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Donnerstag, 18. Juni 2015

Besuch aus Hamburg: Franzbrötchen



Kann fabelhafter mein erster Afterschool-Morgen beginnen als mit frisch gebackenen, 
noch lauwarmen Franzbrötchen, die man mit Butter und seiner Lieblingsmarmelade genießt?
-Wohl kaum! Meine letzten Tage sind gezählt, ab jetzt fängt mein Leben an!
Die Blog-Abstinenz der vorherigen Tage war ganz meinem mündlichen Abi geschuldet,
doch nun ist jede Prüfung gehalten und geschrieben, jede Schulstunde zu Ende gebracht
und die nächsten Wochen können ganz dem Essen gewidmet werden!

So heiterte mich zumindest dieses wunderbare Backwerk beim schon wieder regnerischen
Wetter auf und ließ mich die ersten Stunden Freiheit aus einer, meiner Überfressenheit 
geschuldeten, Rosa-Brilla betrachten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich, als Baden-Württembergerin meinen 
ersten Hamburg-Besuch nicht mal genutzt habe, um endlich dieses fremde Gebäck 
zu probieren. - So war dieser Backversuch nicht nur mein erstes Mal Franzbrötchen 
backen, -sondern auch- mein erstes Mal Franzbrötchen verkosten!

Was soll ich sagen?
Zucker.Zimt.Fett. - kann da was anderes als Liebe heraus kommen?

Ich muss zufrieden zugeben, dass mich meine ersten Franzbrötchen überzeugt haben.
Da kann ich mich nur noch mal für das Rezept von Marie von Schätze aus meiner Küche
bedanken, denn das nicht alle Franzbrötchen ihre berufene Form finden, 
musste ich beim Durchforsten des Webs auch feststellen...






Franzbrötchen


Zutaten:
   (für ca 18 Stück)

500g Mehl
200ml Milch
1 Pk. Trockenhefe
75g Zucker
70g Butter
1 Prise Salz
1 Ei

80g Butter
2 Tl Zimt
100g Zucker






















Zubereitung:

Die Milch in einem Topf mit 70 Gramm Butter erwärmen.
In der warmen Milch die Trockenhefe auflösen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein formen.
In die Mulde die Milchmischung, Zucker, eine Prise Salz und das Ei geben.
Erst die Zutaten in der Mulde mit einer Gabel verrühren, anschließend immer
mehr Mehl zu der Mixtur rühren bis man aus allen Zutaten einen homogenen,
weichen, nicht mehr klebrigen Hefeteig erhält.

Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

100 Gramm Zucker mit zwei Teelöffeln Zimt vermischen. Die restlichen 80 Gramm Butter zerlassen.

Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem langen Rechteck ausrollen.
Der Teig sollte nur noch ca 0,5 cm dick sein.
Auf die ausgerollte Fläche die zerlassene Butter streichen.
Anschließend den Zimt-Zucker über die gesamte Fläche streuen.
Von der kurzen Seite (um möglichst eine dicke Rolle zu erhalten) den Hefeteig
gleichmäßig aufrollen. Die Rolle anschließend in Scheiben schräg schneiden.
(Im unten verlinkten Video seht ihr nochmal was mit schräg gemeint ist.) (ab 13:07)
Ziel ist möglichst trapezförmige Scheiben zu schneiden. Also schneidet man beim
ersten Stück schräg links, beim Zweiten schräg nach rechts.

Die nun trapezförmigen Scheiben hebt man so aufrecht, dass die stumpfe Ecke
des Trapezes nach oben schaut. (also ich meine die sehr kurze Seite) 
In diese stumpfe Ecke drückt man nun mittig einen runden Kochlöffelstiel
nach unten, sodass die typische Franzbrötchen-Form entsteht, da dabei das Schneckenmuster
nach Außen gedrückt wird.

Die geformten Franzbrötchen dürfen nun noch bei 170° im vorgeheizten Ofen ca
15-17 Minuten braun backen.




Die Franzbrötchen sind noch lauwarm mit etwas Aprikosenkonfitüre oder Butter wirklich himmlisch. Die erkalteten Franzbrötchen können auch prima eingefroren werden und aufgebacken, 
sodass man stets weiche Franzbrötchen, frisch aus dem Ofen, im Haus hat.

Samstag, 6. Juni 2015

mushroom pizza bianco with porcino oil and fresh herbs






Lange haben wir uns beschwert, wo der Sommer nur bleibe, nun ist er da und
das plötzlicher als erwartet. Bei solch warmen Temperaturen verspürt man 
     tagsüber meist ja nicht besonders großen Hunger. Dieser lässt auf sich warten 
                    und äußert sich dann zumeist abends mit allen möglichen Gelüsten.                                   
Mit nichts Besserem lässt sich ein Freitagabend beenden und das Wochenende 
               einklingen , als mit einer wundervollen, selbstgemachten Pizza mit ordentlich Käse. 
Im Gegensatz zu der üblichen 0815 Pizza, wie man sie bei jedem Italiener 
                     um die Ecke bekommen kann (Natürlich unter der Voraussetzung, dass bei euch ein Italiener um die Ecke liegt),                                besitzt die Pizza bianco zwar ordentlich Belag, jedoch keine Tomatensauce.             

