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Donnerstag, 9. April 2015

Weißes Schokoladenrisotto mit Himbeer-Eis



Noch am Morgen las ich von Zorras Blog-Event, welches diesmal im 
Grübelnd was man denn mit dem Rundreiskorn so anstellen könnte, 
verbrachte ich den Tag. -Eine Paella? Eine Tarte? Eine andere Variante der Arancini?
Risotto-Reis bietet ja doch eine Menge Zubereitungsmöglichkeiten, 
weshalb die Entscheidung, welches Rezept ich der Reis Fete am Besten beisteuere, 
sich dann doch als knifflig erwies.
Schließlich sollte das Gericht doch möglichst kreativ und hübsch wirken.

Schokolade + Risotto - kann das eine gelungene Mischung sein?


Ich meine Milchreis kennt ja jeder.


 - Nein, ich verkaufe hier nicht einfach einen Milchreis als süßes Risotto.
Ich habe brav in der Küche neben meinem Reis gestanden, gerührt und nachgegossen 
bis er dann doch einmal gar wurde.
Die Frage war eher: Kann sich ein wenig weiße Schokolade im Reis geschmacklich durchsetzen?
Zufrieden muss ich gestehen, dass man die weiße Schokolade durchaus heraus
schmeckt.
Noch warm schmeckt das Risotto am besten, kommt dann der Kontrast zum 
Himbeer-Eis doch am besten zur Geltung. Das Risotto scheint mir einen Tick
cremiger als profaner Milchreis - von daher: ein voller Erfolg, den ich nur all zu gerne 
zur Fiesta del arroz einreiche!


Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)



Zutaten:
(2 Portionen)

1 Tasse Risotto-Reis
1 El Öl
1 Tl Butter
4 Tassen Milch
1 Tasse Orangensaft
1/2 Vanilleschote 
50g Zucker
75g weiße Schokolade, gehackt
400g Himbeeren, tiefgefroren
1 Tasse Orangensaft
50g Zucker
Beeren und Minzblättchen für die Deko

Zubereitung:

Öl mit Butter in einem hohen Topf erhitzen. 
Sobald die Fette heiß sind, den Reis hinzugeben und 
ca 30-60 Sekunden ohne Farbe anrösten. Der Reis sollte jedoch keine Farbe annehmen.

Sofort mit 2 Tassen Milch ablöschen und die Hitze etwas runter stellen, 
Der Reis sollte nun nur köcheln. Ständig rühren, damit nichts anbrennt. 
Das Mark aus der halben Vanilleschote kratzen und zu dem Reis hinzufügen.
Immer wieder Milch und Orangensaft nachgießen, sobald man bemerkt, dass
ein Großteil der Flüssigkeit im Topf verkocht ist. Dies wird solange wiederholt,
bis die Reiskörner bissfest sind und das Risotto eine cremige Konsistenz hat.
Zum Schluss den Zucker und die gehackte weiße Schokolade unter das
Risotto heben. 
Nach Belieben noch mit Zucker und Orangensaft abschmecken.

Während das Risotto gar kocht, kann man nebenbei die Tiefkühl-Himbeeren mit
Orangensaft und Zucker mit einem leistungsstarken Mixer pürieren.
Bis zum Servieren das Eis im Tiefkühlschrank kühlen.

Das Risotto mit dem Eis servieren und mit frischen Beeren verzieren.






Samstag, 4. April 2015

Easter Bunny Bum Carrot Cupcakes




Eine letzte Kalorienbombe muss ich euch natürlich noch vor Ostern
vorstellen. Diesmal waren keine Frosting-Künste vonnöten, alles wurde
geschickt unter Kuchenbröseln versteckt.
Innerhalb der drei Jahre, die Backtrinchen mitlerweile schon online ist, könntet
ihr bemerkt haben: Fondant - findet man hier nicht unbedingt.

Genau so wie meine restlichen feligranen Fähigkeiten ist mein Geschick
mit Fondant nicht all zu groß ausgeprägt. Daher könnt ihr euch denken, dass ein Kuchen, 
welcher österlich ausschaut - und das ganz ohne Marzipan oder Fondant
dafür zu benötigen - mir schon von vornherein sympatisch ist.

Zwar passt ein Carrotcake prima zum Thema Ostern, jedoch habe ich für all die
Karottenkuchen-Verhasser oder Nussallergiker auch eine Version in petto, welche ich euch 
produzieren zwar keine genaue Kopie von meiner Variante, sind jedoch 
eine durchaus schmackhafte, andere Variante für diese kleinen "Hasenhügel".

Jetzt will ich jedoch noch von euch wissen:
Wie muss euer Osteressen sein? Klassischer Hefezopf oder neumoderne Backwerke?

