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Dienstag, 20. Januar 2015

Selbstgemachte Spinat-Quesadillas / Spinat-Wraps


Tortillas, Quesadillas, Enchiladas, Fajitas - kennt ihr das? 
Ein Blick in die Speisekarte beim Mexikaner und man versteht nur noch Spanisch Bahnhof. 
3 Jahre Spanisch lernen haben bei mir dann doch nicht gereicht, schaue ich in die  Speisekarte beim Mexikaner, fühle ich mich noch immer wie im Dschungel. 
Einem Dschungel aus Fajitas und Quesadillas. 
So entwickelt sich jede Bestellung dann doch mehr zum Russian Roulette, was für ein Gericht sich denn letzendlich hinter dem Namen aus vielen "ll" und "chs" entpuppt, als dass man sich aus vollem Bewusstsein dazu entschieden hat.  

Für wenigstens einen kleinen Lichtblick sorgt nun dieses Rezept bei mir : 
Das Geheimnis um die Quesadillas ist für mich gelüftet! 
Gefüllte, in der Pfanne angebratene dünne Tortilla-Fladen -
das sind die Quesadillas, wie sie gegessen und geliebt werden.

Wie der Name bereits verrät - und das Aussehen nochmals bestätigt, versteckt sich bereits in meinem Tortilla-Fladen-Teig der Spinat. Wer Bedenken hat, sich an das Brot-Selbermachen heranzutrauen, den kann ich nur beruhigen: 
Der Brotteig beinhaltet keine Hefe, somit muss man die Zutaten für den Teig wirklich nur alle miteinander zusammenkneten, ausrollen und in der Pfanne braten - das ist der ganze Zauber um die Weizenfladen. - ihr seht: "You won't get in trouble with Tortillas!" 





Rezept:
1,5 Tassen TK-Spinat
3 Tassen Mehl 
3 El Öl
1 Tl Salz


Für die Quesadillas:
Mozarella
Tomaten
Avocado 
Basilikum-Blätter
Pesto

Für die Tortillas:
Salat
Tomaten
Champignons
nach Wunsch gegrillter Tofu/ Hühnerbrust
Guacamole oder Joghurt-Dip



Zubereitung:

Den TK-Spinat idealer Weise im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen 
- Kurzentschlossene sollten den Spinat im Topf mit etwas
Wasser langsam erwärmen, jedoch darauf achten, dass sie letzendlich nur mit 
1,5 Tassen Spinat weiter arbeiten, da der Teig sonst klebrig wird.

Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, in welche dann das Salz und das Öl gegeben werden.
Spinat mit in die Mulde geben. Mehl vom Rand mit in die Mulde nehmen und langsam         
anfangen alle Zutaten miteinander zu verkneten. Immer mehr Mehl vom Rand mit zum Teig 
nehmen, bis alle Zutaten letzendlich miteinander verknetet sind. Der Teig sollte am Ende 
elastisch und nicht mehr klebrig sein. Bemerkt man, dass diese Konsistenz mit drei Tassen 
Mehl noch nicht erreicht ist, so fügt man noch zusätzliches Mehl hinzu, bis der Teig nicht 
mehr klebrig ist. Pflaumengroße Teigbälle vom Teig abnehmen, diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen. Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen.
Die dünn ausgerollten Teigstücke ohne Fett darin auf beiden Seiten leicht bräunlich anrösten. 
Bis zur Verarbeitung/ Verzehr die Tortillas mit einem befeuchteten Handtuch abdecken, 
damit sie weich bleiben.

Für die Quesadillas die Tomaten halbieren, vom Strunk entfernen und dann in Streifen 
schneiden. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und die Schale von dem Avocado-Fruchtfleisch abziehen.
Die Hälfte eines Tortilla-Fladens mit den in Streifen geschnittenen Zutaten belegen. 
Wer mag, kann natürlich zusätzlich noch andere Zutaten mit in die Quesadillas legen. 
Über die Zutaten noch Pesto, Basilikum-Blätter und nach Belieben Salz verteilen. 
Die unbelegte Tortilla-Hälfte auf die Belegte klappen und die Quesadilla dann in der 
Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten anbraten, bis der Fladen außenrum braun und 
knusprig erscheint. 

