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Freitag, 25. September 2015

Eggs en Cocette


Erinnert ihr euch noch an meinen Ausflug in die Stadt wo die Sachertorte 
wohl stündlich gebacken und der Strudelteig so dünn wie nirgends
ausgerollt wird? Mai diesen Jahres durfte ich im Rahmen von Salt and the 
City Mozarts Geburtsstadt erkunden und durfte dabei viele tolle Blogger
des Food und Lifestyle Genres kennen lernen. Eine unter ihnen und 
Mitorganisatorin von Salt and the City war Claudia vom Food Blog 
Geschmeidige Köstlichkeiten.  Ihr Blog ist keineswegs 0815 im Food Bereich,
denn Claudia bloggt auf Geschmeidige Köstlichkeiten bereits seit 3 Jahren über barrierefreies
Essen. Dieses soll folglich möglichst leicht zu kauen und zu schlucken sein,
damit auch Personen mit Einschränkungen die Speisen verzehren können.

Seit dem Blogger-Treffen bleibe ich nun nicht nur auf Claudias Travel Blog claudiaontour auf 
dem Laufenden welche Ausflugstipps sie für uns bereithält, sondern lese mir gerne auch ihre
wöchentlichen Café-Tipps durch, wo sie denn diese Woche ihr Ei im Glas genießt. 
So ist ihre Dauercafébestellung "Ei im Glas" mir irgendwie wohl als DAS "Claudia-Essen" 
hängen geblieben, auch wenn auf Claudias Blog bestens bewiesen wird, dass man
barrierefreies Essen durchaus abwechslungsreich gestalten kann.

Deshalb habe ich auch nicht all zu lange überlegen müssen welches Gericht
ich Claudia zum Geburtstag der Geschmeidigen Köstlichkeiten zubereite: natürlich ein Ei im Glas!
Mit in das Eiweiß durfte sich noch weichgekochter Brokkoli und angeschwenkte 
Maronenstreifen gesellen. Zum Abschluss kann man nur noch einmal sagen:
"Hoch auf die Geschmeidigen Köstlichkeiten, drei Mal hoch!"






                            Zutaten:
                           4 Eier
                           1 große handvoll Brokkoli
                           1/4 Zwiebel
                           150g Pilze
                           2 Tl Butter
                           Rosmarin & Thymian


                            Rezept:
                            Brokkoli putzen, Rösschen in kleine, dünne Partien aufteilen und in kochendem,
                            gesalzenen Wasser weich kochen.
                            Pilze putzen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
                            und in einer Pfanne mit Butter etwas anschmelzen, Pilzstreifen hinzufügen
                            und in eigenem Sud gar köcheln. Mit frischem gehackten Rosmarin und Thymian,
                            Salz und Pfeffer würzen. 

                            Die Hälfte der gegarten Pilze und Brokkolirösschen auf 4 kleine gefettete Förmchen
                            aufteilen. In jedes Förmchen ein Ei schlagen. Neben das Eigelb die restlichen Pilze
                            und Brokkolirösschen drappieren.

                            Kochendes Wasser in eine Auflaufform drei Zentimeter hoch aufgießen.
                            Förmchen in das Wasserbad stellen und bei 180° 10-15 Minuten backen.




Dienstag, 20. Januar 2015

Selbstgemachte Spinat-Quesadillas / Spinat-Wraps


Tortillas, Quesadillas, Enchiladas, Fajitas - kennt ihr das? 
Ein Blick in die Speisekarte beim Mexikaner und man versteht nur noch Spanisch Bahnhof. 
3 Jahre Spanisch lernen haben bei mir dann doch nicht gereicht, schaue ich in die  Speisekarte beim Mexikaner, fühle ich mich noch immer wie im Dschungel. 
Einem Dschungel aus Fajitas und Quesadillas. 
So entwickelt sich jede Bestellung dann doch mehr zum Russian Roulette, was für ein Gericht sich denn letzendlich hinter dem Namen aus vielen "ll" und "chs" entpuppt, als dass man sich aus vollem Bewusstsein dazu entschieden hat.  

Für wenigstens einen kleinen Lichtblick sorgt nun dieses Rezept bei mir : 
Das Geheimnis um die Quesadillas ist für mich gelüftet! 
Gefüllte, in der Pfanne angebratene dünne Tortilla-Fladen -
das sind die Quesadillas, wie sie gegessen und geliebt werden.

