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Mittwoch, 27. Mai 2015

Midnight Mud Pie - Schokoladenkonsum für Fortgeschrittene



Eine schwere Woche liegt hinter euch? Eure Dopamin- und Serotoninwerte sind
im Keller? Dann präsentiere ich euch heute DIE Wunderwaffe gegen mieses Wetter
am Geburtstag, eine miese Arbeitswoche und Trennungsschmerzen.
Dass diese Wunderwaffe nur Schokolade sein kann, versteht sich doch wohl von selbst.

Ein, zwei Stückchen, na gut eine Tafel Schokolade gönnt man sich ja doch von
Zeit zu Zeit, jedoch solch eine mega Schokoladenbombe reserviere dann selbst ich für 
etwas besondere Ereignisse. Pfingsten kam mir da also ganz recht als geeignete Ausrede.

Wie der Name verlauten lässt, ist es eine Pie, die Schokoladengelüste, auch noch warm, 
mitten in der Nacht in Rauch ersticken lässt. 
Tagsüber, wenn man sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich zum Verzehr 
lieber ein paar Gäste einladen. Hier gilt nicht nur der Spruch 
"geteiltes Glück ist doppeltes Glück", sondern auch:
geteilte Kalorien, bringen dir nächste Woche mehr Glück. 
Vom kompletten alleinigen Verzehr der Pie würde ich daher abraten,
höchstens es sind Menschen unter euch, die ihre Schokoladenlust durch eine 
Schocktherapie für einige Wochen ablegen oder schnellstens 1 Kilo zunehmen wollen 
- denn dieser Schokoladenkuchen ist mächtig! Nix unbedingt für jeden Tag, sondern 
viel mehr zum teilen und zelebrieren, sodass man jeden Gabelhappen auch genießen kann. 











Rezept:
(für eine 18er Springform)



225 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Kakao ohne Zuckerzusatz
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
140 g Butter
1 Ei
Für die Füllung
150 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
150 g Butter, weich
200 g Zucker
50 g Kakao, ohne Zuckerzusatz
3 Eier
Für das Topping
200 ml Schlagsahne, kalt
2 EL Zucker
Schokoladenraspeln zum Verzieren
Zubereitung:
Für den Mürbeteig zunächst das Mehl, 40 Gramm Kakao, 50 Gramm Zucker, 1 Päckchen 
Vanillezucker, 140 Gramm Butter, ein Ei und eine Prise Salz miteinander verkneten.
Den Teig am besten eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer 18er Springform ausrollen.
Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Form (auch den Rand) danach mit dem ausgerollten Teig auslegen.

  Auf den Boden der Springform am besten eine kleine, feuerfeste Schüssel auf den Teig setzen, 
ansonsten kann der Pieboden natürlich auch mit Hülsenfrüchten blind gebacken werden.
Bei 170° den Boden 12 Minuten mit der Schüssel/ Hülsenfrüchten backen, danach 12 Minuten ohne.

Während der Boden backt, kann die Füllung vorbereitet werden.
Dafür wird die Sahne erhitzt. In der heißen Sahne kann die klein gehackte Kuvertüre dann 
geschmolzen werden. Die Butter mit dem Zucker, Kakao und den drei Eiern schaumig schlagen. 
Die etwas abgekühlte Schoko-Sahne in die Butter-Ei-Masse langsam einrühren.

Den fertig gebackenen Boden kurz abkühlen lassen. Dann kann die Füllung eingegossen werden und
der Kuchen bei 160° nochmal 65 Minuten backen.
Anschließend den Kuchen vollkommen auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, anschließend den Zucker einrühren.
Auf die Mitte des ausgekühlten Kuchens die Sahne verteilen und zum
Abschluss Schokoladenraspeln über den Kuchen verteilen. 


Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen am besten aufessen.

Montag, 15. April 2013

Himbeer Crumble Cake





Bei dem tollen Wetter derzeit, hat man doch einfach Lust jede 
freie Minute draußen zu verbringen und Sonne zu tanken. 
Da spielt selbst Backen mal eine Nebenrolle für mich. 
Doch so ganz ohne etwas Süßes kann ich dann doch auch bei dem Wetter nicht leben.
Deshalb musste schnell ein Kuchen her, wo man nicht 
Stunden vorm Backofen stehen muss, aber trotzdem 
ein Kuchen mäßiges Gefühl bei einem auslöst. 

