Posts mit dem Label Zitrone werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zitrone werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 11. Juli 2015

Ice Cream Cupcakes zum Verlieben {Flotter Dreier - 3 Blogger 1 Menü - le dessert}



  Dorothée, ich bin von deinem Blog-Event begeistert! 
Im Rahmen des Blog-Events Flotter-Dreier von bushcooks kitchen, welches
beim Kochtopf stattfindet, haben sich stets 3 Blogger für 1 Menü zusammengeschlossen.
Mit am Start waren bei mir Anastasia und Britta.

Jeder Blogger war jeweils für einen Menügang zuständig und ihr mögt es
vermutlich schon erahnen, aber wir Drei hatten uns dazu entschlossen
ein virtuelles Hochzeitsmenü zu feiern. So ging die Vorspeise zum Ja-Sagen an
Anastasia von Papilio Maackii und der Hauptgang zum Verlieben an Britta
von bakingsheets. Da Britta und ich Vegetarierinnen sind, war Anastasia so
nett und hielt auch ihren Gang fleischfrei. - So haben wir letztendlich also
ein sommerlich, vegetarisches Hochzeitsmenü geschaffen.

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Lange überlegen, was mein Dessert so bieten könnte, brauchte ich wirklich nicht
- denn was ist ein Hochzeitsmenü nur ohne Kuchen?! Um das Ganze sommerlich
zu gestalten, bestand mein Zitronen Cupcake-Frosting aus Erdbeereis.
So sind gleich beide aktuellen Hochzeiskuchen-Trends - Eistorten und Cupcakes - verbunden!
Dies klingt nett und erfrischend, bietet jedoch so seine Tücken bei teilweise 30°
im Schatten. So mussten die Fotos schnell gemacht werden mit zwischendrin
stetigen Kühlpausen für die kleinen Diven. Prima angekommen sind die Cupcakes
zweifellos, nur muss man sie wirklich zeitnah vor dem Servieren zubereien, damit
auch nur die beerige Haube und nicht ihr zitroniges Unterteil gefroren ist.

Ich würde sagen: ein wahrlich famoses Hochzeitsmenü ist entstanden
- da bin ich wirklich auf die restlichen Menüs gespannt!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)


            



Ice Cream Cupcakes

Zitronen-Rührteig:

150g Butter
100g Zucker
Schale einer Zitrone
1 Pk.Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
30g Stärke
1/3 Pk. Backpulver
1 Prise Salz

Erdbeereis:
(kann durch jegliche andere Eissorte ersetzt werden/
Eis kann auch gekauft werden)

1,5 Tassen Erdbeeren
2 Esslöffel Honig
1/2 Tasse Zucker
300 ml Sahne
3 Eigelb
45ml Milch
1 Teelöffel Vanilleextrakt


Zubereitung:

Die Eiscreme sollte im Vorhinein vorbereitet werden.
Dafür die Erdbeeren säubern und vom Strung entfernen.
Erdbeeren in kleine Würfelchen schneiden und mit dem Honig und Zucker vermischen.
Erdbeeren eine halbe Stunde stehen lassen, bis die Beerenstücke Saft von sich gegeben haben.
Nach der halben Stunde die Erdbeermischung pürieren.

3 Eigelb mit dem Vanilleextrakt und 3 Esslöffeln Milch über einem heißen Wasserbad
mit dem Rührgerät zu einem Schaum aufschlagen. 
300 Milliliter Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.

Erdbeerpüree unter den Eigelbschaum ziehen. Zum Schluss Sahne unter die Mischung heben.
Creme in eine gefriergeeignete Form füllen und im Gefrierschrank mindestens 4 Stunden kühlen.


Für die Cupcakes 150 Gramm weiche Butter mit 100 Gramm Zucker schaumig schlagen.
Schale von einer Zirone abreiben und zur Buttermischung hinzufügen. 
1 Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz und 2 Eier zur Butter-Zucker-Masse 
geben und schaumig schlagen.

Mehl, Backpulver und Stärke mischen und kurz unter den Teig rühren.

Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen.
Bei 170° etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.
Anschließend auskühlen lassen.

Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil der Ice Cream Cupcake-Zubereitung 
- dieser darf MAXIMAL eine Stunde vor dem Servieren geschehen.

Für das Frosting wird nun die Eiscreme aus dem Kühlfach genommen und versucht
einigermaßen glatt zu rühren. Die Eiscreme danach sofort in einen Spritzbeutel mit 
Sterntülle füllen. So schnell -und dabei natürlich so schön ;D- wie möglich das Eis
auf die Cupcakes spritzen. 
Sobald ein Cupcake fertig ist, ihn sofort in die eisige Sicherheit des Gefrierfachs stecken! 
Ist die Eiscreme anfangs noch zu hart zum Spritzen, wartet man kurz, denn je wärmer die
Eiscreme wird, um so einfacher kann man sie natürlich aus dem Spritzbeutel bekommen.
Sieht man jedoch, dass die Eiscreme schon zu flüssig auf die Cupcakes kommt - wieder ab damit
in den Gefrierschrank! Es empfiehlt sich stets nur eine Hälfte der vorhandenen Eiscreme
in den Spritzbeutel zu füllen, damit sobald die eine Hälfte des Eises zu flüssig aus dem Spritzbeutel kommt, man die zweite Hälfte aus dem Gefrierschrank nehmen kann, mit dieser weiter arbeiten
kann, während die andere Eishälfte im Gefrierschrank wieder fester wird.

Die fertigen Cupcakes sollten nicht länger als eine Stunde im Gefrierschrank kühlen,
da der Muffin unter der Eishaube nicht gefrieren sollte. Kurz sollten sich die Cupcakes
jedoch schon vor dem Servieren im Gefrierschrank befinden, da ansonsten die Eishaube schon schmelzend beim Tisch ankommen würde.


Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Donnerstag, 4. Juni 2015

Erdbeertörtchen mit Schokoknusperboden


Sonnenstrahlen, die einen wach kitzeln und dazu bereits früh morgens lieblicher
Vogelgesang. Der Sommer hat es endlich geschafft sich gegen das mürrische 
graue Wetter durchzusetzen und belohnt uns nun mit dem schönsten Grillwetter.
Kann ein Feiertag schöner aussehen?

Dieses grandiose Wetter lädt zwar gerade dazu ein den Tag Draußen zu verbringen,
doch für all die, die zuhause leider keine eigene Terrasse oder eigenen Garten haben, 
sich auch nicht bei Schwiegermama oder bei den Nachbarn einnisten können, 
um dieses kleine Erdbeertörtchen mit Sonnenstrahlen im Nacken zu verspeisen 
- für all die habe ich eine gute Nachricht: 
auch im Haus verbreitet dieses kleine Törtchen wahren Sommergenuss!

Mit den ersten aus dem eigenen Garten geernteten Erdbeeren musste doch
sofort etwas, dem wunderbaren Wetter würdigen, zubereitet werden!
Entstanden ist dieser wahre Erdbeer-Traum, den ich bereits im mürrigen
Winter bei dem kleinen Kuriositätenladen entdeckt hatte und für die schöne 
Zeit des Jahres reserviert hatte. 
Meinen Vater hat die Torte beim ersten Bissen schon umgehauen, 
begeistert verkündete er, dass bei dieser Torte wirklich alles stimme. 
- Alles stimmt? Und das sagt mir ausgerechnet der sonst größte Gegner 
neumodischer Rezepte? - Na dann muss das wohl so sein!





Zutaten:

Boden:
200g Kekse
150g Zartbitterschokolade
50g Butter

Creme:
250g Joghurt
1 Pk Agar-Agar 
(Alternativ 5 Blatt Gelatine)
200g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Becher Sahne
1 Zitrone 
500g Erdbeeren, geputzt
1 Pk. Tortenguss
100g Zucker 



Zubereitung:

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit 
einem Nudelholz die Kekse zu Bröseln zerschlagen.
Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad 
zusammen mit der Butter schmelzen. Die verflüssigte Butter-Schokoladen-Mischung
zu den Keksbröseln gießen und vermengen.

Eine 18er Springsform mit Backpapier auslegen. Die Keksbröselmasse auf den Boden
geben, verteilen und fest drücken. Den Tortenboden im Kühlschrank 30 Minuten hart werden lassen.

In der Zwischenzeit kann die Cremefüllung zubereitet werden. 
Diese besteht einmal aus den Erdbeerpüree-Schlieren und der Joghurt-Creme.

Für die Erdbeerpüree-Schlieren von den 500 Gramm Erdbeeren die Schönsten für die Dekoration
beiseite legen, von den restlichen Erdbeeren 250 Gramm abnehmen und pürieren. 
Die restlichen Erdbeeren (nicht die für die Deko) in Scheiben schneiden.
Das Erdbeerpüree mit einem Tütchen Tortenguss verquirlen und mit 100 Gramm Zucker
aufkochen lassen, bis das Püree andickt. Etwas abkühlen lassen.

Für die Joghurt-Creme die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit einem Tütchen
Agar-Agar aufkochen. (wer Gelatine nutzt: Blätter einweichen und im Zitronensaft erhitzen, nicht kochen!)
Den Zitronensaft nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. 
Den Joghurt mit dem Mark einer halben Vanilleschote und 200 Gramm Zucker verrühren.
Den Agar-Agar-Zitronensaft zunächst mit einigen Esslöffeln von der Joghurt-Masse verrühren,
bis man die Mischung zum restlichen Joghurt gibt und verrührt. 
Auf diese Weise verhindert man Agar-Agar-Klümpchen in der Creme. Wenn die beiden Massen zu hohe Temperaturunterschiede aufweisen, könnten nämlich Klümpchen entstehen.

Die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und danach langsam unter die 
Joghurt-Masse heben.

Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren nun auf den gekühlten Boden verteilen.
Auf die Erdbeerschicht kann jetzt die Joghurt-Masse gegossen werden.
Zum Schluss das angedickte Erdbeerpüree fleckenweise auf die Joghurt-Schicht geben.
Mit einer Gabel zu Letzt die Creme-Schichten durchziehen, sodass das Marmor-Muster
entsteht.

Mit den schönsten Erdbeeren das Törtchen garnieren. 
Torte im Kühlschrank noch mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Mittwoch, 1. April 2015

Kucheneier reloaded - die Emojis kommen!


Der heutige Post ist der ideale Beweis meiner Inkonsequenz.
Gerade noch tönte ich, dass mir das Zubereiten der Kucheneier zu aufwendig
für das diesjährige Osterfest sei - und tataaa was steht mitlerweile auf dem Küchentisch?

Ihr kennt das doch sicher auch - ihr seht etwas auf einem Blog, auf pinterest, wo 
auch immer und euch fällt automatisch etwas ein, was ihr dazu selbst zubereiten könntet?
Und nein, aufschieben gilt nicht! Ihr. wollt. es. umsetzen. JETZT!

Auf pinterest fielen mir diese gefärbten Eier ins Auge - und was soll ich sagen -
Emojis sind einfach ideal für Ostereier geschaffen, repräsentieren sie doch 
perfekt das derzeitige Jahrzehnt von Whatsapp, Facebook und Co.
Ja gut, schön wie die Mohn-Kucheneier sind sie nicht unbedingt, 
viel mehr ein Joke für Freunde, welche bekannt für ihren übermäßigen 
Emoji-Gebrauch sind.