Wer eher mit den Spinat-Wraps liebäugelt, der putzt einfach Salat und die restlichen 
Gemüse, die er gerne in dem Wrap hätte, entkernt sie gegebenenfalls und schneidet sie
in kleine Stücke. 
Gegebenenfalls Tofu oder Hühnerbrust in Streifen schneiden, würzen und in Öl anbraten. 
Auf die Spinat-Tortillas Guacamole oder einen Dip streichen und Salatstücke darauf verteilen.
Restliche Wunsch-Zutaten auf den Salat verteilen, jedoch darauf achten, die Wraps nicht 
zu voll zu belegen, damit man die Wraps noch aufrollen kann. 



Und, seit Ihr eher ein Wrapper oder ein Quesadilla-Liebhaber? 
Stört es euch wenn die Fladen einen Eigengeschmack haben oder mögt ihr die Kombi aus
verschiedenen Geschmäckern?

Sonntag, 24. Februar 2013

Gratinierte Sojamedaillons mit Paprika-Rahm


An meinem einjährigen Blog-Geburtstag hatte ich mir vorgenommen
weniger Blog-Pausen zu machen - dass ich diesen Vorsatz
noch nicht all zu gut umsetze, hat man denke ich an den letzten beiden Wochen sehen können ;)
So wollte ich wenigstens einen anderen Vorsatz endlich umsetzen
- nach 2 Monaten einheitlich süßen Rezepten auf meinem Blog kann das denke
ich auch nicht schaden ;)

Heute wird's herzhaft! 

Wie ihr im Titel lesen könnt, habe ich das Rezept mit Sojamedaillons 
umgesetzt - doch bevor ich Vegetarierin wurde, habe ich es nur
all zu gerne mit Schweinefilet gemacht, wer also auf sein Fleisch nicht verzichten
möchte, der kann es problemlos mit Fleisch statt Sojamedaillons zubereiten und 
kann sich den Schritt mit der Gemüsebrühe sparen - muss jedoch das Fleisch würzen. 

In jedem Fall kann ich es sowohl
Fleischessern als auch Vegetariern empfehlen!



Rezept:
(2 Personen)

100g Sojamedaillons (Trockengewicht)
300ml Gemüsebrühe
1/2 Paprika, rot
1/2 Paprika, gelb
1 Frühlingszwiebel
1 Knoblauchzehe
3 El rotes Pesto
150g Sahne
Salz, Pfeffer, Oregano, Paprika, Rosmarin

100g frisch geriebenen Gouda

Zubereitung:

Gemüsebrühe erhitzen und über die Sojamedaillons gießen. 10 Minuten ziehen lassen, dabei ab und zu wenden,  damit die Medaillons auch ganzheitlich weich werden.

Paprika in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und den Knoblauch klein hacken.

Die Medaillons ausdrücken und dann in einer heißen Pfanne mit Öl braun braten. Danach gibt man sie am besten auf einen Teller.
In die Pfanne nun die Paprikastreifen geben, nach etwa 4 Minuten Bratzeit, Knoblauch und Frühlingszwiebeln zugeben. 2 Minuten weiter braten, danach mit Sahne ablöschen und etwas einreduzieren lassen.

Zur Sauce kommt nun noch das Pesto und dann kann man sie auch schon mit Salz, Pfeffer und nach Belieben mit Oregano, Paprika oder Rosmarin abschmecken.

Die Sojamedaillons in eine Auflaufform verteilen und mit der Sauce übergießen.
Nun noch den frisch geriebenen Gouda über die Medaillons verteilen und
dann kann das Ganze auch schon in den Backofen bei 200° 15 Minuten backen bis
der Käse schön braun ist.

Guten Appetit!


Samstag, 21. Juli 2012

Ravioli mit Ofentomaten, marinierten Artischocken, gebackenen Räuchermozarella und Zucchinipesto

puuuh... was für ein Titel ;D

Als ich mitbekam, dass das Gemüseregal wieder mal nach vegetarischen Gerichten
sucht, wollte ich unbedingt teilnehmen, denn bereits der vegetarische Winter
hatte mir wirklich Spaß gemacht.
Denn im Gegensatz zu manch andern Blog-Events hat man bei dem Thema
immer noch so viel Freiheit, da man nicht auf eine spezielle Zutat oder
die Farbe des Essens schauen muss - so habe ich eine Weile überlegt,
doch bin ziemlich schnell zu Ravioli gekommen.

