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Mittwoch, 27. Mai 2015

Midnight Mud Pie - Schokoladenkonsum für Fortgeschrittene



Eine schwere Woche liegt hinter euch? Eure Dopamin- und Serotoninwerte sind
im Keller? Dann präsentiere ich euch heute DIE Wunderwaffe gegen mieses Wetter
am Geburtstag, eine miese Arbeitswoche und Trennungsschmerzen.
Dass diese Wunderwaffe nur Schokolade sein kann, versteht sich doch wohl von selbst.

Ein, zwei Stückchen, na gut eine Tafel Schokolade gönnt man sich ja doch von
Zeit zu Zeit, jedoch solch eine mega Schokoladenbombe reserviere dann selbst ich für 
etwas besondere Ereignisse. Pfingsten kam mir da also ganz recht als geeignete Ausrede.

Wie der Name verlauten lässt, ist es eine Pie, die Schokoladengelüste, auch noch warm, 
mitten in der Nacht in Rauch ersticken lässt. 
Tagsüber, wenn man sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich zum Verzehr 
lieber ein paar Gäste einladen. Hier gilt nicht nur der Spruch 
"geteiltes Glück ist doppeltes Glück", sondern auch:
geteilte Kalorien, bringen dir nächste Woche mehr Glück. 
Vom kompletten alleinigen Verzehr der Pie würde ich daher abraten,
höchstens es sind Menschen unter euch, die ihre Schokoladenlust durch eine 
Schocktherapie für einige Wochen ablegen oder schnellstens 1 Kilo zunehmen wollen 
- denn dieser Schokoladenkuchen ist mächtig! Nix unbedingt für jeden Tag, sondern 
viel mehr zum teilen und zelebrieren, sodass man jeden Gabelhappen auch genießen kann. 











Rezept:
(für eine 18er Springform)



225 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Kakao ohne Zuckerzusatz
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
140 g Butter
1 Ei
Für die Füllung
150 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
150 g Butter, weich
200 g Zucker
50 g Kakao, ohne Zuckerzusatz
3 Eier
Für das Topping
200 ml Schlagsahne, kalt
2 EL Zucker
Schokoladenraspeln zum Verzieren
Zubereitung:
Für den Mürbeteig zunächst das Mehl, 40 Gramm Kakao, 50 Gramm Zucker, 1 Päckchen 
Vanillezucker, 140 Gramm Butter, ein Ei und eine Prise Salz miteinander verkneten.
Den Teig am besten eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer 18er Springform ausrollen.
Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Form (auch den Rand) danach mit dem ausgerollten Teig auslegen.

  Auf den Boden der Springform am besten eine kleine, feuerfeste Schüssel auf den Teig setzen, 
ansonsten kann der Pieboden natürlich auch mit Hülsenfrüchten blind gebacken werden.
Bei 170° den Boden 12 Minuten mit der Schüssel/ Hülsenfrüchten backen, danach 12 Minuten ohne.

Während der Boden backt, kann die Füllung vorbereitet werden.
Dafür wird die Sahne erhitzt. In der heißen Sahne kann die klein gehackte Kuvertüre dann 
geschmolzen werden. Die Butter mit dem Zucker, Kakao und den drei Eiern schaumig schlagen. 
Die etwas abgekühlte Schoko-Sahne in die Butter-Ei-Masse langsam einrühren.

Den fertig gebackenen Boden kurz abkühlen lassen. Dann kann die Füllung eingegossen werden und
der Kuchen bei 160° nochmal 65 Minuten backen.
Anschließend den Kuchen vollkommen auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, anschließend den Zucker einrühren.
Auf die Mitte des ausgekühlten Kuchens die Sahne verteilen und zum
Abschluss Schokoladenraspeln über den Kuchen verteilen. 


Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen am besten aufessen.

Montag, 4. Februar 2013

Apfelrosen-Kuchen mit Nussboden


Die Rosetten gab es letztes Jahr bereits öfters auf anderen Blogs zu sehen
- nachgemacht wurden sie von mir erst jetzt - und bereits bei der ersten Rose
habe ich das Aufschieben für gut befunden. 
- Für diejenigen, die Fitzelarbeit nicht mögen - Hände weg von diesem Kuchen!!!

