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Dienstag, 15. September 2015

Sticky Bun Chia Seed Pudding


Allein vom Anschauen karamellisierter Walnüsse schießen dem ein oder 
anderen wohl sofort Erinnerungen an Zahnschmerzen und zu lang 
hinausgeschobene Zahnarztbesuche in den Kopf. Genau solche Assoziationen
provoziert zorra vom Kochtopf derzeit aber auch gerade zu mit ihrem Blog-Event heiß&kalt, 
denn gefragt sind genau solche Rezepte, die die Blomben in Gedanken rufen 
und den Verzehr köstlicher Speisen zur Tortur machen können - gefragt sind heiße und/oder
eiskalte Speisen oder Getränke. 

Blog-Event CXII - Heiss & Kalt (Einsendeschluss 15. September 2015)

Mit  meinem Chia-Pudding erwische ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, da er nicht nur am
Abend vorher vorbereitet werden kann und am Morgen gekühlt aus dem Kühlschrank genommen werden darf, sondern anschließend direkt mit heißen karamellisierten Walnüssen genossen wird. 
Somit eine wahre Herausforderung an die Zähne, die sich nicht nur an den Karamell der Walnüsse
erfreuen dürfen, sondern gleichzeitig auch mit den Temperaturunterschieden klar kommen müssen. 
Um Zahnschmerzen vorzubeugen verlost zorra freundlicherweise mit elmex zusammen 10 Zahnpflege-Pakete - bei dem Event mal vorbei zu schauen lohnt sich also!


Mein Chia Pudding soll übrigens nicht nur an die Körnerfresser und Gesundheitsfanatiker unter
euch gerichtet sein, sondern wirklich mal ein Chia Pudding sein, der kulinarisch und nicht nur 
anhand seiner Vitamingehalte es zu überzeugen vermag! Denn trennt man sich einmal von seinen Vorurteilen und den Hype-Abneigungen, so kann man Chia durchaus zu Genießen lernen!








Samstag, 5. September 2015

8 Dinge, die ein Hipster 2015 im Kühlschrank haben muss #hipster

Bildquelle: etsy
Es ist ein Phänomen unserer Zeit - die Spezies Hipster.
Sie hat es sich zum Maßstab gesetzt die Trends zu durchleben bevor die breite Masse,
der "Mainstream" sie überhaupt als auflebenswert erkannt hat.
Meinen Fashion Blogger Vorreiter in der Modewelt zu sein, wir Food Blogger ab
und an den nächsten Food-Trend hervorrufen zu können oder die Tech Blogger bestimmen
zu können, ohne was das Sozialleben in 5 Jahren nicht mehr zu denken sein wird,
sind Hipster einfach der Allrounder unter den Trendgebern.

Einmal Coolness zum Löffeln bitte? Geht klar!
Denn Hipster vereinen all das. Sind auf allen Gebieten auf dem Laufenden. Nein. Stopp.
Sie sind vor dem Laufenden. Denn sie wissen einfach wie es laufen wird.
Und das egal ob Musik, Mode, Urlaubsort, Essen, Bücher, Szene-Café oder Tech-Gadget.
Und da Hipster solche Allround-Talente sind, möchte ich euch heute eine Liste von Lebensmitteln
geben, die diesen gewissen "hipster chic" haben. Lebensmittel die ihre Fühler so langsam
zum Mainstream ausstrecken, sich an den Hipstern, Szenekennern und Ökos entlang hangeln
um auf den Durchbruch zuzusteuern.
Für Hipster mit ihrer emsigen Gegenwartszugewandtheit und ihrem strikten Qualitätsbewusstsein
sind diese Lebensmittel ein alter Hut.
 (:hust: ich meine natürlich alter Schnäuzer, um im Hipster-Jargon zu bleiben) 
Wie nah ihr dem Hipster Zeitgeist in Sachen Food seid, könnt ihr anhand dieser
8 Punkte Check-Liste quasi selbst überprüfen.

