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Dienstag, 15. September 2015

Sticky Bun Chia Seed Pudding


Allein vom Anschauen karamellisierter Walnüsse schießen dem ein oder 
anderen wohl sofort Erinnerungen an Zahnschmerzen und zu lang 
hinausgeschobene Zahnarztbesuche in den Kopf. Genau solche Assoziationen
provoziert zorra vom Kochtopf derzeit aber auch gerade zu mit ihrem Blog-Event heiß&kalt, 
denn gefragt sind genau solche Rezepte, die die Blomben in Gedanken rufen 
und den Verzehr köstlicher Speisen zur Tortur machen können - gefragt sind heiße und/oder
eiskalte Speisen oder Getränke. 

Blog-Event CXII - Heiss & Kalt (Einsendeschluss 15. September 2015)

Mit  meinem Chia-Pudding erwische ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, da er nicht nur am
Abend vorher vorbereitet werden kann und am Morgen gekühlt aus dem Kühlschrank genommen werden darf, sondern anschließend direkt mit heißen karamellisierten Walnüssen genossen wird. 
Somit eine wahre Herausforderung an die Zähne, die sich nicht nur an den Karamell der Walnüsse
erfreuen dürfen, sondern gleichzeitig auch mit den Temperaturunterschieden klar kommen müssen. 
Um Zahnschmerzen vorzubeugen verlost zorra freundlicherweise mit elmex zusammen 10 Zahnpflege-Pakete - bei dem Event mal vorbei zu schauen lohnt sich also!


Mein Chia Pudding soll übrigens nicht nur an die Körnerfresser und Gesundheitsfanatiker unter
euch gerichtet sein, sondern wirklich mal ein Chia Pudding sein, der kulinarisch und nicht nur 
anhand seiner Vitamingehalte es zu überzeugen vermag! Denn trennt man sich einmal von seinen Vorurteilen und den Hype-Abneigungen, so kann man Chia durchaus zu Genießen lernen!








Samstag, 11. Juli 2015

Ice Cream Cupcakes zum Verlieben {Flotter Dreier - 3 Blogger 1 Menü - le dessert}



  Dorothée, ich bin von deinem Blog-Event begeistert! 
Im Rahmen des Blog-Events Flotter-Dreier von bushcooks kitchen, welches
beim Kochtopf stattfindet, haben sich stets 3 Blogger für 1 Menü zusammengeschlossen.
Mit am Start waren bei mir Anastasia und Britta.

Jeder Blogger war jeweils für einen Menügang zuständig und ihr mögt es
vermutlich schon erahnen, aber wir Drei hatten uns dazu entschlossen
ein virtuelles Hochzeitsmenü zu feiern. So ging die Vorspeise zum Ja-Sagen an
Anastasia von Papilio Maackii und der Hauptgang zum Verlieben an Britta
von bakingsheets. Da Britta und ich Vegetarierinnen sind, war Anastasia so
nett und hielt auch ihren Gang fleischfrei. - So haben wir letztendlich also
ein sommerlich, vegetarisches Hochzeitsmenü geschaffen.

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Lange überlegen, was mein Dessert so bieten könnte, brauchte ich wirklich nicht
- denn was ist ein Hochzeitsmenü nur ohne Kuchen?! Um das Ganze sommerlich
zu gestalten, bestand mein Zitronen Cupcake-Frosting aus Erdbeereis.
So sind gleich beide aktuellen Hochzeiskuchen-Trends - Eistorten und Cupcakes - verbunden!
Dies klingt nett und erfrischend, bietet jedoch so seine Tücken bei teilweise 30°
im Schatten. So mussten die Fotos schnell gemacht werden mit zwischendrin
stetigen Kühlpausen für die kleinen Diven. Prima angekommen sind die Cupcakes
zweifellos, nur muss man sie wirklich zeitnah vor dem Servieren zubereien, damit
auch nur die beerige Haube und nicht ihr zitroniges Unterteil gefroren ist.

Ich würde sagen: ein wahrlich famoses Hochzeitsmenü ist entstanden
- da bin ich wirklich auf die restlichen Menüs gespannt!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)


            



Ice Cream Cupcakes

Zitronen-Rührteig:

150g Butter
100g Zucker
Schale einer Zitrone
1 Pk.Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
30g Stärke
1/3 Pk. Backpulver
1 Prise Salz

Erdbeereis:
(kann durch jegliche andere Eissorte ersetzt werden/
Eis kann auch gekauft werden)

1,5 Tassen Erdbeeren
2 Esslöffel Honig
1/2 Tasse Zucker
300 ml Sahne
3 Eigelb
45ml Milch
1 Teelöffel Vanilleextrakt


Zubereitung:

Die Eiscreme sollte im Vorhinein vorbereitet werden.
Dafür die Erdbeeren säubern und vom Strung entfernen.
Erdbeeren in kleine Würfelchen schneiden und mit dem Honig und Zucker vermischen.
Erdbeeren eine halbe Stunde stehen lassen, bis die Beerenstücke Saft von sich gegeben haben.
Nach der halben Stunde die Erdbeermischung pürieren.

3 Eigelb mit dem Vanilleextrakt und 3 Esslöffeln Milch über einem heißen Wasserbad
mit dem Rührgerät zu einem Schaum aufschlagen. 
300 Milliliter Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.

Erdbeerpüree unter den Eigelbschaum ziehen. Zum Schluss Sahne unter die Mischung heben.
Creme in eine gefriergeeignete Form füllen und im Gefrierschrank mindestens 4 Stunden kühlen.


Für die Cupcakes 150 Gramm weiche Butter mit 100 Gramm Zucker schaumig schlagen.
Schale von einer Zirone abreiben und zur Buttermischung hinzufügen. 
1 Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz und 2 Eier zur Butter-Zucker-Masse 
geben und schaumig schlagen.