Am besten sollte so ein sommerlicher Kuchen natürlich noch schön 
schnell zu machen, fruchtig und frisch sein,
damit der Kuchen unter der Sonne genossen werden kann ;)
- nagut. Mit all den aufgeführten Eigentschaften kann ich 
dann doch nicht dienen ;D 

Der Himbeer-Crumble-Cake ist wirklich wunderbar fruchtig
und wenn man ihn so eine halbe Stunde vor Verzehr noch anfriert,
ist der Kuchen auch total frisch und kann wirklich mit einem
Eis mithalten! - Quasi ein Raspberry-Ice with Crumble-Topping ;)
Von der Backzeit kann man auch nicht meckern, doch
da die Himbeer-Creme wie bei Torten mit Gelatine gemacht wird,
dauert das zusammensetzen und fest werden des Kuchens doch
ein Weilchen  - weshalb der Kuchen jetzt nichts für Besuch ist,
der in  einer halben Stunde kommt. ;)




Rezept: 
(für eine 20x20cm Auflaufform)

260g Mehl
150g Butter
130g Zucker
1 Prise Salz
4 EL Milch

400g Himbeeren
1 Pk. Agartine/ Gelatine
100ml Orangensaft
250g Quark
200ml Sahne
160g Zucker

Zubereitung:

Das Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch mit einem Knethaken
miteinander verkneten. Nicht zu lange rühren, die
Zutaten sollten gerade zusammen halten, damit man schöne Streusel bekommt.

Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf ein Backpapier zerstreuen.
Noch ist es nicht wichtig wie die Streusel liegen, da sie später sowieso
neu auf dem Kuchen verteilt werden.

Bei 170° ca. 15 Minuten hellbraun backen.

Die andere Hälfte des Teiges etwas weiter rühren, bis man einen
homogenen Knetteig erhält, diesen dann auf die Größe von der 
Auflaufform ausrollen und zuschneiden.
Den Teig nun nicht etwa in der Auflaufform backen, sondern den
zugeschnittenen Teig auf einem Backpapier braun backen.
Dauert ca. 20 Minuten bei 170°.

Nach dem Backen sowohl die Streusel als auch den Boden völlig auskühlen
lassen - wir möchten ja nicht, dass unser Kuchen später auseinander läuft,
wenn wir die Creme auf den Boden geben.

Während die Streusel und der Boden auskühlen, kann man nun die
Creme zubereiten. Dafür den Orangensaft 2 Minuten mit der Agartine
aufkochen lassen oder die Gelatine nach Verpackungsanweisung zubereiten.
Nach dem Aufkochen 300g der Himbeeren zu dem Orangensaft geben.
Da die Masse nun schon ziemlich abgekühlt sein sollte, kann man den 
Quark auch gleich unterrühren. Nun sollte man die Masse im Kühlschrank
etwas angelieren lassen.

In der Zwischenzeit Sahne steif schlagen und Zucker unterheben.
Geschlagene Sahne unter die angelierte Creme heben. 

Den ausgekühlten Boden vorsichtig in eine mit Backpapier ausgelegte Form
legen und nun die Creme auf den Boden geben. Gleichmäßig verteilen 
und nun noch die restlichen Himbeeren über die Creme streuen.

Zum Schluss noch die Streusel über den Kuchen streuen und den
Kuchen kühl stellen, ca. 2 Stunden, damit die Creme auch
fest wird. Danach steht dem Genuß nichts mehr im Wege ;)





Mittwoch, 6. März 2013

Pie Crust Cookies


Draußen liegt Schnee, die Zehen fühlen sich an wie Eisklumpen,
man fühlt sich wie ausgehungert und am ach so schönen Wetter kann man
sich schon lange nicht mehr erfreuen.
Was man jetzt braucht ist einfach nur eine Decke, eine Couch, gaanz viel Zeit 
für sich und vielleicht noch ein warmes Getränk.
Doch nach den ersten Schlucken Kakao merkt man, dass einfach irgendwas
noch fehlt - aber was?

Die ultimative Antwort liegt jetzt vor euch ;D
Entdeckt habe ich die Pie Crust Cookies mal wieder bei Pinterest,
ich kritisiere zwar immer wieder an Pinterest, dass viele Rezepte
bei der Umsetzung scheitern, wer jedoch auf sein eigenes Rezept zählt
und damit die Idee von Pinterest versucht, der kann sich auf etwas ganz tolles freuen! ;)

Für 3 Pie Crust Cookies:

160g Mehl
90g Butter
1/4 TL Fleur de Sel
90g Zucker

Zubereitung:

Einfach aus allen Zutaten einen nicht mehr klebrigen Mürbeteig herstellen.
Den Teig zu einer Kugel formen und eine halbe Stunde im Kühlschrank 
kalt stellen. 
Nach der Kühlzeit den Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ca. einen 
halben Zentimeter dick ausrollen. (am besten zu einem Quadrat)
Danach aus dem Teig ein Zentimeter breite Streifen schneiden.

