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Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Donnerstag, 4. Juni 2015

Erdbeertörtchen mit Schokoknusperboden


Sonnenstrahlen, die einen wach kitzeln und dazu bereits früh morgens lieblicher
Vogelgesang. Der Sommer hat es endlich geschafft sich gegen das mürrische 
graue Wetter durchzusetzen und belohnt uns nun mit dem schönsten Grillwetter.
Kann ein Feiertag schöner aussehen?

Dieses grandiose Wetter lädt zwar gerade dazu ein den Tag Draußen zu verbringen,
doch für all die, die zuhause leider keine eigene Terrasse oder eigenen Garten haben, 
sich auch nicht bei Schwiegermama oder bei den Nachbarn einnisten können, 
um dieses kleine Erdbeertörtchen mit Sonnenstrahlen im Nacken zu verspeisen 
- für all die habe ich eine gute Nachricht: 
auch im Haus verbreitet dieses kleine Törtchen wahren Sommergenuss!

Mit den ersten aus dem eigenen Garten geernteten Erdbeeren musste doch
sofort etwas, dem wunderbaren Wetter würdigen, zubereitet werden!
Entstanden ist dieser wahre Erdbeer-Traum, den ich bereits im mürrigen
Winter bei dem kleinen Kuriositätenladen entdeckt hatte und für die schöne 
Zeit des Jahres reserviert hatte. 
Meinen Vater hat die Torte beim ersten Bissen schon umgehauen, 
begeistert verkündete er, dass bei dieser Torte wirklich alles stimme. 
- Alles stimmt? Und das sagt mir ausgerechnet der sonst größte Gegner 
neumodischer Rezepte? - Na dann muss das wohl so sein!





Zutaten:

Boden:
200g Kekse
150g Zartbitterschokolade
50g Butter

Creme:
250g Joghurt
1 Pk Agar-Agar 
(Alternativ 5 Blatt Gelatine)
200g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Becher Sahne
1 Zitrone 
500g Erdbeeren, geputzt
1 Pk. Tortenguss
100g Zucker 



Zubereitung:

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit 
einem Nudelholz die Kekse zu Bröseln zerschlagen.
Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad 
zusammen mit der Butter schmelzen. Die verflüssigte Butter-Schokoladen-Mischung
zu den Keksbröseln gießen und vermengen.

Eine 18er Springsform mit Backpapier auslegen. Die Keksbröselmasse auf den Boden
geben, verteilen und fest drücken. Den Tortenboden im Kühlschrank 30 Minuten hart werden lassen.

In der Zwischenzeit kann die Cremefüllung zubereitet werden. 
Diese besteht einmal aus den Erdbeerpüree-Schlieren und der Joghurt-Creme.

Für die Erdbeerpüree-Schlieren von den 500 Gramm Erdbeeren die Schönsten für die Dekoration
beiseite legen, von den restlichen Erdbeeren 250 Gramm abnehmen und pürieren. 
Die restlichen Erdbeeren (nicht die für die Deko) in Scheiben schneiden.
Das Erdbeerpüree mit einem Tütchen Tortenguss verquirlen und mit 100 Gramm Zucker
aufkochen lassen, bis das Püree andickt. Etwas abkühlen lassen.

Für die Joghurt-Creme die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit einem Tütchen
Agar-Agar aufkochen. (wer Gelatine nutzt: Blätter einweichen und im Zitronensaft erhitzen, nicht kochen!)
Den Zitronensaft nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. 
Den Joghurt mit dem Mark einer halben Vanilleschote und 200 Gramm Zucker verrühren.
Den Agar-Agar-Zitronensaft zunächst mit einigen Esslöffeln von der Joghurt-Masse verrühren,
bis man die Mischung zum restlichen Joghurt gibt und verrührt. 
Auf diese Weise verhindert man Agar-Agar-Klümpchen in der Creme. Wenn die beiden Massen zu hohe Temperaturunterschiede aufweisen, könnten nämlich Klümpchen entstehen.

Die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und danach langsam unter die 
Joghurt-Masse heben.

Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren nun auf den gekühlten Boden verteilen.
Auf die Erdbeerschicht kann jetzt die Joghurt-Masse gegossen werden.
Zum Schluss das angedickte Erdbeerpüree fleckenweise auf die Joghurt-Schicht geben.
Mit einer Gabel zu Letzt die Creme-Schichten durchziehen, sodass das Marmor-Muster
entsteht.

Mit den schönsten Erdbeeren das Törtchen garnieren. 
Torte im Kühlschrank noch mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Sonntag, 11. Mai 2014

Erdbeer-Schokoladen Törtchen



Einen wunderschönen Muttertag an alle Mamas dort draußen!
Generell feier ich nicht besonders gerne Festtage, doch Muttertag
bildet bei mir eine DER Ausnahmen.                        
An einem Tag im Jahr hat jedes Kind die Chance sich für das zu revanchieren
was unsere Mütter das ganze Jahr für uns tun.

Passend zu diesem Anlass zeige ich heute wunderbare Erdbeer-Schokoladen Törtchen.
Dabei sehen sie viiel schwieriger zu machen aus, als das sie es wirklich sind
und ich verspreche euch eure Mütter werden sich zu der Kombination aus
fluffig-weichem Biskuit, vanillig-leichter Sahne, süßen Erdbeeren und knackiger
Schokoladendecke mega freuen.

Worauf wartet ihr eigentlich noch?
Deckt die Kaffeetafeln, nehmt den Telefonhörer in die Hand, schwingt den
Kuchen aus der Form und versucht eurer Mutter einen wunderschönen Tag zu bereiten.

Rezept:

6 Eier
240g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
180g Mehl
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz

500g Erdbeeren

400g Sahne
1 Pk. Sahnesteif
1 Vanilleschote
75 g Zucker

200g Schokolade 

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Springform mit Backpapier auslegen.

Eier trennen. 
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.

Eigelbe mit Vanille-Zucker und Zucker 5 Minuten cremig rühren.

Mehl und Backpulver zur Eigelbmasse sieben.
Unterrühren und darauf achten, dass keine Mehlklümpchen entstehen, bzw. übrigbleiben. 
1/3 des geschlagenen Eiweißes zur Masse geben und einrühren, damit der Teig weicher wird.
Die restlichen 2/3 portionsweise unter die Masse heben.

Teig sofort in die Springform füllen und ca. 35 Minuten backen.
Stäbchenprobe nicht vergessen, denn ein Biskuit der wunderbar hoch
aus dem Backofen kommt und danach langsam in sich einsinkt weil er
nicht durchgebacken wurde ist seeeehr ärgerlich.

Biskuit auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren putzen. 
Etwa die Hälfte der Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden.
Die andere Hälfte der Erdbeeren in Stücke schneiden.

Die Sahne mit Sahnesteif steif schlagen.
Zucker und Mark der Vanilleschote unter die Sahne heben.

Schokolade grob zerteilen und in eine hitzegeeignete Form geben.
Den ausgekühlten Biskuit aus der Form lösen und einmal quer in
zwei Ebenen zerteilen. Aus beiden Ebenen mit einem Kuchenring
(meiner hatte 8cm Durchmesser) Kuchenkreise ausschneiden.

Einen ausgestochenen Kuchenkreis nehmen und auf den Boden eines
Kuchenringes legen.Auf die Kuchenschicht werden nun die Erdbeerscheiben
an die Ränder des Rings gelegt.
Drückt die Erdbeeren an den Ring, denn kommt Sahne zwischen Ring und
Erdbeere ist die Arbeit umsonst ;)
In die Mitte des Rings legt man nun einige Erdbeerstücke, bis der Biskuitboden bedeckt ist.
Auf die Erdbeeren Sahnemasse verteilen, am besten Form komplett ausfüllen
- mindestens jedoch auf die Höhe der Erdbeeren am Rand auffüllen.
Nach diesem Vorgehen alle Törtchen zubereiten.