Mehl, Backpulver und Stärke mischen und kurz unter den Teig rühren.

Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen.
Bei 170° etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.
Anschließend auskühlen lassen.

Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil der Ice Cream Cupcake-Zubereitung 
- dieser darf MAXIMAL eine Stunde vor dem Servieren geschehen.

Für das Frosting wird nun die Eiscreme aus dem Kühlfach genommen und versucht
einigermaßen glatt zu rühren. Die Eiscreme danach sofort in einen Spritzbeutel mit 
Sterntülle füllen. So schnell -und dabei natürlich so schön ;D- wie möglich das Eis
auf die Cupcakes spritzen. 
Sobald ein Cupcake fertig ist, ihn sofort in die eisige Sicherheit des Gefrierfachs stecken! 
Ist die Eiscreme anfangs noch zu hart zum Spritzen, wartet man kurz, denn je wärmer die
Eiscreme wird, um so einfacher kann man sie natürlich aus dem Spritzbeutel bekommen.
Sieht man jedoch, dass die Eiscreme schon zu flüssig auf die Cupcakes kommt - wieder ab damit
in den Gefrierschrank! Es empfiehlt sich stets nur eine Hälfte der vorhandenen Eiscreme
in den Spritzbeutel zu füllen, damit sobald die eine Hälfte des Eises zu flüssig aus dem Spritzbeutel kommt, man die zweite Hälfte aus dem Gefrierschrank nehmen kann, mit dieser weiter arbeiten
kann, während die andere Eishälfte im Gefrierschrank wieder fester wird.

Die fertigen Cupcakes sollten nicht länger als eine Stunde im Gefrierschrank kühlen,
da der Muffin unter der Eishaube nicht gefrieren sollte. Kurz sollten sich die Cupcakes
jedoch schon vor dem Servieren im Gefrierschrank befinden, da ansonsten die Eishaube schon schmelzend beim Tisch ankommen würde.


Mittwoch, 24. Juni 2015

GEWINNSPIEL & ein Pistazien-Eis ohne Eismaschine



Unglaubliche 400 Likes hat Backtrinchen mittlerweile auf facebook und das sollte gebührend
gefeiert werden! Bisher habe ich mich mit dem Danke sagen eher zurück gehalten, doch
heute nehme ich zum Anlass, um ein kleines Dankeschön zurück zu sagen!

Dass ich einmal auf unglaubliche 200.000 Seitenaufrufe blicken kann und meine
Rezepte teilweise schon 45.000 Mal geklickt wurden, habe ich nur euch zu verdanken!
Deshalb halte ich mich heute kurz, esse brav mein Eis weiter und spanne euch 
nicht weiter auf die Folter was für Preise ich für euch organisiert habe!




Zutaten:

3 Eigelb
250ml Sahne
1 Pk.Vanille-Zucker
75g Zucker
70g Pistazien
3 El Wasser
1 Orange, davon die Schale

Zubereitung:

Die Zuckersorten mit dem Wasser in einer Pfanne aufkochen.
Die Pistazien hinzufügen und mit der Zuckermasse rühren bis das Wasser
verkocht ist und der Zucker beginnt an den Pistazien zu kleben.
Die Pistazienmasse dann auf ein Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

Die ausgekühlten karamellisierten Pistazien in einer Küchenmaschine fein mahlen.

Die Eigelb mit 3 Esslöffeln Milch im Wasserbad aufschlagen.
Nehmt dafür am besten ein elektrisches Rührgerät, denn bis die Eigelbmasse
zu Schaum geschlagen ist, kann es eine Weile dauern.
Diesen Eigelbschaum im kalten Wasserbad danach kalt rühren.

Die Sahne steif schlagen.

Die gemahlenen Pistazien mit den Orangenzesten in den Eigelbschaum rühren.
Zum Schluss die Sahne unter den Eischaum ziehen und die Creme in eine
gefriergeeignete Form füllen. Bereits nach ca 4 Stunden ist euer selbstgemachtes Eis fertig!

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Kommen wir nun auch schon zum Gewinnspiel!

Zu Gewinnen gibt es einmal das Dr.Oetker Backbuch "Klassiker - Original & mal ganz anders",
in dem neben klassischen Rezepten, auch ganz neue Varianten, welche von Food-Bloggern 
(die ich in Salzburg persönlich kennen lernen durfte) kreiert wurden, zu bewundern sind!


Der zweite Gewinn besteht aus 3 Teilen - und zwar:
Eine Küchenschürze mit süßem Karomuster und Cupcakes auf der Vorderseite, 
ein Backset mit einem Cupcake-Ausstecher und zwei Dekorierflaschen, sowie 3 Aufbewahrungsdosen von Tschibo.


Ich hoffe natürlich, dass den Gewinnern die Sachen Freude bringen!

Hier meine Teilnahmebedingungen:

1.Das Gewinnspiel ist für meine Leser ausgerichtet, also solltet ihr mir per GFC, 
Bloglovin, facebook oder Google + folgen! 

2.Verratet mir in eurem Kommentar was eure Lieblings-Eissorte ist ! :)
..und mit welchem Dienst/en ihr mir folgt. 
(Pro Dienst zähle ich 1 Los. Personen, die diesen Beitrag teilen, haben 2 Lose!)

3.Nur Leute aus Deutschland können beim Gewinnspiel teilnehmen.

4.Das Gewinnspiel läuft bis zum 7.7.2015 23:59!

Nach der Auslosung werde ich die Gewinner auf meinem Blog verkünden, diese teilen mir 
dann bitte im Anschluss ihre E-Mail-Adresse mit, sodass alles Weitere geklärt werden kann! 





Toi, toi, toi an euch alle!