Rezept:
 (für 8 Cupcakes)

1 Schachtel Raffaelos
100g weiße Kuvertüre
rote Lebensmittelfarbe/ rote Lebensmittelfarbstifte
2 El Backkakao

200g Sahne

1/2 Tasse Zucker
1/3 Tasse Öl
1/4 Tasse Joghurt
1 Ei
1 Tasse Mehl
1 Tl Natron
1 Pk.Vanille-Zucker
1/2 Tasse Walnüsse
1 Tasse Karotten (geraspelt)
1/4 Tl Zimt
Schale 1 Zitrone
1 Prise Salz

Zubereitung:

Walnüsse sehr fein hacken.
Zucker mit Öl, Joghut, Vanille-Zucker, Salz, Zimt, dem Zitronenabrieb,
einer Prise Salz und dem Ei verquirlen.
Mehl mit dem Natron vermischen. Zusammen unter den Teig rühren.
Zum Schluss noch die Walnussbrösel und die Karottenraspeln unter den Teig heben.
Teig auf 9-10 Muffinmulden verteilen.

Bei 170° 15 Minuten goldbraun backen.

Zwei der fertigen Muffins klein bröseln. Den Backkakao unter die Brösel mischen.
Der Kuchen ist so moistig, dass die Brösel eigentlich von alleine zusammenhalten
sollten, sodass man kleine Kugeln formen kann. Notfalls etwas flüssige
Butter zu den Kuchenbröseln geben um etwa kirschkerngroße Kugeln für den
Hasenbommel (?) formen zu können.
8 Bommel aus den Krümeln formen - die restlichen Krümel werden als "Erde" benötigt!

Die weiße Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad zerlassen.
Die Hasenbommel in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und dann auf ein Backpapier legen.
Die Mini Cake Pops im Kühlschrank erkalten lassen solange man die Hasenpfoten fertigt.

Für die Hasenpfoten ca fingernagelgroße, (birnenförmige?) Schokoladenplatten aus
der geschmolzenen Schokolade spritzen.
Es sollte jedoch noch ca ein Teelöffel weiße Schokolade zurück gehalten werden.
Die Schokoladentatzen im Kühlschrank fest werden lassen.
Die festgewordenen Hasenbommel mithilfe von jeweils einem Tupfer weißer Kuvertüre
an die Raffaelo-Kugeln befestigen. Im Kühlschrank erkalten lassen.

Die Sahne steif schlagen. Wer mag kann sie noch mit Zucker und Vanille abschmecken.

Auf jeden abgekühlten Muffin ca 1-2 Esslöffel Sahne verteilen und zu einer Haube formen.
Über die Sahnehaube die Kuchenbrösel streuen.

Die hartgewordenen Tatzen mit dem Lebensmittelfarbstift drei Zehen und einen Ballen verleihen.
Wer Lebensmittelfarbe nutzt, muss für diesen Schritt nochmals weiße Kuvertüre schmelzen,
diese mit der Lebensmittelfarbe färben und dann die Zehen und die Fußunterseite spritzen.

Zu guter Letzt jeweils ein Raffaelo auf den Kuchenbröseln platzieren und 
zwei Hasenpfoten hinzu drappieren.

Donnerstag, 26. März 2015

Pistazien-Mohn Gugl



Nun, da Ostern nur noch einen Katzensprung entfernt ist, macht man sich
so langsam ja doch auch Gedanken was für Kleinigkeiten man verschenken oder
zum Osterkaffee als kleine Aufmerksamkeit mitbringen könnte.
Letztes Jahr hatte ich mich auch schon an Mohn gehalten und meine Ostereier
mit Mohnkuchen befüllt.


Dieses Jahr wollte ich es jedoch ein wenig einfacher und schlichter halten, 
das Verzieren der Eier hatte letztes Jahr doch einige Zeit gekostet.

Simpler, schneller, jedoch nicht weniger schmackhaft wurden also meine Pistazien-Mohn 
Gugl, die ich im Oster-Vorlauf diese Woche ausprobiert habe.

Pistazien? 
Wo sind denn die Pistazien geblieben, mögt ihr euch nun möglicherweise fragen. 
Zu meinem Ärgernis sind die Pistazien lieber in der Versenkung geblieben, anstatt sich zu zeigen.
Im Querschnitt sind sie wunderbar erkennbar, von Außen sieht man sie 
leider nicht so herrlich wie beim Mehlspeisen-König.
Doch hey, no challenge, no fun, vielleicht schaffe ich es ja im Ernstfall, also
beim Zubereiten der Gugl für meine Ostermitbringsel einen wunderbaren Pistazienrand 
zu erzeugen.
Ansonsten schätze ich, müssen sich die Beschenkten dieses Jahr nicht auf
eine Ostereier, sondern wohl auf eine Pistaziensuche begeben.
Finden wird sie letztendlich jedoch jeder. Da bin ich von überzeugt.



Zutaten:
200g weiße Schokolade
1 gehäufter Esslöffel Mohn
150g Zartbitter-Schokolade
40g Pistazien
2 El Zucker
3 El Wasser

Zubereitung:

Die weiße Schokolade grob zerkleinern und im Wasserbad
bei nicht kochendem Wasser schmelzen lassen.

In die flüssige weiße Schokolade den Mohn rühren.
Die Mulden einer 18er Mini Gugl-Form jeweils bis zur Hälfte mit der weißen
Schokoladenmasse befüllen.
Dafür empfiehlt sich das Nutzen eines Spritzbeutels oder eines Teelöffels.

