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Dienstag, 15. September 2015

Sticky Bun Chia Seed Pudding


Allein vom Anschauen karamellisierter Walnüsse schießen dem ein oder 
anderen wohl sofort Erinnerungen an Zahnschmerzen und zu lang 
hinausgeschobene Zahnarztbesuche in den Kopf. Genau solche Assoziationen
provoziert zorra vom Kochtopf derzeit aber auch gerade zu mit ihrem Blog-Event heiß&kalt, 
denn gefragt sind genau solche Rezepte, die die Blomben in Gedanken rufen 
und den Verzehr köstlicher Speisen zur Tortur machen können - gefragt sind heiße und/oder
eiskalte Speisen oder Getränke. 

Blog-Event CXII - Heiss & Kalt (Einsendeschluss 15. September 2015)

Mit  meinem Chia-Pudding erwische ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, da er nicht nur am
Abend vorher vorbereitet werden kann und am Morgen gekühlt aus dem Kühlschrank genommen werden darf, sondern anschließend direkt mit heißen karamellisierten Walnüssen genossen wird. 
Somit eine wahre Herausforderung an die Zähne, die sich nicht nur an den Karamell der Walnüsse
erfreuen dürfen, sondern gleichzeitig auch mit den Temperaturunterschieden klar kommen müssen. 
Um Zahnschmerzen vorzubeugen verlost zorra freundlicherweise mit elmex zusammen 10 Zahnpflege-Pakete - bei dem Event mal vorbei zu schauen lohnt sich also!


Mein Chia Pudding soll übrigens nicht nur an die Körnerfresser und Gesundheitsfanatiker unter
euch gerichtet sein, sondern wirklich mal ein Chia Pudding sein, der kulinarisch und nicht nur 
anhand seiner Vitamingehalte es zu überzeugen vermag! Denn trennt man sich einmal von seinen Vorurteilen und den Hype-Abneigungen, so kann man Chia durchaus zu Genießen lernen!








Donnerstag, 13. August 2015

Nach Jamie Oliver: the healthiest salad i'll eat this week




Genug mit der Sommerpause! Bei Temperaturen über 30 Grad wird die
Küche zwar am liebsten großzügig umgangen, Jamies angeblich gesündester Salat der Woche 
konnte mich trotzdem dazu überzeugen, den Herd zumindest zum Rösten von Walnüssen 
und Avocadohälften anzuschmeißen. 

Wer mich kennt, der wird sich wundern, dass ich tatsächlich ein 
Gericht von Jamie Oliver nachkoche. Mir ist bewusst, dass es zwei Lager 
zu Jamie Oliver gibt: die hemmungslosen Anhänger, bei denen im Küchenregal
nicht weniger als 3 Exemplare seiner Kochbücher stehen dürfen und dann die 
Opposition, die die englische Version von Tim Mälzer lieber in seiner Heimat sehen,
anstatt seine Werke auf dem heimischen Küchentisch.

Mit Jamie und mir war es aus, seitdem ich eine Folge seiner Koch-Show "Jamie
at home", verfolgt hatte und der populäre TV-Koch tatsächliche den Rest seiner
 abgebissenen grünen Bohne zurück in den Kochtopf zu den anderen Bohnen warf.  
Seitdem werde ich mit Jamie und seinem.. nennen wir es "rustikalen" 
Zubereitungsmethoden nicht mehr wirklich warm und Berichte über Hygieneverhältnisse
in seinen Metzgereien lassen mich auch nur noch den Kopf müde schütteln.

Vielleicht oder gerade weil Jamie selbst in der Folge "FoodTube" auf seinem
youtube-Kanal nicht bei der Zubereitung zu sehen ist, hat mir das Rezept wirklich mal zugesagt.
 Das Rampenlicht überlässt er stattdessen der Kochbuch-Autorin Anna Jones, 
von der die Rezept-Idee auch stammt. Während ich die Rezepte von Jamie selbst, meist
bereits etwas langweilig finde, gibt er auf dem youtube-Kanal ein paar interessanten,
talentierten Menschen die Gelegenheit ihr Können einem breiteren Publikum zu zeigen.
So hat mich auch der französische Küchen-Chef Jean Imbert in seiner FoodTube-Folge
mit amüsanten Englisch wirklich begeistert! Reinschauen empfohlen!




Doch genug zu Jamie, endlich komme ich dazu die Gewinner von dem längst vergangenen
Gewinnspiel bekannt zu geben! Herzlichen Glückwunsch an die Himbeer- und 
Mango-Eisliebhaber Sarah und Mia he! Mia du bist die erste Siegerin und Sarah die
Zweite! Meldet euch bitte unter backtrinchen@web.de, damit der Versand nun schnell
von der Bühne läuft! :)



                            





Dienstag, 30. Juni 2015

Warenkunde: Quinoa - das Allheilmittel ?