Wie auch im letzten Jahr habe ich die leeren Eierschalen zuerst mit
Lebensmittelfarbe gefärbt, danach die Eier mit Teig gefüllt und erst
nach dem Backen die letzten Details hinzugefügt.
Im Fall der Emojis kann man die schwarzen Gesichtszüge bedenkenlos auch mit
nicht essbaren Farben ziehen, solange die Farbe auf der Schale bleibt und dem
Kucheninneren nicht zu nahe kommt.
Also solange keine Wasser- oder sonstige Farbe direkt in den Kuchen läuft.
Die gelbe Grundfarbe MUSS mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden.

Wer sich nach dem Durchlesen des Rezeptes wundert:
Bei drei von sechs Eiern habe ich einen Funfetti-Teig als Füllung benutzt,
bei den anderen Drei, wie der jammerig dreinschauende Emoji bestens
zeigt, einen einfachen, hellen Teig mit Zitronenaroma.
Also im Grunde zwei Mal der selbe Teig, nur einmal ohne Zuckerstreusel.





Rezept:
(ergibt Teig für ca 8-9 Eier)

1 Tasse Mehl
0,75 Tasse Zucker
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
0,75 Tasse Buttermilch
0,25 Tasse Sonnenblumenöl
1 Pk. Vanille-Zucker
Schale 1 Zitrone
1/2 Tasse Zuckerstreusel
entsprechend Schalen von 9 gelb gefärbten Eiern

Zubereitung:

Die flüssigen Zutaten mit Zucker, Vanille-Zucker, Salz und dem Abrieb der Zitrone
verquirlen. Mehl und Backpulver mischen.
Die Mehlmischung nun unter die restlichen Zutaten rühren.
Zum Schluss noch die Zuckerstreusel unterheben.

Die gefärbten Eierschalen jeweils in eine Muffin-Mulde legen.
Sind die Muffin-Mulden zu groß für die Eier, legt man am besten noch Alufolie um die Eier,
um einen festen Stand der Kucheneier während des Backens zu gewähren.
Mithilfe eines Trichters die Eierschalen nun jeweils zu 3/4 befüllen.

Bei 170° die Eier ca 12-15 Minuten backen.
Mithilfe der Stäbchenprobe überprüfen ob das Kucheninnere gar ist.

Kuchen abkühlen lassen.

Mithilfe eines Bleistifts die Gesichtszüge vormalen.
Nachmalen kann man die Gesichtszüge zwar mit Lebensmittelfarb-Stiften,
jedoch habe ich mit der Lebensmittelfarbe nicht besonders farbintensive Ergebnise erhalten.
Wer jedoch auf Nummer Sicher Sicher gehen möchte, malt vielleicht einige Schichten mit den Stiften - erkennbar sind die Emojis definitiv.

Die Zahnreihen oder sonstige weiße Flächen der Emojis habe ich mit Papier geklebt.
Ansonsten habe ich auf eine Kombination aus Filzstiften und Wassermalfarben für
die Gesichter gesetzt.







Was meint Ihr - witzige Geschichte oder zu neumodisch?













Donnerstag, 26. Februar 2015

Potato Nachos mit Guacamole und Sour Cream



Fad und schlecht gesalzene, pappige Nachos mit einem öden Käse-Dipp kennt wohl 
jeder aus dem nächsten Kino. So bunt und froh gestaltet wie meine "Nachos" kennt
man sie wohl höchstens vom nächsten Mexikaner.
Doch genau wie meine kennt wohl kaum einer Nachos.
Nachos - eins der anerkannten Fertiggerichte, die beim Mexikaner mit Dipps 
aufgepeppt werden.
Meine Version besitzt nicht nur ein aufpeppendes Topping, nein, auch
meine "Nachos", die aus gebackenen Kartoffeln bestehen, sind fern von 
Konservierungsstoffen und Emulgatoren.
Zugegeben, so als Snack neben dem Fernseher würde ich sie nicht unbedingt
essen, viel eher sind sie doch eine wirklich Hauptmahlzeit. 
Nichtsdestotrotz überzeugen sie nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich
und verbreiten bei mir selbst an grauen Tagen durch die farbenfrohen und frischen 
Zutaten gute Laune.





Rezept:
(2 Portionen)

6 mittlere Kartoffeln
4 El Olivenöl
Rosmarin, Oregano, Majoran
1 größere Tomate
1/2 Avocado
60g saure Sahne
1 Knoblauchzehe
2 El Zitronensaft
Liebstöckl
nach Belieben noch Käsedipp

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder 
hobeln. Die Kartoffel-Scheiben in eine frische Plastiktüte geben, Olivenöl und
gehackte Kräuter sowie Meersalz dazugeben und die Tüte gut verschließen.
Schütteln bis die Marinade sich verteilt hat.
Die Kartoffelscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Möglichst sollte keine Kartoffelscheibe übereinander liegen.
Bei 225° die Kartoffelscheiben in etwa 25 Minuten backen bis sie knusprig braun sind.
Je nach Dicke der Scheiben können die Kartoffelscheiben auch ein paar Minuten mehr oder
weniger Backzeit benötigen.

Während der Backzeit die Avocado halbieren, die Schale entfernen und in kleine
Stücke würfeln. Die Avocadostücke mit Zitronensaft vermischen.
Die Knoblauchzehe klein würfeln und unter die Avocado mischen.
Mit Salz und Pfeffer die Avocado würzen.

Die Tomate in mundgerechte Stücke schneiden.

Die saure Sahne glatt rühren.

Die "Kartoffel-Nachos" auf zwei Tellern verteilen, Tomaten,
Avocado-Salsa und Sour Cream darüber verteilen, wer mag kann natürlich noch
einen Käse-Dipp darüber geben oder die Kartoffeln mit Käse überbacken.
Zum Schluss mit gehacktem Liebstöckl nach Belieben bestreuen.

