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Freitag, 25. September 2015

Eggs en Cocette


Erinnert ihr euch noch an meinen Ausflug in die Stadt wo die Sachertorte 
wohl stündlich gebacken und der Strudelteig so dünn wie nirgends
ausgerollt wird? Mai diesen Jahres durfte ich im Rahmen von Salt and the 
City Mozarts Geburtsstadt erkunden und durfte dabei viele tolle Blogger
des Food und Lifestyle Genres kennen lernen. Eine unter ihnen und 
Mitorganisatorin von Salt and the City war Claudia vom Food Blog 
Geschmeidige Köstlichkeiten.  Ihr Blog ist keineswegs 0815 im Food Bereich,
denn Claudia bloggt auf Geschmeidige Köstlichkeiten bereits seit 3 Jahren über barrierefreies
Essen. Dieses soll folglich möglichst leicht zu kauen und zu schlucken sein,
damit auch Personen mit Einschränkungen die Speisen verzehren können.

Seit dem Blogger-Treffen bleibe ich nun nicht nur auf Claudias Travel Blog claudiaontour auf 
dem Laufenden welche Ausflugstipps sie für uns bereithält, sondern lese mir gerne auch ihre
wöchentlichen Café-Tipps durch, wo sie denn diese Woche ihr Ei im Glas genießt. 
So ist ihre Dauercafébestellung "Ei im Glas" mir irgendwie wohl als DAS "Claudia-Essen" 
hängen geblieben, auch wenn auf Claudias Blog bestens bewiesen wird, dass man
barrierefreies Essen durchaus abwechslungsreich gestalten kann.

Deshalb habe ich auch nicht all zu lange überlegen müssen welches Gericht
ich Claudia zum Geburtstag der Geschmeidigen Köstlichkeiten zubereite: natürlich ein Ei im Glas!
Mit in das Eiweiß durfte sich noch weichgekochter Brokkoli und angeschwenkte 
Maronenstreifen gesellen. Zum Abschluss kann man nur noch einmal sagen:
"Hoch auf die Geschmeidigen Köstlichkeiten, drei Mal hoch!"






                            Zutaten:
                           4 Eier
                           1 große handvoll Brokkoli
                           1/4 Zwiebel
                           150g Pilze
                           2 Tl Butter
                           Rosmarin & Thymian


                            Rezept:
                            Brokkoli putzen, Rösschen in kleine, dünne Partien aufteilen und in kochendem,
                            gesalzenen Wasser weich kochen.
                            Pilze putzen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
                            und in einer Pfanne mit Butter etwas anschmelzen, Pilzstreifen hinzufügen
                            und in eigenem Sud gar köcheln. Mit frischem gehackten Rosmarin und Thymian,
                            Salz und Pfeffer würzen. 

                            Die Hälfte der gegarten Pilze und Brokkolirösschen auf 4 kleine gefettete Förmchen
                            aufteilen. In jedes Förmchen ein Ei schlagen. Neben das Eigelb die restlichen Pilze
                            und Brokkolirösschen drappieren.

                            Kochendes Wasser in eine Auflaufform drei Zentimeter hoch aufgießen.
                            Förmchen in das Wasserbad stellen und bei 180° 10-15 Minuten backen.




Donnerstag, 18. Juni 2015

Besuch aus Hamburg: Franzbrötchen



Kann fabelhafter mein erster Afterschool-Morgen beginnen als mit frisch gebackenen, 
noch lauwarmen Franzbrötchen, die man mit Butter und seiner Lieblingsmarmelade genießt?
-Wohl kaum! Meine letzten Tage sind gezählt, ab jetzt fängt mein Leben an!
Die Blog-Abstinenz der vorherigen Tage war ganz meinem mündlichen Abi geschuldet,
doch nun ist jede Prüfung gehalten und geschrieben, jede Schulstunde zu Ende gebracht
und die nächsten Wochen können ganz dem Essen gewidmet werden!

So heiterte mich zumindest dieses wunderbare Backwerk beim schon wieder regnerischen
Wetter auf und ließ mich die ersten Stunden Freiheit aus einer, meiner Überfressenheit 
geschuldeten, Rosa-Brilla betrachten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich, als Baden-Württembergerin meinen 
ersten Hamburg-Besuch nicht mal genutzt habe, um endlich dieses fremde Gebäck 
zu probieren. - So war dieser Backversuch nicht nur mein erstes Mal Franzbrötchen 
backen, -sondern auch- mein erstes Mal Franzbrötchen verkosten!

Was soll ich sagen?
Zucker.Zimt.Fett. - kann da was anderes als Liebe heraus kommen?

Ich muss zufrieden zugeben, dass mich meine ersten Franzbrötchen überzeugt haben.
Da kann ich mich nur noch mal für das Rezept von Marie von Schätze aus meiner Küche
bedanken, denn das nicht alle Franzbrötchen ihre berufene Form finden, 
musste ich beim Durchforsten des Webs auch feststellen...






Franzbrötchen


Zutaten:
   (für ca 18 Stück)

500g Mehl
200ml Milch
1 Pk. Trockenhefe
75g Zucker
70g Butter
1 Prise Salz
1 Ei

80g Butter
2 Tl Zimt
100g Zucker






















Zubereitung:

Die Milch in einem Topf mit 70 Gramm Butter erwärmen.
In der warmen Milch die Trockenhefe auflösen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein formen.
In die Mulde die Milchmischung, Zucker, eine Prise Salz und das Ei geben.
Erst die Zutaten in der Mulde mit einer Gabel verrühren, anschließend immer
mehr Mehl zu der Mixtur rühren bis man aus allen Zutaten einen homogenen,
weichen, nicht mehr klebrigen Hefeteig erhält.

Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

100 Gramm Zucker mit zwei Teelöffeln Zimt vermischen. Die restlichen 80 Gramm Butter zerlassen.

Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem langen Rechteck ausrollen.
Der Teig sollte nur noch ca 0,5 cm dick sein.
Auf die ausgerollte Fläche die zerlassene Butter streichen.
Anschließend den Zimt-Zucker über die gesamte Fläche streuen.
Von der kurzen Seite (um möglichst eine dicke Rolle zu erhalten) den Hefeteig
gleichmäßig aufrollen. Die Rolle anschließend in Scheiben schräg schneiden.
(Im unten verlinkten Video seht ihr nochmal was mit schräg gemeint ist.) (ab 13:07)
Ziel ist möglichst trapezförmige Scheiben zu schneiden. Also schneidet man beim
ersten Stück schräg links, beim Zweiten schräg nach rechts.

Die nun trapezförmigen Scheiben hebt man so aufrecht, dass die stumpfe Ecke
des Trapezes nach oben schaut. (also ich meine die sehr kurze Seite) 
In diese stumpfe Ecke drückt man nun mittig einen runden Kochlöffelstiel
nach unten, sodass die typische Franzbrötchen-Form entsteht, da dabei das Schneckenmuster
nach Außen gedrückt wird.

Die geformten Franzbrötchen dürfen nun noch bei 170° im vorgeheizten Ofen ca
15-17 Minuten braun backen.




Die Franzbrötchen sind noch lauwarm mit etwas Aprikosenkonfitüre oder Butter wirklich himmlisch. Die erkalteten Franzbrötchen können auch prima eingefroren werden und aufgebacken, 
sodass man stets weiche Franzbrötchen, frisch aus dem Ofen, im Haus hat.

Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Sonntag, 29. März 2015

Let's have a barbecue: Garlic Parmesan Knots



Müsste die heutige Umstellung auf Sommerzeit uns nicht endlich mit dem
erhofften guten, warmen und sonnigen Wetter belohnen?
Ich gebe die Hoffnung nicht auf  zwischen den regnerischen und nebligen Wolken 
ab und zu bereits einige Sonnenstrahlen erkennen zu können.

Und mit was leitet man die Jahreszeit des grandiosen Wetters am besten ein?
-Grillen!!!
Ja gut zugegeben, dafür ist es mir jetzt auch noch etwas zuuu kalt, jedoch ist
es stets nützlich bereits einige Grill-Beilagenrezepte im Repertoire zu haben
bis die Grillzeit beginnt. Denn von Beilagen-Rezepten kann man doch nie genug haben!

Möchte man die Knoblauch-Parmesan Knoten mit etwas vergleichen, so ist der 
Gedanke an Knoblauch-Baguette durchaus berechtigt.
Ich würde die Knoten als die kleine, "fancy" Variante von Knoblauchbaguette
beschreiben. Und wie die große Variante passen die Knots natürlich auch
wunderbar zu Suppen, Salaten oder Antipasti-Tellern.



Zutaten:

70ml Wasser
1 Tl Trockenhefe
1 El Zucker
150ml Milch
60g Butter
1 Ei
1 Tl Salz
2,5 Tassen Mehl

100g Parmesan

für die Knoblauchbutter:
100g Butter, weich
1 Tl Meersalz
1  große Knoblauchzehe
1 Bund frische gemischte Kräuter
(Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Majoran, Bärlauch...)





Zubereitung:

Das Wasser erhitzen. Zucker und die Trockenhefe einrühren und
so lange stehen lassen bis beides im Wasser sich aufgelöst hat.
Milch erhitzen.
Warme Milch, Hefe-Mischung, Ei, Salz und Butter in einer Schüssel
gut verquirlen.
Mehl hinzufügen und verkneten bis man einen elastischen, weichen,
nicht mehr klebrigen Teig erhält.

Teig gehen lassen bis sein Volumen sich verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Knoblauchbutter zubereiten.
Dafür die Kräuter und den Knoblauch sehr fein hacken und
zusammen mit dem Salz in die Butter einrühren.
Wer mag kann natürlich noch weitere Gewürze hinzufügen wie
Pfeffer oder Chili.

Den aufgegangen Teig einmal grob durchkneten.
Mandarinengroße Teigstücke vom Hefeteig abnehmen.
Die Teigstücke zu Teigwürsten rollen, welche etwa 10-12cm lang sind.

Aus jeder Teigwurst einen Knoten formen.
Also wirklich in den Teigstrang einen Knoten ziehen!
Die Enden des Knotens unter den Knotenkörper verstecken.

Die Teigknoten auf einem Backblech verteilen.

Die vorbereitete Knoblauchbutter zerlassen und die Hälfte der zerlassenen
Butter auf die Teigknoten streichen (mithilfe eines Backpinsels).
Parmesan reiben und über die Teigknoten streuen.

Die Teigknoten bei 175° ca 15 Minuten hellbraun backen.
Auf die frisch aus dem Ofen geholten Teigknoten die restliche Butter streichen.


Eine wunderbare Beilage zu einem Antipasti-Teller, Salat oder einer Suppe.




Samstag, 14. März 2015

Mini Cookies 'n Cream Doughnuts



Wer Stress hat, braucht Zucker!
Mit noch genau drei Tagen, die mich von der ersten Abiprüfung trennen, 
steigt mein Insulin-Spiegel allmählich in die Höhe eines Diabetes-Kranken
- natürlich muss deshalb für Nachschub gesorgt sein - nicht dass mich so kurz vor der
Prüfung ein Blutzuckertief erreicht, weshalb diese Kleinen Einzug ..und rapide 
schnell Auszug aus meiner Küche genommen haben.

Wer sonst nur beim Bäcker um die Ecke sich mal einen Donut gönnt, 
der bemerkt gar nicht wie sehr so ein Topping den Donut aufwerten kann.
Diese Erfahrung musste ich erst jetzt machen, jedoch stehen nun zig neue Donut-Varianten
auf meinem Plan - und glücklicherweise können sie auch schnell umgesetzt werden...
denn die andere Hälfte des Hefeteigs lauert nun nämlich in meiner Tiefkühltruhe, 
wartend auf den richtigen Moment... 
Boston Cream Pie Doughnut, Cherry Lemonade Doughnuts, Blueberry Glazed Doughnut, 
.... oh wir werden uns bald alle mal näher kennenlernen...