Die Streifen miteinander verflechten.
Also die Teigstreifen übereinander legen, sodass immer ein Streifen immer
über einen Streifen, beim nächsten Mal unter einem Streifen ist.

Auf das geflochtene Feld eine Tasse stellen. Um die Tasse herum den Teig
ausschneiden, sodass das Teigstück so groß wie die Tassenöffnung ist.
Aus dem restlichen Teig auch Cookies schneiden.

Bei 175° 12 Minuten goldbraun backen.

Die Plätzchen schmecken frisch (lauwarm) am besten, also nicht lange
mit dem Essen warten - Kakao schnappen und genießen! ;)


Sonntag, 3. März 2013

Nutellamuffins mit Streuseln



Mitlerweile wurde ich ja schon einige Male getaggt,
(unter anderem von Sinnesfreuden , Christina & Martina um nur einige Namen zu nennen)
 wirklich mitgemacht habe ich bisher leider bei noch keinem Tag
- irgendwie kommt immer wieder was dazwischen, obwohl
ich mich wirklich jedes Mal freue! 

Doch vor ein paar Tagen wurde ich von Fräulein Wirbelwind und Steffi für den 
Best Blog-Award nominiert und sehe das als Chance endlich mal
bei einem Tag mitzumachen ;)




Montag, 4. Februar 2013

Apfelrosen-Kuchen mit Nussboden


Die Rosetten gab es letztes Jahr bereits öfters auf anderen Blogs zu sehen
- nachgemacht wurden sie von mir erst jetzt - und bereits bei der ersten Rose
habe ich das Aufschieben für gut befunden. 
- Für diejenigen, die Fitzelarbeit nicht mögen - Hände weg von diesem Kuchen!!!

Erstens dauert das Formen der Rosen wirklich eine Ewigkeit und 
zudem braucht man ziemlich viele Äpfel, deshalb habe ich nach einer
Weile auch eingesehen, dass ich nicht die gesamte Form mit Rosen auskleide, 
sondern die Rosen nur als Akzente setze, die zwischen Apfelspalten liegen.
Nach dem Backen habe ich erkannt, dass diese Entscheidung richtig gut war,
da, wenn ich ehrlich bin, die Rosen selbst, (die eigentlich ja nur aus Apfelschalen bestehen)
nicht wirklich der geschmackliche Knaller sind und zwischen den Äpfeln 
viel besonderer erscheinen.

Der nussige Boden harmoniert Klasse mit der Vanillecreme und die Äpfel 
machen  den Kuchen fertig, so schmeckt der Kuchen wirklich wunderbar 
und ist vom Geschmack und der Optik eindeutig eines Nachbackens wert!




Zutaten:

180g Mehl
60g gemahlene Mandeln
150g Butter
160g Zucker
1 Msp. Backpulver
1 Msp. Meersalz

500g Boskop Äpfel

500g Milch
1 Pk. Vanille-Pudding
50g Zucker


Zubereitung:

Mehl mit Mandeln, Butter, Zucker, Backpulver und Meersalz
in eine Schüssel geben und mit einem Knethaken zu einem Mürbeteig
formen. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit 
gemahlenen Nüssen ausstreuen.
Den Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die
Tarteform dann mit dem Teig auslegen. Mit einer Gabel den 
Boden einstechen und bei 180° den Boden 15 Minuten vorbacken.

Den Vanille-Pudding nach Packungsanweisung kochen.
Die Äpfel mit einem Sparschäler an einem Stück abschälen, sodass
man aus der Schale Rosen rollen kann - ich geb zu, dass die Rosen
eindeutig eine klifflige Angelegenheit sind, aber sie sind ja das, was 
den Kuchen ausmacht ;)
Die geschälten Äpfel entkernen und in Stücke schneiden.

Auf den vorgebackenen Kuchen den gekochten Pudding gießen.
Die Rosen auf dem Kuchen verteilen und die Apfelstücke herum drappieren.

Bei 175° 20 Minuten die Äpfel gar backen - wenn der Kuchen bereits
braun ist, bevor die Äpfel gar sind, Kuchen mit einer Alufolie abdecken.
Kuchen auskühlen lassen, nach Belieben mit Puderzucker bestäubt servieren.






Donnerstag, 6. Dezember 2012

Zimtschnecken-Apfelkuchen






Dass mir die Zeit zum Bloggen fehlt, werde ich euch jetzt nicht
noch 3 Wochen lang erzählen ;D - stattdessen müsst ihr euch
einfach etwas länger auf die Posts gedulden.

Denn zu posten gibt es wie immer einiges -
und heute gibt's etwas zu sehen, dass hier schon seit November
auf euch wartet - denn zu meinem Geburtstag gab es nicht nur
einen Käsekuchen, sondern noch drei weitere Kuchen im
Mini-Format.

