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Dienstag, 20. Januar 2015

Selbstgemachte Spinat-Quesadillas / Spinat-Wraps


Tortillas, Quesadillas, Enchiladas, Fajitas - kennt ihr das? 
Ein Blick in die Speisekarte beim Mexikaner und man versteht nur noch Spanisch Bahnhof. 
3 Jahre Spanisch lernen haben bei mir dann doch nicht gereicht, schaue ich in die  Speisekarte beim Mexikaner, fühle ich mich noch immer wie im Dschungel. 
Einem Dschungel aus Fajitas und Quesadillas. 
So entwickelt sich jede Bestellung dann doch mehr zum Russian Roulette, was für ein Gericht sich denn letzendlich hinter dem Namen aus vielen "ll" und "chs" entpuppt, als dass man sich aus vollem Bewusstsein dazu entschieden hat.  

Für wenigstens einen kleinen Lichtblick sorgt nun dieses Rezept bei mir : 
Das Geheimnis um die Quesadillas ist für mich gelüftet! 
Gefüllte, in der Pfanne angebratene dünne Tortilla-Fladen -
das sind die Quesadillas, wie sie gegessen und geliebt werden.

Wie der Name bereits verrät - und das Aussehen nochmals bestätigt, versteckt sich bereits in meinem Tortilla-Fladen-Teig der Spinat. Wer Bedenken hat, sich an das Brot-Selbermachen heranzutrauen, den kann ich nur beruhigen: 
Der Brotteig beinhaltet keine Hefe, somit muss man die Zutaten für den Teig wirklich nur alle miteinander zusammenkneten, ausrollen und in der Pfanne braten - das ist der ganze Zauber um die Weizenfladen. - ihr seht: "You won't get in trouble with Tortillas!" 





Rezept:
1,5 Tassen TK-Spinat
3 Tassen Mehl 
3 El Öl
1 Tl Salz


Für die Quesadillas:
Mozarella
Tomaten
Avocado 
Basilikum-Blätter
Pesto

Für die Tortillas:
Salat
Tomaten
Champignons
nach Wunsch gegrillter Tofu/ Hühnerbrust
Guacamole oder Joghurt-Dip



Zubereitung:

Den TK-Spinat idealer Weise im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen 
- Kurzentschlossene sollten den Spinat im Topf mit etwas
Wasser langsam erwärmen, jedoch darauf achten, dass sie letzendlich nur mit 
1,5 Tassen Spinat weiter arbeiten, da der Teig sonst klebrig wird.

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, in welche dann das Salz und das Öl gegeben werden.
Spinat mit in die Mulde geben. Mehl vom Rand mit in die Mulde nehmen und langsam         
anfangen alle Zutaten miteinander zu verkneten. Immer mehr Mehl vom Rand mit zum Teig 
nehmen, bis alle Zutaten letzendlich miteinander verknetet sind. Der Teig sollte am Ende 
elastisch und nicht mehr klebrig sein. Bemerkt man, dass diese Konsistenz mit drei Tassen 
Mehl noch nicht erreicht ist, so fügt man noch zusätzliches Mehl hinzu, bis der Teig nicht 
mehr klebrig ist. Pflaumengroße Teigbälle vom Teig abnehmen, diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen.
Die dünn ausgerollten Teigstücke ohne Fett darin auf beiden Seiten leicht bräunlich anrösten. 
Bis zur Verarbeitung/ Verzehr die Tortillas mit einem befeuchteten Handtuch abdecken, 
damit sie weich bleiben.

Für die Quesadillas die Tomaten halbieren, vom Strunk entfernen und dann in Streifen 
schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Schale von dem Avocado-Fruchtfleisch abziehen.
Die Hälfte eines Tortilla-Fladens mit den in Streifen geschnittenen Zutaten belegen. 
Wer mag, kann natürlich zusätzlich noch andere Zutaten mit in die Quesadillas legen. 
Über die Zutaten noch Pesto, Basilikum-Blätter und nach Belieben Salz verteilen. 
Die unbelegte Tortilla-Hälfte auf die Belegte klappen und die Quesadilla dann in der 
Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis der Fladen außenrum braun und 
knusprig erscheint. 

