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Freitag, 25. September 2015

Eggs en Cocette


Erinnert ihr euch noch an meinen Ausflug in die Stadt wo die Sachertorte 
wohl stündlich gebacken und der Strudelteig so dünn wie nirgends
ausgerollt wird? Mai diesen Jahres durfte ich im Rahmen von Salt and the 
City Mozarts Geburtsstadt erkunden und durfte dabei viele tolle Blogger
des Food und Lifestyle Genres kennen lernen. Eine unter ihnen und 
Mitorganisatorin von Salt and the City war Claudia vom Food Blog 
Geschmeidige Köstlichkeiten.  Ihr Blog ist keineswegs 0815 im Food Bereich,
denn Claudia bloggt auf Geschmeidige Köstlichkeiten bereits seit 3 Jahren über barrierefreies
Essen. Dieses soll folglich möglichst leicht zu kauen und zu schlucken sein,
damit auch Personen mit Einschränkungen die Speisen verzehren können.

Seit dem Blogger-Treffen bleibe ich nun nicht nur auf Claudias Travel Blog claudiaontour auf 
dem Laufenden welche Ausflugstipps sie für uns bereithält, sondern lese mir gerne auch ihre
wöchentlichen Café-Tipps durch, wo sie denn diese Woche ihr Ei im Glas genießt. 
So ist ihre Dauercafébestellung "Ei im Glas" mir irgendwie wohl als DAS "Claudia-Essen" 
hängen geblieben, auch wenn auf Claudias Blog bestens bewiesen wird, dass man
barrierefreies Essen durchaus abwechslungsreich gestalten kann.

Deshalb habe ich auch nicht all zu lange überlegen müssen welches Gericht
ich Claudia zum Geburtstag der Geschmeidigen Köstlichkeiten zubereite: natürlich ein Ei im Glas!
Mit in das Eiweiß durfte sich noch weichgekochter Brokkoli und angeschwenkte 
Maronenstreifen gesellen. Zum Abschluss kann man nur noch einmal sagen:
"Hoch auf die Geschmeidigen Köstlichkeiten, drei Mal hoch!"






                            Zutaten:
                           4 Eier
                           1 große handvoll Brokkoli
                           1/4 Zwiebel
                           150g Pilze
                           2 Tl Butter
                           Rosmarin & Thymian


                            Rezept:
                            Brokkoli putzen, Rösschen in kleine, dünne Partien aufteilen und in kochendem,
                            gesalzenen Wasser weich kochen.
                            Pilze putzen und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel in kleine Stücke schneiden.
                            und in einer Pfanne mit Butter etwas anschmelzen, Pilzstreifen hinzufügen
                            und in eigenem Sud gar köcheln. Mit frischem gehackten Rosmarin und Thymian,
                            Salz und Pfeffer würzen. 

                            Die Hälfte der gegarten Pilze und Brokkolirösschen auf 4 kleine gefettete Förmchen
                            aufteilen. In jedes Förmchen ein Ei schlagen. Neben das Eigelb die restlichen Pilze
                            und Brokkolirösschen drappieren.

                            Kochendes Wasser in eine Auflaufform drei Zentimeter hoch aufgießen.
                            Förmchen in das Wasserbad stellen und bei 180° 10-15 Minuten backen.




Dienstag, 15. September 2015

Sticky Bun Chia Seed Pudding


Allein vom Anschauen karamellisierter Walnüsse schießen dem ein oder 
anderen wohl sofort Erinnerungen an Zahnschmerzen und zu lang 
hinausgeschobene Zahnarztbesuche in den Kopf. Genau solche Assoziationen
provoziert zorra vom Kochtopf derzeit aber auch gerade zu mit ihrem Blog-Event heiß&kalt, 
denn gefragt sind genau solche Rezepte, die die Blomben in Gedanken rufen 
und den Verzehr köstlicher Speisen zur Tortur machen können - gefragt sind heiße und/oder
eiskalte Speisen oder Getränke. 

Blog-Event CXII - Heiss & Kalt (Einsendeschluss 15. September 2015)

Mit  meinem Chia-Pudding erwische ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, da er nicht nur am
Abend vorher vorbereitet werden kann und am Morgen gekühlt aus dem Kühlschrank genommen werden darf, sondern anschließend direkt mit heißen karamellisierten Walnüssen genossen wird. 
Somit eine wahre Herausforderung an die Zähne, die sich nicht nur an den Karamell der Walnüsse
erfreuen dürfen, sondern gleichzeitig auch mit den Temperaturunterschieden klar kommen müssen. 
Um Zahnschmerzen vorzubeugen verlost zorra freundlicherweise mit elmex zusammen 10 Zahnpflege-Pakete - bei dem Event mal vorbei zu schauen lohnt sich also!


