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Freitag, 25. September 2015

Eggs en Cocette


Erinnert ihr euch noch an meinen Ausflug in die Stadt wo die Sachertorte 
wohl stündlich gebacken und der Strudelteig so dünn wie nirgends
ausgerollt wird? Mai diesen Jahres durfte ich im Rahmen von Salt and the 
City Mozarts Geburtsstadt erkunden und durfte dabei viele tolle Blogger
des Food und Lifestyle Genres kennen lernen. Eine unter ihnen und 
Mitorganisatorin von Salt and the City war Claudia vom Food Blog 
Geschmeidige Köstlichkeiten.  Ihr Blog ist keineswegs 0815 im Food Bereich,
denn Claudia bloggt auf Geschmeidige Köstlichkeiten bereits seit 3 Jahren über barrierefreies
Essen. Dieses soll folglich möglichst leicht zu kauen und zu schlucken sein,
damit auch Personen mit Einschränkungen die Speisen verzehren können.

Seit dem Blogger-Treffen bleibe ich nun nicht nur auf Claudias Travel Blog claudiaontour auf 
dem Laufenden welche Ausflugstipps sie für uns bereithält, sondern lese mir gerne auch ihre
wöchentlichen Café-Tipps durch, wo sie denn diese Woche ihr Ei im Glas genießt. 
So ist ihre Dauercafébestellung "Ei im Glas" mir irgendwie wohl als DAS "Claudia-Essen" 
hängen geblieben, auch wenn auf Claudias Blog bestens bewiesen wird, dass man
barrierefreies Essen durchaus abwechslungsreich gestalten kann.

Deshalb habe ich auch nicht all zu lange überlegen müssen welches Gericht
ich Claudia zum Geburtstag der Geschmeidigen Köstlichkeiten zubereite: natürlich ein Ei im Glas!
Mit in das Eiweiß durfte sich noch weichgekochter Brokkoli und angeschwenkte 
Maronenstreifen gesellen. Zum Abschluss kann man nur noch einmal sagen:
"Hoch auf die Geschmeidigen Köstlichkeiten, drei Mal hoch!"






                            Zutaten:
                           4 Eier
                           1 große handvoll Brokkoli
                           1/4 Zwiebel
                           150g Pilze
                           2 Tl Butter
                           Rosmarin & Thymian


                            Rezept:
                            Brokkoli putzen, Rösschen in kleine, dünne Partien aufteilen und in kochendem,
                            gesalzenen Wasser weich kochen.
                            Pilze putzen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
                            und in einer Pfanne mit Butter etwas anschmelzen, Pilzstreifen hinzufügen
                            und in eigenem Sud gar köcheln. Mit frischem gehackten Rosmarin und Thymian,
                            Salz und Pfeffer würzen. 

                            Die Hälfte der gegarten Pilze und Brokkolirösschen auf 4 kleine gefettete Förmchen
                            aufteilen. In jedes Förmchen ein Ei schlagen. Neben das Eigelb die restlichen Pilze
                            und Brokkolirösschen drappieren.

                            Kochendes Wasser in eine Auflaufform drei Zentimeter hoch aufgießen.
                            Förmchen in das Wasserbad stellen und bei 180° 10-15 Minuten backen.




Donnerstag, 18. Juni 2015

Besuch aus Hamburg: Franzbrötchen



Kann fabelhafter mein erster Afterschool-Morgen beginnen als mit frisch gebackenen, 
noch lauwarmen Franzbrötchen, die man mit Butter und seiner Lieblingsmarmelade genießt?
-Wohl kaum! Meine letzten Tage sind gezählt, ab jetzt fängt mein Leben an!
Die Blog-Abstinenz der vorherigen Tage war ganz meinem mündlichen Abi geschuldet,
doch nun ist jede Prüfung gehalten und geschrieben, jede Schulstunde zu Ende gebracht
und die nächsten Wochen können ganz dem Essen gewidmet werden!