Zunächst möchte ich klar stellen, dass bevor ich mich selbst näher zu Quinoa informiert habe, 
ich kein besonders großer Freund des Korns war. Ein Getreide ohne herausragenden Geschmacksunterschied zu Couscous, Hirse und Co, für das man jedoch den doppelten Preis im Vergleich zu seinen Kollegen hinblättern soll? -Noo way! Komplett unnötig. 
Doch mein innerer schwäbischer Geizkragen wollte nichtsdestotrotz erfahren, 
was an Quinoa denn so besonders sein soll.

Quinoa - Wareninformation

Die erste Überraschung bei der Recherche für mich war, dass Quinoa gar kein Getreide, 
sondern eine Pflanze ist, die zur selben Pflanzenfamilie wie Rote Beete und Spinat gehört. Ursprünglich stammen die Körner aus Peru und Bolivien, mittlerweile werden sie jedoch 
auch schon in Deutschland und Österreich angebaut. 
Klimatechnisch gibt es also keine Einwände Quinoa nicht zu konsumieren.
Die Quinoa-Pflanze ist äußerst robust, muss jedoch erschwerlich von Hand geerntet werden,
was den hohen Preis erklären könnte.



Wundermittel auf dem Prüfstand

Ökologisch alles schön und gut, was steckt nun jedoch hinter dem Image als Wunderpflanze?
Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass das Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren gebündelt enthält. Das ist für pflanzliche Lebensmittel äußerst ungewöhnlich und selten.
Der Mineralreichtum schlägt unsere heimischen Getreidearten um Längen, außerdem
ist das Inka-Korn glutenfrei und somit sowohl bei Getreideunverträglichkeiten, 
als auch bei Candida-Infektionen problemlos genießbar.                                

Besonders für Vegetarier und Veganer ist das Korn attraktiv, da es proteinreich daher
kommt und viele Mineralstoffe enthält, was für pflanzliche Lebensmittel ja eher
selten vorkommt. Besonders durch die vielen Mineralstoffe kann Quinoa jedem 
wärmstens empfohlen werden!


Quinoa das Allheilmittel (?)

Quinoa gehört zu den besonders tryptophanreichen Lebensmitteln. 
Tryptophan ist eine Aminosäure, die vom Gehirn zur Herstellung des Glückshormons Serotonin genutzt wird. Quinoa macht also nicht nur fit, sondern auch noch glücklich!

Auch Personen, die unter Migräne leiden, bemerken oft eine positive Wirkung durch das Mineralwunder Quinoa. Dies ist dem Magnesium und Riboflavin zu verdanken, welche
mit im Quinoa stecken. Magnesium hilft die Gefäße zu entspannen und beugt damit 
Gefäßverengungen vor, welche Migräne verursachen können.
Riboflavin (Vitamin B2) kann die Energieproduktion innerhalb der
Zellen verbessern und wirkt damit auf natürlich Weise positiv auf den 
Energiestoffwechsel der Zellen im Gehirn und Muskeln ein, 
was Migräneattacken vorbeugen kann.

Ansonsten ist der Lysin-Reichtum im Korn nicht zu verachten. Lysin repariert zerstörtes
Bindegewebe und verhindert die Auflösung von Gewebe durch schädlich Zellen.
Dies ist beispielsweise bei Krebs, Allergien oder Entzündungen zu beachten, da alle
drei sich der gleichen Mechanismen der Bindegewebsauflösung bedienen. 

Krebsgeschwüre können sich nur ausbreiten und Metastasen bilden, indem sie 
Enzyme bilden, die Bindegewebe auflösen und Krebszellen damit einen Weg im Körper 
bahnen. Lysin wirkt diesem Auflöseprozess entgegen, indem es zerstörtes 
Bindegewebe repariert und Auflösung durch die Enzyme der Krebszellen verhindert.
Ist ausreichend Lysin im Körper vorhanden, können sich die Geschwüre folglich nicht
ungehindert ausbreiten und der Prozess wird gestoppt.

Der glykämische Index von Quinoa ist sehr niedrig, was bedeutet, dass der
Blutzucker-Spiegel sehr langsam ansteigt, was Quinoa zu einem exzellenten Lebensmittel
für alle macht, die mit Blutzucker- oder Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.


Quinoa vs Couscous

Meinen ersten Irrtum habe ich ja bereits aufgedeckt: 
Quinoa ist keinesfalls ein Getreide, wie beispielsweise Couscous.

Couscous besteht aus Hartweizengrieß, der befeuchtet und zu kleinen Körnchen
zerrieben wird. Im Gegensatz dazu Quinoa, welcher im Handel tatsächlich so erhältlich ist,
wie er in der Natur vorkommt.  
Von den Nährwerten liegen die beiden nahe aneinander, doch hier haben wir
einen klaren Fall von "Kalorien sind nicht alles". 

Die Kohlenhydrate, die aus Quinoa stammen, können vom Körper ausgesprochen
gut verarbeitet werden. Der Blutzuckerspiegel wird nur sanft angehoben.
Das bedeutet: Quinoa hält lange satt und beugt Heißhungerattacken vor. 
Couscous schlägt im glykämischen Index höher zu Buche, hält daher nicht so lange 
satt und man wird schneller wieder hungrig. 

