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Montag, 7. September 2015

Post aus meiner Küche Sommer-Edition: Sommer im Glas



Wenn der Postbote sich wieder über zig köstlich, nach Gebäck duftende, hübsch verpackte Päckchen 
wundern darf, ist es wieder so weit: Post aus meiner Küche hat eine weitere Runde eingeläutet!
Das Thema der Tauschrunde war es diesmal Sommer ins Glas zu packen. - Im Nachhinein kann
man das als weise Themenauswahl anerkennen, denn während draußen mittlerweile fast
schon herbstliche Temperaturen auf mich lungern, habe ich zuhause im Kühlschrank noch 
ein Glas mit feinster Pina Colada-Marmelade von meiner Tauschpartnerin Brigitte von 
homemadeandbaked, also quasi tropische Temperaturen und Sommer-Feeling im Glas 
eingefangen und zum wieder aufleben. 


Macht man sich also so Gedanken um das Thema, schießen einen natürlich nicht 
Momente des deutschen Sommers in den Kopf, von Regenwolken, Temperatur-Wirrwarr 
und überhitzten Großraumbüros, sondern viel eher von langen weißen Sandstränden, Meer und 
farbenfrohen Gemüsemärkten fremdländischer Kulturen. 
So war mein erstes Glas Sommer zum Verschicken von der Süßigkeit inspiriert, die Bali-Feeling schlechthin bringt. Die kleine Kokos-Kugel, die in ihrer Werbung stets blauen Himmel, 
weiße Strände, tieftürkisblaues Wasser und gebräunte Frauen mit weißen Sommerhüten zeigt, 
schien mir genau richtig zum Motto zu passen. 



Bereitet man die Creme mit fertig gekauften Milchmädchen zu, hat man noch
eher den "Originalton" der Raffaello-Füllung. Vom Geschmack her überzeugt
jedoch meine Variante mit selbstgemachten Milchmädchen komplett - wer sich also nach Raffaello auf dem Frühstücks-Toast sehnt, für den kommt hier das Rezept!







Doch nicht nur der Indische Ozean vermag in meine Sommergedanken zu schneien,
nein auch an die südeuropäischen Küstenregionen mag ich mich gerne erinnern.

Steinwände, die das ozeanblaue Wasser von Obstplantagen mitsamt wunderschönen 
Herrenhäusern trennen, herzliche Nonnas und Obst, welches im Aroma die
gesamte Atmosphäre einfängt. Wunderbar!


So habe ich mein zweites Rezept eher mediterran gehalten. Antipasti schmecken im Sommer
gleich doppelt so lecker, da dachte ich, seien selbst eingelegte Paprika mit Frischkäsefüllung
eine wunderbare Angelegenheit zum Versenden! Der Vorteil bei meinen Paprikas ist natürlich,
dass man sich bei der Füllung ganz nach seinem Geschmack austoben kann, während die Frischkäsefüllung bei den gekauften, in Öl eingelegten Paprikas meist eher fad daher kommt.





Sonntag, 26. April 2015

Aloo Paratha - ist das was Essbares?



Nein Aloo Paratha ist keine misslungene hawaiianische Begrüßung.
Überlegt der ein oder andere nun krampfhaft ob er Paratha nicht doch
schon einmal gehört hat, kann ich nun das Namensrätsel lüften:

Paratha heißt so viel wie Fladenbrot. Aloo heißt übersetzt Kartoffel.

Was also so rätselhaft klingt ist ein mit Kartoffelbrei gefülltes Fladenbrot,
welches typischerweise zu einem indischen Frühstück gereicht wird.
Hier ist es als Beilage zu Currys und Suppen geläufiger.
Mehr aus Neugier am Gericht als aus Vorahnung einer kulinarischen Bereicherung
probierte ich dieses traditionelle indische Essen aus.

Ich weiß nicht ob ich es jemals hier erwähnt habe, jedoch bin ich nicht der größte
Fan des indischen Essens. Dementsprechend waren meine Erwartungen eher im
unteren Bereich was den Geschmack angeht.
Vor einigen Jahren hatte eine Nachbarin ein ähnliches türkisches Gericht vorbei gebracht
und seitdem hatte ich nun ja, wohl eher eine Abneigung gegen kalte Kartoffelfüllungen
entwickelt.

