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Dienstag, 15. September 2015

Sticky Bun Chia Seed Pudding


Allein vom Anschauen karamellisierter Walnüsse schießen dem ein oder 
anderen wohl sofort Erinnerungen an Zahnschmerzen und zu lang 
hinausgeschobene Zahnarztbesuche in den Kopf. Genau solche Assoziationen
provoziert zorra vom Kochtopf derzeit aber auch gerade zu mit ihrem Blog-Event heiß&kalt, 
denn gefragt sind genau solche Rezepte, die die Blomben in Gedanken rufen 
und den Verzehr köstlicher Speisen zur Tortur machen können - gefragt sind heiße und/oder
eiskalte Speisen oder Getränke. 

Blog-Event CXII - Heiss & Kalt (Einsendeschluss 15. September 2015)

Mit  meinem Chia-Pudding erwische ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, da er nicht nur am
Abend vorher vorbereitet werden kann und am Morgen gekühlt aus dem Kühlschrank genommen werden darf, sondern anschließend direkt mit heißen karamellisierten Walnüssen genossen wird. 
Somit eine wahre Herausforderung an die Zähne, die sich nicht nur an den Karamell der Walnüsse
erfreuen dürfen, sondern gleichzeitig auch mit den Temperaturunterschieden klar kommen müssen. 
Um Zahnschmerzen vorzubeugen verlost zorra freundlicherweise mit elmex zusammen 10 Zahnpflege-Pakete - bei dem Event mal vorbei zu schauen lohnt sich also!


Mein Chia Pudding soll übrigens nicht nur an die Körnerfresser und Gesundheitsfanatiker unter
euch gerichtet sein, sondern wirklich mal ein Chia Pudding sein, der kulinarisch und nicht nur 
anhand seiner Vitamingehalte es zu überzeugen vermag! Denn trennt man sich einmal von seinen Vorurteilen und den Hype-Abneigungen, so kann man Chia durchaus zu Genießen lernen!








Donnerstag, 13. August 2015

Nach Jamie Oliver: the healthiest salad i'll eat this week




Genug mit der Sommerpause! Bei Temperaturen über 30 Grad wird die
Küche zwar am liebsten großzügig umgangen, Jamies angeblich gesündester Salat der Woche 
konnte mich trotzdem dazu überzeugen, den Herd zumindest zum Rösten von Walnüssen 
und Avocadohälften anzuschmeißen. 

Wer mich kennt, der wird sich wundern, dass ich tatsächlich ein 
Gericht von Jamie Oliver nachkoche. Mir ist bewusst, dass es zwei Lager 
zu Jamie Oliver gibt: die hemmungslosen Anhänger, bei denen im Küchenregal
nicht weniger als 3 Exemplare seiner Kochbücher stehen dürfen und dann die 
Opposition, die die englische Version von Tim Mälzer lieber in seiner Heimat sehen,
anstatt seine Werke auf dem heimischen Küchentisch.

Mit Jamie und mir war es aus, seitdem ich eine Folge seiner Koch-Show "Jamie
at home", verfolgt hatte und der populäre TV-Koch tatsächliche den Rest seiner
 abgebissenen grünen Bohne zurück in den Kochtopf zu den anderen Bohnen warf.  
Seitdem werde ich mit Jamie und seinem.. nennen wir es "rustikalen" 
Zubereitungsmethoden nicht mehr wirklich warm und Berichte über Hygieneverhältnisse
in seinen Metzgereien lassen mich auch nur noch den Kopf müde schütteln.

