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Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Mittwoch, 12. Juni 2013

Rhabarber-Cheesecake




Rhabarber ist eindeutig eines meiner Lieblingsgemüse und hat
meiner Meinung nach leider viel zu kurz Saison!
Jedoch wird die Zeit dann um so mehr von mir genutzt und so gibt es
derzeit Rhabarber in allen Formen, sei es als Mini Gugl, Rhabarberkompott
oder eben als Cheesecake-Dessert.

Das einzige was mir für die perfekte Rhabarbersaison bisher jedoch leider fehlt
ist ein richitg gutes Rhabarberkuchen Rezept!
Und damit meine ich mal ausnahmsweise nicht unbedingt ein besonders
ausgefallenes Rezept, sondern einen leckeren Rhabarberkuchen - am besten
ohne Baiser - eben wie von Oma!
Da meine Oma jetzt leider nicht unbedingt die größte Bäckerin ist,
geht die Frage an euch!
Habt ihr ein suuper Rhabarber-Rezept auf welches ihr schwört?
Dann schreibt mir den Link oder das Rezept in die Kommentare!

Wer dann doch lieber etwas außergewöhnliche Rhabarbervariationen
probieren möchte, der kann es mit diesem einfachen und schnellen Dessert versuchen!

Zutaten:

100g Butterkekse
40g Butter, zerlassen
30g Zucker

200g Frischkäse
100g griechischer Joghurt
60g Zucker
1 TL Limettenabrieb

100g Rhabarber
60g Zucker

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
Rhabarber mit Zucker, jedoch ohne Zugabe von Flüssigkeit in einem Topf erhitzen.
Erhitzen bis der Zucker karamelisiert.
Topf von der Herdstelle nehmen und abkühlen lassen.

Frischkäse mit griechischem Joghurt glatt rühren.
Mit Limettenabrieb und Zucker abschmecken.

Butterkekse in eine Plastiktüte geben und mit einem
Nudelholz die Kekse zu feinen Keksbrösel klopfen.
Keksbrösel mit zerlassener Butter und Zucker vermengen.
Masse auf 3 ofenfeste Gläser verteilen.
Mit einem Löffel die Masse fest drücken.

Bei 175° 12-15 Minuten backen, bis die Ränder braun werden.

Böden abkühlen lassen. Wenn die Gläser vollständig abgekühlt sind,
Frischkäsemasse auf die Gläser verteilen und Rhabarberkompott über die Creme geben.

Wer mag, kann die Gläser noch mit Minzblättern oder
weißen Schokoladenraspeln verzieren.
Cheesecakes am besten noch einmal in den Kühlschrank geben,
bevor man sie dann gekühlt als leichten Abschluss eines Essens serviert.

Freitag, 7. Juni 2013

Rhabarber-Marzipan Mini Gugl




Manchmal dienen Rezepte auf Food Blogs mir nicht nur als
Inspiration für neue Gerichte, sondern erinnern mich auch an 
bereits markierte Rezepte in meinen Backbüchern.
So habe ich auf Fool for Food ein Rezept für Rhabarber-Marzipan Gugl
gesehen, was ich schon seit dem ersten Mal machen wollte, an dem ich
gesehen habe. 

So habe ich also nicht lange gezögert, habe noch schnell Rhabarber aus dem 
Garten geholt, meine Mini Gugl-Backform aus der Versenkung gesucht
und dann konnte es auch schon mit dem Backen losgehen.
Entstanden sind wirklich leckere Mini Gugls, die ich auch in Zukunft
machen würde.


Zutaten:
(für 1,5 Bleche Mini-Gugl)

80g Butter
2 Eier
90g Mehl
80g Puderzucker
1 Pk. Vanille-Zucker
2 El Sahne
80g Rhabarber, geschält
2 EL Zucker
30g Marzipanrohmasse
5 Tropfen Bittermandelaroma

Zubereitung:

Das Marzipan und den Rhabarber in wirklich klitzekleine Stückchen schneiden.
Die Rhabarberstücke mit zwei Esslöffeln Zucker vermischen.

