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Donnerstag, 4. Juni 2015

Erdbeertörtchen mit Schokoknusperboden


Sonnenstrahlen, die einen wach kitzeln und dazu bereits früh morgens lieblicher
Vogelgesang. Der Sommer hat es endlich geschafft sich gegen das mürrische 
graue Wetter durchzusetzen und belohnt uns nun mit dem schönsten Grillwetter.
Kann ein Feiertag schöner aussehen?

Dieses grandiose Wetter lädt zwar gerade dazu ein den Tag Draußen zu verbringen,
doch für all die, die zuhause leider keine eigene Terrasse oder eigenen Garten haben, 
sich auch nicht bei Schwiegermama oder bei den Nachbarn einnisten können, 
um dieses kleine Erdbeertörtchen mit Sonnenstrahlen im Nacken zu verspeisen 
- für all die habe ich eine gute Nachricht: 
auch im Haus verbreitet dieses kleine Törtchen wahren Sommergenuss!

Mit den ersten aus dem eigenen Garten geernteten Erdbeeren musste doch
sofort etwas, dem wunderbaren Wetter würdigen, zubereitet werden!
Entstanden ist dieser wahre Erdbeer-Traum, den ich bereits im mürrigen
Winter bei dem kleinen Kuriositätenladen entdeckt hatte und für die schöne 
Zeit des Jahres reserviert hatte. 
Meinen Vater hat die Torte beim ersten Bissen schon umgehauen, 
begeistert verkündete er, dass bei dieser Torte wirklich alles stimme. 
- Alles stimmt? Und das sagt mir ausgerechnet der sonst größte Gegner 
neumodischer Rezepte? - Na dann muss das wohl so sein!





Zutaten:

Boden:
200g Kekse
150g Zartbitterschokolade
50g Butter

Creme:
250g Joghurt
1 Pk Agar-Agar 
(Alternativ 5 Blatt Gelatine)
200g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Becher Sahne
1 Zitrone 
500g Erdbeeren, geputzt
1 Pk. Tortenguss
100g Zucker 



Zubereitung:

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit 
einem Nudelholz die Kekse zu Bröseln zerschlagen.
Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad 
zusammen mit der Butter schmelzen. Die verflüssigte Butter-Schokoladen-Mischung
zu den Keksbröseln gießen und vermengen.

Eine 18er Springsform mit Backpapier auslegen. Die Keksbröselmasse auf den Boden
geben, verteilen und fest drücken. Den Tortenboden im Kühlschrank 30 Minuten hart werden lassen.

In der Zwischenzeit kann die Cremefüllung zubereitet werden. 
Diese besteht einmal aus den Erdbeerpüree-Schlieren und der Joghurt-Creme.

Für die Erdbeerpüree-Schlieren von den 500 Gramm Erdbeeren die Schönsten für die Dekoration
beiseite legen, von den restlichen Erdbeeren 250 Gramm abnehmen und pürieren. 
Die restlichen Erdbeeren (nicht die für die Deko) in Scheiben schneiden.
Das Erdbeerpüree mit einem Tütchen Tortenguss verquirlen und mit 100 Gramm Zucker
aufkochen lassen, bis das Püree andickt. Etwas abkühlen lassen.

Für die Joghurt-Creme die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit einem Tütchen
Agar-Agar aufkochen. (wer Gelatine nutzt: Blätter einweichen und im Zitronensaft erhitzen, nicht kochen!)
Den Zitronensaft nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. 
Den Joghurt mit dem Mark einer halben Vanilleschote und 200 Gramm Zucker verrühren.
Den Agar-Agar-Zitronensaft zunächst mit einigen Esslöffeln von der Joghurt-Masse verrühren,
bis man die Mischung zum restlichen Joghurt gibt und verrührt. 
Auf diese Weise verhindert man Agar-Agar-Klümpchen in der Creme. Wenn die beiden Massen zu hohe Temperaturunterschiede aufweisen, könnten nämlich Klümpchen entstehen.

Die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und danach langsam unter die 
Joghurt-Masse heben.

Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren nun auf den gekühlten Boden verteilen.
Auf die Erdbeerschicht kann jetzt die Joghurt-Masse gegossen werden.
Zum Schluss das angedickte Erdbeerpüree fleckenweise auf die Joghurt-Schicht geben.
Mit einer Gabel zu Letzt die Creme-Schichten durchziehen, sodass das Marmor-Muster
entsteht.