         Wie der Name schon sagt, bleibt diese Pizza weiß und frei von Salami oder 
Tomatensauce. Durch das Steinpilzöl und die karamellisierten Zwiebeln 
bekommt die Pizza ihren ganz eigenen, raffinierten Geschmack und kann locker 
mit ihren Konkurrenten mithalten.
  
Trotz des Fetas, Rosmarins oder Thymians erinnert mich die Pizza bianco 
eigenartiger Weise an den hier im badischen Land sehr beliebten und 
verbreiteten Zwiebelkuchen. Wer Freunde zum Pizzaessen einlädt und seine 
vegetarischen Freunde nicht auf einer langweiligen Margarita rumkauen lassen will, 
den kann ich diese Pizza definitiv empfehlen. Der Pizzarand ist knusprig, der 
Boden weich und der Belag wunderbar geschmacksintensiv.        

                        Die Pizza ist definitiv für einen lauen Sommerabend zu empfehlen!                               














Zutaten:
(für 2 Pizzen)

1,5 Tassen warmes Wasser
3,5 Tassen Mehl
1 Pk. Trockenhefe
1/2 Tl Salz
2 El Öl
1 Tl Zucker

1 Zwiebel
1 Tl Butter & 1 Tl Olivenöl
4-5 Champignons
150g Feta
200g Fontina
Rosmarin und Thymian
Steinpilzöl
frischen schwarzen Pfeffer












Zubereitung:

Für den Hefeteig die Trockenhefe im warmen Wasser auflösen.
3,5 Tassen Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in das Mehl formen,
in welche nun die aufgelöste Hefe, Salz, Zucker und Öl hinzugefügt werden.
Zutaten miteinander verkneten, bis der Teig homogen und nicht mehr klebrig ist.
An einem warmen Ort oder im Backofen bei 45° den Teig gehen lassen bis sein Volumen
sich verdoppelt hat.

Die Zwiebeln in sehr dünne Scheiben schneiden.
Diese bei mittlerer Hitze mit einem Teelöffel Butter und Olivenöl langsam braun braten.
Champignons putzen und in etwas dickere Scheiben schneiden.
Feta und Fontina klein bröseln.

Vom gegangenen Teig die Hälfte abnehmen.
Auf einer bemehlten Fläche die Teighälfte rund ausrollen, dabei einen Rand formen.
In die Pizzamitte zunächst die Käsesorten verteilen. Auf die Käseschicht können nun
die Champignonscheiben und die gebratenen Zwiebelstücke verteilt werden.
Zum Schluss noch etwas Rosmarin und Thymianblättchen über die Pizza streuen,
dann kann die Pizza auch schon bei 220° etwa 16-20 Minuten knusprig backen.

Auf die gebackene Pizza noch einige Tropfen Steinpilzöl tröpfeln, um dann auch
schon die Pizza zu servieren.








Sonntag, 29. März 2015

Let's have a barbecue: Garlic Parmesan Knots



Müsste die heutige Umstellung auf Sommerzeit uns nicht endlich mit dem
erhofften guten, warmen und sonnigen Wetter belohnen?
Ich gebe die Hoffnung nicht auf  zwischen den regnerischen und nebligen Wolken 
ab und zu bereits einige Sonnenstrahlen erkennen zu können.

Und mit was leitet man die Jahreszeit des grandiosen Wetters am besten ein?
-Grillen!!!
Ja gut zugegeben, dafür ist es mir jetzt auch noch etwas zuuu kalt, jedoch ist
es stets nützlich bereits einige Grill-Beilagenrezepte im Repertoire zu haben
bis die Grillzeit beginnt. Denn von Beilagen-Rezepten kann man doch nie genug haben!

Möchte man die Knoblauch-Parmesan Knoten mit etwas vergleichen, so ist der 
Gedanke an Knoblauch-Baguette durchaus berechtigt.
Ich würde die Knoten als die kleine, "fancy" Variante von Knoblauchbaguette
beschreiben. Und wie die große Variante passen die Knots natürlich auch
wunderbar zu Suppen, Salaten oder Antipasti-Tellern.



Zutaten:

70ml Wasser
1 Tl Trockenhefe
1 El Zucker
150ml Milch
60g Butter
1 Ei
1 Tl Salz
2,5 Tassen Mehl

100g Parmesan

für die Knoblauchbutter:
100g Butter, weich
1 Tl Meersalz
1  große Knoblauchzehe
1 Bund frische gemischte Kräuter
(Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Majoran, Bärlauch...)