Törtchen im Gefrierschrank eine Stunde frosten.
Dieser Schritt ist notwendig damit die Sahne nicht wegschmilzt wenn man die
Schokolade auf das Törtchen gießt.
Alternativ könntet ihr jedoch auch die Törtchen lediglich im Kühlschrank
kühlen und die flüssige Schokolade auf ein Backpapier dünn ausstreichen und aus
der fest gewordenen Platte mit einem Kuchenring Schokoladenkreise ausstechen,
die ihr dann lediglich auf die Törtchen legen müsst.

Ich habe auf die tiefgefrorenen Törtchen geschmolzene Schokolade als
Decke verstrichen. Danach kann man die Törtchen aus der Form lösen und im Kühlschrank aufbewahren.

Ich habe als Dekoration lediglich noch ein paar frisch aufgeschnittene Erdbeeren,
Minze und Zuckerperlen benutzt.



Allen Müttern nochmals einen wunderschönen Sonntag - lasst euch verwöhnen!

Sonntag, 5. Mai 2013

Himbeer-Rosetten Torte


Als mich Nadja von ThisIsWhatWeLove fragte, ob ich nicht bei einem Muttertags-Special
mitmachen möchte, habe ich natürlich zugesagt, erstens finde ich das der Muttertag endlich
mal ein Tag ist, an dem wir den Menschen, die uns zur Welt gebracht haben, die bei den
meisten wohl für die Erziehung zuständig waren und die einen bedingungslos lieben, zeigen
können, wie sehr man sie schätzt und ich zweitens es dann endlich mal schaffe,
euch pünktlich Vorschläge für ein Fest zu geben, sodass der ein oder andere,
meinen Vorschlag vielleicht sogar in die Tat umsetzten kann.

Ansonsten kann ich euch nur sagen, dass die Torte garantiert nicht nur bei euern Müttern
gut ankommen wird und dass auch Backanfänger sich an die Torte trauen sollten!
Wer absolut kein Händchen fürs Backen hat oder einfach nicht die Zeit, dem würde
ich empfehlen, einen Tortenboden vom Bäcker zu kaufen, aus diesem ein Herz auszustechen
und ihn dann mit der Creme wie bei mir zu verarbeiten.
Die Torte macht in jedem Fall etwas her!

Rezept: 

Creme:
300g Himbeeren
400g Sahne
250g Mascarpone
1 Pk. Agartine/Gelatine
1 Zitrone (Saft und Schale)
200g Zucker

Teig:
180g Mehl
150g Zucker
80g Butter
1 TL Backpulver
200g saure Sahne
1 Ei
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

Himbeeren zur Dekoration

Zubereitung:

Zuerst backt man am besten den Boden, damit er abkühlen kann,
während man die Creme herstellt.

Für den Boden die Butter mit dem Vanille-Zucker und Zucker aufschlagen, dann die saure Sahne und das Ei hinzufügen und cremig rühren.

Zitronenschale reiben und zur Buttercreme hinzufügen.

Backpulver mit Mehl und Salz mischen und dann unter
den Teig heben.

Die Hälfte des Teigs in eine gefettete Herz-Backform verteilen. Die Backform sollte vom Volumen einer 20er Springform entsprechen.

Den Teig ca. 20 Minuten bei 175° backen.

Nachdem der Kuchen etwas ausgekühlt ist, aus der Backform nehmen und den restlichen Teig backen.

Während beide Kuchen backen, bzw. auskühlen, die Zitrone auspressen und die Himbeeren mit dem Saft pürieren.
Püree du ein feines Sieb geben, damit keine Kerne in der Creme sind.

Danach das Himbeerpüree mit Agartine 2 Minuten aufkochen.
Wer die Creme mit Gelatine zubereitet, der weicht die Gelatine
am besten nach Packungsanweisung ein und löst sie dann in der
Himbeermasse auf.

Masse leicht abkühlen lassen.
Mascarpone mit Zucker cremig rühren.
Himbeersoße löffelweise zur Mascarpone geben, damit die Himbeermasse
keine Klümpchen durch zu schnelles Abkühlen in der Creme bilden kann.
Creme im Kühlschrank für 20 Minuten angelieren lassen.

Sahne während dessen steif schlagen.

