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Samstag, 11. Juli 2015

Ice Cream Cupcakes zum Verlieben {Flotter Dreier - 3 Blogger 1 Menü - le dessert}



  Dorothée, ich bin von deinem Blog-Event begeistert! 
Im Rahmen des Blog-Events Flotter-Dreier von bushcooks kitchen, welches
beim Kochtopf stattfindet, haben sich stets 3 Blogger für 1 Menü zusammengeschlossen.
Mit am Start waren bei mir Anastasia und Britta.

Jeder Blogger war jeweils für einen Menügang zuständig und ihr mögt es
vermutlich schon erahnen, aber wir Drei hatten uns dazu entschlossen
ein virtuelles Hochzeitsmenü zu feiern. So ging die Vorspeise zum Ja-Sagen an
Anastasia von Papilio Maackii und der Hauptgang zum Verlieben an Britta
von bakingsheets. Da Britta und ich Vegetarierinnen sind, war Anastasia so
nett und hielt auch ihren Gang fleischfrei. - So haben wir letztendlich also
ein sommerlich, vegetarisches Hochzeitsmenü geschaffen.

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Lange überlegen, was mein Dessert so bieten könnte, brauchte ich wirklich nicht
- denn was ist ein Hochzeitsmenü nur ohne Kuchen?! Um das Ganze sommerlich
zu gestalten, bestand mein Zitronen Cupcake-Frosting aus Erdbeereis.
So sind gleich beide aktuellen Hochzeiskuchen-Trends - Eistorten und Cupcakes - verbunden!
Dies klingt nett und erfrischend, bietet jedoch so seine Tücken bei teilweise 30°
im Schatten. So mussten die Fotos schnell gemacht werden mit zwischendrin
stetigen Kühlpausen für die kleinen Diven. Prima angekommen sind die Cupcakes
zweifellos, nur muss man sie wirklich zeitnah vor dem Servieren zubereien, damit
auch nur die beerige Haube und nicht ihr zitroniges Unterteil gefroren ist.

Ich würde sagen: ein wahrlich famoses Hochzeitsmenü ist entstanden
- da bin ich wirklich auf die restlichen Menüs gespannt!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)


            



Ice Cream Cupcakes

Zitronen-Rührteig:

150g Butter
100g Zucker
Schale einer Zitrone
1 Pk.Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
30g Stärke
1/3 Pk. Backpulver
1 Prise Salz

Erdbeereis:
(kann durch jegliche andere Eissorte ersetzt werden/
Eis kann auch gekauft werden)

1,5 Tassen Erdbeeren
2 Esslöffel Honig
1/2 Tasse Zucker
300 ml Sahne
3 Eigelb
45ml Milch
1 Teelöffel Vanilleextrakt


Zubereitung:

Die Eiscreme sollte im Vorhinein vorbereitet werden.
Dafür die Erdbeeren säubern und vom Strung entfernen.
Erdbeeren in kleine Würfelchen schneiden und mit dem Honig und Zucker vermischen.
Erdbeeren eine halbe Stunde stehen lassen, bis die Beerenstücke Saft von sich gegeben haben.
Nach der halben Stunde die Erdbeermischung pürieren.

3 Eigelb mit dem Vanilleextrakt und 3 Esslöffeln Milch über einem heißen Wasserbad
mit dem Rührgerät zu einem Schaum aufschlagen. 
300 Milliliter Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.

Erdbeerpüree unter den Eigelbschaum ziehen. Zum Schluss Sahne unter die Mischung heben.
Creme in eine gefriergeeignete Form füllen und im Gefrierschrank mindestens 4 Stunden kühlen.


Für die Cupcakes 150 Gramm weiche Butter mit 100 Gramm Zucker schaumig schlagen.
Schale von einer Zirone abreiben und zur Buttermischung hinzufügen. 
1 Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz und 2 Eier zur Butter-Zucker-Masse 
geben und schaumig schlagen.

Mehl, Backpulver und Stärke mischen und kurz unter den Teig rühren.

Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen.
Bei 170° etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.
Anschließend auskühlen lassen.

Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil der Ice Cream Cupcake-Zubereitung 
- dieser darf MAXIMAL eine Stunde vor dem Servieren geschehen.

Für das Frosting wird nun die Eiscreme aus dem Kühlfach genommen und versucht
einigermaßen glatt zu rühren. Die Eiscreme danach sofort in einen Spritzbeutel mit 
Sterntülle füllen. So schnell -und dabei natürlich so schön ;D- wie möglich das Eis
auf die Cupcakes spritzen. 
Sobald ein Cupcake fertig ist, ihn sofort in die eisige Sicherheit des Gefrierfachs stecken! 
Ist die Eiscreme anfangs noch zu hart zum Spritzen, wartet man kurz, denn je wärmer die
Eiscreme wird, um so einfacher kann man sie natürlich aus dem Spritzbeutel bekommen.
Sieht man jedoch, dass die Eiscreme schon zu flüssig auf die Cupcakes kommt - wieder ab damit
in den Gefrierschrank! Es empfiehlt sich stets nur eine Hälfte der vorhandenen Eiscreme
in den Spritzbeutel zu füllen, damit sobald die eine Hälfte des Eises zu flüssig aus dem Spritzbeutel kommt, man die zweite Hälfte aus dem Gefrierschrank nehmen kann, mit dieser weiter arbeiten
kann, während die andere Eishälfte im Gefrierschrank wieder fester wird.

Die fertigen Cupcakes sollten nicht länger als eine Stunde im Gefrierschrank kühlen,
da der Muffin unter der Eishaube nicht gefrieren sollte. Kurz sollten sich die Cupcakes
jedoch schon vor dem Servieren im Gefrierschrank befinden, da ansonsten die Eishaube schon schmelzend beim Tisch ankommen würde.