Zubereitung:

Das Wasser erhitzen. Zucker und die Trockenhefe einrühren und
so lange stehen lassen bis beides im Wasser sich aufgelöst hat.
Milch erhitzen.
Warme Milch, Hefe-Mischung, Ei, Salz und Butter in einer Schüssel
gut verquirlen.
Mehl hinzufügen und verkneten bis man einen elastischen, weichen,
nicht mehr klebrigen Teig erhält.

Teig gehen lassen bis sein Volumen sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Knoblauchbutter zubereiten.
Dafür die Kräuter und den Knoblauch sehr fein hacken und
zusammen mit dem Salz in die Butter einrühren.
Wer mag kann natürlich noch weitere Gewürze hinzufügen wie
Pfeffer oder Chili.

Den aufgegangen Teig einmal grob durchkneten.
Mandarinengroße Teigstücke vom Hefeteig abnehmen.
Die Teigstücke zu Teigwürsten rollen, welche etwa 10-12cm lang sind.

Aus jeder Teigwurst einen Knoten formen.
Also wirklich in den Teigstrang einen Knoten ziehen!
Die Enden des Knotens unter den Knotenkörper verstecken.

Die Teigknoten auf einem Backblech verteilen.

Die vorbereitete Knoblauchbutter zerlassen und die Hälfte der zerlassenen
Butter auf die Teigknoten streichen (mithilfe eines Backpinsels).
Parmesan reiben und über die Teigknoten streuen.

Die Teigknoten bei 175° ca 15 Minuten hellbraun backen.
Auf die frisch aus dem Ofen geholten Teigknoten die restliche Butter streichen.


Eine wunderbare Beilage zu einem Antipasti-Teller, Salat oder einer Suppe.




Samstag, 14. März 2015

Mini Cookies 'n Cream Doughnuts



Wer Stress hat, braucht Zucker!
Mit noch genau drei Tagen, die mich von der ersten Abiprüfung trennen, 
steigt mein Insulin-Spiegel allmählich in die Höhe eines Diabetes-Kranken
- natürlich muss deshalb für Nachschub gesorgt sein - nicht dass mich so kurz vor der
Prüfung ein Blutzuckertief erreicht, weshalb diese Kleinen Einzug ..und rapide 
schnell Auszug aus meiner Küche genommen haben.

Wer sonst nur beim Bäcker um die Ecke sich mal einen Donut gönnt, 
der bemerkt gar nicht wie sehr so ein Topping den Donut aufwerten kann.
Diese Erfahrung musste ich erst jetzt machen, jedoch stehen nun zig neue Donut-Varianten
auf meinem Plan - und glücklicherweise können sie auch schnell umgesetzt werden...
denn die andere Hälfte des Hefeteigs lauert nun nämlich in meiner Tiefkühltruhe, 
wartend auf den richtigen Moment... 
Boston Cream Pie Doughnut, Cherry Lemonade Doughnuts, Blueberry Glazed Doughnut, 
.... oh wir werden uns bald alle mal näher kennenlernen...




Zutaten:

(für ca 25 Mini Cookies 'n Cream Doughnuts)


2 Tassen  Mehl
1/3 Tasse Butter, zerlassen
2/3 Tasse Milch, erhitzt
1 Pk. Trockenhefe
1große Prise Salz
1/2 Tasse Zucker
1 Ei
Öl zum Frittieren

200g Zuckerglasur
100g Schokoladenkekse/ Oreos

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, Zucker und Salz hinzufügen und vermischen.
Eine Mulde in die Mischung der trockenen Zutaten formen.
Die warme Milch mit der Hefe verquirlen, bis die Hefe sich aufgelöst hat.
In die Mulde die Milchmischung und die zerlassene Butter gießen.
Das Ei noch in die Mulde schlagen und dann alles mit den Knethaken eines Rührgerätes
zu einem elastischen, nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten.
Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 2 h gehen lassen.
Vom Teig dann pflaumengroße Teigbälle abstechen. 
Diese auf der Tischplatte rund rollen und dann flacher drücken.
Aus der Mitte des Kreise ein Loch ausstechen.
(mit einem Keksausstecher oder Deckel, Apfelentkerner, etc)
Das Loch gegebenfalls noch vergrößern, damit die Donuts nach dem Frittieren auch 
noch als solche zu erkennen sind.

Öl zum Frittieren in einer Fritteuse oder tiefen Topf erhitzen.
Die Donuts auf einem Schaumlöffel  in das heiße Fett gleiten lassen und dann in etwa 
2-3 Minuten goldbraun ausbacken.
Auf einem Küchenpapier die Donuts nach dem Frittieren abtropfen lassen.

Die Glasur kann selbst hergestellt oder eine Gekaufte sein. 
Wer selbst ein Topping zubereiten will, dem würde ich diese Frischkäse-Glasur nahe legen.
Die Glasur in ein hohes und eher kleines Gefäß füllen, sodass die Donuts in die Glasur getaucht werden können.
Die Kekse zerbröseln und zum Schluss auf die Glasur streuen.


