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Montag, 7. September 2015

Post aus meiner Küche Sommer-Edition: Sommer im Glas



Wenn der Postbote sich wieder über zig köstlich, nach Gebäck duftende, hübsch verpackte Päckchen 
wundern darf, ist es wieder so weit: Post aus meiner Küche hat eine weitere Runde eingeläutet!
Das Thema der Tauschrunde war es diesmal Sommer ins Glas zu packen. - Im Nachhinein kann
man das als weise Themenauswahl anerkennen, denn während draußen mittlerweile fast
schon herbstliche Temperaturen auf mich lungern, habe ich zuhause im Kühlschrank noch 
ein Glas mit feinster Pina Colada-Marmelade von meiner Tauschpartnerin Brigitte von 
homemadeandbaked, also quasi tropische Temperaturen und Sommer-Feeling im Glas 
eingefangen und zum wieder aufleben. 


Macht man sich also so Gedanken um das Thema, schießen einen natürlich nicht 
Momente des deutschen Sommers in den Kopf, von Regenwolken, Temperatur-Wirrwarr 
und überhitzten Großraumbüros, sondern viel eher von langen weißen Sandstränden, Meer und 
farbenfrohen Gemüsemärkten fremdländischer Kulturen. 
So war mein erstes Glas Sommer zum Verschicken von der Süßigkeit inspiriert, die Bali-Feeling schlechthin bringt. Die kleine Kokos-Kugel, die in ihrer Werbung stets blauen Himmel, 
weiße Strände, tieftürkisblaues Wasser und gebräunte Frauen mit weißen Sommerhüten zeigt, 
schien mir genau richtig zum Motto zu passen. 



Bereitet man die Creme mit fertig gekauften Milchmädchen zu, hat man noch
eher den "Originalton" der Raffaello-Füllung. Vom Geschmack her überzeugt
jedoch meine Variante mit selbstgemachten Milchmädchen komplett - wer sich also nach Raffaello auf dem Frühstücks-Toast sehnt, für den kommt hier das Rezept!







Doch nicht nur der Indische Ozean vermag in meine Sommergedanken zu schneien,
nein auch an die südeuropäischen Küstenregionen mag ich mich gerne erinnern.

Steinwände, die das ozeanblaue Wasser von Obstplantagen mitsamt wunderschönen 
Herrenhäusern trennen, herzliche Nonnas und Obst, welches im Aroma die
gesamte Atmosphäre einfängt. Wunderbar!


So habe ich mein zweites Rezept eher mediterran gehalten. Antipasti schmecken im Sommer
gleich doppelt so lecker, da dachte ich, seien selbst eingelegte Paprika mit Frischkäsefüllung
eine wunderbare Angelegenheit zum Versenden! Der Vorteil bei meinen Paprikas ist natürlich,
dass man sich bei der Füllung ganz nach seinem Geschmack austoben kann, während die Frischkäsefüllung bei den gekauften, in Öl eingelegten Paprikas meist eher fad daher kommt.





Donnerstag, 4. Juni 2015

Erdbeertörtchen mit Schokoknusperboden


Sonnenstrahlen, die einen wach kitzeln und dazu bereits früh morgens lieblicher
Vogelgesang. Der Sommer hat es endlich geschafft sich gegen das mürrische 
graue Wetter durchzusetzen und belohnt uns nun mit dem schönsten Grillwetter.
Kann ein Feiertag schöner aussehen?

Dieses grandiose Wetter lädt zwar gerade dazu ein den Tag Draußen zu verbringen,
doch für all die, die zuhause leider keine eigene Terrasse oder eigenen Garten haben, 
sich auch nicht bei Schwiegermama oder bei den Nachbarn einnisten können, 
um dieses kleine Erdbeertörtchen mit Sonnenstrahlen im Nacken zu verspeisen 
- für all die habe ich eine gute Nachricht: 
auch im Haus verbreitet dieses kleine Törtchen wahren Sommergenuss!

Mit den ersten aus dem eigenen Garten geernteten Erdbeeren musste doch
sofort etwas, dem wunderbaren Wetter würdigen, zubereitet werden!
Entstanden ist dieser wahre Erdbeer-Traum, den ich bereits im mürrigen
Winter bei dem kleinen Kuriositätenladen entdeckt hatte und für die schöne 
Zeit des Jahres reserviert hatte. 
Meinen Vater hat die Torte beim ersten Bissen schon umgehauen, 
begeistert verkündete er, dass bei dieser Torte wirklich alles stimme. 
- Alles stimmt? Und das sagt mir ausgerechnet der sonst größte Gegner 
neumodischer Rezepte? - Na dann muss das wohl so sein!





Zutaten:

Boden:
200g Kekse
150g Zartbitterschokolade
50g Butter

Creme:
250g Joghurt
1 Pk Agar-Agar 
(Alternativ 5 Blatt Gelatine)
200g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Becher Sahne
1 Zitrone 
500g Erdbeeren, geputzt
1 Pk. Tortenguss
100g Zucker 



Zubereitung:

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit 
einem Nudelholz die Kekse zu Bröseln zerschlagen.
Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad 
zusammen mit der Butter schmelzen. Die verflüssigte Butter-Schokoladen-Mischung
zu den Keksbröseln gießen und vermengen.

Eine 18er Springsform mit Backpapier auslegen. Die Keksbröselmasse auf den Boden
geben, verteilen und fest drücken. Den Tortenboden im Kühlschrank 30 Minuten hart werden lassen.

In der Zwischenzeit kann die Cremefüllung zubereitet werden. 
Diese besteht einmal aus den Erdbeerpüree-Schlieren und der Joghurt-Creme.