Creme aus dem Kühlschrank nehmen, nochmal durchrühren und dann
die Sahne in mehreren Teilen vorsichtig unterheben.

Creme nun nochmal eine halbe Stunde, bis Stunde kühlen.

Die ausgekühlten Böden quer halbieren.

Eine Bodenhälfte auf ein Backpapier legen.
2-3 Esslöffel der Creme auf den Boden verteilen, den nächsten
Boden auflegen und mit dem Verfahren weiter machen, bis alle
Böden gestapelt sind.
Den obersten Boden und die Seiten des Kuchens mit Creme dünn bestreichen.

Die übrig gebliebene Creme nun in einen Spritzbeutel mit Rosettentülle füllen.
Kleine Rosetten auf den gesamten Kuchen spritzen.
Den Kuchen am besten noch einmal kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren die Himbeeren auf den Kuchen verteilen.
Wer mag kann sie ohne Muster quer über den Kuchen streuen, ein Herz formen
oder auf jede Rosette eine Himbeere setzen.


Montag, 15. April 2013

Himbeer Crumble Cake





Bei dem tollen Wetter derzeit, hat man doch einfach Lust jede 
freie Minute draußen zu verbringen und Sonne zu tanken. 
Da spielt selbst Backen mal eine Nebenrolle für mich. 
Doch so ganz ohne etwas Süßes kann ich dann doch auch bei dem Wetter nicht leben.
Deshalb musste schnell ein Kuchen her, wo man nicht 
Stunden vorm Backofen stehen muss, aber trotzdem 
ein Kuchen mäßiges Gefühl bei einem auslöst. 

Am besten sollte so ein sommerlicher Kuchen natürlich noch schön 
schnell zu machen, fruchtig und frisch sein,
damit der Kuchen unter der Sonne genossen werden kann ;)
- nagut. Mit all den aufgeführten Eigentschaften kann ich 
dann doch nicht dienen ;D 

Der Himbeer-Crumble-Cake ist wirklich wunderbar fruchtig
und wenn man ihn so eine halbe Stunde vor Verzehr noch anfriert,
ist der Kuchen auch total frisch und kann wirklich mit einem
Eis mithalten! - Quasi ein Raspberry-Ice with Crumble-Topping ;)
Von der Backzeit kann man auch nicht meckern, doch
da die Himbeer-Creme wie bei Torten mit Gelatine gemacht wird,
dauert das zusammensetzen und fest werden des Kuchens doch
ein Weilchen  - weshalb der Kuchen jetzt nichts für Besuch ist,
der in  einer halben Stunde kommt. ;)




Rezept: 
(für eine 20x20cm Auflaufform)

260g Mehl
150g Butter
130g Zucker
1 Prise Salz
4 EL Milch

400g Himbeeren
1 Pk. Agartine/ Gelatine
100ml Orangensaft
250g Quark
200ml Sahne
160g Zucker

Zubereitung:

Das Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch mit einem Knethaken
miteinander verkneten. Nicht zu lange rühren, die
Zutaten sollten gerade zusammen halten, damit man schöne Streusel bekommt.

Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf ein Backpapier zerstreuen.
Noch ist es nicht wichtig wie die Streusel liegen, da sie später sowieso
neu auf dem Kuchen verteilt werden.

Bei 170° ca. 15 Minuten hellbraun backen.

Die andere Hälfte des Teiges etwas weiter rühren, bis man einen
homogenen Knetteig erhält, diesen dann auf die Größe von der 
Auflaufform ausrollen und zuschneiden.
Den Teig nun nicht etwa in der Auflaufform backen, sondern den
zugeschnittenen Teig auf einem Backpapier braun backen.
Dauert ca. 20 Minuten bei 170°.

Nach dem Backen sowohl die Streusel als auch den Boden völlig auskühlen
lassen - wir möchten ja nicht, dass unser Kuchen später auseinander läuft,
wenn wir die Creme auf den Boden geben.