Wie der Name bereits verrät - und das Aussehen nochmals bestätigt, versteckt sich bereits in meinem Tortilla-Fladen-Teig der Spinat. Wer Bedenken hat, sich an das Brot-Selbermachen heranzutrauen, den kann ich nur beruhigen: 
Der Brotteig beinhaltet keine Hefe, somit muss man die Zutaten für den Teig wirklich nur alle miteinander zusammenkneten, ausrollen und in der Pfanne braten - das ist der ganze Zauber um die Weizenfladen. - ihr seht: "You won't get in trouble with Tortillas!" 





Rezept:
1,5 Tassen TK-Spinat
3 Tassen Mehl 
3 El Öl
1 Tl Salz


Für die Quesadillas:
Mozarella
Tomaten
Avocado 
Basilikum-Blätter
Pesto

Für die Tortillas:
Salat
Tomaten
Champignons
nach Wunsch gegrillter Tofu/ Hühnerbrust
Guacamole oder Joghurt-Dip



Zubereitung:

Den TK-Spinat idealer Weise im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen 
- Kurzentschlossene sollten den Spinat im Topf mit etwas
Wasser langsam erwärmen, jedoch darauf achten, dass sie letzendlich nur mit 
1,5 Tassen Spinat weiter arbeiten, da der Teig sonst klebrig wird.

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, in welche dann das Salz und das Öl gegeben werden.
Spinat mit in die Mulde geben. Mehl vom Rand mit in die Mulde nehmen und langsam         
anfangen alle Zutaten miteinander zu verkneten. Immer mehr Mehl vom Rand mit zum Teig 
nehmen, bis alle Zutaten letzendlich miteinander verknetet sind. Der Teig sollte am Ende 
elastisch und nicht mehr klebrig sein. Bemerkt man, dass diese Konsistenz mit drei Tassen 
Mehl noch nicht erreicht ist, so fügt man noch zusätzliches Mehl hinzu, bis der Teig nicht 
mehr klebrig ist. Pflaumengroße Teigbälle vom Teig abnehmen, diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen.
Die dünn ausgerollten Teigstücke ohne Fett darin auf beiden Seiten leicht bräunlich anrösten. 
Bis zur Verarbeitung/ Verzehr die Tortillas mit einem befeuchteten Handtuch abdecken, 
damit sie weich bleiben.

Für die Quesadillas die Tomaten halbieren, vom Strunk entfernen und dann in Streifen 
schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Schale von dem Avocado-Fruchtfleisch abziehen.
Die Hälfte eines Tortilla-Fladens mit den in Streifen geschnittenen Zutaten belegen. 
Wer mag, kann natürlich zusätzlich noch andere Zutaten mit in die Quesadillas legen. 
Über die Zutaten noch Pesto, Basilikum-Blätter und nach Belieben Salz verteilen. 
Die unbelegte Tortilla-Hälfte auf die Belegte klappen und die Quesadilla dann in der 
Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis der Fladen außenrum braun und 
knusprig erscheint. 

Wer eher mit den Spinat-Wraps liebäugelt, der putzt einfach Salat und die restlichen 
Gemüse, die er gerne in dem Wrap hätte, entkernt sie gegebenenfalls und schneidet sie
in kleine Stücke. 
Gegebenenfalls Tofu oder Hühnerbrust in Streifen schneiden, würzen und in Öl anbraten. 
Auf die Spinat-Tortillas Guacamole oder einen Dip streichen und Salatstücke darauf verteilen.
Restliche Wunsch-Zutaten auf den Salat verteilen, jedoch darauf achten, die Wraps nicht 
zu voll zu belegen, damit man die Wraps noch aufrollen kann. 



Und, seit Ihr eher ein Wrapper oder ein Quesadilla-Liebhaber? 
Stört es euch wenn die Fladen einen Eigengeschmack haben oder mögt ihr die Kombi aus
verschiedenen Geschmäckern?

Dienstag, 6. Januar 2015

Herbstliches Bruschetta Duett



Jaaa mein Gespür die richtigen Artikel im richtigen Moment 
zu posten ist unübertrefflich.
Der Schnee schmilzt langsam, die Sonne blickt auch mal hervor
- und ich komme mit Kürbis und Weintrauben um die Ecke.

Kürbis galt für mich lange als das Horrorgemüse schlechthin -
kannte ich es nicht anders als süß-sauer eingemacht nach Oma Elses Rezept.
Den süßen Essigsud verfeinert mit Zimtstange und Anissternen
- alleine der Geruch konnte - und vermag es auch heute noch- Ekel bei mir auszulösen.

