse leicht abkühlen lassen.
Mascarpone mit Zucker cremig rühren.
Himbeersoße löffelweise zur Mascarpone geben, damit die Himbeermasse
keine Klümpchen durch zu schnelles Abkühlen in der Creme bilden kann.
Creme im Kühlschrank für 20 Minuten angelieren lassen.

Sahne während dessen steif schlagen.

Creme aus dem Kühlschrank nehmen, nochmal durchrühren und dann
die Sahne in mehreren Teilen vorsichtig unterheben.

Creme nun nochmal eine halbe Stunde, bis Stunde kühlen.

Die ausgekühlten Böden quer halbieren.

Eine Bodenhälfte auf ein Backpapier legen.
2-3 Esslöffel der Creme auf den Boden verteilen, den nächsten
Boden auflegen und mit dem Verfahren weiter machen, bis alle
Böden gestapelt sind.
Den obersten Boden und die Seiten des Kuchens mit Creme dünn bestreichen.

Die übrig gebliebene Creme nun in einen Spritzbeutel mit Rosettentülle füllen.
Kleine Rosetten auf den gesamten Kuchen spritzen.
Den Kuchen am besten noch einmal kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren die Himbeeren auf den Kuchen verteilen.
Wer mag kann sie ohne Muster quer über den Kuchen streuen, ein Herz formen
oder auf jede Rosette eine Himbeere setzen.


Montag, 15. April 2013

Himbeer Crumble Cake





Bei dem tollen Wetter derzeit, hat man doch einfach Lust jede 
freie Minute draußen zu verbringen und Sonne zu tanken. 
Da spielt selbst Backen mal eine Nebenrolle für mich. 
Doch so ganz ohne etwas Süßes kann ich dann doch auch bei dem Wetter nicht leben.
Deshalb musste schnell ein Kuchen her, wo man nicht 
Stunden vorm Backofen stehen muss, aber trotzdem 
ein Kuchen mäßiges Gefühl bei einem auslöst. 

Am besten sollte so ein sommerlicher Kuchen natürlich noch schön 
schnell zu machen, fruchtig und frisch sein,
damit der Kuchen unter der Sonne genossen werden kann ;)
- nagut. Mit all den aufgeführten Eigentschaften kann ich 
dann doch nicht dienen ;D 

Der Himbeer-Crumble-Cake ist wirklich wunderbar fruchtig
und wenn man ihn so eine halbe Stunde vor Verzehr noch anfriert,
ist der Kuchen auch total frisch und kann wirklich mit einem
Eis mithalten! - Quasi ein Raspberry-Ice with Crumble-Topping ;)
Von der Backzeit kann man auch nicht meckern, doch
da die Himbeer-Creme wie bei Torten mit Gelatine gemacht wird,
dauert das zusammensetzen und fest werden des Kuchens doch
ein Weilchen  - weshalb der Kuchen jetzt nichts für Besuch ist,
der in  einer halben Stunde kommt. ;)




Rezept: 
(für eine 20x20cm Auflaufform)

260g Mehl
150g Butter
130g Zucker
1 Prise Salz
4 EL Milch

400g Himbeeren
1 Pk. Agartine/ Gelatine
100ml Orangensaft
250g Quark
200ml Sahne
160g Zucker

Zubereitung:

Das Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch mit einem Knethaken
miteinander verkneten. Nicht zu lange rühren, die
Zutaten sollten gerade zusammen halten, damit man schöne Streusel bekommt.

Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf ein Backpapier zerstreuen.
Noch ist es nicht wichtig wie die Streusel liegen, da sie später sowieso
neu auf dem Kuchen verteilt werden.

Bei 170° ca. 15 Minuten hellbraun backen.

Die andere Hälfte des Teiges etwas weiter rühren, bis man einen
homogenen Knetteig erhält, diesen dann auf die Größe von der 
Auflaufform ausrollen und zuschneiden.
Den Teig nun nicht etwa in der Auflaufform backen, sondern den
zugeschnittenen Teig auf einem Backpapier braun backen.
Dauert ca. 20 Minuten bei 170°.

Nach dem Backen sowohl die Streusel als auch den Boden völlig auskühlen
lassen - wir möchten ja nicht, dass unser Kuchen später auseinander läuft,
wenn wir die Creme auf den Boden geben.

Während die Streusel und der Boden auskühlen, kann man nun die
Creme zubereiten. Dafür den Orangensaft 2 Minuten mit der Agartine
aufkochen lassen oder die Gelatine nach Verpackungsanweisung zubereiten.
Nach dem Aufkochen 300g der Himbeeren zu dem Orangensaft geben.
Da die Masse nun schon ziemlich abgekühlt sein sollte, kann man den 
Quark auch gleich unterrühren. Nun sollte man die Masse im Kühlschrank
etwas angelieren lassen.

In der Zwischenzeit Sahne steif schlagen und Zucker unterheben.
Geschlagene Sahne unter die angelierte Creme heben. 

Den ausgekühlten Boden vorsichtig in eine mit Backpapier ausgelegte Form
legen und nun die Creme auf den Boden geben. Gleichmäßig verteilen 
und nun noch die restlichen Himbeeren über die Creme streuen.

Zum Schluss noch die Streusel über den Kuchen streuen und den
Kuchen kühl stellen, ca. 2 Stunden, damit die Creme auch
fest wird. Danach steht dem Genuß nichts mehr im Wege ;)