Erstens dauert das Formen der Rosen wirklich eine Ewigkeit und 
zudem braucht man ziemlich viele Äpfel, deshalb habe ich nach einer
Weile auch eingesehen, dass ich nicht die gesamte Form mit Rosen auskleide, 
sondern die Rosen nur als Akzente setze, die zwischen Apfelspalten liegen.
Nach dem Backen habe ich erkannt, dass diese Entscheidung richtig gut war,
da, wenn ich ehrlich bin, die Rosen selbst, (die eigentlich ja nur aus Apfelschalen bestehen)
nicht wirklich der geschmackliche Knaller sind und zwischen den Äpfeln 
viel besonderer erscheinen.

Der nussige Boden harmoniert Klasse mit der Vanillecreme und die Äpfel 
machen  den Kuchen fertig, so schmeckt der Kuchen wirklich wunderbar 
und ist vom Geschmack und der Optik eindeutig eines Nachbackens wert!




Zutaten:

180g Mehl
60g gemahlene Mandeln
150g Butter
160g Zucker
1 Msp. Backpulver
1 Msp. Meersalz

500g Boskop Äpfel

500g Milch
1 Pk. Vanille-Pudding
50g Zucker


Zubereitung:

Mehl mit Mandeln, Butter, Zucker, Backpulver und Meersalz
in eine Schüssel geben und mit einem Knethaken zu einem Mürbeteig
formen. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit 
gemahlenen Nüssen ausstreuen.
Den Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die
Tarteform dann mit dem Teig auslegen. Mit einer Gabel den 
Boden einstechen und bei 180° den Boden 15 Minuten vorbacken.

Den Vanille-Pudding nach Packungsanweisung kochen.
Die Äpfel mit einem Sparschäler an einem Stück abschälen, sodass
man aus der Schale Rosen rollen kann - ich geb zu, dass die Rosen
eindeutig eine klifflige Angelegenheit sind, aber sie sind ja das, was 
den Kuchen ausmacht ;)
Die geschälten Äpfel entkernen und in Stücke schneiden.

Auf den vorgebackenen Kuchen den gekochten Pudding gießen.
Die Rosen auf dem Kuchen verteilen und die Apfelstücke herum drappieren.

Bei 175° 20 Minuten die Äpfel gar backen - wenn der Kuchen bereits
braun ist, bevor die Äpfel gar sind, Kuchen mit einer Alufolie abdecken.
Kuchen auskühlen lassen, nach Belieben mit Puderzucker bestäubt servieren.






Mittwoch, 6. Juni 2012

Rhabarber Tarte Tatin mit Zitronenkaramell und Vanille-Sauce





Mei o mei - ich habe einen neuen Lieblingskuchen - und das, obwohl er
ohne jegliche Schokolade auskommt! - na gut Mürbeteig ist auch enthalten -
aber - o mein gott - er ist so göttlich!

Rhabarberkuchen mag ich schon eine ganze Weile - obwohl ich ihn nur einmal
so richtig gut gegessen habe. *__*
Damals hatten wir eine Freundinn besucht und diese hatte Rhabarbermuffins
gebacken ... hmm.... seitdem war ich immer auf der Suche nach DEM
Rhabarberrezept - doch leider ohne Erfolg. :/

Doch gestern war es dann soweit - ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet,
dass die Tarte SO gut werden würde - ich wollte einfach schauen,
ob das, was ich dachte, wirklich so gut zusammen passt.

Und ich bin immer noch begeistert!
Ich habe den Kuchen in einer Kastenform gebacken, so konnte ich den Rhabarber
in ganzen Stangen backen. Dazu gab's eine selbstgemachte Vanille-Sauce -
bei der Gelegenheit habe ich dann gleich das gewonnene Vanille-Paket von zorra nutzen können.

Für die, die's interessiert, so sah der Gewinn aus:

nochmals danke an zorra und madavanilla bei der Gelegenheit ;D
Und weil ich meinen Lieblingsrhabarberkuchen gerne mit anderen teile,
kommt das Rezept zur Rhabarber - Blogparade.



Doch jetzt kommt das Rezept:

Zutaten:

150 g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
1 Pk. Vanille-Zucker
80 g Butter

5 Stangen Rhabarber, so lang wie die Kastenform

Teig:
130 g Mehl
1 Ei
50 g Butter
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. Backpulver

250 ml Milch
1/2 Vanille-Schote
75 g Zucker
1 Eigelb
1 EL Speisestärke
2 EL Sahne

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig zubereiten.
Diesen zu einer Kugel formen und eine halbe Stunde kühlen.