Doch weil Ravioli nicht unbedingt super sommerlich sind,
mussten die Beilagen es reißen. So gab's Artischocken, Zucchini, Tomaten und
Räuchermozarella, welcher hauptsächlich im Sommer erhältlich - somit sozusagen
ein "Sommer"-Mozarella ist.

Mir hat das Gericht suuuper geschmeckt, es hat es sofort in meine
Lieblingsgerichte-Liste geschafft:
Der knusprig, rauchige Käse, die Pasta mit weicher Füllung,
dazu die aromatischen Tomaten und Artischocken und als super Kick das Pesto .. hmmm.

Das Gericht ist wirklich aufwendig - doch die Mühe zahlt sich
eindeutig aus:
Wird aufjedenfall nicht das letzte Mal gemacht worden sein!!!

Also hier zum Rezept:
  (für 2 Personen)

Pasta:
80 g Mehl
40 g Hartweizengrieß
1 Ei
2 EL Öl
2 EL Wasser
1/2 TL Salz
zum Ausrollen Mehl
Füllung:
100 ml Milch
50 g Käse nach Belieben, z.B. Fontina oder Mozarella
1 Eigelb
1 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer

2 Artischockenherzen
3 EL Öl
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 TL Majoran

1 kleine Zucchini
3 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 EL Pinienkerne, geröstet
 Salz & Pfeffer

3 Kugeln Räuchermozarella, alternativ 6 Bällchen Mozarella
2 EL Mehl
1 kleines Ei
Salz & Pfeffer
Semmelmehl zum Panieren

4 Tomaten
2 EL Öl
Rosmarin, Majoran, Oregano

Zubereitung:

Zuerst sollte man die gebackenen Mozarella vorbereiten,
da diese am Besten 3 Stunden im Gefrierfach kühlen.
Dafür Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen.
Räucher-Mozarella halbieren,normalen Mozarella ganz lassen, dann in Mehl wenden,
durchs Ei ziehen und zum Schluss noch im Semmelmehl rundumwälzen.
Panierten Mozarella auf eine Platte legen und dann im Gefrierfach für 3 Stunden frosten.

Für den Nudelteig Salz mit Öl und Ei verquirlen.
Mehl und Grieß vermischen, Eimischung in die Mitte schütten und dann mit dem
Mehl verkneten. Teig 10 Minuten kneten, dann im Kühlschrank mindestens eine
halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Raviolifüllung zubereiten.
Dafür 100 ml Milch aufkochen lassen, den geraspelten Käse einrühren, etwas
abkühlen lassen und dann das verquirlte Eigelb zusammen mit der Speisestärke
mit einem Schneebesen in die Milch rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.

Zucchini längs halbieren und dann in grobe Stücke schneiden. Im Backofen bei
180° 30 Minuten backen. Danach mit dem Öl, Knoblauchzehe und Pinienkernen
pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tomaten vierteln, mit Öl und Kräutern mischen und 40 Minuten bei 180° backen.

Artischockenherzen halbieren. Knoblauch klein hacken, Majoran klein schneiden
und mit Öl mischen. Gewürzöl über Artischocken gießen. Marinieren lassen.

Nudelteig dünn ausrollen, Kreise ausstechen, in die Mitte immer 1 Esslöffel Füllung
geben, Teighälfte überklappen und Teigränder mit Hilfe einer Gabel zusammen drücken.

Salzwasser aufkochen lassen, Ravioli hineingeben, Hitze herunter schalten, warten
bis die Ravioli an die Oberfläche kommen und dann abschöpfen.

In einer hohen Pfanne so viel Öl hineingeben, bis der Boden bedeckt ist.
Mozarella im Fett goldbraun ausbacken, auf Krepppapier abtropfen lassen.

Ravioli mit Mozarella, marinierten Artischocken, warmen Ofentomaten und dem
Zucchinipesto servieren.