Wie näherte ich mich also dem Kürbis? 
Es war eigentlich eine ganz spontane Entscheidung dem Kürbis noch eine Chance zu geben.
Ich schaute mir im Supermarkt das Rezept einer Kürbissuppe an, 
überzeugen konnte sie mich keineswegs durch geniale Präsentation oder
raffinierte Zutatenkombination, viel mehr ging ich mit einer 
"why not"-Mentalität an die Zubereitung.
 - Kürbisse haben wir stets en masse aufgrund des eigenen Gartens zuhause -
zu verlieren hatte ich also nichts. 
Zubereitet wurde die Suppe also sofort sobald ich zuhause ankam,
mit viel Überwindung wurde dann letztendlich auch verkostet - und was für ein Glücksgriff
genau so wie sie war konnte sie mich überzeugen.
Seither ist diese Kürbissuppe für uns nicht mehr wegzudenken sobald die Kürbissaison startet..


Heute war es also so weit meine Freundschaft zum Kürbis von Neuem zu testen
- in Form von Roasted Butternut Bruschetta. 
Hatte ich es schon seit geraumer Zeit auf anderen Blogs gesehen und 
Blogger schwärmen hören, so fand ich den Zeitpunkt
gekommen mal wieder etwas zu wagen und die Bruschetta auszuprobieren. 

In Testlaune wie ich war, wollte ich auch gleich eine zweite - für mich sonst 
ebenfalls - mutige Kombination wagen: thyme roasted grapes with ricotta and roasted bread.
Salzige Trauben? mit Thymian geschmort? und dann auf Brot? 


Ich muss sagen - ich bin überrascht! Die Trauben verlieren durch die Gewürze
und das Garen an Süße und harmonieren sehr schön mit dem Käse. 
Beide Bruschetta Varianten sind durchaus abends zu einem Glas Wein zu empfehlen 
und eine gelungene Abwechslung zum schnöden Tomaten-Knoblauch Belag, 
den man sonst an jeder Ecke auf dem Bruschetta-Brot wiederfindet.



Roasted Grapes with Thyme and roasted Bread:
(2Portionen)

2 kleine Scheiben Bauernbrot
200g lila Trauben
1/2 Bund Thymian
100g Ricotta
Olivenöl
Walnüsse
Salz


Zubereitung:

Brotscheiben mit Olivenöl bestreichen und im Ofen bei 200° rösten bis
der Rand braun und knusprig wird - dies dauert ca.5-8 Minuten (und kann
parallel mit den Trauben im Backofen gemacht werden).

Die Trauben waschen, von den Stielen abzupfen und in einer Auflaufform mit 
Olivenöl besprenkeln. Salz über die Trauben streuen und 3/4 des Thymians
über die Trauben zupfen.
Bei 200° etwa 20 Minuten schmoren bis die Trauben runzlig werden.

Die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne ohne fett leicht anrösten.

Sobald die Trauben fertig gegart sind, den Ricotta auf die gerösteten 
Brotscheiben streichen. Trauben auf dem Ricotta verteilen und nach 
Belieben mit dem während des Backens entstandenen Sud beträufeln.
Zum Schluss noch die gerösteten Walnüsse darüber streuen und nach
Belieben mit dem restlichen Thymian dekorieren.



Butternut Bruschetta:
(2 Portionen)

2 kleine Scheiben Landbrot
200g Butternut Kürbis
100g Feta
Olivenöl & Crema di Balsamico
Majoran & Salz

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, in Scheiben schneiden und diese in ca. 1cm große Würfel
teilen. Den Kürbis in eine Auflaufform mit Olivenöl und Majoranblättern geben,
alles salzen und bei 200° ca 20-25 Minuten rösten bis die Kürbisstücke braun
und knusprig werden.

Das Brot mit Olivenöl bestreichen und im Backofen für 5-8 Minuten 
mitrösten, sodass es an den Kanten braun und knusprig wird.

Den Feta zerbröseln.

Die knusprigen Brotschreiben mit Crema die Balsamico besprenkeln,
mit Feta bestreuen und on top den gerösteten Kürbis verteilen.
Wer mag kann nun noch ein paar Majoranblätter als Deko oben auf geben,
ansonsten sind die Bruschetti fertig zum Verzehr.