So heiterte mich zumindest dieses wunderbare Backwerk beim schon wieder regnerischen
Wetter auf und ließ mich die ersten Stunden Freiheit aus einer, meiner Überfressenheit 
geschuldeten, Rosa-Brilla betrachten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich, als Baden-Württembergerin meinen 
ersten Hamburg-Besuch nicht mal genutzt habe, um endlich dieses fremde Gebäck 
zu probieren. - So war dieser Backversuch nicht nur mein erstes Mal Franzbrötchen 
backen, -sondern auch- mein erstes Mal Franzbrötchen verkosten!

Was soll ich sagen?
Zucker.Zimt.Fett. - kann da was anderes als Liebe heraus kommen?

Ich muss zufrieden zugeben, dass mich meine ersten Franzbrötchen überzeugt haben.
Da kann ich mich nur noch mal für das Rezept von Marie von Schätze aus meiner Küche
bedanken, denn das nicht alle Franzbrötchen ihre berufene Form finden, 
musste ich beim Durchforsten des Webs auch feststellen...






Franzbrötchen


Zutaten:
   (für ca 18 Stück)

500g Mehl
200ml Milch
1 Pk. Trockenhefe
75g Zucker
70g Butter
1 Prise Salz
1 Ei

80g Butter
2 Tl Zimt
100g Zucker






















Zubereitung:

Die Milch in einem Topf mit 70 Gramm Butter erwärmen.
In der warmen Milch die Trockenhefe auflösen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein formen.
In die Mulde die Milchmischung, Zucker, eine Prise Salz und das Ei geben.
Erst die Zutaten in der Mulde mit einer Gabel verrühren, anschließend immer
mehr Mehl zu der Mixtur rühren bis man aus allen Zutaten einen homogenen,
weichen, nicht mehr klebrigen Hefeteig erhält.

Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

100 Gramm Zucker mit zwei Teelöffeln Zimt vermischen. Die restlichen 80 Gramm Butter zerlassen.

Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem langen Rechteck ausrollen.
Der Teig sollte nur noch ca 0,5 cm dick sein.
Auf die ausgerollte Fläche die zerlassene Butter streichen.
Anschließend den Zimt-Zucker über die gesamte Fläche streuen.
Von der kurzen Seite (um möglichst eine dicke Rolle zu erhalten) den Hefeteig
gleichmäßig aufrollen. Die Rolle anschließend in Scheiben schräg schneiden.
(Im unten verlinkten Video seht ihr nochmal was mit schräg gemeint ist.) (ab 13:07)
Ziel ist möglichst trapezförmige Scheiben zu schneiden. Also schneidet man beim
ersten Stück schräg links, beim Zweiten schräg nach rechts.

Die nun trapezförmigen Scheiben hebt man so aufrecht, dass die stumpfe Ecke
des Trapezes nach oben schaut. (also ich meine die sehr kurze Seite) 
In diese stumpfe Ecke drückt man nun mittig einen runden Kochlöffelstiel
nach unten, sodass die typische Franzbrötchen-Form entsteht, da dabei das Schneckenmuster
nach Außen gedrückt wird.

Die geformten Franzbrötchen dürfen nun noch bei 170° im vorgeheizten Ofen ca
15-17 Minuten braun backen.




Die Franzbrötchen sind noch lauwarm mit etwas Aprikosenkonfitüre oder Butter wirklich himmlisch. Die erkalteten Franzbrötchen können auch prima eingefroren werden und aufgebacken, 
sodass man stets weiche Franzbrötchen, frisch aus dem Ofen, im Haus hat.