Was für ein Glück dass ich meine Vorurteile über Board geworfen habe!
Ich muss wirklich sagen, dass mich das Gericht begeistert!
Zusammen mit einem (nicht traditionellen) Bärlauchpesto hat mich das Gericht
komplett begeistert - da brauch ich kein Curry oder Salat dazu - ein total leckeres Essen!
Hat man zu Mittag zu viele Kartoffeln gekocht, lässt sich das Gericht als
gelungene Resteverwertung nutzen, denn der Teig des eigentlichen Fladenbrots besteht
lediglich aus Mehl, Wasser und etwas Öl. Ein paar Kartoffeln mehr beim nächsten
Mal zu schälen würde sich also wirklich lohnen!

Low Carber gönnt euch 'ne Ausnahme - Paratha sind die Sünde wert!



Zutaten:

2,5 Tassen Mehl
1 Tasse Wasser 
2 El Öl

1,5 Tassen Kartoffelbrei 
(zubereitet etwa aus 3-4 mittleren Kartoffeln)
2 Frühlingszwiebeln, klein gehackt
1 Tl Garam Masala 
1/2 Tl Paprikapulver rosenscharf
Salz, Pfeffer 
eventuell Thymian, Koriander, Chili

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit dem Wasser und Öl verrühren
und zu einem nicht mehr klebrigen, festen Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. 

Die Frühlingszwiebeln mit einem Teelöffel Öl anbraten.
Zu dem Kartoffelbrei die gebratenen Frühlingszwiebeln, das Garam Masala
und das Paprikapulver geben und alles vermischen.
Mit Salz und Pfeffer (nach Belieben zusätzlich mit Thymian, Chili und Koriander) abschmecken.
Der Kartoffelbrei sollte sehr würzig schmecken, da er den Fladen die Würze verleiht. 

Den Teig in 4 Teile trennen. 
Jedes Stück auf eine Größe von ca 18cm Durchmesser (0,3-0,5 cm Dicke)  rund  ausrollen. 
In die Mitte des Teigkreises etwas von der Kartoffelfüllung geben. 
Den Teig von Außen nach Innen falten, sodass die Füllung bedeckt ist.
Mit den Händen den Teig zusammendrücken, sodass die Teigschichten zusammenhalten.
Mit den Händen den Teigfladen wieder flacher und rund formen.
Beim Drücken aufpassen, da die Unterseite halb so dünn wie die Oberseite ist.

Die Fladen mit sehr wenig Öl bei mittlerer Hitze ausbraten.
Dies dauert pro Seite ca 2 Minuten.





Egal ob warm oder kalt schaffen mich die  Parathas zu begeistern!
Kalt kommt die Füllung etwas besser zur Geltung, warm könnte ich mir sie bestrichen
mit etwas salziger Butter sehr gut vorstellen.



Sonntag, 24. Februar 2013

Gratinierte Sojamedaillons mit Paprika-Rahm


An meinem einjährigen Blog-Geburtstag hatte ich mir vorgenommen
weniger Blog-Pausen zu machen - dass ich diesen Vorsatz
noch nicht all zu gut umsetze, hat man denke ich an den letzten beiden Wochen sehen können ;)
So wollte ich wenigstens einen anderen Vorsatz endlich umsetzen
- nach 2 Monaten einheitlich süßen Rezepten auf meinem Blog kann das denke
ich auch nicht schaden ;)

Heute wird's herzhaft! 

Wie ihr im Titel lesen könnt, habe ich das Rezept mit Sojamedaillons 
umgesetzt - doch bevor ich Vegetarierin wurde, habe ich es nur
all zu gerne mit Schweinefilet gemacht, wer also auf sein Fleisch nicht verzichten
möchte, der kann es problemlos mit Fleisch statt Sojamedaillons zubereiten und 
kann sich den Schritt mit der Gemüsebrühe sparen - muss jedoch das Fleisch würzen. 

In jedem Fall kann ich es sowohl
Fleischessern als auch Vegetariern empfehlen!