Dienstag, 12. März 2013

Gnocchi mit Radicchio


Wenn ich mal wieder Lust auf Gnocchi habe, dann kommen für mich
die aus der Verpackung eigentlich nie auch nur in Frage - extra Kartoffeln
gar kochen, Kartoffeln durch eine Presse geben und abkühlen lassen
- allein zur Vorbereitung des Teiges, dauert jedoch auch eine ganz schöne Weile.
Eine für mich wirklich optimale Alternative, die wirklich super funktioniert
und für die resultierenden Gnocchi keine geschmacklichen Unterschied und 
auch keine für die Folge für die Konsistenz hat. 




Deshalb kann ich es wirklich jedem empfehlen, das nächste Mal Gnocchi
oder Kartoffelklöße mal mit Gnocchi auszuprobieren - ihr werdet es auf keinen Fall bereuen!
Um nicht zu sagen ab jetzt nur noch so sie zubereiten! ;D

Hier also zum Rezept:
(2 Personen)

1 Tüte Kartoffelpüree
100-200g Mehl
1 Ei
1/2 TL Salz

3 kleine Radicchio
1/2 TL Zucker
1 rote Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Rosmarin

Parmesan oder anderer würziger Käse
braune Butter für die Gnocchi

Zubereitung:

Kartoffelpüree nach Packungsanweisung zubereiten.
Danach abkühlen lassen.
Abgekühltes Püree mit Salz und Ei verkneten.
Nun muss man so viel Mehl dazu geben, bis der Teig fest und nicht
mehr klebrig ist, eine genau Grammzahl kann man nur schwer sagen,
da es auch darauf ankommt wie fest das Kartoffelpüree ist und  wie
groß das Ei.  Doch grundsätzlich würde ich sagen, dass man lieber etwas
zu viel Mehl im Teig hat als zu wenig - denn was habt ihr lieber :
Im Wasser zerfallende Gnocchi oder einen Tick zu harte? - Eben ;)

Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu mehreren etwa 6 cm dicken Strängen
formen. Von den Strängen im Abstand von 2 cm immer kleine Gnocchi abschneiden.
Die Teigstücke kann man nur mit Muße noch rund formen  und über eine Gabel rollen,
damit man ein schönes Muster erhält - oder man benutzt die kleinen Teigstücke in dieser
Form ;).

Einen großen Topf mit Wassers aufsetzen, die Gnocci ins kochende Wasser schmeißen,
1 Minute bei kochendem Wasser lassen, danach die Hitze herunter stellen und
Gnocchi 8 Minuten gar ziehen lassen. Am besten eine Gnocchi danach probieren,
damit man weiß ob sie gut sind. Wenn sie noch zu weich sind, einfach weiter kochen lassen.

In der Zwischenzeit die rote Zwiebel halbieren und dann in Scheiben schneiden.
Den Radicchio von unschönen Blättern befreien und danach quer in Ringe schneiden.
Die Zwiebelringe anbraten, nach 2 Minuten den Radicchio und den in Scheiben geschnittenen
Knoblauch zugeben. Weitere 3 Minuten anschwitzen, danach Zucker über das ganze 
streuen, karamellisieren lassen, dann mit Essig ablöschen. 
Je nach dem wie dick man den Radicchio geschnitten hat, muss man nun 
noch ein wenig Wasser angießen, damit der Radicchio weiter garen kann.

Wenn der Radicchio gar ist, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin den Radicchio noch würzen.

Die gegarten Gnocchi können nun noch in brauner Butter geschwenkt, bzw. angebraten
werden und dann kann das ganze auch schon mit dem Radicchio und etwas 
frisch geriebenen Parmesan serviert werden.

Sonntag, 24. Februar 2013

Gratinierte Sojamedaillons mit Paprika-Rahm


An meinem einjährigen Blog-Geburtstag hatte ich mir vorgenommen
weniger Blog-Pausen zu machen - dass ich diesen Vorsatz
noch nicht all zu gut umsetze, hat man denke ich an den letzten beiden Wochen sehen können ;)
So wollte ich wenigstens einen anderen Vorsatz endlich umsetzen
- nach 2 Monaten einheitlich süßen Rezepten auf meinem Blog kann das denke
ich auch nicht schaden ;)

Heute wird's herzhaft! 

Wie ihr im Titel lesen könnt, habe ich das Rezept mit Sojamedaillons 
umgesetzt - doch bevor ich Vegetarierin wurde, habe ich es nur
all zu gerne mit Schweinefilet gemacht, wer also auf sein Fleisch nicht verzichten
möchte, der kann es problemlos mit Fleisch statt Sojamedaillons zubereiten und 
kann sich den Schritt mit der Gemüsebrühe sparen - muss jedoch das Fleisch würzen. 

