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Donnerstag, 28. Mai 2015

Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - Peach Cookies




Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - .. das meine Ich heute sogar wortwörtlich
- nee das mit Italien nicht, aber bei mir wurden heute die letzten Akkukabel 
zusammengesucht, Kleider in den Koffer geworfen und Karten ausgedruckt, 
damit es ab nach Österreich gehen kann! Denn heute startet Salt and the City! 
Dafür bequeme ich mich aus der schwäbischen Heimat in das große Österreich, um Teil 
vom ersten oberösterreichischen Blogger-Event zu sein! 
Über 100 Blogger werden sich zusammenfinden, doch noch will ich euch 
nicht zu viel verraten, der morgige Instawalk wird euch zumindest schon von Salzburg einige
(bisher vielleicht unbekannte) Ecken zeigen. Vom Event selbst werde ich euch natürlich auch
berichten, dafür dass ich nicht auf der Hin- oder Rückfahrt verhungere (was, wenn genug Streit seitens der Bahn herrscht, ja sogar eine nicht zu unterschätzende Bedrohung darstellt) sorgen
zumindest' schon mal diese kleinen Früchtchen. 

Mürbeteigkugeln, in ein Zuckerhemd gekleidet und mit einer italienischen Vanillecreme
gefüllt - sowas nennt sich Proviant vom Feinsten! Traditionell werden die Kekskugeln in 
Alchermes Likör gewendet, welcher durch seine bestechende rote Farbe den Keksen die              pfirsichroten Wangen verleiht. Der Likör stammt aus dem Arabischen und bekam 
seine rote Farbe ursprünglich durch das Beimengen von gemahlenen 
Cochenille-Schildläusen, die das Herstellen von Karmin (der roten Naturfarbe) ermöglichen. 
Es gibt heutzutage genug Herstellungsvarianten des Likörss ohne Karmin, 
jedoch bin ich selbst nicht der größte Alkohol-Fan und habe den Likör einfach
durch zerlassenen Kirschgelee ersetzt. Geschmacklich ist der Unterschied natürlich
zu bemerken, jedoch sind diese Pfirsiche kinderfreundlich und so süß wie die 
ausschauen, braucht man doch gar keinen Alkohol ;)!



Rezept:

300g Mehl
1 Pk. Vanillepuddingpulver
150g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
50g Butter

2 Eigelb
250ml Milch
30g Mehl
60g Zucker
Mark einer Vanilleschote

100g Kirschgelee
50ml Wasser
100g Zucker

zum Verzieren Minze und Vanilleschoten

Zubereitung:

Es bietet sich an die Crema Pasticcera (die Vanillecreme) zu Beginn zuzubereiten, da sie
während der Backzeit dann abkühlen kann.
Dafür bringt man langsam die Milch mit dem Vanillemark zum Kochen.
In einer zweiten Schüssel vermixen wir 30g Mehl, 60g Zucker und 2 Eigelb miteinander.
Nun schütten wir die Eigelbmischung unter ständigem Rühren in die erhitzte Milch und
lassen die Mischung unter ständigem Rühren bei kleiner Hitze einkochen, bis wir einen
etwas dickeren Vanillepudding haben.
Diesen lassen wir in der Zwischenzeit dann abkühlen.

Für die Kekse vermengen wir mithilfe eines Knethakens 300g Mehl, 1 Pk. Vanillepuddingpulver,
150g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eier und 50g Butter zu einem nicht mehr klebrigen Mürbeteig.
Aus dem Teig formen wir nun kleine Bällchen. Jedes Bällchen sollte nicht mehr als 20 Gramm Masse haben.

Die kleinen Kugeln backen wir auf einem mit Backpapier ausgelegten
Backblech ca 9 Minuten bei 170 Grad.

Die ausgekühlten Teigkugeln höhlen wir nun auf der Unterseite ein wenig aus,
damit mehr Füllung Platz findet.

Den Kirschgelee erhitzen wir mit 50 ml Wasser.
100g Zucker geben wir in einen tiefen Teller.

Nun lassen wir die Oberseite jeder Kugel etwa 30 Sekunden in dem flüssigen Gelee ziehen
und wälzen den angefeuchteten Teil danach im Zucker.
Die Kugeln sollten nach dem "Bad" etwas trocknen.

Jetzt können wir in jede Keks-Hälfte ein wenig von der Füllung geben und jeweils zwei
Kekshälften zusammensetzen.