Wer eher mit den Spinat-Wraps liebäugelt, der putzt einfach Salat und die restlichen 
Gemüse, die er gerne in dem Wrap hätte, entkernt sie gegebenenfalls und schneidet sie
in kleine Stücke. 
Gegebenenfalls Tofu oder Hühnerbrust in Streifen schneiden, würzen und in Öl anbraten. 
Auf die Spinat-Tortillas Guacamole oder einen Dip streichen und Salatstücke darauf verteilen.
Restliche Wunsch-Zutaten auf den Salat verteilen, jedoch darauf achten, die Wraps nicht 
zu voll zu belegen, damit man die Wraps noch aufrollen kann. 



Und, seit Ihr eher ein Wrapper oder ein Quesadilla-Liebhaber? 
Stört es euch wenn die Fladen einen Eigengeschmack haben oder mögt ihr die Kombi aus
verschiedenen Geschmäckern?

Dienstag, 26. Februar 2013

Baked Avocado


Avocado wird hier in Deutschland ja noch nicht all zu oft
gebacken oder gegrillt serviert, während es auf amerikanischen
Plattformen nur davon wimmelt - 
nachdem ich es doch ein paar Monate aufgeschoben hatte,
diesen Trend umzusetzen, wurde er heute endlich verwirklicht,
besonders für Avocados, die ansonsten noch nicht den 
Reifegrad eines tollen Geschmacks erreicht haben, ist dieses
Gericht super, da die Avocado durch das Backen natürlich weicher wird.
Das Essen ist schnell zubereitet und bringt zusammen mit einem Salat
eindeutig einen ordentlich Vitaminkick in den derzeit weißen Alltag 
- bei all dem Schnee ;D

Daher ist das Gericht auch wie geschaffen für die Cucina rapida von
"Man kann's essen!", bei der ich schon viel zu lange nicht mehr mitgemacht hatte!

So komm ich also genau so schnell zum Rezept wie es wahrscheinlich zur Zubereitung braucht!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de
Rezept:

(für 2 kleine Portionen)
1 Avocado
1/2 Kugel Mozarella
1 Hand Rucola
5 Kirschtomaten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Fleur de Sel
(Pinienkerne)

Zubereitung:
Die Avocado halbieren und den Kern entnehmen.
Das Loch, welches der Kern gebildet hat, mit einem Löffel vergrößern.
Das ausgekratzte Avocadofleisch kann mit zur Füllung gegeben werden.

Den Mozarella klein würfeln, Rucola einmal quer durchschneiden,
Knoblauchzehe klein hacken und Kirschtomaten vierteln.
Alles mit dem Avocadofleisch und Olivenöl mischen und mit Salz
würzen. 

In die Avocadohälften nun mit einem Messer Quadrate einritzen.
Die abgeschmeckte Füllung nun in die Avocadomulde füllen.
Wer mag kann jetzt noch Pinienkerne über die Mulde streuen.

Bei 220° 10 Minuten backen, bis der Käse braun gebacken ist.

Avocadohälften warm mit Baguette und einem Salat servieren.



Donnerstag, 13. September 2012

Pasta aglio e olio mit Tremoços und Rösttomaten


Tremoços was ist denn das?!
Tja, die Frage habe ich mir ausnahmsweise mal nicht erst stellen müssen,
als ich die kleinen leckeren Dinger im Laden entdeckt habe.
Kennengelernt habe ich sie nämlich bei meiner Tante,
welche einen Portugisen als Mann hat.

Denn Tremoços ist portugisisch, würde man es auf Deutsch übersetzen,
dann sind es ganz einfach Lupinenkerne, welche in Salzlake eingelegt sind.
Normalerweise - oder eigentlich IMMER und NUR werden diese als Snack
in portugisischen Bars gegessen. Ich finde sie klasse, da sie wirklich ein
super gesunder Snack sind und eine perfekte Alternative zu Chips!
-Meinerseits jedenfalls-, denn da sie zu Hülsenfrüchten gehören, sind sie eine
tolle Eiweißquelle und die ist perfekt für Vegetarier und Veganer!
- oder einfach Leute, die wenig Fleisch, Fisch oder sonstige Hülsenfrüchte
wie Bohnen und Linsen essen.

Noch am selben Tag, als ich sie probiert habe, habe ich überlegt, wie toll
sie nicht in einem vegetarischen Döner oder eben - genau in Pasta passen
würden - und heute wurde es endlich gekocht.
Ganz schnell - eben cucina rapida ;D - wird die Pasta gemacht und ist
dann ratz fatz ein gesundes Mittag. - Mal 'ne gut Alternative zur normalen
Spaghetti aglio i olio.