Sonntag, 1. Februar 2015

¡Viva España! - Churros-Waffeln


 




Na, wer gehört zu den Glücklichen, die gerade eingeschneit
sich in einem Winter-Flashback befinden?
Und was könnte man sich da mehr wünschen, als morgens um 9 Uhr vom
Duft frischer Waffeln und Zimt geweckt zu werden?
-.. okay das einzig Bessere ist um 10 Uhr vom Duft frischer Waffeln
geweckt zu werden - aber sei's drum!
Laut pinterest war 2013 ein mega Hype um diese Waffeln - ich hab davon
nichts mitbekommen und bis letzte Woche muss ich sagen, haben die Waffeln mir
überhaupt nichts gesagt.
Was mir jedoch auf einen Blick was gesagt hat waren Churros.

Churros = Fettig + Süß = Lecker²
Waffeln = Kindheitserinnerung + Süß = Lecker²
Churros + Waffeln = LEEEECKER!!

Diese einfachen Formeln sollten präsentieren, dass man mich vom Ausprobieren
der Waffeln nicht abhalten konnte.
Bevor ich weiter fortfahre, muss ich jedoch alle warnen:
Diese Waffel sind Zusatzkilos auf den Hüften pur.
Alle die eine Diät befolgen :

Vergesst sofort alles was ihr hier gesehen habt! Rauß! Runter von meinem Blog!

An alle andern: Meine Güte!
Waffeln, in Butter gebadet, in Zucker und Zimt gewälzt
- mehr kann ich mir, schön warm eingekuschelt vor dem Kamin gar nicht wünschen!
Sind Churros in ihrer Heimat bei warmen Temperaturen zuhause,
kann ich mir diese Waffeln hier vor allem im Winter vorstellen, denn sie
sind dann doch ordentlich mächtig und haben es ja auch kalorientechnisch in sich.

Äußerst lecker finde ich sie in jedem Fall!
Aber kann man etwas anderes erwarten?
Zimt und Waffeln funktionieren halt einfach zusammen.
Für mich waren sie so wie sie waren genau richtig
- die restlichen Verköstigen fanden die Waffeln zeitweise zuu zimtig.
Also übertreibt es nicht mit dem Zimt, dann werden die Waffeln ein voller Erfolg!





Zutaten:
[Für ca 7 Waffeln]

für den Waffelteig:
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Zimt
Schale einer Zitrone

2 Eier
1/2 Tasse geschmolzene Butter
1 1/2 Tassen warme Milch

zum Wenden:
2 Tassen Zucker
2-3 Tl Zimt
3/4 Tasse geschmolzene Butter

Zubereitung:

Für den Teig Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Eier, geschmolzene Butter, Milch, mit Zucker,
Zimt, Zitronenschale und Vanille-Zucker verquirlen.
Die Mehlmischung langsam zu den flüssigen Zutaten sieben und unterarbeiten.
Den Teig verrühren bis keine Klümpchen mehr übrig sind.

Die 3/4 Tasse geschmolzene Butter in einen tiefen Teller geben,
dessen tiefer Bereich die gleiche Größe haben sollte wie die
späteren Waffeln haben werden.

2 Tassen Zucker mit Zimt vermischen.
Wer mag kann natürlich mehr oder weniger Zimt benutzen.
Zimt-Zucker auch in einen tiefen Teller geben.

Waffeleisen vorheizen, sobald das Eisen erhitzt ist, einfetten und
dann jeweils mit 2-3 Esslöffel Teig Waffeln backen.

Die Waffel noch warm und frisch aus dem Eisen zuerst in dem Butterbad wenden
und danach sofort im Zimt-Zucker wälzen.

Warm sind die Churros-Waffeln mit einer Kugel Vanille-Eis natürlich genial
- jedoch auch kalt schmecken sie mit Apfelmus oder einer Beerenmischung wunderbar.




Donnerstag, 17. April 2014

Mohnkuchen-Eier


Eigenlob stinkt! Doch was soll ich sagen?
Die Küchlein haben mit ihrer Optik einfach mein Herz gestohlen.
Kuchen in Eierschalen zu backen - für die meisten bestimmt nichts Neues
mehr - hübsch sind sie trotzdem, weshalb sie zu meinem Osterfest dazugehören.