Sonntag, 7. Juni 2015

Blackberry Swirl Oreo-Ice Cream



Nach diesem Eisrezept kann ich mal wieder anderen Foodbloggern meinen vollen
Respekt dafür zollen, wie sie es stets schaffen Eiscreme appetitlich zu fotografieren. 
Bin ich sonst doch lieber auf gebackene Leckereien spezialisiert, die am 
besten kalt und sich nicht bewegend fotografieren lassen, besitzt Eis zum 
Fotografieren gleich zwei Knackpunkte in einem für mich: 

 Fühlt man sich schlau und friert bereits portionierte Eiskugeln an, damit  
  man diese noch gefroren und nicht kurz vorm Wegschmelzen drappieren   
kann, bleiben sie am liebsten gefühlte Stunden WIRKLICH gefroren.         
     Schön mit weißer Frostschicht als Mantel, sodass sie wunderbar unfotogen sind. 
                                        (an meiner Kokosnuss, die aus Frust gleich gefroren blieb, sieht man noch wunderschön was ich meine..)                                                                                                                              
Will man nun retten, was zu retten ist, holt die letzten Eisreste
 aus dem Kühlschrank um wirklich "neugeformte" Eiskugeln zu servieren,
                      schmilzen sie einem, kaum auf dem Teller angerichtet, nur so davon.                                         

So war das Fotosortieren heute so schnell wie schon lange nicht mehr erledigt, denn mit 
jedem Foto, welches dem Eis Zeit gab zu schmelzen, sahen nicht nur die Eiskugeln, 
sondern auch ihr Umfeld, sprich: Kokosnuss und Marmorplatte immer ledierter aus.

Doch weg von Foodblogger-Problemen: dieses Eis ist eine prima Abwechslung
zu klassischen Eissorten und könnte sich locker in eine Reihe mit Ben & Jerry stellen.
Sahniges Vanilleeis mit knusprigen Oreostückchen, durchzogen von Brombeersorbet...
Natürlich kein Eis für mal eben durch - nein! - hier gilt genießen. 
So möchte ich zum Schluss noch von euch wissen - mit welchem Eis genießt
ihr am liebsten die Sommertage? Ganz klassisch Vanille, Schoko und Co oder die
fancy Varianten wie Cookies, Mozart und Malaga? Ich bin gespannt!




Zutaten:

250 ml Sahne
3 Eier
75g Zucker
60g Oreos + 2 für die Deko
1/2 Tl Vanilleessenz

300g Brombeeren (TK)
50ml Milch
50g Zucker

Zubereitung:

Für die Oreo Eis-Grundmasse die drei Eier trennen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Über einem Wasserbad die 3 Eigelb mit 75g Zucker und
einem Teelöffel Vanileessenz schaumig schlagen.
Dafür nimmt man am besten einen elektrisches Rührgerät zur Hilfe,
denn bis die Eigelbe schaumig aufgeschlagen sind, kann es 10 Minuten in
Anspruch nehmen. Die aufgeschlagene Masse danach in einem kalten Wasserbad
kalt rühren.

250g Sahne steif schlagen.
In den nun aufgeschlagenen und gekühlten Eigelbschaum zunächst
die Sahne und dann das steifgeschlagene Eiweiß sorgfältig unterheben.
60g Oreos grob bröseln und zum Schluss unter die Eismasse heben.
Eismasse in eine gefriergeeignete Form füllen und in den Gefrierschrank geben.

Für den Blackberry Swirl 300g Brombeeren mit 50ml Milch und 50g Zucker pürieren.
Sofort hat man eine gefrorene Eismasse, da man die Brombeeren noch gefroren verarbeitet.
Die Brombeer-Eismasse tupfenweise in die Oreo Eis-Masse setzen.
Ist das gesamte Eis verteilt, kann man anfangen aus dem Brombeereis Schlieren
in das Oreo-Eis zu ziehen, damit später ein schöner marmorner Effekt im Eis entsteht.
Zum Schluss noch 2 Oreos über das Ganze bröseln, bevor es auch wieder in den
Gefrierschrank kann.

Man kann zur Deko natürlich noch Brombeeren über die Oberfläche
streuen, allerdings können diese tiefgefroren etwas unangenehm zu kauen sein.

Mindestens 4 Stunden muss das Eis nun kühlen.

Danach am besten mit weiteren Oreokrümeln und vielleicht sogar etwas
Schokoladensauce on top servieren.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Midnight Mud Pie - Schokoladenkonsum für Fortgeschrittene



Eine schwere Woche liegt hinter euch? Eure Dopamin- und Serotoninwerte sind
im Keller? Dann präsentiere ich euch heute DIE Wunderwaffe gegen mieses Wetter
am Geburtstag, eine miese Arbeitswoche und Trennungsschmerzen.
Dass diese Wunderwaffe nur Schokolade sein kann, versteht sich doch wohl von selbst.

Ein, zwei Stückchen, na gut eine Tafel Schokolade gönnt man sich ja doch von
Zeit zu Zeit, jedoch solch eine mega Schokoladenbombe reserviere dann selbst ich für 
etwas besondere Ereignisse. Pfingsten kam mir da also ganz recht als geeignete Ausrede.

Wie der Name verlauten lässt, ist es eine Pie, die Schokoladengelüste, auch noch warm, 
mitten in der Nacht in Rauch ersticken lässt. 
Tagsüber, wenn man sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich zum Verzehr 
lieber ein paar Gäste einladen. Hier gilt nicht nur der Spruch 
"geteiltes Glück ist doppeltes Glück", sondern auch:
geteilte Kalorien, bringen dir nächste Woche mehr Glück. 
Vom kompletten alleinigen Verzehr der Pie würde ich daher abraten,
höchstens es sind Menschen unter euch, die ihre Schokoladenlust durch eine 
Schocktherapie für einige Wochen ablegen oder schnellstens 1 Kilo zunehmen wollen 
- denn dieser Schokoladenkuchen ist mächtig! Nix unbedingt für jeden Tag, sondern 
viel mehr zum teilen und zelebrieren, sodass man jeden Gabelhappen auch genießen kann. 











Rezept:
(für eine 18er Springform)



225 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Kakao ohne Zuckerzusatz
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
140 g Butter
1 Ei
Für die Füllung
150 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
150 g Butter, weich
200 g Zucker
50 g Kakao, ohne Zuckerzusatz
3 Eier
Für das Topping
200 ml Schlagsahne, kalt
2 EL Zucker
Schokoladenraspeln zum Verzieren
Zubereitung:
Für den Mürbeteig zunächst das Mehl, 40 Gramm Kakao, 50 Gramm Zucker, 1 Päckchen 
Vanillezucker, 140 Gramm Butter, ein Ei und eine Prise Salz miteinander verkneten.
Den Teig am besten eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer 18er Springform ausrollen.
Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Form (auch den Rand) danach mit dem ausgerollten Teig auslegen.