Ein Apfelkuchen ist bei uns eigentlich bei jeder Feier ein Muss,
denn egal wie einen guten Apfelkuchen liebt jeder!

Da bereits der 6 Dezembertag ist
- ...so ganz nebenbei fröhlichen Nikolaus euch allen! ;) -
und hier immer noch kein Plätzchen-Rezept zu sehen ist,
eine tolle Nachricht für euch:
Wenn ihr von dem Teig und der Zucker-Zimtmischung mehr
macht, könnt ihr einfach noch ein paar Zimtschnecken-Kekse
backen! Einmal Arbeit, jedoch 2 Ergebnisse ;)
Klingt doch gut für alle Keksfans, die wie ich bereits
im Weihnachtsstress sind und über jede freie Minute froh sind  =)

Hier also das Rezept für eine 20er Springform:

300g Mehl
150g Butter
100ml Milch
50g Zucker
1 Prise Salz

100g  Zucker
3TL Zimt

600g Äpfel, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten
1 Zitrone (Schale und Saft)
100g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch einen nicht mehr klebrigen
Mürbeteig herstellen. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

100 Gramm Zucker mit 3 Teelöffeln Zimt vermischen.

Den kompletten Teig zu einem riesigen Rechteck ausrollen.
(am besten auf einem Backpapier) Der Teig sollte eine Dicke
von ca.0,5cm haben.
Auf diese Fläche nun den Zimtzucker streuen.

Mithilfe der Backpapiers nun den Teig zu einer Rolle aufrollen.

Von der Rolle dünne Scheiben abschneiden. (ca.1cm dick)

Eine 20er Springform mit Backpapier auslegen.

Den kompletten Boden und den Rand mit Teigscheiben
auslegen, welche man etwas zurecht drückt, damit keine Lücken
im Boden sind.

Die geschnittenen Äpfel einfach mit Zucker, Zitronensaft- und schale, sowie dem Zimt vermischen und auf den Boden verteilen.
Füllung glatt streichen.

Nun noch mit den restlichen Zimtschnecken belegen und für
30 Minuten in den Ofen schieben, bis der Kuchen schön braun
und die Oberfläche knusprig ist.

Wenn man mag, kann man den Kuchen mit einem
Zitronen-Puderzuckerguss toppen,
ansonsten ist er auch pur ein Genuss.


Freitag, 9. November 2012

Ja ist denn schon?...Spitzbuben






Seid ihr bereit für .. Plätzchen? :D
Ich warte ja heimlich schon seit Monaten darauf, endlich wieder
Weihnachtsplätzchen zu backen - und natürlich auch zu verbloggen ;)
Doch was auf den Bild noch nicht zu erkenen ist:
Ich habe nicht nur Hildabrötchen gebacken, sondern das Ganze durch Marzipan
in Ringform gebracht. Denn ab und zu bin ich eben ganz Mädchen,
mit rosa, Pünktchen, Schleifchen uuund Schmuck, so freue ich mich
deshalb mal bei einem Gewinnspiel mitzumachen, bei dem es weder
um Mixer noch andere Küchengeräte geht.;D

Das Gewinnspiel wird von der Schmuckseite Faszinata organisiert,
welche einen 500 Euro Gutschein bei Teilnahme als Gewinn bietet.
Was ich persöhnlich ziemlich toll finde, dass jeder, der einen Blogpost
über das Gewinnspiel schreibt, automatisch eine Glossy-Box bekommt.

Zu Beantworten gibt es zwei Fragen, um am Gewinnspiel teilzunehmen.

Was ist mein Lieblingsschmuckstück?
Ein shabby Silber-Medaillon, welches auf der Vorderseite ein vertikales Rillenmuster 
hat und auf der Rückseite ein Gittermuster. Doch eigentlich ist es mein
Lieblingsstück, weil ich es von meiner Mutter bekommen habe und somit
viel damit verbinde.

Welches Produkt aus dem Faszinata-Shop gefällt mir am besten?
Ich finde Faszinata hat unheimlich einmalige Sachen, sehr speziell und man
kann sich sicher sein, dass kein Anderer auf der Straße so schnell das
gleiche Schmuckstück hat.
So habe ich mir bewusst nicht einfach ein paar Perlenohrringe (was mir jedoch
sehr gut gefällt ;D) ausgesucht, sondern etwas Spezielles.