Während die Streusel und der Boden auskühlen, kann man nun die
Creme zubereiten. Dafür den Orangensaft 2 Minuten mit der Agartine
aufkochen lassen oder die Gelatine nach Verpackungsanweisung zubereiten.
Nach dem Aufkochen 300g der Himbeeren zu dem Orangensaft geben.
Da die Masse nun schon ziemlich abgekühlt sein sollte, kann man den 
Quark auch gleich unterrühren. Nun sollte man die Masse im Kühlschrank
etwas angelieren lassen.

In der Zwischenzeit Sahne steif schlagen und Zucker unterheben.
Geschlagene Sahne unter die angelierte Creme heben. 

Den ausgekühlten Boden vorsichtig in eine mit Backpapier ausgelegte Form
legen und nun die Creme auf den Boden geben. Gleichmäßig verteilen 
und nun noch die restlichen Himbeeren über die Creme streuen.

Zum Schluss noch die Streusel über den Kuchen streuen und den
Kuchen kühl stellen, ca. 2 Stunden, damit die Creme auch
fest wird. Danach steht dem Genuß nichts mehr im Wege ;)





Montag, 25. März 2013

Moustache Sachertorte



Na, gehört ihr zu den Hipstern in der Backbranche ;D ?
Der Moustache (Schnurrbart) könnte wirklich das Markenzeichen für
das Jahr 2012/13 werden - denn überall begegnet er einen, auf T-Shirts,
Schuhen, Tassen, Stiften - und jetzt sogar auf, bzw. als Kuchen.

Die Form des Kuchens fand ich schon witzig, jedoch wollte ich dass das Innere
mit dem Äußeren auch mithalten kann und nicht nur ein schnöder Marmorkuchen
(bitte nicht als Beleidigung sehen, lieber Marmorkuchen ;)) sich als Kern versteckt.
So wurde daraus meine erste Sachertorte - schön nach einem Rezept aus einem Backbuch
aus Omas Tagen - welches jedoch leicht abgewandelt wurde.
Jeder Sachertorten-Liebhaber wird sich jetzt denken: "Oh nein!"
- jedoch habe ich für die Füllung nicht die klassische Aprikosenmarmelade benutzt,
sondern eine Sauerkirschkonfitüre mit Zartbitterschookolade.

Zum Backen habe ich eine 20er Springform benutzt.
Welche ich für die Größe eigentlich optimal finde, denn so passt der Kuchen
noch auf eine normale Kuchenplatte.

Hier also zum Rezept:

4 Eier, säuberlich getrennt
100g Zucker
50g Butter
1 Prise Salz
30g Kakao
30g Biskuitbrösel
60g Mehl

100g Zartbitterschokolade
100g Vollmilchschokolade
2 EL Öl

200g  Marmelade

Zubereitung:

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit Zucker und Butter glatt rühren.
Biskuitbrösel darüber streuen und Kakao mit Mehl abwechselnd
mit dem Eisteif unterheben.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben.
Bei 160° 35 Minuten backen.

Boden auskühlen lassen und dann in 2 Teile schneiden.
Da ich ziemlich schlecht beschreiben kann, wie ihr aus der
runden Form einen Moustache schneiden könnt, habe ich euch
hier mal eine Skizze gefertigt.
Also das weiße Stück soll später die eine Seite des Moustasche formen,
das schwarze Stück eben die andere Hälfte ;)
Eine Hälfte muss dafür später umgedreht werden, damit es auch passt ;)

Die beiden Hälften nun noch quer halbieren und dann mit der Marmelade füllen.
Die beiden Schokoladensorten zusammen mit dem Öl im Wasserbad erhitzen.
Die beiden Moustachehälften nebeneinander legen, damit sie letzendlich auch
einen Bart und nicht zwei Bartspitzen ergeben.
Die heiße Schokolade nun über den Kuchen gießen und die herunterlaufende 
Schokolade noch über die Kanten streichen, damit der Kuchen wirklich vollkommen
mit Schokolade überzogen ist.
(Den gesamten Schokoladenüberzug macht man am besten auf einer Unterlage, 
zum Beispiel Backpapier - ansonsten gibt's doch eine größere Sauerei ;))

Den Kuchen (oder besser die Glasur) völlig fest werden lassen und dann auf
einer Tortenplatte servieren. - Der Kuchen kommt garantiert gut an!




Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween? - Bisher erst zu erahnen


Während andere Blogs bereits allerlei kreative Ideen zum Thema Halloween
zeigen, gibt es bei mir ein Everytime-Liebling:
Einen wunderbar flauschig-weichen Rührkuchen, total saftig und durch einer frischen
Zitruscreme aufgepeppt.  - Toll. Wirklich!
- Doch wisst ihr, wie der Kuchen noch besser gewesen wäre ?
- Wenn meine ursprüngliche Idee geklappt hätte und das Ganze in der
Form eines Kürbisses euch angelacht hätte
- Ich meine DAS wäre doch der Hammer gewesen!?

Und woran ist es gescheitert?
Ich hatte den Teig extra auf zwei Formen verteilt gebacken, war dann jedoch
zu verärgert, denn der Teig musste bei der zweiten Form natürlich nicht ganz 
rauskommen, um daran zu denken, dass ich die Böden auch so zusammensetzen
muss, dass eine Kürbisform wenigstens zu erahnen ist.
Also den einen Boden gestürzt und den anderen Kuchen mit dem Muster nach oben...
So kam ein ganz normaler Kuchen am Ende bei raus - der jedoch wirklich
lecker ist.

Nennt den Kuchen wie ihr wollt - ein passender Name ist mir bisher
nämlich noch nicht eingefallen, da ich mich nicht mal entscheiden kann,
ob es denn eher ein Kuchen oder doch eine Torte ist. .. :/

Zutaten:

4 Eier
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
250g Butter, zerlassen
2 Tassen Zucker
2 Äpfel
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zimt
1 Prise Salz

1 Becher saure Sahne
1 Becher Schlagsahne
200g Zitrus-Konfitüre,
ersatzweise Aprikosenkonfitüre
1 Pk. Agartine/Gelatine

100g Zitrus-Konfitüre zum Bestreichen
des Bodens

Zubereitung:

Eier mit Salz, Zimt, Zitronenschale und Zucker schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen.
Zerlassene Butter zu der Eiermischung rühren, Mehl untersieben.
So viel Milch hinzufügen, bis es eine homogene Masse wird, die
locker vom Löffel fällt.
Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden
und unter den Teig mischen.

Eine runde Form (Napfkuchen oder Gugelhupf) fetten und mit Semmelbröseln
oder Nüssen ausstreuen, dann die Hälfte des Teiges in die Form geben.
Bei 170° ca. 25 Minuten braun backen.
Wenn der Boden fertig ist, eine viertel Stunde auskühlen lassen und dann
stürzen. Form erneut fetten und ausstreuen und den zweiten Boden auf
die gleiche Weise backen.

In der Zwischenzeit Agartine nach Packungsanweisung einweichen. (10 Minuten)
Zusammen mit der Zitruskonfitüre in einem Topf erhitzen.
(Gelatine nicht kochen! Ansonsten verliert die Gelatine ihre Gelierfähigkeit!)
Wenn man Agartine benutzt, Mischung 2 Minuten köcheln lassen.
Danach 10 Minuten abkühlen lassen, um dann die saure Sahne mit einem
Schneebesen unter zu rühren.
Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Danach die Sahne steif schlagen. Die Zitrus-saure Sahne Mischung kurz
durch rühren, damit die Creme nicht klumpig wird. Dann die Hälfte der
steifen Sahne in die Zitrusmasse rühren - nicht unbedingt unter heben, die
zweite Hälfte der Sahne ist nämlich erst dafür gedacht, dass die Creme luftig wird.
Die zweite Hälfte der Sahne unter die Creme heben.
Wieder für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die ausgekühlten Böden beide einmal durchschneiden.
Den untersten Boden (eigentlich egal welchen ^__^, wenn man sich an der
Kürbisform versuchen möchte, nimmt man einen der Böden, die am Boden ihr
Muster haben, ansonsten wie gesagt, einfach einen der 4 )
mit 100g Konfitüre bestreichen. Den oberen Deckel aufsetzen. Diese Schicht
wiederum mit etwa 1/6 der Creme bestreichen, einen Boden aufsetzen, wieder
mit 1/6 der Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken.
Mit der restlichen Creme den Kuchen umkleiden.
Für mindestens eine Stunde kühlen.