Zutaten:

(für ca 25 Mini Cookies 'n Cream Doughnuts)


2 Tassen  Mehl
1/3 Tasse Butter, zerlassen
2/3 Tasse Milch, erhitzt
1 Pk. Trockenhefe
1große Prise Salz
1/2 Tasse Zucker
1 Ei
Öl zum Frittieren

200g Zuckerglasur
100g Schokoladenkekse/ Oreos

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, Zucker und Salz hinzufügen und vermischen.
Eine Mulde in die Mischung der trockenen Zutaten formen.
Die warme Milch mit der Hefe verquirlen, bis die Hefe sich aufgelöst hat.
In die Mulde die Milchmischung und die zerlassene Butter gießen.
Das Ei noch in die Mulde schlagen und dann alles mit den Knethaken eines Rührgerätes
zu einem elastischen, nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten.
Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 2 h gehen lassen.
Vom Teig dann pflaumengroße Teigbälle abstechen. 
Diese auf der Tischplatte rund rollen und dann flacher drücken.
Aus der Mitte des Kreise ein Loch ausstechen.
(mit einem Keksausstecher oder Deckel, Apfelentkerner, etc)
Das Loch gegebenfalls noch vergrößern, damit die Donuts nach dem Frittieren auch 
noch als solche zu erkennen sind.

Öl zum Frittieren in einer Fritteuse oder tiefen Topf erhitzen.
Die Donuts auf einem Schaumlöffel  in das heiße Fett gleiten lassen und dann in etwa 
2-3 Minuten goldbraun ausbacken.
Auf einem Küchenpapier die Donuts nach dem Frittieren abtropfen lassen.

Die Glasur kann selbst hergestellt oder eine Gekaufte sein. 
Wer selbst ein Topping zubereiten will, dem würde ich diese Frischkäse-Glasur nahe legen.
Die Glasur in ein hohes und eher kleines Gefäß füllen, sodass die Donuts in die Glasur getaucht werden können.
Die Kekse zerbröseln und zum Schluss auf die Glasur streuen.


Montag, 16. Februar 2015

Nutella Chocolate Fudge Cups



Dank fehlender Internetverbindung (ein Dank an die Herren des großen pinken Ts,,)
hat es diese herzige Leckerei nicht mehr pünktlich zum Valentinstags zu euch 
geschafft, sondern musste unglaubliche 8 Tage auf die Veröffentlichung warten.
Doch Ich bin mir sicher, auch jetzt noch können die Kleinen einige Herzen im
Sturm erobern. 

Schokolade. Nutella. Brownieteig.

Na werden einige bei diesen Schlagwörtern nicht bereits nervös?

Anlässlich des Valentinstags gönnte ich mir die volle Dröhnung an Schokolade,
Fett und Kalorien - man gönnt sich ja schließlich sonst nichts...
Mit dieser "Kleinigkeit" lässt sich der Valentinstag auch wunderbar alleine,
eingemümmelt auf der Couch, die Dauerschleife Liebesfilme im TV ertragend, 
ausklingen. Gesellschaft? Jemand mit dem man etwa teilen müsste?
Och...muss nicht sein,,,

Obwohl teilen.. doch das Rezept MUSS ich mit euch teilen,
denn alle Späße und Übertreibungen zur Seite: Die Cups sind verdammt gut.

Möchte man seinen Schatz oder der Mama eine Freude machen,
glaubt mir, mit dieser Kalorienbombe könnt ihr jeden überzeugen.
In Erinnerung an Tarte au chocolate, jedoch ganz dem American Style folgend, 
wurde in den Teig noch Schokolade verarbeitet
..Schokoladenfüllung reicht ja schließlich nicht aus...
Das Ergebnis:
OVERDOSE an Schokolade.

Selten schwärme ich von meinem Gebäck so, 
doch Leute probiert die Nutella Chocolate Fudge Cups aus!



Rezept:
100g Butter
100g Nutella
1 Tasse Zucker
1 Ei
1 Pk.Vanille-Zucker
5/4 Tassen Mehl
3/4 TL Backpulver
1 großzügige Prise Salz
Für die Füllung:
140g Schokolade
100g Sahne
1 EL  Irish Cream Likör


Zubereitung:
Die Butter mit Nutella 2 Minuten cremig aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung weiterrühren.
Zucker, Vanille-Zucker und eine großzügige Prise Salz hinzufügen
und die Zutaten miteinander glatt rühren.

Mehl mit Backpulver mischen und zu den restlichen
Zutaten sieben. Alles zu einem homogenen, weichen Teig verrühren.

Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
Mit einem Eisportionierer Teigportionen abstechen und pro Muffinvertiefung
eine "Kugel" Teig hineingeben.

Die Nutella Cups bei 170° im vorgeheizten Ofen ca.13 Minuten backen.
Die Ränder sollten bereits leicht braun geworden sein, im Innern soll der
Cup jedoch fudgig bleiben.
Mit einem Kaffeepulver-Portionierer Mulden in die frisch aus dem Backofen
kommenden Nutella Cups drücken.


Für die Schokoladen-Füllung die Schokolade mit Sahne und dem Cream Likör
im Wasserbad unter ständigen Rühren schmelzen.
Ist die Schokolade erstmals flüssig, die Mischung aus dem Wasserbad
nehmen und verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Mit dem Kaffeepulver- Portionierer nun in jeden Nutella-Cup einen Löffel der
Füllung geben. Nach Belieben können die Nutella Chocolate Cups noch mit 
Zuckerperlen oder gehackten Nüssen verziert werden.

Danach sollten die Nutella Chocolate Cups im Kühlschrank fest werden.