Butter mit Bittermandelöl, Puderzucker, Sahne und Vanillezucker 
schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren.

Mehl in den Teig sieben, Rhabarber- und Marzipanstücke zugeben und 
Teig kurz durchrühren. 
Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Mulden spritzen.

Bei 175° ca. 15 Minuten backen.

Wer möchte kann auf die abgekühlten Gugl dann noch Puderzucker 
oder ein Icing geben. Guten Appetit!



Mittwoch, 6. Juni 2012

Rhabarber Tarte Tatin mit Zitronenkaramell und Vanille-Sauce





Mei o mei - ich habe einen neuen Lieblingskuchen - und das, obwohl er
ohne jegliche Schokolade auskommt! - na gut Mürbeteig ist auch enthalten -
aber - o mein gott - er ist so göttlich!

Rhabarberkuchen mag ich schon eine ganze Weile - obwohl ich ihn nur einmal
so richtig gut gegessen habe. *__*
Damals hatten wir eine Freundinn besucht und diese hatte Rhabarbermuffins
gebacken ... hmm.... seitdem war ich immer auf der Suche nach DEM
Rhabarberrezept - doch leider ohne Erfolg. :/

Doch gestern war es dann soweit - ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet,
dass die Tarte SO gut werden würde - ich wollte einfach schauen,
ob das, was ich dachte, wirklich so gut zusammen passt.

Und ich bin immer noch begeistert!
Ich habe den Kuchen in einer Kastenform gebacken, so konnte ich den Rhabarber
in ganzen Stangen backen. Dazu gab's eine selbstgemachte Vanille-Sauce -
bei der Gelegenheit habe ich dann gleich das gewonnene Vanille-Paket von zorra nutzen können.

Für die, die's interessiert, so sah der Gewinn aus:

nochmals danke an zorra und madavanilla bei der Gelegenheit ;D
Und weil ich meinen Lieblingsrhabarberkuchen gerne mit anderen teile,
kommt das Rezept zur Rhabarber - Blogparade.



Doch jetzt kommt das Rezept:

Zutaten:

150 g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
1 Pk. Vanille-Zucker
80 g Butter

5 Stangen Rhabarber, so lang wie die Kastenform

Teig:
130 g Mehl
1 Ei
50 g Butter
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. Backpulver

250 ml Milch
1/2 Vanille-Schote
75 g Zucker
1 Eigelb
1 EL Speisestärke
2 EL Sahne

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig zubereiten.
Diesen zu einer Kugel formen und eine halbe Stunde kühlen.

Butter in einem schweren Topf zerlassen, Zucker, Vanille-Zucker und
Zitronensaft hinzufügen und unter Rühren zu einem hellbraunen Karamell
einkochen lassen. (ca.10 Minuten)

Karamell sofort in die Kastenform gießen.
Rhabarberstangen auf den Karamell legen und im Backofen bei 160° 15 Minuten backen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und auf die Größe der Kastenform
ausrollen. (Nur auf die Größe des Bodens - keine Ränder)

Teig auf den gebackenen Rhabarber legen und in 30 Minuten fertig
backen.

Tarte 15 Minuten in der Form abkühlen lassen.

In der Zeit die Milch zusammen mit dem Mark der Vanille-Schote
und Zucker aufkochen.
Eigelb mit der Speisestärke und 2 EL Sahne verquirlen.
Milch von der Flamme nehmen und unter ständigem Rühren Eigelbmischung
unterquirlen. Sauce vorsichtig bis kurz vorm Siedepunkt erhitzen.
Abkühlen lassen, ab und zu dabei umrühren.

Tarte vorsichtig stürzen.

Vanillesauce auf Teller geben und in die Mitte ein Stück Rhabarberkuchen
setzen.

Noch lauwarm - leeeecker!