Dienstag, 13. Januar 2015

Heute sehe ich rot: Rote-Beete-Baguette




Rote Beete ist wohl eins der Gemüse bei denen sich die Leserschaft
sofort in die "Bäääh!"- und "Ja kann man mal ausprobieren"-Fraktion teilt.
Rote Beete hatte bei mir auch lange keine Chance - warum?
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch ein Food Blogger mal
Vorurteile besitzt - so meidete ich die Beete ohne sie zu kennen
- denn Gemüse, die so viele Gegner haben, müssen ja komisch schmecken.
In einem Bistro in Paris wurde sie mir letztes Jahr dann quasi aufgedrängt.
So hatte ich keine andere Wahl als ihr eine Chance geben zu müssen.
Liebe entstand aus dieser Begegnung zwar nicht, jedoch finde ich sie
 bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf es verkünden mag.

- Doch wartet! An all die, die die Farbe des Brotes bis jetzt bewundert haben,
jedoch gerade auf das x in der rechten Ecke klicken möchten,
weil sie denken, dass Rote Beete im Brot für sie nie genießbar sein wird:
Ich kann euch beruhigen!

Die wunderschöne Farbe erhält das Brot durch eine ordentliche Menge
Rote Beete-Saft - dieser gibt dem Brot neben der Farbe später auch einen
leicht süßlich, würzigen Geschmack, welchen man ideal mit einem süß-salzigen
Topping kombinieren kann, wie es auch Nina mit ihrem Rote Beete-Baguette
angestellt hat. Für mich bildet das Baguette eine ideale Beilage zu einem Käseteller
oder zu einem gebackenen Camembert und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass
Brot häufiger zuzubereiten.
Das Baguette hat selbst die Skeptiker in meiner Familie überzeugt,
ihr solltet ihm also wirklich mal eine Chance geben!


Rezept:
500g Weizenmehl Typ 405
300-350ml Rote Beete-Saft
1 Pk. Trockenhefe
1 Tl Salz

Zubereitung:
Weizenmehl in eine Schüssel geben.
In das Mehl eine Mulde formen, in die das Salz gegeben wird.
Rote Beete-Saft erhitzen, Trockenhefe darin auflösen.
Hefe-Lösung in die Mehl-Mulde gießen.
Mit einer Gabel das Mehl langsam vom Rand in die
Mulde schieben und verrühren. Immer mehr Mehl
vom Rand mit in die Mitte nehmen bis man schließlich alles miteinander verknetet.
Der Teig sollte - sobald alles miteinander verknetet und keine Klumpen
mehr übrig sind - nicht mehr kleben, jedoch auch nicht zu trocken sein.
Den Teig nochmals kräftig durchkneten, danach mit einem angefeuchteten,
frischen Handtuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort gehen lassen
bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat.
Den Teig nach dem Gehen nicht mehr durchkneten.
Den gegangenen Teig in zwei Hälften teilen.
Teigstücke zu zwei langen Teigsträngen formen.
Noch mit Wasser die Oberfläche befeuchten und dann bei 220° 10 Minuten backen.
Nach den 10 Minuten Backzeit die Temperatur auf 200° runterdrehen
und in 15 Minuten zu Ende backen.

Samstag, 1. März 2014

Cinnamon Rolls




Nein, ich habe keinen Vertrag mit einem Gewürzladen geschlossen. 
Zimt und ich sind das ganze Jahr über dicke Freunde, 
bei so kalten Temperaturen will ich mich jedoch gar nicht mehr von ihm trennen!
Zimtschnecken kennt wohl jeder aus seiner Kindheit, doch bei riesiger 
Zimtschnecken-Lust möchte man nicht irgendwelche trockenen Zimtsteine, 
sondern wunderbar, luftig, leichte Zimtschnecken mit einem Hauch Butter-Vanille Geschmack.
Um solch ein hohes Ziel zu erreichen, bedurfte es erstmal ausgiebiger Recherche 
im Worldwide Web, bis ich schließlich mein Rezept für samtweiche Zimtschnecken hatte.


Hefeteig wird von vielen gefürchtet, da er so seine Launen hat, 
denn wenn es ihm zu kalt oder trocken ist, dann geht er schnell mal nicht 
in die Richtung, die er gehen sollte. Wer sich jedoch genau an die Schritte hält, 
auf den warten wunderbare Zimtschnecken! Nehmt euch also die Zeit, 
dann habt ihr ein garantiert zuckersüßen Sonntag!


Zutaten:
1 Becher Milch
1 Pk. Trocken-Hefe
1/2 Tl Salz
60g Butter


1 Becher Zucker
2 Pk. Vanille-Zucker
3-4 Becher Mehl


100g Butter
2 Becher Zucker
2 EL Zimt


Zubereitung:
Milch erhitzen, dann die Trocken-Hefe in der warmen Milch auflösen, 
mit einer Gabel verquirlen, damit auch keine Hefeklumpen übrig bleiben.
In die noch warme Mischung 60g Butter flöckchenweise hinzufügen und auflösen lassen.