Also ab damit zur cucina rapida!
Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de







Zutaten:
(2Portionen)

150 g Pasta
2 kleine Knobizehen
1/2 Chili
4 EL Rosmarinöl
300g Kirschtomaten
200g  Tremoços, abgetropft und abgewaschen
1 Kugel Mozarella
Oregano und Salz

Zubereitung:

Pasta in Salzwasser al dente kochen.

Tremoços andrücken und schälen.

Eine Knobizehe halbieren, die andere klein hacken.
Chili ebenso klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen, wenn sie heiß ist ein Esslöffel Öl und
die halbierte Knoblauchzehe und Oreganozweige hineingeben.
Kirschtomaten hinzufügen und anschmoren.
Nach ca. 3 Minuten bei hoher Hitze ausschalten und
Pfanne auf warmer Platte stehen lassen.
Tremoços hineingeben und stehen lassen.

Wenn die Pasta fertig ist, die Tomaten und Tremoços
in ein Schüsselchen geben, darauf achten, dass der
Bratensaft in der Pfanne bleibt. Halbierte Knobizehe
entfernen.

Chili und gehackte Knoblauchzehe stattdessen zusammen mit dem
restlichen Chili-Öl in die Pfanne
geben und kurz anbraten. Hitze ausstellen.

Fertige Pasta abgießen und in die Pfanne geben.
Mit Salz und Oregano abschmecken.
Durchmischen und auf die Teller verteilen.

Tomaten-Tremoços Mischung auf die Pasta drappieren.
Mozarella-Kugel über die Pasta zupfen.

Meiner Meinung würde die Pasta als abgekühlter
Salat fast besser schmecken.
-Naja nächste Runde, nächstes Glück ;D





Samstag, 21. Juli 2012

Ravioli mit Ofentomaten, marinierten Artischocken, gebackenen Räuchermozarella und Zucchinipesto

puuuh... was für ein Titel ;D

Als ich mitbekam, dass das Gemüseregal wieder mal nach vegetarischen Gerichten
sucht, wollte ich unbedingt teilnehmen, denn bereits der vegetarische Winter
hatte mir wirklich Spaß gemacht.
Denn im Gegensatz zu manch andern Blog-Events hat man bei dem Thema
immer noch so viel Freiheit, da man nicht auf eine spezielle Zutat oder
die Farbe des Essens schauen muss - so habe ich eine Weile überlegt,
doch bin ziemlich schnell zu Ravioli gekommen.

Doch weil Ravioli nicht unbedingt super sommerlich sind,
mussten die Beilagen es reißen. So gab's Artischocken, Zucchini, Tomaten und
Räuchermozarella, welcher hauptsächlich im Sommer erhältlich - somit sozusagen
ein "Sommer"-Mozarella ist.

Mir hat das Gericht suuuper geschmeckt, es hat es sofort in meine
Lieblingsgerichte-Liste geschafft:
Der knusprig, rauchige Käse, die Pasta mit weicher Füllung,
dazu die aromatischen Tomaten und Artischocken und als super Kick das Pesto .. hmmm.

Das Gericht ist wirklich aufwendig - doch die Mühe zahlt sich
eindeutig aus:
Wird aufjedenfall nicht das letzte Mal gemacht worden sein!!!

Also hier zum Rezept:
  (für 2 Personen)

Pasta:
80 g Mehl
40 g Hartweizengrieß
1 Ei
2 EL Öl
2 EL Wasser
1/2 TL Salz
zum Ausrollen Mehl
Füllung:
100 ml Milch
50 g Käse nach Belieben, z.B. Fontina oder Mozarella
1 Eigelb
1 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer

2 Artischockenherzen
3 EL Öl
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 TL Majoran

1 kleine Zucchini
3 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 EL Pinienkerne, geröstet
 Salz & Pfeffer

3 Kugeln Räuchermozarella, alternativ 6 Bällchen Mozarella
2 EL Mehl
1 kleines Ei
Salz & Pfeffer
Semmelmehl zum Panieren

4 Tomaten
2 EL Öl
Rosmarin, Majoran, Oregano

Zubereitung:

Zuerst sollte man die gebackenen Mozarella vorbereiten,
da diese am Besten 3 Stunden im Gefrierfach kühlen.
Dafür Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen.
Räucher-Mozarella halbieren,normalen Mozarella ganz lassen, dann in Mehl wenden,
durchs Ei ziehen und zum Schluss noch im Semmelmehl rundumwälzen.
Panierten Mozarella auf eine Platte legen und dann im Gefrierfach für 3 Stunden frosten.