Butter in einem schweren Topf zerlassen, Zucker, Vanille-Zucker und
Zitronensaft hinzufügen und unter Rühren zu einem hellbraunen Karamell
einkochen lassen. (ca.10 Minuten)

Karamell sofort in die Kastenform gießen.
Rhabarberstangen auf den Karamell legen und im Backofen bei 160° 15 Minuten backen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und auf die Größe der Kastenform
ausrollen. (Nur auf die Größe des Bodens - keine Ränder)

Teig auf den gebackenen Rhabarber legen und in 30 Minuten fertig
backen.

Tarte 15 Minuten in der Form abkühlen lassen.

In der Zeit die Milch zusammen mit dem Mark der Vanille-Schote
und Zucker aufkochen.
Eigelb mit der Speisestärke und 2 EL Sahne verquirlen.
Milch von der Flamme nehmen und unter ständigem Rühren Eigelbmischung
unterquirlen. Sauce vorsichtig bis kurz vorm Siedepunkt erhitzen.
Abkühlen lassen, ab und zu dabei umrühren.

Tarte vorsichtig stürzen.

Vanillesauce auf Teller geben und in die Mitte ein Stück Rhabarberkuchen
setzen.

Noch lauwarm - leeeecker!





Freitag, 13. April 2012

Choc - Banoffee Pie mit Erdnüssen



Heute habe ich zum ersten Mal Banoffe Pie gemacht und ich dachte
von Anfang an:
Da passt noch mehr Schokolade rein!

Also wurde der Boden noch mit Nutella gepimpt und die
Sahne mit Kakao aromatisiert. ... Achja! und bevor ich's
vergesse: Erdnussbutter und geröstete Erdnüsse sind auch
noch in der Kalorienbombe!

Auf die Schicht Schokoladenboden mit Karamell hat nämlich so toll
noch ein bisschen selbstgemachte Erdnussbutter gepasst -
und schwups war sie drauf! .. dann kam ganz klassisch
Banane drauf  und dann eine Schicht Kakao-Sahne ..
denn zu viel Schokolade wollte ich den Mitessern doch nicht
zumuten ;) ... aber mit dem Gedanken in die geschlagene Sahne
geschmolzene Schokolade unterzumischen hatte ich schon gespielt...

Jedenfalls wurde die Sahneschicht dann noch schööön mit
Schokoladenraspeln und  Erdnüssen gepimpt und dann ab
in den Kühlschrank!

2 Stunden gewartet und dann die Sünde genossen .. hmmm.
Wir waren zu fünft und jetzt ist nur noch ein viertel übrig -
ich will gar nicht wissen was die Waage sagt :O



Wollt ihr die Kalorienbombe auch genießen, dann braucht ihr
für eine Tarteform:

150 g Kekse
2 EL Nutella
75 g Butter

1 Dose gezuckerte Kondensmilch
(gibt's auch als fertige Milchkonfitüre,
wenn man die jedoch nicht bekommt,
Kondensmilch wie hier beschrieben kochen)

5 EL Erdnussbutter, stückige

4 Bananen
Zitronensaft zum Beträufeln

300 g  Sahne
1 gute Prise Fleur de Sel
3 EL Kakao
50 g Zucker

50 g Schokolade
2 EL geröstete und gesalzene Erdnüsse

Zubereitung:

 Kekse in einen Plastikbeutel geben und mit einem Nudelholz auf den Beutel
schlagen, bis die Kekse fein zermahlen sind.
Butter in der Mikrowelle zerlassen.
Nutella und Keksbrösel dazu und  schön umrühren.

Eine Tarte- oder Springform mit Backpapier auslegen und die Keksmasse
auf den Boden streuen und fest drücken.
Der Boden muss nicht gebacken werden, also geht's ab in den Kühlschrank
mit der Form für 30 Minuten.

Die Zeit nutzt man um die Bananen zu schälen und entweder in 1 cm dicke
Scheiben oder quer in lange Scheiben zu schneiden.
Egal wie man die Bananen schneidet, danach sollen die Schnittflächen mit
Zitronensaft beträufelt werden.

