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Donnerstag, 13. August 2015

Nach Jamie Oliver: the healthiest salad i'll eat this week




Genug mit der Sommerpause! Bei Temperaturen über 30 Grad wird die
Küche zwar am liebsten großzügig umgangen, Jamies angeblich gesündester Salat der Woche 
konnte mich trotzdem dazu überzeugen, den Herd zumindest zum Rösten von Walnüssen 
und Avocadohälften anzuschmeißen. 

Wer mich kennt, der wird sich wundern, dass ich tatsächlich ein 
Gericht von Jamie Oliver nachkoche. Mir ist bewusst, dass es zwei Lager 
zu Jamie Oliver gibt: die hemmungslosen Anhänger, bei denen im Küchenregal
nicht weniger als 3 Exemplare seiner Kochbücher stehen dürfen und dann die 
Opposition, die die englische Version von Tim Mälzer lieber in seiner Heimat sehen,
anstatt seine Werke auf dem heimischen Küchentisch.

Mit Jamie und mir war es aus, seitdem ich eine Folge seiner Koch-Show "Jamie
at home", verfolgt hatte und der populäre TV-Koch tatsächliche den Rest seiner
 abgebissenen grünen Bohne zurück in den Kochtopf zu den anderen Bohnen warf.  
Seitdem werde ich mit Jamie und seinem.. nennen wir es "rustikalen" 
Zubereitungsmethoden nicht mehr wirklich warm und Berichte über Hygieneverhältnisse
in seinen Metzgereien lassen mich auch nur noch den Kopf müde schütteln.

Vielleicht oder gerade weil Jamie selbst in der Folge "FoodTube" auf seinem
youtube-Kanal nicht bei der Zubereitung zu sehen ist, hat mir das Rezept wirklich mal zugesagt.
 Das Rampenlicht überlässt er stattdessen der Kochbuch-Autorin Anna Jones, 
von der die Rezept-Idee auch stammt. Während ich die Rezepte von Jamie selbst, meist
bereits etwas langweilig finde, gibt er auf dem youtube-Kanal ein paar interessanten,
talentierten Menschen die Gelegenheit ihr Können einem breiteren Publikum zu zeigen.
So hat mich auch der französische Küchen-Chef Jean Imbert in seiner FoodTube-Folge
mit amüsanten Englisch wirklich begeistert! Reinschauen empfohlen!




Doch genug zu Jamie, endlich komme ich dazu die Gewinner von dem längst vergangenen
Gewinnspiel bekannt zu geben! Herzlichen Glückwunsch an die Himbeer- und 
Mango-Eisliebhaber Sarah und Mia he! Mia du bist die erste Siegerin und Sarah die
Zweite! Meldet euch bitte unter backtrinchen@web.de, damit der Versand nun schnell
von der Bühne läuft! :)



                            





Freitag, 19. Juni 2015

Asian Broccoli Salad - Sek fan!


Salat? - und das bei mir? Ja ihr seht tatsächlich richtig, auch das Backtrinchen muss 
ab und zu mal Vitamine zu sich nehmen. Doch keine Bange! Einen Salat Salat Salat, 
am besten ohne Dressing oder Topping muss man bei mir nicht befürchten.

Seitdem ich Vegetarierin bin, traue ich noch weniger als zuvor den Wok-Inhalten
der örtlichen China-Imbisse. Zu oft bekam man schon Geschichten, die einem 
die gebratenen Nudeln hochkommen ließen, erzählt. 
Deshalb liegt meine letzte China-Box Bestellung schon einige Jahre zurück. 
Nichtsdestotrotz kann ich noch in Erinnerungen von Hähnchenspießen mit Erdnusssauce 
schwelgen und wünschte mir bereits zu damaligen Zeiten, einen Chinesen finden zu können, 
der tatsächlich Brokkoli zu seinem Hähnchenspieß mit Erdnusssauce serviert. 