Pistazien klein hacken.
Den Zucker mitsamt der drei Esslöffel Wasser in einer Pfanne erhitzen.
Sobald der Zucker anfängt zu karamellisieren, jedoch noch nicht an Bräune
gewonnen hat, die Pistazienstücke hinzufügen.
Rühren bis kein Wasser mehr übrig ist und der Zucker an den Pistazienstückchen
wirklich klebt.
Die Pistazienmasse dann auf ein Backpapier verteilen und lauwarm abkühlen lassen.
Als Nächstes die Pistazienkrümel auf die Mohn-Schokoladen-Schicht verteilen.

Idealerweise erhält man so einen Schicht-Effekt, sodass man eine weiße Schokoladenschicht, 
Pistazien und dann eine dunkle Schokoladenschicht sieht, wie hier.. bei mir hat man trotz 
großzügigem Pistazien-Verteilen die Pistazienschicht nur im Querschnitt gesehen.


Die Gugl-Form nun für 10 Minuten in den Kühlschrank geben.

Zu guter Letzt die Zartbitter-Schokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen .
Schokolade in einen Spritzbeutel füllen und die Gugl-Förmchen damit
voll machen. 
Die Mini Gugl Form nun noch für 10 Minuten in den Gefrierschrank geben 
und dann können die Kleinen auch schon verköstigt werden.
Gugl am besten im Kühlschrank aufbewahren, so vermeidet man das Anlaufen
der Schokolade am besten.

Sonntag, 1. März 2015

Special Meeting: Oreos meet Nutella and White Chocolate Cream


Seit ihr der Dessert-Typ? Dass ich Anhänger der süßen Seite der Macht bin,
ist wohl offensichtlich. Nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass ich einen Salat
den Vorzug gestatten würde, wenn ich die schwerwiegende Entscheidung 
 des Essens eines Salates oder Desserts treffen müsste. 
-Nicht wegen den Kalorien oder der Gesundheit. 
Ich bitte euch. - wir befinden uns hier auf einem Back Food Blog!

All zu oft bestehen Desserts aus Cremes oder Eis - und jetzt oute ich mich:
Die sind meistens nicht soo mein Ding. 
Ich brauche etwas zum Kauen in meinem Essen, einen Crunch, der mich
daran erinnert, dass ich die Zeiten der Kleinkind-Nahrung hinter mir gelassen habe.

Bei diesem Dessert treffe ich nicht auf  meinen Baby-Nahrungs-Flashback,
denn hier sind Oreo-Stückchen mit Nutella- und weißer Schokoladen-Creme 
geschichtet - und Leute: 
Hier sollten doch beide Parteien - die Creme-Anhänger und Crunch-Fanatiker- 
glücklich werden! 

Die Zubereitung dauert wirklich nur einige Minuten und somit ist dieses Dessert,
welches durchaus etwas her macht, sowohl ideal für den Schokoladen-Hunger 
zwischendurch, als auch für den Besuch von Freunden und Familie.

Zutaten:
(4 Portionen)

200g Sahne
100g weiße Schokolade
1 Prise Meersalz
2 Pk.Vanille-Zucker

500ml Milch
1 Pk.Schokoladen-Puddingpulver
100g Nutella
100g Zucker
100g Oreos
einige Oreo-Stücke zum Verzieren
geschlagene Sahne zum Verzieren

Zubereitung:

Für die weiße Schokoladen-"Mousse" die Schokolade im heißen Wasserbad
schmelzen und danach lauwarm abkühlen lassen.
Währenddessen die Sahne mit dem Meersalz und dem Vanille-Zucker steif schlagen.
Unter die abgekühlte, jedoch weiterhin flüssige Schokolade die geschlagene Sahne heben.
Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Nutella-Creme den Zucker im Topf leicht karamellisieren lassen, um ihn dann
mit 4/5 der Milch abzulöschen. Die Milch unter Rühren erhitzen und dabei darauf
achten, dass Karamell-Klumpen sich auflösen.
In den restlichen 100ml der Milch das Puddingpulver verrühren.
Kocht die Karamell-Milch, die Puddingpulver-Lösung hineingießen und 
unter Rühren den Pudding eindicken lassen.
Den fertigen Pudding sofort mit Klarsicht-Folie abdecken und abkühlen lassen.

Unter den kühlen Schokoladen-Pudding nun noch die Nutella rühren.

100g Oreos in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz klein schlagen.

Den Nutella-Pudding abwechselnd mit der weißen Mousse und den Oreo-Stückchen 
schichten. On top des Schicht-Dessert kann noch mit geschlagener Sahne und weiteren 
Oreos nach Belieben verziert werden.
Bis zum Verzehr die Creme im Kühlschrank kühlen.


Sonntag, 4. Januar 2015

Comeback des Jahres - meines Jahres





Kennt ihr das? Nach einem langen, viel zu kalten Winter, den man 
am liebsten eingekuschelt in seinen Lieblingspulli vor dem Kamin verbringt,
öffnet man eines Morgens die Fenster und einem schlägt der Duft des Frühlings
entgegen. 
Wie von einem Tag auf den anderen wechselt der Tagesrhythmus- statt auf der Couch
Lebkuchen mampfend herumzufläzen, will man wieder rauß! Etwas bewegen!