Exotische Armspange aus echtem Rochenleder
Quelle: http://www.faszinata.de/exotische-armspange-aus-echtem-rochenleder-sku052548::-bordeaux-052548.html


Doch damit ich nicht zu weit von meinem Blogthema abkomme, kommt hier endlich mal das Rezept für die Hildabrötchen (Spitzbuben), die man natürlich ganz normal backen kann und nicht wie ich, als Ringe:

Zutaten:

100g Butter
100g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
3EL Milch
1 Msp. Backpulver
1 Prise Salz

150g Marmelade

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und
mit einen Knethaken verrühren. Den Teig nochmal
mit der Hand durchkneten und dann zu einer Kugel
formen, die man im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lässt.

Danach rollt man den Teig ca. einen halben Zentimeter
dick aus und sticht aus der Hälfte des Teigs Plätzchen
mit Loch aus und aus der anderen Hälfte, Pläzchen mit
Loch.

Bei 175° 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Die Marmelade glatt rühren und jeweils einen Klecks
auf ein Unterseite-Plätzchen geben, daraufhin ein
Plätzchen mit Loch aufsetzen.

Nach Belieben noch mit Puderzucker bestäuben.

In einer Metalldose halten sie 2-4 Wochen.



d

Sonntag, 21. Oktober 2012

Waldpilz-Wähe




Na, wart ihr dieses Jahr schon im Wald Pilze sammeln?
Nein? Dann seit ihr bestimmt einer derjenigen, die lieber auf Nummer Sicher gehen
und beim Gemüseladen um die Ecke für euer Pilzglück sorgt
- oder einfach bisher noch nicht richtig Zeit und Glück gehabt, sodass
der Pilzhunger bisher noch warten musste?

Ich war am Freitag mit meinem Vater im Wald - der mittlerweile schon
jahrelange Pilzerfahrung hat, (<- mein Vater und nicht der Wald)
sodass ich mir keine Gedanken mehr machen brauche
und sorgenlos das mühsam Gesammelte verzehren kann.
Schon seit Generationen ist Pilze sammeln bei uns in der Familie Tradition, da
wir jedoch bei unseren "Stammsorten" bleiben, hat bisher auch jeder unser
Pilzessen überlebt ;D - wiegesagt BISHER ;D


Zutaten:
150g Mehl
90g  Butter
2 EL Milch
1 TL Salz
1 TL Backpulver

500g gemischte Pilze, geputzt & in mundgerechte Stücke geschnitten
(ich habe Steinpilze, Maronen, Birkenpilze & Rotfüßchen benutzt)
1/3 Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
150ml Sahne
100g geriebenen Käse
(nach Wunsch kräftigen Bergkäse oder Emmentaler)
1 Ei, verquirlt
1 große Knoblauchzehe, klein gehackt
Salz und Pfeffer
etwas Majoran, Thymian, Rosmarin, kleingehackt

Zubereitung:

Für den Tarteboden Mehl in eine Schüssel geben,
eine Mulde formen und die Butter in Stücken zusammen mit Milch,
Salz und Backpulver hineingeben.
Teig auf einem Backpapier auf die Größe einer 18er
Springform ausrollen. Besagte Form ausfetten und den
Teig dann hineinlegen. Mit einer Gabel einstechen und
15-20 Minuten bei 170° vorbacken.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten.
Eine große Pfanne erhitzen, etwas Öl hineingeben und 
Frühlingszwiebeln anbraten, Pilze und Knoblauch hinzufügen,
anbraten und nach ca. 5 Minuten mit Sahne ablöschen.
Von der Hitzequelle nehmen.
Kräuter hinzufügen und Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Etwas abkühlen lassen, um dann ein verquirltes Ei unterzurühren.

Pilzsauce auf den vorgebackenen Boden geben, darauf achten, dass die Flüssigkeiten gleichmäßig verteilt ist und nicht nur auf einer Seite ist. Den Käse über die Füllung streuen.

Bei 175° ca. 25 Minuten  goldbraun backen.


Dazu noch ein frischer Feldsalat mit Walnüssen oder ein Federweißer und das Herbstessen ist perfekt.



Sonntag, 14. Oktober 2012

Linzer-Torte mit Walnüssen


Ja ist denn schon... ?
Nein - es ist noch ganze 71 Tage hin, bis es wieder so weit ist,
dass die Geschäfte überquellen, wobei die meisten Regale
bereits gähnend leer sind. Wenn überall "Last Christmas" ertönt,
woraufhin die meisten Leute die Flucht ergreifen, wobei die Kinder
nur aufgeregt fragen, wie lange es denn noch dauert ..
Ja... Weihnachten ist eine Zeit mit vielen Facetten
- doch die kulinarische, voll mit Stollen und Keksen, werde ich frühestens
im November mit euch teilen.

Was die Linzer dann trotzdem jetzt schon hier macht?
 -Ganz einfach! Für mich ist 'ne Linzer nicht nur an Weihnachten ein
Gutelaunemacher - egal ob Februar oder Oktober - wenn es kalt ist,
dann gibt's Linzer!