Sonntag, 1. Februar 2015

¡Viva España! - Churros-Waffeln


 




Na, wer gehört zu den Glücklichen, die gerade eingeschneit
sich in einem Winter-Flashback befinden?
Und was könnte man sich da mehr wünschen, als morgens um 9 Uhr vom
Duft frischer Waffeln und Zimt geweckt zu werden?
-.. okay das einzig Bessere ist um 10 Uhr vom Duft frischer Waffeln
geweckt zu werden - aber sei's drum!
Laut pinterest war 2013 ein mega Hype um diese Waffeln - ich hab davon
nichts mitbekommen und bis letzte Woche muss ich sagen, haben die Waffeln mir
überhaupt nichts gesagt.
Was mir jedoch auf einen Blick was gesagt hat waren Churros.

Churros = Fettig + Süß = Lecker²
Waffeln = Kindheitserinnerung + Süß = Lecker²
Churros + Waffeln = LEEEECKER!!

Diese einfachen Formeln sollten präsentieren, dass man mich vom Ausprobieren
der Waffeln nicht abhalten konnte.
Bevor ich weiter fortfahre, muss ich jedoch alle warnen:
Diese Waffel sind Zusatzkilos auf den Hüften pur.
Alle die eine Diät befolgen :

Vergesst sofort alles was ihr hier gesehen habt! Rauß! Runter von meinem Blog!

An alle andern: Meine Güte!
Waffeln, in Butter gebadet, in Zucker und Zimt gewälzt
- mehr kann ich mir, schön warm eingekuschelt vor dem Kamin gar nicht wünschen!
Sind Churros in ihrer Heimat bei warmen Temperaturen zuhause,
kann ich mir diese Waffeln hier vor allem im Winter vorstellen, denn sie
sind dann doch ordentlich mächtig und haben es ja auch kalorientechnisch in sich.

Äußerst lecker finde ich sie in jedem Fall!
Aber kann man etwas anderes erwarten?
Zimt und Waffeln funktionieren halt einfach zusammen.
Für mich waren sie so wie sie waren genau richtig
- die restlichen Verköstigen fanden die Waffeln zeitweise zuu zimtig.
Also übertreibt es nicht mit dem Zimt, dann werden die Waffeln ein voller Erfolg!





Zutaten:
[Für ca 7 Waffeln]

für den Waffelteig:
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Zimt
Schale einer Zitrone

2 Eier
1/2 Tasse geschmolzene Butter
1 1/2 Tassen warme Milch

zum Wenden:
2 Tassen Zucker
2-3 Tl Zimt
3/4 Tasse geschmolzene Butter

Zubereitung:

Für den Teig Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Eier, geschmolzene Butter, Milch, mit Zucker,
Zimt, Zitronenschale und Vanille-Zucker verquirlen.
Die Mehlmischung langsam zu den flüssigen Zutaten sieben und unterarbeiten.
Den Teig verrühren bis keine Klümpchen mehr übrig sind.

Die 3/4 Tasse geschmolzene Butter in einen tiefen Teller geben,
dessen tiefer Bereich die gleiche Größe haben sollte wie die
späteren Waffeln haben werden.

2 Tassen Zucker mit Zimt vermischen.
Wer mag kann natürlich mehr oder weniger Zimt benutzen.
Zimt-Zucker auch in einen tiefen Teller geben.

Waffeleisen vorheizen, sobald das Eisen erhitzt ist, einfetten und
dann jeweils mit 2-3 Esslöffel Teig Waffeln backen.

Die Waffel noch warm und frisch aus dem Eisen zuerst in dem Butterbad wenden
und danach sofort im Zimt-Zucker wälzen.

Warm sind die Churros-Waffeln mit einer Kugel Vanille-Eis natürlich genial
- jedoch auch kalt schmecken sie mit Apfelmus oder einer Beerenmischung wunderbar.




Dienstag, 27. August 2013

Cronuts


Na, habt ihr schon vom neuesten Trend aus den USA Wind bekommen?
Seit dem der Franzose Dominique Ansel in Amerika in seiner Bäckerei
Cronuts anbietet, eine Mischung aus Croissant und Donut,  kommen
von überall her nun Menschen in seine Bäckerei nach New York, nur
um einen von seinen begehrten Cronuts zu erhalten. Früh aufstehen ist
angesagt, um einen Cronut zu bekommen, denn diese werden
jeden Tag nämlich nur zu einer Stückzahl von 300 erzeugt,
Schlange stehen ist also angesagt, um einen der begehrten Teigkringel zu
erhalten, welcher dann auch gleich bis zu 40$ kosten kann.

Doch wie es bei solchem Trendgebäck ist, gibt es neben dem Hype
auch bald Foodblogs, die ihr Glück versuchen und es der restlichen
Welt ohne große Reise ermöglichen Cronuts zu probieren.
Übrigens: Mitlerweile bietet sogar eine Münchner Bäckerei die Cronuts an!

Da ich bereits einen Bericht über die Cronuts gesehen hatte, bevor ich
Fotos und Rezepte auf pinterest und Blogs gesehen habe, dauerte es nicht
all zu lange, bis ich die Cronuts ausprobierte.