Mit den schönsten Erdbeeren das Törtchen garnieren. 
Torte im Kühlschrank noch mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Midnight Mud Pie - Schokoladenkonsum für Fortgeschrittene



Eine schwere Woche liegt hinter euch? Eure Dopamin- und Serotoninwerte sind
im Keller? Dann präsentiere ich euch heute DIE Wunderwaffe gegen mieses Wetter
am Geburtstag, eine miese Arbeitswoche und Trennungsschmerzen.
Dass diese Wunderwaffe nur Schokolade sein kann, versteht sich doch wohl von selbst.

Ein, zwei Stückchen, na gut eine Tafel Schokolade gönnt man sich ja doch von
Zeit zu Zeit, jedoch solch eine mega Schokoladenbombe reserviere dann selbst ich für 
etwas besondere Ereignisse. Pfingsten kam mir da also ganz recht als geeignete Ausrede.

Wie der Name verlauten lässt, ist es eine Pie, die Schokoladengelüste, auch noch warm, 
mitten in der Nacht in Rauch ersticken lässt. 
Tagsüber, wenn man sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich zum Verzehr 
lieber ein paar Gäste einladen. Hier gilt nicht nur der Spruch 
"geteiltes Glück ist doppeltes Glück", sondern auch:
geteilte Kalorien, bringen dir nächste Woche mehr Glück. 
Vom kompletten alleinigen Verzehr der Pie würde ich daher abraten,
höchstens es sind Menschen unter euch, die ihre Schokoladenlust durch eine 
Schocktherapie für einige Wochen ablegen oder schnellstens 1 Kilo zunehmen wollen 
- denn dieser Schokoladenkuchen ist mächtig! Nix unbedingt für jeden Tag, sondern 
viel mehr zum teilen und zelebrieren, sodass man jeden Gabelhappen auch genießen kann. 











Rezept:
(für eine 18er Springform)



225 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Kakao ohne Zuckerzusatz
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
140 g Butter
1 Ei
Für die Füllung
150 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
150 g Butter, weich
200 g Zucker
50 g Kakao, ohne Zuckerzusatz
3 Eier
Für das Topping
200 ml Schlagsahne, kalt
2 EL Zucker
Schokoladenraspeln zum Verzieren
Zubereitung:
Für den Mürbeteig zunächst das Mehl, 40 Gramm Kakao, 50 Gramm Zucker, 1 Päckchen 
Vanillezucker, 140 Gramm Butter, ein Ei und eine Prise Salz miteinander verkneten.
Den Teig am besten eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer 18er Springform ausrollen.
Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Form (auch den Rand) danach mit dem ausgerollten Teig auslegen.

  Auf den Boden der Springform am besten eine kleine, feuerfeste Schüssel auf den Teig setzen, 
ansonsten kann der Pieboden natürlich auch mit Hülsenfrüchten blind gebacken werden.
Bei 170° den Boden 12 Minuten mit der Schüssel/ Hülsenfrüchten backen, danach 12 Minuten ohne.

Während der Boden backt, kann die Füllung vorbereitet werden.
Dafür wird die Sahne erhitzt. In der heißen Sahne kann die klein gehackte Kuvertüre dann 
geschmolzen werden. Die Butter mit dem Zucker, Kakao und den drei Eiern schaumig schlagen. 
Die etwas abgekühlte Schoko-Sahne in die Butter-Ei-Masse langsam einrühren.

Den fertig gebackenen Boden kurz abkühlen lassen. Dann kann die Füllung eingegossen werden und
der Kuchen bei 160° nochmal 65 Minuten backen.
Anschließend den Kuchen vollkommen auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, anschließend den Zucker einrühren.
Auf die Mitte des ausgekühlten Kuchens die Sahne verteilen und zum
Abschluss Schokoladenraspeln über den Kuchen verteilen. 


Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen am besten aufessen.

Freitag, 8. Mai 2015

Chocolate Rose Cake Pops


Mal in einer ganz anderen Optik kommen diese Cake Pops daher.
Aber hey, einmal im Jahr, anlässlich des Muttertages, will man 
dann doch seine ganzen filigranen Fähigkeiten bündeln und eine
Süßigkeit präsentieren welche zeigt : "Hey, für dich hab ich mir Mühe gegeben!"

Nicht nur Mühe, auch Geduld forden diese Blüten, vorallem für Leute - wie mich - 
die am liebsten den pragmatischen Weg gehen, der nicht zu viel Geduld und 
Feingefühl fordert.
Dass mein Blütenresultat dann am Ende doch so aussah,
zeigt doch fast, dass dieses Rezept wirklich idiotensicher ist!


Schokolade! Schokolade! Schokolade! - natürlich möchte ich mit diesem
Rezept an dem Blog Event von Insane in the Kitchen teilnehmen, welches ganz
unter dem Motto Schokolade steht und bei zorra ausgetragen wird.
Ich bin ja schon ziemlich gespannt was für Schokoladenbomben da
zusammengetragen werden, doch ich will mich kurz fassen - hier kommt das Rezept!