Auch im gesundheitlichen Aspekt gewinnt Quinoa im Vergleich zu Couscous
haushoch. Zwar besitzt auch Couscous eine Menge Vitamine und Mineralien, 
kann jedoch nicht mit Quinoa mithalten. 
Quinoa besitzt fast das 12-fache an Proteinen, ist somit sowohl für Vegetarier, 
Veganer und Sportler ein ideales Nahrungsmittel!


Mein Fazit:

Ganz schön überraschend! Gestern Abend meinte ich noch überzeugt zu einer Freundin,
dass Quinoa geschmacklich in keinster Weise den Preisunterschied rechtfertigt.
Heute muss ich mich geschlagen geben: Ein Nahrungsmittel mit solchen Inhalten und
regionalem Anbau von Hand kann gar nicht preiswerter angebaut werden! 
Günstig bleibt es nicht, doch kann ein anderes pflanzliches Lebensmittel in 
vielen Aspekten einfach nicht mithalten! So sollte man sich ab und zu einfach 
eine Portion Quinoa gönnen - der Körper wird es einem danken!

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By the way: Was haltet ihr von solch einer Warenkunde? Alles schon längst gewusst oder
sollte ich euch ab und zu mal nähere Infos zu einem Nahrungsmittel bringen?






Freitag, 19. Juni 2015

Asian Broccoli Salad - Sek fan!


Salat? - und das bei mir? Ja ihr seht tatsächlich richtig, auch das Backtrinchen muss 
ab und zu mal Vitamine zu sich nehmen. Doch keine Bange! Einen Salat Salat Salat, 
am besten ohne Dressing oder Topping muss man bei mir nicht befürchten.

Seitdem ich Vegetarierin bin, traue ich noch weniger als zuvor den Wok-Inhalten
der örtlichen China-Imbisse. Zu oft bekam man schon Geschichten, die einem 
die gebratenen Nudeln hochkommen ließen, erzählt. 
Deshalb liegt meine letzte China-Box Bestellung schon einige Jahre zurück. 
Nichtsdestotrotz kann ich noch in Erinnerungen von Hähnchenspießen mit Erdnusssauce 
schwelgen und wünschte mir bereits zu damaligen Zeiten, einen Chinesen finden zu können, 
der tatsächlich Brokkoli zu seinem Hähnchenspieß mit Erdnusssauce serviert. 

Der Hähnchenspieß ist bei mir kein gefragtes Thema mehr, die Kombi
aus Brokkoli und Erdnuss liebe ich jedoch auch heute noch. 
So ist es auch keine große Überraschung gewesen, dass dieser Salat auf Gefallen
meinerseits stößt. Ein Sattmacher Salat, der durch die Erdnüsse nicht unbedingt 
zur kalorienarmen Sorte gehört, jedoch wirklich lecker ist und mit seinem lauwarmen 
Auftreten auch durchaus Abwechslung zu sonstigen Salaten bietet.



Rezept:
(2 Portionen)

1 Brokkoli (500g)
1 Tasse Edamame
50g Erdnüsse

1/2 Zwiebel
2 El Erdnussmus
1,5 El Sesamöl
150ml Wasser
2 Tl Sojasauce
(1 Tl Honig/ Agavendicksaft)
Salz, Pfeffer

nach Belieben noch gerösteten Sesam

Zubereitung:

Den Brokkoli putzen und die Röschen abschneiden. 
In einem Topf mit kochendem, gesalzenen Wasser die Röschen 2-3 Minuten kochen,
anschließend die Röschen in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken, sodass der 
Garprozess gestoppt wird und der Brokkoli seine schöne grüne Farbe behält.

Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden. 
In einer Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen. Die Zwiebelstücke darin anbraten.
50 Gramm Erdnüsse hinzufügen und ein wenig mitrösten.
Sobald die Erdnüsse etwas Farbe annehmen, mit Wasser ablöschen.
Die Sojasauce und das Sesamöl hinzufügen und einköcheln lassen.
Wer gerne eine süßliche Note im Dressing hat, kann zu der Sauce noch 
einen Teelöffel Honig oder Agavendicksaft geben und mit einköcheln lassen.
Die Sauce einige Minuten einköcheln lassen, bis sie der Konsistenz entspricht,
wie man gerne Salatsaucen hat. Ist sie etwas zu sehr eingekocht, kann man durch
etwas Milch die Sauce wieder retten.
Zum Schluss mit Salz, Chili und Pfeffer die Sauce abschmecken.

Die Edamame mit dem abgeschreckten Brokkoli in einer Schüssel mischen.
Kurz vorm Servieren die Sauce über das Gemüse verteilen.





PS: Nein, Sek fan, war keine Beleidigung eines hämischen Tätowierers, 
stattdessen ganz einfach: Guten Appetit! ... oder "Reis essen", wenn man 
es wörtlich nimmt - doch heute bleibt's bei Salat!