Sonntag, 13. Mai 2012

Mozarella-Carpaccio mit Petersilien-Minz Pesto und Tomaten-Pfirsich Salat



Der Titel ist bestimmt so lang, wie der Abstand, in dem ich nicht mehr
gebloggt habe   *__*  ,
doch jetzt kommt eeeendlich mal wieder ein Post von mir.
Letzte Woche ist mein Laptop kaputt gegangen, außerdem wurden
sehr viele Prüfungen geschrieben, was der Grund für den langen
Abstand zwischen dem letzten Post und diesem sind.
Aber in dieser Zeit konnte ich mir mal wieder mehr Ideen holen,
was ich denn so ausprobieren könnte und so bin ich zu diesem
abnormanisch tollen Salat gekommen!

Die Idee Pfirsiche mit Tomaten zu kombinieren habe ich von e&t
geklaut, (genaue Quelle finde ich nicht, wäre jedoch jetzt auf meinem
kaputten Laptop abgespeichert gewesen .. grrr...)
Kombiniert wurde der Salat mit Fetaspießen, doch diese fand ich irgendwie
doch zu langweilig,
so entschied ich mich dafür, lieber meine eigene Version zu basteln.

Normalerweise mag ich ja generell kein Obst in salzigen Speisen,
doch ich dachte, Tomaten sind ja relativ fruchtig, so wäre der Unterschied
zwischen Tomaten und Pfirsichen eigentlich auch nicht zuu groß ..
- Naja.. :D Auf jedenfall hat mich die Kombi überzeugt ;D !!

Der Salat ist wunderbar frisch und leicht, dass bedeutet also für mich,
dass es ein perfekter Sommersalat ist, der bei mir schon jetzt unter
die Lieblingssalate gewandert ist.

Rezept:
(für 1 große Portion)

1 Kugel Büffelmozarella
1/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Minze
2 EL Olivenöl
10 g Pinienkerne

2 kleine oder 1 großer Pfirsich/e
2 Tomaten
Majoran, Salz & Pfeffer

ein Paar Blätter Rukola

Zubereitung:

Den Büffelmozarella in sehr dünne Scheiben schneiden,
dies geht am Besten, indem man den Mozarella vorher kurz
ins Gefrierfach legt oder man macht es wie beim echten
Carpaccio, das man nach dem Schneiden nochmal bearbeitet.
Den Mozarella würde ich jedoch eher zwischen zwei
Alufolien mit einem Nudelholz dünner rollen, anstatt ihn mit einem
Fleischhammer zu traktieren :D

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett braun anrösten.
Petersilie und Minze waschen und dann mit Olivenöl und Pinienkernen
pürieren. Salz und Pfeffer nach Geschmack dazu geben.

Die Haut von den Pfirsichen abziehen. (am Besten geht das wie bei
Tomaten, kurz heißes Wasser drüber und dann abziehen)
Dann die Pfirsiche und Tomaten klein würfeln und mischen.
Den Salat mit etwas Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.

Den Salat in die Mitte eines Tellers geben, Mozarellascheiben um den
Salat legen, Pesto auf dem Mozarella verteilen und nach Belieben
Rukolablätter noch auf den Teller verteilen.

Voilá ein Sommerlieblingsgericht!



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Nachtrag:
Woran lag's nur, dass ich den Link nicht finden konnte?
Vielleicht daran, dass es gar nicht e&t war, wo ich die Idee
bekommen hatte :D - hier kann man sich das Rezept von lecker anschauen.

Sonntag, 6. Mai 2012

Kräuter Kartoffel-Stangen



Sind mal was anderes als Chips, Käsegebäck, Flips und Co -
stehen den Bekannten jedoch in nichts nach!
Ich wollte sie schon  eine Weile ausprobieren, nachdem ich sie hier 
gesehen hatte, da die bisherige Wertung anderer User jedoch nicht
überzeugend war, wollte ich doch ein bisschen am Rezept rumbasteln.

Ich habe Tonnen an Kräutern, Knoblauch und Pesto in den Teig
gearbeitet und siehe da: Also ich find sie prima!
Sind ne echt gute Alternative oder eben Ergänzung zu Bier und Wein.
Ich werde sie bestimmt wieder machen - vorallem weil die hier benötigte
Kartoffelmenge schnell mal über bleibt und statt Mülleimer ist das doch
echt ne tolle Alternative!