Vielleicht oder gerade weil Jamie selbst in der Folge "FoodTube" auf seinem
youtube-Kanal nicht bei der Zubereitung zu sehen ist, hat mir das Rezept wirklich mal zugesagt.
 Das Rampenlicht überlässt er stattdessen der Kochbuch-Autorin Anna Jones, 
von der die Rezept-Idee auch stammt. Während ich die Rezepte von Jamie selbst, meist
bereits etwas langweilig finde, gibt er auf dem youtube-Kanal ein paar interessanten,
talentierten Menschen die Gelegenheit ihr Können einem breiteren Publikum zu zeigen.
So hat mich auch der französische Küchen-Chef Jean Imbert in seiner FoodTube-Folge
mit amüsanten Englisch wirklich begeistert! Reinschauen empfohlen!




Doch genug zu Jamie, endlich komme ich dazu die Gewinner von dem längst vergangenen
Gewinnspiel bekannt zu geben! Herzlichen Glückwunsch an die Himbeer- und 
Mango-Eisliebhaber Sarah und Mia he! Mia du bist die erste Siegerin und Sarah die
Zweite! Meldet euch bitte unter backtrinchen@web.de, damit der Versand nun schnell
von der Bühne läuft! :)



                            





Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Samstag, 4. April 2015

Easter Bunny Bum Carrot Cupcakes




Eine letzte Kalorienbombe muss ich euch natürlich noch vor Ostern
vorstellen. Diesmal waren keine Frosting-Künste vonnöten, alles wurde
geschickt unter Kuchenbröseln versteckt.
Innerhalb der drei Jahre, die Backtrinchen mitlerweile schon online ist, könntet
ihr bemerkt haben: Fondant - findet man hier nicht unbedingt.

Genau so wie meine restlichen feligranen Fähigkeiten ist mein Geschick
mit Fondant nicht all zu groß ausgeprägt. Daher könnt ihr euch denken, dass ein Kuchen, 
welcher österlich ausschaut - und das ganz ohne Marzipan oder Fondant
dafür zu benötigen - mir schon von vornherein sympatisch ist.

Zwar passt ein Carrotcake prima zum Thema Ostern, jedoch habe ich für all die
Karottenkuchen-Verhasser oder Nussallergiker auch eine Version in petto, welche ich euch 
produzieren zwar keine genaue Kopie von meiner Variante, sind jedoch 
eine durchaus schmackhafte, andere Variante für diese kleinen "Hasenhügel".

Jetzt will ich jedoch noch von euch wissen:
Wie muss euer Osteressen sein? Klassischer Hefezopf oder neumoderne Backwerke?

Rezept:
 (für 8 Cupcakes)

1 Schachtel Raffaelos
100g weiße Kuvertüre
rote Lebensmittelfarbe/ rote Lebensmittelfarbstifte
2 El Backkakao

200g Sahne

1/2 Tasse Zucker
1/3 Tasse Öl
1/4 Tasse Joghurt
1 Ei
1 Tasse Mehl
1 Tl Natron
1 Pk.Vanille-Zucker
1/2 Tasse Walnüsse
1 Tasse Karotten (geraspelt)
1/4 Tl Zimt
Schale 1 Zitrone
1 Prise Salz

Zubereitung:

Walnüsse sehr fein hacken.
Zucker mit Öl, Joghut, Vanille-Zucker, Salz, Zimt, dem Zitronenabrieb,
einer Prise Salz und dem Ei verquirlen.
Mehl mit dem Natron vermischen. Zusammen unter den Teig rühren.
Zum Schluss noch die Walnussbrösel und die Karottenraspeln unter den Teig heben.
Teig auf 9-10 Muffinmulden verteilen.

Bei 170° 15 Minuten goldbraun backen.

Zwei der fertigen Muffins klein bröseln. Den Backkakao unter die Brösel mischen.
Der Kuchen ist so moistig, dass die Brösel eigentlich von alleine zusammenhalten
sollten, sodass man kleine Kugeln formen kann. Notfalls etwas flüssige
Butter zu den Kuchenbröseln geben um etwa kirschkerngroße Kugeln für den
Hasenbommel (?) formen zu können.
8 Bommel aus den Krümeln formen - die restlichen Krümel werden als "Erde" benötigt!