Na was fehlt in eurer Vorratskammer noch um Hipster zu sein?

Nummer 1: Green Smoothies
Green Smoothies sind wohl DAS Getränk, welches durch die Hipster-Dynastie aufleben durfte
und fortan in der Kühlabteilung jedes Supermarktes, jedes trendbewussten Kochbuchs
und jeder instagram-page zu finden sein muss.
Doch eine Frage stellt sich mir an all die Anhänger des Green Smoothie-Kults:
Aus nochmal welchem Grund sollte ich fortan meinen Spinat nicht zum Mittag,
sondern stattdessen in den Obst-Shake hauen..?
Die Frage wird natürlich nur gestellt, falls man die letzten zwei Jahre Food-Trends verpasst hat...
Jaja ich weiß, als "geschmackvoller Imbiss mit Nährstoffpower, wie ich sie sonst nicht bekomme", wird das grüne Etwas angepriesen, aber mal ganz ehrlich, Erleichterung der Verdauung hin oder Aufbrechung der Zellstruktruktur her: ich kaue mein Gemüse lieber.
Und ja ich hab lieber einen Obst-Smoothie anstatt eine letztendlich doch eher bräunlich anstatt grünlich aussehenden, achsooo gesunden, nach einer Mischung aus Petersilie, Orange und Fenchel riechenden Brühe.


Nummer 2: Quinoa
Was für Debatten das Inka-Korn auslösen kann, habe ich ja bereits bei meinem
Artikel zu Quinoa dieses Jahr selbst feststellen dürfen.
Doch für Hipster ist klar: Quinoa ist THE SHIT.
Egal ob Frühstück, Mittag oder Abendessen, Quinoa geht immer.
Vorbei die Zeiten von Couscous, Haferflocken ... und wer spricht überhaupt noch von Reis?
Genau das richtige Quäntchen Öko und Unbekannt steckt in der Superpflanze aus Bolivien ,
dass Hipster ganz verrückt nach ihr werden. Informiert man sich über Quinoa rückt zunächst einmal der Reichtum an Aminosäuren in den Vordergrund, danach kann aber auch schon erwähnt werden,
dass Quinoa sehr viel Proteine enthält, was natürlich die #healthylifestyle #vegan Hipster
zum Anlass nehmen, dass Inka-Korn ordentlich zu promoten.
Haben wir schon vom Preis geredet? Rund 12 Euro pro Kilo rufen doch bei jedem Hipster Fieber
eines nachhaltig angebauten, gesunden Produktes hervor.
Quinao kriegt von mir mit 1A Sternchen den #healthyliving Hipster-Stempel aufgedrückt.

Nummer 3: Kale Chips
Wenn der Grünkohl von Oma seit neuestem in Amerika als trendiger, knusprig leichter,
achso gesunder Snack, perfekte Alternative zu stinknormalen Kartoffelchips gehalten wird,
dann ist es wohl ein klarer Fall für Hipster. Bisher hauptsächlich unter Foodbloggern, Gesundheitsfanatikern und Hollywoodstars bekannt, hinterlasst die Grünkohlchips-Tüte,
die stilsicher aus dem ökologisch abbaubaren, fair produzierten Jutebeutel herauslugt bei dem 0815 Deutschen noch einen schiefen Blick auf dem Gesicht.
Während Grünkohl hierzulande als deftiges Wintergericht mit schön viel Speck gehandelt wird,
zaubern die Amerikaner aus dem Winterkohl Salate, Pasta und Chips. Die Calcium und
Vitamin C-Bombe konnte vor allem in Chipsform bei der Fastfood-Population schlechthin einen Hype auslösen, der wohl oder übel nach Europa zieht.
Derzeit noch als Underground-Snack perfekt für die Hipster-Vorratskammer!