Zur Krönung können die "Pfirsich-Kekse" noch mit einem Stück Vanilleschote als Strung und
Minzblättern verziert werden.

Donnerstag, 7. November 2013

Kiwi-Konfitüre mit Äpfeln und Birnen

 
Ich geb's zu, den Herbst
- ja, ich als Novemberkind zähle den November konsequent zum Herbst -
bringt man nicht gerade sofort mit Marmeladen und Konfitüren kochen in
Verbindung,  jedoch steht die Apfel- und Birnenernte im Herbst an
und so koche ich die Marmelade eigentlich immer im Herbst/Winter,
obwohl alle Zutaten das ganze Jahr problemlos zu bekommen sind.
 
Vor Jahren schenkte ein Arbeitskollege meines Vaters, der jedes
Jahr auf Weihnachtsmärkten Marmeladen verkauft, meinen Vater
ein Glas dieser Konfitüre. Seit dem ich die Konfitüre das erste
Mal probiert habe, möchte ich sie nicht mehr missen!
Sie gibt jedem Frühstück in jedem Fall eine neue Note -
jeder, der noch nie Konfitüre mit Kiwis probiert hat, der hat etwas verpasst!
 
Wer diese Geschmackslücke also füllen möchte,
für den kommt hier das Rezept:
 
 
 

Rezept:
(für ca.4 Gläser)

400g Apfel
400g Birne
500g Kiwis
500g Gelierzucker 2:1
1 Zitrone
(Blue Caraçao)

Zubereitung:

Äpfel und Birnen vierteln, entkernen und schälen.
Kiwis schälen und in Scheiben schneiden.
Alle drei Obstsorten nun in ca.1 cm große Stücke schneiden.
Die Zitrone auspressen und Zitronensaft über die 
Obststücke gießen.

Gelierzucker über die Obststücke verteilen, verrühren und ca.
eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Wer mag kann nun noch ein paar Esslöffel Blue Caraçao unter die
Obst-Zuckermischung geben. Der Likör gibt der Marmelade eine
wunderbar intensiv grün bis türkise Farbe - auf dem Bild wurde die
Konfitüre ohne Blue Caraçao hergestellt, das tut der Farbe leider
abbruch, doch geschmacklich hat es keine Auswirkungen.

Das Ganze in einem hohen Topf zum Kochen bringen.
Je nach Gelierzucker Mischung 3-4 Minuten unter Rühren 
köcheln lassen.


Nach dem Kochen Konfitüre sofort in sterile Gläser füllen und 
mit einem Deckel luftdicht verschließen. 

Die Konfitüre sollte innerhalb von einem Jahr gegessen werden.





Montag, 25. März 2013

Moustache Sachertorte



Na, gehört ihr zu den Hipstern in der Backbranche ;D ?
Der Moustache (Schnurrbart) könnte wirklich das Markenzeichen für
das Jahr 2012/13 werden - denn überall begegnet er einen, auf T-Shirts,
Schuhen, Tassen, Stiften - und jetzt sogar auf, bzw. als Kuchen.

Die Form des Kuchens fand ich schon witzig, jedoch wollte ich dass das Innere
mit dem Äußeren auch mithalten kann und nicht nur ein schnöder Marmorkuchen
(bitte nicht als Beleidigung sehen, lieber Marmorkuchen ;)) sich als Kern versteckt.
So wurde daraus meine erste Sachertorte - schön nach einem Rezept aus einem Backbuch
aus Omas Tagen - welches jedoch leicht abgewandelt wurde.
Jeder Sachertorten-Liebhaber wird sich jetzt denken: "Oh nein!"
- jedoch habe ich für die Füllung nicht die klassische Aprikosenmarmelade benutzt,
sondern eine Sauerkirschkonfitüre mit Zartbitterschookolade.

Zum Backen habe ich eine 20er Springform benutzt.
Welche ich für die Größe eigentlich optimal finde, denn so passt der Kuchen
noch auf eine normale Kuchenplatte.

Hier also zum Rezept:

4 Eier, säuberlich getrennt
100g Zucker
50g Butter
1 Prise Salz
30g Kakao
30g Biskuitbrösel
60g Mehl

100g Zartbitterschokolade
100g Vollmilchschokolade
2 EL Öl

200g  Marmelade

Zubereitung:

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit Zucker und Butter glatt rühren.
Biskuitbrösel darüber streuen und Kakao mit Mehl abwechselnd
mit dem Eisteif unterheben.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben.
Bei 160° 35 Minuten backen.