So kann man sich den Prozess vorstellen, den ich erst gebraucht habe,
um wieder zu Bloggen. Die 7 Monate Blog-Abstinenz waren keineswegs 
Monate der Trauer, nur habe ich meinen persönlichen "Winter" eben anders genutzt.
Durch meinen  Blog hat sich stets nicht nur der Prozess der Entwicklung meiner 
Backfähigkeiten gezogen, nein sowohl an meinen Bildern, als auch Posts sieht man
wie ich langsam älter geworden bin. 
Vor morgen genau 3 Jahren hat "Backtrinchen" das erste Mal zu euch gesprochen. 
Daraufhin folgten genau 184 Posts und 160 000 Seitenaufrufe und nicht allen zu letzt die
Entwicklung einer 15 Jährigen, dem absoluten "Küken" bei Bloggertreffen zu einer
Erwachsenen. 

Habe ich in den letzten Monaten mein Leben einfach mal eine Weile "offline" genutzt, verspüre ich jetzt wieder den Drang meine Werke mit euch zu teilen.
Mag ich zwar schmunzelnd mit dem Kopf schütteln, wenn ich daran denke, mir genau jetzt, zwei Monate vor meinen Abiturprüfungen den Zeitpunkt ausgesucht zu haben, um Backtrinchen wieder mit Leben und Rezepten zu füllen, so bin ich mir nichtsdestotrotz
sicher, dass die Entscheidung in den nächsten Monaten zwar mit noch mehr Stress verbunden ist, mir im Nachhinein jedoch auch mehr Freude bringen wird.
Mit Bedauern sehe ich die Anzahl von jämmerlichen 10 Posts, die 2014 Backtrinchen brachte - diese Anzahl ist jedoch auch Ansporn für mich - denn die Zahl will ich in meinem Jahresbericht nächstes Jahr nicht nochmal erwähnen müssen!

Backtrinchen ist back! Und das werdet ihr in der nächsten Zeit zu spüren bekommen!

Die Inspiration war mir keines Wegs vergangen - ich hab sie gesammelt und auf euch wartet 2015 eine Menge! 

Doch immer halt mit den jungen Hengsten, zum Geburtstag zähle ich auf Altbewährtes                                                                                                     - und was habe ich bereits vor 3 Jahren sagen können:
2 Dinge die ich liebe : rohen Keksteig und Schokolade
So gibt es zum 3.Geburtstag meines Blogs Cookie Dough-Pops 
- original im noch liegenden Schnee abgekühlt.


Rezept:
(für 20 Cookie Pops)

300g Mehl
160g Butter
1 Pk.Vanille-Zucker
140g Zucker
1 großzügige Prise Meersalz
60g Schokolade

200g Kuvertüre 
(je nach Geschmack, weiße, Zartbitter oder Vollmilch)
Streudeko nach Wunsch

Zubereitung:

Die Schokolade klein hacken.
Butter mit Salz, Zucker und Vanille-Zucker verrühren.
Mehl hinzufügen und alles mit den Knethaken eines Rührgerätes
oder mit gewaschenen Händen zu einem homogenen, nicht mehr klebrigen
Teig vermengen. Aus dem Teig kleine Kugeln abstechen, zwischen den 
Handflächen die Kugeln nachformen. 

Teigkugeln auf ein Backpapier verteilen 
und im Kühlschrank für 2 Stunden kühlen. 

Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. 
Teigkugeln aufspießen und notfalls mithilfe von Kuchengabeln und 
Teelöffeln die Cookie Dough Pops mit Kuvertüre umhüllen.
Nach Belieben noch mit Zuckerperlen bestreuen.

Die Cookie Dough Pops werden natürlich am schönsten wenn man
sie in Styropor oder ein Gefäß mit Sand stellt, damit die Schokoladenhülle
auf keiner Seite vermackt wird während die Kuvertüre aushärtet.
Wer die Cookie Dough Pops für sich selbst macht, kann die Spieße
natürlich auch weglassen und die Kugeln einfach auf ein Backpapier 
geben sobald sie mit Schokolade umhüllt sind.

Die Pops im Kühlschrank aufbewahren, sie sollten innerhalb von 3 Tagen gegessen werden.


 

Sonntag, 3. März 2013

Nutellamuffins mit Streuseln



Mitlerweile wurde ich ja schon einige Male getaggt,
(unter anderem von Sinnesfreuden , Christina & Martina um nur einige Namen zu nennen)
 wirklich mitgemacht habe ich bisher leider bei noch keinem Tag
- irgendwie kommt immer wieder was dazwischen, obwohl
ich mich wirklich jedes Mal freue! 

Doch vor ein paar Tagen wurde ich von Fräulein Wirbelwind und Steffi für den 
Best Blog-Award nominiert und sehe das als Chance endlich mal
bei einem Tag mitzumachen ;)




Freitag, 18. Januar 2013

Cherry-Brownie


Puuh, endlich mal wieder gibt's was von mir zu hören!
Die vielen Kommentare zum letzten Beitrag haben mich natürlich gefreut - 
und jeder getaggte Post, wird von mir natürlich aufmerksam durchgelesen -
nur die Zeit, die liebe Zeit .. ;) 

In einer Woche steht die Premiere von einem Musical, 
(bei dem ich mitwirke) an, so verbringe ich mein 
Wochenende nicht etwa schön in den Küche, 
voller Vorfreude das Ergebnis mit euch teilen zu können 
- oder etwa vor einem neuen Backbuch von Cynthia Barcomy - 
nee, falsch gedacht, ich verbringe meine Tage auf der Bühne 
oder zumindest hinter der Bühne - auf jeden Fall im Theater.