... mit der Deko war ich zugegebenermaßen wirklich faul...
    Für Halloween könnte man zum Beispiel Spinnen mit schwarzen oder braunen
Royal Icing aufspritzen ... im Sommer einfach mit Früchten verzieren ...
oder eben so faul wie ich sein und den Kuchen einfach so servieren.

Donnerstag, 27. September 2012

Brombeer-Torte mit weißer Schokolade



Kennt ihr das?
Ihr habt seit Tagen ein Rezept im Kopf und denkt, dass die Zutaten
sooo unheimlich toll zusammen passen werden!
So geht's mir öfters! Und sehr oft klappt's dann auch!
Ravioli mit Ofentomaten und  frittierten Mozarellabällchen
oder Buabaspitzle mit Granatapfelrotkohl sind nur ein Beispiel

- doch manchmal klappt es eben  nicht.

Und genau so ging es mir gestern.
Linsensalat mit Rukola und Kirschtomaten,
dazu Mozarellabällchen in Orangenkaramell - dass MUSS
doch gut sein. Jaaa.... aber nicht gestern. :/
Mein erstes Problem waren die Linsen - sie wurden einfach nicht
weich! - und jaaa - ich hatte sie eingeweicht und neeein ich habe
sie auch nicht mit Salz gekocht.
-Und jaaa ich habe den Fehler begonnen,
zwei unterschiedliche Sorten Linsen zu benutzen,
damit die einen schön ordentlich verkocht sind,
während die anderen immer noch steinhart sind :/
Das nächste Problem war der Mozarella.
Der Karamell war super.
Nur wollte er irgendwie nicht so auf dem Mozarella halten wie
ich es mir vorgestellt hatte.
Jaa, ich hatte noch ein Problem.
Der Rukola. Kann da IRGENDWAS falsch laufen?
.Ja. Ich war nach 40 minütiger Kochzeit der Linsen so genervt, dass ich den Rukola einfach kleingeschnitten habe und mit den noch bissfesten Linsen, plus dem restlichen Salatzutaten vermengt habe.

Toll.
 Toll, sah es nicht aus. - Hätte reinst zu Heikes ugly
food rein können. :D - Naja, also schlecht war es nicht.
Aber toll eben auch nicht.

Um da wieder ein Stimmungsaufschwung zu bekommen,
da braucht man schon SO eine Torte.
Brombeeren aus dem eigenen Garten. Flauschiger Biskuit - für den ausnahmsweise
mal keine Eier geopfert wurden. und weiße Schokolade.
-Uwe, muss ich noch irgend ein Wort des Lobes sagen ? ;D

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Zutaten:
(Springform 18cm)

125g Joghurt
250g Quark
200ml Sahne
100g weiße Schokolade,geraspelt
3 EL Orangenlikör
50g Vanille-Zucker
100g Zucker
300g Brombeeren
1,5 Pk. Agartine/Gelatine,
eingeweicht nach Packungsanweisung

100g Mehl
50g Zucker
50g Butter
1 Msp. Salz und Backpulver

150g Mehl
120ml Milch
60ml Öl
100ml Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung:

Für den untersten Mürbeteigboden 100g Mehl, Zucker, Butter und
je eine Prise Salz und Backpulver miteinander verkneten, wenn der
Teig noch nicht richtig zusammenhält, ruhig noch ein wenig Milch hinzufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen und für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank
kühlen lassen.

Springform mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig hineinlegen.
Teig gleichmäßig in der Form verteilen und mit einer Gable einstechen.
Bei 180° 12-15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit kann man den nächsten Teig schon vorbereiten.
Mehl mit Backpulver mischen. Zucker, Vanille-Zucker, Öl und Milch mischen,
Mehlmischung unterrühren. Sobald der Mürbeteigboden fertig gebacken ist,
ihn kurz abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
Den nächsten Teig für 30 Minuten backen.
Auskühlen lassen. Aus der Form nehmen. Den Mürbeteigboden wieder in die
Form legen.