In jedem Fall kann ich es sowohl
Fleischessern als auch Vegetariern empfehlen!



Rezept:
(2 Personen)

100g Sojamedaillons (Trockengewicht)
300ml Gemüsebrühe
1/2 Paprika, rot
1/2 Paprika, gelb
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
3 El rotes Pesto
150g Sahne
Salz, Pfeffer, Oregano, Paprika, Rosmarin

100g frisch geriebenen Gouda

Zubereitung:

Gemüsebrühe erhitzen und über die Sojamedaillons gießen. 10 Minuten ziehen lassen, dabei ab und zu wenden,  damit die Medaillons auch ganzheitlich weich werden.

Paprika in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und den Knoblauch klein hacken.

Die Medaillons ausdrücken und dann in einer heißen Pfanne mit Öl braun braten. Danach gibt man sie am besten auf einen Teller.
In die Pfanne nun die Paprikastreifen geben, nach etwa 4 Minuten Bratzeit, Knoblauch und Frühlingszwiebeln zugeben. 2 Minuten weiter braten, danach mit Sahne ablöschen und etwas einreduzieren lassen.

Zur Sauce kommt nun noch das Pesto und dann kann man sie auch schon mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit Oregano, Paprika oder Rosmarin abschmecken.

Die Sojamedaillons in eine Auflaufform verteilen und mit der Sauce übergießen.
Nun noch den frisch geriebenen Gouda über die Medaillons verteilen und
dann kann das Ganze auch schon in den Backofen bei 200° 15 Minuten backen bis
der Käse schön braun ist.

Guten Appetit!


Sonntag, 18. November 2012

Gemüse Curry mit gebratenem Nusstofu


Habt ihr euch mal gefragt, warum es auf meiner Seite nie Fleisch gibt?
Nein?
-Verständlich.
Immerhin gibt's hier sowieso kaum Hauptmahlzeiten
- jedenfalls, wenn man die kalorienbombastischen Cupcakes, die von
ihrem Nährwert alle Mal eine Hauptmahlzeit ausfüllen würden, nicht
dazu zählt ;D

Ich bin seit 1,5 Jahren Vegetarierin. - ich weiß, dass ist wahrlich nicht lange
- doch irgendwann fängt jeder ja mal an ;)
Jedoch muss ich sagen, dass ich am Anfang noch Fisch gegessen habe und deshalb
"nur" eine Pesctanerin war - "was?!" - fragt ihr euch jetzt bestimmt ;D
Wenn euch das Thema näher interessiert, dann klickt doch mal *hier* drauf,
da werden die Unterschiede zwischen den einzelnen Vegetarier-Typen erklärt ;)

"Warum?", das ist eine der ersten Reaktionen, wenn ich sage, dass ich Vegetarierin
bin - und wenn nicht warum, dann zu mindestens "oh man, das könnte ich nicht!"

Vor 5 Jahren hätte ich das Gleiche gesagt ;D - das zeigt, dass es einzig und
allein Gewohnheit ist. Ich denke die Tatsache, dass mitlerweile 10% der Deutschen
sich vegeatisch ernähren, beweist, dass es nicht sooo schlimm sein kann
auf Fleisch zu verzichten - denn diese 9 Millionen essen bestimmt nicht alle
kein Fleisch, weil sie sich so gerne geißeln ;D
Auf Fleisch verzichten, ist heutzutage völlig okay - sollte es jedenfalls sein  -
es gibt so viele Gerichte, die auch ohne Fleisch fantastisch schmecken,
gesund und vor allem abwechslungsreich sind ! - Vegetarier sind keine Grasfresser!
Und müssen sich auch nicht nur von Spaghetti mit Tomatensauce und Salat ernähren.
Klar, in manchen Dingen muss man als Vegetarier etwas mehr Kreativität
einbringen und auf manche Dinge muss man verzichten, doch das ist keine Qual ;D

Ich möchte hier keinen bekehren - denn es gehört nicht jeder Vegetarier
zu der Schiene, die am liebsten die ganze Welt zu Vegetariern umpolen
wollen und die ganzen Tiere aus den Schlachtbetrieben holen ;)
Ich lebe mit zwei Fleischessern in einem Haushalt - Toleranz ist da
oberstes Gebot - also stempelt Tofu und co. nicht gleich ab, sondern
probiert's mal!
Das Curry ist hier im Vordergrund, sodass der "Geschmack" vom Tofu
- wenn er für manche Leute besteht ;D - nicht die Hauptrolle spielt.
Es ist einfach die Kombination aus dem knusprigen Nusstofu und dem scharfen,
leicht orangigen Gemüse-Currys was das Essen so gelungen macht.