Und wenn ich dann doch zu Hause bin - und gerade nicht an meinem
Jahresvortrag mit dem Thema Hedonismus arbeite - ja dann wende ich 
das Gelernte an und backe ganz egoistisch das, was ICH jetzt gerne essen möchte ;D
Und ganz weit oben auf meiner Das-will-ich-jetzt-haben-Liste stand gestern

Schokolade. viel Schokolade. sehr viel Schokolade.
und vielleicht auch ein paar Kirschen ;)

Für Cherry-Brownies:
 (20x 10cm Auflaufform) 

125g Mehl
150g Zucker
120g Butter
2 Eier
1/2 TL Backpulver
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Meersalz
50g weiße Schokolade
50g Zartbitterschokolade
200g entsteinte Sauerkirschen

nach Belieben Schokoladensauce

Zubereitung:

Die Butter zerlassen, Zucker und Vanille-Zucker
einrühren, etwas Abkühlen lassen.

Beide Schokoladen klein hacken.

Mehl, Eier, Backpulver, Meersalz und die abgekühlte
Buttermasse verrühren.

Schokoladenstücke und Sauerkirschen in die Masse einrühren.

Die Auflaufform mit Backpulver auslegen und die Masse einschütten.

Die Brownies bei 170° 25 Minuten backen. Auskühlen lassen. 
Dann in Stücke schneiden.

Nach Belieben mit Schokoladensauce und Sahne servieren.






Freitag, 16. November 2012

Walnuss-Macarons mit Schokoladenfüllung




Zugegebener Maßen, ich bin nicht die größte Macarons-Königin, 
aber ich hab's heute trotzdem mal wieder probiert 
- denn wenn man nicht übt, dann verbessert man sich auch nicht ;)
Dieses Mal war ich noch mutiger und habe das Ganze nicht mit
Mandeln, sondern Walnüssen gemacht, am Anfang dachte ich noch                                                         
 "oh supii, dieses Mal klappt's wirklich!"             

  ....tja und dann kam das Erwachen, nach 10 Minuten Backen gingen die doofen Teile auf einmal wieder runter und bekamenn Risse  - was jetzt ?! :O
 Nach kurzem Nachdenken hab ich die Temperatur niedriger geschalten.
Ein Fehler? Die richtige Entscheidung?
Ich kann euch es wirklich nicht beantworten.
Besser geworden ist es jedenfalls nicht ;)

Doch dann der Geschmackstest 
- oh mein Gott! Auch wenn sie aussehen, als hätte ich sie 8 mal
auf den Boden geworfen - der Geschmack ist klasse!

Zutaten:

90g Walnüsse, gemahlen und durch ein Sieb gestrichen
160g Puderzucker
2 Eiweiß
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

100g Schokolade
50g Sahne
3TL Zucker

Zubereitung:

Das Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen, bis es schaumig wird.
Vanille-Zucker zuschütten und mit dem Rührgerät weiter schlagen,
bis es glänzt und steif ist.

 Puderzucker mit den gemahlenen Walnüssen mischen.

Diese Mischung in 3 Ladungen unter das Eiweiß heben.

In einen Dressierbeutel füllen und kleine Kreise auf Backpapier spritzen.

30 Minuten antrocknen lassen.

Danach die Macarons bei 150° für 20-25 Minuten backen.

Auf dem Backblech vollständig auskühlen lassen.

Sahne aufkochen. Schokolade grob hacken und mit dem Zucker in
die Sahne geben. 10 Minuten stehen lassen. Danach Mischung
mit einem Schneebesen durchrühren, damit es eine homogene
Masse wird. In den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest wird.

Auf jeden Macarons einen Teelöffel der Schokoladenfüllung streichen
und den zweiten Macarons auf den ersten setzen.

Alle Macarons so füllen.
Die Macarons am besten in einer Blechdose aufbewahren.









Donnerstag, 15. November 2012

Heiße Raffaello Schokolade


Die Idee stammt mal nicht von mir, sondern von der lieben daaruum,
deren Videos ich derzeit nur zu gerne auf youtube verfolge.
Ich will gar nicht zu lange über sie schwärmen, da ich sie wirklich
super sympathisch finde, deshalb macht euch einfach selbst ein Bild!
Am Ende des Post verlink ich euch das Video zu der heißen Raffaelo
Schokolade von daaruum.