Dienstag, 5. Mai 2015

Oreo Stuffed Peanutbutter Cookies



Sehnen wir uns nicht alle an regnerischen Tagen einfach nach einer 
Kombination unserer liebsten Süßigkeiten? 
Mit gefühlten 100000 Kalorien mehr im Bauch, die einem auch noch 
6 Stunden später im Magen liegen, fühlt man sich doch automatisch viiiiel besser. 
Ein kleines Insulin-Hoch am Nachmittag - das ist das, was die Laune 
wieder aus dem Keller holt. Und dafür benötigt man nicht mal viel Zeit! 
Quasi ein echtes miese Laune-Rettungspaket.

Vor etwas mehr als einem Jahr, hatte ich bereits 
Oreo stuffed Chocolate Chip Cookies gebacken, aber nun ja, jede Kalorienbombe 
lässt sich toppen. So entschloss ich mich dieses Mal für fast ein ganzes 
Glas Erdnussbutter im Teig. 
Nach dieser Entscheidung fiel es mir deutlich schwer keine Schokolade 
mehr in den Teig zu geben. 
- Wer sich mal so wirklich was gönnen möchte, dem würde ich jedoch 
empfehlen, in den Teig noch zusätzlich gehackte Schokolade zu kneten 
- noch mehr, kann man sich dann als Mädchen wirklich nicht wünschen. 

Erwartet ihr nun wirklich noch ein Fazit ?
Ich meine, ich bitte euch - Oreos. Erdnussbutter. Zucker - sagt das nicht schon alles?



Zutaten: 
1,75 Tassen Mehl
1 Tasse Rohrohrzucker
0,5 Tassen Zucker
2 Eier
0,5 Tassen zerlassene Butter
0,5 Tl Meersalz
0,75 Tasse Erdnussmus
0,75 Tl Backpulver
1 Tl Vanillearoma

18 Oreos

Zubereitung:

Für den Keksteig die zerlassene Butter mit dem Erdnussmus und den Eiern verquirlen. 
Beide Zuckersorten, das Vanillearoma und das Salz hinzufügen und die Masse weiter aufschlagen.
Mehl und Backpulver vermischen und dann zum Teig geben.

Mit den Rührhaken des Rührgerätes den Teig zu einem homogenen,
nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten, welcher etwas weicher als Mürbeteig sein sollte.

Jeweils eine tischtennisballgroße Portion vom Teig abnehmen und eine auf die
Oberseite und eine auf die Unterseite des Kekses verteilen.
Die Teigbälle flacher drücken um sie letzendlich an den Seiten miteinander
zu verbinden, sodass der ganze Keks umschlossen ist. 
Zwischen den Händen den Keks noch runder rollen. 
Alle Oreos nach dieser Methode mit Teig einwickeln. 
Die Oreos mit ein wenig Abstand auf ein Backpapier verteilen. 
Bei 165 Grad im vorgeheizten Ofen ca 12-14 Minuten hellbraun backen. 

Die Peanutbuttercookies am besten in einer Keksdose aufbewahren.


Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Donnerstag, 9. April 2015

Weißes Schokoladenrisotto mit Himbeer-Eis



Noch am Morgen las ich von Zorras Blog-Event, welches diesmal im 
Grübelnd was man denn mit dem Rundreiskorn so anstellen könnte, 
verbrachte ich den Tag. -Eine Paella? Eine Tarte? Eine andere Variante der Arancini?
Risotto-Reis bietet ja doch eine Menge Zubereitungsmöglichkeiten, 
weshalb die Entscheidung, welches Rezept ich der Reis Fete am Besten beisteuere, 
sich dann doch als knifflig erwies.
Schließlich sollte das Gericht doch möglichst kreativ und hübsch wirken.

Schokolade + Risotto - kann das eine gelungene Mischung sein?


Ich meine Milchreis kennt ja jeder.


 - Nein, ich verkaufe hier nicht einfach einen Milchreis als süßes Risotto.
Ich habe brav in der Küche neben meinem Reis gestanden, gerührt und nachgegossen 
bis er dann doch einmal gar wurde.
Die Frage war eher: Kann sich ein wenig weiße Schokolade im Reis geschmacklich durchsetzen?
Zufrieden muss ich gestehen, dass man die weiße Schokolade durchaus heraus
schmeckt.
Noch warm schmeckt das Risotto am besten, kommt dann der Kontrast zum 
Himbeer-Eis doch am besten zur Geltung. Das Risotto scheint mir einen Tick
cremiger als profaner Milchreis - von daher: ein voller Erfolg, den ich nur all zu gerne 
zur Fiesta del arroz einreiche!


Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)



Zutaten:
(2 Portionen)

1 Tasse Risotto-Reis
1 El Öl
1 Tl Butter
4 Tassen Milch
1 Tasse Orangensaft
1/2 Vanilleschote 
50g Zucker
75g weiße Schokolade, gehackt
400g Himbeeren, tiefgefroren
1 Tasse Orangensaft
50g Zucker
Beeren und Minzblättchen für die Deko

Zubereitung:

Öl mit Butter in einem hohen Topf erhitzen. 
Sobald die Fette heiß sind, den Reis hinzugeben und 
ca 30-60 Sekunden ohne Farbe anrösten. Der Reis sollte jedoch keine Farbe annehmen.

Sofort mit 2 Tassen Milch ablöschen und die Hitze etwas runter stellen, 
Der Reis sollte nun nur köcheln. Ständig rühren, damit nichts anbrennt. 
Das Mark aus der halben Vanilleschote kratzen und zu dem Reis hinzufügen.
Immer wieder Milch und Orangensaft nachgießen, sobald man bemerkt, dass
ein Großteil der Flüssigkeit im Topf verkocht ist. Dies wird solange wiederholt,
bis die Reiskörner bissfest sind und das Risotto eine cremige Konsistenz hat.
Zum Schluss den Zucker und die gehackte weiße Schokolade unter das
Risotto heben. 
Nach Belieben noch mit Zucker und Orangensaft abschmecken.