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)


Rezept:

400g Schokoladenkuchen
100g Kirschmarmelade
1 El Kirschschnaps
1 Pk.Vanillezucker
50g Zucker

150g Zartbitterschokolade
3 El Glukosesirup
Kakao zum Kneten

Zubereitung:

Für die Cake Pops den Kuchen fein bröseln.
Die Kirschmarmelade zerlassen und zusammen mit dem Schnaps,
Zucker und Vanillezucker zu den Kuchenkrümeln geben.
Die Masse durchrühren, sie sollte formbar werden, andernfalls noch etwas
Marmelade oder Kakaopulver zur Masse geben bis man aus der
Masse Kügelchen formen kann.
Die Kügelchen sollten Murmelgröße haben.
Cake Pop-Rohlinge im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Schokoladen-Modelliermasse gibt es für Faule auch zu kaufen.
Ansonsten die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
Glukosesirup in der Mikrowelle kurz erzhitzen, etwas abkühlen lassen und
dann zur flüssigen Schokolade geben.
Die Massen gut verrühren, sodass sie homogen werden.

Schokoladenflüssigkeit in einen Plastikbeutel gießen und im Kühlschrank
in etwa 1,5 Stunden fest werden lassen.

Holt man die Modelliermasse aus dem Kühlschrank, ist sie zunächst ziemlich hart
und bröckelig. Man muss sie eine Weile mithilfe des Kakaos kneten, bis man eine
formbare Masse erhält. Sobald die Masse bereit ist, kleine Kügelchen abnehmen und 
diese zu kleinen Kreisen ausrollen. 
Einen sehr kleinen Kreis zu einem Rohr rollen, einen weiteren
kleinen Kreis um den ersten legen, sodass man das Mittlere der Rose bekommt.
Dieses "Rohr" in zwei Hälften schneiden und eine auf einen
Cake Pop setzen. 
Nun immer größer werdende Kreise nutzen und um das Roseninnere und den Cake Pop
legen, sodass immer mehr Schichten entstehen.

Ein tolles Tutorial zu diesem Vorgang findet ihr hier:



Wer mag, kann die Rosen Cake Pops natürlich anschließend noch aufspießen,
schön sind sie sowohl am Spieß als auch ohne und eignen sich natürlich auch 
prima als Deko on top eines Cheesecakes oder einer Muttertagstorte.




Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Mittwoch, 1. April 2015

Kucheneier reloaded - die Emojis kommen!


Der heutige Post ist der ideale Beweis meiner Inkonsequenz.
Gerade noch tönte ich, dass mir das Zubereiten der Kucheneier zu aufwendig
für das diesjährige Osterfest sei - und tataaa was steht mitlerweile auf dem Küchentisch?

Ihr kennt das doch sicher auch - ihr seht etwas auf einem Blog, auf pinterest, wo 
auch immer und euch fällt automatisch etwas ein, was ihr dazu selbst zubereiten könntet?
Und nein, aufschieben gilt nicht! Ihr. wollt. es. umsetzen. JETZT!

Auf pinterest fielen mir diese gefärbten Eier ins Auge - und was soll ich sagen -
Emojis sind einfach ideal für Ostereier geschaffen, repräsentieren sie doch 
perfekt das derzeitige Jahrzehnt von Whatsapp, Facebook und Co.
Ja gut, schön wie die Mohn-Kucheneier sind sie nicht unbedingt, 
viel mehr ein Joke für Freunde, welche bekannt für ihren übermäßigen 
Emoji-Gebrauch sind.

Wie auch im letzten Jahr habe ich die leeren Eierschalen zuerst mit
Lebensmittelfarbe gefärbt, danach die Eier mit Teig gefüllt und erst
nach dem Backen die letzten Details hinzugefügt.
Im Fall der Emojis kann man die schwarzen Gesichtszüge bedenkenlos auch mit
nicht essbaren Farben ziehen, solange die Farbe auf der Schale bleibt und dem
Kucheninneren nicht zu nahe kommt.
Also solange keine Wasser- oder sonstige Farbe direkt in den Kuchen läuft.
Die gelbe Grundfarbe MUSS mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden.

Wer sich nach dem Durchlesen des Rezeptes wundert:
Bei drei von sechs Eiern habe ich einen Funfetti-Teig als Füllung benutzt,
bei den anderen Drei, wie der jammerig dreinschauende Emoji bestens
zeigt, einen einfachen, hellen Teig mit Zitronenaroma.
Also im Grunde zwei Mal der selbe Teig, nur einmal ohne Zuckerstreusel.