Wer am Tag vor Ostern die Eier leert, verziert und backt, kann der
Familie bereits zum Frühstück eine wunderbare Überraschung
bieten. Zugegeben, hinter den Kuchen-Eiern steckt eine Menge
Arbeit, freuen tut man sich jedoch über die Kucheneier, egal ob als Geschenk,
als Frühstücks-Überraschung oder zum Kaffee.


In meinen Eierschalen hat sich ein Mohnkuchen versteckt, wer keinen Mohn mag, kann natürlich jede   beliebige Zutat benutzen, so lange man sie klein genug   schneidet, dass sie durch das Aushöl-Loch in der Eier-Schale passt.                                                                                                                                               Zum Bekleben der gefärbten Eier habe ich eine Mischung aus Mehl und Wasser benutzt. Schlägt man die Masse lange genug, setzt sich das Gluten des Weizens frei und wirkt wie Kleber. So kann man die Eier auch mit Texten oder Motiven bekleben.              Als weiteren Tipp kann ich euch empfehlen, die geleerten Eierschalen im Backofen zu erhitzen, so trocknen die beklebten Stellen schneller und die noch nicht beklebten Stellen trocknen schneller, da sie noch warm sind, sodass man schneller und sauberer weiterarbeiten kann.                                                      Zum Leeren der Eier habe ich im Kindergarten an zwei Stellen des Eis stets ein Loch gestochen und die Eier dann ausgeblasen.
 Zum Backen habe ich ein Loch an der Unterseite des Eis mit einem Stäbchen gestochen, ein wenig größer gemacht 
und mithilfe des Stäbchen immer mehr Eimasse aus dem Ei "gezogen". 
Diese Methode würde ich euch auch empfehlen, so bleibt die Unterseite 
von Löchern verschont und je größer ihr das Loch macht, 
umso schneller ist das Ei geleert.



Zutaten für 9 Eier:

 9 Eierschalen
(nach Belieben gefärbt)
nach Belieben Motive zum Bekleben

1 unbehandelte Zitrone
Mark 1 Vanilleschote
90g Butter
70g Zucker
3 EL Zitronensaft
1 Prise Salz 
2 Eier
90g Mehl
30g Mohn

Zubereitung:

Wer gefärbte Kuchen-Eier haben möchte, der sollte die geleerten 
und ausgewaschenen Eierschalen vor dem Backen einfärben.
Nach dem Färben autrocknen lassen.

Für den Kuchenteig die Schale der Zitrone abreiben. Die Vanilleschote
längs halbieren und das Mark herauskratzen, um sie dann mit dem Zitronenabrieb,
der weichen Butter und dem Zucker schaumig zu rühren.
Eier, Zitronensaft und eine Prise Salz zur Buttermasse geben und zu einer 
homogenen Masse schlagen.

Mehl und Mohn mischen und zur Mischung schütten.
Alles miteinander zu einem halbflüssigen Rührteig verarbeiten.

Die Eierschalen in backfeste Eierbecher setzen.
Wenn ihr keine backfesten Eierbecher besitzt, könnt ihr  Muffinförmchen
mit Alufolie auslegen und die Folie so drappieren, dass die Eierschalen
in den Muffinmulden sitzen können ohne umzufallen.

Kuchenteig in einen Spritzbeutel füllen. Die Spritztülle sollte ein kleines
Loch haben, am besten kleiner als die Ausleerlöcher der Eier.
Mit dem Spritzbeutel die ausgehöhlten Eier befüllen.
Die Eier sollten etwa zu 3/4 bis 4/5 gefüllt sein. 
Die befüllten Eier bei 175° etwa 12 Minuten backen. 
Macht am besten die Stäbchenprobe um zu überprüfen ob die Kucheneier
gar sind.

Danach lasst die Kucheneier vollkommen auskühlen.

Die ausgekühlten Kucheneier können nun nach Belieben noch mit
Bändern oder anderen Motiven beklebt, bzw. verziert werden.