Rezept für mein Gemüse Curry mit Nusstofu:

für mein selbstgemachte rote Currypaste:
(man braucht nur einen Teil davon)

4 TL Öl
2 TL Tomatenmark
4 Chilis, entkernt
3 Knoblauchzehen
Abrieb von einer Orange
1 Stängel Koriander oder/und Thai-Basilikums
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

2 Karotten
8 Zuckerschoten
3 EL Erbsen
50g Mungobohnensproßen
5 Champignons
3 getrocknete Shiitake
2 Frühlingszwiebeln
1 große Tomaten

Sojasauce
1 EL Sesamöl
1/2 Dose Kokosmilch

nach Belieben noch Erdnüsse oder Cashewnüsse zum Drüberstreuen
nach Belieben Reis

Zubereitung:

Für die rote Curry-Paste müssen die Zutaten eigentlich
alle einfach nur miteinander püriert werden.
Am besten schneidet man den Koriander vorher etwas klein,
genau so wie den Knoblauch und die Chilis.
Wenn man die Zutaten zusammen fein püriert hat, füllt man die Paste
am besten in ein Gläschen mit Schraubdeckel, da die Paste zu viel
für eine Portion ist, durch den Knoblauch jedoch recht Geruchsintensiv ist,
man es aber so prima im Kühlschrank aufbewahren kann.


Karotten schälen und in feine Stifte schneiden.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Shitake in etwas Wasser einweichen.
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Tomate in Würfel, Strung vorher entfernen.

Tofu in Scheiben schneiden, diese sollten etwa einen halben, bis einen
Zentimeter dick sein, da sie sehr knusprig werden sollen.

Nun geht's ans Braten.

Eine kleine Pfanne erhitzen, so viel Öl hinzufügen, bis der Pfannenboden
bedeckt ist, den Tofu darin knusprig braun braten.
Tofu aus der Pfanne nehmen, Salz über die Scheiben streuen und 
warm halten oder später erwärmen.

Eine größere Pfanne erhitzen, Öl hinzufügen und dann die
Karottenstifte 3 Minuten unter rühren anbraten.
Champignons hinzufügen und 2 Minuten weiter braten.
Dann die Zuckerschoten mitbraten, nach 2 Minuten gibt man
schließlich die Erbsen und Frühlingszwieblen hinzu.
Nach 3 Minuten gemeinsamen Bratens hebt man die Sprossen unter,
brät eine Minute und gießt mit Kokosmilch auf.
Hitze niedriger stellen.
Shitake dazu geben, genau so wie die Tomatenwürfel, das Sesamöl und 2 Teelöffel
der roten Curry-Paste - am besten gibt man anfangs weniger der Curry-Paste
hinzu, nicht dass es am Ende zu scharf wird, später kann man ja noch nachwürzen.

Bei niedriger Hitze Soße einköcheln lassen, bis die gewollte Sämigkeit erreicht ist.
Schlussendlich mit Sojasauce, Curry-Paste und Sojasauce abschmecken.

Gemüse-Curry mit Tofu servieren, wer mag kann jetzt ein paar Cashewnüsse über
das Ganze streuen und Reis dazu essen.

"Sek fan", kann ich da nur sagen ;)













Sonntag, 23. September 2012

Cinnamon Swirl Pancakes



Verliebt in die Süßlinge habe ich mich hier  -
jaa ich muss zugeben, dort sehen sie viiiel besser aus,
doch mit etwas Übung komme ich auch noch zu solch einem Ergebnis!

Mein Problem lag an der Zimtbutter, jedes Mal wenn ich die
Pancakes umgedreht habe, ist die gesamte Butter zerschmolzen
und so ist das wunderschöne Schnecken-Muster, was auf dem
pinterest-Foto so schön zu sehen ist, leider nicht entstanden.
Staattdessen wurde so ziemlich der gesamte Pancake braun.

- Doch der Geschmack .. hmm... traumhaft!
Richtig lecker! Super toll knusprig , doch man muss aufpassen!
Sobald der Pancake nämlich zu braun wird, was sehr schnell
auf der Seite mit der Zimtbutter passiert, wird der Zimt bitter
und damit so ziemlich der gesamte Pancake.