Für die Erdbeerpüree-Schlieren von den 500 Gramm Erdbeeren die Schönsten für die Dekoration
beiseite legen, von den restlichen Erdbeeren 250 Gramm abnehmen und pürieren. 
Die restlichen Erdbeeren (nicht die für die Deko) in Scheiben schneiden.
Das Erdbeerpüree mit einem Tütchen Tortenguss verquirlen und mit 100 Gramm Zucker
aufkochen lassen, bis das Püree andickt. Etwas abkühlen lassen.

Für die Joghurt-Creme die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit einem Tütchen
Agar-Agar aufkochen. (wer Gelatine nutzt: Blätter einweichen und im Zitronensaft erhitzen, nicht kochen!)
Den Zitronensaft nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. 
Den Joghurt mit dem Mark einer halben Vanilleschote und 200 Gramm Zucker verrühren.
Den Agar-Agar-Zitronensaft zunächst mit einigen Esslöffeln von der Joghurt-Masse verrühren,
bis man die Mischung zum restlichen Joghurt gibt und verrührt. 
Auf diese Weise verhindert man Agar-Agar-Klümpchen in der Creme. Wenn die beiden Massen zu hohe Temperaturunterschiede aufweisen, könnten nämlich Klümpchen entstehen.

Die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und danach langsam unter die 
Joghurt-Masse heben.

Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren nun auf den gekühlten Boden verteilen.
Auf die Erdbeerschicht kann jetzt die Joghurt-Masse gegossen werden.
Zum Schluss das angedickte Erdbeerpüree fleckenweise auf die Joghurt-Schicht geben.
Mit einer Gabel zu Letzt die Creme-Schichten durchziehen, sodass das Marmor-Muster
entsteht.

Mit den schönsten Erdbeeren das Törtchen garnieren. 
Torte im Kühlschrank noch mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Donnerstag, 28. Mai 2015

Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - Peach Cookies




Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - .. das meine Ich heute sogar wortwörtlich
- nee das mit Italien nicht, aber bei mir wurden heute die letzten Akkukabel 
zusammengesucht, Kleider in den Koffer geworfen und Karten ausgedruckt, 
damit es ab nach Österreich gehen kann! Denn heute startet Salt and the City! 
Dafür bequeme ich mich aus der schwäbischen Heimat in das große Österreich, um Teil 
vom ersten oberösterreichischen Blogger-Event zu sein! 
Über 100 Blogger werden sich zusammenfinden, doch noch will ich euch 
nicht zu viel verraten, der morgige Instawalk wird euch zumindest schon von Salzburg einige
(bisher vielleicht unbekannte) Ecken zeigen. Vom Event selbst werde ich euch natürlich auch
berichten, dafür dass ich nicht auf der Hin- oder Rückfahrt verhungere (was, wenn genug Streit seitens der Bahn herrscht, ja sogar eine nicht zu unterschätzende Bedrohung darstellt) sorgen
zumindest' schon mal diese kleinen Früchtchen. 

Mürbeteigkugeln, in ein Zuckerhemd gekleidet und mit einer italienischen Vanillecreme
gefüllt - sowas nennt sich Proviant vom Feinsten! Traditionell werden die Kekskugeln in 
Alchermes Likör gewendet, welcher durch seine bestechende rote Farbe den Keksen die              pfirsichroten Wangen verleiht. Der Likör stammt aus dem Arabischen und bekam 
seine rote Farbe ursprünglich durch das Beimengen von gemahlenen 
Cochenille-Schildläusen, die das Herstellen von Karmin (der roten Naturfarbe) ermöglichen. 
Es gibt heutzutage genug Herstellungsvarianten des Likörss ohne Karmin, 
jedoch bin ich selbst nicht der größte Alkohol-Fan und habe den Likör einfach
durch zerlassenen Kirschgelee ersetzt. Geschmacklich ist der Unterschied natürlich
zu bemerken, jedoch sind diese Pfirsiche kinderfreundlich und so süß wie die 
ausschauen, braucht man doch gar keinen Alkohol ;)!



Rezept:

300g Mehl
1 Pk. Vanillepuddingpulver
150g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
50g Butter

2 Eigelb
250ml Milch
30g Mehl
60g Zucker
Mark einer Vanilleschote

100g Kirschgelee
50ml Wasser
100g Zucker

zum Verzieren Minze und Vanilleschoten

Zubereitung:

Es bietet sich an die Crema Pasticcera (die Vanillecreme) zu Beginn zuzubereiten, da sie
während der Backzeit dann abkühlen kann.
Dafür bringt man langsam die Milch mit dem Vanillemark zum Kochen.
In einer zweiten Schüssel vermixen wir 30g Mehl, 60g Zucker und 2 Eigelb miteinander.
Nun schütten wir die Eigelbmischung unter ständigem Rühren in die erhitzte Milch und
lassen die Mischung unter ständigem Rühren bei kleiner Hitze einkochen, bis wir einen
etwas dickeren Vanillepudding haben.
Diesen lassen wir in der Zwischenzeit dann abkühlen.

Für die Kekse vermengen wir mithilfe eines Knethakens 300g Mehl, 1 Pk. Vanillepuddingpulver,
150g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eier und 50g Butter zu einem nicht mehr klebrigen Mürbeteig.
Aus dem Teig formen wir nun kleine Bällchen. Jedes Bällchen sollte nicht mehr als 20 Gramm Masse haben.

Die kleinen Kugeln backen wir auf einem mit Backpapier ausgelegten
Backblech ca 9 Minuten bei 170 Grad.

Die ausgekühlten Teigkugeln höhlen wir nun auf der Unterseite ein wenig aus,
damit mehr Füllung Platz findet.

Den Kirschgelee erhitzen wir mit 50 ml Wasser.
100g Zucker geben wir in einen tiefen Teller.

Nun lassen wir die Oberseite jeder Kugel etwa 30 Sekunden in dem flüssigen Gelee ziehen
und wälzen den angefeuchteten Teil danach im Zucker.
Die Kugeln sollten nach dem "Bad" etwas trocknen.