  Auf den Boden der Springform am besten eine kleine, feuerfeste Schüssel auf den Teig setzen, 
ansonsten kann der Pieboden natürlich auch mit Hülsenfrüchten blind gebacken werden.
Bei 170° den Boden 12 Minuten mit der Schüssel/ Hülsenfrüchten backen, danach 12 Minuten ohne.

Während der Boden backt, kann die Füllung vorbereitet werden.
Dafür wird die Sahne erhitzt. In der heißen Sahne kann die klein gehackte Kuvertüre dann 
geschmolzen werden. Die Butter mit dem Zucker, Kakao und den drei Eiern schaumig schlagen. 
Die etwas abgekühlte Schoko-Sahne in die Butter-Ei-Masse langsam einrühren.

Den fertig gebackenen Boden kurz abkühlen lassen. Dann kann die Füllung eingegossen werden und
der Kuchen bei 160° nochmal 65 Minuten backen.
Anschließend den Kuchen vollkommen auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, anschließend den Zucker einrühren.
Auf die Mitte des ausgekühlten Kuchens die Sahne verteilen und zum
Abschluss Schokoladenraspeln über den Kuchen verteilen. 


Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen am besten aufessen.

Donnerstag, 9. April 2015

Weißes Schokoladenrisotto mit Himbeer-Eis



Noch am Morgen las ich von Zorras Blog-Event, welches diesmal im 
Grübelnd was man denn mit dem Rundreiskorn so anstellen könnte, 
verbrachte ich den Tag. -Eine Paella? Eine Tarte? Eine andere Variante der Arancini?
Risotto-Reis bietet ja doch eine Menge Zubereitungsmöglichkeiten, 
weshalb die Entscheidung, welches Rezept ich der Reis Fete am Besten beisteuere, 
sich dann doch als knifflig erwies.
Schließlich sollte das Gericht doch möglichst kreativ und hübsch wirken.

Schokolade + Risotto - kann das eine gelungene Mischung sein?


Ich meine Milchreis kennt ja jeder.


 - Nein, ich verkaufe hier nicht einfach einen Milchreis als süßes Risotto.
Ich habe brav in der Küche neben meinem Reis gestanden, gerührt und nachgegossen 
bis er dann doch einmal gar wurde.
Die Frage war eher: Kann sich ein wenig weiße Schokolade im Reis geschmacklich durchsetzen?
Zufrieden muss ich gestehen, dass man die weiße Schokolade durchaus heraus
schmeckt.
Noch warm schmeckt das Risotto am besten, kommt dann der Kontrast zum 
Himbeer-Eis doch am besten zur Geltung. Das Risotto scheint mir einen Tick
cremiger als profaner Milchreis - von daher: ein voller Erfolg, den ich nur all zu gerne 
zur Fiesta del arroz einreiche!


Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)



Zutaten:
(2 Portionen)

1 Tasse Risotto-Reis
1 El Öl
1 Tl Butter
4 Tassen Milch
1 Tasse Orangensaft
1/2 Vanilleschote 
50g Zucker
75g weiße Schokolade, gehackt
400g Himbeeren, tiefgefroren
1 Tasse Orangensaft
50g Zucker
Beeren und Minzblättchen für die Deko

Zubereitung:

Öl mit Butter in einem hohen Topf erhitzen. 
Sobald die Fette heiß sind, den Reis hinzugeben und 
ca 30-60 Sekunden ohne Farbe anrösten. Der Reis sollte jedoch keine Farbe annehmen.

Sofort mit 2 Tassen Milch ablöschen und die Hitze etwas runter stellen, 
Der Reis sollte nun nur köcheln. Ständig rühren, damit nichts anbrennt. 
Das Mark aus der halben Vanilleschote kratzen und zu dem Reis hinzufügen.
Immer wieder Milch und Orangensaft nachgießen, sobald man bemerkt, dass
ein Großteil der Flüssigkeit im Topf verkocht ist. Dies wird solange wiederholt,
bis die Reiskörner bissfest sind und das Risotto eine cremige Konsistenz hat.
Zum Schluss den Zucker und die gehackte weiße Schokolade unter das
Risotto heben. 
Nach Belieben noch mit Zucker und Orangensaft abschmecken.

Während das Risotto gar kocht, kann man nebenbei die Tiefkühl-Himbeeren mit
Orangensaft und Zucker mit einem leistungsstarken Mixer pürieren.
Bis zum Servieren das Eis im Tiefkühlschrank kühlen.

Das Risotto mit dem Eis servieren und mit frischen Beeren verzieren.






Samstag, 4. April 2015

Easter Bunny Bum Carrot Cupcakes




Eine letzte Kalorienbombe muss ich euch natürlich noch vor Ostern
vorstellen. Diesmal waren keine Frosting-Künste vonnöten, alles wurde
geschickt unter Kuchenbröseln versteckt.
Innerhalb der drei Jahre, die Backtrinchen mitlerweile schon online ist, könntet
ihr bemerkt haben: Fondant - findet man hier nicht unbedingt.

Genau so wie meine restlichen feligranen Fähigkeiten ist mein Geschick
mit Fondant nicht all zu groß ausgeprägt. Daher könnt ihr euch denken, dass ein Kuchen, 
welcher österlich ausschaut - und das ganz ohne Marzipan oder Fondant
dafür zu benötigen - mir schon von vornherein sympatisch ist.

Zwar passt ein Carrotcake prima zum Thema Ostern, jedoch habe ich für all die
Karottenkuchen-Verhasser oder Nussallergiker auch eine Version in petto, welche ich euch 
produzieren zwar keine genaue Kopie von meiner Variante, sind jedoch 
eine durchaus schmackhafte, andere Variante für diese kleinen "Hasenhügel".

Jetzt will ich jedoch noch von euch wissen:
Wie muss euer Osteressen sein? Klassischer Hefezopf oder neumoderne Backwerke?

Rezept:
 (für 8 Cupcakes)

1 Schachtel Raffaelos
100g weiße Kuvertüre
rote Lebensmittelfarbe/ rote Lebensmittelfarbstifte
2 El Backkakao

200g Sahne

1/2 Tasse Zucker
1/3 Tasse Öl
1/4 Tasse Joghurt
1 Ei
1 Tasse Mehl
1 Tl Natron
1 Pk.Vanille-Zucker
1/2 Tasse Walnüsse
1 Tasse Karotten (geraspelt)
1/4 Tl Zimt
Schale 1 Zitrone
1 Prise Salz

Zubereitung:

Walnüsse sehr fein hacken.
Zucker mit Öl, Joghut, Vanille-Zucker, Salz, Zimt, dem Zitronenabrieb,
einer Prise Salz und dem Ei verquirlen.
Mehl mit dem Natron vermischen. Zusammen unter den Teig rühren.
Zum Schluss noch die Walnussbrösel und die Karottenraspeln unter den Teig heben.
Teig auf 9-10 Muffinmulden verteilen.