Mein Chia Pudding soll übrigens nicht nur an die Körnerfresser und Gesundheitsfanatiker unter
euch gerichtet sein, sondern wirklich mal ein Chia Pudding sein, der kulinarisch und nicht nur 
anhand seiner Vitamingehalte es zu überzeugen vermag! Denn trennt man sich einmal von seinen Vorurteilen und den Hype-Abneigungen, so kann man Chia durchaus zu Genießen lernen!








Montag, 7. September 2015

Post aus meiner Küche Sommer-Edition: Sommer im Glas



Wenn der Postbote sich wieder über zig köstlich, nach Gebäck duftende, hübsch verpackte Päckchen 
wundern darf, ist es wieder so weit: Post aus meiner Küche hat eine weitere Runde eingeläutet!
Das Thema der Tauschrunde war es diesmal Sommer ins Glas zu packen. - Im Nachhinein kann
man das als weise Themenauswahl anerkennen, denn während draußen mittlerweile fast
schon herbstliche Temperaturen auf mich lungern, habe ich zuhause im Kühlschrank noch 
ein Glas mit feinster Pina Colada-Marmelade von meiner Tauschpartnerin Brigitte von 
homemadeandbaked, also quasi tropische Temperaturen und Sommer-Feeling im Glas 
eingefangen und zum wieder aufleben. 


Macht man sich also so Gedanken um das Thema, schießen einen natürlich nicht 
Momente des deutschen Sommers in den Kopf, von Regenwolken, Temperatur-Wirrwarr 
und überhitzten Großraumbüros, sondern viel eher von langen weißen Sandstränden, Meer und 
farbenfrohen Gemüsemärkten fremdländischer Kulturen. 
So war mein erstes Glas Sommer zum Verschicken von der Süßigkeit inspiriert, die Bali-Feeling schlechthin bringt. Die kleine Kokos-Kugel, die in ihrer Werbung stets blauen Himmel, 
weiße Strände, tieftürkisblaues Wasser und gebräunte Frauen mit weißen Sommerhüten zeigt, 
schien mir genau richtig zum Motto zu passen. 



Bereitet man die Creme mit fertig gekauften Milchmädchen zu, hat man noch
eher den "Originalton" der Raffaello-Füllung. Vom Geschmack her überzeugt
jedoch meine Variante mit selbstgemachten Milchmädchen komplett - wer sich also nach Raffaello auf dem Frühstücks-Toast sehnt, für den kommt hier das Rezept!







Doch nicht nur der Indische Ozean vermag in meine Sommergedanken zu schneien,
nein auch an die südeuropäischen Küstenregionen mag ich mich gerne erinnern.

Steinwände, die das ozeanblaue Wasser von Obstplantagen mitsamt wunderschönen 
Herrenhäusern trennen, herzliche Nonnas und Obst, welches im Aroma die
gesamte Atmosphäre einfängt. Wunderbar!


So habe ich mein zweites Rezept eher mediterran gehalten. Antipasti schmecken im Sommer
gleich doppelt so lecker, da dachte ich, seien selbst eingelegte Paprika mit Frischkäsefüllung
eine wunderbare Angelegenheit zum Versenden! Der Vorteil bei meinen Paprikas ist natürlich,
dass man sich bei der Füllung ganz nach seinem Geschmack austoben kann, während die Frischkäsefüllung bei den gekauften, in Öl eingelegten Paprikas meist eher fad daher kommt.





Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Mittwoch, 24. Juni 2015

GEWINNSPIEL & ein Pistazien-Eis ohne Eismaschine



Unglaubliche 400 Likes hat Backtrinchen mittlerweile auf facebook und das sollte gebührend
gefeiert werden! Bisher habe ich mich mit dem Danke sagen eher zurück gehalten, doch
heute nehme ich zum Anlass, um ein kleines Dankeschön zurück zu sagen!