Zucker, Salz und Vanille-Zucker der Milch hinzufügen und auflösen lassen.
Zuletzt Mehl becherweise zur Mischung geben und immer erst den nächsten 
Becher Mehl unterkneten, wenn das zuvor hinzugefügte Mehl vollkommen vom 
Teig aufgenommen ist. Den letzten Becher Mehl nicht komplett zum Teig schütten. 
Nur so viel Mehl hinzufügen bis der Teig nicht mehr klebrig erscheint, 
stattdessen schön geschmeidig und glatt sich anfühlt. 
Den Teig mit einem in Wasser getränkten frischen Tuch abdecken 
und an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat.

¡Hefeteig braucht Zeit! Wer einen Kuchen in einem bestimmten Zeitfenster 
auf den Punkt fertig haben muss, der sollte sich lieber einen anderen Kuchen wagen!

Möchte man die Gehzeit jedoch beschleunigen, der kann den Teig bei 
45° im Backofen gehen lassen, jedoch darf die Backtemperatur 
nicht 50° übersteigen, da die Hefe sonst stirbt.


Bei gewünschtem Volumen den Teig vom Handtuch befreien und auf einer 
bemehlten Fläche zu einem Rechteck dünn ausrollen. 
Zimt und Zucker miteinander vermischen.
Teig-Rechteck dünn mit Butter bestreichen. Zimt-Zucker großzügig über 
die bebutterte Fläche streuen. Einen kleinen Rand auf dem Rechteck frei lassen. 
Das Teig-Rechteck eng aufrollen.
Dies geht besonders einfach, wenn man den Teig auf einem Backpapier ausrollt.
Von der Teigrolle ca 2 cm dicke Schnecken schneiden.


Zimt-Rollen mit gutem Abstand auf Backpapier legen. 
Wer die Zeit hat, kann die Schnecken nun erneut gehen lassen.
Zuvor habe ich jedoch die Schnecken flacher gedrückt. 
Wenn die Schnecken später gebacken werden, gehen sie so nicht so sehr in die Höhe, 
sondern werden schön gleichmäßig hoch, und sind zusätzlich noch breiter.


Nach diesem Schritt gibt man in die Mitte jeder Schnecke noch eine kleine Butterflocke 
und dann geht es für ca 12 Minuten für die Zimtschnecken in den Backofen, 
bis sie eine schöne hellbraune Farbe angenommen haben.


Ich geb's zu, noch warme Zimtschnecken, frisch aus dem Ofen, 
zusammen mit einem Glas Milch sind kaum zu schlagen. 
Da ihr jedoch mit Sicherheit nicht alle 20 Zimtschnecken direkt nach dem Backen 
essen könnt, empfehle ich euch noch einen Zitronenguss für die abgekühlten
 Zimtschnecken anzurühren.


Dafür einfach 100g Puderzucker mit einem Esslöffel Zitronensaft anrühren. 
Den Zitronenguss über die Schnecken sprenkeln und in einer luftdichten Box aufbewahren.



Noch einen Tipp: Wollt ihr keine steinharten Schnecken in Kauf nehmen, 
dann friert die Schnecken noch ohne Guss ein. So könnt ihr die tiefgefrorenen Schnecken 
am Vorabend rausnehmen und habt am nächsten Morgen ein wundervolles Frühstück! 

Donnerstag, 2. Januar 2014

Kanelsnurror! .... bitte was?


 

Für all die, die Schwedisch nicht zu ihren Stärken zählen, die Übersetzung:                                  Schwedische Zimtknoten. - sind in ähnlicher Form hier im Ländle                                          anscheinend auch als "Gekräppte" zu erstehen. Ich hab sie weder in Schweden,                  noch beim Bäcker um der Ecke kennen gelernt, sondern wie so oft im World Wide Web,  welches für mich viel motivierender ist, als der Gedanke, dass ich sie jederzeit
 beim Bäcker kaufen kann.

Im Unterschied zu Zimtschnecken ist der Teig durch den karamellisierten
Zucker etwas knuspriger, dadurch sind die Knoten aber auch nicht so weich.

Mit diesen Leckerbissen habe ich gestern mein 2014 gestartet                                                    - Nee, eine gesunde Ernährung steht offensichtlich nicht auf meiner                                               "Guten Vorsätze-Liste" für 2014. Jedoch habe ich dieses Jahr sowieso                                     keine wirklichen "Vorsätze" - generell fände ich es mal interessant zu erfahren,                         wie viel Prozent ihre Vorsätze über das gesamte Jahr schaffen um zu setzen                               - oder würde das Ergebnis den Brauch endgültig zur Vergangenheit werden lassen?