Der Hähnchenspieß ist bei mir kein gefragtes Thema mehr, die Kombi
aus Brokkoli und Erdnuss liebe ich jedoch auch heute noch. 
So ist es auch keine große Überraschung gewesen, dass dieser Salat auf Gefallen
meinerseits stößt. Ein Sattmacher Salat, der durch die Erdnüsse nicht unbedingt 
zur kalorienarmen Sorte gehört, jedoch wirklich lecker ist und mit seinem lauwarmen 
Auftreten auch durchaus Abwechslung zu sonstigen Salaten bietet.



Rezept:
(2 Portionen)

1 Brokkoli (500g)
1 Tasse Edamame
50g Erdnüsse

1/2 Zwiebel
2 El Erdnussmus
1,5 El Sesamöl
150ml Wasser
2 Tl Sojasauce
(1 Tl Honig/ Agavendicksaft)
Salz, Pfeffer

nach Belieben noch gerösteten Sesam

Zubereitung:

Den Brokkoli putzen und die Röschen abschneiden. 
In einem Topf mit kochendem, gesalzenen Wasser die Röschen 2-3 Minuten kochen,
anschließend die Röschen in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken, sodass der 
Garprozess gestoppt wird und der Brokkoli seine schöne grüne Farbe behält.

Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden. 
In einer Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen. Die Zwiebelstücke darin anbraten.
50 Gramm Erdnüsse hinzufügen und ein wenig mitrösten.
Sobald die Erdnüsse etwas Farbe annehmen, mit Wasser ablöschen.
Die Sojasauce und das Sesamöl hinzufügen und einköcheln lassen.
Wer gerne eine süßliche Note im Dressing hat, kann zu der Sauce noch 
einen Teelöffel Honig oder Agavendicksaft geben und mit einköcheln lassen.
Die Sauce einige Minuten einköcheln lassen, bis sie der Konsistenz entspricht,
wie man gerne Salatsaucen hat. Ist sie etwas zu sehr eingekocht, kann man durch
etwas Milch die Sauce wieder retten.
Zum Schluss mit Salz, Chili und Pfeffer die Sauce abschmecken.

Die Edamame mit dem abgeschreckten Brokkoli in einer Schüssel mischen.
Kurz vorm Servieren die Sauce über das Gemüse verteilen.





PS: Nein, Sek fan, war keine Beleidigung eines hämischen Tätowierers, 
stattdessen ganz einfach: Guten Appetit! ... oder "Reis essen", wenn man 
es wörtlich nimmt - doch heute bleibt's bei Salat!



Ich und solch gesunde Salate? Wer sehen möchte warum 
auch ich einmal den gesunden Pfad wähle:

Dienstag, 20. Januar 2015

Selbstgemachte Spinat-Quesadillas / Spinat-Wraps


Tortillas, Quesadillas, Enchiladas, Fajitas - kennt ihr das? 
Ein Blick in die Speisekarte beim Mexikaner und man versteht nur noch Spanisch Bahnhof. 
3 Jahre Spanisch lernen haben bei mir dann doch nicht gereicht, schaue ich in die  Speisekarte beim Mexikaner, fühle ich mich noch immer wie im Dschungel. 
Einem Dschungel aus Fajitas und Quesadillas. 
So entwickelt sich jede Bestellung dann doch mehr zum Russian Roulette, was für ein Gericht sich denn letzendlich hinter dem Namen aus vielen "ll" und "chs" entpuppt, als dass man sich aus vollem Bewusstsein dazu entschieden hat.  

Für wenigstens einen kleinen Lichtblick sorgt nun dieses Rezept bei mir : 
Das Geheimnis um die Quesadillas ist für mich gelüftet! 
Gefüllte, in der Pfanne angebratene dünne Tortilla-Fladen -
das sind die Quesadillas, wie sie gegessen und geliebt werden.

Wie der Name bereits verrät - und das Aussehen nochmals bestätigt, versteckt sich bereits in meinem Tortilla-Fladen-Teig der Spinat. Wer Bedenken hat, sich an das Brot-Selbermachen heranzutrauen, den kann ich nur beruhigen: 
Der Brotteig beinhaltet keine Hefe, somit muss man die Zutaten für den Teig wirklich nur alle miteinander zusammenkneten, ausrollen und in der Pfanne braten - das ist der ganze Zauber um die Weizenfladen. - ihr seht: "You won't get in trouble with Tortillas!" 