Boden auskühlen lassen und dann in 2 Teile schneiden.
Da ich ziemlich schlecht beschreiben kann, wie ihr aus der
runden Form einen Moustache schneiden könnt, habe ich euch
hier mal eine Skizze gefertigt.
Also das weiße Stück soll später die eine Seite des Moustasche formen,
das schwarze Stück eben die andere Hälfte ;)
Eine Hälfte muss dafür später umgedreht werden, damit es auch passt ;)

Die beiden Hälften nun noch quer halbieren und dann mit der Marmelade füllen.
Die beiden Schokoladensorten zusammen mit dem Öl im Wasserbad erhitzen.
Die beiden Moustachehälften nebeneinander legen, damit sie letzendlich auch
einen Bart und nicht zwei Bartspitzen ergeben.
Die heiße Schokolade nun über den Kuchen gießen und die herunterlaufende 
Schokolade noch über die Kanten streichen, damit der Kuchen wirklich vollkommen
mit Schokolade überzogen ist.
(Den gesamten Schokoladenüberzug macht man am besten auf einer Unterlage, 
zum Beispiel Backpapier - ansonsten gibt's doch eine größere Sauerei ;))

Den Kuchen (oder besser die Glasur) völlig fest werden lassen und dann auf
einer Tortenplatte servieren. - Der Kuchen kommt garantiert gut an!




Freitag, 9. November 2012

Ja ist denn schon?...Spitzbuben






Seid ihr bereit für .. Plätzchen? :D
Ich warte ja heimlich schon seit Monaten darauf, endlich wieder
Weihnachtsplätzchen zu backen - und natürlich auch zu verbloggen ;)
Doch was auf den Bild noch nicht zu erkenen ist:
Ich habe nicht nur Hildabrötchen gebacken, sondern das Ganze durch Marzipan
in Ringform gebracht. Denn ab und zu bin ich eben ganz Mädchen,
mit rosa, Pünktchen, Schleifchen uuund Schmuck, so freue ich mich
deshalb mal bei einem Gewinnspiel mitzumachen, bei dem es weder
um Mixer noch andere Küchengeräte geht.;D

Das Gewinnspiel wird von der Schmuckseite Faszinata organisiert,
welche einen 500 Euro Gutschein bei Teilnahme als Gewinn bietet.
Was ich persöhnlich ziemlich toll finde, dass jeder, der einen Blogpost
über das Gewinnspiel schreibt, automatisch eine Glossy-Box bekommt.

Zu Beantworten gibt es zwei Fragen, um am Gewinnspiel teilzunehmen.

Was ist mein Lieblingsschmuckstück?
Ein shabby Silber-Medaillon, welches auf der Vorderseite ein vertikales Rillenmuster 
hat und auf der Rückseite ein Gittermuster. Doch eigentlich ist es mein
Lieblingsstück, weil ich es von meiner Mutter bekommen habe und somit
viel damit verbinde.

Welches Produkt aus dem Faszinata-Shop gefällt mir am besten?
Ich finde Faszinata hat unheimlich einmalige Sachen, sehr speziell und man
kann sich sicher sein, dass kein Anderer auf der Straße so schnell das
gleiche Schmuckstück hat.
So habe ich mir bewusst nicht einfach ein paar Perlenohrringe (was mir jedoch
sehr gut gefällt ;D) ausgesucht, sondern etwas Spezielles.

Exotische Armspange aus echtem Rochenleder
Quelle: http://www.faszinata.de/exotische-armspange-aus-echtem-rochenleder-sku052548::-bordeaux-052548.html


Doch damit ich nicht zu weit von meinem Blogthema abkomme, kommt hier endlich mal das Rezept für die Hildabrötchen (Spitzbuben), die man natürlich ganz normal backen kann und nicht wie ich, als Ringe:

Zutaten:

100g Butter
100g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
3EL Milch
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz

150g Marmelade

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und
mit einen Knethaken verrühren. Den Teig nochmal
mit der Hand durchkneten und dann zu einer Kugel
formen, die man im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lässt.

Danach rollt man den Teig ca. einen halben Zentimeter
dick aus und sticht aus der Hälfte des Teigs Plätzchen
mit Loch aus und aus der anderen Hälfte, Pläzchen mit
Loch.

Bei 175° 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Die Marmelade glatt rühren und jeweils einen Klecks
auf ein Unterseite-Plätzchen geben, daraufhin ein
Plätzchen mit Loch aufsetzen.

Nach Belieben noch mit Puderzucker bestäuben.