Während das Risotto gar kocht, kann man nebenbei die Tiefkühl-Himbeeren mit
Orangensaft und Zucker mit einem leistungsstarken Mixer pürieren.
Bis zum Servieren das Eis im Tiefkühlschrank kühlen.

Das Risotto mit dem Eis servieren und mit frischen Beeren verzieren.






Mittwoch, 1. April 2015

Kucheneier reloaded - die Emojis kommen!


Der heutige Post ist der ideale Beweis meiner Inkonsequenz.
Gerade noch tönte ich, dass mir das Zubereiten der Kucheneier zu aufwendig
für das diesjährige Osterfest sei - und tataaa was steht mitlerweile auf dem Küchentisch?

Ihr kennt das doch sicher auch - ihr seht etwas auf einem Blog, auf pinterest, wo 
auch immer und euch fällt automatisch etwas ein, was ihr dazu selbst zubereiten könntet?
Und nein, aufschieben gilt nicht! Ihr. wollt. es. umsetzen. JETZT!

Auf pinterest fielen mir diese gefärbten Eier ins Auge - und was soll ich sagen -
Emojis sind einfach ideal für Ostereier geschaffen, repräsentieren sie doch 
perfekt das derzeitige Jahrzehnt von Whatsapp, Facebook und Co.
Ja gut, schön wie die Mohn-Kucheneier sind sie nicht unbedingt, 
viel mehr ein Joke für Freunde, welche bekannt für ihren übermäßigen 
Emoji-Gebrauch sind.

Wie auch im letzten Jahr habe ich die leeren Eierschalen zuerst mit
Lebensmittelfarbe gefärbt, danach die Eier mit Teig gefüllt und erst
nach dem Backen die letzten Details hinzugefügt.
Im Fall der Emojis kann man die schwarzen Gesichtszüge bedenkenlos auch mit
nicht essbaren Farben ziehen, solange die Farbe auf der Schale bleibt und dem
Kucheninneren nicht zu nahe kommt.
Also solange keine Wasser- oder sonstige Farbe direkt in den Kuchen läuft.
Die gelbe Grundfarbe MUSS mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden.

Wer sich nach dem Durchlesen des Rezeptes wundert:
Bei drei von sechs Eiern habe ich einen Funfetti-Teig als Füllung benutzt,
bei den anderen Drei, wie der jammerig dreinschauende Emoji bestens
zeigt, einen einfachen, hellen Teig mit Zitronenaroma.
Also im Grunde zwei Mal der selbe Teig, nur einmal ohne Zuckerstreusel.





Rezept:
(ergibt Teig für ca 8-9 Eier)

1 Tasse Mehl
0,75 Tasse Zucker
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
0,75 Tasse Buttermilch
0,25 Tasse Sonnenblumenöl
1 Pk. Vanille-Zucker
Schale 1 Zitrone
1/2 Tasse Zuckerstreusel
entsprechend Schalen von 9 gelb gefärbten Eiern

Zubereitung:

Die flüssigen Zutaten mit Zucker, Vanille-Zucker, Salz und dem Abrieb der Zitrone
verquirlen. Mehl und Backpulver mischen.
Die Mehlmischung nun unter die restlichen Zutaten rühren.
Zum Schluss noch die Zuckerstreusel unterheben.

Die gefärbten Eierschalen jeweils in eine Muffin-Mulde legen.
Sind die Muffin-Mulden zu groß für die Eier, legt man am besten noch Alufolie um die Eier,
um einen festen Stand der Kucheneier während des Backens zu gewähren.
Mithilfe eines Trichters die Eierschalen nun jeweils zu 3/4 befüllen.

Bei 170° die Eier ca 12-15 Minuten backen.
Mithilfe der Stäbchenprobe überprüfen ob das Kucheninnere gar ist.

Kuchen abkühlen lassen.

Mithilfe eines Bleistifts die Gesichtszüge vormalen.
Nachmalen kann man die Gesichtszüge zwar mit Lebensmittelfarb-Stiften,
jedoch habe ich mit der Lebensmittelfarbe nicht besonders farbintensive Ergebnise erhalten.
Wer jedoch auf Nummer Sicher Sicher gehen möchte, malt vielleicht einige Schichten mit den Stiften - erkennbar sind die Emojis definitiv.

Die Zahnreihen oder sonstige weiße Flächen der Emojis habe ich mit Papier geklebt.
Ansonsten habe ich auf eine Kombination aus Filzstiften und Wassermalfarben für
die Gesichter gesetzt.







Was meint Ihr - witzige Geschichte oder zu neumodisch?













Donnerstag, 26. März 2015

Pistazien-Mohn Gugl



Nun, da Ostern nur noch einen Katzensprung entfernt ist, macht man sich
so langsam ja doch auch Gedanken was für Kleinigkeiten man verschenken oder
zum Osterkaffee als kleine Aufmerksamkeit mitbringen könnte.
Letztes Jahr hatte ich mich auch schon an Mohn gehalten und meine Ostereier
mit Mohnkuchen befüllt.


Dieses Jahr wollte ich es jedoch ein wenig einfacher und schlichter halten, 
das Verzieren der Eier hatte letztes Jahr doch einige Zeit gekostet.

Simpler, schneller, jedoch nicht weniger schmackhaft wurden also meine Pistazien-Mohn 
Gugl, die ich im Oster-Vorlauf diese Woche ausprobiert habe.