Rezept:
1,5 Tassen TK-Spinat
3 Tassen Mehl 
3 El Öl
1 Tl Salz


Für die Quesadillas:
Mozarella
Tomaten
Avocado 
Basilikum-Blätter
Pesto

Für die Tortillas:
Salat
Tomaten
Champignons
nach Wunsch gegrillter Tofu/ Hühnerbrust
Guacamole oder Joghurt-Dip



Zubereitung:

Den TK-Spinat idealer Weise im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen 
- Kurzentschlossene sollten den Spinat im Topf mit etwas
Wasser langsam erwärmen, jedoch darauf achten, dass sie letzendlich nur mit 
1,5 Tassen Spinat weiter arbeiten, da der Teig sonst klebrig wird.

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, in welche dann das Salz und das Öl gegeben werden.
Spinat mit in die Mulde geben. Mehl vom Rand mit in die Mulde nehmen und langsam         
anfangen alle Zutaten miteinander zu verkneten. Immer mehr Mehl vom Rand mit zum Teig 
nehmen, bis alle Zutaten letzendlich miteinander verknetet sind. Der Teig sollte am Ende 
elastisch und nicht mehr klebrig sein. Bemerkt man, dass diese Konsistenz mit drei Tassen 
Mehl noch nicht erreicht ist, so fügt man noch zusätzliches Mehl hinzu, bis der Teig nicht 
mehr klebrig ist. Pflaumengroße Teigbälle vom Teig abnehmen, diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen.
Die dünn ausgerollten Teigstücke ohne Fett darin auf beiden Seiten leicht bräunlich anrösten. 
Bis zur Verarbeitung/ Verzehr die Tortillas mit einem befeuchteten Handtuch abdecken, 
damit sie weich bleiben.

Für die Quesadillas die Tomaten halbieren, vom Strunk entfernen und dann in Streifen 
schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Schale von dem Avocado-Fruchtfleisch abziehen.
Die Hälfte eines Tortilla-Fladens mit den in Streifen geschnittenen Zutaten belegen. 
Wer mag, kann natürlich zusätzlich noch andere Zutaten mit in die Quesadillas legen. 
Über die Zutaten noch Pesto, Basilikum-Blätter und nach Belieben Salz verteilen. 
Die unbelegte Tortilla-Hälfte auf die Belegte klappen und die Quesadilla dann in der 
Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis der Fladen außenrum braun und 
knusprig erscheint. 

Wer eher mit den Spinat-Wraps liebäugelt, der putzt einfach Salat und die restlichen 
Gemüse, die er gerne in dem Wrap hätte, entkernt sie gegebenenfalls und schneidet sie
in kleine Stücke. 
Gegebenenfalls Tofu oder Hühnerbrust in Streifen schneiden, würzen und in Öl anbraten. 
Auf die Spinat-Tortillas Guacamole oder einen Dip streichen und Salatstücke darauf verteilen.
Restliche Wunsch-Zutaten auf den Salat verteilen, jedoch darauf achten, die Wraps nicht 
zu voll zu belegen, damit man die Wraps noch aufrollen kann. 



Und, seit Ihr eher ein Wrapper oder ein Quesadilla-Liebhaber? 
Stört es euch wenn die Fladen einen Eigengeschmack haben oder mögt ihr die Kombi aus
verschiedenen Geschmäckern?

Donnerstag, 30. Mai 2013

Mini-Pavlova




Mal wieder gab es für euch eine ganze Woche nichts Neues 
auf meinem Blog - vielleicht schaffe ich es endlich im dritten Blogjahr 
auch mal meine Vorsätze umzusetzen ;D
Eigentlich hatte ich sogar für die Woche Posts vorbereitet,
hätte meine Internetflat so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe, 
hätte ich euch also schon früher mit Rezepten versorgen können.