Dass ich einmal auf unglaubliche 200.000 Seitenaufrufe blicken kann und meine
Rezepte teilweise schon 45.000 Mal geklickt wurden, habe ich nur euch zu verdanken!
Deshalb halte ich mich heute kurz, esse brav mein Eis weiter und spanne euch 
nicht weiter auf die Folter was für Preise ich für euch organisiert habe!




Zutaten:

3 Eigelb
250ml Sahne
1 Pk.Vanille-Zucker
75g Zucker
70g Pistazien
3 El Wasser
1 Orange, davon die Schale

Zubereitung:

Die Zuckersorten mit dem Wasser in einer Pfanne aufkochen.
Die Pistazien hinzufügen und mit der Zuckermasse rühren bis das Wasser
verkocht ist und der Zucker beginnt an den Pistazien zu kleben.
Die Pistazienmasse dann auf ein Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

Die ausgekühlten karamellisierten Pistazien in einer Küchenmaschine fein mahlen.

Die Eigelb mit 3 Esslöffeln Milch im Wasserbad aufschlagen.
Nehmt dafür am besten ein elektrisches Rührgerät, denn bis die Eigelbmasse
zu Schaum geschlagen ist, kann es eine Weile dauern.
Diesen Eigelbschaum im kalten Wasserbad danach kalt rühren.

Die Sahne steif schlagen.

Die gemahlenen Pistazien mit den Orangenzesten in den Eigelbschaum rühren.
Zum Schluss die Sahne unter den Eischaum ziehen und die Creme in eine
gefriergeeignete Form füllen. Bereits nach ca 4 Stunden ist euer selbstgemachtes Eis fertig!

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Kommen wir nun auch schon zum Gewinnspiel!

Zu Gewinnen gibt es einmal das Dr.Oetker Backbuch "Klassiker - Original & mal ganz anders",
in dem neben klassischen Rezepten, auch ganz neue Varianten, welche von Food-Bloggern 
(die ich in Salzburg persönlich kennen lernen durfte) kreiert wurden, zu bewundern sind!


Der zweite Gewinn besteht aus 3 Teilen - und zwar:
Eine Küchenschürze mit süßem Karomuster und Cupcakes auf der Vorderseite, 
ein Backset mit einem Cupcake-Ausstecher und zwei Dekorierflaschen, sowie 3 Aufbewahrungsdosen von Tschibo.


Ich hoffe natürlich, dass den Gewinnern die Sachen Freude bringen!

Hier meine Teilnahmebedingungen:

1.Das Gewinnspiel ist für meine Leser ausgerichtet, also solltet ihr mir per GFC, 
Bloglovin, facebook oder Google + folgen! 

2.Verratet mir in eurem Kommentar was eure Lieblings-Eissorte ist ! :)
..und mit welchem Dienst/en ihr mir folgt. 
(Pro Dienst zähle ich 1 Los. Personen, die diesen Beitrag teilen, haben 2 Lose!)

3.Nur Leute aus Deutschland können beim Gewinnspiel teilnehmen.

4.Das Gewinnspiel läuft bis zum 7.7.2015 23:59!

Nach der Auslosung werde ich die Gewinner auf meinem Blog verkünden, diese teilen mir 
dann bitte im Anschluss ihre E-Mail-Adresse mit, sodass alles Weitere geklärt werden kann! 





Toi, toi, toi an euch alle!




Dienstag, 2. Juni 2015

Salt and the City 2015 - Ich war dabei!




Was liegt nur für ein Wahnsinns-Wochenende hinter mir! 
120 Blogger eroberten letztes Wochenende Salzburgs Straßen, 
Cafés und Umland. Im Rahmen von Salt and the City, dem von Claudia, Sonja, 
Sabina, Caro und Minnie organisierten ersten Bloggercamp im Salzburger Raum
fanden sich Blogger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zusammen. um in 
gemeinsamen Workshops sich weiterzubilden, Salzburgs Traditionsunternehmen, 
sowie neue hippe Cafés kennen zu lernen, Biere zu verkosten, gemeinsam die Berge 
und auch Untertage unsicher zu machen und nicht zu Letzt einfach beisammen zu 
sitzen und sich austauschen zu können.