Sahne mit einer Prise Fleur de Sel steif schlagen.
Kakao mit Zucker mischen und dann unter die Sahne rühren.

Schokolade raspeln.

Nach 30 Minuten Form aus dem Kühlschrank holen.

Die Erdnussbutter hauchdünn auf dem Keksboden verstreichen,
darauf die Milchkonfitüre gleichmäßig verteilen.

Dann die Bananenstücke auf den Boden legen, diese werden nun
mit der Sahnecreme bedeckt.

Nun noch mit Schokoladenraspeln und Erdnüssen verzieren und
dann muss das Dessert auch nur noch 1 Stunde kühlen bevor
geschlemmt werden kann!





Freitag, 9. März 2012

Apfel-Walnuss-Tarte






Ich glaube, ich bin in einem der wenigen Haushalte, in denen wir
selbst noch im März Äpfel vom letzten Jahr haben :D
Mein Vater lagert sie jedes Jahr kistenweise in Garagen und
Schuppen, weil er dann noch jeden Tag einen Spaziergang an
den Kisten vorbei macht, um die verfaulten Stücke auszusortieren,
haben wir selbst jetzt, Anfang März  noch 14 Kisten voll mit
Bio-Äpfeln aus dem eigenen Garten.

Auf der einen Seite ist es wirklich schön, immer noch eigene
Äpfel für Mus und Kuchen zu haben, doch diese Sichtweise
hat man vielleicht die ersten 2 Monate, mitlerweile essen wir
jedes Obst lieber, als die eigenen Äpfel :D

Doch da man die Äpfel nicht im Schuppen verfaulen lassen
will, macht man doch zum X-ten mal wieder einen Apfelkuchen
und dann fragt man sich beim Verkosten immer, warum  man
nicht das ganze Jahr diese tollen Äpfel für Kuchen haben kann :/

Naja, aber wenn wir spätestens im Juni mal keine Äpfel mehr
haben werden, dann kann ich mich wenigstens
in dem viertel Jahr, wo noch keine Äpfel im Garten reif sind,
auf die frisch geernteten Äpfel im Oktober freuen ;D

Achja, die Walnüsse die ich für die Tarte verwendet habe,
sind auch aus unserem Garten. Das hieß für mich, vor dem
Backen erst einmal 'ne halbe Stunde Nüsse knacken und das
Innenleben herauspulen.
Aber die Mühe hat sich gelohnt: Die Tarte ist ein Genuss.

Rezept:

250g Mehl
150g Butter
40g Puderzucker
7 El Eiswasser
1 Prise Salz

1 Ei
150g grob gehackte Walnüsse
100g Zucker

500g Äpfel
50g Zucker
1 Tl Öl

1 Eigelb

Zubereitung:

Zuerst den Teig vorbereiten, da dieser noch kühlen muss.
Dafür einfach Mehl, Butter, Puderzucker, Salz und Eiswasser
miteinander verkneten. Dann mit Folie bedecken und in den
Kühlschrank stellen. (ca.30 Minuten)

Die Wartezeit kann man zum Füllung vorbereiten nutzen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
Mit ein wenig Fett anschwitzen, dann mit einem Schluck
Wasser ablöschen und gar dünsten. Es sollte schon fast
zum stückigen Mus werden.  Den Zucker hinzufügen.

Das Ei mit dem Zucker verkleppern und die Walnüsse
unterrühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen.
In zwei Hälften teilen. Eine Hälfte ausrollen und eine gefettete
und mit Semmelbröseln ausgestreute Form(eine kleine Springform) auslegen.Auch die Ränder, aber die überstehenden Teigränder abschneiden. Den Teig mit einer Gabel  einstechen. Teig 10 Minuten bei 160° vorbacken.

Form aus dem Backofen holen. Dann den Boden der Form mit
der Ei-Walnussmischung bedecken. Darauf das Apfelmus geben.
Die Form darf ruhig fast randvoll gefüllt sein. Dann die zweite
Teighälfte ausrollen und die Form damit bedecken. Überstehende
Teigreste abschneiden, wer will kann aus diesen noch Verzierde
herstellen.
Die Tarte mit einem verquirltem Eigelb bestreichen.

Bei 160° eine halbe Stunde backen.


Super lecker mit einem Klecks geschlagene Sahne oder Vanilleeis.