Pistazien? 
Wo sind denn die Pistazien geblieben, mögt ihr euch nun möglicherweise fragen. 
Zu meinem Ärgernis sind die Pistazien lieber in der Versenkung geblieben, anstatt sich zu zeigen.
Im Querschnitt sind sie wunderbar erkennbar, von Außen sieht man sie 
leider nicht so herrlich wie beim Mehlspeisen-König.
Doch hey, no challenge, no fun, vielleicht schaffe ich es ja im Ernstfall, also
beim Zubereiten der Gugl für meine Ostermitbringsel einen wunderbaren Pistazienrand 
zu erzeugen.
Ansonsten schätze ich, müssen sich die Beschenkten dieses Jahr nicht auf
eine Ostereier, sondern wohl auf eine Pistaziensuche begeben.
Finden wird sie letztendlich jedoch jeder. Da bin ich von überzeugt.



Zutaten:
200g weiße Schokolade
1 gehäufter Esslöffel Mohn
150g Zartbitter-Schokolade
40g Pistazien
2 El Zucker
3 El Wasser

Zubereitung:

Die weiße Schokolade grob zerkleinern und im Wasserbad
bei nicht kochendem Wasser schmelzen lassen.

In die flüssige weiße Schokolade den Mohn rühren.
Die Mulden einer 18er Mini Gugl-Form jeweils bis zur Hälfte mit der weißen
Schokoladenmasse befüllen.
Dafür empfiehlt sich das Nutzen eines Spritzbeutels oder eines Teelöffels.

Pistazien klein hacken.
Den Zucker mitsamt der drei Esslöffel Wasser in einer Pfanne erhitzen.
Sobald der Zucker anfängt zu karamellisieren, jedoch noch nicht an Bräune
gewonnen hat, die Pistazienstücke hinzufügen.
Rühren bis kein Wasser mehr übrig ist und der Zucker an den Pistazienstückchen
wirklich klebt.
Die Pistazienmasse dann auf ein Backpapier verteilen und lauwarm abkühlen lassen.
Als Nächstes die Pistazienkrümel auf die Mohn-Schokoladen-Schicht verteilen.

Idealerweise erhält man so einen Schicht-Effekt, sodass man eine weiße Schokoladenschicht, 
Pistazien und dann eine dunkle Schokoladenschicht sieht, wie hier.. bei mir hat man trotz 
großzügigem Pistazien-Verteilen die Pistazienschicht nur im Querschnitt gesehen.


Die Gugl-Form nun für 10 Minuten in den Kühlschrank geben.

Zu guter Letzt die Zartbitter-Schokolade zerkleinern und im Wasserbad schmelzen .
Schokolade in einen Spritzbeutel füllen und die Gugl-Förmchen damit
voll machen. 
Die Mini Gugl Form nun noch für 10 Minuten in den Gefrierschrank geben 
und dann können die Kleinen auch schon verköstigt werden.
Gugl am besten im Kühlschrank aufbewahren, so vermeidet man das Anlaufen
der Schokolade am besten.

Dienstag, 24. März 2015

Moustache-Cupcakes for Beginners




It's finally over!

Heute war meine letzte schriftliche Abitur-Prüfung und anstatt auf ein riesen
Besäufnis freue ich mich auf was? Endlich wieder genug Zeit zum Bloggen zu haben!
Mir endlich keine Gedanken mehr über Hypothesentests, Winkelhalbierenden,
affirmative actions, Dantons Tod oder konkurrierende Unternehmensziele machen
zu müssen.
Jetzt kann ich euch endlich zeigen, was mein letztes Lernwochenende erträglich machte....


For Beginners sagte sie.. und scheiterte bereits am Frosting.
Erinnert sich möglicherweise jemand an meine Cupcake-Künste? Nein?
Kein Wunder, denn ausgeprägt vorhanden sind sie definitiv nicht!
Besteht mein Buttercream-Frosting nicht gerade aus 80% Butter, will mein
Frosting einfach nicht in gespritzter Form verweilen.
Versuche ich gar ein Creamcheese-Frosting, weigert sich die Creme fest genug zu werden,
um möglicherweise den Zweck eines Frostings überhaupt zu erfüllen.
Als letzten Ausweg aus der Misere nutze ich des öfteren eine Mousse
als Frosting, aber ein richtiges Frosting ist das eben auch nicht.
Habt ihr ein Nummer Sicher-Frosting Rezept zufälligerweise für mich?

Nachdem am Wochenende bereits eine geronnene Frischkäsecreme
im Kühlschrank weilte, konnte ich mich gerade noch dazu hinreißen lassen
Sahne steif zu schlagen, damit die Cupcakes noch irgendwie zu einer Haube kommen.

Was macht also ein Food Blogger, dessen ursprünglicher Plan mehr nach hinten als
nach vorne ging, aber dessen Endprodukt eigentlich doch überzeugte?
Bühne frei für ein "Cupcake"-Rezept geben, was jeder - absolut jeder hinkriegt.
Nichts Traditionelles, jedoch schnell und ausreichend für den süßen Zahn.

Zutaten:
(12 Muffins)

100g Butter, zerlassen
130g Zucker
2 Eier
1 Tl Natron
1 Prise Salz
3 El Kakao
100ml Milch

100g Schokolade
200g Sahne
40g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung;

Butter mit Zucker, Salz und 2 Eiern aufschlagen bis keine Zuckerkristalle
mehr zu erkennen sind.
Natron mit Mehl und Kakao mischen.
Mehlmischung zum Butter geben und verquirlen.
Während dem Rühren langsam die Milch hinzugießen.

Backofen auf 170° vorheizen.
Mithilfe eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches den Kuchenteig auf
12 Förmchen verteilen.
Diese bei 170° etwa 15 Minuten backen.
Danach vollkommen erkalten lassen.