Jetzt können wir in jede Keks-Hälfte ein wenig von der Füllung geben und jeweils zwei
Kekshälften zusammensetzen.

Zur Krönung können die "Pfirsich-Kekse" noch mit einem Stück Vanilleschote als Strung und
Minzblättern verziert werden.

Dienstag, 24. März 2015

Moustache-Cupcakes for Beginners




It's finally over!

Heute war meine letzte schriftliche Abitur-Prüfung und anstatt auf ein riesen
Besäufnis freue ich mich auf was? Endlich wieder genug Zeit zum Bloggen zu haben!
Mir endlich keine Gedanken mehr über Hypothesentests, Winkelhalbierenden,
affirmative actions, Dantons Tod oder konkurrierende Unternehmensziele machen
zu müssen.
Jetzt kann ich euch endlich zeigen, was mein letztes Lernwochenende erträglich machte....


For Beginners sagte sie.. und scheiterte bereits am Frosting.
Erinnert sich möglicherweise jemand an meine Cupcake-Künste? Nein?
Kein Wunder, denn ausgeprägt vorhanden sind sie definitiv nicht!
Besteht mein Buttercream-Frosting nicht gerade aus 80% Butter, will mein
Frosting einfach nicht in gespritzter Form verweilen.
Versuche ich gar ein Creamcheese-Frosting, weigert sich die Creme fest genug zu werden,
um möglicherweise den Zweck eines Frostings überhaupt zu erfüllen.
Als letzten Ausweg aus der Misere nutze ich des öfteren eine Mousse
als Frosting, aber ein richtiges Frosting ist das eben auch nicht.
Habt ihr ein Nummer Sicher-Frosting Rezept zufälligerweise für mich?

Nachdem am Wochenende bereits eine geronnene Frischkäsecreme
im Kühlschrank weilte, konnte ich mich gerade noch dazu hinreißen lassen
Sahne steif zu schlagen, damit die Cupcakes noch irgendwie zu einer Haube kommen.

Was macht also ein Food Blogger, dessen ursprünglicher Plan mehr nach hinten als
nach vorne ging, aber dessen Endprodukt eigentlich doch überzeugte?
Bühne frei für ein "Cupcake"-Rezept geben, was jeder - absolut jeder hinkriegt.
Nichts Traditionelles, jedoch schnell und ausreichend für den süßen Zahn.

Zutaten:
(12 Muffins)

100g Butter, zerlassen
130g Zucker
2 Eier
1 Tl Natron
1 Prise Salz
3 El Kakao
100ml Milch

100g Schokolade
200g Sahne
40g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung;

Butter mit Zucker, Salz und 2 Eiern aufschlagen bis keine Zuckerkristalle
mehr zu erkennen sind.
Natron mit Mehl und Kakao mischen.
Mehlmischung zum Butter geben und verquirlen.
Während dem Rühren langsam die Milch hinzugießen.

Backofen auf 170° vorheizen.
Mithilfe eines mit Muffinförmchen ausgelegten Muffinbleches den Kuchenteig auf
12 Förmchen verteilen.
Diese bei 170° etwa 15 Minuten backen.
Danach vollkommen erkalten lassen.

Auf ein Backpapier mehrere Moustaches aufzeichnen oder ausgedruckte Moustache-Formen
abpausen. Die vorgezeichneten Moustaches auszeichnen.
Nicht der ausgeschnittene Schnurrbart, sondern das zuvor umgebende Backpapier dient nun
als Schablone für die Schokoladen-Moustache, deshalb empfehlt sich den Moustache nicht
von Außen aus auszuschneiden, sondern den inneren Moustache lieber zu zerstören.
Das Schablonen-Backpapier auf ein weiteres Backpapier legen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Flüssige Zutaten in die ausgeschnittenen Moustaches verteilen.
Ist auf dem ersten Backpapier kein Platz mehr für weitere Moustaches,
denselben Vorgang auf einem weiteren Backpapier vollziehen.
Nachdem man die Schokolade verteilt hat, kann man mithilfe eines Messers
die Bärte noch nachbessern, falls der ein oder andere ein bisschen krumm geworden
sein sollte.

Die Sahne steif schlagen. Zucker und Vanille-Zucker unterrühren.
Sahne in einen Spritzbeutel füllen und mit einer beliebigen Spritztülle die Sahne
auf den ausgekühlten Schokoladenküchlein verteilen.

Als Finish noch jeweils einen Schokoladen-Moustache in die Sahne stecken.





Hab ich's nicht gesagt? Ein Kinderspiel!








Sonntag, 1. März 2015

Special Meeting: Oreos meet Nutella and White Chocolate Cream


Seit ihr der Dessert-Typ? Dass ich Anhänger der süßen Seite der Macht bin,
ist wohl offensichtlich. Nichtsdestotrotz muss ich gestehen, dass ich einen Salat
den Vorzug gestatten würde, wenn ich die schwerwiegende Entscheidung 
 des Essens eines Salates oder Desserts treffen müsste. 
-Nicht wegen den Kalorien oder der Gesundheit. 
Ich bitte euch. - wir befinden uns hier auf einem Back Food Blog!

All zu oft bestehen Desserts aus Cremes oder Eis - und jetzt oute ich mich:
Die sind meistens nicht soo mein Ding. 
Ich brauche etwas zum Kauen in meinem Essen, einen Crunch, der mich
daran erinnert, dass ich die Zeiten der Kleinkind-Nahrung hinter mir gelassen habe.

Bei diesem Dessert treffe ich nicht auf  meinen Baby-Nahrungs-Flashback,
denn hier sind Oreo-Stückchen mit Nutella- und weißer Schokoladen-Creme 
geschichtet - und Leute: 
Hier sollten doch beide Parteien - die Creme-Anhänger und Crunch-Fanatiker- 
glücklich werden! 