Bei 170° 15 Minuten goldbraun backen.

Zwei der fertigen Muffins klein bröseln. Den Backkakao unter die Brösel mischen.
Der Kuchen ist so moistig, dass die Brösel eigentlich von alleine zusammenhalten
sollten, sodass man kleine Kugeln formen kann. Notfalls etwas flüssige
Butter zu den Kuchenbröseln geben um etwa kirschkerngroße Kugeln für den
Hasenbommel (?) formen zu können.
8 Bommel aus den Krümeln formen - die restlichen Krümel werden als "Erde" benötigt!

Die weiße Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad zerlassen.
Die Hasenbommel in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und dann auf ein Backpapier legen.
Die Mini Cake Pops im Kühlschrank erkalten lassen solange man die Hasenpfoten fertigt.

Für die Hasenpfoten ca fingernagelgroße, (birnenförmige?) Schokoladenplatten aus
der geschmolzenen Schokolade spritzen.
Es sollte jedoch noch ca ein Teelöffel weiße Schokolade zurück gehalten werden.
Die Schokoladentatzen im Kühlschrank fest werden lassen.
Die festgewordenen Hasenbommel mithilfe von jeweils einem Tupfer weißer Kuvertüre
an die Raffaelo-Kugeln befestigen. Im Kühlschrank erkalten lassen.

Die Sahne steif schlagen. Wer mag kann sie noch mit Zucker und Vanille abschmecken.

Auf jeden abgekühlten Muffin ca 1-2 Esslöffel Sahne verteilen und zu einer Haube formen.
Über die Sahnehaube die Kuchenbrösel streuen.

Die hartgewordenen Tatzen mit dem Lebensmittelfarbstift drei Zehen und einen Ballen verleihen.
Wer Lebensmittelfarbe nutzt, muss für diesen Schritt nochmals weiße Kuvertüre schmelzen,
diese mit der Lebensmittelfarbe färben und dann die Zehen und die Fußunterseite spritzen.

Zu guter Letzt jeweils ein Raffaelo auf den Kuchenbröseln platzieren und 
zwei Hasenpfoten hinzu drappieren.

Dienstag, 24. März 2015

Moustache-Cupcakes for Beginners




It's finally over!

Heute war meine letzte schriftliche Abitur-Prüfung und anstatt auf ein riesen
Besäufnis freue ich mich auf was? Endlich wieder genug Zeit zum Bloggen zu haben!
Mir endlich keine Gedanken mehr über Hypothesentests, Winkelhalbierenden,
affirmative actions, Dantons Tod oder konkurrierende Unternehmensziele machen
zu müssen.
Jetzt kann ich euch endlich zeigen, was mein letztes Lernwochenende erträglich machte....


For Beginners sagte sie.. und scheiterte bereits am Frosting.
Erinnert sich möglicherweise jemand an meine Cupcake-Künste? Nein?
Kein Wunder, denn ausgeprägt vorhanden sind sie definitiv nicht!
Besteht mein Buttercream-Frosting nicht gerade aus 80% Butter, will mein
Frosting einfach nicht in gespritzter Form verweilen.
Versuche ich gar ein Creamcheese-Frosting, weigert sich die Creme fest genug zu werden,
um möglicherweise den Zweck eines Frostings überhaupt zu erfüllen.
Als letzten Ausweg aus der Misere nutze ich des öfteren eine Mousse
als Frosting, aber ein richtiges Frosting ist das eben auch nicht.
Habt ihr ein Nummer Sicher-Frosting Rezept zufälligerweise für mich?

Nachdem am Wochenende bereits eine geronnene Frischkäsecreme
im Kühlschrank weilte, konnte ich mich gerade noch dazu hinreißen lassen
Sahne steif zu schlagen, damit die Cupcakes noch irgendwie zu einer Haube kommen.

Was macht also ein Food Blogger, dessen ursprünglicher Plan mehr nach hinten als
nach vorne ging, aber dessen Endprodukt eigentlich doch überzeugte?
Bühne frei für ein "Cupcake"-Rezept geben, was jeder - absolut jeder hinkriegt.
Nichts Traditionelles, jedoch schnell und ausreichend für den süßen Zahn.

Zutaten:
(12 Muffins)

100g Butter, zerlassen
130g Zucker
2 Eier
1 Tl Natron
1 Prise Salz
3 El Kakao
100ml Milch

100g Schokolade
200g Sahne
40g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung;

Butter mit Zucker, Salz und 2 Eiern aufschlagen bis keine Zuckerkristalle
mehr zu erkennen sind.
Natron mit Mehl und Kakao mischen.
Mehlmischung zum Butter geben und verquirlen.
Während dem Rühren langsam die Milch hinzugießen.

Backofen auf 170° vorheizen.
Mithilfe eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches den Kuchenteig auf
12 Förmchen verteilen.
Diese bei 170° etwa 15 Minuten backen.
Danach vollkommen erkalten lassen.

Auf ein Backpapier mehrere Moustaches aufzeichnen oder ausgedruckte Moustache-Formen
abpausen. Die vorgezeichneten Moustaches auszeichnen.
Nicht der ausgeschnittene Schnurrbart, sondern das zuvor umgebende Backpapier dient nun
als Schablone für die Schokoladen-Moustache, deshalb empfehlt sich den Moustache nicht
von Außen aus auszuschneiden, sondern den inneren Moustache lieber zu zerstören.
Das Schablonen-Backpapier auf ein weiteres Backpapier legen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Flüssige Zutaten in die ausgeschnittenen Moustaches verteilen.
Ist auf dem ersten Backpapier kein Platz mehr für weitere Moustaches,
denselben Vorgang auf einem weiteren Backpapier vollziehen.
Nachdem man die Schokolade verteilt hat, kann man mithilfe eines Messers
die Bärte noch nachbessern, falls der ein oder andere ein bisschen krumm geworden
sein sollte.

Die Sahne steif schlagen. Zucker und Vanille-Zucker unterrühren.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und mit einer beliebigen Spritztülle die Sahne
auf den ausgekühlten Schokoladenküchlein verteilen.