- Doch passt man auf, ist der Pancake super lecker!

Zutaten:

1 Tasse Mehl
1 Tasse Milch
1 Ei
2 TL Backpulver
1/6 TL Salz

4 TL Butter
6 TL Zucker
1,5 TL Zimt

Zubereitung:

Am besten bereitet man zuerst die Zimtbutter vor, damit diese
etwas fester werden kann bevor man sie über den Pancake-Teig
spritzt.
Hierfür einfach die Butter schaumig rühren und den Zucker mit dem
Zimt hineinrühren.
Einen Spritzbeutel (kleinster Spritztülle) mit der Zimtbutter füllen
und im Kühlschrank fester werden lassen.

Für den Teig einfach das Ei verqirlen, mit Salz und Milch verrühren.
Mehl und Backpulver mischen und in die Eier-Milch sieben.
Verquirlen und Teig etwas ruhen lassen.

Eine Pfanne heiß werden lassen, ein wenig Öl erhitzen
und dann zwei Esslöffel Teig pro Pancake in die Pfanne geben. 
Bei den ersten Pancakes würde ich nicht mehrere Pancakes
gleichzeitig backen, da man sich mit der Zimtbutter so beeilen muss.
Denn sobald der Teig ein paar Bläschen wirft, muss man
Schneckenmuster mit der Zimtbutter spritzen.
Hier kann man eine ganz tolle Anleitung Schritt pro Schritt sehen.

Sobald man die Zimtbutter gespritzt hat, den Pancake umdrehen
und auch die andere Seite knusprig braun braten.

Wir haben sie heute noch warm mit Vanillesauce und Beeren gegessen
... hmmm... =)

.. 

Mittwoch, 11. April 2012

Pasta mit Haselnussbällchen in Tomatensauce



Erinnern verdammt an .. naaah?
Genau! An Nudeln mit Hackbällchen in Tomatensauce!

Ihr ahnt es vielleicht schon, heute war der nächste Versuch
meiner Familie vegetarisches Essen näher zu bringen. Vor 
einer Woche mussten sie bereits Räuchertofu überstehen
und da konnte ich schon beweisen, so lange das Essen
nicht zu exotisch ist, schmeckt ihnen auch vegetarisches
Essen.

Die "Bällchen" habe ich schon öfters gemacht - eigentlich sind
es nämlich Bratlinge - doch als kleine Bällchen sind sie fast noch
besser! Ich finde sie schmecken normalen Hackbällchen SEHR
ähnlich. Sie sind richtig schön würzig und passen sehr gut auch
zu anderen Gerichten.

Ich könnte mir das Gericht auch prima überbacken vorstellen
- wenn denn nur mein Backofen wieder funktionstüchtig wäre...

Der Famlie hat's auch geschmeckt - noch ein paar Wochen
und mein Vater wird vegetarisches Essen ohne Murren essen ;D

 Bis dahin werde ich jedoch Woche für Woche Essen kochen,
das nicht sofort nach Gemüse und Tofu schreit.
Mal schauen was es nächste Woche geben wird ;)


Zutaten:

2 alte Brötchen
4 Vollkorn-Toast
100 g gemahlene Haselnüsse
1 kleine Zwiebel
1 EL Senf
1 EL Petersilie
3 Eier
75 g Feta
100 g Gouda
Salz und Pfeffer

1 Dose passierte Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
1 halbe Chili
1 EL Petersilie
1 EL Schnittlauch
1 EL Basilikum
200 ml Gemüsebrühe

250 g Pasta

nach Belieben Parmesan

Zubereitung:

Die Brötchen zu Paniermehl entweder mit einer Reibe oder mit
einer Maschine verarbeiten. Den Toast gaaanz klein schneiden.
Zwiebel, Feta und Goada klein schneiden und die Kräuter fein hacken.
Alles in eine Schüssel geben.

Eier, Haselnüsse und Senf hinzufügen und dann kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Masse gut verkneten und dann kleine Bällchen formen.

Für die Sauce Frühlingszwiebel, Chili, Knoblauch und Kräuter klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen und mit wenig Öl Frühlingszwiebeln anbraten.
Knoblauch und Chili nach 2 Minuten hinzufügen, 3 Minuten später Kräuter
hinzufügen, anschwitzen lassen und dann mit Gemüsebrühe und Tomaten
aufgießen.
10 Minuten köcheln lassen.