Mittwoch, 7. Januar 2015

Take me blue or don‘t take me at all





























Manege frei für die Beeren würde ich mal sagen und haltet eure Kiefer fest,
denn nun folgt die Offenbarung.Doch wo fange ich am besten an? 
- Verrate ich euch, dass ich für diese hübschen Teilchen unglaubliche 200 Fotos schießen 
musste bis ich zu diesem Ergebnis kam - und dabei sei erwähnt, dass der erste 
Back-Versuch nicht einmal cremewürdig war, ich somit wirklich 200 Mal exakt 
die selben Kekse fotografiert habe, so mag der ein oder andere ein müdes 
Augenbrauen-Hochziehen für mich bereithalten. 
Zeige ich euch nun auch noch die Vorlage für dieses Rezept, dann werdet ihr überprüfen 
ob ihr wirklich auf den richtigen Link getippt habt. 
- Jaaa - das habt ihr und ja, außer der runden Form und einer Creme in der Mitte, 
haben die beiden Rezepte äußerlich so ziemlich so viel gemeinsam wie ein 
Apfel und eine Ananas.
Doch an was für Probleme stellte mich das Rezept?

Problem Numero eins spielte sich wie oben bereits erwähnt bei meiner ersten 
Teigladung ab, hatte ich noch zuversichtlich in meinen hellen Teig rote 
Lebensmittelfarbe geträufelt, verabschiedete sich die rote Teigfarbe sobald ich den
 für den Velvet Cake typischen Kakao dem Teig hinzufügte.
Bereits vor dem Backen des Teiges verabschiedete ich mich von meinem Vorbild  
und bereitete alles für den weiteren Rezeptverlauf vor, als dann jedoch auch 
die Creme nicht so wollte wie ich sie gerne gehabt hätte und meine Kekse mehr 
oval als rund aus dem Backofen kamen, sah ich ein, dass Monsieur Velvet 
und ich uns ein paar Stunden Pause gönnen sollten.

Als ich mich einigermaßen wieder an dem Rezept begeistern konnte, 
schmiss ich erneut die Zutaten zusammen und fügte
nun blaue Lebensmittelfarbe hinzu, da mein letztes Experiment bereits eine gesamte 
Tube rote Lebensmittelfarbe verschlungen hatte und ich merkwürdigerweise 
haufenweise blaue und grüne - jedoch keine einzige rote oder gelbe Farbe mehr 
zuhause hatte. Da ich meinen zweiten Teig nicht auch an die dunkle Seite der 
Macht verlieren wollte, gab ich dieses Mal nur die Hälfte der im Rezept 
angegebenen Kakao-Menge hinzu. Ich denke im nachhinein nicht. 
dass es an der Kakao-Menge lag, dass meine ersten Kekse komplett braun waren, 
sondern vielmehr dass es an der Lebensmittelfarbe lag, da ich bei Versuch 
Nummer 2 auch eine andere Lebensmittelfarben-Marke genutzt habe. 

Jetzt hatte ich schließlich meine roten blauen Kekse. 
Mit der Füllung war ich jedoch auch noch nicht zufrieden. 
Da ich bereits bei der ersten Ladung bemerkt habe, dass die Kekse des Rezeptes 
nicht im Geringsten wie versprochen Oreos glichen, ging ich dem Rezept weiter
 fremd und bereitete stattdessen eine Sahne-Cremefüllug zu. 
Und ja diese Kekse haben es endlich aufs Foto geschafft...
 aber warte da war doch noch was - die Brombeeren! 
Nachdem ich bereits meinen Fotografier-Standort zwei Mal gewechselt hatte 
und beim Anblick der Kekse noch immer nicht glücklich war, schoss mir spontan 
das blaue Thema durch den Kopf. Und da ich mir dachte "Jetzt erst richtig!", 
waren die Brombeeren schneller auf den Keksen als man eines der süßen Teilchen 
aufessen kann. Mit einem letzten glückbringenden Standortwechsel konnte ich dann 
auch endlich ein zufriedenstellendes Foto schießen.



Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur


- und ja mit diesen Katastrophen-Keksen möchte ich bei zorras Blog Event teilnehmen.
Dass die Kleinen definitiv zur Kategorie Kalorienbombe zählen ist wohl selbsterklärend.
Nun aber endlich zum Rezept, welches nicht so schwer ist wie das Tamtam um das Foto erahnen lässt.





Rezept:
[10 Stück]
1 Ei
1/2 Cup geschmolzene Butter
1 Cup Zucker
1 1/2 Cup Mehl
1 PK. Vanille-Zucker
1 TL Lebensmittelfarbe
1/2 TL Backpulver
1 TL Kakao

200g Sahne
40g Zucker
1 Vanilleschote
50g Creme Double
200g Brombeeren

Zubereitung:
Butter mit Vanillezucker, Zucker und einer Prise Salz aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung 1 Minute weitermixen.
Die Lebensmittelfarbe unterrühren.
Backpulver, Kakao und Mehl vermischen und als letztes mit den Zutaten vermengen.

Vom Teig walnussgroße Kugeln formen. Diese danach gleichmäßig platt drücken.
Auf dem Blech Abstand zwischen den Keksen lassen, da sie sich noch ausweiten.
Bei 170° ca 12 Minuten backen - sie sollen nicht braun werden!
Abkühlen lassen.

Creme Double mit Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark glatt rühren.
Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme jeweils auf die flache Seite eines Kekses spritzen, mit Brombeeren                                         belegen und dann einen zweiten Keks als Deckel aufsetzen.
Die Kekse sind doch eher Törtchen bei mir geworden und verdienen den Namen                             "Keks" nicht mehr wirklich und sollten auch in keiner Keksdose, sondern am besten                          im Kühlschrank aufbewahrt werden.



Sonntag, 11. Mai 2014

Erdbeer-Schokoladen Törtchen



Einen wunderschönen Muttertag an alle Mamas dort draußen!
Generell feier ich nicht besonders gerne Festtage, doch Muttertag
bildet bei mir eine DER Ausnahmen.                        
An einem Tag im Jahr hat jedes Kind die Chance sich für das zu revanchieren
was unsere Mütter das ganze Jahr für uns tun.

Passend zu diesem Anlass zeige ich heute wunderbare Erdbeer-Schokoladen Törtchen.
Dabei sehen sie viiel schwieriger zu machen aus, als das sie es wirklich sind
und ich verspreche euch eure Mütter werden sich zu der Kombination aus
fluffig-weichem Biskuit, vanillig-leichter Sahne, süßen Erdbeeren und knackiger
Schokoladendecke mega freuen.