Als Finish noch jeweils einen Schokoladen-Moustache in die Sahne stecken.





Hab ich's nicht gesagt? Ein Kinderspiel!








Montag, 16. Februar 2015

Nutella Chocolate Fudge Cups



Dank fehlender Internetverbindung (ein Dank an die Herren des großen pinken Ts,,)
hat es diese herzige Leckerei nicht mehr pünktlich zum Valentinstags zu euch 
geschafft, sondern musste unglaubliche 8 Tage auf die Veröffentlichung warten.
Doch Ich bin mir sicher, auch jetzt noch können die Kleinen einige Herzen im
Sturm erobern. 

Schokolade. Nutella. Brownieteig.

Na werden einige bei diesen Schlagwörtern nicht bereits nervös?

Anlässlich des Valentinstags gönnte ich mir die volle Dröhnung an Schokolade,
Fett und Kalorien - man gönnt sich ja schließlich sonst nichts...
Mit dieser "Kleinigkeit" lässt sich der Valentinstag auch wunderbar alleine,
eingemümmelt auf der Couch, die Dauerschleife Liebesfilme im TV ertragend, 
ausklingen. Gesellschaft? Jemand mit dem man etwa teilen müsste?
Och...muss nicht sein,,,

Obwohl teilen.. doch das Rezept MUSS ich mit euch teilen,
denn alle Späße und Übertreibungen zur Seite: Die Cups sind verdammt gut.

Möchte man seinen Schatz oder der Mama eine Freude machen,
glaubt mir, mit dieser Kalorienbombe könnt ihr jeden überzeugen.
In Erinnerung an Tarte au chocolate, jedoch ganz dem American Style folgend, 
wurde in den Teig noch Schokolade verarbeitet
..Schokoladenfüllung reicht ja schließlich nicht aus...
Das Ergebnis:
OVERDOSE an Schokolade.

Selten schwärme ich von meinem Gebäck so, 
doch Leute probiert die Nutella Chocolate Fudge Cups aus!



Rezept:
100g Butter
100g Nutella
1 Tasse Zucker
1 Ei
1 Pk.Vanille-Zucker
5/4 Tassen Mehl
3/4 TL Backpulver
1 großzügige Prise Salz
Für die Füllung:
140g Schokolade
100g Sahne
1 EL  Irish Cream Likör


Zubereitung:
Die Butter mit Nutella 2 Minuten cremig aufschlagen.
Das Ei hinzufügen und die Mischung weiterrühren.
Zucker, Vanille-Zucker und eine großzügige Prise Salz hinzufügen
und die Zutaten miteinander glatt rühren.

Mehl mit Backpulver mischen und zu den restlichen
Zutaten sieben. Alles zu einem homogenen, weichen Teig verrühren.

Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
Mit einem Eisportionierer Teigportionen abstechen und pro Muffinvertiefung
eine "Kugel" Teig hineingeben.

Die Nutella Cups bei 170° im vorgeheizten Ofen ca.13 Minuten backen.
Die Ränder sollten bereits leicht braun geworden sein, im Innern soll der
Cup jedoch fudgig bleiben.
Mit einem Kaffeepulver-Portionierer Mulden in die frisch aus dem Backofen
kommenden Nutella Cups drücken.


Für die Schokoladen-Füllung die Schokolade mit Sahne und dem Cream Likör
im Wasserbad unter ständigen Rühren schmelzen.
Ist die Schokolade erstmals flüssig, die Mischung aus dem Wasserbad
nehmen und verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.

Mit dem Kaffeepulver- Portionierer nun in jeden Nutella-Cup einen Löffel der
Füllung geben. Nach Belieben können die Nutella Chocolate Cups noch mit 
Zuckerperlen oder gehackten Nüssen verziert werden.

Danach sollten die Nutella Chocolate Cups im Kühlschrank fest werden.

Sonntag, 1. Februar 2015

¡Viva España! - Churros-Waffeln


 




Na, wer gehört zu den Glücklichen, die gerade eingeschneit
sich in einem Winter-Flashback befinden?
Und was könnte man sich da mehr wünschen, als morgens um 9 Uhr vom
Duft frischer Waffeln und Zimt geweckt zu werden?
-.. okay das einzig Bessere ist um 10 Uhr vom Duft frischer Waffeln
geweckt zu werden - aber sei's drum!
Laut pinterest war 2013 ein mega Hype um diese Waffeln - ich hab davon
nichts mitbekommen und bis letzte Woche muss ich sagen, haben die Waffeln mir
überhaupt nichts gesagt.
Was mir jedoch auf einen Blick was gesagt hat waren Churros.

Churros = Fettig + Süß = Lecker²
Waffeln = Kindheitserinnerung + Süß = Lecker²
Churros + Waffeln = LEEEECKER!!

Diese einfachen Formeln sollten präsentieren, dass man mich vom Ausprobieren
der Waffeln nicht abhalten konnte.
Bevor ich weiter fortfahre, muss ich jedoch alle warnen:
Diese Waffel sind Zusatzkilos auf den Hüften pur.
Alle die eine Diät befolgen :

Vergesst sofort alles was ihr hier gesehen habt! Rauß! Runter von meinem Blog!

An alle andern: Meine Güte!
Waffeln, in Butter gebadet, in Zucker und Zimt gewälzt
- mehr kann ich mir, schön warm eingekuschelt vor dem Kamin gar nicht wünschen!
Sind Churros in ihrer Heimat bei warmen Temperaturen zuhause,
kann ich mir diese Waffeln hier vor allem im Winter vorstellen, denn sie
sind dann doch ordentlich mächtig und haben es ja auch kalorientechnisch in sich.

Äußerst lecker finde ich sie in jedem Fall!
Aber kann man etwas anderes erwarten?
Zimt und Waffeln funktionieren halt einfach zusammen.
Für mich waren sie so wie sie waren genau richtig
- die restlichen Verköstigen fanden die Waffeln zeitweise zuu zimtig.
Also übertreibt es nicht mit dem Zimt, dann werden die Waffeln ein voller Erfolg!