Und was ist mein Fazit?
Ganz ehrlich? Schon beim zweiten Bissen dachte ich mir, dass solch
ein Gebäck nur aus den USA kommen kann. Wer Croissants als Kalorienbombe
bezeichnet, den werden die Cronut-Liebhaber wohl auslachen.
3 Lagen Blätterteig übereinander, natürlich schön frittiert,
danach in Puderzucker gewälzt, da der Blätterteig selbst ja nicht gesüßt ist,
danach mit Vanille-Creme gefüllt und on top vom Ganzen gab es
noch einen Zitronen-Guss.
Ich selbst bin schon nicht der größte Fan von Blätterteig und mit Croissants
kann man mich auch nicht wirklich hervorlocken - deshalb bin ich nicht all zu
überrascht, dass Cronut nicht mein neues Lieblingsgebäck wird.
Jedoch ist es fraglich, ob ich bei den gefühlten 3000 Kalorien pro Stück es
wirklich schade finden muss, dass Cronuts nicht meinem Geschmack entsprechen.
Wer jedoch einen bombastischen Kalorienmangel hat oder einfach nur genau so
neugierig ist wie ich, für den kommt hier mein Rezept:


Rezept:
(für 4 Cronuts)

6 Teigplatten TK-Blätterteig, aufgetaut

150ml Milch
50g Zucker
0,5 Pk. Vanille-Puddingpulver
150ml Sahne

75g Puderzucker
2 EL Zitronensaft
nach Belieben Lebensmittelfarbe
nach Belieben Zuckerdekor

Öl zum Frittieren
Puderzucker zum Wälzen




Zubereitung:

Aus den Teigplatten im Durchmesser 9 cm große Kreise mit einem Ausstecher oder Glas markieren und mit einem Messer ausschneiden.
Mit einem weiteren Ausstecher, welcher ca. 2-3 cm Durchmesser haben sollte, die Mitte der Kreise ausstechen.

Die Teigkreise mit Wasser bestreichen und immer 3 Kreise aufeinander legen und leicht andrücken.

Öl in einem hohen Topf mindestens 10 cm tief eingießen, da die Cronuts extrem aufgehen.
Öl auf 160° erhitzen. Die Blätterteigkreise einzeln oder
höchstens zu zweit in das heiße Ölbad geben.
Cronuts goldbraun ausbacken, einmal auf jeden Fall wenden, es kann auch nötig sein, dass man die Cronuts noch von den Seiten frittieren muss, wenn die Seiten noch zu blass sind.




Die Cronuts nach dem Frittieren auf jeden Fall mit Krepppapier
abtupfen, damit die Cronuts nicht total vor fett triefen.

Für die Vanille-Creme den Zucker zusammen mit 100 ml Milch erhitzen.
50 ml Milch mit dem Pudding-Pulver verrühren. Diese Mischung zur
aufgekochten Milch geben, unter Rühren weiter erhitzen, bis ein dicker
Pudding entsteht. Pudding abkühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen.
Den abgekühlten Pudding glatt rühren und die geschlagene Sahne unterheben.

Für den Guss einfach den Puderzucker  mit Zitronensaft und Lebensmittelfarbe glatt rühren.

Die Vanille-Creme in einen Spritzbeutel geben.
Die Cronuts kann man entweder füllen, indem man mit dem Spritzbeutel
zwischen die Teigschichten einsticht und an mehreren Stellen im Kreis füllt
oder wer es einfach haben möchte, kann die Cronuts auch einfach aufschneiden
und dann Füllung aufspritzen, um sie dann wieder zuzuklappen.
(das würde ich Anfängern empfehlen)
In jedem Fall würde ich nach dem Spritzen die Cronuts in Puderzucker wälzen,
da die Cronuts ansonsten nur an Stellen, an die der Guss verteilt wurde, wirklich süß sind.

Zum Schluss noch Guss über den Cronuts verteilen.
Wer mag, kann jetzt noch Zuckerdeko über den Zuckerguss verteilen.

Die Cronuts sollten möglichst frisch verzehrt werden!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Rhabarber-Cheesecake




Rhabarber ist eindeutig eines meiner Lieblingsgemüse und hat
meiner Meinung nach leider viel zu kurz Saison!
Jedoch wird die Zeit dann um so mehr von mir genutzt und so gibt es
derzeit Rhabarber in allen Formen, sei es als Mini Gugl, Rhabarberkompott
oder eben als Cheesecake-Dessert.

Das einzige was mir für die perfekte Rhabarbersaison bisher jedoch leider fehlt
ist ein richitg gutes Rhabarberkuchen Rezept!
Und damit meine ich mal ausnahmsweise nicht unbedingt ein besonders
ausgefallenes Rezept, sondern einen leckeren Rhabarberkuchen - am besten
ohne Baiser - eben wie von Oma!
Da meine Oma jetzt leider nicht unbedingt die größte Bäckerin ist,
geht die Frage an euch!
Habt ihr ein suuper Rhabarber-Rezept auf welches ihr schwört?
Dann schreibt mir den Link oder das Rezept in die Kommentare!

Wer dann doch lieber etwas außergewöhnliche Rhabarbervariationen
probieren möchte, der kann es mit diesem einfachen und schnellen Dessert versuchen!

Zutaten:

100g Butterkekse
40g Butter, zerlassen
30g Zucker

200g Frischkäse
100g griechischer Joghurt
60g Zucker
1 TL Limettenabrieb

100g Rhabarber
60g Zucker

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
Rhabarber mit Zucker, jedoch ohne Zugabe von Flüssigkeit in einem Topf erhitzen.
Erhitzen bis der Zucker karamelisiert.
Topf von der Herdstelle nehmen und abkühlen lassen.

Frischkäse mit griechischem Joghurt glatt rühren.
Mit Limettenabrieb und Zucker abschmecken.

Butterkekse in eine Plastiktüte geben und mit einem
Nudelholz die Kekse zu feinen Keksbrösel klopfen.
Keksbrösel mit zerlassener Butter und Zucker vermengen.
Masse auf 3 ofenfeste Gläser verteilen.
Mit einem Löffel die Masse fest drücken.

Bei 175° 12-15 Minuten backen, bis die Ränder braun werden.

Böden abkühlen lassen. Wenn die Gläser vollständig abgekühlt sind,
Frischkäsemasse auf die Gläser verteilen und Rhabarberkompott über die Creme geben.