Die weiße Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad zerlassen.
Die Hasenbommel in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und dann auf ein Backpapier legen.
Die Mini Cake Pops im Kühlschrank erkalten lassen solange man die Hasenpfoten fertigt.

Für die Hasenpfoten ca fingernagelgroße, (birnenförmige?) Schokoladenplatten aus
der geschmolzenen Schokolade spritzen.
Es sollte jedoch noch ca ein Teelöffel weiße Schokolade zurück gehalten werden.
Die Schokoladentatzen im Kühlschrank fest werden lassen.
Die festgewordenen Hasenbommel mithilfe von jeweils einem Tupfer weißer Kuvertüre
an die Raffaelo-Kugeln befestigen. Im Kühlschrank erkalten lassen.

Die Sahne steif schlagen. Wer mag kann sie noch mit Zucker und Vanille abschmecken.

Auf jeden abgekühlten Muffin ca 1-2 Esslöffel Sahne verteilen und zu einer Haube formen.
Über die Sahnehaube die Kuchenbrösel streuen.

Die hartgewordenen Tatzen mit dem Lebensmittelfarbstift drei Zehen und einen Ballen verleihen.
Wer Lebensmittelfarbe nutzt, muss für diesen Schritt nochmals weiße Kuvertüre schmelzen,
diese mit der Lebensmittelfarbe färben und dann die Zehen und die Fußunterseite spritzen.

Zu guter Letzt jeweils ein Raffaelo auf den Kuchenbröseln platzieren und 
zwei Hasenpfoten hinzu drappieren.

Sonntag, 11. Januar 2015

Apfel-Streuselkuchen mit Zimt und Walnüssen


Dieser Apfelkuchen gehört zu den wenigen Kuchen, 
die ich während meiner Blog-Pause gebacken und zu den noch wenigeren, 
die ich währenddessen frisch ausprobiert habe. 
Gesehen wurde das Fundstück mal wieder zuerst auf pinterest, 
von wo ich auf den zauberhaften Blog von Andrea weitergeleitet wurde.                                 
Der Name ihres Blogs scheint Programm zu sein, denn passend 
zum Blog-Namen "Zimtkeks und Apfeltarte" beinhaltet dieser Streuselkuchen 
sowohl Zimt als auch Äpfel. Mag dies ein Zufall sein, kann ich euch in 
jedem Fall versichern, dass Andrea ihr  "Zimt\Apfel-Reich" versteht 
- ein Stück des Kuchens und man ist hin und weg. 
Nicht grundlos habe ich ihn für euch erneut gebacken, 
denn dieser Kuchen hatte sich direkt auf meine Lieblingskuchen-Liste katapultiert. 
Widerstand zwecklos. Ich wusste : Den muss ich mit euch teilen! 
Genau die perfekte Mischung aus nussigen Schokoladen und Vanilleteig, 
saftigen Äpfeln und obenauf knusprige Streusel.
Zu meinen Favoriten gehört er bereits und ich bin mir sicher, 
dass er das Potential hat, bald auch zu euren zu gehören!


Zutaten:
500g Mehl
350g Zucker
200ml Öl 
200ml Milch
1 PK. Vanille-Zucker
1 Pk.Backpulver
1 El Kakao
1 Tl Zimt + 1 Prise Zimt
1 Prise Salz
4 große Äpfel
4 Eier
100g gehackte Walnüsse
1 Pk. Vanille-Puddingpulver
125g Butter

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
[ca 2cm groß]
Eier mit 250g Zucker, Vanillezucker, Salz und Öl schaumig aufschlagen. 
Puddingpulver in der Mich auflösen.
Backpulver mit 300g Mehl mischen. 
2/3 des Teiges in eine Springform füllen.
Unter den restlichen Teig die Prise Zimt, die Walnussstücke und 
das Kakaopulver rühren. Den dunklen Teil spiralförmig in den hellen 
Teig gießen. Apfelstücke auf dem Teig verteilen. 