In einer Metalldose halten sie 2-4 Wochen.



d

Sonntag, 4. November 2012

Cake Pops



Ja...zur Zeit gibt'swirklich viele Cake Pops auf meinem Blog zu sehen..
Doch dieses Mal hat es auch wirklich einen Grund!
Ich wurde in letzter Zeit nämlich öfters gefragt, ob ich nicht ein gutes
Rezept für Cake Pops hätte und ob die Cake Pops nicht schwierig zu machen sind.

Zuerst zur zweiten Frage - denn die erste wird in diesem Post sowieso beantwortet,
denn ich habe bei meinem letzten Cake Pop-Werk genau abgemessen , damit
in Zukunft Cake Pops auch in eure Küche einziehen können!

Sind Cake Pops schwierig zu machen?
Ich sage: "Nein!!"
ABER einfach sind sie denke ich auch nicht unbedingt - jedenfalls für
Leute, die ausschließlich nach Rezepten backen und nicht selbst ein
bisschen am Rezept rumwerkeln.
-Denn das haben die Cake Pops meist nötig, da jeder Kuchen
(selbst wenn es die gleiche Sorte sein soll) einfach unterschiedlich
saftig und locker ist. 
So gilt meistens: Lieber am Anfang weniger Weichmacher (wie Frischkäse und Gelee)
zu nehmen, da wenn die Masse einmal zu weich ist, dann ist man aufgeschmissen
- jedenfalls wenn man keinen Kuchen mehr im Haus hat.
Doch für den Fall gibt's einen Trick von mir:
Fügt geschmolzene Schokolade hinzu! - Warum?
Klar, am Anfang, wenn man die Schokolade unter die Masse zieht,
wird die Masse noch klebriger, doch wenn die Schokolade auskühlt,
zieht die Masse an und wird fester. Kühlen der Masse ist sowieso
immer gut, wenn einem die Masse noch zu weich vorkommt.

Die Konsistenz der Masse ist deshalb so wichtig, denn von ihr hängt
es ab, ob die Cake Pops später am Stil auch bleiben oder wie Steine
von den Stilen fallen. Also -  wenn man keine Lust mehr hat, weil man
die Lichtverhältnisse im Winter sind schon Nachmittags furchtbar
schon seit einer Stunde an den Cake Pops rumwerkelt, sie einfach nur noch fertig bekommen will - egal wie. STOPP!!
Tief durchatmen, die Masse vielleicht noch eine Weile in den Tiefkühler geben und nach der Pause nochmal versuchen, eine weiche, aber nicht mehr klebrige Masse hinzubekommen.

Und mit diesem Rezept sollte es anständig funktionieren:


Zutaten:

Cake Pop-Masse:
400g Schokoladenkuchen
(keine saftigen Brownies, stattdessen einen Rührkuchen)
100g Frischkäse
75g Kirschkonfitüre
(oder Gelee - kann auch jede andere sein,
die mit Schokolade zusammen passt)

zum Überziehen:
400g Zartbitter-Schokolade

nach Belieben Streudeko

Zubereitung:

Der Schokoladenkuchen musss zuerst zerbröselt werden.
Den Frischkäse mit der Konfitüre glatt rühren.
Die Schokoladenbrösel nun unterrühren.

Jetzt kommt die kritische Phase, in der man schauen muss,
dass man eine feste, nicht mehr klebrige Masse hinbekommt.
Wie oben bereits beschrieben - wenn die Masse zu klebrig ist,
in den Tiefkühler, wenn sie wirklich noch viel zu weich ist und
man keinen Kuchen mehr im Haus hat, fügt man erst mal 100
Gramm Schokolade hinzu und kühlt die Masse.
Mit 100 Gramm Schokolade müsste die Masse wirklich
fest genug sein.
Wenn man einen sehr trockenen Kuchen benutzt hat und die
Masse noch nicht richtig zusammenhält, mischt man teelöffelweise
Konfitüre hinzu, bis die Masse zusammenhält.

Wenn man mit der Konsistenz der Masse zufrieden ist, sollte man
sie für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Danach formt man Kugeln - oder ist gaaanz kreativ ;D und
rollt die Masse aus, damit man seeeeeeeeehr dicke Plätzchen (Herze, Sterne...)
ausstechen kann. Die Rohlinge für 20 Minuten am besten in den Tiefkühler geben.

Die Schokolade grob hacken und in einem Wasserbad unter Rühren und
bei mittlerer Hitze schmelzen. - Die Schokolade darf weder Wasser abbekommen,
noch darf sie zu heiß werden! Sobald die Schokolade geschmolzen ist,
die Hitzequelle abstellen.