Feiert ihr Ostern? -Oder ist es eurer Meinung vor allem ein Fest für
Kinder und die Familie? 
Ich wünsche euch jetzt schon mal ein schönes Osterfest!
Genießt die freien Tage mit - oder auch ohne Familie ;D !








Oster Rezepte

Dienstag, 7. Mai 2013

Cinnamon Cream Cheese Roll-Ups


Normalerweise ist für mich ein normales Frühstück völlig ausreichend,
frische Brötchen, Nutella, selbstgemachte Marmelade und ich bin glücklich.
- Arme Ritter, Croissants, Rührei, Baked Beans oder Pancakes sind da wirklich nicht nötig.

Doch heute habe ich meine absolute Ausnahme gefunden,
die Roll-Ups könnte ich zu jeder Tageszeit essen, ich finde sie passen 
genau so gut zum Kaffe wie zum Frühstück oder Brunch,
sind fix gemacht und wer sie einmal gemacht hat, der wird sie aus 
seiner Küche nicht mehr missen wollen.

Besonders lauwarm, mit ein paar frischen Beeren sind sie ein Traum!
Ein weiteres Plus: Alles was man braucht hat man eigentlich immer im Haus!








Zutaten:

4 Toast-/Briochescheiben
100g Frischkäse
40g Zucker

1 TL Zimt
100g Zucker
75g Butter









Zubereitung:

Toast- oder Briochescheiben von der Rinde befreien.
Die Brotscheiben nun mit einem Nudelholz sehr flach rollen. Die Scheibe sollte nun nur noch halb so dick sein, wie davor.

Frischkäse nun mit 40g Zucker verrühren.
Restlichen Zucker mit Zimt mischen, am besten 
gleich auf einem flachen Teller oder flachen Schüssel.
Butter in einer flachen Schüssel schmelzen.

Die Frischkäsecreme nun auf die Brotscheiben gleichmäßig verteilen und dann die Scheiben aufrollen.
Die Rollen nun in der zerlassenen Butter eintauchen und
dann im Zimt-Zucker welzen.

Zimt-Rollen  nun auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und bei 170° 15-20 Minuten hellbraun backen.

Sonntag, 23. September 2012

Cinnamon Swirl Pancakes



Verliebt in die Süßlinge habe ich mich hier  -
jaa ich muss zugeben, dort sehen sie viiiel besser aus,
doch mit etwas Übung komme ich auch noch zu solch einem Ergebnis!

Mein Problem lag an der Zimtbutter, jedes Mal wenn ich die
Pancakes umgedreht habe, ist die gesamte Butter zerschmolzen
und so ist das wunderschöne Schnecken-Muster, was auf dem
pinterest-Foto so schön zu sehen ist, leider nicht entstanden.
Staattdessen wurde so ziemlich der gesamte Pancake braun.

- Doch der Geschmack .. hmm... traumhaft!
Richtig lecker! Super toll knusprig , doch man muss aufpassen!
Sobald der Pancake nämlich zu braun wird, was sehr schnell
auf der Seite mit der Zimtbutter passiert, wird der Zimt bitter
und damit so ziemlich der gesamte Pancake.

- Doch passt man auf, ist der Pancake super lecker!

Zutaten:

1 Tasse Mehl
1 Tasse Milch
1 Ei
2 TL Backpulver
1/6 TL Salz

4 TL Butter
6 TL Zucker
1,5 TL Zimt

Zubereitung:

Am besten bereitet man zuerst die Zimtbutter vor, damit diese
etwas fester werden kann bevor man sie über den Pancake-Teig
spritzt.
Hierfür einfach die Butter schaumig rühren und den Zucker mit dem
Zimt hineinrühren.
Einen Spritzbeutel (kleinster Spritztülle) mit der Zimtbutter füllen
und im Kühlschrank fester werden lassen.

Für den Teig einfach das Ei verqirlen, mit Salz und Milch verrühren.
Mehl und Backpulver mischen und in die Eier-Milch sieben.
Verquirlen und Teig etwas ruhen lassen.