Worauf wartet ihr eigentlich noch?
Deckt die Kaffeetafeln, nehmt den Telefonhörer in die Hand, schwingt den
Kuchen aus der Form und versucht eurer Mutter einen wunderschönen Tag zu bereiten.

Rezept:

6 Eier
240g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
180g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

500g Erdbeeren

400g Sahne
1 Pk. Sahnesteif
1 Vanilleschote
75 g Zucker

200g Schokolade 

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Springform mit Backpapier auslegen.

Eier trennen. 
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Eigelbe mit Vanille-Zucker und Zucker 5 Minuten cremig rühren.

Mehl und Backpulver zur Eigelbmasse sieben.
Unterrühren und darauf achten, dass keine Mehlklümpchen entstehen, bzw. übrigbleiben. 
1/3 des geschlagenen Eiweißes zur Masse geben und einrühren, damit der Teig weicher wird.
Die restlichen 2/3 portionsweise unter die Masse heben.

Teig sofort in die Springform füllen und ca. 35 Minuten backen.
Stäbchenprobe nicht vergessen, denn ein Biskuit der wunderbar hoch
aus dem Backofen kommt und danach langsam in sich einsinkt weil er
nicht durchgebacken wurde ist seeeehr ärgerlich.

Biskuit auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren putzen. 
Etwa die Hälfte der Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden.
Die andere Hälfte der Erdbeeren in Stücke schneiden.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
Zucker und Mark der Vanilleschote unter die Sahne heben.

Schokolade grob zerteilen und in eine hitzegeeignete Form geben.
Den ausgekühlten Biskuit aus der Form lösen und einmal quer in
zwei Ebenen zerteilen. Aus beiden Ebenen mit einem Kuchenring
(meiner hatte 8cm Durchmesser) Kuchenkreise ausschneiden.

Einen ausgestochenen Kuchenkreis nehmen und auf den Boden eines
Kuchenringes legen.Auf die Kuchenschicht werden nun die Erdbeerscheiben
an die Ränder des Rings gelegt.
Drückt die Erdbeeren an den Ring, denn kommt Sahne zwischen Ring und
Erdbeere ist die Arbeit umsonst ;)
In die Mitte des Rings legt man nun einige Erdbeerstücke, bis der Biskuitboden bedeckt ist.
Auf die Erdbeeren Sahnemasse verteilen, am besten Form komplett ausfüllen
- mindestens jedoch auf die Höhe der Erdbeeren am Rand auffüllen.
Nach diesem Vorgehen alle Törtchen zubereiten.

Törtchen im Gefrierschrank eine Stunde frosten.
Dieser Schritt ist notwendig damit die Sahne nicht wegschmilzt wenn man die
Schokolade auf das Törtchen gießt.
Alternativ könntet ihr jedoch auch die Törtchen lediglich im Kühlschrank
kühlen und die flüssige Schokolade auf ein Backpapier dünn ausstreichen und aus
der fest gewordenen Platte mit einem Kuchenring Schokoladenkreise ausstechen,
die ihr dann lediglich auf die Törtchen legen müsst.

Ich habe auf die tiefgefrorenen Törtchen geschmolzene Schokolade als
Decke verstrichen. Danach kann man die Törtchen aus der Form lösen und im Kühlschrank aufbewahren.

Ich habe als Dekoration lediglich noch ein paar frisch aufgeschnittene Erdbeeren,
Minze und Zuckerperlen benutzt.



Allen Müttern nochmals einen wunderschönen Sonntag - lasst euch verwöhnen!

Samstag, 29. März 2014

Was macht denn jetzt der Blumenkohl in der Pizza? - Cauliflower Pizza Crust


Ich bin ja bekennender Pinterest-Fan und in den vergangenen, 
immer weiter dem Frühling zuschreitenden Wochen sind mir immer häufiger
Rezepte von low carb-Pizzen über den Weg gekommen.
Nicht um eine kohlenhydratarme Diät durchzuführen, sondern
aus purer Neugier ob Blumenkohl wirklich einen passablen Austausch
zum "normalen" Pizza-Teig bilden kann, wollte ich solch eine 
Cauliflower-Pizza Crust ausprobieren.

 Zugegeben skeptisch war ich schon als ich die Zutatenliste
las, Blumenkohl, Ei, Gewürze, Käse 
.... und das soll (kann?) schmecken?
....auch noch ähnlich wie Pizza?

Von dem Gedanken Pizza würde ich mich bei Verzehr dann doch verabschieden ;D

Da ich Vegetarierin bin, gab's für meine Pizza Crust Käse als einzigen Belag
und der löst bei mir dann nicht unbedingt Pizza Feeling aus. 
Tomatensauce würde ich wenn, dann zu der Pizza empfehlen, 
mitbacken würde ich nicht empfehlen, da der Blumenkohl als Teig dafür bei
weitem nicht fest genug ist. Auch nach dem Backen hat man keine feste 
Pizza-Konsistenz, eher eine fluffige, die man mit einem Pfannkuchen vergleichen kann.

Und vom Geschmack?
Bin ich absolut begeistert! 
Ich meine Gemüse, ein bisschen Käse und Ei - klingt doch gesund?
Und dann ist es auch noch lecker - klasse! 
Es schmeckt nicht wie Pizza, ist jedoch eine tolle Abwechslung, 
die mir fast genau so gut schmeckt, jedoch absolut kein Schuldgefül auslöst!
Der Blumenkohl dominiert geschmacklich nicht, viel eher hat man das Gefühl
etwas luftig, würziges zu essen - mit viel Käse. 
Kurzum: Absolut meins!
Jeder, der jetzt neugierig dasitzt, sollte dem Rezept definitiv eine Chance geben!