Die Rohlinge nun aus dem Tiefkühler holen und im Schokoladenbad überziehen.
Während sie noch im Schokoladenbad sind, die Spieße in die Cake Pops stechen.
Entweder man spießt die Cake Pop-Spieße zum Trocknen in ein Styroporteil oder
(was ich Anfängern empfehlen würde) man legt sie auf Backpapier - ja dadurch werden
sie nicht ganz rund, doch gerade bei Formen wie Sternen und Herzen ist es ideal.

Wenn man alle Cake Pops einen Schokoladenmantel berpasst hat, die Cake Pops im
Kühlschrank fest werden lassen.
Wenn man die Cake Pops verzieren möchte, dann sollte man das (noch) machen,
bevor die Schokolade im Kühlschrank ist.


Sobald die Schokolade der Cake Pops fest geworden ist, kann man die Cake Pops
servieren. Haltbar sind sie bestimmt eine halbe Woche - doch so lange bleiben
sie eigentlich sowieso nicht übrig ;D






Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween? - Bisher erst zu erahnen


Während andere Blogs bereits allerlei kreative Ideen zum Thema Halloween
zeigen, gibt es bei mir ein Everytime-Liebling:
Einen wunderbar flauschig-weichen Rührkuchen, total saftig und durch einer frischen
Zitruscreme aufgepeppt.  - Toll. Wirklich!
- Doch wisst ihr, wie der Kuchen noch besser gewesen wäre ?
- Wenn meine ursprüngliche Idee geklappt hätte und das Ganze in der
Form eines Kürbisses euch angelacht hätte
- Ich meine DAS wäre doch der Hammer gewesen!?

Und woran ist es gescheitert?
Ich hatte den Teig extra auf zwei Formen verteilt gebacken, war dann jedoch
zu verärgert, denn der Teig musste bei der zweiten Form natürlich nicht ganz 
rauskommen, um daran zu denken, dass ich die Böden auch so zusammensetzen
muss, dass eine Kürbisform wenigstens zu erahnen ist.
Also den einen Boden gestürzt und den anderen Kuchen mit dem Muster nach oben...
So kam ein ganz normaler Kuchen am Ende bei raus - der jedoch wirklich
lecker ist.

Nennt den Kuchen wie ihr wollt - ein passender Name ist mir bisher
nämlich noch nicht eingefallen, da ich mich nicht mal entscheiden kann,
ob es denn eher ein Kuchen oder doch eine Torte ist. .. :/

Zutaten:

4 Eier
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
250g Butter, zerlassen
2 Tassen Zucker
2 Äpfel
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zimt
1 Prise Salz

1 Becher saure Sahne
1 Becher Schlagsahne
200g Zitrus-Konfitüre,
ersatzweise Aprikosenkonfitüre
1 Pk. Agartine/Gelatine

100g Zitrus-Konfitüre zum Bestreichen
des Bodens

Zubereitung:

Eier mit Salz, Zimt, Zitronenschale und Zucker schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen.
Zerlassene Butter zu der Eiermischung rühren, Mehl untersieben.
So viel Milch hinzufügen, bis es eine homogene Masse wird, die
locker vom Löffel fällt.
Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden
und unter den Teig mischen.

Eine runde Form (Napfkuchen oder Gugelhupf) fetten und mit Semmelbröseln
oder Nüssen ausstreuen, dann die Hälfte des Teiges in die Form geben.
Bei 170° ca. 25 Minuten braun backen.
Wenn der Boden fertig ist, eine viertel Stunde auskühlen lassen und dann
stürzen. Form erneut fetten und ausstreuen und den zweiten Boden auf
die gleiche Weise backen.