Eine Pfanne heiß werden lassen, ein wenig Öl erhitzen
und dann zwei Esslöffel Teig pro Pancake in die Pfanne geben. 
Bei den ersten Pancakes würde ich nicht mehrere Pancakes
gleichzeitig backen, da man sich mit der Zimtbutter so beeilen muss.
Denn sobald der Teig ein paar Bläschen wirft, muss man
Schneckenmuster mit der Zimtbutter spritzen.
Hier kann man eine ganz tolle Anleitung Schritt pro Schritt sehen.

Sobald man die Zimtbutter gespritzt hat, den Pancake umdrehen
und auch die andere Seite knusprig braun braten.

Wir haben sie heute noch warm mit Vanillesauce und Beeren gegessen
... hmmm... =)

.. 

Sonntag, 26. August 2012

Tomaten-Pfirsichmarmelade




 
Ich finde die Kombination von Gemüse und Obst ja meistens schon komisch,
doch wenn aus dieser Kombination dann auch noch eine süße Marmelade
entsteht, dann klingt das schon so komisch .. - dass man es mal ausprobieren
sollte! ;D

Blog-Event: Ungleiche Duette – Gegensätze ziehen sich an
 Also perfekt für Ninas Blog-Event Gegensätze ziehen sich an!



Eigentlich hasse ich Gemüse zusammen mit Obst
- getrennt ist es ja echt in Ordnung - doch nicht zusammen.
Pfirsiche und Tomaten bilden für mich jedoch die Ausnahme
bei dieser Regel. - Ich finde diese Kombi geradezu grandios!
Als ich mir also etwas zum Thema "Gegensätze ziehen sich an" überlegte, kam
ich schnell darauf etwas mit Tomaten zu machen. Hatte ich auch.
Ein Tomaten-Johannisbeer-Ketchup - nur irgendwie... kann er mich nicht glücklich
machen... also wollte ich etwas Anderes für Nina ausprobieren.

Derzeit sind Tonnen an Tomaten bei uns reif, da fiel mir ein, dass eine Bekannte
mir mal von Tomatenmarmelade erzählt hatte - daraufhin fing es bei mir im Kopf
sofort an zu rattern ... Tomatenmarmelade. Duett. ungleich. Lieblingskombi.
-> Tomaten-Pfirsichmarmelade 

Als ich so am Schnibbeln war, wurde ich mir dann doch etwas unsicher, ob denn das wirklich so gut zusammenpasst - doch als die Marmelade dann fertig war,
durfte ich zu meiner Erleichterung feststellen:
Wer wagt, der gewinnt  - meistens jedenfalls ;D
Die Marmelade schmeckt aprikosig, vanillig mit einer leichten Note Tomate - jedoch ist der Geschmack wirklich rund.
- Wird auf jeden Fall wieder Gemacht, denn
dank zorra habe ich ja noch ganz viele Vanilleschoten ;)

Zutaten:

400g Pfirsiche
500g Tomaten
1 Vanilleschote
500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Pfirsiche entkernen und die Haut abziehen.
Danach in sehr kleine Stücke schneiden.
Mit sehr klein meine ich etwa Haselnussgröße.

Stile von den Tomaten wegschneiden, danach die Tomaten
grob in Stücke schneiden. Tomaten pürieren, danach durch ein
Sieb passieren, um zu verhindern, dass die Kerne und die Haut
nicht in die Marmelade kommen.

Mark aus der Vanilleschote kratzen und zusammen mit den
Aprikosenstücken und Tomatenpüree in einen großen Topf geben.
Gelierzucker dazugeben und 1 Stunde ziehen lassen.

Danach Marmelade 4 Minuten aufkochen und dann in sterilisierte
Gläser abfüllen. Sofort verschließen.
Bei mir hat die Marmelade für 3 Gläser gereicht.