Deswegen kommt hier das Rezept:

120 g gekochte Kartoffel
250 g Mehl
(ich habe gemischt, 1/3 Vollkornmehl, 2/3 405er)
1 Ei
120g Butter
1 Bund Kräuter
(ich habe dafür den ganzen Garten geplündert, also
es darf ruhig eine bunte Mischung sein;
bei mir kamen unter anderem Petersilie, Bärlauch,
Schnittlauch, Koriander, Sauerampfer und Minze rein)
1 Knoblauchzehe
1 TL Salz
2 TL Pesto

Zubereitung:

Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken.
Kräuter und Knoblauch fein schneiden.


Mehl mit Salz und Kräutern mischen.
Kartoffelmasse mit Butter, Pesto und Ei verrühren.
Dann Mehl unterarbeiten, der Teig sollte ähnlich wie ein
Mürbeteig werden.

Dann den Teig ausrollen und in dünne Streifen schneiden.
Eigentlich kann man den Teig so dünn wie man möchte schneiden,
schneidet man ihn dünner, werden die Stangen knuspriger,
schneidet man sie dicker, so werden sie weicher.
Oder man macht's wie ich, macht's frei Schnauze und hat am Ende
Stangen jeden Knusprigkeitsgrades.
Die Stangen sollten so um die 15 cm lang sein.

Dann bei 180° die Stangen 10 Minuten lang knusprig backen.
Schmecken auch schon lauwarm gut zu Salaten, Suppen oder eben
ausgekühlt zum abendlichen Glas Wein. 




Freitag, 4. Mai 2012

Pasta mit gerösteter Paprika-Sauce und Mozarella-Schnecken




Vor noch nicht einmal einer Woche, war ich noch der strikten Meinung:
Paprika muss frisch, knackig und roh sein!
Doch seit meiner letzten Begegnung mit gerösteter Paprika, bin ich ein
riiiesen Fan von geösteten Paprikas!

So wollte ich unbedingt Pasta with Roasted Red Pepper Sauce von
Charlotte ausprobieren, die auch bereits andere Food-Blogger begeistern
konnte. Ich habe jedoch nicht wie die andern, nur Pasta mit Sauce gegessen,
sondern als Topping habe ich kleine Mozarella-Schnecken gemacht,
die mit Bärlauchpesto gefüllt waren.

Ich habe mich ziemlich an das Rezept von Charlotte gehalten,
habe jedoch anstatt von saurer Sahne, Milch (in der ich den Mozarella
erwärmt habe) genommen und Basilikum habe ich weggelassen.

Vom Geschmack erinnert die Sauce komischerweise - mein Bruder hat
das gleiche gesagt :D - an eine Erdnuss-Sauce. Ich kann mir nicht
denken warum, denn nur von den Pinienkernen kann der Geschmack
nicht kommen.
Egal wie - die Sauce schmeckt mir gut, doch trotz dem Mozarella...
fehlt für mich irgendwie etwas. Vielleicht liegt es am Basilikum,
vielleicht auch nicht.
Meine Mitesser haben es etwas kritischer gesehen, mein Bruder
fand es gerade noch okay, mein Vater mochte es nicht.
 _
Ich finde die Sauce gut, sie ist gesund und ich kann mir auch gut 
vorstellen, mal einen Auflauf mit dieser Sauce zu überbacken.
Nur muss ich noch ein bisschen an den Gewürzen feilen, bis
ich vollkommen überzeugt bin - und meine Mitesser überzeugen kann. :D

Rezept:
(bei uns hat's übrigens mit einer halben Paprika mehr,
für ganze 3 Portionen gereicht)

2,5 rote Paprika (bei mir durfte auch eine Gelbe dazu)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Petersilie
1 Blättchen Koriander
Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz

1 Kugel Mozarella
3-4 EL Pesto
300 ml Milch

12 Kirschtomaten

200 g Pasta

Zubereitung:

Den Stiel von den Paprikas mit den Daumen in die Paprika drücken,
Stiel drehen und dann kann man den Stiel mit dem Kerngehäuse ganz einfach
aus der Paprika ziehen. Paprikas vierteln und mit der Hautseite nach oben
im Backofengrill bei 250° 10 Minuten grillen.