In der Zwischenzeit Agartine nach Packungsanweisung einweichen. (10 Minuten)
Zusammen mit der Zitruskonfitüre in einem Topf erhitzen.
(Gelatine nicht kochen! Ansonsten verliert die Gelatine ihre Gelierfähigkeit!)
Wenn man Agartine benutzt, Mischung 2 Minuten köcheln lassen.
Danach 10 Minuten abkühlen lassen, um dann die saure Sahne mit einem
Schneebesen unter zu rühren.
Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Danach die Sahne steif schlagen. Die Zitrus-saure Sahne Mischung kurz
durch rühren, damit die Creme nicht klumpig wird. Dann die Hälfte der
steifen Sahne in die Zitrusmasse rühren - nicht unbedingt unter heben, die
zweite Hälfte der Sahne ist nämlich erst dafür gedacht, dass die Creme luftig wird.
Die zweite Hälfte der Sahne unter die Creme heben.
Wieder für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die ausgekühlten Böden beide einmal durchschneiden.
Den untersten Boden (eigentlich egal welchen ^__^, wenn man sich an der
Kürbisform versuchen möchte, nimmt man einen der Böden, die am Boden ihr
Muster haben, ansonsten wie gesagt, einfach einen der 4 )
mit 100g Konfitüre bestreichen. Den oberen Deckel aufsetzen. Diese Schicht
wiederum mit etwa 1/6 der Creme bestreichen, einen Boden aufsetzen, wieder
mit 1/6 der Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken.
Mit der restlichen Creme den Kuchen umkleiden.
Für mindestens eine Stunde kühlen.

... mit der Deko war ich zugegebenermaßen wirklich faul...
    Für Halloween könnte man zum Beispiel Spinnen mit schwarzen oder braunen
Royal Icing aufspritzen ... im Sommer einfach mit Früchten verzieren ...
oder eben so faul wie ich sein und den Kuchen einfach so servieren.

Sonntag, 26. August 2012

Tomaten-Pfirsichmarmelade




 
Ich finde die Kombination von Gemüse und Obst ja meistens schon komisch,
doch wenn aus dieser Kombination dann auch noch eine süße Marmelade
entsteht, dann klingt das schon so komisch .. - dass man es mal ausprobieren
sollte! ;D

Blog-Event: Ungleiche Duette – Gegensätze ziehen sich an
 Also perfekt für Ninas Blog-Event Gegensätze ziehen sich an!



Eigentlich hasse ich Gemüse zusammen mit Obst
- getrennt ist es ja echt in Ordnung - doch nicht zusammen.
Pfirsiche und Tomaten bilden für mich jedoch die Ausnahme
bei dieser Regel. - Ich finde diese Kombi geradezu grandios!
Als ich mir also etwas zum Thema "Gegensätze ziehen sich an" überlegte, kam
ich schnell darauf etwas mit Tomaten zu machen. Hatte ich auch.
Ein Tomaten-Johannisbeer-Ketchup - nur irgendwie... kann er mich nicht glücklich
machen... also wollte ich etwas Anderes für Nina ausprobieren.

Derzeit sind Tonnen an Tomaten bei uns reif, da fiel mir ein, dass eine Bekannte
mir mal von Tomatenmarmelade erzählt hatte - daraufhin fing es bei mir im Kopf
sofort an zu rattern ... Tomatenmarmelade. Duett. ungleich. Lieblingskombi.
-> Tomaten-Pfirsichmarmelade 

Als ich so am Schnibbeln war, wurde ich mir dann doch etwas unsicher, ob denn das wirklich so gut zusammenpasst - doch als die Marmelade dann fertig war,
durfte ich zu meiner Erleichterung feststellen:
Wer wagt, der gewinnt  - meistens jedenfalls ;D
Die Marmelade schmeckt aprikosig, vanillig mit einer leichten Note Tomate - jedoch ist der Geschmack wirklich rund.
- Wird auf jeden Fall wieder Gemacht, denn
dank zorra habe ich ja noch ganz viele Vanilleschoten ;)

Zutaten:

400g Pfirsiche
500g Tomaten
1 Vanilleschote
500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Pfirsiche entkernen und die Haut abziehen.
Danach in sehr kleine Stücke schneiden.
Mit sehr klein meine ich etwa Haselnussgröße.

Stile von den Tomaten wegschneiden, danach die Tomaten
grob in Stücke schneiden. Tomaten pürieren, danach durch ein
Sieb passieren, um zu verhindern, dass die Kerne und die Haut
nicht in die Marmelade kommen.

Mark aus der Vanilleschote kratzen und zusammen mit den
Aprikosenstücken und Tomatenpüree in einen großen Topf geben.
Gelierzucker dazugeben und 1 Stunde ziehen lassen.

Danach Marmelade 4 Minuten aufkochen und dann in sterilisierte
Gläser abfüllen. Sofort verschließen.
Bei mir hat die Marmelade für 3 Gläser gereicht.

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Die Marmelade schmeckt ganz normal auf einer Scheibe Brot,
doch ich glaube, dass sie sich auch sehr gut zu Käse machen wird.

Für die Etiketten habe ich übrigens diese Seite genutzt.