Einen großen Topf  mit Wasser zum Kochen bringen, Wasser salzen
und die Pasta darin gar kochen.

Pfanne heiß werden lassen, 2 Esslöffel Olivenöl hinein geben und die
vorher geformten Bällchen darin knusprig braun von allen Seiten braten.
Da die Bällchen so klein sind, brauchen die Bällchen nicht noch besonders
garen, wenn sie braun sind, dann sind sie auch wirklich fertig!

Tomatensauce noch schnell mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken und
dann kann auch schon gegessen werden!

Gesund, schnell und vegetarisch!

Achja und falls von den Bällchen noch was übrig bleibt:
Sie schmecken auch kalt geniaaal, man kann sie aber auch
in einen  Burger essen - sogar einfrieren kann man sie!
... doch da sie so schnell gemacht sind, lohnt es sich kaum
einen großen Vorrat im Tiefkühler zu bunkern. ;)




Montag, 26. März 2012

Kartoffel-Zucchini-Puffer mit Hüttenkäse




Nach dem gestrigen Tag, brauchte ich wirklich wieder ein gutes
Erlebnis. - Perfektes Timing also für mein Lieblingsgericht!

Noch vor einem Jahr hätte man mich mit Kartoffel-Puffern jagen
können! Ich hatte sie jahrelang nicht gegessen, weil sie zu Hause
einfach von niemanden gewünscht wurden und als ich dann
Kartoffel-Puffer bei meiner Tante aß, die nicht nur labbrig, sondern
innen noch halb roh waren, da konnten mir die Puffer wirklich
gestohlen bleiben!

Doch eines kalten Wintertages hatte ich letztes Jahr trotzdem Appetit
auf Kartoffel-Puffer! .. obwohl ich sie gar nicht mochte!
... bis dahin jedenfalls ;D

Denn als meine Mama meinem Wunsch nach kam und mir frische,
GARE, knusprige  Kartoffel-Puffer machte und ich diese mit Hüttenkäse
kostete, da war es um mich geschehen.
Noch am selben Abend stand fest:
Kartoffel-Puffer mit Hüttenkäse sind mein Lieblingsgericht!

Seitdem muss meine Mama mir regelmäßig Kartoffel-Puffer braten,
jedoch darf nie der gesalzene Hüttenkäse fehlen!
Ich habe mitlerweile meinen Favoriten weiterentwickelt:
Ajvar passt bei mir ja zu fast allem, natürlich auch zu den Puffern mit
Hüttenkäse. Wers lieber hübsch und frisch mag, der serviert Kirschtomaten
dazu. Lachs kann mir gestohlen bleiben, da der Hüttenkäse für mich
schon genug Eiweiß hat, wers jedoch mag...

Die Puffer esse ich liebend gerne abends, wenn ich nach einen
stressigen Tag nach Hause komme, aber auch als Vorspeise sind sie
prima geeignet.
Ich könnte sie zur Vospeise, Hauptspeise UND Dessert essen, weil
ich sie einfach liiiiebe.

Deswegen teile ich nun hier mein Rezept mit euch.
Für eine gefräßige Person:

350 g Kartoffeln
150 g Zucchini
1 Ei
evtl. 1 EL Vollkornmehl
Salz und Pfeffer
ein paar Stiele Schnittlauch und Petesilie

Fett zum Ausbacken

150g Hüttenkäse
evtl. Kirschtomaten
evtl. Ajvar
evtl. Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Zucchini putzen.
Kartoffeln schälen und dann mit der Zucchini raspeln.
Das Ei verquirlen, Schnittlauch und Petersilie klein hacken
und dann mit den geraspelten Gemüse vermischen.
Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann jetzt noch das Mehl
hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Eine Pfanne heiß werden lassen, dann Fett hineingeben,
sobald das Fett ausgelassen ist, kleine Häufchen (2 Esslöffel des Teigs)
in die Pfanne setzen. 2-3 Minuten warten dann wenden, die Puffer
sollen richtig knusprig braun werden!
Nach dem Braten, die Puffer auf Papiertüchern abtropfen lassen,
damit die Puffer nicht so fettig sind.
Die fertigen Puffer, so lange die restlichen Puffer noch nicht fertig
sind, im Backofen warm stellen.

Wenn alle Puffer gebraten sind, Hüttenkäse mit Salz und Pfeffer
abschmecken und zu den Puffern reichen.


Und weil ich sie so liebe, teile ich sie selbst mit der Cucina rapida.




Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de