Zutaten:

für den Teig:
300g Mehl
1 Pk. Trockenhefe
1 El Zucker
80 ml Milch
55g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

100g Zucker 
50g Butter, zerlassen 
1 EL Zimt

Zubereitung:

Milch erwärmen und Butter in der warmen Milch schmelzen.
Milch lauwarm abkühlen lassen.
Dann Salz, Zucker und Hefe in die Milch einrühren.
Ei in einer Tasse verquirlen.
Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte des Mehl drücken.
In die Mulde die Milchmischung und das verquirlte Ei gießen.                                                 Mehl vom Äußeren zum Inneren des Mehlbergs holen und nach und                                           nach alle Zutaten miteinander verkneten.
Letztendlich soll ein nicht mehr klebriger, weicher Teig entstanden sein.

Teig mit einem frischen Handtuch abdecken und bei 50° im Backofen gehen
lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.

Den aufgegangenen Teig noch einmal kurz durchkneten und dann auf 
einer bemehlten Arbeitsfläche Teig zu einem Rechteck ausrollen.

Zucker und Zimt miteinander vermischen.

Teig-Rechteck mit zerlassener Butter bestreichen und die Hälfte des 
Zimtzuckers auf die Hälfte des Rechtecks streuen.
Die noch leere Hälfte über die Belegte klappen. Auf die Oberfläche erneut
Butter streichen und Zimtzucker streuen. 
Teigstück nun in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden.

Die Teigstreifen wie eine Kordel drehen und dann zu einer Acht legen.
Teigenden gut miteinander verbinden.

Bei 170° ca 15 Minuten goldbraun backen. Der Zucker wird um die Knoten
herum Karamell gebildet haben, deshalb Knoten am besten noch warm vom
Backblech nehmen.



....Frage des Tages: Wünscht man am 2. Januar noch ein Frohes Neues??? 

Sonntag, 30. Dezember 2012

Donuts


Das Jahr neigt sich nun endgültig dem Ende, der Weihnachtsspeck
liegt immer noch auf den Hüften, doch für das 
Silvestermenü ist natürlich bereits alles geplant. 
- Sind Berliner für euch auch ein Muss an Silvester? 
Wenn ein Essen an Silvester nicht fehlen darf, 
dann ist es für mich doch Berliner - unter dem Jahr 
kann ich auch mal darauf verzichten, doch an Silvester darf es dann doch einer sein.

- Aber das da oben sind doch gar keine Berliner! 
- Darüber bin ich mir im vollen Bewusstsein ;D, 
deshalb habe ich sie ja auch Donuts genannt :D

Ich besitze keine Friteuse, so muss ich das Fettgebackene in einem hohen
Topf mit Fett ausbacken - das ist nicht nur gefährlicher für den Bäcker, 
da man die Temperatur nicht wirklich regulieren kann, sondern man 
muss aufpassen, dass die Teiglinge gar werden. 

Ich hatte schon einmal Berliner gemacht und da war mein Problem, dass
die Berliner einfach nicht gar in der Mitte wurden. Dieses Problem wollte
ich diesmal umgehen und so gab's Donuts.
Die wurden zum Glück auch alle wunderbar gar und haben mit einer
Zuckerglasur oder Zucker auch mit den Donuts vom Bäcker mithalten
können.


Rezept:
(ca. 15 Donuts)

375g Mehl
60g Zucker
1 Pk. Trockenbackhefe
150ml Milch
60g Butter
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz
1 Ei

evtl. Zitronenglasur, Zucker, Puderzucker, Zuckerstreusel oder Schokolade

Zubereitung:

Milch in einem kleinen Topf erwärmen. Butter darin zerlassen. Salz, Vanille-Zucker und Zucker hinzufügen, Milch von der Wärmestelle nehmen.

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen,
Backhefe in die Mulde schütten und schließlich die lauwarme Milch über die Hefemulde gießen.
Ein Ei hinzufügen und dann die Zutaten langsam miteinander
vermischen, kneten bis sich ein homogener Teig bildet, der nicht mehr klebt.
Teig mit einem in Wasser getränkten Tuch abdecken und
bei 50° im Ofen gehen lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.

Den gegangenen Teig kurz durchkneten und dann auf einer bemehlten
Fläche 1 cm dick ausrollen. Mit einem Kreisausstecher ca.8 cm große
Kreise ausstechen. In der Mitte nun noch ein Loch mit einem Kernausstecher
oder Deckel ausstechen.
Wer mag kann die Teiglinge nun noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Ansonsten Öl in einer Fritteuse oder hohen Topf erhitzen.
Sobald sich Blässchen um einen Holzlöffel bilden, welchen
man in das Öl hebt, ist das Fett heiß genug und man kann
parallel ca. 4 Donuts ausbacken.
Man sollte die Donuts nicht zu hell aus dem Fett nehmen,
damit man später keine rohen Donuts hat. Doch spätestens
bei der 2. Runde hat man den Dreh raus und weiß wann die
Donuts braun genug sind ;)

Die frittierten Donuts auf Krepppapier abtupfen und entweder
noch warm mit Zucker bestäuben (sonst hebt er nicht) oder
später/jetzt mit Zuckerguss bepinseln. Ansonsten kann man natürlich
die Donuts jetzt auch in Schokolade tauchen oder mit Zuckerperlen
bestreuen.