Für den Nudelteig Salz mit Öl und Ei verquirlen.
Mehl und Grieß vermischen, Eimischung in die Mitte schütten und dann mit dem
Mehl verkneten. Teig 10 Minuten kneten, dann im Kühlschrank mindestens eine
halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Raviolifüllung zubereiten.
Dafür 100 ml Milch aufkochen lassen, den geraspelten Käse einrühren, etwas
abkühlen lassen und dann das verquirlte Eigelb zusammen mit der Speisestärke
mit einem Schneebesen in die Milch rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.

Zucchini längs halbieren und dann in grobe Stücke schneiden. Im Backofen bei
180° 30 Minuten backen. Danach mit dem Öl, Knoblauchzehe und Pinienkernen
pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tomaten vierteln, mit Öl und Kräutern mischen und 40 Minuten bei 180° backen.

Artischockenherzen halbieren. Knoblauch klein hacken, Majoran klein schneiden
und mit Öl mischen. Gewürzöl über Artischocken gießen. Marinieren lassen.

Nudelteig dünn ausrollen, Kreise ausstechen, in die Mitte immer 1 Esslöffel Füllung
geben, Teighälfte überklappen und Teigränder mit Hilfe einer Gabel zusammen drücken.

Salzwasser aufkochen lassen, Ravioli hineingeben, Hitze herunter schalten, warten
bis die Ravioli an die Oberfläche kommen und dann abschöpfen.

In einer hohen Pfanne so viel Öl hineingeben, bis der Boden bedeckt ist.
Mozarella im Fett goldbraun ausbacken, auf Krepppapier abtropfen lassen.

Ravioli mit Mozarella, marinierten Artischocken, warmen Ofentomaten und dem
Zucchinipesto servieren.




Dienstag, 5. Juni 2012

Risotto mit Tomaten und Mozarella, Zucchiniröllchen und Rucola




Eigentlich bin ich kein besonders großer Fan von Risotto - ich weiß nicht warum -
und es ist auch nicht so als würde ich es nicht mögen - ich finde es gibt einfach
nur Sachen die leckerer sind ;D

Gestern habe ich mal wieder Risotto ausprobiert.
Ich fand es gut - doch begeistern kann es mich einfach nicht :D

Ich denke nicht, dass es am Rezept liegt - denn es war gut -
nein, ich glaube es liegt einfach an meinem persönlichen Geschmack.

Also kommt jetzt für alle Risotto-Liebhaber das Rezept:
(für 1 Person)

75 g Risotto-Reis
1 Schalotte
300 ml Gemüsebrühe
1 EL Parmesan
1/4 Kugel Mozarella
1 EL Tomatenmark
1 EL Basilikum
Oregano,Salz und Pfeffer
1 TL Öl

1/2 Zucchini, am Besten längs halbiert
1/4 Paprika
1 EL Tomatenmark
1 Knoblauchzehe, klein geschnitten
1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 TL Parmesan
Oregano, Rosmarin, Salz und Pfeffer

2 Tomaten
eine Hand voll Rucola

Zubereitung:

Zucchini längs in dünne Scheiben schneiden. Drei Scheiben abnehmen, 
diese in Öl leicht anbraten, sie sollten nicht unbedingt braun werden.
Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Restliche Zucchinischeiben sehr klein würfeln, genauso wie die Paprika.
Beides zusammen in der Pfanne anbraten. Klein geschnittenen 
Knoblauch und Frühlingszwiebel hinzufügen, schön braun anbraten.
Dann Hitze ausstellen und Tomatenmark, Parmesan, Oregano, Salz,
Rosmarin und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen.
Diese Mischung pürieren oder im Mörser zu einem Brei zermahlen,
mit diesem werden die Zucchinischeiben bestrichen und dann aufgerollt.