Rezept:
(ergibt Teig für ca 8-9 Eier)

1 Tasse Mehl
0,75 Tasse Zucker
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
0,75 Tasse Buttermilch
0,25 Tasse Sonnenblumenöl
1 Pk. Vanille-Zucker
Schale 1 Zitrone
1/2 Tasse Zuckerstreusel
entsprechend Schalen von 9 gelb gefärbten Eiern

Zubereitung:

Die flüssigen Zutaten mit Zucker, Vanille-Zucker, Salz und dem Abrieb der Zitrone
verquirlen. Mehl und Backpulver mischen.
Die Mehlmischung nun unter die restlichen Zutaten rühren.
Zum Schluss noch die Zuckerstreusel unterheben.

Die gefärbten Eierschalen jeweils in eine Muffin-Mulde legen.
Sind die Muffin-Mulden zu groß für die Eier, legt man am besten noch Alufolie um die Eier,
um einen festen Stand der Kucheneier während des Backens zu gewähren.
Mithilfe eines Trichters die Eierschalen nun jeweils zu 3/4 befüllen.

Bei 170° die Eier ca 12-15 Minuten backen.
Mithilfe der Stäbchenprobe überprüfen ob das Kucheninnere gar ist.

Kuchen abkühlen lassen.

Mithilfe eines Bleistifts die Gesichtszüge vormalen.
Nachmalen kann man die Gesichtszüge zwar mit Lebensmittelfarb-Stiften,
jedoch habe ich mit der Lebensmittelfarbe nicht besonders farbintensive Ergebnise erhalten.
Wer jedoch auf Nummer Sicher Sicher gehen möchte, malt vielleicht einige Schichten mit den Stiften - erkennbar sind die Emojis definitiv.

Die Zahnreihen oder sonstige weiße Flächen der Emojis habe ich mit Papier geklebt.
Ansonsten habe ich auf eine Kombination aus Filzstiften und Wassermalfarben für
die Gesichter gesetzt.







Was meint Ihr - witzige Geschichte oder zu neumodisch?













Sonntag, 11. Januar 2015

Apfel-Streuselkuchen mit Zimt und Walnüssen


Dieser Apfelkuchen gehört zu den wenigen Kuchen, 
die ich während meiner Blog-Pause gebacken und zu den noch wenigeren, 
die ich währenddessen frisch ausprobiert habe. 
Gesehen wurde das Fundstück mal wieder zuerst auf pinterest, 
von wo ich auf den zauberhaften Blog von Andrea weitergeleitet wurde.                                 
Der Name ihres Blogs scheint Programm zu sein, denn passend 
zum Blog-Namen "Zimtkeks und Apfeltarte" beinhaltet dieser Streuselkuchen 
sowohl Zimt als auch Äpfel. Mag dies ein Zufall sein, kann ich euch in 
jedem Fall versichern, dass Andrea ihr  "Zimt\Apfel-Reich" versteht 
- ein Stück des Kuchens und man ist hin und weg. 
Nicht grundlos habe ich ihn für euch erneut gebacken, 
denn dieser Kuchen hatte sich direkt auf meine Lieblingskuchen-Liste katapultiert. 
Widerstand zwecklos. Ich wusste : Den muss ich mit euch teilen! 
Genau die perfekte Mischung aus nussigen Schokoladen und Vanilleteig, 
saftigen Äpfeln und obenauf knusprige Streusel.
Zu meinen Favoriten gehört er bereits und ich bin mir sicher, 
dass er das Potential hat, bald auch zu euren zu gehören!


Zutaten:
500g Mehl
350g Zucker
200ml Öl 
200ml Milch
1 PK. Vanille-Zucker
1 Pk.Backpulver
1 El Kakao
1 Tl Zimt + 1 Prise Zimt
1 Prise Salz
4 große Äpfel
4 Eier
100g gehackte Walnüsse
1 Pk. Vanille-Puddingpulver
125g Butter

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
[ca 2cm groß]
Eier mit 250g Zucker, Vanillezucker, Salz und Öl schaumig aufschlagen. 
Puddingpulver in der Mich auflösen.
Backpulver mit 300g Mehl mischen. 
2/3 des Teiges in eine Springform füllen.
Unter den restlichen Teig die Prise Zimt, die Walnussstücke und 
das Kakaopulver rühren. Den dunklen Teil spiralförmig in den hellen 
Teig gießen. Apfelstücke auf dem Teig verteilen. 

Für die Streusel Butter mit 200g Mehl, einem Teelöffel Zimt und 
100g Zucker verkneten. Die Streusel über dem Kuchen verteilen und alles im 
vorheizten Backofen bei 160° 35-40 Minuten backen.