Ich und solch gesunde Salate? Wer sehen möchte warum 
auch ich einmal den gesunden Pfad wähle:

Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Potato Nachos mit Guacamole und Sour Cream



Fad und schlecht gesalzene, pappige Nachos mit einem öden Käse-Dipp kennt wohl 
jeder aus dem nächsten Kino. So bunt und froh gestaltet wie meine "Nachos" kennt
man sie wohl höchstens vom nächsten Mexikaner.
Doch genau wie meine kennt wohl kaum einer Nachos.
Nachos - eins der anerkannten Fertiggerichte, die beim Mexikaner mit Dipps 
aufgepeppt werden.
Meine Version besitzt nicht nur ein aufpeppendes Topping, nein, auch
meine "Nachos", die aus gebackenen Kartoffeln bestehen, sind fern von 
Konservierungsstoffen und Emulgatoren.
Zugegeben, so als Snack neben dem Fernseher würde ich sie nicht unbedingt
essen, viel eher sind sie doch eine wirklich Hauptmahlzeit. 
Nichtsdestotrotz überzeugen sie nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich
und verbreiten bei mir selbst an grauen Tagen durch die farbenfrohen und frischen 
Zutaten gute Laune.





Rezept:
(2 Portionen)

6 mittlere Kartoffeln
4 El Olivenöl
Rosmarin, Oregano, Majoran
1 größere Tomate
1/2 Avocado
60g saure Sahne
1 Knoblauchzehe
2 El Zitronensaft
Liebstöckl
nach Belieben noch Käsedipp

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder 
hobeln. Die Kartoffel-Scheiben in eine frische Plastiktüte geben, Olivenöl und
gehackte Kräuter sowie Meersalz dazugeben und die Tüte gut verschließen.
Schütteln bis die Marinade sich verteilt hat.
Die Kartoffelscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Möglichst sollte keine Kartoffelscheibe übereinander liegen.
Bei 225° die Kartoffelscheiben in etwa 25 Minuten backen bis sie knusprig braun sind.
Je nach Dicke der Scheiben können die Kartoffelscheiben auch ein paar Minuten mehr oder
weniger Backzeit benötigen.

Während der Backzeit die Avocado halbieren, die Schale entfernen und in kleine
Stücke würfeln. Die Avocadostücke mit Zitronensaft vermischen.
Die Knoblauchzehe klein würfeln und unter die Avocado mischen.
Mit Salz und Pfeffer die Avocado würzen.

Die Tomate in mundgerechte Stücke schneiden.

Die saure Sahne glatt rühren.

Die "Kartoffel-Nachos" auf zwei Tellern verteilen, Tomaten,
Avocado-Salsa und Sour Cream darüber verteilen, wer mag kann natürlich noch
einen Käse-Dipp darüber geben oder die Kartoffeln mit Käse überbacken.
Zum Schluss mit gehacktem Liebstöckl nach Belieben bestreuen.

Dienstag, 20. Januar 2015

Selbstgemachte Spinat-Quesadillas / Spinat-Wraps


Tortillas, Quesadillas, Enchiladas, Fajitas - kennt ihr das? 
Ein Blick in die Speisekarte beim Mexikaner und man versteht nur noch Spanisch Bahnhof. 
3 Jahre Spanisch lernen haben bei mir dann doch nicht gereicht, schaue ich in die  Speisekarte beim Mexikaner, fühle ich mich noch immer wie im Dschungel. 
Einem Dschungel aus Fajitas und Quesadillas. 
So entwickelt sich jede Bestellung dann doch mehr zum Russian Roulette, was für ein Gericht sich denn letzendlich hinter dem Namen aus vielen "ll" und "chs" entpuppt, als dass man sich aus vollem Bewusstsein dazu entschieden hat.  

Für wenigstens einen kleinen Lichtblick sorgt nun dieses Rezept bei mir : 
Das Geheimnis um die Quesadillas ist für mich gelüftet! 
Gefüllte, in der Pfanne angebratene dünne Tortilla-Fladen -
das sind die Quesadillas, wie sie gegessen und geliebt werden.

Wie der Name bereits verrät - und das Aussehen nochmals bestätigt, versteckt sich bereits in meinem Tortilla-Fladen-Teig der Spinat. Wer Bedenken hat, sich an das Brot-Selbermachen heranzutrauen, den kann ich nur beruhigen: 
Der Brotteig beinhaltet keine Hefe, somit muss man die Zutaten für den Teig wirklich nur alle miteinander zusammenkneten, ausrollen und in der Pfanne braten - das ist der ganze Zauber um die Weizenfladen. - ihr seht: "You won't get in trouble with Tortillas!" 





Rezept:
1,5 Tassen TK-Spinat
3 Tassen Mehl 
3 El Öl
1 Tl Salz


Für die Quesadillas:
Mozarella
Tomaten
Avocado 
Basilikum-Blätter
Pesto

Für die Tortillas:
Salat
Tomaten
Champignons
nach Wunsch gegrillter Tofu/ Hühnerbrust
Guacamole oder Joghurt-Dip



Zubereitung:

Den TK-Spinat idealer Weise im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen 
- Kurzentschlossene sollten den Spinat im Topf mit etwas
Wasser langsam erwärmen, jedoch darauf achten, dass sie letzendlich nur mit 
1,5 Tassen Spinat weiter arbeiten, da der Teig sonst klebrig wird.