Für die Streusel Butter mit 200g Mehl, einem Teelöffel Zimt und 
100g Zucker verkneten. Die Streusel über dem Kuchen verteilen und alles im 
vorheizten Backofen bei 160° 35-40 Minuten backen.







Dienstag, 6. Januar 2015

Herbstliches Bruschetta Duett



Jaaa mein Gespür die richtigen Artikel im richtigen Moment 
zu posten ist unübertrefflich.
Der Schnee schmilzt langsam, die Sonne blickt auch mal hervor
- und ich komme mit Kürbis und Weintrauben um die Ecke.

Kürbis galt für mich lange als das Horrorgemüse schlechthin -
kannte ich es nicht anders als süß-sauer eingemacht nach Oma Elses Rezept.
Den süßen Essigsud verfeinert mit Zimtstange und Anissternen
- alleine der Geruch konnte - und vermag es auch heute noch- Ekel bei mir auszulösen.

Wie näherte ich mich also dem Kürbis? 
Es war eigentlich eine ganz spontane Entscheidung dem Kürbis noch eine Chance zu geben.
Ich schaute mir im Supermarkt das Rezept einer Kürbissuppe an, 
überzeugen konnte sie mich keineswegs durch geniale Präsentation oder
raffinierte Zutatenkombination, viel mehr ging ich mit einer 
"why not"-Mentalität an die Zubereitung.
 - Kürbisse haben wir stets en masse aufgrund des eigenen Gartens zuhause -
zu verlieren hatte ich also nichts. 
Zubereitet wurde die Suppe also sofort sobald ich zuhause ankam,
mit viel Überwindung wurde dann letztendlich auch verkostet - und was für ein Glücksgriff
genau so wie sie war konnte sie mich überzeugen.
Seither ist diese Kürbissuppe für uns nicht mehr wegzudenken sobald die Kürbissaison startet..


Heute war es also so weit meine Freundschaft zum Kürbis von Neuem zu testen
- in Form von Roasted Butternut Bruschetta. 
Hatte ich es schon seit geraumer Zeit auf anderen Blogs gesehen und 
Blogger schwärmen hören, so fand ich den Zeitpunkt
gekommen mal wieder etwas zu wagen und die Bruschetta auszuprobieren. 

In Testlaune wie ich war, wollte ich auch gleich eine zweite - für mich sonst 
ebenfalls - mutige Kombination wagen: thyme roasted grapes with ricotta and roasted bread.
Salzige Trauben? mit Thymian geschmort? und dann auf Brot? 


Ich muss sagen - ich bin überrascht! Die Trauben verlieren durch die Gewürze
und das Garen an Süße und harmonieren sehr schön mit dem Käse. 
Beide Bruschetta Varianten sind durchaus abends zu einem Glas Wein zu empfehlen 
und eine gelungene Abwechslung zum schnöden Tomaten-Knoblauch Belag, 
den man sonst an jeder Ecke auf dem Bruschetta-Brot wiederfindet.



Roasted Grapes with Thyme and roasted Bread:
(2Portionen)

2 kleine Scheiben Bauernbrot
200g lila Trauben
1/2 Bund Thymian
100g Ricotta
Olivenöl
Walnüsse
Salz


Zubereitung:

Brotscheiben mit Olivenöl bestreichen und im Ofen bei 200° rösten bis
der Rand braun und knusprig wird - dies dauert ca.5-8 Minuten (und kann
parallel mit den Trauben im Backofen gemacht werden).

Die Trauben waschen, von den Stielen abzupfen und in einer Auflaufform mit 
Olivenöl besprenkeln. Salz über die Trauben streuen und 3/4 des Thymians
über die Trauben zupfen.
Bei 200° etwa 20 Minuten schmoren bis die Trauben runzlig werden.

Die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne fett leicht anrösten.