Rezept:
(für eine Pizza ca 20cm Durchmesser)

1/4 Blumenkohl
1 Ei
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano, Rosmarin

nach Belieben Oliven
nach Belieben getrocknete Tomaten
nach Belieben Salamischeiben

würziger Käse, zum Beispiel Emmentaler,
Parmesan oder Maasdamer


Zutaten:

Blumenkohl säubern und durch ein mittelgroßes Raster reiben, der geriebene Blumenkohl sollte ähnlich groß sein, wie Kartoffelstücke für Reibekuchen.
Die Blumenkohlbrösel mit dem Ei verrühren.
Eine Knoblauchzehe klein schneiden und untermischen.
Mischung zudem mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.

Die Masse auf ein Backblech zu einem runden Fladen streichen.
Etwas zusammendrücken, damit die Form gleichmäßig wird.

Nun ist der passende Zeitpunkt um den Belag zu entscheiden.
Wichtig dabei ist, dass der Belag nicht zu viel Flüssigkeit absondert,
wie beispielsweise frische Tomaten, Saucen oder sonstiges Gemüse es täte.
Pinienkerne, getrocknete Tomaten, Salami oder Ähnliches sind jedoch
bestens geeignet.

Über alles nun geriebenen Käse streuen.
(zunächst habe ich nur einen Teil des Käse über die Pizza gestreut, um zu einem
späteren Zeitpunkt, als der Pizza-Rand schon bräuner wurde, erneut Käse über die Pizza zu streuen.)

Bei 200° die Pizza ca 20-25 Minuten backen.


Andere Blogger pressen den Blumenkohl nach dem Reiben noch in einem
Handtuch aus, damit die Pizza Crust nicht so weich und fluffig ist.
Das Backen geht kürzer, da im Teig weniger Flüssigkeit enthalten ist.
Ich bin mit meinem Ergebnis bereits sehr zufrieden. Interessieren würde mich
das Ergebnis mit ausgepressten Blumenkohl jedoch schon, weshalb es in Zukunft
auf jeden Fall ausprobiert wird!

Was haltet ihr von low carb?
Findet ihr Rezepte die sich an Originalem orientieren gut oder schlecht?


Sonntag, 8. Dezember 2013

2 Weihnachtssünden + eine kleine Teebotschaft


Bereits bei der Muttertags-Aktion von deals.com fand ich es interessant zu sehen,
mit was für Torten/Kuchen andere Blogger ihre Muttis verwöhnen, deshalb
habe ich auch nicht gezögert, als mir deals.com ein weiteres Mal anbot für den Lifestyle-Blog
ThisIsWhatWeLove (TIWWL) ein Rezept für einen besonderen Anlass beizusteuern.
Das Thema hieß Wintersünden ... Wintersünden, wer denkt da nicht 
sofort an Schokoladennikoläuse, Weihnachtskekse, Stollen, das traditionelle 
Weihnachtsessen mit der Familie und Glühwein?

Jedoch das Allerallerallerallererste, was mir zum Thema Wintersünden in die 
Gedanken kommt, sind eindeutig Weihnachtsplätzchen - ist dazu noch eine Erklärung notwendig?
Nun ja... da ich Süßem in keinster Weise abgeneigt bin müssten 
doch eigentlich auch Schokoladenfiguren in Frage kommen? Nee! 
Plätzchen bleiben meine Nummer 1, denn in Plätzchen kann man alles 
verbinden was man mag - also sind keine Entscheidungen zwischen Keks und Schokolade nötig!
Zudem sieht im Mini-Format alles gleich viel süßer aus!
Denn nicht immer möchte man ein ganzes Stück Stollen annehmen - 
kann man jedoch zu einem kleinen unschuldigen Stollenkonfekt nein sagen?



So habe ich mir eine Wintersünde für die überlegt, die nicht so viel Zeit
haben (siehe Mandelhörnchen) und für die, die Zeit investieren wollen,
jedoch noch nicht so geübt beim Backen sind (Schwarz-Weiß Sterne).

Die Schwarz-Weiß Sterne gehören zur Gattung Kekse, die zwar einfach,
jedoch etwas aufwendiger sind, dafür jedoch was hermachen.

Rezept:

200g Mehl
100g Butter
100g Zucker
1 Pk.Vanille-Zucker
1 Prise Salz
2 EL Milch

100g Schokolade
1 Tl Öl
1/2 TL Zimt
1 Prise Anis & Nelke

50g Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Für den Teig die obersten 6 Zutaten einfach miteinander verkneten,
bis ein nicht mehr klebender Mürbeteig entsteht.
Eine halbe Stunde im Kühlschrank den Teig fester werden lassen.

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen.
Aus dem gesamten Teig Sterne stechen. Wenn der gesamte Teig aufgebraucht ist,
aus der Hälfte der Sterne die Mitte mit einem Kreisausstecher von ca
1cm Durchmesser ausstechen.
(Geht auch super mit einem Apfelentkerner, wer nicht die
Förmchen für die Sterne mit Loch hat)

Die Sterne 8-10 Minuten bei 170° hellbraun backen.
Auskühlen lassen. Die Sterne ohne Loch von den Sternen mit Loch trennen.

Die Sterne mit Loch auf einer Alufolie verteilen und mit Puderzucker dicht bestäuben.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, zur geschmolzenen Schokolade ein Teelöffel
Öl hinzufügen. Die Gewürze unter die Schokolade rühren, aufpassen, dass sich keine
Gewürzklümpchen in der Schokolade bilden.

Die ganzen Sterne in die Gewürzschokolade tauchen, am besten taucht man die Sterne
nur mit den Oberseite ein, da man diese später auch sieht und wenn an der Unterseite zu
viel Schokolade ist, die Zackenformen verschwinden.
Auf die noch weiche Schokoladen-Schicht immer einen Puderzucker-Stern setzen.
Die Sternen-Zacken versetzt zueinander auflegen.
Fest werden lassen, an einem kühlen Ort lagern.

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Die Mandelhörnchen kann man zwar das gesamte Jahr über kaufen,
jedoch gehören Mandelhörnchen für mich einfach in die Weihnachtszeit.