Die Zubereitung dauert wirklich nur einige Minuten und somit ist dieses Dessert,
welches durchaus etwas her macht, sowohl ideal für den Schokoladen-Hunger 
zwischendurch, als auch für den Besuch von Freunden und Familie.

Zutaten:
(4 Portionen)

200g Sahne
100g weiße Schokolade
1 Prise Meersalz
2 Pk.Vanille-Zucker

500ml Milch
1 Pk.Schokoladen-Puddingpulver
100g Nutella
100g Zucker
100g Oreos
einige Oreo-Stücke zum Verzieren
geschlagene Sahne zum Verzieren

Zubereitung:

Für die weiße Schokoladen-"Mousse" die Schokolade im heißen Wasserbad
schmelzen und danach lauwarm abkühlen lassen.
Währenddessen die Sahne mit dem Meersalz und dem Vanille-Zucker steif schlagen.
Unter die abgekühlte, jedoch weiterhin flüssige Schokolade die geschlagene Sahne heben.
Bis zum Servieren im Kühlschrank kalt stellen.

Für die Nutella-Creme den Zucker im Topf leicht karamellisieren lassen, um ihn dann
mit 4/5 der Milch abzulöschen. Die Milch unter Rühren erhitzen und dabei darauf
achten, dass Karamell-Klumpen sich auflösen.
In den restlichen 100ml der Milch das Puddingpulver verrühren.
Kocht die Karamell-Milch, die Puddingpulver-Lösung hineingießen und 
unter Rühren den Pudding eindicken lassen.
Den fertigen Pudding sofort mit Klarsicht-Folie abdecken und abkühlen lassen.

Unter den kühlen Schokoladen-Pudding nun noch die Nutella rühren.

100g Oreos in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz klein schlagen.

Den Nutella-Pudding abwechselnd mit der weißen Mousse und den Oreo-Stückchen 
schichten. On top des Schicht-Dessert kann noch mit geschlagener Sahne und weiteren 
Oreos nach Belieben verziert werden.
Bis zum Verzehr die Creme im Kühlschrank kühlen.


Freitag, 7. März 2014

Minni Mouse-Cupcakes


Manchmal kommt auch in mir einfach das Mädchen durch, welches
ihre Cupcakes mit ganz viel Schleifen, Perlen und Lila verzieren möchte!
Trifft man sich dann noch mit ein paar Freundinnen, reicht die
Motivation sogar zu solchen Cupcakes aus!

Backe ich alleine, so sollen meine Rezepte meist süß, durchaus aufwendig
- jedoch BITTE nicht filigran sein. Ich habe kein Problem damit einen 
ganzen Tag durch zu backen, so lange ich keine super haargenauen 
Arbeitsschritte beachten muss. 
Backen mit Anderen hat dann den Vorteil, dass man die nicht geliebten 
Arbeitsschritte meiden kann.
So durfte ich dann spätestens bei der Deko mich zurücklehnen 
und die Anderen machen lassen ;D

Wie geht es euch? Seid ihr die großen Deko-Mäuse?





Rezept:


Für den Cupcake-Teig:
(ca.25 Cupcakes)

280g Mehl
120g Stärke
400g Zucker
2,25 Tl Backpulver
0,25 Tl Fleur de Sel

360 ml Wasser
125 g Kakao
1 Tl Grafschaft Sirup
3 Eier


Für das Topping:

440g Mascarpone
400g Sahne
Mark von 2 Vanille-Schoten
1 Prise Salz
200g Zucker
3 El Orangenlikör

Für die Deko:

100g Marzipan
Lebensmittelfarbe
Lebensmittelperlen

Für die Ohren:
100g Mehl
60g Butter
50g Zucker
35g Kakao


Zubereitung:

Wasser zum Kochen bringen und Kakao und Sirup darin auflösen.
Sirup leicht abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten für den Teig, also Mehl, Stärke, 
Zucker, Backpulver und Salz vermischen. 
Butter in Stückchen schneiden und mit einer Gabel in die Mehlmischung einarbeiten, 
bis man einen sehr krümeligen Teig hat.

Den abgekühlten Kakao (vorher 60ml des Kakaos abnehmen) 
nun mit einem Handmixer in den Teig rühren.
Die Eier mit den restlichen 60ml Kakao verschlagen und in
3 Portionen in den Teig rühren, jeweils 15 Sekunden pro Portion rühren.

Teig in Muffinförmchen mit einem Eisportionierer verteilen.
Pro Förmchen ist eine "Eiskugel" als Menge ausreichend.

Cupcakes ca. 12 Minuten bei 170° backen.
Danach völlig auskühlen lassen.

Für das Topping Mascarpone mit Zucker und Orangenlikör glatt rühren.
Mark von Vanilleschoten auskratzen und in die Mascarpone einrühren.
Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.
Geschlagene Sahne in mehreren Portionen unter die Mascarpone-Masse heben.
Topping in den Kühlschrank 90 Minuten kalt stellen.

Für die Deko aus Mehl, Butter, Zucker und Kakao einen dunklen Mürbeteig herstellen.
Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit 
einem Kreisausstecher (ca 5cm) mindestens 50 Kreise ausstechen.
Stecht einfach aus dem gesamten Teig Kreise aus, wenn ihr mehr als 50 habt,
seid ihr wenigstens auf der sicheren Seite, falls eine Ladung vielleicht ein wenig
zu braun gebacken wurde oder ein Keks eine nicht ganz so schöne Form bekommt.
Bei 175° die Kekse 7 Minuten backen.
Auskühlen lassen.