Wer sich an dieser Stelle fragt, wo das versprochene
Bratapfel-Rezept kommt?
Geduldet euch! Es kommt noch - doch ich musste das Rezept einfach heute posten! Ich habe die Tasse heute von einer Freundin nachträglich zum Geburtstag geschenkt bekommen
und mich Hals über Kopf in die Tasse verliebt habe -
ist sie nicht zuuuuuuuuuuckersüß ????
- mindestens so süß wie die weiße Schokolade,
welche ich auch von ihr bekommen habe. ;-)

Das Bratapfel-Parfait .... uuups, jetzt hab ich's verraten, ist jedoch schon vorbereitet und wird morgen verbloggt! ;)





Nun aber zum göttlichen Rezept von daaruum:


Zubereitung:

Die Milch mit der Tasse abmessen, aus der man später trinken möchte.
Die Milch in einem Topf erwärmen, wenn sie aufgekocht hat, die weiße

Schokolade hineingeben und den Topf von der Platte nehmen.
Immer wieder umrühren, damit die Schokolade sich völlig auflöst.
Am besten probiert man nun, ob die Milch süß genug für seinen
eigenen Geschmack ist, so kann man noch etwas Zucker hinzufügen,
jedenfalls wenn man es benötigt, denn für mich war das Ganze auch so süß genug.

Drei Raffaellos in die Tasse legen. 

Die heiße Schokoladenmilch aufgießen und  mit 
der geschlagenen Sahne eine schöne Sahnehaube aufspritzen.

Wenn man möchte, kann man nun noch eine Prise Zimt auf die Sahnehaube 
stäuben, ansonsten setzt man noch eine Raffaello oben auf und genießt das
Ganze sofort.


Hier das Video von daaruum:



Sonntag, 11. November 2012

Himbeer-Käsekuchen mit Pistazienrand



Heut' ist mein Geburtstag, darum feier ich ;)
Die Kerzen sind mitlerweile längst ausgeblasen
und der 11.11.2012 ist in nicht einmal mehr einer Stunden
auch schon wieder vorbei.
Doch ich hab den Tag genossen, genau wie mein
Kuchenbuffet, welches ich hier noch mit euch teilen
werde - allerdings kann es ein Weilchen dauern,
bis ihr den nächsten Kuchen von mir zu Gesicht
bekommt - ich bin nämlich ab morgen für 3 Tage
weg :/ - deshalb nehmt euch ein Stück, oder gleich
zwei ;) - damit ihr mich nicht so schnell vermisst.

Zutaten:
   (Springform, 20cm)


150g Löffelbiskuit
3 EL Butter

250g Frischkäse
125g saure Sahne
100g Zucker
1 Zitrone (Schale)
1Pk. Vanille-Zucker
1 Ei
2 EL Grieß

100g weiße Schokolade
200g Himbeeren
50g Pistazien, gehackt

Zubereitung:

Die Löffelbiskuit in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz
klein schlagen. Brösel in eine Schüssel geben, wo man sie mit
der Butter vermengt.

Die Springform am besten mit einem Backpapier auslegen und
dann die Brösel hineingeben, auf dem Boden verteilen und dann
Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cookingfestdrücken. Bei 180° 15 Minuten vorbacken.


Saure Sahne mit Frischkäse und Ei glatt rühren.
Zucker, Grieß, Zitronenschale und Vanille-Zucker unterrühren
und auf dem etwas abgekühlten Boden gießen.

Bei 175° 20° Minuten braun backen. Auskühlen lassen.                       

Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen.
Den Rand des Kuchens mit der Schokolade bestreichen und
die Pistazien darauf verteilen.

Die Himbeeren kurz vor dem Servieren auf dem Kuchen verteilen.

Nach Belieben noch mit Puderzucker bestäuben und servieren.

. . . . . . .. .  . . . . . . . . . . . .. . .  . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . .

Und da ich 3 von 4 Geburtstagskuchen in einer 20er Springform gebacken  
habe, nehme ich natürlich beim kleine Kuchen-Event teil.

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Schokoladenfudge mit weißer Schokolade und Cookie Dough





Endlich kommt hier mal wieder etwas für den süßen Zahn ;)


Fudge an sich, finde ich ja schon genial 
- ob klassisch als Sahnekaramell, Schokoladen-Fudge oder richtig
kult-amerikanisch mit Oreostücken.
Doch was mindestens genau so toll ist, kommt jetzt!
Fudge mit weißer Schokolade und Cookie Dough! 

Die Idee den Fudge mit Cookie Dough zu kombinieren, habe ich mal wieder
von Pinterest, dort ist die Kombi jedoch anders herum wie bei mir, mit hellem
Cookie Dough und dunklem Fudge - doch da ich keine Vollmilch-Schokolade
mehr zu Hause hatte und den Fudge für die liebe Nancy gemacht habe, die im
Gegensatz zu mir lieber Vollmilch-Schoko isst, habe ich es mit weißer Schokolade
zubereitet.

So, jetzt aber kein großes Geschwafel - ich denke jeder kann sich ausmalen,
dass dieser Fudge mit Cookie Dough nicht nur eine Bereicherung für die Hüften, 
sondern auch für den Gaumen ist ;D

Rezept:
100g weiße Schokolade
75g Zucker
75g Milch
1 Pk. Vanille-Zucker
1TL Butter

100g Mehl
50g Zucker
50g Butter
3EL Milch
3EL Schokoladendrops

Zubereitung:
Mehl mit Butter, Zucker und Vanille-Zucker verkneten, Milch hinzufügen
bis man den Teig zu einer Kugel formen kann. Schokoladendrops noch 
unterkneten und dann ab in den Kühlschrank, bis der Fudge fertig ist.