Auf ein Backpapier mehrere Moustaches aufzeichnen oder ausgedruckte Moustache-Formen
abpausen. Die vorgezeichneten Moustaches auszeichnen.
Nicht der ausgeschnittene Schnurrbart, sondern das zuvor umgebende Backpapier dient nun
als Schablone für die Schokoladen-Moustache, deshalb empfehlt sich den Moustache nicht
von Außen aus auszuschneiden, sondern den inneren Moustache lieber zu zerstören.
Das Schablonen-Backpapier auf ein weiteres Backpapier legen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Flüssige Zutaten in die ausgeschnittenen Moustaches verteilen.
Ist auf dem ersten Backpapier kein Platz mehr für weitere Moustaches,
denselben Vorgang auf einem weiteren Backpapier vollziehen.
Nachdem man die Schokolade verteilt hat, kann man mithilfe eines Messers
die Bärte noch nachbessern, falls der ein oder andere ein bisschen krumm geworden
sein sollte.

Die Sahne steif schlagen. Zucker und Vanille-Zucker unterrühren.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und mit einer beliebigen Spritztülle die Sahne
auf den ausgekühlten Schokoladenküchlein verteilen.

Als Finish noch jeweils einen Schokoladen-Moustache in die Sahne stecken.





Hab ich's nicht gesagt? Ein Kinderspiel!








Samstag, 14. März 2015

Mini Cookies 'n Cream Doughnuts



Wer Stress hat, braucht Zucker!
Mit noch genau drei Tagen, die mich von der ersten Abiprüfung trennen, 
steigt mein Insulin-Spiegel allmählich in die Höhe eines Diabetes-Kranken
- natürlich muss deshalb für Nachschub gesorgt sein - nicht dass mich so kurz vor der
Prüfung ein Blutzuckertief erreicht, weshalb diese Kleinen Einzug ..und rapide 
schnell Auszug aus meiner Küche genommen haben.

Wer sonst nur beim Bäcker um die Ecke sich mal einen Donut gönnt, 
der bemerkt gar nicht wie sehr so ein Topping den Donut aufwerten kann.
Diese Erfahrung musste ich erst jetzt machen, jedoch stehen nun zig neue Donut-Varianten
auf meinem Plan - und glücklicherweise können sie auch schnell umgesetzt werden...
denn die andere Hälfte des Hefeteigs lauert nun nämlich in meiner Tiefkühltruhe, 
wartend auf den richtigen Moment... 
Boston Cream Pie Doughnut, Cherry Lemonade Doughnuts, Blueberry Glazed Doughnut, 
.... oh wir werden uns bald alle mal näher kennenlernen...




Zutaten:

(für ca 25 Mini Cookies 'n Cream Doughnuts)


2 Tassen  Mehl
1/3 Tasse Butter, zerlassen
2/3 Tasse Milch, erhitzt
1 Pk. Trockenhefe
1große Prise Salz
1/2 Tasse Zucker
1 Ei
Öl zum Frittieren

200g Zuckerglasur
100g Schokoladenkekse/ Oreos

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, Zucker und Salz hinzufügen und vermischen.
Eine Mulde in die Mischung der trockenen Zutaten formen.
Die warme Milch mit der Hefe verquirlen, bis die Hefe sich aufgelöst hat.
In die Mulde die Milchmischung und die zerlassene Butter gießen.
Das Ei noch in die Mulde schlagen und dann alles mit den Knethaken eines Rührgerätes
zu einem elastischen, nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten.
Den Teig mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 2 h gehen lassen.
Vom Teig dann pflaumengroße Teigbälle abstechen. 
Diese auf der Tischplatte rund rollen und dann flacher drücken.
Aus der Mitte des Kreise ein Loch ausstechen.
(mit einem Keksausstecher oder Deckel, Apfelentkerner, etc)
Das Loch gegebenfalls noch vergrößern, damit die Donuts nach dem Frittieren auch 
noch als solche zu erkennen sind.

Öl zum Frittieren in einer Fritteuse oder tiefen Topf erhitzen.
Die Donuts auf einem Schaumlöffel  in das heiße Fett gleiten lassen und dann in etwa 
2-3 Minuten goldbraun ausbacken.
Auf einem Küchenpapier die Donuts nach dem Frittieren abtropfen lassen.

Die Glasur kann selbst hergestellt oder eine Gekaufte sein. 
Wer selbst ein Topping zubereiten will, dem würde ich diese Frischkäse-Glasur nahe legen.
Die Glasur in ein hohes und eher kleines Gefäß füllen, sodass die Donuts in die Glasur getaucht werden können.
Die Kekse zerbröseln und zum Schluss auf die Glasur streuen.


Sonntag, 1. Februar 2015

¡Viva España! - Churros-Waffeln


 




Na, wer gehört zu den Glücklichen, die gerade eingeschneit
sich in einem Winter-Flashback befinden?
Und was könnte man sich da mehr wünschen, als morgens um 9 Uhr vom
Duft frischer Waffeln und Zimt geweckt zu werden?
-.. okay das einzig Bessere ist um 10 Uhr vom Duft frischer Waffeln
geweckt zu werden - aber sei's drum!
Laut pinterest war 2013 ein mega Hype um diese Waffeln - ich hab davon
nichts mitbekommen und bis letzte Woche muss ich sagen, haben die Waffeln mir
überhaupt nichts gesagt.
Was mir jedoch auf einen Blick was gesagt hat waren Churros.

Churros = Fettig + Süß = Lecker²
Waffeln = Kindheitserinnerung + Süß = Lecker²
Churros + Waffeln = LEEEECKER!!

Diese einfachen Formeln sollten präsentieren, dass man mich vom Ausprobieren
der Waffeln nicht abhalten konnte.
Bevor ich weiter fortfahre, muss ich jedoch alle warnen:
Diese Waffel sind Zusatzkilos auf den Hüften pur.
Alle die eine Diät befolgen :

Vergesst sofort alles was ihr hier gesehen habt! Rauß! Runter von meinem Blog!