Mittwoch, 7. Januar 2015

Take me blue or don‘t take me at all





























Manege frei für die Beeren würde ich mal sagen und haltet eure Kiefer fest,
denn nun folgt die Offenbarung.Doch wo fange ich am besten an? 
- Verrate ich euch, dass ich für diese hübschen Teilchen unglaubliche 200 Fotos schießen 
musste bis ich zu diesem Ergebnis kam - und dabei sei erwähnt, dass der erste 
Back-Versuch nicht einmal cremewürdig war, ich somit wirklich 200 Mal exakt 
die selben Kekse fotografiert habe, so mag der ein oder andere ein müdes 
Augenbrauen-Hochziehen für mich bereithalten. 
Zeige ich euch nun auch noch die Vorlage für dieses Rezept, dann werdet ihr überprüfen 
ob ihr wirklich auf den richtigen Link getippt habt. 
- Jaaa - das habt ihr und ja, außer der runden Form und einer Creme in der Mitte, 
haben die beiden Rezepte äußerlich so ziemlich so viel gemeinsam wie ein 
Apfel und eine Ananas.
Doch an was für Probleme stellte mich das Rezept?

Problem Numero eins spielte sich wie oben bereits erwähnt bei meiner ersten 
Teigladung ab, hatte ich noch zuversichtlich in meinen hellen Teig rote 
Lebensmittelfarbe geträufelt, verabschiedete sich die rote Teigfarbe sobald ich den
 für den Velvet Cake typischen Kakao dem Teig hinzufügte.
Bereits vor dem Backen des Teiges verabschiedete ich mich von meinem Vorbild  
und bereitete alles für den weiteren Rezeptverlauf vor, als dann jedoch auch 
die Creme nicht so wollte wie ich sie gerne gehabt hätte und meine Kekse mehr 
oval als rund aus dem Backofen kamen, sah ich ein, dass Monsieur Velvet 
und ich uns ein paar Stunden Pause gönnen sollten.

Als ich mich einigermaßen wieder an dem Rezept begeistern konnte, 
schmiss ich erneut die Zutaten zusammen und fügte
nun blaue Lebensmittelfarbe hinzu, da mein letztes Experiment bereits eine gesamte 
Tube rote Lebensmittelfarbe verschlungen hatte und ich merkwürdigerweise 
haufenweise blaue und grüne - jedoch keine einzige rote oder gelbe Farbe mehr 
zuhause hatte. Da ich meinen zweiten Teig nicht auch an die dunkle Seite der 
Macht verlieren wollte, gab ich dieses Mal nur die Hälfte der im Rezept 
angegebenen Kakao-Menge hinzu. Ich denke im nachhinein nicht. 
dass es an der Kakao-Menge lag, dass meine ersten Kekse komplett braun waren, 
sondern vielmehr dass es an der Lebensmittelfarbe lag, da ich bei Versuch 
Nummer 2 auch eine andere Lebensmittelfarben-Marke genutzt habe. 

Jetzt hatte ich schließlich meine roten blauen Kekse. 
Mit der Füllung war ich jedoch auch noch nicht zufrieden. 
Da ich bereits bei der ersten Ladung bemerkt habe, dass die Kekse des Rezeptes 
nicht im Geringsten wie versprochen Oreos glichen, ging ich dem Rezept weiter
 fremd und bereitete stattdessen eine Sahne-Cremefüllug zu. 
Und ja diese Kekse haben es endlich aufs Foto geschafft...
 aber warte da war doch noch was - die Brombeeren! 
Nachdem ich bereits meinen Fotografier-Standort zwei Mal gewechselt hatte 
und beim Anblick der Kekse noch immer nicht glücklich war, schoss mir spontan 
das blaue Thema durch den Kopf. Und da ich mir dachte "Jetzt erst richtig!", 
waren die Brombeeren schneller auf den Keksen als man eines der süßen Teilchen 
aufessen kann. Mit einem letzten glückbringenden Standortwechsel konnte ich dann 
auch endlich ein zufriedenstellendes Foto schießen.



Blog-Event CIV - Rezepte fuer die Figur


- und ja mit diesen Katastrophen-Keksen möchte ich bei zorras Blog Event teilnehmen.
Dass die Kleinen definitiv zur Kategorie Kalorienbombe zählen ist wohl selbsterklärend.
Nun aber endlich zum Rezept, welches nicht so schwer ist wie das Tamtam um das Foto erahnen lässt.