Bevor ich nach Berlin gefahren bin, hatte ich bereits die Mini-Pavlova gemacht.
Ich hatte sie auf Pinterest entdeckt - und bei diesem Bild kann man doch schwer nein sagen!
Eigentlich wollte ich auch rosa Pavlovas machen, jedoch hat sich die Farbe der Masse leider
während des Backens verloren. Ich hatte im Vorhinein nicht zu viel
Lebensmittelfarbe verwenden wollen, weil ich keine knallpinke, sondern
eher pastellfarbene Pavlovas haben wollte, wer also farbige Pavlovas haben
möchte, sollte nicht zu sparsam mit den Lebensmittelfarben sein!


Rezept:

2 Eiweiß
140 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
0,5 TL Speisestärke
0,5 TL Essig
nach Belieben Lebensmittelfarbe

200 ml Sahne
200g Beeren (Sorte nach Wahl)



Zubereitung:

Eiweiß in einer fettfreien Schüssel mit einem Rührbesen anschlagen,
bis es anfängt dick zu werden, langsam den Zucker und Vanille-Zucker 
einrieseln lassen, dabei das Eiweiß weiter steif schlagen.

Eischnee schlagen bis er fest ist, dann den Essig und die 
Speisestärke unter die Masse heben, wer mag, kann jetzt noch Lebensmittelfarbe hinzufügen,
 am Schluss noch einmal mit dem Rührgerät die Masse kurz durchschlagen.

Backofen auf 180° vorheizen.

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
In die Mulden der Muffinform nun Nester spritzen,
die Nester können ruhig rand hoch sein, sollten jedoch
in der Mitte ein Loch haben, damit man die Pavlova später gut füllen kann.

Den Backofen auf 90° runterschalten und die Pavlovas ca. 35 Minuten backen.
Sie sollten keine Farbe bekommen, außen jedoch knusprig werden und innen
noch einen leicht weichen Kern haben.

Nach der Backzeit die Pavlovas bei geöffneter Backofentür auskühlen lassen.


Die Sahne steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen und die völlig ausgekühlten
Pavlovas in der Mitte mit der Sahne füllen.
Noch mit Beeren garnieren und dann genießen.


Egal wie satt man ist, Pavlovas gehen immer!
Da sie nur aus Baiser, Sahne und Beeren bestehen, liegen die Pavlovas einem 
nicht schwer im Magen und sind somit besonders jetzt im Frühling und Sommer perfekt 
als Abschluss eines leichten Mittags oder Begleiter zum Kaffee.








Dienstag, 26. Februar 2013

Baked Avocado


Avocado wird hier in Deutschland ja noch nicht all zu oft
gebacken oder gegrillt serviert, während es auf amerikanischen
Plattformen nur davon wimmelt - 
nachdem ich es doch ein paar Monate aufgeschoben hatte,
diesen Trend umzusetzen, wurde er heute endlich verwirklicht,
besonders für Avocados, die ansonsten noch nicht den 
Reifegrad eines tollen Geschmacks erreicht haben, ist dieses
Gericht super, da die Avocado durch das Backen natürlich weicher wird.
Das Essen ist schnell zubereitet und bringt zusammen mit einem Salat
eindeutig einen ordentlich Vitaminkick in den derzeit weißen Alltag 
- bei all dem Schnee ;D

Daher ist das Gericht auch wie geschaffen für die Cucina rapida von
"Man kann's essen!", bei der ich schon viel zu lange nicht mehr mitgemacht hatte!

So komm ich also genau so schnell zum Rezept wie es wahrscheinlich zur Zubereitung braucht!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de
Rezept:

(für 2 kleine Portionen)
1 Avocado
1/2 Kugel Mozarella
1 Hand Rucola
5 Kirschtomaten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Fleur de Sel
(Pinienkerne)

Zubereitung:
Die Avocado halbieren und den Kern entnehmen.
Das Loch, welches der Kern gebildet hat, mit einem Löffel vergrößern.
Das ausgekratzte Avocadofleisch kann mit zur Füllung gegeben werden.