Zutaten:
[Für ca 7 Waffeln]

für den Waffelteig:
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Zimt
Schale einer Zitrone

2 Eier
1/2 Tasse geschmolzene Butter
1 1/2 Tassen warme Milch

zum Wenden:
2 Tassen Zucker
2-3 Tl Zimt
3/4 Tasse geschmolzene Butter

Zubereitung:

Für den Teig Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Eier, geschmolzene Butter, Milch, mit Zucker,
Zimt, Zitronenschale und Vanille-Zucker verquirlen.
Die Mehlmischung langsam zu den flüssigen Zutaten sieben und unterarbeiten.
Den Teig verrühren bis keine Klümpchen mehr übrig sind.

Die 3/4 Tasse geschmolzene Butter in einen tiefen Teller geben,
dessen tiefer Bereich die gleiche Größe haben sollte wie die
späteren Waffeln haben werden.

2 Tassen Zucker mit Zimt vermischen.
Wer mag kann natürlich mehr oder weniger Zimt benutzen.
Zimt-Zucker auch in einen tiefen Teller geben.

Waffeleisen vorheizen, sobald das Eisen erhitzt ist, einfetten und
dann jeweils mit 2-3 Esslöffel Teig Waffeln backen.

Die Waffel noch warm und frisch aus dem Eisen zuerst in dem Butterbad wenden
und danach sofort im Zimt-Zucker wälzen.

Warm sind die Churros-Waffeln mit einer Kugel Vanille-Eis natürlich genial
- jedoch auch kalt schmecken sie mit Apfelmus oder einer Beerenmischung wunderbar.




Sonntag, 11. Mai 2014

Erdbeer-Schokoladen Törtchen



Einen wunderschönen Muttertag an alle Mamas dort draußen!
Generell feier ich nicht besonders gerne Festtage, doch Muttertag
bildet bei mir eine DER Ausnahmen.                        
An einem Tag im Jahr hat jedes Kind die Chance sich für das zu revanchieren
was unsere Mütter das ganze Jahr für uns tun.

Passend zu diesem Anlass zeige ich heute wunderbare Erdbeer-Schokoladen Törtchen.
Dabei sehen sie viiel schwieriger zu machen aus, als das sie es wirklich sind
und ich verspreche euch eure Mütter werden sich zu der Kombination aus
fluffig-weichem Biskuit, vanillig-leichter Sahne, süßen Erdbeeren und knackiger
Schokoladendecke mega freuen.

Worauf wartet ihr eigentlich noch?
Deckt die Kaffeetafeln, nehmt den Telefonhörer in die Hand, schwingt den
Kuchen aus der Form und versucht eurer Mutter einen wunderschönen Tag zu bereiten.

Rezept:

6 Eier
240g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
180g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

500g Erdbeeren

400g Sahne
1 Pk. Sahnesteif
1 Vanilleschote
75 g Zucker

200g Schokolade 

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Springform mit Backpapier auslegen.

Eier trennen. 
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Eigelbe mit Vanille-Zucker und Zucker 5 Minuten cremig rühren.

Mehl und Backpulver zur Eigelbmasse sieben.
Unterrühren und darauf achten, dass keine Mehlklümpchen entstehen, bzw. übrigbleiben. 
1/3 des geschlagenen Eiweißes zur Masse geben und einrühren, damit der Teig weicher wird.
Die restlichen 2/3 portionsweise unter die Masse heben.

Teig sofort in die Springform füllen und ca. 35 Minuten backen.
Stäbchenprobe nicht vergessen, denn ein Biskuit der wunderbar hoch
aus dem Backofen kommt und danach langsam in sich einsinkt weil er
nicht durchgebacken wurde ist seeeehr ärgerlich.

Biskuit auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren putzen. 
Etwa die Hälfte der Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden.
Die andere Hälfte der Erdbeeren in Stücke schneiden.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
Zucker und Mark der Vanilleschote unter die Sahne heben.

Schokolade grob zerteilen und in eine hitzegeeignete Form geben.
Den ausgekühlten Biskuit aus der Form lösen und einmal quer in
zwei Ebenen zerteilen. Aus beiden Ebenen mit einem Kuchenring
(meiner hatte 8cm Durchmesser) Kuchenkreise ausschneiden.

Einen ausgestochenen Kuchenkreis nehmen und auf den Boden eines
Kuchenringes legen.Auf die Kuchenschicht werden nun die Erdbeerscheiben
an die Ränder des Rings gelegt.
Drückt die Erdbeeren an den Ring, denn kommt Sahne zwischen Ring und
Erdbeere ist die Arbeit umsonst ;)
In die Mitte des Rings legt man nun einige Erdbeerstücke, bis der Biskuitboden bedeckt ist.
Auf die Erdbeeren Sahnemasse verteilen, am besten Form komplett ausfüllen
- mindestens jedoch auf die Höhe der Erdbeeren am Rand auffüllen.
Nach diesem Vorgehen alle Törtchen zubereiten.

Törtchen im Gefrierschrank eine Stunde frosten.
Dieser Schritt ist notwendig damit die Sahne nicht wegschmilzt wenn man die
Schokolade auf das Törtchen gießt.
Alternativ könntet ihr jedoch auch die Törtchen lediglich im Kühlschrank
kühlen und die flüssige Schokolade auf ein Backpapier dünn ausstreichen und aus
der fest gewordenen Platte mit einem Kuchenring Schokoladenkreise ausstechen,
die ihr dann lediglich auf die Törtchen legen müsst.

Ich habe auf die tiefgefrorenen Törtchen geschmolzene Schokolade als
Decke verstrichen. Danach kann man die Törtchen aus der Form lösen und im Kühlschrank aufbewahren.

Ich habe als Dekoration lediglich noch ein paar frisch aufgeschnittene Erdbeeren,
Minze und Zuckerperlen benutzt.



Allen Müttern nochmals einen wunderschönen Sonntag - lasst euch verwöhnen!

Dienstag, 1. Oktober 2013

Schwarzwälder Kirschtorte im Glas



..schaut ihr das perfekte Dinner? Ich muss zugeben, dass ich es regelmäßig verfolge.
Nicht unbedingt, weil die Speisen totale Bereicherungen sind, von denen ich zuvor
noch nie gehört habe, sondern vor allem wegen den Gastgebern, bzw. Gruppen, welche
die Sendung doch erst interessant machen.