Sobald die Trauben fertig gegart sind, den Ricotta auf die gerösteten 
Brotscheiben streichen. Trauben auf dem Ricotta verteilen und nach 
Belieben mit dem während des Backens entstandenen Sud beträufeln.
Zum Schluss noch die gerösteten Walnüsse darüber streuen und nach
Belieben mit dem restlichen Thymian dekorieren.



Butternut Bruschetta:
(2 Portionen)

2 kleine Scheiben Landbrot
200g Butternut Kürbis
100g Feta
Olivenöl & Crema di Balsamico
Majoran & Salz

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, in Scheiben schneiden und diese in ca. 1cm große Würfel
teilen. Den Kürbis in eine Auflaufform mit Olivenöl und Majoranblättern geben,
alles salzen und bei 200° ca 20-25 Minuten rösten bis die Kürbisstücke braun
und knusprig werden.

Das Brot mit Olivenöl bestreichen und im Backofen für 5-8 Minuten 
mitrösten, sodass es an den Kanten braun und knusprig wird.

Den Feta zerbröseln.

Die knusprigen Brotschreiben mit Crema die Balsamico besprenkeln,
mit Feta bestreuen und on top den gerösteten Kürbis verteilen.
Wer mag kann nun noch ein paar Majoranblätter als Deko oben auf geben,
ansonsten sind die Bruschetti fertig zum Verzehr.

Freitag, 16. November 2012

Walnuss-Macarons mit Schokoladenfüllung




Zugegebener Maßen, ich bin nicht die größte Macarons-Königin, 
aber ich hab's heute trotzdem mal wieder probiert 
- denn wenn man nicht übt, dann verbessert man sich auch nicht ;)
Dieses Mal war ich noch mutiger und habe das Ganze nicht mit
Mandeln, sondern Walnüssen gemacht, am Anfang dachte ich noch                                                         
 "oh supii, dieses Mal klappt's wirklich!"             

  ....tja und dann kam das Erwachen, nach 10 Minuten Backen gingen die doofen Teile auf einmal wieder runter und bekamenn Risse  - was jetzt ?! :O
 Nach kurzem Nachdenken hab ich die Temperatur niedriger geschalten.
Ein Fehler? Die richtige Entscheidung?
Ich kann euch es wirklich nicht beantworten.
Besser geworden ist es jedenfalls nicht ;)

Doch dann der Geschmackstest 
- oh mein Gott! Auch wenn sie aussehen, als hätte ich sie 8 mal
auf den Boden geworfen - der Geschmack ist klasse!

Zutaten:

90g Walnüsse, gemahlen und durch ein Sieb gestrichen
160g Puderzucker
2 Eiweiß
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

100g Schokolade
50g Sahne
3TL Zucker

Zubereitung:

Das Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen, bis es schaumig wird.
Vanille-Zucker zuschütten und mit dem Rührgerät weiter schlagen,
bis es glänzt und steif ist.

 Puderzucker mit den gemahlenen Walnüssen mischen.

Diese Mischung in 3 Ladungen unter das Eiweiß heben.

In einen Dressierbeutel füllen und kleine Kreise auf Backpapier spritzen.

30 Minuten antrocknen lassen.

Danach die Macarons bei 150° für 20-25 Minuten backen.

Auf dem Backblech vollständig auskühlen lassen.

Sahne aufkochen. Schokolade grob hacken und mit dem Zucker in
die Sahne geben. 10 Minuten stehen lassen. Danach Mischung
mit einem Schneebesen durchrühren, damit es eine homogene
Masse wird. In den Kühlschrank stellen, bis die Masse fest wird.

Auf jeden Macarons einen Teelöffel der Schokoladenfüllung streichen
und den zweiten Macarons auf den ersten setzen.

Alle Macarons so füllen.
Die Macarons am besten in einer Blechdose aufbewahren.