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, in welche dann das Salz und das Öl gegeben werden.
Spinat mit in die Mulde geben. Mehl vom Rand mit in die Mulde nehmen und langsam         
anfangen alle Zutaten miteinander zu verkneten. Immer mehr Mehl vom Rand mit zum Teig 
nehmen, bis alle Zutaten letzendlich miteinander verknetet sind. Der Teig sollte am Ende 
elastisch und nicht mehr klebrig sein. Bemerkt man, dass diese Konsistenz mit drei Tassen 
Mehl noch nicht erreicht ist, so fügt man noch zusätzliches Mehl hinzu, bis der Teig nicht 
mehr klebrig ist. Pflaumengroße Teigbälle vom Teig abnehmen, diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen.
Die dünn ausgerollten Teigstücke ohne Fett darin auf beiden Seiten leicht bräunlich anrösten. 
Bis zur Verarbeitung/ Verzehr die Tortillas mit einem befeuchteten Handtuch abdecken, 
damit sie weich bleiben.

Für die Quesadillas die Tomaten halbieren, vom Strunk entfernen und dann in Streifen 
schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Schale von dem Avocado-Fruchtfleisch abziehen.
Die Hälfte eines Tortilla-Fladens mit den in Streifen geschnittenen Zutaten belegen. 
Wer mag, kann natürlich zusätzlich noch andere Zutaten mit in die Quesadillas legen. 
Über die Zutaten noch Pesto, Basilikum-Blätter und nach Belieben Salz verteilen. 
Die unbelegte Tortilla-Hälfte auf die Belegte klappen und die Quesadilla dann in der 
Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis der Fladen außenrum braun und 
knusprig erscheint. 

Wer eher mit den Spinat-Wraps liebäugelt, der putzt einfach Salat und die restlichen 
Gemüse, die er gerne in dem Wrap hätte, entkernt sie gegebenenfalls und schneidet sie
in kleine Stücke. 
Gegebenenfalls Tofu oder Hühnerbrust in Streifen schneiden, würzen und in Öl anbraten. 
Auf die Spinat-Tortillas Guacamole oder einen Dip streichen und Salatstücke darauf verteilen.
Restliche Wunsch-Zutaten auf den Salat verteilen, jedoch darauf achten, die Wraps nicht 
zu voll zu belegen, damit man die Wraps noch aufrollen kann. 



Und, seit Ihr eher ein Wrapper oder ein Quesadilla-Liebhaber? 
Stört es euch wenn die Fladen einen Eigengeschmack haben oder mögt ihr die Kombi aus
verschiedenen Geschmäckern?

Dienstag, 13. Januar 2015

Heute sehe ich rot: Rote-Beete-Baguette




Rote Beete ist wohl eins der Gemüse bei denen sich die Leserschaft
sofort in die "Bäääh!"- und "Ja kann man mal ausprobieren"-Fraktion teilt.
Rote Beete hatte bei mir auch lange keine Chance - warum?
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass auch ein Food Blogger mal
Vorurteile besitzt - so meidete ich die Beete ohne sie zu kennen
- denn Gemüse, die so viele Gegner haben, müssen ja komisch schmecken.
In einem Bistro in Paris wurde sie mir letztes Jahr dann quasi aufgedrängt.
So hatte ich keine andere Wahl als ihr eine Chance geben zu müssen.
Liebe entstand aus dieser Begegnung zwar nicht, jedoch finde ich sie
 bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf es verkünden mag.

- Doch wartet! An all die, die die Farbe des Brotes bis jetzt bewundert haben,
jedoch gerade auf das x in der rechten Ecke klicken möchten,
weil sie denken, dass Rote Beete im Brot für sie nie genießbar sein wird:
Ich kann euch beruhigen!

Die wunderschöne Farbe erhält das Brot durch eine ordentliche Menge
Rote Beete-Saft - dieser gibt dem Brot neben der Farbe später auch einen
leicht süßlich, würzigen Geschmack, welchen man ideal mit einem süß-salzigen
Topping kombinieren kann, wie es auch Nina mit ihrem Rote Beete-Baguette
angestellt hat. Für mich bildet das Baguette eine ideale Beilage zu einem Käseteller
oder zu einem gebackenen Camembert und ich könnte mir durchaus vorstellen, dass
Brot häufiger zuzubereiten.
Das Baguette hat selbst die Skeptiker in meiner Familie überzeugt,
ihr solltet ihm also wirklich mal eine Chance geben!