Numero 4: Craft Beer
Craft wie Handwerk. Beer wie Bier.
Hierbei handelt es sich um handwerklich gebrautes Bier, quasi das Gegengewicht zum "Mainstream" Bier.
Angefangen hat der Craft Beer-Kult in den 1970ern als Biertrinker in den USA lediglich Zugriff auf mehr schlecht als rechtes Industriebier hatten und wohl aus Verzweiflung anfingen selbst zu brauen.
Die besten "homebrewers" schafften es zu microbreweries (dt. Mikrobrauereien), die ihre Biere in der Gegend verkauften. Bis heute konnten sich solche Mikrobrauereien aufrecht erhalten, nur dass mit der Whole-Food-besser-Esser-Hipster-Ära Craft Beer populär wurde.
Eine genaue Definition gibt es für Craft Beer nicht, allerdings dreht es sich stets um die Unabhängigkeit der Mikrobrauereien von Großkonzernen. Von Geschmacksvielfalt, darum außergewöhnliche Non-Mainstream-Biere zu brauen, die vielleicht nicht der breiten Masse zusagen, sich jedoch verstehen herauszustechen.
Ungewöhnliche Braustile, ausgefallene Rezepturen, möglichst keine Massenprodukt.
Eben möglichst Hipster. Gegen den Strom schwimmen, ganz anders sein. Craft Beer ist Hipster-Shit.

Nummer 5: Acai Pulver
Sie sind schwer auszusprechen, da müssen sie ja gut für uns sein - oder?
Klein, rund und blau kommt die Acai Beere äußerlich ähnlich der Blaubeere daher.
Die angeblichen Falten- und Fettkiller-Beeren werden getrocknet und in Pulverform angeboten.
Letzteres hat dann einen eher rötlichen Ton. Dank der Inhaltsstoffe wurde die Superbeere
bereits von Oprah Winfrey, der amerikanischen Talk Show-Queen schlechthin als Superfood vorgestellt. Und was Oprah sagt, das wird in Amerika der HIT, weshalb das Überschwappen der
Powerbeere über den großen Teich wohl auch nur eine Frage der Zeit war, bis sie in Öko-Abteilungen zu finden sein musste.
Ihren Ruhm verdankt die Beere ihrem hohen Gehalt an Antioxidantien, sie enthalten sogar mehr als Preiselbeeren oder Orangen. Antioxidantien fangen freie Radikale ein, die sonst die Zellen angreifen würden. So können der Alterungsprozess verlangsamt oder Krankheiten verhindert werden.
Da Hipster sich nur zu liebst ein Machtgesund-Gewissen anessen, ist eine Prise Acai-Pulver defintiv on top vom morgendlichen Green Smoothie oder der Breakfast Bowl eines jeden Hipsters!

Nummer 6: Süßkartoffeln
Noch ein Gemüse der Wir-essen-uns-gesund #healthyliving-Ära.
Die aus Südamerika stammende Knolle lebt besonders durch den Fitnesswahn nicht nur in Amerika, sondern auch Deutschland auf. Wird sie dank ihres Namens sofort mit der deutschen Paradeknolle, der Kartoffel in Verbindung gebracht, ist das Einzige, was die Beiden gemeinsam haben beim Aufzählen des unter der Erde Wachsens auch schon beendet. Die üblichen heimischen Erdäpfel sind Nachtschattengewächse, während die Süßkartoffel zu den Windengewächsen gehört und damit zu einer komplett anderen botanischen Pflanzenfamilie.
Galten Süßkartoffeln noch vor 15 Jahren als tropische, fremde Frucht aus dem Eine-Weltladen,
ist die Süßkartoffel heutzutage bereits zu den Discountern durchgedrungen, ja sogar im hippen Restaurant um die Ecke sind Speisen mit Süßkartoffel wie Süßkartoffel-Pommes zum wahren Renner geworden. Ein Trend, den wir Gesundheitsfanatikern und Hipstern verdanken, uns dafür jedoch bedanken können! So langsam auf der Abzweigung zum Mainstream sind Süßkartoffeln gerade noch bei Hipstern erlaubt. Denn wie sonst soll der Hipster denn sonst zu seinen homemade sweet potato crisps kommen?