Für mich begann Salt and the City Freitag um Punkt 7:53, als ich in meine Bahn nach Salzburg stieg. Etwa fünf Stunden später kam ich in Salzburg wie geplant an und musste feststellen wie nah es doch an der deutschen Grenze liegt. Bis Ich den Treffpunkt (man lobe meine Orientierungskünste), den Hof des Schlosses Mirabell fand, dauerte es nicht mehr lange bis der erste Teil von Salt and the City, der Instawalk begann. Ich muss sagen, um den Startschuss der Entdeckungstouren durch Salzburg zu liefern, hätten sich die Organisatoren keine traumhaftere Kulisse aussuchen können. Durch den Mirabellengarten schlendernd begrüßte mich das Schloss mit einem traumhaften Ausblick und Akkordeon Musik. Als Ich zum Treffpunkt zustoß, warteten bereits mehrere Blogger mit gespannten  Mienen aufgeregt auf den Beginn. Die Begrüßung fand im wunderschönen Marmorsaal des Schlosses statt, wo wir dann schließlich in mehrere Gruppen eingeteilt wurden, um den Instawalk dann anzutreten. Unser Gruppenführer Matthias führte uns zunächst in die wohl bekannteste Straße Salzburgs: die Getreidegasse. Mit einem Kräuterlikör bei Sporer begann für uns die Führung durch Salzburg. Unser nächster Stopp war bei der Schirmmanufaktur Kirchtag. Neben den Herstellungsprozess von Schirmen erzählte uns der Geschäftsführer des Familienunternehmens, Andreas Kirchtag, Geschichten über verrückte Schirmsammler und wie er sich vom 100. Porscheschirm dann doch trennen konnte.




Nach dem Besuch zwei wahrer Traditionsunternehmen besuchten wir das Afro Café. Von Außen eher ein unscheinbares Café, betritt man innerhalb von Sekunden eine wunderbare, farbenfrohe Welt. Das Ziel von Afro Coffee ist hochwertigen Kaffee afrikanischen Ursprungs zu verkaufen und dabei der Welt ein neues Bild von Afrika zu geben. Afrika als selbstbewussten, aufstrebenden Kontinent.                                          
Das erste Afro Coffee wurde in Kap Stadt gegründet und wurde nach Salzburg dann quasi exportiert. Die Kunst im Afro Cafe wird von der Künstlerin Monique Fagan hergestellt, diese gründete das Sozialprojekt KEAG, welches den Township Bewohnern Arbeit gibt. Sie sammeln Müll von Stränden, welche afrikanische Jungkünstler zu Kunstobjekten verarbeiten. 

Auf den ersten Blick habe ich mich in die frohe und bunte Farbenwelt des Cafés verliebt - zu schade, dass bisher nur in Salzburg und Kap Stadt Afro Coffee einen Laden besitzt. Bis zum nächsten Salzburg-Besuch muss mir der Online-Shop also genügen, in dem ich mir wenigstens den Afro Kaffe und Tee bestellen kann.
Jeden Salzburg Besucher lege ich einen Besuch im Afro Café auf jeden Fall nahe!





Unser nächster Halt war das Cabreras. Mit ihm hat das Ehepaar Cabrera ihren großen Traum von einem Laden-Shop-Mix umgesetzt. In gemütlicher Wohnzimmer Atmosphäre kann man im Laden Herrn Cabrera beim Cocktail mixen und Quesadilla zubereiten zuschauen, der einem nebenbei mit charmanten mexikanischen Akzent gerne auch über die Entstehung des Ladens erzählt. Ein wirklich wunderbarer Laden für Cocktail Abende, der auch interessante Produkte, wie selbst zubereitete Salsas oder handgefertigte Bücher anbietet.

Nachdem wir uns jeder mit einem eigenen Schloss an der Salzachbrücke (sucht nach den Schlössern mit #sbgatc2015!) verewigt hatten, durften wir den einzigartigen Ausblick Salzburgs vom Rathausturm genießen. Wirklich eine traumhafte Erfahrung, welche bestimmt nicht zuletzt durch das fabelhafte Wetter volle Wirkung bei uns zeigte.
Im Gemeinderatssitungssaal beendeten wir den Instawalk und damit den Auftakt des Blogger-Camps getrennt im Johanneskeller, Republic-Café oder in der Blauen Gans. 


 


Das Bloggercamp startete Samstag dann um 9 Uhr morgens bei den Stadtwerken Salzburg. Nachdem wir uns für unsere späteren Workshops angemeldet hatten, durften wir uns an einem wunderbaren Buffet bedienen. Von süßen Teilchen, über Müsli von Verival bis hin zu Smoothies von RAUCH war wirklich eine wunderbare süße Vielfalt gegeben. 
Nach dem Frühstück begann das Barcamp offiziell, Sessions wurden geplant und bald begannen die ersten Sessions. 
Wer eine gute Übersicht über die einzelnen Workshops und Sessions bekommen möchte, findet unter #sbgatc2015 auf instagram Fotos von allen Teilnehmern, sodass nichts an euch vorbei geht!