So frisch wie möglich essen! - Am nächsten Tag sind sie nämlich
bei weitem nicht mehr so gut ;)



Donnerstag, 18. Oktober 2012

Ciappe mit zweierlei Kräuterbutter





Habt ihr Nancys supersüßen Post schon gesehen?
Ach, als sie mir sagte, dass das Päckchen Nummer 2,
- jaaa leider Nummer 2 - das erste ist dank der Post in einem unglücklichen
Zustand angekommen... naja, lassen wir das lieber...
gut angekommen ist, ist mir schon mal ein Stein vom Herzen gefallen,
als ich dann auch noch von ihr versichert bekommen habe, dass es geschmeckt
hat, war ich schon ziemlich froh - doch als ich dann den Post angeschaut habe,
mit ihren tollen Bildern ...<3

Immer noch nicht angeschaut??  - na los geht's!!

Und da sie sich die restlichen Rezepte wünscht,
gibt's hier Part 2 meines Picknick-Pakets 2 ;D
Jaa... dieses Thema ist selbst zu diesem Zeitpunkt,
wenige Tage vor der nächsten Runde PamK immer noch nicht durch ;D

-den Fudge gab's hier schon-

Rezept:
    (Rezept von Kaddi)
170 g Mehl
30 g Hartweizengries
1TL Trockenhefe
120 ml lauwarmes Wasser
2 Prisen Salz (für den Teig)
2 TL Olivenöl (für den Teig)
3 TL Oregano, getrocknet
etwas Olivenöl (zum Bestreichen),
etwas Salz (zum Bestreuen) und dann Kräuter
nach Wahl zum Bestreuen (Rosmarin, Thymian, Oregano)

Zubereitung:

2 Prisen Salz mit Hefe und Wasser vermischen.
Mehl und Hartweizengries in eine Schüssel geben, eine Mulde
formen, getrockneten Oregano, zwei Teelöffel Olivenöl und die
Wassermischung hineingießen.
Von außen nach innen die Mischung zu einem nicht mehr klebrigen,
aber trotzdem noch weichen Teig verkneten. Teig mit einem Tuch
abdecken und dann eine Stunde gehen lassen.

Nach dem Gehen, Teig dünn ausrollen und mit Formen nach Wahl Cracker ausstechen.
Cracker mit etwas Öl bestreichen und mit Kräutern und Salz bestreuen.
Bei 200° im vorgeheizten Ofen ca. 8-10 Minuten backen.


Und was gab's dazu? Ajvar und Walnussbutter!

Für die gibt's aber keine richtigen Rezepte ;)
Für die Ajvar-Butter einfach Ajvar und Butter im Verhältniss 1:3 mit Knobi,
Rosmarin und Oregano, Salz und Pfeffer - und nach Belieben auch noch Chili vermixen.

Für die Walnussbutter eine Hand voll geröstete und abgekühlte! Walnüsse klein
hacken und mit einer Butter, die man zuvor mit Rosmarin und Knobi, Salz und Pfeffer
abgeschmeckt hat, vermischen.




Montag, 16. Juli 2012

Wespennest





Dieser Kuchen ist für mich einer der Kuchen, der weder Schokolade,
noch Keksteig benötigt, um mich glücklich zu machen.
Er ist wunderbar weich, hat dank dem Guss und den Rumrosinen
einen tollen Geschmack und man will einfach mehr...
So ist es auch nicht verwunderlich, dass nach dem Besuch, welcher gerade
mal aus 2 Personen bestand, nur noch 2 kleine Stücken übrig sind :-)

So will ich auch gleich das Rezept mit euch teilen:

Zutaten:

520 g Mehl
50 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
1,5 Tütchen Trockenhefe
150 ml Milch
2 Eier
100 g Butter
1 Prise Salz

100 g Rosinen, über Nacht in Rum eingelegt
40 g getrocknete Aprikosen, zusammen mit den Rosinen eingelegt
100 g Mandelstifte

75 g Puderzucker
1-2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Eier zusammen mit Butter, Zucker, Vanille-Zucker und Salz schaumig rühren.
Milch erwärmen, Hefe darin auflösen.
Mehl zusammen mit der Milch unter die Eiermasse rühren.
Mit dem Knethaken des Rührgeräts etwa 5 Minuten den Teig kneten,
dann den Teig mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort
3 Stunden gehen lassen. (ich lasse den Teig immer im Ofen gehen, wichtig
ist es nur, dass die Temperatur nicht 50° überschreiten darf)

Nach dem Gehen, den Teig auf Größe eines Gästehandtuchs ausrollen.
Die Rumfrüchte und die Mandelstifte auf den Teig verstreuen, dann den
Teig aufrollen.
Von der Teigrolle zwei fingerdicke Scheiben abschneiden.