Nummer 7: Hipster Health Chia Seeds
Dieses Superfood hat die Herzen der Hipster im Sturm erobert. Unscheinbar und eher unschön,
-wie eben die meisten Hipster-Trends-  kommen die kleinen schwarzen Kernchen daher. Eher geschmacklos mit einer Konsistenz, die Perlsago nahe kommt, hinterlassen Chia Samen geschmacklich keinen bleibenden Eindruck, wenn, ja wenn da nicht der hipster hype wäre.
Denn der macht bekannt, was sonst nur kleinkarierte Ernährungsberater auf der Rückseite der Chia Samen-Verpackung mit dem fetten Bio-Etikett lesen: die fabelhaften Inhaltsstoffe!
Fünfmal so viel Calcium wie Milch, einen Haufen Antioxidantien und Omega 3-Fettsäuren enthalten die kleinen Kraftpakete, was sie natürlich für jeden Hipster ganz schnell zu einer Geschmacksexplosion macht, auf welche ein jeder Hipster nicht verzichten möchte.
So kann man mitlerweile nicht nur Chia Samen in der nächsten Drogerie seines Vertrauens kaufen, nein selbst das Chia Samen-Gel, welches vorher noch mega umständlich selbst angerührt werden musste (Chia Samen mit Flüssigkeit vermischen, quellen lassen, fertig), kann nun bereits fertig erworben werden. Chia Samen - noch mehr hipster shit, welchen die Gesundheitsfanatiker nur all zu gerne sofort übernommen haben.

Nummer 8: Hummus:
Nun ja, es muss wohl eine der Nektar-Sorten sein, andernfalls kann ich mir nicht den Hype um
Hummus erklären. Hummus schön und gut. Ein gesunder, proteinreicher Dipp aus dem Orient,
Jedoch was hat das Zeug an sich, dass man es derzeit wirklich auf jedem Food-, Lifestyle- und Beauty-Blog, jedem Blogger-Event und im Einkaufskorb vieler Möchtegern-Hipster findet?
Hummus ist bei weitem nichts neues. Bereits seit dem 13. Jahrhundert gibt es Rezeptüberlieferungen aus Nordafrika und dem Mittleren Osten, die dem Hummus sehr ähnlich scheinen. Auch auf Speisekarten orientalischer Restaurants ist Hummus keine Neuentdeckung.

Hummus ist ein weiteres Beispiel für Dinge, die Hipster aus den Tiefen der Geschichte herausbuddeln und dann fancy vermarkten. Beste non-food Beispiele: Hornbrille und Sweater.
Nichtsdestotrotz der als healthy chic vermarktete Hummus ist eine nette Alternative zu Mayo oder sonstigen Dipps zu Fladenbrot und Gemüsesticks, aber: Hummus ist nicht lebensnotwendig.
Letzendlich bleibt es einfach ein Dip aus pürierten Hülsenfrüchten. Get over it. 




Was haltet ihr von der Hipster-Dynastie und vor allem: Was nervt euch am meisten?
Sind Hipster Schuppen für euch ein cooler Abstecher oder doch eher der als Rennpferd verkaufte Esel? Eure Meinung interessiert mich!

Freitag, 7. März 2014

Minni Mouse-Cupcakes


Manchmal kommt auch in mir einfach das Mädchen durch, welches
ihre Cupcakes mit ganz viel Schleifen, Perlen und Lila verzieren möchte!
Trifft man sich dann noch mit ein paar Freundinnen, reicht die
Motivation sogar zu solchen Cupcakes aus!

Backe ich alleine, so sollen meine Rezepte meist süß, durchaus aufwendig
- jedoch BITTE nicht filigran sein. Ich habe kein Problem damit einen 
ganzen Tag durch zu backen, so lange ich keine super haargenauen 
Arbeitsschritte beachten muss. 
Backen mit Anderen hat dann den Vorteil, dass man die nicht geliebten 
Arbeitsschritte meiden kann.
So durfte ich dann spätestens bei der Deko mich zurücklehnen 
und die Anderen machen lassen ;D

Wie geht es euch? Seid ihr die großen Deko-Mäuse?