Rezept:
500g Weizenmehl Typ 405
300-350ml Rote Beete-Saft
1 Pk. Trockenhefe
1 Tl Salz

Zubereitung:
Weizenmehl in eine Schüssel geben.
In das Mehl eine Mulde formen, in die das Salz gegeben wird.
Rote Beete-Saft erhitzen, Trockenhefe darin auflösen.
Hefe-Lösung in die Mehl-Mulde gießen.
Mit einer Gabel das Mehl langsam vom Rand in die
Mulde schieben und verrühren. Immer mehr Mehl
vom Rand mit in die Mitte nehmen bis man schließlich alles miteinander verknetet.
Der Teig sollte - sobald alles miteinander verknetet und keine Klumpen
mehr übrig sind - nicht mehr kleben, jedoch auch nicht zu trocken sein.
Den Teig nochmals kräftig durchkneten, danach mit einem angefeuchteten,
frischen Handtuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort gehen lassen
bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat.
Den Teig nach dem Gehen nicht mehr durchkneten.
Den gegangenen Teig in zwei Hälften teilen.
Teigstücke zu zwei langen Teigsträngen formen.
Noch mit Wasser die Oberfläche befeuchten und dann bei 220° 10 Minuten backen.
Nach den 10 Minuten Backzeit die Temperatur auf 200° runterdrehen
und in 15 Minuten zu Ende backen.

Samstag, 29. März 2014

Was macht denn jetzt der Blumenkohl in der Pizza? - Cauliflower Pizza Crust


Ich bin ja bekennender Pinterest-Fan und in den vergangenen, 
immer weiter dem Frühling zuschreitenden Wochen sind mir immer häufiger
Rezepte von low carb-Pizzen über den Weg gekommen.
Nicht um eine kohlenhydratarme Diät durchzuführen, sondern
aus purer Neugier ob Blumenkohl wirklich einen passablen Austausch
zum "normalen" Pizza-Teig bilden kann, wollte ich solch eine 
Cauliflower-Pizza Crust ausprobieren.

 Zugegeben skeptisch war ich schon als ich die Zutatenliste
las, Blumenkohl, Ei, Gewürze, Käse 
.... und das soll (kann?) schmecken?
....auch noch ähnlich wie Pizza?

Von dem Gedanken Pizza würde ich mich bei Verzehr dann doch verabschieden ;D

Da ich Vegetarierin bin, gab's für meine Pizza Crust Käse als einzigen Belag
und der löst bei mir dann nicht unbedingt Pizza Feeling aus. 
Tomatensauce würde ich wenn, dann zu der Pizza empfehlen, 
mitbacken würde ich nicht empfehlen, da der Blumenkohl als Teig dafür bei
weitem nicht fest genug ist. Auch nach dem Backen hat man keine feste 
Pizza-Konsistenz, eher eine fluffige, die man mit einem Pfannkuchen vergleichen kann.

Und vom Geschmack?
Bin ich absolut begeistert! 
Ich meine Gemüse, ein bisschen Käse und Ei - klingt doch gesund?
Und dann ist es auch noch lecker - klasse! 
Es schmeckt nicht wie Pizza, ist jedoch eine tolle Abwechslung, 
die mir fast genau so gut schmeckt, jedoch absolut kein Schuldgefül auslöst!
Der Blumenkohl dominiert geschmacklich nicht, viel eher hat man das Gefühl
etwas luftig, würziges zu essen - mit viel Käse. 
Kurzum: Absolut meins!
Jeder, der jetzt neugierig dasitzt, sollte dem Rezept definitiv eine Chance geben!


Rezept:
(für eine Pizza ca 20cm Durchmesser)

1/4 Blumenkohl
1 Ei
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano, Rosmarin

nach Belieben Oliven
nach Belieben getrocknete Tomaten
nach Belieben Salamischeiben

würziger Käse, zum Beispiel Emmentaler,
Parmesan oder Maasdamer


Zutaten:

Blumenkohl säubern und durch ein mittelgroßes Raster reiben, der geriebene Blumenkohl sollte ähnlich groß sein, wie Kartoffelstücke für Reibekuchen.
Die Blumenkohlbrösel mit dem Ei verrühren.
Eine Knoblauchzehe klein schneiden und untermischen.
Mischung zudem mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.

Die Masse auf ein Backblech zu einem runden Fladen streichen.
Etwas zusammendrücken, damit die Form gleichmäßig wird.

Nun ist der passende Zeitpunkt um den Belag zu entscheiden.
Wichtig dabei ist, dass der Belag nicht zu viel Flüssigkeit absondert,
wie beispielsweise frische Tomaten, Saucen oder sonstiges Gemüse es täte.
Pinienkerne, getrocknete Tomaten, Salami oder Ähnliches sind jedoch
bestens geeignet.

Über alles nun geriebenen Käse streuen.
(zunächst habe ich nur einen Teil des Käse über die Pizza gestreut, um zu einem
späteren Zeitpunkt, als der Pizza-Rand schon bräuner wurde, erneut Käse über die Pizza zu streuen.)

Bei 200° die Pizza ca 20-25 Minuten backen.


Andere Blogger pressen den Blumenkohl nach dem Reiben noch in einem
Handtuch aus, damit die Pizza Crust nicht so weich und fluffig ist.
Das Backen geht kürzer, da im Teig weniger Flüssigkeit enthalten ist.
Ich bin mit meinem Ergebnis bereits sehr zufrieden. Interessieren würde mich
das Ergebnis mit ausgepressten Blumenkohl jedoch schon, weshalb es in Zukunft
auf jeden Fall ausprobiert wird!