Den Mozarella klein würfeln, Rucola einmal quer durchschneiden,
Knoblauchzehe klein hacken und Kirschtomaten vierteln.
Alles mit dem Avocadofleisch und Olivenöl mischen und mit Salz
würzen. 

In die Avocadohälften nun mit einem Messer Quadrate einritzen.
Die abgeschmeckte Füllung nun in die Avocadomulde füllen.
Wer mag kann jetzt noch Pinienkerne über die Mulde streuen.

Bei 220° 10 Minuten backen, bis der Käse braun gebacken ist.

Avocadohälften warm mit Baguette und einem Salat servieren.



Sonntag, 18. November 2012

Gemüse Curry mit gebratenem Nusstofu


Habt ihr euch mal gefragt, warum es auf meiner Seite nie Fleisch gibt?
Nein?
-Verständlich.
Immerhin gibt's hier sowieso kaum Hauptmahlzeiten
- jedenfalls, wenn man die kalorienbombastischen Cupcakes, die von
ihrem Nährwert alle Mal eine Hauptmahlzeit ausfüllen würden, nicht
dazu zählt ;D

Ich bin seit 1,5 Jahren Vegetarierin. - ich weiß, dass ist wahrlich nicht lange
- doch irgendwann fängt jeder ja mal an ;)
Jedoch muss ich sagen, dass ich am Anfang noch Fisch gegessen habe und deshalb
"nur" eine Pesctanerin war - "was?!" - fragt ihr euch jetzt bestimmt ;D
Wenn euch das Thema näher interessiert, dann klickt doch mal *hier* drauf,
da werden die Unterschiede zwischen den einzelnen Vegetarier-Typen erklärt ;)

"Warum?", das ist eine der ersten Reaktionen, wenn ich sage, dass ich Vegetarierin
bin - und wenn nicht warum, dann zu mindestens "oh man, das könnte ich nicht!"

Vor 5 Jahren hätte ich das Gleiche gesagt ;D - das zeigt, dass es einzig und
allein Gewohnheit ist. Ich denke die Tatsache, dass mitlerweile 10% der Deutschen
sich vegeatisch ernähren, beweist, dass es nicht sooo schlimm sein kann
auf Fleisch zu verzichten - denn diese 9 Millionen essen bestimmt nicht alle
kein Fleisch, weil sie sich so gerne geißeln ;D
Auf Fleisch verzichten, ist heutzutage völlig okay - sollte es jedenfalls sein  -
es gibt so viele Gerichte, die auch ohne Fleisch fantastisch schmecken,
gesund und vor allem abwechslungsreich sind ! - Vegetarier sind keine Grasfresser!
Und müssen sich auch nicht nur von Spaghetti mit Tomatensauce und Salat ernähren.
Klar, in manchen Dingen muss man als Vegetarier etwas mehr Kreativität
einbringen und auf manche Dinge muss man verzichten, doch das ist keine Qual ;D

Ich möchte hier keinen bekehren - denn es gehört nicht jeder Vegetarier
zu der Schiene, die am liebsten die ganze Welt zu Vegetariern umpolen
wollen und die ganzen Tiere aus den Schlachtbetrieben holen ;)
Ich lebe mit zwei Fleischessern in einem Haushalt - Toleranz ist da
oberstes Gebot - also stempelt Tofu und co. nicht gleich ab, sondern
probiert's mal!
Das Curry ist hier im Vordergrund, sodass der "Geschmack" vom Tofu
- wenn er für manche Leute besteht ;D - nicht die Hauptrolle spielt.
Es ist einfach die Kombination aus dem knusprigen Nusstofu und dem scharfen,
leicht orangigen Gemüse-Currys was das Essen so gelungen macht.