Für die Schleifen das Marzipan mit Lebensmittelfarbe verkneten.
Auf einer mit Puderzucker bestreuten Fläche die Schleifen herstellen.
Meine Schleifen wurden nach dieser Anleitung hergestellt.
(Anleitung etwa bei 1:45)
Wer keine filigrane Ader besitzt, kann jedoch auch einfach Schleifen
aus dem Marzipan ausschneiden.

Gekühltes Topping in einen Spritzbeutel füllen und die Creme auf die
Cupcakes spritzen.
(Ich würde euch ja gerne eine genaue Anleitung für das Spritzen liefern,
da ich mich jedoch noch nicht als Frosting-Meister bezeichnen möchte,
schaut euch am besten auf youtube oder Blogs Anleitungen an)

An zwei Stellen im Cupcake, dort wo ihr die Ohren platzieren möchtet,
schneidet nun mit einem Messer zwei Schlitze bis in den Muffin-Teig ein
- so stehen die Ohren stabiler und fallen später nicht um.
In die Mitte, zwischen die zwei Ohren platziert nun eine Schleife pro Cupcake.

Verteilt nun noch Zuckerperlen auf den Frosting
und fertig sind die Cupcakes für jede Mädels-Runde!











Mittwoch, 12. Juni 2013

Rhabarber-Cheesecake




Rhabarber ist eindeutig eines meiner Lieblingsgemüse und hat
meiner Meinung nach leider viel zu kurz Saison!
Jedoch wird die Zeit dann um so mehr von mir genutzt und so gibt es
derzeit Rhabarber in allen Formen, sei es als Mini Gugl, Rhabarberkompott
oder eben als Cheesecake-Dessert.

Das einzige was mir für die perfekte Rhabarbersaison bisher jedoch leider fehlt
ist ein richitg gutes Rhabarberkuchen Rezept!
Und damit meine ich mal ausnahmsweise nicht unbedingt ein besonders
ausgefallenes Rezept, sondern einen leckeren Rhabarberkuchen - am besten
ohne Baiser - eben wie von Oma!
Da meine Oma jetzt leider nicht unbedingt die größte Bäckerin ist,
geht die Frage an euch!
Habt ihr ein suuper Rhabarber-Rezept auf welches ihr schwört?
Dann schreibt mir den Link oder das Rezept in die Kommentare!

Wer dann doch lieber etwas außergewöhnliche Rhabarbervariationen
probieren möchte, der kann es mit diesem einfachen und schnellen Dessert versuchen!

Zutaten:

100g Butterkekse
40g Butter, zerlassen
30g Zucker

200g Frischkäse
100g griechischer Joghurt
60g Zucker
1 TL Limettenabrieb

100g Rhabarber
60g Zucker

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden.
Rhabarber mit Zucker, jedoch ohne Zugabe von Flüssigkeit in einem Topf erhitzen.
Erhitzen bis der Zucker karamelisiert.
Topf von der Herdstelle nehmen und abkühlen lassen.

Frischkäse mit griechischem Joghurt glatt rühren.
Mit Limettenabrieb und Zucker abschmecken.

Butterkekse in eine Plastiktüte geben und mit einem
Nudelholz die Kekse zu feinen Keksbrösel klopfen.
Keksbrösel mit zerlassener Butter und Zucker vermengen.
Masse auf 3 ofenfeste Gläser verteilen.
Mit einem Löffel die Masse fest drücken.

Bei 175° 12-15 Minuten backen, bis die Ränder braun werden.

Böden abkühlen lassen. Wenn die Gläser vollständig abgekühlt sind,
Frischkäsemasse auf die Gläser verteilen und Rhabarberkompott über die Creme geben.

Wer mag, kann die Gläser noch mit Minzblättern oder
weißen Schokoladenraspeln verzieren.
Cheesecakes am besten noch einmal in den Kühlschrank geben,
bevor man sie dann gekühlt als leichten Abschluss eines Essens serviert.

Dienstag, 9. April 2013

Oreo Cupcakes with Chocolate Mousse Frosting



Ich muss zugeben, in den Ferien war ich eindeutig ganz schön faul                                                                    mit dem Posten. Jedoch lag ich nicht nur auf der faulen Haut,                                                     sondern habe auch einige Rezepte ausprobiert, bzw. Ausflüge gemacht,                             sodass ihr euch mal wieder auf regelmäßige Posts von mir freuen dürft.
So habe ich in den Ferien zwar nicht all zu viel Zeit zum Bloggen                                             genutzt, jedoch jede Gelegenheit zum Backen wahrgenommen!
Als mich also eine Freundinn besuchte, wurde die Chance genutzt                                                         und Oreo-Cupcakes gebacken. Eigentlich hatte ich ja Oreo-Cupcakes                                     with Vanilla-Frosting vorbereitet, die dank meines Bruders jedoch nicht                                           all zu lange überleben durften.
Zur Aufklärung, nicht dass ihr denkt, dass mein Bruder ein kleiner                                  Fresssack ist und 10 Cupcakes innerhalb von 3 Stunden aufisst ;D :


Ich hatte die fertig dekorierten, mit Sorgfalt gespritzten Cupcakes                                                                          auf einen Kuchenteller in den Kühlschrank gestellt. Ich muss zugeben,                                          es war nicht die stabilste Konstruktion, doch bei nicht all zu stürmischen                               Öffnens der Türe würde schon nichts passieren - naja hoffte ich :D
Natürlich zu viel Hoffnung für einen 3 Personenhaushalt. _&
Während ich mit der Freundin die Frau der Zeitreisenden anschaute -                           nebenbei: ein wunderschöner Film!, riss mein Bruder die Kühlschranktür                                auf und damit war nicht nur meine Planung, sondern auch die Cupcakes                                    am Boden - doch anstatt es für nötig zu erachten, mir von den                                              Cupcake-Unfall zu berichten - hat er den Teller mit zerstörtem Gebäck                           einfach wieder in den Kühlschrank gestellt!