Was haltet ihr von low carb?
Findet ihr Rezepte die sich an Originalem orientieren gut oder schlecht?


Mittwoch, 17. Juli 2013

Green Smoothie-Popsicle


Green Smoothie war dieses Jahr wohl eines DER Trend-Getränke.
Ich stand dem Ganzen am Anfang noch ziemlich kritisch gegenüber -
denn muss man unbedingt schon morgens eine Mischung aus allen
möglichen Obst- und Gemüsesorten haben? Dementsprechend lange
dauerte es auch, bis meine Neugier siegte und ich selbst mal einen
Green Smoothie ausprobierte - viel zu lange! - musste ich danach feststellen ;D


Bei den tollen Temperaturen derzeit ist auch ein richtig gut gekühlter 
Shake nicht durch ein Eis zu ersetzen - und da ich auf Pinterest in letzter
Zeit so viele tolle Popsicles gesehen hatte, wollte ich ausprobieren,
wie denn eine Green Smoothie-Variante funktionieren würde 
- und ich muss sagen - Fabelhaft! 

Wer Green Smoothie mag, wird das Eis lieben! Ich glaube kein anderes
Eis kann mit diesem im Bereich Vitamine mithalten ;D - aber auch im
Geschmack kann es sich durchsetzen. Wer also Abwechslung zum normalen
Orangen-Wassereis sucht oder einfach mal einen richtig gesunden kühlen
Snack möchte - probiert den Shake aus!


Als Rezept gibt es heute nur grob geschätzte Angaben
- wer sowieso eine Lieblingsmischung für seinen
Green-Smoothie hat, der benutzt einfach sein Rezept,
ansonsten mischt man sich einfach auf gut Glück einen Shake zusammen oder orientiert sich an diesen Angaben:
(ausreichend für 4-5 Popsicles)

200g frischen Spinat
1 Apfel
1 Banane
1 Zitrone (Saft)
100g Beeren
100g Honigmelone
300ml Kokosmilch
zum Süßen Honig, Agavensirup, Stevia oder Zucker

Die Zutaten sind natürlich total austauschbar,
es sollte einfach ein entscheidender Teil grünen Gemüses
und Obst enthalten sein ;) - ich habe mich am Anfang
erst mal nur an Spinat gewagt, den ich letztendlich auch nicht
wirklich aus dem Shake rausgeschmeckt habe, weshalb das
Eis auch wirklich fruchtig blieb ;)


Zubereitung:

Zur Vorbereitung den Spinat waschen und von Strüngen befreien.
Apfel entkernen, Banane und Honigmelone schälen und in kleine
Stücke teilen. Beeren waschen.

Den Spinat in einen hohen Rührbecher geben, das Obst auf
den Spinat verteilen. Einen Teil der Kokosmilch am besten
jetzt schon zusammen mit dem Saft der Zitrone über die Mischung
geben, damit man das Ganze nun einfacher pürieren kann.

Nachdem  ich das Ganze so lange püriert habe, bis keine Stücke mehr enthalten
waren, habe ich es noch durch ein feines Sieb gestrichen, um noch einmal die
Kerne von den Beeren weg zu bekommen und die Masse insgesamt feiner zu haben.
Dieser Schritt kann theoretisch aber auch weggelassen werden.

Danach ist die Masse zudem flüssiger, jetzt kann man noch die restliche Kokosmilch
hinzugeben. Wer mag kann den Shake nun noch mit Agavensirup, Honig oder was
man auch immer zum süßen verwendet möchte, abschmecken.
Probiert einfach, wann es für euch ausreichend gesüßt ist.

Diese Masse kann nun direkt in vorbereitete Eisförmchen gegossen und danach
für mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank gegeben werden.
Meine Masse hat für 5-6 Eis gereicht.

Wer nicht so viel Eis braucht, kann natürlich auch einfach einen Teil des Shakes jetzt schon als Green Smoothie trinken oder einen Teil der Masse in eine Eiswürfelform gießen und damit Säfte, Mineralwasser oder Cocktails aufpeppen ;)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Mini-Pavlova




Mal wieder gab es für euch eine ganze Woche nichts Neues 
auf meinem Blog - vielleicht schaffe ich es endlich im dritten Blogjahr 
auch mal meine Vorsätze umzusetzen ;D
Eigentlich hatte ich sogar für die Woche Posts vorbereitet,
hätte meine Internetflat so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe, 
hätte ich euch also schon früher mit Rezepten versorgen können.