 - - - - -- - - - - - - - - - - - --  - - - - - - -- -  - - - --  - - - - - - - - -  - -
Die Marmelade schmeckt ganz normal auf einer Scheibe Brot,
doch ich glaube, dass sie sich auch sehr gut zu Käse machen wird.

Für die Etiketten habe ich übrigens diese Seite genutzt.

Montag, 16. Juli 2012

Wespennest





Dieser Kuchen ist für mich einer der Kuchen, der weder Schokolade,
noch Keksteig benötigt, um mich glücklich zu machen.
Er ist wunderbar weich, hat dank dem Guss und den Rumrosinen
einen tollen Geschmack und man will einfach mehr...
So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach dem Besuch, welcher gerade
mal aus 2 Personen bestand, nur noch 2 kleine Stücken übrig sind :-)

So will ich auch gleich das Rezept mit euch teilen:

Zutaten:

520 g Mehl
50 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
1,5 Tütchen Trockenhefe
150 ml Milch
2 Eier
100 g Butter
1 Prise Salz

100 g Rosinen, über Nacht in Rum eingelegt
40 g getrocknete Aprikosen, zusammen mit den Rosinen eingelegt
100 g Mandelstifte

75 g Puderzucker
1-2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Eier zusammen mit Butter, Zucker, Vanille-Zucker und Salz schaumig rühren.
Milch erwärmen, Hefe darin auflösen.
Mehl zusammen mit der Milch unter die Eiermasse rühren.
Mit dem Knethaken des Rührgeräts etwa 5 Minuten den Teig kneten,
dann den Teig mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort
3 Stunden gehen lassen. (ich lasse den Teig immer im Ofen gehen, wichtig
ist es nur, dass die Temperatur nicht 50° überschreiten darf)

Nach dem Gehen, den Teig auf Größe eines Gästehandtuchs ausrollen.
Die Rumfrüchte und die Mandelstifte auf den Teig verstreuen, dann den
Teig aufrollen.
Von der Teigrolle zwei fingerdicke Scheiben abschneiden.

Eine Springform aufbuttern.
Nun werden zuerst Teigscheiben am Rand der Springform gelegt, vom
Rand aus werden die Scheiben überlappend zur Mitte geschichtet.
Wer die Anleitung nicht versteht, unten ist eine Skizze.

Form in den 170° heißen Ofen schieben und 25 Minuten backen.
Danach auskühlen lassen.

Zitronensaft mit Puderzucker glatt rühren und auf dem Kuchen ungleichmäßig
verteilen.

  
 

Mittwoch, 22. Februar 2012

Käse-Cracker mit Konfetti-Dip



Gestern endete ja bekanntlich die Faschingszeit und so haben
wir heute am ersten Nicht-Faschingstag seit über 4 Monaten gebruncht.
Da konnte ich gleich noch ein paar Rezepte für Food-Events
testen, die ich die Tage, noch posten werde.

Zuerst kommt hier für das Karnevals-Event von Barbaras Spielwiese
ein Rezept für Käse-Cracker mit Konfetti-Dip.
Der Dip ist klasse, und ist generell als Brotaufstrich super.
Perfekt zu Bier und Wein bei der heimischen Karnevalsfeier
passend, genau wie beim Katerfrühstück.

Rezepte für die tollen Tage

 Zutaten für 4 Personen:

200g Hüttenkäse
150g Joghurt
1 El Ajvar                                                               
1 kleine Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
1 Tomate
1/9 gelbe Paprika
1/4 Rotkohlblatt
1 Scheibe Kohlrabi

50g Butter
1 El Kräuterfrischkäse
50g Weizenmehl
40g Roggenmehl
1 Eigelb
70g würzigen Käse
(Bergkäse/Limburger/Parmesan/oä.)
1/2 Tl Salz
Pfeffer, Oregano

Zubereitung:

Den Käse für die Cracker fein reiben. Die Butter mit dem Frischkäse,
Käse, Eigelb, Salz und den Gewürzen verrühren.
Zu letzt, die beiden Mehlsorten dazugeben und zu einem Mürbeteig
verkneten. Den Teig dünn ausrollen und mit Förmchen ausstechen.
Bei 170° 12-15 Minuten braun backen.