Für den Fudge zuerst einen Karamell einköcheln lassen.
Dafür einen Teelöffel Butter in einem Topf zerlassen, Zucker hinzufügen,
ankaramellisieren lassen und dann mit der Milch ablöschen. Vanille-Zucker 
hinzufügen und unter regelmäßigem Rühren zu einem Karamell einköcheln 
lassen. Dauert ca. 15 Minuten. 

Weiße Schokolade grob zerkleinern. Zum fertigen, heißen Karamell geben
und schmelzen lassen. Verrühren, sodass es zu einer homogenen Masse wird.

Eine eckige Auflaufform (ca.15x15cm groß) mit Backpapier auslegen.
Die Hälfte des heißen Fudges in die Auflaufform geben.
Cookie Dough leicht auf die Größe der Form rollen, in die
Form legen und dann die restliche Fudge-Masse darüber gießen.
In den Kühlschrank für mindestens 2 Stunden, bis die Masse fest ist.

In kleine Stücke schneiden - Größe ist eigentlich nach Belieben, größer als
2x2cm würde ich sie jedoch nicht unbedingt schneiden.



Donnerstag, 27. September 2012

Brombeer-Torte mit weißer Schokolade



Kennt ihr das?
Ihr habt seit Tagen ein Rezept im Kopf und denkt, dass die Zutaten
sooo unheimlich toll zusammen passen werden!
So geht's mir öfters! Und sehr oft klappt's dann auch!
Ravioli mit Ofentomaten und  frittierten Mozarellabällchen
oder Buabaspitzle mit Granatapfelrotkohl sind nur ein Beispiel

- doch manchmal klappt es eben  nicht.

Und genau so ging es mir gestern.
Linsensalat mit Rukola und Kirschtomaten,
dazu Mozarellabällchen in Orangenkaramell - dass MUSS
doch gut sein. Jaaa.... aber nicht gestern. :/
Mein erstes Problem waren die Linsen - sie wurden einfach nicht
weich! - und jaaa - ich hatte sie eingeweicht und neeein ich habe
sie auch nicht mit Salz gekocht.
-Und jaaa ich habe den Fehler begonnen,
zwei unterschiedliche Sorten Linsen zu benutzen,
damit die einen schön ordentlich verkocht sind,
während die anderen immer noch steinhart sind :/
Das nächste Problem war der Mozarella.
Der Karamell war super.
Nur wollte er irgendwie nicht so auf dem Mozarella halten wie
ich es mir vorgestellt hatte.
Jaa, ich hatte noch ein Problem.
Der Rukola. Kann da IRGENDWAS falsch laufen?
.Ja. Ich war nach 40 minütiger Kochzeit der Linsen so genervt, dass ich den Rukola einfach kleingeschnitten habe und mit den noch bissfesten Linsen, plus dem restlichen Salatzutaten vermengt habe.

Toll.
 Toll, sah es nicht aus. - Hätte reinst zu Heikes ugly
food rein können. :D - Naja, also schlecht war es nicht.
Aber toll eben auch nicht.

Um da wieder ein Stimmungsaufschwung zu bekommen,
da braucht man schon SO eine Torte.
Brombeeren aus dem eigenen Garten. Flauschiger Biskuit - für den ausnahmsweise
mal keine Eier geopfert wurden. und weiße Schokolade.
-Uwe, muss ich noch irgend ein Wort des Lobes sagen ? ;D

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Zutaten:
(Springform 18cm)

125g Joghurt
250g Quark
200ml Sahne
100g weiße Schokolade,geraspelt
3 EL Orangenlikör
50g Vanille-Zucker
100g Zucker
300g Brombeeren
1,5 Pk. Agartine/Gelatine,
eingeweicht nach Packungsanweisung

100g Mehl
50g Zucker
50g Butter
1 Msp. Salz und Backpulver

150g Mehl
120ml Milch
60ml Öl
100ml Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung:

Für den untersten Mürbeteigboden 100g Mehl, Zucker, Butter und
je eine Prise Salz und Backpulver miteinander verkneten, wenn der
Teig noch nicht richtig zusammenhält, ruhig noch ein wenig Milch hinzufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen und für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank
kühlen lassen.

Springform mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig hineinlegen.
Teig gleichmäßig in der Form verteilen und mit einer Gable einstechen.
Bei 180° 12-15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit kann man den nächsten Teig schon vorbereiten.
Mehl mit Backpulver mischen. Zucker, Vanille-Zucker, Öl und Milch mischen,
Mehlmischung unterrühren. Sobald der Mürbeteigboden fertig gebacken ist,
ihn kurz abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
Den nächsten Teig für 30 Minuten backen.
Auskühlen lassen. Aus der Form nehmen. Den Mürbeteigboden wieder in die
Form legen.