Rezept:
[10 Stück]
1 Ei
1/2 Cup geschmolzene Butter
1 Cup Zucker
1 1/2 Cup Mehl
1 PK. Vanille-Zucker
1 TL Lebensmittelfarbe
1/2 TL Backpulver
1 TL Kakao

200g Sahne
40g Zucker
1 Vanilleschote
50g Creme Double
200g Brombeeren

Zubereitung:
Butter mit Vanillezucker, Zucker und einer Prise Salz aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung 1 Minute weitermixen.
Die Lebensmittelfarbe unterrühren.
Backpulver, Kakao und Mehl vermischen und als letztes mit den Zutaten vermengen.

Vom Teig walnussgroße Kugeln formen. Diese danach gleichmäßig platt drücken.
Auf dem Blech Abstand zwischen den Keksen lassen, da sie sich noch ausweiten.
Bei 170° ca 12 Minuten backen - sie sollen nicht braun werden!
Abkühlen lassen.

Creme Double mit Zucker und dem ausgekratzten Vanillemark glatt rühren.
Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.

Creme jeweils auf die flache Seite eines Kekses spritzen, mit Brombeeren                                         belegen und dann einen zweiten Keks als Deckel aufsetzen.
Die Kekse sind doch eher Törtchen bei mir geworden und verdienen den Namen                             "Keks" nicht mehr wirklich und sollten auch in keiner Keksdose, sondern am besten                          im Kühlschrank aufbewahrt werden.



Samstag, 5. April 2014

Birnen-Schokoladen Kuchen



Zugegeben, ihr seht hier nicht gerade die konventionelle Form des
Birnenkuchens. Mein Birnenkuchen ist nicht etwa ein Resultat von
Zeitdruck, sondern wurde im Willen der Food Art so gestaltet.
 Meinen Schwiegereltern würde ich einen Kuchen in solch einer Form 
zwar nicht auftischen, als Gag bei Freunden oder Familie 
(die bekanntlich eh durch alles muss ;D) ist er jedoch passend. 

Versteht mich nicht falsch - der Kuchen ist geschmacklich wunderbar,
sowohl locker,als auch fudgig, schokoladig und fruchtig - sein Design
ist jedoch umstritten. Was haltet ihr von ganzen Früchten im Kuchen?
Umständlich zu essen oder darf die Einfachheit der Schönheit weichen?

Ich fand den Kuchen eine schöne Abwechslung zu sonstigen Blech-Obstkuchen,
war jedoch vor allem vom Geschmack des Schokoladenkuchens angetan.
250 Gramm Butter im Verhältnis von fast 1:1 zu Mehl und Zucker ergibt einen
wahnsinnig saftigen Schokoladenkuchen, der zwar nicht gerade für Diät-Haltende
bestimmt sein sollte, der jedoch auch die Kritiker der ganzen Birnen besänftigen wird.

Zutaten:

250g Butter
2 Tassen Zucker
4 EL Kakaopulver
1,5 Tassen Wasser
3 Eier
2 Tassen Mehl
0,75 Pk. Backpulver
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

3-4 kleine Birnen

nach Belieben Puderzucker zum Bestäuben
/Schokolade für den Guss

Zubereitung:

Butter mit Zucker, Salz und Vanille-Zucker schaumig rühren.
Eier einzeln unter die Butter rühren.
Mehl, Kakao und Backpulver mischen.
Mehlmischung und Wasser abwechselnd zur Mischung schütten
und miteinander vermischen.
Rühren bis eine homogene Masse entstanden ist, die einem etwas
flüssigeren Rührteig oder einen Biskuitteig ähneln sollte.

Von der Unterseite der Birnen die Blütenreste entfernen.

Eine Kastenform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Ein Drittel des Schokoladen-Teiges in die Kastenform füllen.

Die Birnen in den Teig setzen. Je nach Größe der Kastenform
passen drei oder vier Birnen in die Form. Ich habe nur drei Birnen
in meine Kastenform gesetzt, so hatte ich zwischen den Birnen noch
etwas Abstand, sodass einige Kuchen-Stücke auch ganz ohne Birne waren.

Um die Birnen herum den restlichen Teig verteilen.

Bei 175° den Kuchen ca. 50-60 Minuten backen.
Stäbchenprobe ausführen, um zu überprüfen ob der Kuchen gar ist.
Es sollte kein Teig mehr am Stäbchen haften bleiben.

Kuchen auskühlen lassen.
Ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit geschmolzener
Schokolade übergießen.


Ist ein eindeutig mal etwas anderer Kuchen, der nicht gerade
konventionell rüber kommt, geschmacklich jedoch mit dem
"Normalen" in jedem Fall mithalten kann.


Freitag, 7. März 2014

Minni Mouse-Cupcakes


Manchmal kommt auch in mir einfach das Mädchen durch, welches
ihre Cupcakes mit ganz viel Schleifen, Perlen und Lila verzieren möchte!
Trifft man sich dann noch mit ein paar Freundinnen, reicht die
Motivation sogar zu solchen Cupcakes aus!