Dann Paprikas aus dem Ofen holen und mit einem nassen Handtuch 10
Minuten abdecken.

Für die Mozarella-Schnecken die Milch erhitzen und zum Kochen bringen,
dann die Flamme ganz niedrig schalten und den Mozarella in die Milch
legen. Mozarella 10 Minuten in der Milch ziehen lassen.
Dann müsste der Mozarella weich sein. Mozarella aus der Milch herausnehmen
und zwischen zwei Schichten Alufolie 5 mm dünn mit einem Nudelholz
ausrollen.
Das Pesto auf dem Mozarella verteilen, verstreichen und dann mithilfe der
Alufolie aufrollen.
Mozarella-Rolle im Kühlschrank ruhen lassen.

Pasta al dente kochen.

Von den Paprikas die Haut abziehen.
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne anbraten.
Paprika, Zwiebel und Knoblauch, Koriander, Petersilie zusammen mit
der Milch vom Mozarella (am Besten erst mal die Hälfte der Milch nehmen 
und dann so viel hinzufügen, bis einem die Konsistenz der Sauce gefällt) 
pürieren. Mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer abschmecken.

Die Kirschtomaten vierteln.
Mozarella-Rolle in Scheiben schneiden.
 
Pasta abgießen, jedoch noch einen kleinen Rest Kochwasser im Topf 
lassen, die Hälfte der Sauce über die Pasta geben und vermengen.

Pasta auf Tellern verteilen, mit restlicher Sauce toppen und mit Kirschtomaten
und Mozarella-Schnecken servieren.

 









Montag, 2. April 2012

Tomaten-Flammkuchen mit Bärlauch




Normalerweise kann ich meinen Vater nicht mal dazu überreden, vegetarisches
Essen zu probieren, sein klassisches Vorurteil ist einfach, er ist kein Vegetarier,
also braucht er auch kein ekliges vegetarisches Essen probieren.
Denn vegetarisches Essen ist seiner Meinung grundsätzlich eklig,
vegetarisch ist sozusagen  ein Synonym für nicht gelungenes Essen.

Tja und ich habe das Glück jedes Mittag gegen so einen Vater zu
verteidigen. ;D

Trotz dieser Fakten ist heute Folgendes geschehen:

Ich habe 4 selbstgebackene Flammkuchen aufgeschnitten, einen klassischen
mit Schmand, Zwiebeln und Speck, zwei mit Schmand, Zwiebeln, Speck und
noch Bärlauchblättern und den Letzten - der war für mich - mit Tomaten, Bärlauch,
Zwiebeln, Bärlauchpesto, Schmand uuund Pinienkernen.

Trotz DIESER Auswahl macht mein Vater was?
- Er schnappt sich ein Stück vom
Tomaten-Bärlauch-Flammkuchen!
Ich warne ihn noch, doch nachdem er auch noch ein Stück vom andern Flammkuchen probiert hat, sagt er ganz frech:

"Duu, der mit den Tomaten schmeckt ja besser, gibt's dir bei unsern keine richtige Mühe, was" 

... :/ jaoh. so klingt ein Kompliment bei ihm-..

Aber ihr seht, dieser Flammkuchen überzeugt sogar Fleischesser!
Also, lasst die Steaks liegen, jetzt gibt's vegetarische Flammkuchen!

Rezept:
(1 riesiger Flammkuchen oder 2 normal große)

200 g Mehl
125 g Wasser
2 EL Öl
1 TL Salz

200 g Schmand
200g Kirschtomaten
2 EL Bärlauch-Pesto
6 Bärlauchblätter
1/8 Zwiebel
1 handvoll Pinienkerne

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst bereitet man den Teig vor, der kann während man das Topping
vorbereitet dann nämlich ein bisschen entspannen.
Dafür einfach Mehl in eine Schüssel geben, Mulde formen, Salz und Öl in
die Mulde, Wasser dazu und dann mit einem Knethaken ordentlich
rühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Die Kirschtomaten vierteln und dann mit dem Bärlauch-Pesto mischen.

Den Teig entweder halbieren oder im ganzen lassen.
Der Teig muss nun hauchdünn ausgerollt werden.
Er sollte am Ende nicht dicker sein als ein Blatt von einem Baum.