Bevor ich nach Berlin gefahren bin, hatte ich bereits die Mini-Pavlova gemacht.
Ich hatte sie auf Pinterest entdeckt - und bei diesem Bild kann man doch schwer nein sagen!
Eigentlich wollte ich auch rosa Pavlovas machen, jedoch hat sich die Farbe der Masse leider
während des Backens verloren. Ich hatte im Vorhinein nicht zu viel
Lebensmittelfarbe verwenden wollen, weil ich keine knallpinke, sondern
eher pastellfarbene Pavlovas haben wollte, wer also farbige Pavlovas haben
möchte, sollte nicht zu sparsam mit den Lebensmittelfarben sein!


Rezept:

2 Eiweiß
140 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
0,5 TL Speisestärke
0,5 TL Essig
nach Belieben Lebensmittelfarbe

200 ml Sahne
200g Beeren (Sorte nach Wahl)



Zubereitung:

Eiweiß in einer fettfreien Schüssel mit einem Rührbesen anschlagen,
bis es anfängt dick zu werden, langsam den Zucker und Vanille-Zucker 
einrieseln lassen, dabei das Eiweiß weiter steif schlagen.

Eischnee schlagen bis er fest ist, dann den Essig und die 
Speisestärke unter die Masse heben, wer mag, kann jetzt noch Lebensmittelfarbe hinzufügen,
 am Schluss noch einmal mit dem Rührgerät die Masse kurz durchschlagen.

Backofen auf 180° vorheizen.

Die Baisermasse in einen Spritzbeutel füllen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen.
In die Mulden der Muffinform nun Nester spritzen,
die Nester können ruhig rand hoch sein, sollten jedoch
in der Mitte ein Loch haben, damit man die Pavlova später gut füllen kann.

Den Backofen auf 90° runterschalten und die Pavlovas ca. 35 Minuten backen.
Sie sollten keine Farbe bekommen, außen jedoch knusprig werden und innen
noch einen leicht weichen Kern haben.

Nach der Backzeit die Pavlovas bei geöffneter Backofentür auskühlen lassen.


Die Sahne steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen und die völlig ausgekühlten
Pavlovas in der Mitte mit der Sahne füllen.
Noch mit Beeren garnieren und dann genießen.


Egal wie satt man ist, Pavlovas gehen immer!
Da sie nur aus Baiser, Sahne und Beeren bestehen, liegen die Pavlovas einem 
nicht schwer im Magen und sind somit besonders jetzt im Frühling und Sommer perfekt 
als Abschluss eines leichten Mittags oder Begleiter zum Kaffee.








Dienstag, 21. Mai 2013

Panzanella mit Spargel, Avocado und Kichererbsen





Das Wetter und die Temperaturen können ruhig noch etwas besser
werden, jedoch können einen die seltenen sonnigen Intervalle dann doch 
nach draußen locken. So beginnt also langsam die Saison, in der man 
mehr Zeit im Garten verbringt, damit die Beete und Blumen in ein paar Wochen 
wieder strahlen und man abends nur noch schnell etwas zum Essen machen möchte, 
bevor man sich todmüde auf die Couch verzieht.

Perfekt für ein schnelles Abendessen, nach einem anstrengenden Tag, ist dieser Salat.
Schön bunt und wirklich mal Abwechslung zum "normalen" Gartensalat.

Eigentlich ist Panzanella ein italienischer Brotsalat aus der Toskana, 
der aus Tomaten, Olivenöl und Essig besteht.
Die Grundzutaten sind in meiner Variante immer noch 
enthalten, jedoch haben sich noch einige andere Zutaten hinzu geschlichen,
was meine Variante dann doch ziemlich modernisiert hat.
Aus dem Brotsalat ist bei mir letztendlich wohl eher ein Salat
mit Brot entstanden - jedoch fand ich das Verhältnis auch so wirklich
stimmig, da die Kichererbsen doch sehr sättigend sind. 


Rezept:
(für 2 Personen als Hauptgericht)

1/2 Avocado
2 dicke Scheiben Ciabatta
200g Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
200g abgetropfte Kichererbsen
4 Stangen grüner Spargel

5 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
Oregano, Rosmarin, Basilikum, Pfeffer und Salz

Zubereitung: 

Für das Dressing die Knoblauchzehen, Rosmarin, Oregano und 
Basilikum klein schneiden. Olivenöl mit Zitronensaft verquirlen, Kräuter
dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Spargel leicht schräg in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
Spargel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. 
Je nach Geschmack muss man selbst entscheiden wie weit
man den Spargel gart, ich habe den Spargel nur ca.3 Minuten
angeschwitzt, sodass er noch ziemlich knackig war.

Ciabatta würfeln und dann in einer Pfanne mit Öl zu knusprigen
Croutons braten. 
Salatgurke in Scheiben schneiden, Tomaten entstilen und vierteln.
Die Schale von der Avocado entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
Über die Avocadostücke Zitronensaft träufeln.


Die Kichererbsen, Spargel-, Tomaten- und Gurkenstücke kann man 
bereits im Vorhinein mit dem Dressing vermischen, die Brot- und Avocadostücke 
sollte man wirklich erst direkt vor dem Servieren unterheben oder sie seperat
zu dem Salat reichen, sodass sich jeder nach Geschmack noch Croutons 
und Avocado über den Salat streuen kann.

Guten Appetit!