Als ich dann voller Eifer meine Cupcakes aus dem Kühlschrank holte,

um sie dann fröhlich meinem Gast zu präsentieren, schaute ich nicht 
schlecht, als ich vor mir plötzlich einen Trümmerhaufen sah.- 
Ich schaute also im Pingpong Takt zwischen Teller und Kühlschrank 
umher, bis ich endgültig realisierte, dass nicht etwa meine Cupcakes
sich von selbst zerstört haben, sondern dass wohl eine Person, der ich
in den letzten 3 Stunden nicht begegnet bin, etwas mit der Zerstörung
zutun hatte.


Naja - nachdem ich den Fall aufgeklärt und den Schuldigen 

erfolgreich gefunden hatte - war wieder Cupcake-Time!
... und ganz zufällig hatte ich noch nicht alle Cupcakes mit Creme
versehen, weshalb sie nicht zusammen mit den andern Cupcakes auf
dem Teller verwahrt wurden und damit vor dem Sturz gerettet waren. 


Creme war natürlich nicht mehr übrig, so habe ich zusammen 

mit meinem Gast noch ein super schnelles Cupcake-Frosting gemacht,
welches dann auch noch für ein Foto überlebte ;)

Rezept:
(für 12 normale oder 24 kleine Cupcakes)

12 Oreo-Kekse + 6, bzw. 12 Oreos für die Deko
3 Eier, getrennt
1 Prise Salz
130g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
150g Butter
120g Mehl
1 Tl Backpulver
100g Schokolade, zartbitter
6 El Milch

400 ml Sahne
200g Zartbitterschokolade
1 Tl Öl
1 Pk. Vanille-Zucker
40g Zucker







Zubereitung:

Die Oreo Kekse und die Schokolade klein hacken.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Eigelb schaumig rühren.
Oreo- und Schokoladenstücke zur Buttermasse geben.
Mehl mit Backpulver vermischen.
Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse geben.
Zum Schluss noch das Eiweiß unterheben und dann den
Teig auf Förmchen verteilen.

Bei 170° Cupcakes ca. 12-15 Minuten braun backen.
Danach vollständig abkühlen lassen.



Restliche Zartbitterschokolade klein hacken 
(damit sie schneller schmilzt) und dann über einem 
Wasserbad mit dem Teelöffel Öl schmelzen.
   

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen.
Unter die steife Sahne Vanillezucker und Zucker ziehen.
Flüssige Schokolade etwas abkühlen lassen und dann unter die steife
Sahne in 3 Teilen heben. Die Creme etwas fester werden lassen und
dann auf die Cupcakes spritzen.

Die 6/bzw.12 übrigen Oreos halbieren und immer eine Hälfte auf jeden
Cupcake setzen. Cupcakes etwas kühlen und dann für gute Freunde
servieren. ;)

Montag, 4. Februar 2013

Apfelrosen-Kuchen mit Nussboden


Die Rosetten gab es letztes Jahr bereits öfters auf anderen Blogs zu sehen
- nachgemacht wurden sie von mir erst jetzt - und bereits bei der ersten Rose
habe ich das Aufschieben für gut befunden. 
- Für diejenigen, die Fitzelarbeit nicht mögen - Hände weg von diesem Kuchen!!!

Erstens dauert das Formen der Rosen wirklich eine Ewigkeit und 
zudem braucht man ziemlich viele Äpfel, deshalb habe ich nach einer
Weile auch eingesehen, dass ich nicht die gesamte Form mit Rosen auskleide, 
sondern die Rosen nur als Akzente setze, die zwischen Apfelspalten liegen.
Nach dem Backen habe ich erkannt, dass diese Entscheidung richtig gut war,
da, wenn ich ehrlich bin, die Rosen selbst, (die eigentlich ja nur aus Apfelschalen bestehen)
nicht wirklich der geschmackliche Knaller sind und zwischen den Äpfeln 
viel besonderer erscheinen.

Der nussige Boden harmoniert Klasse mit der Vanillecreme und die Äpfel 
machen  den Kuchen fertig, so schmeckt der Kuchen wirklich wunderbar 
und ist vom Geschmack und der Optik eindeutig eines Nachbackens wert!




Zutaten:

180g Mehl
60g gemahlene Mandeln
150g Butter
160g Zucker
1 Msp. Backpulver
1 Msp. Meersalz

500g Boskop Äpfel

500g Milch
1 Pk. Vanille-Pudding
50g Zucker


Zubereitung:

Mehl mit Mandeln, Butter, Zucker, Backpulver und Meersalz
in eine Schüssel geben und mit einem Knethaken zu einem Mürbeteig
formen. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit 
gemahlenen Nüssen ausstreuen.
Den Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die
Tarteform dann mit dem Teig auslegen. Mit einer Gabel den 
Boden einstechen und bei 180° den Boden 15 Minuten vorbacken.

Den Vanille-Pudding nach Packungsanweisung kochen.
Die Äpfel mit einem Sparschäler an einem Stück abschälen, sodass
man aus der Schale Rosen rollen kann - ich geb zu, dass die Rosen
eindeutig eine klifflige Angelegenheit sind, aber sie sind ja das, was 
den Kuchen ausmacht ;)
Die geschälten Äpfel entkernen und in Stücke schneiden.

Auf den vorgebackenen Kuchen den gekochten Pudding gießen.
Die Rosen auf dem Kuchen verteilen und die Apfelstücke herum drappieren.

Bei 175° 20 Minuten die Äpfel gar backen - wenn der Kuchen bereits
braun ist, bevor die Äpfel gar sind, Kuchen mit einer Alufolie abdecken.
Kuchen auskühlen lassen, nach Belieben mit Puderzucker bestäubt servieren.






Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween? - Bisher erst zu erahnen


Während andere Blogs bereits allerlei kreative Ideen zum Thema Halloween
zeigen, gibt es bei mir ein Everytime-Liebling:
Einen wunderbar flauschig-weichen Rührkuchen, total saftig und durch einer frischen
Zitruscreme aufgepeppt.  - Toll. Wirklich!
- Doch wisst ihr, wie der Kuchen noch besser gewesen wäre ?
- Wenn meine ursprüngliche Idee geklappt hätte und das Ganze in der
Form eines Kürbisses euch angelacht hätte
- Ich meine DAS wäre doch der Hammer gewesen!?

Und woran ist es gescheitert?
Ich hatte den Teig extra auf zwei Formen verteilt gebacken, war dann jedoch
zu verärgert, denn der Teig musste bei der zweiten Form natürlich nicht ganz 
rauskommen, um daran zu denken, dass ich die Böden auch so zusammensetzen
muss, dass eine Kürbisform wenigstens zu erahnen ist.
Also den einen Boden gestürzt und den anderen Kuchen mit dem Muster nach oben...
So kam ein ganz normaler Kuchen am Ende bei raus - der jedoch wirklich
lecker ist.

Nennt den Kuchen wie ihr wollt - ein passender Name ist mir bisher
nämlich noch nicht eingefallen, da ich mich nicht mal entscheiden kann,
ob es denn eher ein Kuchen oder doch eine Torte ist. .. :/

Zutaten:

4 Eier
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
250g Butter, zerlassen
2 Tassen Zucker
2 Äpfel
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zimt
1 Prise Salz

1 Becher saure Sahne
1 Becher Schlagsahne
200g Zitrus-Konfitüre,
ersatzweise Aprikosenkonfitüre
1 Pk. Agartine/Gelatine

100g Zitrus-Konfitüre zum Bestreichen
des Bodens

Zubereitung:

Eier mit Salz, Zimt, Zitronenschale und Zucker schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen.
Zerlassene Butter zu der Eiermischung rühren, Mehl untersieben.
So viel Milch hinzufügen, bis es eine homogene Masse wird, die
locker vom Löffel fällt.
Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden
und unter den Teig mischen.

Eine runde Form (Napfkuchen oder Gugelhupf) fetten und mit Semmelbröseln
oder Nüssen ausstreuen, dann die Hälfte des Teiges in die Form geben.
Bei 170° ca. 25 Minuten braun backen.
Wenn der Boden fertig ist, eine viertel Stunde auskühlen lassen und dann
stürzen. Form erneut fetten und ausstreuen und den zweiten Boden auf
die gleiche Weise backen.

In der Zwischenzeit Agartine nach Packungsanweisung einweichen. (10 Minuten)
Zusammen mit der Zitruskonfitüre in einem Topf erhitzen.
(Gelatine nicht kochen! Ansonsten verliert die Gelatine ihre Gelierfähigkeit!)
Wenn man Agartine benutzt, Mischung 2 Minuten köcheln lassen.
Danach 10 Minuten abkühlen lassen, um dann die saure Sahne mit einem
Schneebesen unter zu rühren.
Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Danach die Sahne steif schlagen. Die Zitrus-saure Sahne Mischung kurz
durch rühren, damit die Creme nicht klumpig wird. Dann die Hälfte der
steifen Sahne in die Zitrusmasse rühren - nicht unbedingt unter heben, die
zweite Hälfte der Sahne ist nämlich erst dafür gedacht, dass die Creme luftig wird.
Die zweite Hälfte der Sahne unter die Creme heben.
Wieder für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die ausgekühlten Böden beide einmal durchschneiden.
Den untersten Boden (eigentlich egal welchen ^__^, wenn man sich an der
Kürbisform versuchen möchte, nimmt man einen der Böden, die am Boden ihr
Muster haben, ansonsten wie gesagt, einfach einen der 4 )
mit 100g Konfitüre bestreichen. Den oberen Deckel aufsetzen. Diese Schicht
wiederum mit etwa 1/6 der Creme bestreichen, einen Boden aufsetzen, wieder
mit 1/6 der Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken.
Mit der restlichen Creme den Kuchen umkleiden.
Für mindestens eine Stunde kühlen.

... mit der Deko war ich zugegebenermaßen wirklich faul...
    Für Halloween könnte man zum Beispiel Spinnen mit schwarzen oder braunen
Royal Icing aufspritzen ... im Sommer einfach mit Früchten verzieren ...
oder eben so faul wie ich sein und den Kuchen einfach so servieren.

Samstag, 6. Oktober 2012

Carrot-Cake Cupcakes with Toffee-Topping



Zorra feiert ihren 8. Blog-Geburtstag und das ordentlich!
Nicht nur ein Blog-Event mit Gewinnspiel gibt es !
- Nee! Zum 8 Jährigen wird von den Teilnehmer-Rezepten des Blog-Events
noch ein richtiges Kochbuch entstehen - gesponsort wird der ganze Spaß von Braun. 

Also an dieser Stelle nocheinmal alles, alles Gute lieber Kochtopf!
Auf das auch bald die 9 auf deinem Geburtstagskuchen steht!