Rezept für mein Gemüse Curry mit Nusstofu:

für mein selbstgemachte rote Currypaste:
(man braucht nur einen Teil davon)

4 TL Öl
2 TL Tomatenmark
4 Chilis, entkernt
3 Knoblauchzehen
Abrieb von einer Orange
1 Stängel Koriander oder/und Thai-Basilikums
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

2 Karotten
8 Zuckerschoten
3 EL Erbsen
50g Mungobohnensproßen
5 Champignons
3 getrocknete Shiitake
2 Frühlingszwiebeln
1 große Tomaten

Sojasauce
1 EL Sesamöl
1/2 Dose Kokosmilch

nach Belieben noch Erdnüsse oder Cashewnüsse zum Drüberstreuen
nach Belieben Reis

Zubereitung:

Für die rote Curry-Paste müssen die Zutaten eigentlich
alle einfach nur miteinander püriert werden.
Am besten schneidet man den Koriander vorher etwas klein,
genau so wie den Knoblauch und die Chilis.
Wenn man die Zutaten zusammen fein püriert hat, füllt man die Paste
am besten in ein Gläschen mit Schraubdeckel, da die Paste zu viel
für eine Portion ist, durch den Knoblauch jedoch recht Geruchsintensiv ist,
man es aber so prima im Kühlschrank aufbewahren kann.


Karotten schälen und in feine Stifte schneiden.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Shitake in etwas Wasser einweichen.
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Tomate in Würfel, Strung vorher entfernen.

Tofu in Scheiben schneiden, diese sollten etwa einen halben, bis einen
Zentimeter dick sein, da sie sehr knusprig werden sollen.

Nun geht's ans Braten.

Eine kleine Pfanne erhitzen, so viel Öl hinzufügen, bis der Pfannenboden
bedeckt ist, den Tofu darin knusprig braun braten.
Tofu aus der Pfanne nehmen, Salz über die Scheiben streuen und 
warm halten oder später erwärmen.

Eine größere Pfanne erhitzen, Öl hinzufügen und dann die
Karottenstifte 3 Minuten unter rühren anbraten.
Champignons hinzufügen und 2 Minuten weiter braten.
Dann die Zuckerschoten mitbraten, nach 2 Minuten gibt man
schließlich die Erbsen und Frühlingszwieblen hinzu.
Nach 3 Minuten gemeinsamen Bratens hebt man die Sprossen unter,
brät eine Minute und gießt mit Kokosmilch auf.
Hitze niedriger stellen.
Shitake dazu geben, genau so wie die Tomatenwürfel, das Sesamöl und 2 Teelöffel
der roten Curry-Paste - am besten gibt man anfangs weniger der Curry-Paste
hinzu, nicht dass es am Ende zu scharf wird, später kann man ja noch nachwürzen.

Bei niedriger Hitze Soße einköcheln lassen, bis die gewollte Sämigkeit erreicht ist.
Schlussendlich mit Sojasauce, Curry-Paste und Sojasauce abschmecken.

Gemüse-Curry mit Tofu servieren, wer mag kann jetzt ein paar Cashewnüsse über
das Ganze streuen und Reis dazu essen.

"Sek fan", kann ich da nur sagen ;)













Donnerstag, 13. September 2012

Pasta aglio e olio mit Tremoços und Rösttomaten


Tremoços was ist denn das?!
Tja, die Frage habe ich mir ausnahmsweise mal nicht erst stellen müssen,
als ich die kleinen leckeren Dinger im Laden entdeckt habe.
Kennengelernt habe ich sie nämlich bei meiner Tante,
welche einen Portugisen als Mann hat.

Denn Tremoços ist portugisisch, würde man es auf Deutsch übersetzen,
dann sind es ganz einfach Lupinenkerne, welche in Salzlake eingelegt sind.
Normalerweise - oder eigentlich IMMER und NUR werden diese als Snack
in portugisischen Bars gegessen. Ich finde sie klasse, da sie wirklich ein
super gesunder Snack sind und eine perfekte Alternative zu Chips!
-Meinerseits jedenfalls-, denn da sie zu Hülsenfrüchten gehören, sind sie eine
tolle Eiweißquelle und die ist perfekt für Vegetarier und Veganer!
- oder einfach Leute, die wenig Fleisch, Fisch oder sonstige Hülsenfrüchte
wie Bohnen und Linsen essen.