Wer mag, kann die Gläser noch mit Minzblättern oder
weißen Schokoladenraspeln verzieren.
Cheesecakes am besten noch einmal in den Kühlschrank geben,
bevor man sie dann gekühlt als leichten Abschluss eines Essens serviert.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Zimtschnecken-Apfelkuchen






Dass mir die Zeit zum Bloggen fehlt, werde ich euch jetzt nicht
noch 3 Wochen lang erzählen ;D - stattdessen müsst ihr euch
einfach etwas länger auf die Posts gedulden.

Denn zu posten gibt es wie immer einiges -
und heute gibt's etwas zu sehen, dass hier schon seit November
auf euch wartet - denn zu meinem Geburtstag gab es nicht nur
einen Käsekuchen, sondern noch drei weitere Kuchen im
Mini-Format.

Ein Apfelkuchen ist bei uns eigentlich bei jeder Feier ein Muss,
denn egal wie einen guten Apfelkuchen liebt jeder!

Da bereits der 6 Dezembertag ist
- ...so ganz nebenbei fröhlichen Nikolaus euch allen! ;) -
und hier immer noch kein Plätzchen-Rezept zu sehen ist,
eine tolle Nachricht für euch:
Wenn ihr von dem Teig und der Zucker-Zimtmischung mehr
macht, könnt ihr einfach noch ein paar Zimtschnecken-Kekse
backen! Einmal Arbeit, jedoch 2 Ergebnisse ;)
Klingt doch gut für alle Keksfans, die wie ich bereits
im Weihnachtsstress sind und über jede freie Minute froh sind  =)

Hier also das Rezept für eine 20er Springform:

300g Mehl
150g Butter
100ml Milch
50g Zucker
1 Prise Salz

100g  Zucker
3TL Zimt

600g Äpfel, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten
1 Zitrone (Schale und Saft)
100g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch einen nicht mehr klebrigen
Mürbeteig herstellen. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

100 Gramm Zucker mit 3 Teelöffeln Zimt vermischen.

Den kompletten Teig zu einem riesigen Rechteck ausrollen.
(am besten auf einem Backpapier) Der Teig sollte eine Dicke
von ca.0,5cm haben.
Auf diese Fläche nun den Zimtzucker streuen.

Mithilfe der Backpapiers nun den Teig zu einer Rolle aufrollen.

Von der Rolle dünne Scheiben abschneiden. (ca.1cm dick)

Eine 20er Springform mit Backpapier auslegen.

Den kompletten Boden und den Rand mit Teigscheiben
auslegen, welche man etwas zurecht drückt, damit keine Lücken
im Boden sind.

Die geschnittenen Äpfel einfach mit Zucker, Zitronensaft- und schale, sowie dem Zimt vermischen und auf den Boden verteilen.
Füllung glatt streichen.

Nun noch mit den restlichen Zimtschnecken belegen und für
30 Minuten in den Ofen schieben, bis der Kuchen schön braun
und die Oberfläche knusprig ist.

Wenn man mag, kann man den Kuchen mit einem
Zitronen-Puderzuckerguss toppen,
ansonsten ist er auch pur ein Genuss.


Mittwoch, 14. November 2012

Bratapfel


Kennt ihr das? Man ist ein Weilchen nicht zu Hause und mit
dem Vermissen der Familie, fängt auch das Vermissen von
typischen Familienessen an.
Nach 3 Tagen Landschulheim, war es für mich
mitlerweile auch schon höchste Zeit für etwas,
dass ich mit zu Hause verbinde.
Deshalb war der erste Schritt, als ich wieder daheim war,
mich per Internet auf den neuesten Stand gebracht und
ein paar Minuten entspannt hatte, auch gleich den
Ofen an zuwerfen,
Äpfel aus dem Garten zu holen und Nüsse zu  knacken.

Doch es sollten nicht Bratäpfel wie von Papa werden,
denn die waren immer ziemlich langweilig,
ohne Füllung, ohne Soße, nur gebackener Apfel.
Ich wollte richtig leckere Bratäpfel wie von
Oma - nur eben nicht meiner Oma ;D

Auf ein Rezept bin ich auf dieser Seite gestoßen.
Total klassisch und seeehr lecker mit Vanillesoße oder Eis.
Ich habe eigentlich das Rezept genau so gemacht, wie es
auf der Seite steht, weshalb ich es hier nicht nochmal poste.
Nur die Mandeln habe ich durch Walnüsse aus dem eigenen
Garten ausgetauscht und die Buttermenge reduziert, weshalb
ich mir dazu auch eine Vanillesoße gegönnt habe ;)

Auf der Seite hab ich außerdem noch einen Artikel entdeckt,
der einen die Lust auf Lebkuchen fast verdirbt und einen zweimal
nachdenken lässt, ob man nicht doch selbst die Rührschüssel zum
Lebkuchen-Backen bedient, schaut rein, wenn es euch interessiert
-> hier geht's zum Artikel


Und morgen zeige ich euch, was man aus Bratäpfeln noch machen kann,
weshalb ich euch jetzt schon sage, dass es sich lohnt von diesen Bratäpfeln
ein paar mehr zu machen.


Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween? - Bisher erst zu erahnen


Während andere Blogs bereits allerlei kreative Ideen zum Thema Halloween
zeigen, gibt es bei mir ein Everytime-Liebling:
Einen wunderbar flauschig-weichen Rührkuchen, total saftig und durch einer frischen
Zitruscreme aufgepeppt.  - Toll. Wirklich!
- Doch wisst ihr, wie der Kuchen noch besser gewesen wäre ?
- Wenn meine ursprüngliche Idee geklappt hätte und das Ganze in der
Form eines Kürbisses euch angelacht hätte
- Ich meine DAS wäre doch der Hammer gewesen!?