Zu Mittag wurden wir von NENI verköstigt. Eine große Auswahl an Dips wie Hummus und Baba Ghanoush begleitete Fladenbrote, Falafel und verschiedene Salate. Beim Essen gab es den ersten Foodie Skandal unter den Vegetariern, da die meisten (oder etwa nur mein Tisch?) annahmen, dass alle Gerichte zumindest vegetarisch waren und die ersten Thunfish-Stücke in einem Salat entdeckt wurden. 
Nichtsdestotrotz überzeugten die restlichen Speisen mich, schmeckten wie selbstgemacht, was man sich von Catering ja nur wünschen kann! 
Nach dem Mittag begann auch bald mein erster Workshop, in dem wir mehr über das Fotografieren mit Smartphones lernten und uns im Fotohof austoben durften. Treffend meinte der Fotograf Joachim Brohm, dass die beste Kamera doch die sei, die man dabei habe!
Mein zweiter Workshop war gleich im Anschluss bei Dr.Oetker, der uns das Arbeiten mit Fondant näher brachte. Jeder Teilnehmer stellte seine eigene Tortenoberfläche her und bekam Tricks zur Herstellung von Rosen und Schokoladenspritzen. 

Im Anschluss an das SATC-Programm kehrten wir in die Trumerei ein, wo neben einen 5-Gängigen Menü dem Rest der Truppe auch zu jedem Gang ein neues Bier serviert wurde. Allen Bierfreunden ist
die Trümmerei wirklich zu empfehlen,  als Vegetarier fand ich Nachtische
wie Obstsalat etwas flach und auch nicht all zu mühevoll angerichtet. 






                                                                                                                                                                                                                             Der Landpartie galt der letzte Tag. Von Salzburg aus machten wir uns mit dem Bus von tennengau.com auf in die Berge auf die malerische Alm Sonnleit'n Abtenau, eine Alm wie sie im Buche steht. Neben dem Wirtshaus waren zuckersüße Ferienhäusschen, die ein Feriengast sich wirklich nicht schöner wünschen kann. Nach einem Rundgang auf dem Anwesen hatten wir eine Führung im Hofladen und durften hinter den Kulissen zuschauen wie Käse hergestellt wird. Anschließend durften wir auch noch die selbst hergestellten Käsesorten probieren.  - Ich kann euch wirklich garantieren, den Bergkäse kann man nirgends mit mehr Atmosphäre verköstigen!                        
                                                                                                                                                                                              Anschließend kehrten wir noch in das oben zu sehende Wirtshaus ein, von dem man so wohl Innen, als auch von der Terrasse einen wunderschönen Ausblick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge hatte. Wie man es sich vorstellt wurden traditionell Kaasnockerln, Schweinsbraten und Gulasch serviert - die Almstimmung war komplett!                      

Unser Abschluss waren die Salzwelten bei Hallein, die uns Untertage brachte.
Ein wunderschönes Schauspiel bot uns die Bootsfahrt auf dem unterirdischen See. 
Die Salzwelten sind besonders für Familien geeignet. Im Gegensatz zu vielen anderen 
Minen fährt man mit kleinen Bahnen in die Mine und rutscht in der Mine noch weiter 
unter Tage, was besonders für Kinder ein Abenteuer darstellt, während die Elternteile
wohl mehr Freude an der Bootsfahrt und dem Geschichtlichen finden werden!




Ich kann nur noch mal DANKE an die Organisatoren für dieses wunderbare Event sagen!
Drei wirklich abwechslungsreiche Tage, die mich in Kontakt mit tollen Personen brachten und
mir unbekannte Ecken erst zeigten, machten meinen ersten Salzburg-Trip einmalig!

Deshalb nochmals DANKE an  Claudia, Sonja, Sabina, Caro und Minnie!!
...und natürlich den einmaligen Helfern!