Doch damit die Linzer auch wirklich zum Blog-Event von Sarah passt, die zum
Thema  Herbstküche ausgerufen hat, habe ich den Kuchen mit Walnüssen statt
Mandeln gebacken - denn die stehen doch wirklich für den Herbst -
naja jedenfalls für mich ;D

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Und für die, die ich immer noch nicht mit meiner Erklärung überzeugen konnte:
Linzer gehört in den Herbst, damit sie bis zum Winter durchgezogen ist! 

Herbst in der Küche
Rezept:
  (für eine 20er Springform)
180g Mehl
180g Zucker
180g Butter
180g Walnüsse
1 Prise Salz
1 Pk.Vanille-Zucker
1,5 TL Zimt
3 EL Rum
1 TL Backpulver

100g Erbeermarmelade
100g Sauerkirschkonfitüre

1 Eigelb+2 EL Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

Zur Vorbereitung 2/3 der Walnüsse fein mahlen, 1/3 Walnüsse klein hacken.

Butter mit Zucker und Vanille-Zucker, sowie Rum, Zimt und Salz schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen und mit der Butter und den Walnüssen verkneten.
Teig zu einer Kugel formen und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen.

Erbeermarmelade mit Sauerkirschkonfitüre vermischen.

2/3 des Teiges auf die Größe der Form so ausrolllen, dass ein etwa 5cm hoher
Rand entsteht. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform legen und den
Boden mit einer Gabel einstechen.

Marmeladenmischung auf den Boden geben.

Mit den restlichen Teig, kann man den Kuchen wie man möchte verzieren,
ich habe Spiralen gemacht - doch das klassische Gitter-Muster ist natürlich auch
nicht zu verachten ;)

Eigelb mit Milch verquirlen und auf das Muster, samt den Rand des Kuchens
streichen - nicht auf die Marmelade! ansonsten sieht man kein Muster mehr :/

Kuchen bei 160° 30-35 Minuten backen.


Achja und das Ersetzen der klassischen Johannisbeermarmeladenfüllung durch
diese Mischung einer süß-milden und säuerlichen Marmelade kann ich äußerst
empfehlen! - Ich bin ziemlich froh, dass ich doch noch einen GEbrauch für die
Marmelade gefunden habe, denn durch reine Sauerkirschen, wurde die Konfitüre
doch .. nun ja ziemlich sauer. ;-)

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Schokoladenfudge mit weißer Schokolade und Cookie Dough





Endlich kommt hier mal wieder etwas für den süßen Zahn ;)


Fudge an sich, finde ich ja schon genial 
- ob klassisch als Sahnekaramell, Schokoladen-Fudge oder richtig
kult-amerikanisch mit Oreostücken.
Doch was mindestens genau so toll ist, kommt jetzt!
Fudge mit weißer Schokolade und Cookie Dough! 

Die Idee den Fudge mit Cookie Dough zu kombinieren, habe ich mal wieder
von Pinterest, dort ist die Kombi jedoch anders herum wie bei mir, mit hellem
Cookie Dough und dunklem Fudge - doch da ich keine Vollmilch-Schokolade
mehr zu Hause hatte und den Fudge für die liebe Nancy gemacht habe, die im
Gegensatz zu mir lieber Vollmilch-Schoko isst, habe ich es mit weißer Schokolade
zubereitet.

So, jetzt aber kein großes Geschwafel - ich denke jeder kann sich ausmalen,
dass dieser Fudge mit Cookie Dough nicht nur eine Bereicherung für die Hüften, 
sondern auch für den Gaumen ist ;D

Rezept:
100g weiße Schokolade
75g Zucker
75g Milch
1 Pk. Vanille-Zucker
1TL Butter

100g Mehl
50g Zucker
50g Butter
3EL Milch
3EL Schokoladendrops

Zubereitung:
Mehl mit Butter, Zucker und Vanille-Zucker verkneten, Milch hinzufügen
bis man den Teig zu einer Kugel formen kann. Schokoladendrops noch 
unterkneten und dann ab in den Kühlschrank, bis der Fudge fertig ist.

Für den Fudge zuerst einen Karamell einköcheln lassen.
Dafür einen Teelöffel Butter in einem Topf zerlassen, Zucker hinzufügen,
ankaramellisieren lassen und dann mit der Milch ablöschen. Vanille-Zucker 
hinzufügen und unter regelmäßigem Rühren zu einem Karamell einköcheln 
lassen. Dauert ca. 15 Minuten. 