Rezept:                                                                           (für ca 12 Mandelhörnchen)

250g Marzipan
1 Ei
20g Puderzucker
4 Tropfen Bittermandelöl

ca.50g gehobelte Mandeln
100g Kouvertüre zum Überziehen

Zubereitung:
Das Marzipan raspeln. 
Danach kann man das Ei, den Puderzucker und das Bittermandelöl zum Marzipan geben und mit
einem elektrischen Rührbesen verrühren.
So lange rühren, bis im Teig keine Marzipanstücke mehr zu sehen sind und die Konsistenz an einen etwas flüssigen Rührteig erinnert.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit runder Lochtülle füllen.

Die Mandeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streuen,
wer die Hörnchen gut mit Mandeln umhüllt haben möchte, der kann die
Mandelblättchen mit den Fingern noch etwas kleiner brechen.

Auf das Backblech nun die Hörnchen spritzen, die Mandelstücke, die nicht
unter den Mandelhörnchen liegen, kann man nochmals zusammen klauben und
auf den Hörchnchen verteilen, damit die Hörnchen umhüllt sind.
In jedem Fall sollte man die um die Hörnchen herumliegenden Mandelstücke grob
entfernen, da sie beim Backen ansonsten verbrennen.

Die Hörnchen bei 160° ca 10 Minuten backen, danach auskühlen lassen.

Die Kouvertüre (im Wasserbad) schmelzen und danach die Hörnchen entweder in
die Kouvertüre tauchen oder mit einem Löffel die geschmolzene Schokolade auf den
Hörnchen-Enden verteilen. 

Fest werden lassen und dann die Hörnchen an einem kühlen Ort aufbewahren.
Innerhalb von 1-2 Wochen essen, da die Marzipanmasse immer härter wird.



Noch ein kleiner Tipp für die kalte Jahreszeit:

Falls ihr euch im oberen Bild gefragt habt, was es mit dem kleinen blauen Kuvert wohl auf sich hat:
Es ist ein Teebeutel! Ich fand die Idee einer Tee-Nachricht total süß, sich selbst eine Tee-Nachricht zu schreiben ist dann doch nicht nötig, möchte man jedoch dem Besuch etwas Warmes zum Trinken anbieten, freut der sich jedoch sicher über eine kleine unerwartete Botschaft, die bestimmt jedem den Tee versüßt.

Dafür befestigt man einfach das Zettelende eines Teebeutels an ein kleines Kuvert, hierfür habe ich ein Loch in den Verschluss des Kuverts gemacht und durch das Loch das Sortenblättchen des Teebeutels gefedelt. Fest geklebt und schon kann die Nachricht in das Kuvert gelegt werden. Für die Nachricht kann man natürlich ganz individuelle Sprüche schreiben, auf Vorrat kann man jedoch die Nachrichten auch ganz neutral halten, so habe ich vor                                                                   allem Sprüche, die mit Tee zu tun haben benutzt, wie zum Beispiel                                                                 dieser, dieser oder dieser. ;)

Was ist eure größte Wintersünde? Die süßen Versuchungen oder doch eher der Gänsebraten?


PS: Die Mandelhörnchen und Schwarz-Weiß Sterne waren nebenbei auch Teile meines PamK-Päckchens.
Den restlichen Inhalt präsentiere ich euch hoffentlich noch diese Woche!

Sonntag, 20. Oktober 2013

Wicked Cupcakes


Und, habt ihr euch schon Gedanken um das diesjährige Halloween gemacht?
Geht ihr auf eine Halloween Party oder schmeißt sie selbst? 
Plant ihr schon seit langem was ihr zu Essen machen wollt, was ihr als Kostüm
tragen werdet, wollt ihr den 31. einfach nur zu Hause verbringen und abwarten
bis Kinder sooo gruseligen Verkleidungen um Süßigkeiten bitten? ;D
Oder seid ihr etwa von der Anti-Halloween Front?

Egal wie ihr euer Halloween verbringt, diese schaurig schönen Cupcakes
versüßen euer Halloween bestimmt!

Zutaten:

(für 6 Cupcakes)

75g Schokolade
(ich habe Nuss-Rosine benutzt, doch bei all den Rosinen-Gegnern, 
könnt ihr natürlich jede Beliebige benutzen)
100g Butter
50g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 El Mehl

Topping:
200g Sahne
1 Prise Salz
50g Zucker
grüne Lebensmittelfarbe

Für die Hüte:
25g Butter
25g Zucker
1 Tl Kakao
50g Mehl 

100g Marzipan 
(mit grüner Lebensmittelfarbe verknetet)

Zuckerguss

30g Puderzucker
30g Mehl
45g Sahne
2 Tl Kakao

Zubereitung:

Schokolade in Stücke brechen und zusammen mit der Butter im
Wasserbad oder der Mikrowelle schmelzen.
Schokoladen-Butter leicht abkühlen lassen, um dann das Salz und
den Zucker unterzurühren.
Eier in einer seperaten Schüssel verquirlen, um sie dann mit zur 
Mischung zu geben.
Mehl über den Teig streuen.
Den gesamten Teig nochmals durchrühren, damit auch wirklich
keine Klümpchen übrig bleiben.

Ein Muffinblech mit 6 Papier-Förmchen auslegen, auf die
man den Teig nun verteilt.

Bei 200° die Muffins 10-12 Minuten backen.
Auskühlen lassen.

Für das Topping die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.
Unter die steife Sahne die Lebensmittelfarbe rühren.
Je nachdem wie grün man das Topping haben möchte, eben mehr
oder weniger Farbe dazugeben.
Zum Schluss noch den Zucker unter die Sahne rühren.
Kalt stellen.

Für die Hutböden zuerst einen Mürbeteig aus 25g Butter, 25g Zucker,
einen Teelöffel Kakao und 50g Mehl herstellen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und ca.8 cm große Kreise
ausstechen. Die Kreise bei 175° in ca. 10 Minuten braun backen.