Wer noch alles dabei war: Julia von subvoyage, Adam von 3 Wunder, Alexandra von Meins! Mit Liebe selbstgemacht!, Alice von Aliciouslog, Amina von The Pick of the Basket, Andrea von Miss Konfetti, Angela von Krimserei, Ani von Kopfstücke, Annalena von Nummer Fünfzehn, Annina von 10dag Liebe, Barbara von Ein Topf Heimat, Bianca von Elbcuisine, Birgit von Muttis Nähkästchen, Birgit und Michael von Kochpsychater, Carina von Chaccini, Claudia von Dinner um Acht, Conny von Moment in a Jelly Jar, Cora von Raumideen, Corinna von Wingsaregolden, Daniel von Make it Bacon, Denise von Foodlovin, Dorothee von Bushcooks Kitchen, Elisabeth von Viermalvier, Elisabeth von Best Years, Elisabeth und Tanja von Qoolart, Elke von Kochlaborantin, Eva von Fräulein Flora, Eva von Individualisten, Fanny von fanny's liebste, Florian und Michaela von tastytale, Franziska von nur mal kosten, Greta von the sweetest crumble, Gyöngyi von das Süße und der bittere Rest, Hanna von All that Magic, Hannah von Ku(e)chenrebellin, Hannelore von ennahs melange, Heike von Kebo Homing, Helga von Holunderblütchen, Janine von Schnins Kitchen, Janneke von Orangenmond, Jasmin von Viennalicous, Katharina von Kripferl und Krapferl, Katharina von Kathie's Cloud, Kathi von My Ling, Kathrin von Häkelstorfer, Laura von LauraHermann, Lena von Lenasfoodforfriends, Lina-Marie von Mandelmilch und Cashewmus, Lisa von Bauchgefühle, Lisa von Finespitz, Lisa von The Green Bowl, Magdalena von Lenalicious, Mara von Stadtmärchen, Maria von All these beautiful things, Mario von Mario's Fire Food and Fine Food, Mathias von Coworking Camp, Matthias und Sandra von Fräulein Flora, Melanie von siemund, Melanie von Mitten in Wien, Michael von Married with bricks, Michele von Bonn Entdecken, Monika von Mo'Beads,  Miriam von Hoamat Heroes, Miri von Miris Jahrbuch, Monika von MoMe, Nadine von dipi..t..seren(ity), Natalie von Holunderweg18, Petra von Pixi mit Milch, Renate von Gutes für Leib & Seele, Sabine von Sinneswunder, Sabine von Binedoro, Sandra von Nana - what else?, Sandra von das Freulein Backt, Sassi von Zwergenprinzessin kocht, Silvia von Volle Lotte, Simone von Lecker Box, Sonja von Amor & Kartoffelsack, Stefan von der König kocht, Tanja von Life of Larimare, Tanja von Peaches.and.Honey, Tina von Tinatausendschoen, Tobias von Der Kuchenbäcker, Veronika von Veronika Philipp Fotografie, Viktoria von Weibi, Werner von Aloi!, Yvonne von Freude am Kochen & Yvonne von VeriWein






Und nochmal ein GROßES Dankeschön an die Sponsoren für diese fabelhaften
Tage und die tolle Goodie-Bag!





Für die Freunde der bewegten Bilder ;) :

Donnerstag, 29. Januar 2015

Mozart kugel dich ruhig vor Lachen!




Zorra will's Österreichisch!
Ihr Ruf hat mich zum Überlegen gebracht... zu Überlegungen wo das
geschenkte Tiroler Kochbuch noch gleich war..
Eigentlich bin ich ein großer Fan von der österreichischen Küche,
Ich, als echte Zuckerschnute, bin natürlich Fan von den ganzen
süßen Mehlspeisen : von Kaiserschmarrn bis Germknödel - das ist meine Welt!

Doch aus irgendeinem Grund war ich nicht zur Neuauflage solcher
Klassiker aufgelegt, nein, schnell stand für mich fest:
Es muss die Königin der österreichischen Pralinen für das Event werden!

Zu meiner Schande muss ich jedoch eingestehen:
Mozartkugeln und ich - wir kennen uns nur flüchtig.
Österreich hat mich bisher nicht gesehen,
Gelegenheit das Original zu kaufen
hatte ich also bisher nicht.