Rezept:


Für den Cupcake-Teig:
(ca.25 Cupcakes)

280g Mehl
120g Stärke
400g Zucker
2,25 Tl Backpulver
0,25 Tl Fleur de Sel

360 ml Wasser
125 g Kakao
1 Tl Grafschaft Sirup
3 Eier


Für das Topping:

440g Mascarpone
400g Sahne
Mark von 2 Vanille-Schoten
1 Prise Salz
200g Zucker
3 El Orangenlikör

Für die Deko:

100g Marzipan
Lebensmittelfarbe
Lebensmittelperlen

Für die Ohren:
100g Mehl
60g Butter
50g Zucker
35g Kakao


Zubereitung:

Wasser zum Kochen bringen und Kakao und Sirup darin auflösen.
Sirup leicht abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten für den Teig, also Mehl, Stärke, 
Zucker, Backpulver und Salz vermischen. 
Butter in Stückchen schneiden und mit einer Gabel in die Mehlmischung einarbeiten, 
bis man einen sehr krümeligen Teig hat.

Den abgekühlten Kakao (vorher 60ml des Kakaos abnehmen) 
nun mit einem Handmixer in den Teig rühren.
Die Eier mit den restlichen 60ml Kakao verschlagen und in
3 Portionen in den Teig rühren, jeweils 15 Sekunden pro Portion rühren.

Teig in Muffinförmchen mit einem Eisportionierer verteilen.
Pro Förmchen ist eine "Eiskugel" als Menge ausreichend.

Cupcakes ca. 12 Minuten bei 170° backen.
Danach völlig auskühlen lassen.

Für das Topping Mascarpone mit Zucker und Orangenlikör glatt rühren.
Mark von Vanilleschoten auskratzen und in die Mascarpone einrühren.
Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.
Geschlagene Sahne in mehreren Portionen unter die Mascarpone-Masse heben.
Topping in den Kühlschrank 90 Minuten kalt stellen.

Für die Deko aus Mehl, Butter, Zucker und Kakao einen dunklen Mürbeteig herstellen.
Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit 
einem Kreisausstecher (ca 5cm) mindestens 50 Kreise ausstechen.
Stecht einfach aus dem gesamten Teig Kreise aus, wenn ihr mehr als 50 habt,
seid ihr wenigstens auf der sicheren Seite, falls eine Ladung vielleicht ein wenig
zu braun gebacken wurde oder ein Keks eine nicht ganz so schöne Form bekommt.
Bei 175° die Kekse 7 Minuten backen.
Auskühlen lassen.

Für die Schleifen das Marzipan mit Lebensmittelfarbe verkneten.
Auf einer mit Puderzucker bestreuten Fläche die Schleifen herstellen.
Meine Schleifen wurden nach dieser Anleitung hergestellt.
(Anleitung etwa bei 1:45)
Wer keine filigrane Ader besitzt, kann jedoch auch einfach Schleifen
aus dem Marzipan ausschneiden.

Gekühltes Topping in einen Spritzbeutel füllen und die Creme auf die
Cupcakes spritzen.
(Ich würde euch ja gerne eine genaue Anleitung für das Spritzen liefern,
da ich mich jedoch noch nicht als Frosting-Meister bezeichnen möchte,
schaut euch am besten auf youtube oder Blogs Anleitungen an)

An zwei Stellen im Cupcake, dort wo ihr die Ohren platzieren möchtet,
schneidet nun mit einem Messer zwei Schlitze bis in den Muffin-Teig ein
- so stehen die Ohren stabiler und fallen später nicht um.
In die Mitte, zwischen die zwei Ohren platziert nun eine Schleife pro Cupcake.

Verteilt nun noch Zuckerperlen auf den Frosting
und fertig sind die Cupcakes für jede Mädels-Runde!