Weiße Schokolade grob zerkleinern. Zum fertigen, heißen Karamell geben
und schmelzen lassen. Verrühren, sodass es zu einer homogenen Masse wird.

Eine eckige Auflaufform (ca.15x15cm groß) mit Backpapier auslegen.
Die Hälfte des heißen Fudges in die Auflaufform geben.
Cookie Dough leicht auf die Größe der Form rollen, in die
Form legen und dann die restliche Fudge-Masse darüber gießen.
In den Kühlschrank für mindestens 2 Stunden, bis die Masse fest ist.

In kleine Stücke schneiden - Größe ist eigentlich nach Belieben, größer als
2x2cm würde ich sie jedoch nicht unbedingt schneiden.



Donnerstag, 27. September 2012

Brombeer-Torte mit weißer Schokolade



Kennt ihr das?
Ihr habt seit Tagen ein Rezept im Kopf und denkt, dass die Zutaten
sooo unheimlich toll zusammen passen werden!
So geht's mir öfters! Und sehr oft klappt's dann auch!
Ravioli mit Ofentomaten und  frittierten Mozarellabällchen
oder Buabaspitzle mit Granatapfelrotkohl sind nur ein Beispiel

- doch manchmal klappt es eben  nicht.

Und genau so ging es mir gestern.
Linsensalat mit Rukola und Kirschtomaten,
dazu Mozarellabällchen in Orangenkaramell - dass MUSS
doch gut sein. Jaaa.... aber nicht gestern. :/
Mein erstes Problem waren die Linsen - sie wurden einfach nicht
weich! - und jaaa - ich hatte sie eingeweicht und neeein ich habe
sie auch nicht mit Salz gekocht.
-Und jaaa ich habe den Fehler begonnen,
zwei unterschiedliche Sorten Linsen zu benutzen,
damit die einen schön ordentlich verkocht sind,
während die anderen immer noch steinhart sind :/
Das nächste Problem war der Mozarella.
Der Karamell war super.
Nur wollte er irgendwie nicht so auf dem Mozarella halten wie
ich es mir vorgestellt hatte.
Jaa, ich hatte noch ein Problem.
Der Rukola. Kann da IRGENDWAS falsch laufen?
.Ja. Ich war nach 40 minütiger Kochzeit der Linsen so genervt, dass ich den Rukola einfach kleingeschnitten habe und mit den noch bissfesten Linsen, plus dem restlichen Salatzutaten vermengt habe.

Toll.
 Toll, sah es nicht aus. - Hätte reinst zu Heikes ugly
food rein können. :D - Naja, also schlecht war es nicht.
Aber toll eben auch nicht.

Um da wieder ein Stimmungsaufschwung zu bekommen,
da braucht man schon SO eine Torte.
Brombeeren aus dem eigenen Garten. Flauschiger Biskuit - für den ausnahmsweise
mal keine Eier geopfert wurden. und weiße Schokolade.
-Uwe, muss ich noch irgend ein Wort des Lobes sagen ? ;D

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Zutaten:
(Springform 18cm)

125g Joghurt
250g Quark
200ml Sahne
100g weiße Schokolade,geraspelt
3 EL Orangenlikör
50g Vanille-Zucker
100g Zucker
300g Brombeeren
1,5 Pk. Agartine/Gelatine,
eingeweicht nach Packungsanweisung

100g Mehl
50g Zucker
50g Butter
1 Msp. Salz und Backpulver

150g Mehl
120ml Milch
60ml Öl
100ml Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
1 Pk. Vanille-Zucker

Zubereitung:

Für den untersten Mürbeteigboden 100g Mehl, Zucker, Butter und
je eine Prise Salz und Backpulver miteinander verkneten, wenn der
Teig noch nicht richtig zusammenhält, ruhig noch ein wenig Milch hinzufügen.
Den Teig zu einer Kugel formen und für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank
kühlen lassen.

Springform mit Backpapier auslegen und den Mürbeteig hineinlegen.
Teig gleichmäßig in der Form verteilen und mit einer Gable einstechen.
Bei 180° 12-15 Minuten backen.

In der Zwischenzeit kann man den nächsten Teig schon vorbereiten.
Mehl mit Backpulver mischen. Zucker, Vanille-Zucker, Öl und Milch mischen,
Mehlmischung unterrühren. Sobald der Mürbeteigboden fertig gebacken ist,
ihn kurz abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
Den nächsten Teig für 30 Minuten backen.
Auskühlen lassen. Aus der Form nehmen. Den Mürbeteigboden wieder in die
Form legen.