Rezept:
(2 Personen)

100g Sojamedaillons (Trockengewicht)
300ml Gemüsebrühe
1/2 Paprika, rot
1/2 Paprika, gelb
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
3 El rotes Pesto
150g Sahne
Salz, Pfeffer, Oregano, Paprika, Rosmarin

100g frisch geriebenen Gouda

Zubereitung:

Gemüsebrühe erhitzen und über die Sojamedaillons gießen. 10 Minuten ziehen lassen, dabei ab und zu wenden,  damit die Medaillons auch ganzheitlich weich werden.

Paprika in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und den Knoblauch klein hacken.

Die Medaillons ausdrücken und dann in einer heißen Pfanne mit Öl braun braten. Danach gibt man sie am besten auf einen Teller.
In die Pfanne nun die Paprikastreifen geben, nach etwa 4 Minuten Bratzeit, Knoblauch und Frühlingszwiebeln zugeben. 2 Minuten weiter braten, danach mit Sahne ablöschen und etwas einreduzieren lassen.

Zur Sauce kommt nun noch das Pesto und dann kann man sie auch schon mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit Oregano, Paprika oder Rosmarin abschmecken.

Die Sojamedaillons in eine Auflaufform verteilen und mit der Sauce übergießen.
Nun noch den frisch geriebenen Gouda über die Medaillons verteilen und
dann kann das Ganze auch schon in den Backofen bei 200° 15 Minuten backen bis
der Käse schön braun ist.

Guten Appetit!


Mittwoch, 23. Mai 2012

Sommerlicher Mais-Bohnen Salat






Im Sommer ist bei mir ziemlich häufig Salat angesagt - und vor dem richtigen
Sommerbeginn... ja da esse ich Salat um die richtige Bikinifigur für den Sommer
zu bekommen.... dieses Ziel erreicht man mit diesem Salat vielleicht nicht unbedingt,
doch dafür fühlt man sich mit ihm als wäre längst Sommer.

Doch zu dem Blog-Event von Zorra passt das Gericht eindeutig jetzt schon.
Eisgekühltes wird diesmal von ihr verlangt, was für mich wirklich mal ein
Thema ist, zu dem ich viel einzusenden hätte - denn ich esse generell gerne
leichte Essen, nix was mir bis Abends schwer im Magen liegt  ..
Und deshalb kann ich auch schon heute meinen Beitrag zum Blog-Event geben.

Blog-Event LXXVIII - EISgekühlt (Einsendeschluss 15. Juni 2012)


Zutaten für 2 Personen:

1 Maiskolben
1/2 Gurke
2 Tomaten
1/2 Paprika
1/2 Avocado
1/2 Dose Kidneybohnen

3 EL Chiliöl
Saft einer halben Orange
3 Stängel Liebstöckel
2 Stängel Petersilie
1/2 TL Oregano
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer, nach Belieben auch noch Chili

Zubereitung;

Den Mais in kochendem Wasser 6 Minuten gar kochen.
Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Avocado halbieren, am Besten die Hälfte nehmen, in der der Kern
bereits draußen ist, wenn man die Hälfte mit dem Kern mit Zitronensaft
beträufelt, so ist die Avocado-Hälfte noch einen Tag haltbar.
Schale der Avocado ablösen und Avocado in Stücke schneiden, die
genau so groß sind, wie die Gurkenstücke.
Paprika und Tomaten klein schneiden.
Maiskolben in der Mitte durchschneiden, wenn man die Maiskolben gerade
geschnitten hat, so kann man die Stücke nun aufstellen und dann
die Maiskörner gerade abschneiden. Die Maisstücke dann in Reihen schneiden,
also dass eine Maisreihe immer noch zusammen hängt.
Die Kidneybohnen nochmals abwaschen, dann das ganze Gemüse in einer
Schüssel vermischen.

Petersilie und Liebstöckel fein hacken. Knoblauchzehen klein schneiden.
Chiliöl mit dem Orangensaft verrühren, Knoblauch, Petersilie, Salz, Oregano,
Petersilie und Liebstöckel verrühren. Abschmecken ob noch Salz und Pfeffer
benötigt werden.

Wenn das Dressing abgeschmeckt ist, über dem Gemüse verteilen, nochmal
vermischen, etwas durchziehen lassen und dann servieren.

Super zum Grillen, aber auch alleine als leichtes Sommeressen ein Genuss.