Noch am selben Tag, als ich sie probiert habe, habe ich überlegt, wie toll
sie nicht in einem vegetarischen Döner oder eben - genau in Pasta passen
würden - und heute wurde es endlich gekocht.
Ganz schnell - eben cucina rapida ;D - wird die Pasta gemacht und ist
dann ratz fatz ein gesundes Mittag. - Mal 'ne gut Alternative zur normalen
Spaghetti aglio i olio.

Also ab damit zur cucina rapida!
Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de







Zutaten:
(2Portionen)

150 g Pasta
2 kleine Knobizehen
1/2 Chili
4 EL Rosmarinöl
300g Kirschtomaten
200g  Tremoços, abgetropft und abgewaschen
1 Kugel Mozarella
Oregano und Salz

Zubereitung:

Pasta in Salzwasser al dente kochen.

Tremoços andrücken und schälen.

Eine Knobizehe halbieren, die andere klein hacken.
Chili ebenso klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen, wenn sie heiß ist ein Esslöffel Öl und
die halbierte Knoblauchzehe und Oreganozweige hineingeben.
Kirschtomaten hinzufügen und anschmoren.
Nach ca. 3 Minuten bei hoher Hitze ausschalten und
Pfanne auf warmer Platte stehen lassen.
Tremoços hineingeben und stehen lassen.

Wenn die Pasta fertig ist, die Tomaten und Tremoços
in ein Schüsselchen geben, darauf achten, dass der
Bratensaft in der Pfanne bleibt. Halbierte Knobizehe
entfernen.

Chili und gehackte Knoblauchzehe stattdessen zusammen mit dem
restlichen Chili-Öl in die Pfanne
geben und kurz anbraten. Hitze ausstellen.

Fertige Pasta abgießen und in die Pfanne geben.
Mit Salz und Oregano abschmecken.
Durchmischen und auf die Teller verteilen.

Tomaten-Tremoços Mischung auf die Pasta drappieren.
Mozarella-Kugel über die Pasta zupfen.

Meiner Meinung würde die Pasta als abgekühlter
Salat fast besser schmecken.
-Naja nächste Runde, nächstes Glück ;D





Samstag, 25. August 2012

Tomaten-Bohnen Salat mit Brotchips

Diesen Monat scheint es, als hätte so gut wie jedes Blog-Event mit dem Thema Tomaten
zu tun - nagut Ninas "Gegensätze ziehen sich an", muss man nicht unbedingt mit
Tomaten in Verbindung bringen, doch morgen werdet ihr sehen, dass auch
das Thema problemlos mit Tomaten funktioniert - oder Uwes Cookbook of
Colours mit der Farbe rot - das schreit derzeit doch regelrecht nach Tomaten!!! 

Doch heute gibt's erstmal  für den Gärtnerblog einen leichten Salat,
sowohl die Kräuter, die Bohnen als auch die Tomaten sind dafür frisch
aus dem Garten in die Küche gewandert.

Garten-Koch-Event August 2012: Tomaten [31.08.2012]

Im rohen Zustand sahen die Bohnen noch sehr hübsch aus,
doch nach dem Kochen haben sie leider ihre Farbe verloren,
doch das hat dem Geschmack natürlich keinen Abbruch getan.

Zutaten:                                                                                
(für 2 Personen)

1 Tasse gekochte weiße Bohnen
4 große Tomaten
2 EL gutes Olivenöl + 2 EL für die Brotchips
1 Knoblauchzehe
2 TL frischen Majoran
3 Zweigchen Oregano
1 TL Estragon
1 Frühlingszwiebel
Salz und Pfeffer
1 Brötchen

Zubereitung:

Den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln klein hacken.
Von den Tomaten den Strung entfernen, dann klein schneiden.
Blättchen vor den Oregano und Majoran Zweigchen abzupfen
und zusammen mit dem Estragon klein schneiden.