Die Schalotte klein würfeln. Einen Topf heiß werden lassen, 
Öl hineingeben und Schalotten anschwitzen, Reis hinzufügen,
3 Minuten anschwitzen und dann ein Drittel der Gemüsebrühe
hinzufügen.  Bei mittlerer Flamme köcheln lassen, dabei umrühren,
sobald Flüssigkeit zum großen Teil verkocht ist, wieder ein drittel
der Flüssigkeit hinzufügen. Bis man die gesamte Flüssigkeit hinzugefügt
und der Reis sie aufgesogen hat, sollte es etwa 20 Minuten dauern.
Dann sollte der Reis auch gar sein.
Tomatenmark und Parmesan hinzufügen - nicht mehr kochen lassen!
Mozarella in Stücke schneiden und unter das Risotto rühren.
Auf der ausgeschaltenen, aber immer noch heißen Platte den Topf stehen
lassen, so schmilzt der Mozarella.
Basilikum klein reißen und zusammen mit Salz, Oregano und Pfeffer das
Risotto würzen.

Zucchiniröllchen in einer Pfanne mit etwas Fett braun braten.
Tomaten vierteln und in einer Pfanne ca. 3 Minuten anschmoren lassen.
Mit etwas Salz bestreuen, dann kann serviert werden.

Risotto in die Mitte des Tellers geben, Zucchiniröllchen und Tomaten auf dem
Risotto verteilen und außenherum den Rucola legen.
Nach Belieben noch mit Parmesan bestreuen.





Sonntag, 13. Mai 2012

Mozarella-Carpaccio mit Petersilien-Minz Pesto und Tomaten-Pfirsich Salat



Der Titel ist bestimmt so lang, wie der Abstand, in dem ich nicht mehr
gebloggt habe   *__*  ,
doch jetzt kommt eeeendlich mal wieder ein Post von mir.
Letzte Woche ist mein Laptop kaputt gegangen, außerdem wurden
sehr viele Prüfungen geschrieben, was der Grund für den langen
Abstand zwischen dem letzten Post und diesem sind.
Aber in dieser Zeit konnte ich mir mal wieder mehr Ideen holen,
was ich denn so ausprobieren könnte und so bin ich zu diesem
abnormanisch tollen Salat gekommen!

Die Idee Pfirsiche mit Tomaten zu kombinieren habe ich von e&t
geklaut, (genaue Quelle finde ich nicht, wäre jedoch jetzt auf meinem
kaputten Laptop abgespeichert gewesen .. grrr...)
Kombiniert wurde der Salat mit Fetaspießen, doch diese fand ich irgendwie
doch zu langweilig,
so entschied ich mich dafür, lieber meine eigene Version zu basteln.

Normalerweise mag ich ja generell kein Obst in salzigen Speisen,
doch ich dachte, Tomaten sind ja relativ fruchtig, so wäre der Unterschied
zwischen Tomaten und Pfirsichen eigentlich auch nicht zuu groß ..
- Naja.. :D Auf jedenfall hat mich die Kombi überzeugt ;D !!

Der Salat ist wunderbar frisch und leicht, dass bedeutet also für mich,
dass es ein perfekter Sommersalat ist, der bei mir schon jetzt unter
die Lieblingssalate gewandert ist.

Rezept:
(für 1 große Portion)

1 Kugel Büffelmozarella
1/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Minze
2 EL Olivenöl
10 g Pinienkerne

2 kleine oder 1 großer Pfirsich/e
2 Tomaten
Majoran, Salz & Pfeffer

ein Paar Blätter Rukola

Zubereitung:

Den Büffelmozarella in sehr dünne Scheiben schneiden,
dies geht am Besten, indem man den Mozarella vorher kurz
ins Gefrierfach legt oder man macht es wie beim echten
Carpaccio, das man nach dem Schneiden nochmal bearbeitet.
Den Mozarella würde ich jedoch eher zwischen zwei
Alufolien mit einem Nudelholz dünner rollen, anstatt ihn mit einem
Fleischhammer zu traktieren :D

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett braun anrösten.
Petersilie und Minze waschen und dann mit Olivenöl und Pinienkernen
pürieren. Salz und Pfeffer nach Geschmack dazu geben.

Die Haut von den Pfirsichen abziehen. (am Besten geht das wie bei
Tomaten, kurz heißes Wasser drüber und dann abziehen)
Dann die Pfirsiche und Tomaten klein würfeln und mischen.
Den Salat mit etwas Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.

Den Salat in die Mitte eines Tellers geben, Mozarellascheiben um den
Salat legen, Pesto auf dem Mozarella verteilen und nach Belieben
Rukolablätter noch auf den Teller verteilen.

Voilá ein Sommerlieblingsgericht!