Für den Dip, die Gemüse in klitze kleine, konfettigroße Stücke schneiden.
Den Knoblauch klein hacken.
Den Hüttenkäse, Joghurt, Ajvar und Knoblauch verrühren.
Den Dip mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dann 3/4 der kleingehackten Gemüse zum Dip geben.
Dip in ein Schälchen füllen und mit dem restlichen Gemüse garnieren.

Die ausgekühlten Cracker zu dem Dip servieren.

Samstag, 18. Februar 2012

Pizzawaffeln




Kindergeburtstage sind meistens eher eine Tortur für die Nerven, als
dass sie Spaß machen, und zudem sind sie mit jeder Menge Arbeit
verbunden. Doch da man den kleinen Geburtstagskindern immer ein
schönes Fest bereiten möchte, gibt man sich doch die größte Mühe.

Deshalb finde ich das Event von kindergeburtstagin auch so super,
sie sucht nach Kindergeburtstagsrezepten und hilft damit jeden,
der mal wieder ideenlos ist, aber bei dem der nächste Kindergeburtstag
schon wieder vor der Tür steht.




 Pizzawaffeln sind perfekt für Kindergeburtstage geeignet, Waffeln
sind bei Kindern ja so wieso beliebt, und dies ist eine tolle salzige
Variante.
Sie sind gesünder als normale Waffeln, da sie kaum Fett enthalten,
vollwert sind und Gemüse enthalten. (Das darf man den Kleinen
naürlich nicht verraten ;D)
So kann man die Kleinen mit gutem Gewissen verkostigen.

Mit Dipps oder Frischkäse, dazu noch Rohkost, sind sie ein
vollwertiges Mittagessen, dass so wohl Kinder als auch
Erwachsene mögen werden.


Rezept:                                                           

1 El Öl
75g Vollkornmehl
1 Ei
130ml Milch
1 El Ajvar
70g geriebenen Emmentaler
1/4 Paprika
1 Frühlingszwiebel
4 El Mais
Salz, Pfeffer, Paprika,
 Oregano, Basilikum, Chili

Zubereitung:

Die Paprika in winzige Stückchen schneiden (etwa erbsengroß) und
die Frühlingszwiebel erst längs halbieren, dann in halbe Ringe schneiden.

Das Ei trennen, Eigelb in eine Schüssel geben, Milch, Ajvar, Mehl, Öl,
Emmentaler und  eine Prise Salz hinzufügen.
Verquirlen und dann 10 Minuten quellen lassen.

Das Eiweiß steif schlagen.
Die kleingewürfelte Paprika, Mais und Frühlingszwiebeln in den
Teig einarbeiten.

Das Waffeleisen heiß werden lassen.

Wenn das Waffeleisen heiß genug ist, das Eiweiß unter der Teig
heben. Jetzt muss der Teig nur noch kräftig abgeschmeckt werden.
Man kann dafür generell einfach die Gewürze nehmen, die man mag,
der Teig sollte jedoch sehr würzig sein, damit die Waffeln später
nicht fade sind. Am besten probiert man bereits den Teig.
Ich habe etwa 1 Teelöffel Oregano, 0,5 Teelöffel Basilikum, 0,25
Teelöffel Pfeffer, 1 Teelöffel Salz und 3 Prisen Chili in den Teig getan.
Aber wie gesagt, probiert den Teig, wem das zu eklig ist, der sollte
ein bisschen Teig vorbacken und schauen ob noch mehr Würze
nötig ist.

Immer 2 Esslöffel Teig in das Waffeleisen geben und schön braun
backen. Der Teig ergibt 4 Waffeln.

Die Waffeln mit Kräuterfrischkäse oder sonstigen Dips und Tomaten,
Paprika oder Salat servieren.