Sonntag, 14. Oktober 2012

Linzer-Torte mit Walnüssen


Ja ist denn schon... ?
Nein - es ist noch ganze 71 Tage hin, bis es wieder so weit ist,
dass die Geschäfte überquellen, wobei die meisten Regale
bereits gähnend leer sind. Wenn überall "Last Christmas" ertönt,
woraufhin die meisten Leute die Flucht ergreifen, wobei die Kinder
nur aufgeregt fragen, wie lange es denn noch dauert ..
Ja... Weihnachten ist eine Zeit mit vielen Facetten
- doch die kulinarische, voll mit Stollen und Keksen, werde ich frühestens
im November mit euch teilen.

Was die Linzer dann trotzdem jetzt schon hier macht?
 -Ganz einfach! Für mich ist 'ne Linzer nicht nur an Weihnachten ein
Gutelaunemacher - egal ob Februar oder Oktober - wenn es kalt ist,
dann gibt's Linzer!

Doch damit die Linzer auch wirklich zum Blog-Event von Sarah passt, die zum
Thema  Herbstküche ausgerufen hat, habe ich den Kuchen mit Walnüssen statt
Mandeln gebacken - denn die stehen doch wirklich für den Herbst -
naja jedenfalls für mich ;D

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Und für die, die ich immer noch nicht mit meiner Erklärung überzeugen konnte:
Linzer gehört in den Herbst, damit sie bis zum Winter durchgezogen ist! 

Herbst in der Küche
Rezept:
  (für eine 20er Springform)
180g Mehl
180g Zucker
180g Butter
180g Walnüsse
1 Prise Salz
1 Pk.Vanille-Zucker
1,5 TL Zimt
3 EL Rum
1 TL Backpulver

100g Erbeermarmelade
100g Sauerkirschkonfitüre

1 Eigelb+2 EL Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

Zur Vorbereitung 2/3 der Walnüsse fein mahlen, 1/3 Walnüsse klein hacken.

Butter mit Zucker und Vanille-Zucker, sowie Rum, Zimt und Salz schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen und mit der Butter und den Walnüssen verkneten.
Teig zu einer Kugel formen und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen.

Erbeermarmelade mit Sauerkirschkonfitüre vermischen.

2/3 des Teiges auf die Größe der Form so ausrolllen, dass ein etwa 5cm hoher
Rand entsteht. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform legen und den
Boden mit einer Gabel einstechen.

Marmeladenmischung auf den Boden geben.

Mit den restlichen Teig, kann man den Kuchen wie man möchte verzieren,
ich habe Spiralen gemacht - doch das klassische Gitter-Muster ist natürlich auch
nicht zu verachten ;)

Eigelb mit Milch verquirlen und auf das Muster, samt den Rand des Kuchens
streichen - nicht auf die Marmelade! ansonsten sieht man kein Muster mehr :/

Kuchen bei 160° 30-35 Minuten backen.


Achja und das Ersetzen der klassischen Johannisbeermarmeladenfüllung durch
diese Mischung einer süß-milden und säuerlichen Marmelade kann ich äußerst
empfehlen! - Ich bin ziemlich froh, dass ich doch noch einen GEbrauch für die
Marmelade gefunden habe, denn durch reine Sauerkirschen, wurde die Konfitüre
doch .. nun ja ziemlich sauer. ;-)

Dienstag, 10. April 2012

Wenn der Backofen mal streikt..



Mein liebstes Küchengerät hat gestern seinen Geist aufgegeben..
.. naja nicht ganz, aber die innere Glasscheibe des Backofens
hat sich gelöst und auf einmal war nur noch eine Scheibe im
Backofen - also strenges Backverbot!

Naja und was soll man in seinen Ferien machen, wenn
A) der Backofen streikt, B) Besuch kommt und C) man einfach
tierisch Lust hat einen Kuchen zu machen.
Genau! Einen Kuchen backen... ehm .. machen.