Freitag, 4. Mai 2012

Pasta mit gerösteter Paprika-Sauce und Mozarella-Schnecken




Vor noch nicht einmal einer Woche, war ich noch der strikten Meinung:
Paprika muss frisch, knackig und roh sein!
Doch seit meiner letzten Begegnung mit gerösteter Paprika, bin ich ein
riiiesen Fan von geösteten Paprikas!

So wollte ich unbedingt Pasta with Roasted Red Pepper Sauce von
Charlotte ausprobieren, die auch bereits andere Food-Blogger begeistern
konnte. Ich habe jedoch nicht wie die andern, nur Pasta mit Sauce gegessen,
sondern als Topping habe ich kleine Mozarella-Schnecken gemacht,
die mit Bärlauchpesto gefüllt waren.

Ich habe mich ziemlich an das Rezept von Charlotte gehalten,
habe jedoch anstatt von saurer Sahne, Milch (in der ich den Mozarella
erwärmt habe) genommen und Basilikum habe ich weggelassen.

Vom Geschmack erinnert die Sauce komischerweise - mein Bruder hat
das gleiche gesagt :D - an eine Erdnuss-Sauce. Ich kann mir nicht
denken warum, denn nur von den Pinienkernen kann der Geschmack
nicht kommen.
Egal wie - die Sauce schmeckt mir gut, doch trotz dem Mozarella...
fehlt für mich irgendwie etwas. Vielleicht liegt es am Basilikum,
vielleicht auch nicht.
Meine Mitesser haben es etwas kritischer gesehen, mein Bruder
fand es gerade noch okay, mein Vater mochte es nicht.
 _
Ich finde die Sauce gut, sie ist gesund und ich kann mir auch gut 
vorstellen, mal einen Auflauf mit dieser Sauce zu überbacken.
Nur muss ich noch ein bisschen an den Gewürzen feilen, bis
ich vollkommen überzeugt bin - und meine Mitesser überzeugen kann. :D

Rezept:
(bei uns hat's übrigens mit einer halben Paprika mehr,
für ganze 3 Portionen gereicht)

2,5 rote Paprika (bei mir durfte auch eine Gelbe dazu)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Petersilie
1 Blättchen Koriander
Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz

1 Kugel Mozarella
3-4 EL Pesto
300 ml Milch

12 Kirschtomaten

200 g Pasta

Zubereitung:

Den Stiel von den Paprikas mit den Daumen in die Paprika drücken,
Stiel drehen und dann kann man den Stiel mit dem Kerngehäuse ganz einfach
aus der Paprika ziehen. Paprikas vierteln und mit der Hautseite nach oben
im Backofengrill bei 250° 10 Minuten grillen.

Dann Paprikas aus dem Ofen holen und mit einem nassen Handtuch 10
Minuten abdecken.

Für die Mozarella-Schnecken die Milch erhitzen und zum Kochen bringen,
dann die Flamme ganz niedrig schalten und den Mozarella in die Milch
legen. Mozarella 10 Minuten in der Milch ziehen lassen.
Dann müsste der Mozarella weich sein. Mozarella aus der Milch herausnehmen
und zwischen zwei Schichten Alufolie 5 mm dünn mit einem Nudelholz
ausrollen.
Das Pesto auf dem Mozarella verteilen, verstreichen und dann mithilfe der
Alufolie aufrollen.
Mozarella-Rolle im Kühlschrank ruhen lassen.

Pasta al dente kochen.

Von den Paprikas die Haut abziehen.
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne anbraten.
Paprika, Zwiebel und Knoblauch, Koriander, Petersilie zusammen mit
der Milch vom Mozarella (am Besten erst mal die Hälfte der Milch nehmen 
und dann so viel hinzufügen, bis einem die Konsistenz der Sauce gefällt) 
pürieren. Mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer abschmecken.

Die Kirschtomaten vierteln.
Mozarella-Rolle in Scheiben schneiden.
 
Pasta abgießen, jedoch noch einen kleinen Rest Kochwasser im Topf 
lassen, die Hälfte der Sauce über die Pasta geben und vermengen.

Pasta auf Tellern verteilen, mit restlicher Sauce toppen und mit Kirschtomaten
und Mozarella-Schnecken servieren.