Backe ich alleine, so sollen meine Rezepte meist süß, durchaus aufwendig
- jedoch BITTE nicht filigran sein. Ich habe kein Problem damit einen 
ganzen Tag durch zu backen, so lange ich keine super haargenauen 
Arbeitsschritte beachten muss. 
Backen mit Anderen hat dann den Vorteil, dass man die nicht geliebten 
Arbeitsschritte meiden kann.
So durfte ich dann spätestens bei der Deko mich zurücklehnen 
und die Anderen machen lassen ;D

Wie geht es euch? Seid ihr die großen Deko-Mäuse?





Rezept:


Für den Cupcake-Teig:
(ca.25 Cupcakes)

280g Mehl
120g Stärke
400g Zucker
2,25 Tl Backpulver
0,25 Tl Fleur de Sel

360 ml Wasser
125 g Kakao
1 Tl Grafschaft Sirup
3 Eier


Für das Topping:

440g Mascarpone
400g Sahne
Mark von 2 Vanille-Schoten
1 Prise Salz
200g Zucker
3 El Orangenlikör

Für die Deko:

100g Marzipan
Lebensmittelfarbe
Lebensmittelperlen

Für die Ohren:
100g Mehl
60g Butter
50g Zucker
35g Kakao


Zubereitung:

Wasser zum Kochen bringen und Kakao und Sirup darin auflösen.
Sirup leicht abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten für den Teig, also Mehl, Stärke, 
Zucker, Backpulver und Salz vermischen. 
Butter in Stückchen schneiden und mit einer Gabel in die Mehlmischung einarbeiten, 
bis man einen sehr krümeligen Teig hat.

Den abgekühlten Kakao (vorher 60ml des Kakaos abnehmen) 
nun mit einem Handmixer in den Teig rühren.
Die Eier mit den restlichen 60ml Kakao verschlagen und in
3 Portionen in den Teig rühren, jeweils 15 Sekunden pro Portion rühren.

Teig in Muffinförmchen mit einem Eisportionierer verteilen.
Pro Förmchen ist eine "Eiskugel" als Menge ausreichend.

Cupcakes ca. 12 Minuten bei 170° backen.
Danach völlig auskühlen lassen.

Für das Topping Mascarpone mit Zucker und Orangenlikör glatt rühren.
Mark von Vanilleschoten auskratzen und in die Mascarpone einrühren.
Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.
Geschlagene Sahne in mehreren Portionen unter die Mascarpone-Masse heben.
Topping in den Kühlschrank 90 Minuten kalt stellen.

Für die Deko aus Mehl, Butter, Zucker und Kakao einen dunklen Mürbeteig herstellen.
Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit 
einem Kreisausstecher (ca 5cm) mindestens 50 Kreise ausstechen.
Stecht einfach aus dem gesamten Teig Kreise aus, wenn ihr mehr als 50 habt,
seid ihr wenigstens auf der sicheren Seite, falls eine Ladung vielleicht ein wenig
zu braun gebacken wurde oder ein Keks eine nicht ganz so schöne Form bekommt.
Bei 175° die Kekse 7 Minuten backen.
Auskühlen lassen.

Für die Schleifen das Marzipan mit Lebensmittelfarbe verkneten.
Auf einer mit Puderzucker bestreuten Fläche die Schleifen herstellen.
Meine Schleifen wurden nach dieser Anleitung hergestellt.
(Anleitung etwa bei 1:45)
Wer keine filigrane Ader besitzt, kann jedoch auch einfach Schleifen
aus dem Marzipan ausschneiden.

Gekühltes Topping in einen Spritzbeutel füllen und die Creme auf die
Cupcakes spritzen.
(Ich würde euch ja gerne eine genaue Anleitung für das Spritzen liefern,
da ich mich jedoch noch nicht als Frosting-Meister bezeichnen möchte,
schaut euch am besten auf youtube oder Blogs Anleitungen an)

An zwei Stellen im Cupcake, dort wo ihr die Ohren platzieren möchtet,
schneidet nun mit einem Messer zwei Schlitze bis in den Muffin-Teig ein
- so stehen die Ohren stabiler und fallen später nicht um.
In die Mitte, zwischen die zwei Ohren platziert nun eine Schleife pro Cupcake.

Verteilt nun noch Zuckerperlen auf den Frosting
und fertig sind die Cupcakes für jede Mädels-Runde!











Montag, 9. September 2013

Ich feier mit dem Kochtopf! - Tuxedo Berry Cake



Auch dieses Jahr feiert Zorra ihren Blog-Geburtstag mit
einer großen Kochbuch-Aktion in Kooperation mit Braun,
bei der 45 Blogger die Chance haben in ein Kochbuch zu kommen. 
Die einzige Teilnahmebedingung ist, dass im Rezept ein
Stabmixer mit beliebigen Zubehör benutzt wird.