Mittwoch, 17. Juli 2013

Green Smoothie-Popsicle


Green Smoothie war dieses Jahr wohl eines DER Trend-Getränke.
Ich stand dem Ganzen am Anfang noch ziemlich kritisch gegenüber -
denn muss man unbedingt schon morgens eine Mischung aus allen
möglichen Obst- und Gemüsesorten haben? Dementsprechend lange
dauerte es auch, bis meine Neugier siegte und ich selbst mal einen
Green Smoothie ausprobierte - viel zu lange! - musste ich danach feststellen ;D


Bei den tollen Temperaturen derzeit ist auch ein richtig gut gekühlter 
Shake nicht durch ein Eis zu ersetzen - und da ich auf Pinterest in letzter
Zeit so viele tolle Popsicles gesehen hatte, wollte ich ausprobieren,
wie denn eine Green Smoothie-Variante funktionieren würde 
- und ich muss sagen - Fabelhaft! 

Wer Green Smoothie mag, wird das Eis lieben! Ich glaube kein anderes
Eis kann mit diesem im Bereich Vitamine mithalten ;D - aber auch im
Geschmack kann es sich durchsetzen. Wer also Abwechslung zum normalen
Orangen-Wassereis sucht oder einfach mal einen richtig gesunden kühlen
Snack möchte - probiert den Shake aus!


Als Rezept gibt es heute nur grob geschätzte Angaben
- wer sowieso eine Lieblingsmischung für seinen
Green-Smoothie hat, der benutzt einfach sein Rezept,
ansonsten mischt man sich einfach auf gut Glück einen Shake zusammen oder orientiert sich an diesen Angaben:
(ausreichend für 4-5 Popsicles)

200g frischen Spinat
1 Apfel
1 Banane
1 Zitrone (Saft)
100g Beeren
100g Honigmelone
300ml Kokosmilch
zum Süßen Honig, Agavensirup, Stevia oder Zucker

Die Zutaten sind natürlich total austauschbar,
es sollte einfach ein entscheidender Teil grünen Gemüses
und Obst enthalten sein ;) - ich habe mich am Anfang
erst mal nur an Spinat gewagt, den ich letztendlich auch nicht
wirklich aus dem Shake rausgeschmeckt habe, weshalb das
Eis auch wirklich fruchtig blieb ;)


Zubereitung:

Zur Vorbereitung den Spinat waschen und von Strüngen befreien.
Apfel entkernen, Banane und Honigmelone schälen und in kleine
Stücke teilen. Beeren waschen.

Den Spinat in einen hohen Rührbecher geben, das Obst auf
den Spinat verteilen. Einen Teil der Kokosmilch am besten
jetzt schon zusammen mit dem Saft der Zitrone über die Mischung
geben, damit man das Ganze nun einfacher pürieren kann.

Nachdem  ich das Ganze so lange püriert habe, bis keine Stücke mehr enthalten
waren, habe ich es noch durch ein feines Sieb gestrichen, um noch einmal die
Kerne von den Beeren weg zu bekommen und die Masse insgesamt feiner zu haben.
Dieser Schritt kann theoretisch aber auch weggelassen werden.

Danach ist die Masse zudem flüssiger, jetzt kann man noch die restliche Kokosmilch
hinzugeben. Wer mag kann den Shake nun noch mit Agavensirup, Honig oder was
man auch immer zum süßen verwendet möchte, abschmecken.
Probiert einfach, wann es für euch ausreichend gesüßt ist.

Diese Masse kann nun direkt in vorbereitete Eisförmchen gegossen und danach
für mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank gegeben werden.
Meine Masse hat für 5-6 Eis gereicht.

Wer nicht so viel Eis braucht, kann natürlich auch einfach einen Teil des Shakes jetzt schon als Green Smoothie trinken oder einen Teil der Masse in eine Eiswürfelform gießen und damit Säfte, Mineralwasser oder Cocktails aufpeppen ;)