Warum ich davon überhaupt erzähle? Diese Woche macht das perfekte Dinner ein
Foodblogger-Special! 5 Foodblogger beweisen ihr Können und einmal mehr sieht
man an der Runde in wie viele Untergruppen sich die Welt der Foodblogs nochmal
einteilen lässt: eine Vegetarierin, eine Low Carb-Dame, ... - dass eine dritte Person
dann "nur" kein Schweinefleisch isst, kommt der Montags-Gastgeberin dann fast
wie eine Erholung vor :D

Kochen tuen Britta von das Glasgeflüster, Sophia von ohsophia, Christoph von analoge Küche,
Nora von senfundvanille und Jasmin von soulfoodlowcarberia - ich muss zugeben,
dass nicht nur durch die besonderen Ernährungen die Rezeptauswahl für den
"normalen" perfekte Dinner-Zuschauer bestimmt außergewöhnlich ist.
Jedenfalls schätze ich Rezepte wie Chocomole doch eher in die Blog-Schiene ein,
über die ich vor meinem Blogger-Dasein mich noch gewundert hätte.

Am Montag machte das Glasgeflüster eine Schwarzwälder Kirschtorte im Glas, welche
ich als Ansporn nahm und gleich heute umsetzte.



Rezept:

1/2 Glas Sauerkirschen (mit Saft)
3 El Puddingpulver (Vanille)
50g Zucker

250g Quark
150g Sahne
50g Zucker
1/2 Vanilleschote (Mark)

ca.200g Schokoladenkuchen
1 El Kirschschnaps

zur Verzierde Schokolade




Zubereitung:

Den Kirschsaft mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. 
Zucker hinzufügen und Saft aufkochen. Ca 3 Minuten köcheln lassen,
bis der Saft eingedickt ist. Die abgenommenen Kirschen hinzufügen, 
verrühren und abkühlen lassen.

Sahne steif schlagen.
Quark mit Zucker und Vanillemark glatt rühren.
Sahne unterheben und Masse für eine halbe Stunde kühl stellen.
Danach in einen Spritzbeutel füllen.

Den Schokoladenkuchen zerbröseln und 4 Gläserböden mit den Krümeln bedecken.
Den Kirschschnaps über den Schokoladenkuchen träufeln.
Kirschkompott über den Schokoladenkuchen verteilen. 
Den Rest des Gläschens mit Creme auffüllen. 
Ihr seht die Größe meiner Gläser, wer größere Gläser benutzt,
kann natürlich mehr Schichten in die Gläser geben.

Wer mag, kann über die Creme als "Abschluss" noch Schokoladenspähne 
oder ähnliches verteilen.

Am besten so lange kühl stellen, bis die Törtchen serviert werden.





Und als Abschluss noch mein erst mal letztes Wort zum Blogger-Special:
Dass die Sendung ihr Publikum jetzt nicht dazu animieren wollte, dass
jeder anfängt zu bloggen, war mir auch vorher klar, jedoch finde ich den 
doch ziemlich frech - ich meine es wurden nicht umsonst FOOD-Blogger ausgewählt -
und diese bereiten für ihren Blog schließlich nicht Kunstessen zu.
Ob das perfekte Dinner also wirklich ein Blogger-Special gebraucht hätte,
kann ich bisher also noch nicht eindeutig beantworten...


Mittwoch, 12. Juni 2013

Rhabarber-Cheesecake




Rhabarber ist eindeutig eines meiner Lieblingsgemüse und hat
meiner Meinung nach leider viel zu kurz Saison!
Jedoch wird die Zeit dann um so mehr von mir genutzt und so gibt es
derzeit Rhabarber in allen Formen, sei es als Mini Gugl, Rhabarberkompott
oder eben als Cheesecake-Dessert.

Das einzige was mir für die perfekte Rhabarbersaison bisher jedoch leider fehlt
ist ein richitg gutes Rhabarberkuchen Rezept!
Und damit meine ich mal ausnahmsweise nicht unbedingt ein besonders
ausgefallenes Rezept, sondern einen leckeren Rhabarberkuchen - am besten
ohne Baiser - eben wie von Oma!
Da meine Oma jetzt leider nicht unbedingt die größte Bäckerin ist,
geht die Frage an euch!
Habt ihr ein suuper Rhabarber-Rezept auf welches ihr schwört?
Dann schreibt mir den Link oder das Rezept in die Kommentare!

Wer dann doch lieber etwas außergewöhnliche Rhabarbervariationen
probieren möchte, der kann es mit diesem einfachen und schnellen Dessert versuchen!

Zutaten:

100g Butterkekse
40g Butter, zerlassen
30g Zucker

200g Frischkäse
100g griechischer Joghurt
60g Zucker
1 TL Limettenabrieb

100g Rhabarber
60g Zucker

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
Rhabarber mit Zucker, jedoch ohne Zugabe von Flüssigkeit in einem Topf erhitzen.
Erhitzen bis der Zucker karamelisiert.
Topf von der Herdstelle nehmen und abkühlen lassen.

Frischkäse mit griechischem Joghurt glatt rühren.
Mit Limettenabrieb und Zucker abschmecken.

Butterkekse in eine Plastiktüte geben und mit einem
Nudelholz die Kekse zu feinen Keksbrösel klopfen.
Keksbrösel mit zerlassener Butter und Zucker vermengen.
Masse auf 3 ofenfeste Gläser verteilen.
Mit einem Löffel die Masse fest drücken.

Bei 175° 12-15 Minuten backen, bis die Ränder braun werden.

Böden abkühlen lassen. Wenn die Gläser vollständig abgekühlt sind,
Frischkäsemasse auf die Gläser verteilen und Rhabarberkompott über die Creme geben.

Wer mag, kann die Gläser noch mit Minzblättern oder
weißen Schokoladenraspeln verzieren.
Cheesecakes am besten noch einmal in den Kühlschrank geben,
bevor man sie dann gekühlt als leichten Abschluss eines Essens serviert.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Mini-Pavlova




Mal wieder gab es für euch eine ganze Woche nichts Neues 
auf meinem Blog - vielleicht schaffe ich es endlich im dritten Blogjahr 
auch mal meine Vorsätze umzusetzen ;D
Eigentlich hatte ich sogar für die Woche Posts vorbereitet,
hätte meine Internetflat so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe, 
hätte ich euch also schon früher mit Rezepten versorgen können.