Original - da sind wir beim Thema:
Mein Nichtwissen von der Zubereitung der
Mozartkugeln hab ich nun bereits ja
gebeichtet und um dieses zu beseitigen,
musste ich mit der Recherche beginnen:

Jedoch wurde schnell klar, mal eben bestimmen aus was die Kugeln bestehen, daraus wurde nix:

Pinterest zeigte mir strikt zwei Versionen auf:
eine, die "nur" aus einem Nougatkern, einer Marzipanhülle und zum Schluss einen Schokoladenüberzug bestand
- und dann diese andere, die mich mit
ihrem grünen Kern anlachte.
Gut ich geb's zu, die Tatsache, dass ich die
zweite Version nur auf englischen Seiten
sah, ließ mich ahnen, dass es das wirkliche
Original nicht sein konnte.
Nichtsdestotrotz wollte ich diese Version ausprobieren - das Auge isst schließlich mit.
Bei der Vorbereitung des Posts hier, hat es mich dann aber doch interessiert:
Was ist denn nun das Fake?

Glaube man Wikipedia, so hieß die Mozartkugel ursprünglich Mozart-Bonbon
und wurde von einem Salzburger Konditormeister in der Konditorei Fürst seit
1890 angeboten.
Paul Fürst, so der Erfinder mit Name, schaffte es eine komplett kugelrunde,
an keiner Stelle abgeflachtete Praline zu kreieren.
15 Jahre nach Einführung der Praline bekam der Konditor
sogar eine Goldmedallie für seine Kreation in Paris verliehen.

Das Original-Rezept ist - surprise, surprise - die schlichtere Form.
Eine Pistazien-Marzipan-Kugel wird von einer Nougat-Decke umgeben und
dann in Schokolade getaucht.
dam..damm.. damm - also habe ich orginal Fake-Mozartkugeln geschaffen
#goalachieved würde ich mal sagen.

Interessant fand ich auch die Gegenüberstellung von den Interpretationen der 
Mozartkugeln von verschiedenen Konditoren.  Die Version von mir erinnert mich
an die Mozartkugeln von der Konditorei "Mirabella" - jedenfalls vom Aussehen her.
Wer dem Original also einmal fremdgehen möchte, dem bietet sich mit meinem
Rezept die Chance:

Blog-Event CV - Typisch Österreich - Typisch Salzburg (Einsendeschluss 15. Februar 2015)
Rezept:

300g Marzipan
150g Puderzucker
3 El Kirschschnaps
250g Nougat
100g Pistazien
grüne Lebensmittelfarbe
200g dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

Marzipan in zwei Hälften teilen.

Pistazien pürieren, bis keine oder nur noch sehr kleine Stückchen
vorhanden sind.
Eine Hälfte des Marzipans mit 75g Puderzucker, den Pistazien und der
Lebensmittelfarbe verkneten.
Aus der Masse 1cm große Kugeln formen.
Die Kugeln bis zur Weiterverarbeitung kühl stellen.

Die zweite Hälfte des Marzipans mit dem Kirschschnaps und den restlichen
75g Puderzucker verkneten.

Den Nougat in ca 1,5cm x 1,5cm große Würfel schneiden.
Diese ankneten und schließlich zu einem flachen Kreis drücken/ ausrollen.
(Jeder wird da seine eigene Methode für finden)
Die Kreise von der Unterfläche lösen und die gekühlten Marzipankugeln
damit eng umkleiden. Überstehende Reste des Nougats werden abgeschnitten.
Mit allen Kugeln so verfahren.

Von der anderen Marzipanhälfte mirabellengroße Stücke abnehmen, auch diese
ausrollen/ flach drücken und die Kugeln erneut umhüllen.
Kugeln am besten 1-2 h im Kühlschrank kalt stellen.

Schließlich die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen
und die Kugeln mithilfe eines Stils oder mithilfe
zweier Gabeln mit der Kuvertüre überziehen.
Die Kuvertüre möglichst von den Mozartkugeln abtropfen  lassen, damit nicht zu
große Füßchen entstehen.




Österreicher bitte steinigt mich nicht!
Dass ich mich spätestens durch Benutzung der Lebensmittelfarbe weit vom
ursprünglichen Rezept entfernt habe, ist mir vollkommen bewusst - und ja
ein "kugelrundes Meisterwerk, ohne jegliche abgeflachtete Stellen", ist bei mir
bei Weitem nicht entstanden.
- Lasst uns mein Rezept einfach "Mozartkugeln für Unwissende" nennen, für
diejenigen, die im Dschungel von Mozartkugel-Nachahmern sich mal ausnahmsweise
für die Dupe-Version entschieden haben - natüüüüürlich ausschließlich aus Unwissenheit.