Für die Creme die Gelatine auflösen. Brombeeren und Orangenlikör miterwärmen.
Quark und Joghurt zusammen glatt rühren. Mit den beiden Zuckern verrühren.
Die warmen Brombeeren in mehreren Portionen vorsichtig unter die Quarkcreme
rühren. Eine halbe Stunde im Kühlschrank angelieren lassen.
Dann die Sahne steif schlagen. Sahne unter die Creme heben, genau wie die
Schokoladenraspeln.

Den vorher gebackenen Rührteig einmal quer durchschneiden.

Zum Schichten der Torte die Hälfte der Creme auf den Mürbeteigboden
geben, eine Schicht Rührteig auflegen, dann den Rest der Creme und zuletzt
den Rührteig. Die oberste Schicht kann man sicher noch schön verzieren.
Ich habe lediglich diese Schicht mit Puderzucker bestäubt und dann mit
Melisseblättern und Brombeeren belegt.

 - Das ist doch genug lila, ja Uwe? ;)

Samstag, 28. Juli 2012

Whoopie-Pies with Strawberry-Filling



Heute wird der Post nur gaanz kurz, weilich heute noch nach Berlin
fahre - eigentlich wollten wir schon längst los gefahren sein...
doch es hält einem immer irgendetwas auf.
Passend zu dem super kurzen Post, waren die Whoopie-Pies auch
super schnell fertig - so kann ich endlich mal wieder bei der Cucina rapida
teilnehmen ;D

Also gleich zum Rezept:

150 g Mehl
45 g Kakao
70 g Zucker
40 g Milch
60 g geschmolzene Butter
1 Tl Backpulver
1 Ei

Füllung:

100 g geschmolzene weiße Schokolade
50 g Butter
4 TL Erdbeermarmelade

Für die Whoopie Pies einfach alle Zutaten miteinander verrühren,
auf ein Backblech kleine Häufchen  mit etwas Abstand setzten. (immer einen TL)
Bei 160° 12 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für die Füllung Butter mit Erdbeermarmelade verrühren und Schokolade unterrühren.
Kühl stellen. (für etwa 15 Minuten)

Dann Füllung in einen Spritzbeutel geben und immer auf einen Whoopie Füllung spritzen
und den 2. draufsetzen.

Puuuh... Post innerhalb von 10 Minuten geschrieben und jetzt geht's ab nach Berlin!! :D

Samstag, 31. März 2012

Mousse au chocolate blanc




Ich geb's zu, im März hat man für meine Verhältnisse echt wenig
von mir gehört, dass liegt jedoch nicht daran, dass ich nach 3 Monaten
bloggen keine Lust mehr habe, sondern weil ein Trauerfall in der Familie
war.

Logischerweise kam ich daher nicht allzu viel zum Probieren neuer
Rezepte und man möge mir deshalb meine Abwesenheit verzeihen.

Wie eine türkische Nachbarin mir so schön erklärte, dass es in
ihrer Kultur üblich wäre, dass die Familie eine Woche nach
dem Tod die ganze Zeit nicht kochen darf, hielt ich mich durch
Terminstress leider weitestgehend daran.

Doch nun finde ich langsam wieder Lust und Zeit am Kochen
und nach den ganzen Tagen mit schnellen Essen, ist ein schönes
Dessert nun auch mal wieder toll.

Da unser Besuch an Schokolade nur weiße Schokolade mag
und von Gebackenem die Nase voll hat, musste ich mir ordentlich
überlegen, was ich mache, denn für Eis hätte die Zeit beim besten
Willen nicht mehr gereicht und 'ne einfache Quarkcreme mit Früchten
wollte ich wirklich nicht machen, denn nach dem etwas trockenen
Butterkuchen, musste ich meine Ehre wirklich wieder etwas aufbessern.

Die Mousse ist mit rohem Eigelb, doch im Privathaushalt ist
das völlig unbedenklich, man sollte es nur nicht außerhalb
des Kühlschranks lagern, frische Eier benutzen und die Creme
auch nicht Tage im Kühlschrank aufbewahren, dann ist das
Desser völlig bedenkenlos zu genießen.

Rezept:

200g weiße Schokolade
3 frische Eier, getrennt
200 ml Sahne
20 g Vanille-Zucker
eine Prise Fleur de Sel

nach Belieben 200 g Himbeeren

Zubereitung:

Die Schokolade klein hacken oder zerbrechen, in einem heißen
Wasserbad schmelzen.

Das Eiweiß mit einer guten Prise Fleur de Sel steif schlagen.
Sahne steif schlagen.

Eigelb mit Vanille-Zucker cremig rühren.

Flüssige Schokolade löffelweise zum Eigelb geben, nach jedem Löffel
Schokolade immer 30 Sekunden mit dem Rührgerät kräftig rühren.

Wenn die gesamte Schokolade untergerührt ist, die Hälfte der
geschlagenen Sahne unterheben.

Die Hälfte des geschlagenen Eiweiß unterheben.

Dann wieder die Hälfte der geschlagenen Sahne unter heben
und zu letzt den Rest geschlagenes Eiweiß unter heben.
Nur so lange rühren, bis keine Eiweißklümpchen mehr zu
sehen sind.

Himbeeren auf 5 Gläser verteilen.

Nun die Creme in die 5 Gläser füllen.

Creme 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen und dann
genießen.