Und woran ist es gescheitert?
Ich hatte den Teig extra auf zwei Formen verteilt gebacken, war dann jedoch
zu verärgert, denn der Teig musste bei der zweiten Form natürlich nicht ganz 
rauskommen, um daran zu denken, dass ich die Böden auch so zusammensetzen
muss, dass eine Kürbisform wenigstens zu erahnen ist.
Also den einen Boden gestürzt und den anderen Kuchen mit dem Muster nach oben...
So kam ein ganz normaler Kuchen am Ende bei raus - der jedoch wirklich
lecker ist.

Nennt den Kuchen wie ihr wollt - ein passender Name ist mir bisher
nämlich noch nicht eingefallen, da ich mich nicht mal entscheiden kann,
ob es denn eher ein Kuchen oder doch eine Torte ist. .. :/

Zutaten:

4 Eier
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
250g Butter, zerlassen
2 Tassen Zucker
2 Äpfel
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zimt
1 Prise Salz

1 Becher saure Sahne
1 Becher Schlagsahne
200g Zitrus-Konfitüre,
ersatzweise Aprikosenkonfitüre
1 Pk. Agartine/Gelatine

100g Zitrus-Konfitüre zum Bestreichen
des Bodens

Zubereitung:

Eier mit Salz, Zimt, Zitronenschale und Zucker schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen.
Zerlassene Butter zu der Eiermischung rühren, Mehl untersieben.
So viel Milch hinzufügen, bis es eine homogene Masse wird, die
locker vom Löffel fällt.
Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden
und unter den Teig mischen.

Eine runde Form (Napfkuchen oder Gugelhupf) fetten und mit Semmelbröseln
oder Nüssen ausstreuen, dann die Hälfte des Teiges in die Form geben.
Bei 170° ca. 25 Minuten braun backen.
Wenn der Boden fertig ist, eine viertel Stunde auskühlen lassen und dann
stürzen. Form erneut fetten und ausstreuen und den zweiten Boden auf
die gleiche Weise backen.

In der Zwischenzeit Agartine nach Packungsanweisung einweichen. (10 Minuten)
Zusammen mit der Zitruskonfitüre in einem Topf erhitzen.
(Gelatine nicht kochen! Ansonsten verliert die Gelatine ihre Gelierfähigkeit!)
Wenn man Agartine benutzt, Mischung 2 Minuten köcheln lassen.
Danach 10 Minuten abkühlen lassen, um dann die saure Sahne mit einem
Schneebesen unter zu rühren.
Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Danach die Sahne steif schlagen. Die Zitrus-saure Sahne Mischung kurz
durch rühren, damit die Creme nicht klumpig wird. Dann die Hälfte der
steifen Sahne in die Zitrusmasse rühren - nicht unbedingt unter heben, die
zweite Hälfte der Sahne ist nämlich erst dafür gedacht, dass die Creme luftig wird.
Die zweite Hälfte der Sahne unter die Creme heben.
Wieder für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die ausgekühlten Böden beide einmal durchschneiden.
Den untersten Boden (eigentlich egal welchen ^__^, wenn man sich an der
Kürbisform versuchen möchte, nimmt man einen der Böden, die am Boden ihr
Muster haben, ansonsten wie gesagt, einfach einen der 4 )
mit 100g Konfitüre bestreichen. Den oberen Deckel aufsetzen. Diese Schicht
wiederum mit etwa 1/6 der Creme bestreichen, einen Boden aufsetzen, wieder
mit 1/6 der Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken.
Mit der restlichen Creme den Kuchen umkleiden.
Für mindestens eine Stunde kühlen.

... mit der Deko war ich zugegebenermaßen wirklich faul...
    Für Halloween könnte man zum Beispiel Spinnen mit schwarzen oder braunen
Royal Icing aufspritzen ... im Sommer einfach mit Früchten verzieren ...
oder eben so faul wie ich sein und den Kuchen einfach so servieren.

Donnerstag, 19. April 2012

Zitronige Regenbogen Cupcakes



Normalerweise arbeite ich nicht so gerne mit Lebensmittelfarben,
mir gefällt der ganz langweilige kuchenbraun Ton einfach bei Gebäck
besser.
Da jedoch eine Freundinn sich ganz sehnlichst Regenbogen Cupcakes
wünschte, habe ich mich erweicht und ihr zum Abschied 
(sie geht für 3 Monate nach Frankreich) Regebogen Cupcakes gemacht. 
Vor 3 Wochen habe ich schon einmal Regenbogen Cupcakes gebacken -
jedoch konnte ich die niemanden anbieten...


... ja das Missgeschick in der unteren Ecke ist allen ernstes MEINS ;D
Ich wollte jedoch unter keinen Umständen meine Freundinn ohne 
Regenbogen Cupcakes nach Frankreich reisen lassen - also wurde gestern
nochmal gebacken! Uuuund das Ergebnis hat sich eindeutig gesteigert.
Was mich jedoch wirklich ärgert, ich habe das hart erarbeitete 
BIO-Vollkornmehl von der Slow Food Messe benutzt und trotz des
anstrengenden Trampels auf dem Fahrrad, mit dem man das Korn
gemahlen hat, war das Mehl doch ziemlich grob und man hat in den
Muffins einige ganze Körner gehabt. 

das Mehl-mahl-selbst Fahrrad

Rezept:

125 g Butter
2 Eier
90 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
1 BIO-Zitrone (Saft und Schale) 
125 g Mehl
125 g Speisestärke
2 TL Backpulver

Lebensmittelfarben

200 g Butter
4 EL Frischkäse 
130 g Zucker
3 Zitronen (nur die Schale)
oder 1 Fläschchen Zitronenaroma

Zubereitung:

Butter schaumig schlagen.
Zucker, Vanille-Zucker und Zitronenabrieb zur Butter unterrühren.
Eier einzeln unterschlagen.
Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und die Hälfte zur
Buttermischung geben und untermischen.
Zitronensaft hinzufügen, verrühren, dann restliches Mehl
unterheben.