Da kam mir das Rezept von flowers on my plate für ungebackene
Brownies gerade recht.
In meinem Kaff gab's natürlich nur die normalen getrockneten Datteln,
also mussten die herhalten, Walnüsse kamen aus dem eigenen Anbau
und für die Süße habe ich noch ein  paar Teelöffel Honig dazugegeben.
- ich muss aber auch sagen, hätte ich keinen Honig dazugegeben,
ich weiß nicht ob das ganze Kakaopulver trotzdem so gut aufgenommen
hätte werden können.Und das obwohl ich mehr Datteln verarbeitet
habe - lag das wirklich nur an meiner Dattelsorte?

Ansonsten bin ich nur mit der Menge an Brownies nicht sooo zufrieden,
mag entweder daran liegen, dass ich ein Schokoholic bin und auch
diese Brownies gerne vertilge oder das ich extrem große Stücke schneide.
Das Stück auf dem Bild ist nicht etwa ein Brownie - nein, es ist das was
übrig bleibt, wenn  man 2 Brownies bereits verputzt hat.

Aber ich würde mich nicht über die Menge ärgern, wenn mir die Brownies
nicht schmecken würden - ich denke das ist klar, denn will man mehr
von was ekligem? Neeein.

Die Brownies schmecken gar nicht wirklich nach Datteln, wirklich irgendwie
schokoladig und die Konsistenz erinnert an diese kleinen abgepackten
Brownies, also schööööön fudgig, ich glaub so eine perfekte Konsistenz
kriegt man nur schwierig bei gebackenen Brownies hin.
Die ganzen Nüsse (bei mir Walnüsse statt Haselnüssen) sind mir etwas zu
viel, weil die Masse sowieso etwas fettig ist und ich da nicht noch mehr
Nüsse brauche.

Ich habe die Brownies, wie auf dem Bild bei flowers on my plate, mit
Beeren serviert - jedoch nicht mit Erd-, sondern mit schwarzen Johannisbeeren,
denn zu meiner Enttäuschung fand sich dann doch noch ein Rest schwarzer
Johannisbeeren im Kühler. Haben aber wirklich dazu gepasst! Die Beeren
waren schön kühl und haben die Mächtigkeit von den Brownie ausgeglichen.


Ich denke für meine derzeitige Lage ist das Rezept perfekt und ich kann mir
keine besser SELBSTGEMACHTE Brownie Variante derzeit vorstellen.
- Solange mein Ofen nicht funktioniert :P

Rezept:

150 g getrocknete Datteln
200 g Walnüsse
100 g Kakao
3 EL Honig

40 g Walnüsse

300 g Beeren

Zubereitung:

Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach
 - wenn man jedenfalls nicht wie ich die Walnüsse noch aus
den Schalen befreien und die Datteln entkernen muss.
Wenn das jedoch geschafft ist, dann kann man die Walnüsse
einfach pürieren. Dann Dattel für Dattel einzeln zu den gemahlenen
Walnüssen geben und auch pürieren - manchmal dürfen es auch zwei
Datteln sein ;D

Ab den Punkt wurde es mit meiner Konsistenz ( also mit der Konsistenz
von meiner Dattelmasse :D) kritisch - es war einfach ein seeeehr fester
Brei. Ich kann die Konsistenz nicht mal mit etwas vergleichen...

Also kam Honig dazu und dann hat's auch wirklich gut geklappt
das feste Mus auch noch mit den Kakao zu vermengen.

Die Masse nun in eine Auflaufform gequetscht - gequetscht, weil ich
ordentlich hohe Brownies haben wolle und keine Flachmatten, nicht
etwa weil meine Auflaufform zu klein gewesen wär - dann mit den
restlichen Walnüssen bestreut - festgedrückt und dann gekühlt.

Nach etwa 1 Stunde habe ich mir ein Stück erlaubt und bei diesen
wundervollen Wetter auf der Terasse genossen.