Brötchen in dünne Scheiben schneiden.
Diese mit 2 EL Öl bepinseln, mit etwas Meersalz bestreuen und
dann im Backofen ca. 15-20 Minuten bei 180° backen, bis die Chips
goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Kräuter, Frühlingszwiebel und Knoblauch mit Öl verrühren, mit Salz
und Pfeffer würzen.

Tomaten mit Bohnen mischen, Dressing darüber schütten und durchmischen,
nun den Salat abschmecken.

Brotchips auf einem Teller legen und Salat darauf anrichten.



Sonntag, 13. Mai 2012

Mozarella-Carpaccio mit Petersilien-Minz Pesto und Tomaten-Pfirsich Salat



Der Titel ist bestimmt so lang, wie der Abstand, in dem ich nicht mehr
gebloggt habe   *__*  ,
doch jetzt kommt eeeendlich mal wieder ein Post von mir.
Letzte Woche ist mein Laptop kaputt gegangen, außerdem wurden
sehr viele Prüfungen geschrieben, was der Grund für den langen
Abstand zwischen dem letzten Post und diesem sind.
Aber in dieser Zeit konnte ich mir mal wieder mehr Ideen holen,
was ich denn so ausprobieren könnte und so bin ich zu diesem
abnormanisch tollen Salat gekommen!

Die Idee Pfirsiche mit Tomaten zu kombinieren habe ich von e&t
geklaut, (genaue Quelle finde ich nicht, wäre jedoch jetzt auf meinem
kaputten Laptop abgespeichert gewesen .. grrr...)
Kombiniert wurde der Salat mit Fetaspießen, doch diese fand ich irgendwie
doch zu langweilig,
so entschied ich mich dafür, lieber meine eigene Version zu basteln.

Normalerweise mag ich ja generell kein Obst in salzigen Speisen,
doch ich dachte, Tomaten sind ja relativ fruchtig, so wäre der Unterschied
zwischen Tomaten und Pfirsichen eigentlich auch nicht zuu groß ..
- Naja.. :D Auf jedenfall hat mich die Kombi überzeugt ;D !!

Der Salat ist wunderbar frisch und leicht, dass bedeutet also für mich,
dass es ein perfekter Sommersalat ist, der bei mir schon jetzt unter
die Lieblingssalate gewandert ist.

Rezept:
(für 1 große Portion)

1 Kugel Büffelmozarella
1/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Minze
2 EL Olivenöl
10 g Pinienkerne

2 kleine oder 1 großer Pfirsich/e
2 Tomaten
Majoran, Salz & Pfeffer

ein Paar Blätter Rukola

Zubereitung:

Den Büffelmozarella in sehr dünne Scheiben schneiden,
dies geht am Besten, indem man den Mozarella vorher kurz
ins Gefrierfach legt oder man macht es wie beim echten
Carpaccio, das man nach dem Schneiden nochmal bearbeitet.
Den Mozarella würde ich jedoch eher zwischen zwei
Alufolien mit einem Nudelholz dünner rollen, anstatt ihn mit einem
Fleischhammer zu traktieren :D

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett braun anrösten.
Petersilie und Minze waschen und dann mit Olivenöl und Pinienkernen
pürieren. Salz und Pfeffer nach Geschmack dazu geben.

Die Haut von den Pfirsichen abziehen. (am Besten geht das wie bei
Tomaten, kurz heißes Wasser drüber und dann abziehen)
Dann die Pfirsiche und Tomaten klein würfeln und mischen.
Den Salat mit etwas Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.

Den Salat in die Mitte eines Tellers geben, Mozarellascheiben um den
Salat legen, Pesto auf dem Mozarella verteilen und nach Belieben
Rukolablätter noch auf den Teller verteilen.

Voilá ein Sommerlieblingsgericht!



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Nachtrag:
Woran lag's nur, dass ich den Link nicht finden konnte?
Vielleicht daran, dass es gar nicht e&t war, wo ich die Idee
bekommen hatte :D - hier kann man sich das Rezept von lecker anschauen.