Jeder Teilnehmer der Aktion hat nicht nur die Chance einen von 4 Braun
Stabmixer Multiquick 7 oder einen Kochkurs Gutschein für 2 Personen zu gewinnen
- nein, jeder, der mit seinem Rezept im Buch vertreten ist, bekommt 9 
Exemplare des Kochbuchs.

Ihr wundert euch warum es ausgerechnet 9 Exemplare gibt?
Weil der Kochtopf nun schon sein 9. Jubiläum feiert!
Wow! - Kann ich da nur sagen! 
9 Jahre und immer noch mit einer solchen Lust am Bloggen zu sein 
- dass verdient wahnsinnigen Respekt!
Und weil mein Wunsch letztes Jahr so erfolgreich war,
wünsch ich mir, liebe Zorra, in jedem Fall auch ein 10. Kochtopf-Jubiläum!!!

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Tuxedo Berry Cake 

Zutaten:
(20 Stücke) 
3 Tassen Mehl
1 Pk. Backpulver
2 Tassen Zucker
4 Eier
1 Pk. Vanille-Zucker
250g Butter
200g saure Sahne
2 El Kakao
2 El Milch

250g Beerenkonfitüre

200g Frischkäse
200g Quark
Mark von 1 Vanilleschote
100g Zucker

200ml Sahne
1 Pk. Agartine/Gelatine
250g Quark
200ml Milch
200g Zucker

200g Schokolade

ca.500g frische Beeren 

Zubereitung:

Für die Böden des Kuchens 250g Butter mit 2 Tassen Zucker und 
Vanille-Zucker mit dem Schneebesen eines Rührgeräts weich rühren, 
die 4 Eier zu der Masse hinzufügen und weiter schlagen, bis der
Zucker sich vollkommen aufgelöst hat. Saure Sahne mit unter den Teig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen. Die Mehlmischung unter den Teig heben.

Die Hälfte des Teiges nun in eine gefettete Kastenform geben, glatt
streichen und bei 170° 25 Minuten backen.
Kuchen 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.

Die zweite Teighälfte mit Kakao und Milch verrühren, nachdem der
helle Teig gebacken ist, den dunklen Teig in die Kastenform geben
und erneut 25 Minuten backen.

Vanilleschote halbieren und Mark auskratzen. 

Für die Frischkäsefüllung Frischkäse mit Quark, Vanillemark und Zucker glatt rühren.
Sowohl vom hellen, als auch dunklen Kuchen die Oberfläche glatt 
abschneiden, sodass die Böden gerade sind. Zusätzlich beide Kuchen
quer durchteilen, sodass man sie später schichten kann.

Die einzelnen Böden nun mit der Frischkäsemasse bestreichen und 
dann abwechselnd dunklen und hellen Boden schichten.
Über jeder Frischkäseschicht ca. 3 Esslöffel der Beerenkonfitüre verteilen.
Am leichtesten kann man den Kuchen schichten, indem man die 
Kastenform mit Backpapier auslegt und dann den Kuchen in die Form stapelt.
Auf die letzte Schicht weder Frischkäse noch Erdbeerkonfitüre verteilen.
Den Kuchen am besten für eine halbe bis Stunde in den Tiefkühler geben, so
ist der Kuchenrohling schön fest und man kann leichter den Kuchen mit der Creme umkleiden.

In der Zwischenzeit kann man die Creme zum Umkleiden des Kuchens herstellen.
Dafür Milch mit Agartine 2 Minuten aufkochen. Mischung lauwarm abkühlen lassen.
Quark mit Zucker verrühren. Quark löffelweise unter die Milch rühren.
Nicht zu schnell die Mischungen miteinander verrühren, ansonsten
entstehen Agartine-Klümpchen.
Sahne steif schlagen und unter die Creme heben.
Creme eine halbe Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.

Den Kuchen aus der Form stürzen, Backpapier abziehen und mit der
Creme umkleiden. 
Den Kuchen 2-3 Stunden gefrieren lassen, damit die Creme nicht
schmilzt, während die heiße Schokolade verteilt wird.

Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen.
Schokolade über die Kuchenoberfläche verteilen, es dürfen
ruhig Schokofüße an den Seiten entstehen.

Die Beeren am besten noch auf der weichen Schokolade verteilen, sodass
sie später während des Schneidens der Kuchenstücke nicht hinunter fallen.

Kuchen im Kühlschrank kalt stellen bis die Schokolade ausgehärtet ist.
Den Kuchen möglichst schnell verzehren!