Für die Hutspitze 30g Puderzucker, 30g Mehl, 45g Sahne und 
2 Tl Kakao miteinander verühren. 
Aus Backpapier 8cm große Kreise (ca.3) ausschneiden.
Von diesen Kreisen sollte man nun ca. 120° (1/3) wegschneiden.
Auf die Backpapierstücke nun Teig streichen.
Bei ca.180° 4 Minuten backen, bis der Rand bräuner wurde 
und die Mitte fest ist. 
Sobald man ein Stück rausnimmt, muss man sehr schnell das
Backpapier abziehen und die Hippe zu einem Hütchen drehen.
Man sollte nie mehr als eine Hippe aus dem Backofen nehmen,
da sie einfach zu schnell hart werden.
Diesen Vorgang muss man mindestens für 6 schöne Hütchen vollziehen.

Auf jeden Muffin nun ca. 1,5 Esslöffel der Creme verteilen.

Aus dem Marzipan dünne Schnüre formen, welche um die Hippen-Hütchen
gelegt werden. Auf jeden Mürbeteig-Kreis ein Hütchen setzen, am besten drückt
man das Marzipan etwas an den Kreis, damit das Hütchen stabiler ist.
Mit dem Zuckerguss auf jeden Hut eine kleine Schnalle malen. 

Nun muss man nur noch auf jeden Cupcake eins der Hütchen setzen
und bereit sind sie für das Halloween-Buffet.




Montag, 9. September 2013

Ich feier mit dem Kochtopf! - Tuxedo Berry Cake



Auch dieses Jahr feiert Zorra ihren Blog-Geburtstag mit
einer großen Kochbuch-Aktion in Kooperation mit Braun,
bei der 45 Blogger die Chance haben in ein Kochbuch zu kommen. 
Die einzige Teilnahmebedingung ist, dass im Rezept ein
Stabmixer mit beliebigen Zubehör benutzt wird.

Jeder Teilnehmer der Aktion hat nicht nur die Chance einen von 4 Braun
Stabmixer Multiquick 7 oder einen Kochkurs Gutschein für 2 Personen zu gewinnen
- nein, jeder, der mit seinem Rezept im Buch vertreten ist, bekommt 9 
Exemplare des Kochbuchs.

Ihr wundert euch warum es ausgerechnet 9 Exemplare gibt?
Weil der Kochtopf nun schon sein 9. Jubiläum feiert!
Wow! - Kann ich da nur sagen! 
9 Jahre und immer noch mit einer solchen Lust am Bloggen zu sein 
- dass verdient wahnsinnigen Respekt!
Und weil mein Wunsch letztes Jahr so erfolgreich war,
wünsch ich mir, liebe Zorra, in jedem Fall auch ein 10. Kochtopf-Jubiläum!!!

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Tuxedo Berry Cake 

Zutaten:
(20 Stücke) 
3 Tassen Mehl
1 Pk. Backpulver
2 Tassen Zucker
4 Eier
1 Pk. Vanille-Zucker
250g Butter
200g saure Sahne
2 El Kakao
2 El Milch

250g Beerenkonfitüre

200g Frischkäse
200g Quark
Mark von 1 Vanilleschote
100g Zucker

200ml Sahne
1 Pk. Agartine/Gelatine
250g Quark
200ml Milch
200g Zucker

200g Schokolade

ca.500g frische Beeren 

Zubereitung:

Für die Böden des Kuchens 250g Butter mit 2 Tassen Zucker und 
Vanille-Zucker mit dem Schneebesen eines Rührgeräts weich rühren, 
die 4 Eier zu der Masse hinzufügen und weiter schlagen, bis der
Zucker sich vollkommen aufgelöst hat. Saure Sahne mit unter den Teig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen. Die Mehlmischung unter den Teig heben.

Die Hälfte des Teiges nun in eine gefettete Kastenform geben, glatt
streichen und bei 170° 25 Minuten backen.
Kuchen 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.

Die zweite Teighälfte mit Kakao und Milch verrühren, nachdem der
helle Teig gebacken ist, den dunklen Teig in die Kastenform geben
und erneut 25 Minuten backen.

Vanilleschote halbieren und Mark auskratzen. 

Für die Frischkäsefüllung Frischkäse mit Quark, Vanillemark und Zucker glatt rühren.
Sowohl vom hellen, als auch dunklen Kuchen die Oberfläche glatt 
abschneiden, sodass die Böden gerade sind. Zusätzlich beide Kuchen
quer durchteilen, sodass man sie später schichten kann.

Die einzelnen Böden nun mit der Frischkäsemasse bestreichen und 
dann abwechselnd dunklen und hellen Boden schichten.
Über jeder Frischkäseschicht ca. 3 Esslöffel der Beerenkonfitüre verteilen.
Am leichtesten kann man den Kuchen schichten, indem man die 
Kastenform mit Backpapier auslegt und dann den Kuchen in die Form stapelt.
Auf die letzte Schicht weder Frischkäse noch Erdbeerkonfitüre verteilen.
Den Kuchen am besten für eine halbe bis Stunde in den Tiefkühler geben, so
ist der Kuchenrohling schön fest und man kann leichter den Kuchen mit der Creme umkleiden.

In der Zwischenzeit kann man die Creme zum Umkleiden des Kuchens herstellen.
Dafür Milch mit Agartine 2 Minuten aufkochen. Mischung lauwarm abkühlen lassen.
Quark mit Zucker verrühren. Quark löffelweise unter die Milch rühren.
Nicht zu schnell die Mischungen miteinander verrühren, ansonsten
entstehen Agartine-Klümpchen.
Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.
Creme eine halbe Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Kuchen aus der Form stürzen, Backpapier abziehen und mit der
Creme umkleiden. 
Den Kuchen 2-3 Stunden gefrieren lassen, damit die Creme nicht
schmilzt, während die heiße Schokolade verteilt wird.

Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.
Schokolade über die Kuchenoberfläche verteilen, es dürfen
ruhig Schokofüße an den Seiten entstehen.

Die Beeren am besten noch auf der weichen Schokolade verteilen, sodass
sie später während des Schneidens der Kuchenstücke nicht hinunter fallen.

Kuchen im Kühlschrank kalt stellen bis die Schokolade ausgehärtet ist.
Den Kuchen möglichst schnell verzehren!