8 Jahre kochtopf Geburtstags-Blog-Event - Rezepte für Sieger und mehr! (Einsendeschluss 6. Oktober 2012)


Zutaten:
 (für 6 große Cupcakes oder 9 kleine)

200 g Möhren
75 g Mehl
90 g Zucker
1/2 Vanilleschote
75 g Nussmischung (Paranüsse, Haselnüsse, Walnüsse, Kokos)
1 TL Backpulver
3 Eier, getrennt
3 EL heißes Wasser
1 Prise Salz

1 Pk. Cremepulver Toffee (Paradiescreme)
300 ml Milch
250 g Frischkäse
80 g Zucker

Zubereitung:

Möhren schälen und per Hand oder mit einer Küchenmaschine fein raspeln.
Eigelbe mit Zucker, Mark der Vanilleschote und dem Wasser mit einem
elektrischen Rührbesen schaumig schlagen.
Geraspelte Möhren unter die Eigelbmasse heben.
Die Nussmischung fein pürieren - es soll jedoch noch kein Nussmus werden.
Fein gemahlene Nüsse mit Backpulver und Mehl mischen und unter die Möhrenmasse
rühren.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, Eiweiß noch unter den Teig heben,
dann auf gefettete Förmchen verteilen und im vorgeheizten Ofen,
Teig bei 180° 18-25 Minuten backen. Auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit Paradiescremepulver mit der Milch zuerst auf niedrigster
Stufe mit einem Rührgerät schaumig schlagen, danach auf höchster Stufe
3 Minuten rühren. Frischkäse mit Zucker glatt rühren.
Paradiescreme unterrühren. Im Kühlschrank eine Stunde fest werden lassen.

Möhrenküchlein in der Mitte durchschneiden, immer einen Esslöffel der Creme
auf die Kuchenhälften geben, die zweite Hälfte jeweils aufsetzen und mit
der restlichen Creme die Küchlein umkleiden.

Mindestens 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Nach Belieben mit Kokosraspeln oder anderen Nüssen verzieren.

Donnerstag, 27. September 2012

Brombeer-Torte mit weißer Schokolade



Kennt ihr das?
Ihr habt seit Tagen ein Rezept im Kopf und denkt, dass die Zutaten
sooo unheimlich toll zusammen passen werden!
So geht's mir öfters! Und sehr oft klappt's dann auch!
Ravioli mit Ofentomaten und  frittierten Mozarellabällchen
oder Buabaspitzle mit Granatapfelrotkohl sind nur ein Beispiel

- doch manchmal klappt es eben  nicht.

Und genau so ging es mir gestern.
Linsensalat mit Rukola und Kirschtomaten,
dazu Mozarellabällchen in Orangenkaramell - dass MUSS
doch gut sein. Jaaa.... aber nicht gestern. :/
Mein erstes Problem waren die Linsen - sie wurden einfach nicht
weich! - und jaaa - ich hatte sie eingeweicht und neeein ich habe
sie auch nicht mit Salz gekocht.
-Und jaaa ich habe den Fehler begonnen,
zwei unterschiedliche Sorten Linsen zu benutzen,
damit die einen schön ordentlich verkocht sind,
während die anderen immer noch steinhart sind :/
Das nächste Problem war der Mozarella.
Der Karamell war super.
Nur wollte er irgendwie nicht so auf dem Mozarella halten wie
ich es mir vorgestellt hatte.
Jaa, ich hatte noch ein Problem.
Der Rukola. Kann da IRGENDWAS falsch laufen?
.Ja. Ich war nach 40 minütiger Kochzeit der Linsen so genervt, dass ich den Rukola einfach kleingeschnitten habe und mit den noch bissfesten Linsen, plus dem restlichen Salatzutaten vermengt habe.

Toll.
 Toll, sah es nicht aus. - Hätte reinst zu Heikes ugly
food rein können. :D - Naja, also schlecht war es nicht.
Aber toll eben auch nicht.

Um da wieder ein Stimmungsaufschwung zu bekommen,
da braucht man schon SO eine Torte.
Brombeeren aus dem eigenen Garten. Flauschiger Biskuit - für den ausnahmsweise
mal keine Eier geopfert wurden. und weiße Schokolade.
-Uwe, muss ich noch irgend ein Wort des Lobes sagen ? ;D

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Zutaten:
(Springform 18cm)

125g Joghurt
250g Quark
200ml Sahne
100g weiße Schokolade,geraspelt
3 EL Orangenlikör
50g Vanille-Zucker
100g Zucker
300g Brombeeren
1,5 Pk. Agartine/Gelatine,
eingeweicht nach Packungsanweisung

100g Mehl
50g Zucker
50g Butter
1 Msp. Salz und Backpulver

150g Mehl
120ml Milch
60ml Öl
100ml Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung:

Für den untersten Mürbeteigboden 100g Mehl, Zucker, Butter und
je eine Prise Salz und Backpulver miteinander verkneten, wenn der
Teig noch nicht richtig zusammenhält, ruhig noch ein wenig Milch hinzufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen und für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank
kühlen lassen.

Springform mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig hineinlegen.
Teig gleichmäßig in der Form verteilen und mit einer Gable einstechen.
Bei 180° 12-15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit kann man den nächsten Teig schon vorbereiten.
Mehl mit Backpulver mischen. Zucker, Vanille-Zucker, Öl und Milch mischen,
Mehlmischung unterrühren. Sobald der Mürbeteigboden fertig gebacken ist,
ihn kurz abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
Den nächsten Teig für 30 Minuten backen.
Auskühlen lassen. Aus der Form nehmen. Den Mürbeteigboden wieder in die
Form legen.

Für die Creme die Gelatine auflösen. Brombeeren und Orangenlikör miterwärmen.
Quark und Joghurt zusammen glatt rühren. Mit den beiden Zuckern verrühren.
Die warmen Brombeeren in mehreren Portionen vorsichtig unter die Quarkcreme
rühren. Eine halbe Stunde im Kühlschrank angelieren lassen.
Dann die Sahne steif schlagen. Sahne unter die Creme heben, genau wie die
Schokoladenraspeln.

Den vorher gebackenen Rührteig einmal quer durchschneiden.

Zum Schichten der Torte die Hälfte der Creme auf den Mürbeteigboden
geben, eine Schicht Rührteig auflegen, dann den Rest der Creme und zuletzt
den Rührteig. Die oberste Schicht kann man sicher noch schön verzieren.
Ich habe lediglich diese Schicht mit Puderzucker bestäubt und dann mit
Melisseblättern und Brombeeren belegt.

 - Das ist doch genug lila, ja Uwe? ;)