_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ __ _ __ _

Nachtrag:
Woran lag's nur, dass ich den Link nicht finden konnte?
Vielleicht daran, dass es gar nicht e&t war, wo ich die Idee
bekommen hatte :D - hier kann man sich das Rezept von lecker anschauen.

Freitag, 4. Mai 2012

Pasta mit gerösteter Paprika-Sauce und Mozarella-Schnecken




Vor noch nicht einmal einer Woche, war ich noch der strikten Meinung:
Paprika muss frisch, knackig und roh sein!
Doch seit meiner letzten Begegnung mit gerösteter Paprika, bin ich ein
riiiesen Fan von geösteten Paprikas!

So wollte ich unbedingt Pasta with Roasted Red Pepper Sauce von
Charlotte ausprobieren, die auch bereits andere Food-Blogger begeistern
konnte. Ich habe jedoch nicht wie die andern, nur Pasta mit Sauce gegessen,
sondern als Topping habe ich kleine Mozarella-Schnecken gemacht,
die mit Bärlauchpesto gefüllt waren.

Ich habe mich ziemlich an das Rezept von Charlotte gehalten,
habe jedoch anstatt von saurer Sahne, Milch (in der ich den Mozarella
erwärmt habe) genommen und Basilikum habe ich weggelassen.

Vom Geschmack erinnert die Sauce komischerweise - mein Bruder hat
das gleiche gesagt :D - an eine Erdnuss-Sauce. Ich kann mir nicht
denken warum, denn nur von den Pinienkernen kann der Geschmack
nicht kommen.
Egal wie - die Sauce schmeckt mir gut, doch trotz dem Mozarella...
fehlt für mich irgendwie etwas. Vielleicht liegt es am Basilikum,
vielleicht auch nicht.
Meine Mitesser haben es etwas kritischer gesehen, mein Bruder
fand es gerade noch okay, mein Vater mochte es nicht.
 _
Ich finde die Sauce gut, sie ist gesund und ich kann mir auch gut 
vorstellen, mal einen Auflauf mit dieser Sauce zu überbacken.
Nur muss ich noch ein bisschen an den Gewürzen feilen, bis
ich vollkommen überzeugt bin - und meine Mitesser überzeugen kann. :D

Rezept:
(bei uns hat's übrigens mit einer halben Paprika mehr,
für ganze 3 Portionen gereicht)

2,5 rote Paprika (bei mir durfte auch eine Gelbe dazu)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Petersilie
1 Blättchen Koriander
Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz

1 Kugel Mozarella
3-4 EL Pesto
300 ml Milch

12 Kirschtomaten

200 g Pasta

Zubereitung:

Den Stiel von den Paprikas mit den Daumen in die Paprika drücken,
Stiel drehen und dann kann man den Stiel mit dem Kerngehäuse ganz einfach
aus der Paprika ziehen. Paprikas vierteln und mit der Hautseite nach oben
im Backofengrill bei 250° 10 Minuten grillen.

Dann Paprikas aus dem Ofen holen und mit einem nassen Handtuch 10
Minuten abdecken.

Für die Mozarella-Schnecken die Milch erhitzen und zum Kochen bringen,
dann die Flamme ganz niedrig schalten und den Mozarella in die Milch
legen. Mozarella 10 Minuten in der Milch ziehen lassen.
Dann müsste der Mozarella weich sein. Mozarella aus der Milch herausnehmen
und zwischen zwei Schichten Alufolie 5 mm dünn mit einem Nudelholz
ausrollen.
Das Pesto auf dem Mozarella verteilen, verstreichen und dann mithilfe der
Alufolie aufrollen.
Mozarella-Rolle im Kühlschrank ruhen lassen.

Pasta al dente kochen.

Von den Paprikas die Haut abziehen.
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne anbraten.
Paprika, Zwiebel und Knoblauch, Koriander, Petersilie zusammen mit
der Milch vom Mozarella (am Besten erst mal die Hälfte der Milch nehmen 
und dann so viel hinzufügen, bis einem die Konsistenz der Sauce gefällt) 
pürieren. Mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer abschmecken.

Die Kirschtomaten vierteln.
Mozarella-Rolle in Scheiben schneiden.
 
Pasta abgießen, jedoch noch einen kleinen Rest Kochwasser im Topf 
lassen, die Hälfte der Sauce über die Pasta geben und vermengen.

Pasta auf Tellern verteilen, mit restlicher Sauce toppen und mit Kirschtomaten
und Mozarella-Schnecken servieren.