Für die Creme die Gelatine auflösen. Brombeeren und Orangenlikör miterwärmen.
Quark und Joghurt zusammen glatt rühren. Mit den beiden Zuckern verrühren.
Die warmen Brombeeren in mehreren Portionen vorsichtig unter die Quarkcreme
rühren. Eine halbe Stunde im Kühlschrank angelieren lassen.
Dann die Sahne steif schlagen. Sahne unter die Creme heben, genau wie die
Schokoladenraspeln.

Den vorher gebackenen Rührteig einmal quer durchschneiden.

Zum Schichten der Torte die Hälfte der Creme auf den Mürbeteigboden
geben, eine Schicht Rührteig auflegen, dann den Rest der Creme und zuletzt
den Rührteig. Die oberste Schicht kann man sicher noch schön verzieren.
Ich habe lediglich diese Schicht mit Puderzucker bestäubt und dann mit
Melisseblättern und Brombeeren belegt.

 - Das ist doch genug lila, ja Uwe? ;)

Sonntag, 18. März 2012

Beeren-Joghurt-Charlotte



Gerade hatte man ein paar sonnige Tage und dachte, dass so langsam
der schöne Teil des Frühlings kommen könnte, da folgt auch gleich
wieder ein kalter, regnerischer Tag mit grauen Wolken.
Als ob das nicht genug wäre, habe ich heute schlecht geschlafen,
meine Frühstückseier waren kalt und dann auch noch viiiiel zu flüssig
für meinen Geschmack.

Da musste schon ein seeehr gutes Sonntagssüß her, damit meine Laune
sich noch verbessert.
Also gleich nach dem Frühstück Gedanken gemacht und dann auch schon
mit Biskuit backen angefangen :D
Rausgekommen ist am Ende eine Beeren-Joghurt-Charlotte im Miiiiiniformat,
ich hab 'ne große Müslischüssel als Form genommen, damit man sich die
Größe wirklich mal klar machen kann. - Sie ist wirklich miiiiiini, so miiini,
dass selbst 2 Personen sie schaffen würden.
Aus den Rest der Füllung und des Biskuit  habe ich eine Art Tiramisu gemacht.
Und meine Laune? Die ist jetzt wieder sonnig! :D


Zutaten:
(für etwa 8 Personen)

2 Eier
3 El heißes Wasser
100g Zucker
75g Mehl
50g Speisestärke
1Tl Backpulver
1 Prise Salz
                                                                                      
200g Beerenmarmelade (Sorte nach Belieben)

300g Joghurt
150g Himbeeren
150g Brombeeren
100g Stachelbeeren
100g Zucker
1Pk. Agar-Agar
200g Sahne
2El Rum
1 Bio-Orange (Saft und Schale)

Zubereitung:

Die Eier mit dem heißen Wasser schaumig rühren.
Zucker hinzufügen und 2 Minuten rühren.
Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und mit
einer Prise Salz mit einem Mal unter den Eischaum rühren.
 Ein kleines Backblech mit Backpapier auslegen und den
Teig darauf streichen.
Bei 180° 12 Minuten backen.

Agar-Agar mit dem Rum und dem Saft von der Orange auflösen.
Joghurt zuerst mit den Beeren und Zucker mischen, dann Agar-Agar
einrühren. 5-10 Minuten kühl stellen und angelieren lassen.
Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter den Beeren-Joghurt heben.

Ein Handtuch mit Zucker bestreuen. Sobald der Biskuit fertig
gebacken ist, Biskuit auf das Handtuch stürzen, Backpapier abziehen,
schnell mit der Marmelade bestreichen und aufrollen.
10 Minuten abkühlen lassen.
Dann in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Eine oder mehrere kleine Formchen mit den Biskuitrouladen-Scheiben auslegen.
Dann einfach die Form mit der Creme auffüllen und 1 Stunde mindestens
kühlen.

Gekühlt mit frischen Beeren servieren.