Teig in mindestens 4 Portionen teilen, jede in ein kleines Schüsselchen
geben und Lebensmittelfarbe nach Wunsch unterrühren.


Von jeder Teigsorte ein Teelöffel in ein Muffinförmchen geben.
Teige auf 9 Muffinförmchen verteilen.


15-20 Minuten braun backen.


Butter mit Frischkäse schaumig rühren.
Zucker und Zitronenabrieb hinzufügen und nochmals 3 Minuten
schaumig rühren. 


Frosting erst auf die Muffins spritzen, wenn die Muffins völlig abgekühlt
sind. 
Ich habe eine kleine Lochtülle benutzt.Genaue Angaben kann ich nicht
machen, habe nämlich die Spritztülle von Tschibo benutzt.
Für den Geschmack ist es ja sowieso nicht wichtig . ;D

so sahen die Kleinen von innen aus

Sonntag, 26. Februar 2012

Schwarze Johannisbeer-Zitronen-Törtchen




Und hier kommt der versprochene Geburtstagskuchen ;D
Mal schauen wie viele Geburtstagstorten sonntagssüß
zum Geburtstag bekommt ;)

Ich wollte von Anfang an, eine Geburtstagstorte backen,
doch welche...
also musste ich Schritt für Schritt überlegen.. welcher Boden
... hmm ja ein zitroniger wäre nicht schlecht - doch Biskuit?
nee... so'n fluffiger Rührkuchen wäre doch nicht schlecht.
Und welche Füllung? ... ich hatte bisher immer noch nicht
den Traum aufgegeben, ein blaues Gericht für Uwes
Blogevent hinzubekommen, also hatte ich mich für eine
Blaubeerfüllung entschieden.
Doch als sich die tiefgefrorenen Blaubeeren als schwarze
Johannisbeeren herausstellten, habe ich ganz umgeschwenkt
und kleine Zitronenmuffins gebacken, die ich zweimal
durchgeschnitten, dann mit geschlagener Sahne und einer
Art angedicktem schwarze Johannisbeerkompott gefüllt habe.

Für 6 Stück:

100g saure Sahne
40g Butter
1 Ei
80g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Schale von Zitrone
125g Mehl
2 Tl Backpulver

300ml Sahne

300g schwarze Johannisbeeren
100ml Orangensaft
4 El Orangenkonfitüre
70g Zucker

60g weiße Kuvertüre, geraspelt
(nach Belieben zum verzieren)

Zubereitung;

Die saure Sahne, Butter, das Ei, Zucker, Vanille-Zucker mit
der Zitronenschale schaumig rühren. Das Backpulver und das
Mehl miteinander vermischen und dann in die Buttermischung
einrühren. Den Teig auf 6-7 Muffin-Förmchen verteilen.

20 Minuten bei 170° backen.

Den Orangensaft mit 100ml Wasser, dem Zucker und der
Orangenkonfitüre aufkochen lassen und sirupartig einkochen
lassen. Wenn die Konsistenz stimmt, die Johannisbeeren hinzufügen
und nochmal aufkochen lassen.

Die Sahne steif schlagen.

Wenn die Muffins abgekühlt sind, sie 2 mal durchschneiden.
Wenn sie einen großen Hügel durch das Backen bekommen
haben, ihn abschneiden.

1/3 der Johannisbeermasse abnehmen, den Rest auf die untersten
Schichten der 6 Muffins verteilen.
Dann die Zwischenlage auf die Muffins setzen.
Auf diese dann 1/3 der Sahne geben.
Die oberste Muffinschicht aufsetzen.

Nun mit der restlichen Sahne die Muffins umkleiden.

Die Muffins mit weißer Schokolade verzieren.
Tipp: Ich benutze immer einen Sparschäler und schabe so
meine Schokoladenraspeln ab.

Kurz vor dem Servieren die restliche Johannisbeermasse
auf die Muffins geben.


..... und weil mein Sonntagssüßes Geburtstagsgeschenk irgendwie
     nicht auf pinterest landet, hier nochmal.

 

Freitag, 24. Februar 2012

Amerikaner



Ich weiß nicht warum, aber wenn ich an Karneval denke, dann denke
ich auch gleich nach den klassischen Berlinern, an Amerikaner :)

Ich weiß, ich weiß Karneval ist vorbei, aber die Frist, in der
Karnevals-Rezepte eingereicht werden dürfen,ist bei
Barbara zu ihrem Karnevals-Event noch nicht vorbei!

Rezepte für die tollen Tage 
Das ist dann schon mein zweiter Beitrag zum Event für die
tollen Tage im Jahr!

Rezept:

100g weiche Butter
100g Zucker
200g Mehl
1 Pk. Vanille-Puddingpulver
3 Tl Backpulver
6El Milch
2 Eier
1 Prise Salz

200g Puderzucker
3 El Zitronensaft

 evtl. Deko

Zubereitung:

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen.
Die Eier einzeln unterrühren. Jedes etwa 1 Minute unterschlagen.
Das Mehl mit dem Puddingpulver, Backpulver und Salz vermischen.
Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter die
Butter rühren.

Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes
Backblech, im Abstand von 5cm, setzen.
(Es sollten entweder 12 größere oder 20 kleine Amerikaner entstehen)

Die Amerikaner bei 160° 15-18 Minuten backen.
 Danach auskühlen lassen.

Den Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und die Amerikaner mit dem
Guss überziehen. Nach Belieben mit Zuckerperlen verzieren.