An alle andern: Meine Güte!
Waffeln, in Butter gebadet, in Zucker und Zimt gewälzt
- mehr kann ich mir, schön warm eingekuschelt vor dem Kamin gar nicht wünschen!
Sind Churros in ihrer Heimat bei warmen Temperaturen zuhause,
kann ich mir diese Waffeln hier vor allem im Winter vorstellen, denn sie
sind dann doch ordentlich mächtig und haben es ja auch kalorientechnisch in sich.

Äußerst lecker finde ich sie in jedem Fall!
Aber kann man etwas anderes erwarten?
Zimt und Waffeln funktionieren halt einfach zusammen.
Für mich waren sie so wie sie waren genau richtig
- die restlichen Verköstigen fanden die Waffeln zeitweise zuu zimtig.
Also übertreibt es nicht mit dem Zimt, dann werden die Waffeln ein voller Erfolg!





Zutaten:
[Für ca 7 Waffeln]

für den Waffelteig:
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Zimt
Schale einer Zitrone

2 Eier
1/2 Tasse geschmolzene Butter
1 1/2 Tassen warme Milch

zum Wenden:
2 Tassen Zucker
2-3 Tl Zimt
3/4 Tasse geschmolzene Butter

Zubereitung:

Für den Teig Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Eier, geschmolzene Butter, Milch, mit Zucker,
Zimt, Zitronenschale und Vanille-Zucker verquirlen.
Die Mehlmischung langsam zu den flüssigen Zutaten sieben und unterarbeiten.
Den Teig verrühren bis keine Klümpchen mehr übrig sind.

Die 3/4 Tasse geschmolzene Butter in einen tiefen Teller geben,
dessen tiefer Bereich die gleiche Größe haben sollte wie die
späteren Waffeln haben werden.

2 Tassen Zucker mit Zimt vermischen.
Wer mag kann natürlich mehr oder weniger Zimt benutzen.
Zimt-Zucker auch in einen tiefen Teller geben.

Waffeleisen vorheizen, sobald das Eisen erhitzt ist, einfetten und
dann jeweils mit 2-3 Esslöffel Teig Waffeln backen.

Die Waffel noch warm und frisch aus dem Eisen zuerst in dem Butterbad wenden
und danach sofort im Zimt-Zucker wälzen.

Warm sind die Churros-Waffeln mit einer Kugel Vanille-Eis natürlich genial
- jedoch auch kalt schmecken sie mit Apfelmus oder einer Beerenmischung wunderbar.




Sonntag, 4. Januar 2015

Comeback des Jahres - meines Jahres





Kennt ihr das? Nach einem langen, viel zu kalten Winter, den man 
am liebsten eingekuschelt in seinen Lieblingspulli vor dem Kamin verbringt,
öffnet man eines Morgens die Fenster und einem schlägt der Duft des Frühlings
entgegen. 
Wie von einem Tag auf den anderen wechselt der Tagesrhythmus- statt auf der Couch
Lebkuchen mampfend herumzufläzen, will man wieder rauß! Etwas bewegen!

So kann man sich den Prozess vorstellen, den ich erst gebraucht habe,
um wieder zu Bloggen. Die 7 Monate Blog-Abstinenz waren keineswegs 
Monate der Trauer, nur habe ich meinen persönlichen "Winter" eben anders genutzt.
Durch meinen  Blog hat sich stets nicht nur der Prozess der Entwicklung meiner 
Backfähigkeiten gezogen, nein sowohl an meinen Bildern, als auch Posts sieht man
wie ich langsam älter geworden bin. 
Vor morgen genau 3 Jahren hat "Backtrinchen" das erste Mal zu euch gesprochen. 
Daraufhin folgten genau 184 Posts und 160 000 Seitenaufrufe und nicht allen zu letzt die
Entwicklung einer 15 Jährigen, dem absoluten "Küken" bei Bloggertreffen zu einer
Erwachsenen. 

Habe ich in den letzten Monaten mein Leben einfach mal eine Weile "offline" genutzt, verspüre ich jetzt wieder den Drang meine Werke mit euch zu teilen.
Mag ich zwar schmunzelnd mit dem Kopf schütteln, wenn ich daran denke, mir genau jetzt, zwei Monate vor meinen Abiturprüfungen den Zeitpunkt ausgesucht zu haben, um Backtrinchen wieder mit Leben und Rezepten zu füllen, so bin ich mir nichtsdestotrotz
sicher, dass die Entscheidung in den nächsten Monaten zwar mit noch mehr Stress verbunden ist, mir im Nachhinein jedoch auch mehr Freude bringen wird.
Mit Bedauern sehe ich die Anzahl von jämmerlichen 10 Posts, die 2014 Backtrinchen brachte - diese Anzahl ist jedoch auch Ansporn für mich - denn die Zahl will ich in meinem Jahresbericht nächstes Jahr nicht nochmal erwähnen müssen!

Backtrinchen ist back! Und das werdet ihr in der nächsten Zeit zu spüren bekommen!

Die Inspiration war mir keines Wegs vergangen - ich hab sie gesammelt und auf euch wartet 2015 eine Menge! 

Doch immer halt mit den jungen Hengsten, zum Geburtstag zähle ich auf Altbewährtes                                                                                                     - und was habe ich bereits vor 3 Jahren sagen können:
2 Dinge die ich liebe : rohen Keksteig und Schokolade
So gibt es zum 3.Geburtstag meines Blogs Cookie Dough-Pops 
- original im noch liegenden Schnee abgekühlt.