Den Schmand mit Salz und Pfeffer cremig rühren.
Zwiebel klein würfeln.

Den Teig von der Arbeitsplatte lösen und auf ein Backpapier legen.
Den Schmand auf den Flammkuchen streichen. Es sollte nicht zu
dick, aber auch nicht zu dünn sein, wenn zu wenig Schmand auf
dem Flammkuchen ist, dann wird er hart, wenn zu viel drauf ist..
hmm.. also zu viel ist nicht soo schlimm :D
Man sollte zudem einen dünnen Rand lassen, etwa 0,5 cm Rand
frei lassen, damit man die Flammkuchen später auch aus der Hand
essen kann und sie nicht labbrig sind.

Auf die mit Schmand bestrichene Fläche die Bärlauchblätter verteilen,
gehackte Zwiebeln verteilen und dann noch die Tomaten.
Ein paar Pinienkerne zum Schluss drüber streuen.

Flammkuchen bei 250° 25-30 Minuten backen.

Der Kuchen schmeckt so fantastisch und ist durch die Tomaten auch
frisch, weshalb man nicht mal einen Salat als Beilage benötigt.

Ich finde die Flammkuchen sind ziemlich schnell zubereitet, weshalb sie
diesen Monat bei der Cucina rapida eingereicht werden.


Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de



Achja und so sahen die "Normalen" aus...






Mittwoch, 15. Februar 2012

Spaghetti Maillard mit gebratenem Gemüse, Bärlauchpesto und Feta



Als ich zum ersten Mal Spaghetti nach der Maillard Methode hier gesehen hatte,
wusste ich, dass ich es ausprobieren musste. Ich meine, Spaghetti die im Backofen
vor dem Kochen gebacken werden, klingt schon abgefahren, aber wenn diese
nach dem Backen noch nach Nüssen schmecken, dann MUSS man das einmal
gegessen haben!

Wer nicht weiß wovon ich rede: Spaghetti maillard werden vor dem eigentlichen
Garprozess, dem Kochen, gebacken, dadurch erhalten sie eine braune Farbe, die
sie etwas wie Vollkornnudeln aussehen lässt. Das Verfahren wurde von dem
Chemiker Louis Camille Maillard erfunden und wird heute auch bei der Kaffeeröstung
angewandt.

Das Rezept fand ich interessant genug, um damit zum ersten Mal bei la
Cucina rapida teilzunehmen. Es geht schnell, ich weiß, es könnte noch schneller
gehen, würde man die Nudeln nicht erst noch backen, aber es ist auf jedenfall
lecker und raffiniert.

Für 4 Personen:

500g Spaghetti

1 Zwiebel
1 Aubergine
1 kleine Zucchini
2 Karotten
5 El Ajvar
2 El Tomatenmark
400ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
Olivenöl

4 El Bärlauchpesto

250g Feta


Zubereitung:

Den Ofen auf 180° vorheizen.
Die Spaghetti auf einem Backblech verteilen. 
Das Backblech in den Ofen schieben und 12-14 Minuten backen,
bis die Spaghetti gleichmäßig braun sind.

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Aubergine und Zucchini
in Streifen schneiden und die Karotten schälen und in dünne Streifen
schneiden.
Die Zwiebeln im heißen Olivenöl anschwitzen. Karotten hinzugeben.
Nach 2 Minuten die Auberginen und Zucchini hinzufügen.
Das Gemüse 8 Minuten anbraten.

Während dessen einen großen Topf mit Wasser aufsetzen.
Wenn die Spaghetti braun sind, sie in das kochende Wasser
geben und ca. 15-20 Minuten kochen. Durch das Backen
dauert das Kochen länger als sonst.

Nach den 8 Minuten den Ajvar, das Tomatenmark und die
Gemüsebrühe zum Gemüse geben. 5-10 Minuten köcheln,
sobald das Gemüse gar ist, ausschalten. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken.

Den Feta würfeln.

Wenn die Nudeln gar sind, abgießen. Auf  Tellern verteilen.
Das Gemüse auf den Nudeln verteilen, immer einen Klecks
Pesto auf das Gemüse geben und auf jeden Teller ein paar
Fetawürfel geben.