Bevor ich nach Berlin gefahren bin, hatte ich bereits die Mini-Pavlova gemacht.
Ich hatte sie auf Pinterest entdeckt - und bei diesem Bild kann man doch schwer nein sagen!
Eigentlich wollte ich auch rosa Pavlovas machen, jedoch hat sich die Farbe der Masse leider
während des Backens verloren. Ich hatte im Vorhinein nicht zu viel
Lebensmittelfarbe verwenden wollen, weil ich keine knallpinke, sondern
eher pastellfarbene Pavlovas haben wollte, wer also farbige Pavlovas haben
möchte, sollte nicht zu sparsam mit den Lebensmittelfarben sein!


Rezept:

2 Eiweiß
140 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
0,5 TL Speisestärke
0,5 TL Essig
nach Belieben Lebensmittelfarbe

200 ml Sahne
200g Beeren (Sorte nach Wahl)



Zubereitung:

Eiweiß in einer fettfreien Schüssel mit einem Rührbesen anschlagen,
bis es anfängt dick zu werden, langsam den Zucker und Vanille-Zucker 
einrieseln lassen, dabei das Eiweiß weiter steif schlagen.

Eischnee schlagen bis er fest ist, dann den Essig und die 
Speisestärke unter die Masse heben, wer mag, kann jetzt noch Lebensmittelfarbe hinzufügen,
 am Schluss noch einmal mit dem Rührgerät die Masse kurz durchschlagen.

Backofen auf 180° vorheizen.

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
In die Mulden der Muffinform nun Nester spritzen,
die Nester können ruhig rand hoch sein, sollten jedoch
in der Mitte ein Loch haben, damit man die Pavlova später gut füllen kann.

Den Backofen auf 90° runterschalten und die Pavlovas ca. 35 Minuten backen.
Sie sollten keine Farbe bekommen, außen jedoch knusprig werden und innen
noch einen leicht weichen Kern haben.

Nach der Backzeit die Pavlovas bei geöffneter Backofentür auskühlen lassen.


Die Sahne steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen und die völlig ausgekühlten
Pavlovas in der Mitte mit der Sahne füllen.
Noch mit Beeren garnieren und dann genießen.


Egal wie satt man ist, Pavlovas gehen immer!
Da sie nur aus Baiser, Sahne und Beeren bestehen, liegen die Pavlovas einem 
nicht schwer im Magen und sind somit besonders jetzt im Frühling und Sommer perfekt 
als Abschluss eines leichten Mittags oder Begleiter zum Kaffee.








Sonntag, 5. Mai 2013

Himbeer-Rosetten Torte


Als mich Nadja von ThisIsWhatWeLove fragte, ob ich nicht bei einem Muttertags-Special
mitmachen möchte, habe ich natürlich zugesagt, erstens finde ich das der Muttertag endlich
mal ein Tag ist, an dem wir den Menschen, die uns zur Welt gebracht haben, die bei den
meisten wohl für die Erziehung zuständig waren und die einen bedingungslos lieben, zeigen
können, wie sehr man sie schätzt und ich zweitens es dann endlich mal schaffe,
euch pünktlich Vorschläge für ein Fest zu geben, sodass der ein oder andere,
meinen Vorschlag vielleicht sogar in die Tat umsetzten kann.

Ansonsten kann ich euch nur sagen, dass die Torte garantiert nicht nur bei euern Müttern
gut ankommen wird und dass auch Backanfänger sich an die Torte trauen sollten!
Wer absolut kein Händchen fürs Backen hat oder einfach nicht die Zeit, dem würde
ich empfehlen, einen Tortenboden vom Bäcker zu kaufen, aus diesem ein Herz auszustechen
und ihn dann mit der Creme wie bei mir zu verarbeiten.
Die Torte macht in jedem Fall etwas her!

Rezept: 

Creme:
300g Himbeeren
400g Sahne
250g Mascarpone
1 Pk. Agartine/Gelatine
1 Zitrone (Saft und Schale)
200g Zucker

Teig:
180g Mehl
150g Zucker
80g Butter
1 TL Backpulver
200g saure Sahne
1 Ei
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

Himbeeren zur Dekoration

Zubereitung:

Zuerst backt man am besten den Boden, damit er abkühlen kann,
während man die Creme herstellt.

Für den Boden die Butter mit dem Vanille-Zucker und Zucker aufschlagen, dann die saure Sahne und das Ei hinzufügen und cremig rühren.

Zitronenschale reiben und zur Buttercreme hinzufügen.

Backpulver mit Mehl und Salz mischen und dann unter
den Teig heben.

Die Hälfte des Teigs in eine gefettete Herz-Backform verteilen. Die Backform sollte vom Volumen einer 20er Springform entsprechen.

Den Teig ca. 20 Minuten bei 175° backen.

Nachdem der Kuchen etwas ausgekühlt ist, aus der Backform nehmen und den restlichen Teig backen.

Während beide Kuchen backen, bzw. auskühlen, die Zitrone auspressen und die Himbeeren mit dem Saft pürieren.
Püree du ein feines Sieb geben, damit keine Kerne in der Creme sind.

Danach das Himbeerpüree mit Agartine 2 Minuten aufkochen.
Wer die Creme mit Gelatine zubereitet, der weicht die Gelatine
am besten nach Packungsanweisung ein und löst sie dann in der
Himbeermasse auf.

Masse leicht abkühlen lassen.
Mascarpone mit Zucker cremig rühren.
Himbeersoße löffelweise zur Mascarpone geben, damit die Himbeermasse
keine Klümpchen durch zu schnelles Abkühlen in der Creme bilden kann.
Creme im Kühlschrank für 20 Minuten angelieren lassen.

Sahne während dessen steif schlagen.

Creme aus dem Kühlschrank nehmen, nochmal durchrühren und dann
die Sahne in mehreren Teilen vorsichtig unterheben.

Creme nun nochmal eine halbe Stunde, bis Stunde kühlen.

Die ausgekühlten Böden quer halbieren.

Eine Bodenhälfte auf ein Backpapier legen.
2-3 Esslöffel der Creme auf den Boden verteilen, den nächsten
Boden auflegen und mit dem Verfahren weiter machen, bis alle
Böden gestapelt sind.
Den obersten Boden und die Seiten des Kuchens mit Creme dünn bestreichen.

Die übrig gebliebene Creme nun in einen Spritzbeutel mit Rosettentülle füllen.
Kleine Rosetten auf den gesamten Kuchen spritzen.
Den Kuchen am besten noch einmal kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren die Himbeeren auf den Kuchen verteilen.
Wer mag kann sie ohne Muster quer über den Kuchen streuen, ein Herz formen
oder auf jede Rosette eine Himbeere setzen.