Rezept:
(für 20 Cookie Pops)

300g Mehl
160g Butter
1 Pk.Vanille-Zucker
140g Zucker
1 großzügige Prise Meersalz
60g Schokolade

200g Kuvertüre 
(je nach Geschmack, weiße, Zartbitter oder Vollmilch)
Streudeko nach Wunsch

Zubereitung:

Die Schokolade klein hacken.
Butter mit Salz, Zucker und Vanille-Zucker verrühren.
Mehl hinzufügen und alles mit den Knethaken eines Rührgerätes
oder mit gewaschenen Händen zu einem homogenen, nicht mehr klebrigen
Teig vermengen. Aus dem Teig kleine Kugeln abstechen, zwischen den 
Handflächen die Kugeln nachformen. 

Teigkugeln auf ein Backpapier verteilen 
und im Kühlschrank für 2 Stunden kühlen. 

Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. 
Teigkugeln aufspießen und notfalls mithilfe von Kuchengabeln und 
Teelöffeln die Cookie Dough Pops mit Kuvertüre umhüllen.
Nach Belieben noch mit Zuckerperlen bestreuen.

Die Cookie Dough Pops werden natürlich am schönsten wenn man
sie in Styropor oder ein Gefäß mit Sand stellt, damit die Schokoladenhülle
auf keiner Seite vermackt wird während die Kuvertüre aushärtet.
Wer die Cookie Dough Pops für sich selbst macht, kann die Spieße
natürlich auch weglassen und die Kugeln einfach auf ein Backpapier 
geben sobald sie mit Schokolade umhüllt sind.

Die Pops im Kühlschrank aufbewahren, sie sollten innerhalb von 3 Tagen gegessen werden.


 

Montag, 2. Juni 2014

Brombeerparfait mit Shortbread-Boden


Die meisten meiner Rezepte hier auf dem Blog sind von anderen Blogs 
und pinterest inspiriert, es kommt nur seeehr selten vor, dass ich Rezepte aus 
Koch- oder  Backbüchern nachmache ;)
Die Menschen im Web sind mit ihrer Kreativität meist einfach den 
Redaktionen eine Nasenspitze voraus ;) 
So kaufe ich mir kein Buch über den „neusten“ Cake Pop-Trend 
oder den absolut genialen Low Carb-Pizzen, wenn ich all dies 
schon Monate vorher im Internet gesehen habe.

Nachdem ich beim Oster-LECKER-Gewinnspiel gewonnen hatte 
und mich ein Päckchen mit einem Frühstücksset und 4 Lecker-Ausgaben 
erreicht hat, habe ich dann aber doch mal die Zeitschriften durchforstet. 
Dass die LECKER-Bakery mich da mehr interessiert, wird wohl keinen überraschen ;D 
Jedenfalls bin ich in der LECKER-Bakery Ausgabe N°3 !Achtung! 2013 
auf eine“Brombeereistorte auf Shortbread-Mandel-Boden“ gestoßen 
-… jaoh, klingt doch gar nicht so schlecht. Nachgemacht und nachgeschwelgt.

Bei dem heutigen Wetter kaum vorstellbar, doch bei wunderschönen 
Samstags-Wetter wurde bei mir Brombeer-Parfait genossen – 
achja Namensänderung aufgrund von Bloginhaberin ^.^ 
Für mich muss ein Eis während des Gefrierens gerührt werden 
– das Rezept beschreibt für mich also eindeutig ein Parfait – und ist's 'ne Torte? 
Neee, das schon gar nicht! ;D 
So bleibe ich im Gegensatz zur LECKER-Redaktion bei der Wahrheit 
und zeige euch im folgenden mein abgewandeltes Rezept für 
ein Brombeer-Parfait mit Shortbread-Boden:

Zutaten:
(für 8 Portionen)
2 frische Eier
3 El Vanillelikör
80 g Puderzucker
250g Brombeeren 
+ Brombeeren für die Deko
2 El Zitronensaft
400g Sahne
125g Shortbread
60g Butter
75g Schokolade

Zubereitung:
Eier mit Vanillelikör und Puderzucker im heißen Wasserbad schaumig aufschlagen.
Mit dem elektrischen Rührgerät Masse 4-6 Minuten über dem Wasserbad weiter schlagen.
Danach Creme im kalten Wasserbad kalt rühren.

Brombeeren mit dem Zitronensaft pürieren. Die Perfektionisten unter euch können
das Brombeer-Püree anschließend noch durch ein Sieb streichen, damit keine
Kerne im Parfait landen. 

300g Sahne steif schlagen.

Unter das Brombeer-Püree die aufgeschlagene Ei-Masse rühren.
Unter die Creme nun noch die steifgeschlagene Sahne heben.

Eine Kastenform mit Alufolie auslegen und die Eismasse hineinfüllen.
Eismasse eine Stunde anfrieren lassen.

In der Zwischenzeit den Shortbread-Boden vorbereiten.
Dafür Butter in der Mikrowelle schmelzen.
Shortbread in eine feste Plastiktüte geben, diese zudrehen und mit
einem Nudelholz das Shortbread klein schlagen.
Shortbreadbrösel mit flüssiger Butter vermischen.

Shortbread-Masse über die angefrorene Eismasse streuen.
Wenn möglich, also wenn die Eismasse schon fest genug geworden ist,
sollte man das Shortbread leicht andrücken.

Parfait mindestens weitere 4 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.

Zum Servieren die restliche Sahne aufkochen und die Schokolade
zum Schmelzen zur aufgekochten Sahne geben.
Rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

Parfait stürzen, leicht antauen lassen, Scheiben abschneiden und
mit der Schokoladensauce und den Brombeeren servieren.


PS: Aus dem LECKER-Gewinnspiel ist ein supersüßes E-Book entstanden, 
wer Lust hat, kann gerne ja Mal reinschauen ;)