Eine Springform aufbuttern.
Nun werden zuerst Teigscheiben am Rand der Springform gelegt, vom
Rand aus werden die Scheiben überlappend zur Mitte geschichtet.
Wer die Anleitung nicht versteht, unten ist eine Skizze.

Form in den 170° heißen Ofen schieben und 25 Minuten backen.
Danach auskühlen lassen.

Zitronensaft mit Puderzucker glatt rühren und auf dem Kuchen ungleichmäßig
verteilen.

  
 

Sonntag, 11. März 2012

Chocolate Swirl Brioche Buns




Seit dem ich einen Blog betreibe, ist nicht nur das Ausprobieren
von neuen Rezepten, um sie so schnell wie möglich in meinen
Blog zu veröffentlichen, zu einer Art Muss geworden, sondern
auch jeden Sonntag ein Sonntagssüß bei der Initiative Sonntagssüß
beizutragen.
Mir macht es jedes Mal unheimlichen Spaß durch die Bildergalerie
bei Pinterest zu schauen und dabei mir die Leckerein anderer Blogs
anzuschauen. So muss man den Sonntagssüß-Erfindern wirklich danken,
denn so eine Vielfalt an Sonntagsleckereien veerschiedener Blogs
kann man ansonsten nirgends sehen.

Diesen Sonntag war ich von dem Rezept von Shelly für Chocolate
Swirl Brioche Buns so begeistert, dass ich es unbedingt nach machen
wollte. Doch als ich heute morgen mir nochmal genauer das Rezept
durchlas, sah ich, dass der Teig über Nacht gehen hätte müssen.
Das wäre es dann wohl mit meinem Sonntagssüß gewesen ...
da ich aber trotzdem Chocolate Swirl Brioche Buns (...was für ein Name :D)
haben wollte, habe ich lieber ein anderes Teigrezept benutzt,
anstatt meinen Sonntag ohne Sonntagssüß zu vollziehen.
So musste dieses Brioche Rezept ran und die Füllung habe ich
in leicht abgewandter Form von Shelly übernommen.

Rezept:

250g Mehl
125g Butter
0,5 Pk. Hefe
60g Zucker
3 Eier
80ml Milch
1 Prise Salz

0,5 Tasse Milch
3 El Mehl
3 El Kakao
5 El gemahlene Nüsse
2Tl Butter
0,3 Tasse Zucker
1 Eiweiß

Zubereitung:

Die Butter zerlassen und die Milch erhitzen.
Mehl in eine Schüssel mit einer Prise Salz geben
und in eine Mulde die Hefe zerbröseln. Die Milch hinzufügen,
leicht mit dem Mehl verquirlen und eine halbe Stunde an einem
warmen Ort gehen lassen.

Dann die zerlassene Butter, Zucker und die Eier zum Vorteig
geben und zu einem Hefeteig verkneten.
Diesen dann gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat.


In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten.
Dafür die Milch erhitzen, die Butter hinzugeben und zerlassen
lassen. dann das Mehl, Zucker, 'Kakao, Nüsse und das Eiweiß
hineinrühren. Die Masse sollte andicken.
Auf ein Backpapier die Masse in Form von einem Rechteck.
(20x25cm streichen) Im Gefrierfach fest werden lassen.
 Die Füllung einfach aufbewahren und später auf den Teig verstreichen.

Den Hefeteig ausrollen.(50x20cm)
Nun die Schokoladenmasse in die Mitte des Hefeteigs streichen.
(auf eine Größe von 20x20cm streichen)
Nun geht's an Falten, das ist etwas aufwendiger.
Den Teig in die Mitte klappen, sodass das Schokoladenrechteck eingefaltet ist.
Dann den Teig etwas ausrollen. Den Teig von beiden Enden zur Mitte klappen und dann wieder
von den Enden zur Mitte klappen. Dann wieder ausrollen. Nochmal die Enden zur Mitte klappen, dann wieder die Enden zur Mitte klappen.
Besser und vorallem mit Bildern ist es bei Shelly erklärt. Den Teig wieder ausrollen, dann jedoch aufrollen.

Nun zu guter letzt Scheiben von der Rolle abschneiden und in eine
Muffinsform legen. Bei 160° 15-20 Minuten braun backen.


So und jetzt wie hat's geschmeckt? .- Enttäuschend. Es kann wirklich
daran liegen, dass ich ein anderes Teigrezept verwendet habe. Jedoch
war der Geschmack ziemlich neutral und wirklich fluffig war der Teig
auch nicht. Vorallem sah es bei Shelly sooo hübsch aus und bei mir
ist es überhaupt nicht so vielschichtig geworden. Stattdessen wurde
mein ganzer Teig ziemlich braun.

Fazit: Ich sollte es nochmal versuchen besser zu machen ;D