Achja und nicht das ihr denkt, jetzt wo mein Backofen nicht geht,
gibt's erst mal keinen Kuchen mehr - nenene ich hab schon das nächste 
Rezept von flowers on my plate auf meiner Liste ;D


Freitag, 9. März 2012

Apfel-Walnuss-Tarte






Ich glaube, ich bin in einem der wenigen Haushalte, in denen wir
selbst noch im März Äpfel vom letzten Jahr haben :D
Mein Vater lagert sie jedes Jahr kistenweise in Garagen und
Schuppen, weil er dann noch jeden Tag einen Spaziergang an
den Kisten vorbei macht, um die verfaulten Stücke auszusortieren,
haben wir selbst jetzt, Anfang März  noch 14 Kisten voll mit
Bio-Äpfeln aus dem eigenen Garten.

Auf der einen Seite ist es wirklich schön, immer noch eigene
Äpfel für Mus und Kuchen zu haben, doch diese Sichtweise
hat man vielleicht die ersten 2 Monate, mitlerweile essen wir
jedes Obst lieber, als die eigenen Äpfel :D

Doch da man die Äpfel nicht im Schuppen verfaulen lassen
will, macht man doch zum X-ten mal wieder einen Apfelkuchen
und dann fragt man sich beim Verkosten immer, warum  man
nicht das ganze Jahr diese tollen Äpfel für Kuchen haben kann :/

Naja, aber wenn wir spätestens im Juni mal keine Äpfel mehr
haben werden, dann kann ich mich wenigstens
in dem viertel Jahr, wo noch keine Äpfel im Garten reif sind,
auf die frisch geernteten Äpfel im Oktober freuen ;D

Achja, die Walnüsse die ich für die Tarte verwendet habe,
sind auch aus unserem Garten. Das hieß für mich, vor dem
Backen erst einmal 'ne halbe Stunde Nüsse knacken und das
Innenleben herauspulen.
Aber die Mühe hat sich gelohnt: Die Tarte ist ein Genuss.

Rezept:

250g Mehl
150g Butter
40g Puderzucker
7 El Eiswasser
1 Prise Salz

1 Ei
150g grob gehackte Walnüsse
100g Zucker

500g Äpfel
50g Zucker
1 Tl Öl

1 Eigelb

Zubereitung:

Zuerst den Teig vorbereiten, da dieser noch kühlen muss.
Dafür einfach Mehl, Butter, Puderzucker, Salz und Eiswasser
miteinander verkneten. Dann mit Folie bedecken und in den
Kühlschrank stellen. (ca.30 Minuten)

Die Wartezeit kann man zum Füllung vorbereiten nutzen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
Mit ein wenig Fett anschwitzen, dann mit einem Schluck
Wasser ablöschen und gar dünsten. Es sollte schon fast
zum stückigen Mus werden.  Den Zucker hinzufügen.

Das Ei mit dem Zucker verkleppern und die Walnüsse
unterrühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen.
In zwei Hälften teilen. Eine Hälfte ausrollen und eine gefettete
und mit Semmelbröseln ausgestreute Form(eine kleine Springform) auslegen.Auch die Ränder, aber die überstehenden Teigränder abschneiden. Den Teig mit einer Gabel  einstechen. Teig 10 Minuten bei 160° vorbacken.

Form aus dem Backofen holen. Dann den Boden der Form mit
der Ei-Walnussmischung bedecken. Darauf das Apfelmus geben.
Die Form darf ruhig fast randvoll gefüllt sein. Dann die zweite
Teighälfte ausrollen und die Form damit bedecken. Überstehende
Teigreste abschneiden, wer will kann aus diesen noch Verzierde
herstellen.
Die Tarte mit einem verquirltem Eigelb bestreichen.

Bei 160° eine halbe Stunde backen.


Super lecker mit einem Klecks geschlagene Sahne oder Vanilleeis.