Für die Creme die Gelatine auflösen. Brombeeren und Orangenlikör miterwärmen.
Quark und Joghurt zusammen glatt rühren. Mit den beiden Zuckern verrühren.
Die warmen Brombeeren in mehreren Portionen vorsichtig unter die Quarkcreme
rühren. Eine halbe Stunde im Kühlschrank angelieren lassen.
Dann die Sahne steif schlagen. Sahne unter die Creme heben, genau wie die
Schokoladenraspeln.

Den vorher gebackenen Rührteig einmal quer durchschneiden.

Zum Schichten der Torte die Hälfte der Creme auf den Mürbeteigboden
geben, eine Schicht Rührteig auflegen, dann den Rest der Creme und zuletzt
den Rührteig. Die oberste Schicht kann man sicher noch schön verzieren.
Ich habe lediglich diese Schicht mit Puderzucker bestäubt und dann mit
Melisseblättern und Brombeeren belegt.

 - Das ist doch genug lila, ja Uwe? ;)

Sonntag, 16. September 2012

Cookie Dough Banana Cheese Cake


Cookie Dough Cheese Cake Bars wurden bei mir schon vor einer
Weile ausprobiert. Und geliebt.
Mit diesen Schnitten habe ich Käsekuchen lieben gelernt *träum*
-... :hach: ... doch mir war auch klar - den kann man immer noch verbessern!
- Inwiefern? Mit Bananen!

Bis zur Durchführung dieses Plans ist etwas Zeit vergangen -
doch in der Zeit habe ich mir eine 18er Springform zugelegt
und kann nun mit einem meiner Lieblingskuchen bei dem
"Kleine Kuchen-Event" teilnehmen =)


Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cooking        Gutes soll man schließlich teilen ;)



Zutaten:

120g Kekse
3 EL Butter
1 TL Zucker

150g Frischkäse
125g Quark
1 Ei
40g Zucker
2 EL Jamaica-Rum
1 EL Grieß

1 Banane

30 g Zucker
30 g Butter
60 g Mehl
1 EL Milch
40 g Schokolade
1 großzügige Prise Salz

Zubereitung:

Kekse in eine Tüte geben und mit einem Nudelholz klein hauen.
Keksbrösel mit Zucker und Butter verkneten.
Eine 20er Springform oder eine normale Kastenform mit Backpapier
auslegen. Keksmischung auf den Boden geben und fest drücken.

12-15 Minuten bei 160° vorbacken.

Frischkäse mit Quark glatt rühren.
Ei verquirlen und miz Zucker, Rum und Grieß in den
Frischkäse rühren.

Banane in dünne Scheiben schneiden.

Schokolade klein hacken.
Zucker, Butter, Mehl und Salz verkneten, wenn der Teig
noch nicht richtig zusammenhält die Milch hinzufügen.
Schokolade unterkneten.

Auf den gekühlten Keksboden Quarkmasse gießen.
Bananenscheiben auf Quarkschicht verteilen.
Cookie-Teig über die Banane streuseln.

Bei 160° 30-35 Minuten backen bis der Kuchen braun ist.
Völlig ausgekühlt genießen.


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Ich finde der Kuchen ist ideal für die Frühlings und Herbstzeit, wo es noch nicht
total kalt ist, doch man die Keksteig-Schokoladen Kombis schon verträgt ;D



Donnerstag, 16. August 2012

Eis, Eis, baby!





Endlich bin ich aus Berlin zurück und kann dafür sorgen,
dass mein Blog nicht ganz ausstirbt!!
Die Zeit dort war zwar schön, doch 2,5 Wochen ohne Internet
und Blogs sind schon lange.... zu lange :-)
Doch dafür hab ich jetzt um so mehr neue Beiträge zum Nachlesen,
damit die restlichen 3,5 Wochen Schulferien nicht zu lange werden.

Dafür sorgen, dass keine Langeweile entsteht, werden sicher
auch die vielen Anregungen, die ich mir in Berlin geholt habe
und die zu Hause natürlich ausprobiert werden müssen!

Heute stand erst mal ein Cookie Dough Eis auf der Liste, denn
nach dem Temperaturschock (wir sind in Berlin bei angenehmen
20° mit der Bahn los und kamen im Süden bei schwülen 30° an)
hat man heute doch wieder Lust auf Eis gehabt.
Doch nach einem ganzen Tag mit der Bahn wollte man heute lieber
gemütlich zu Hause chillen und nicht einen Fuß vor die Tür setzen
- auch nicht für Sahne. Selbst wenn man die für Eis braucht. 
Selbst wenn man unbedingt Eis machen will.
-nein. Man will nicht rauß. Man überlegt sich lieber, wie man ein
möglichst gutes Eis ohne Sahne und Eismaschine hinbekommt und ...
also ich finde mir ist es gelungen ;D

Da  ich mein normales Eisrezept dank fehlender Sahne nicht umsetzen
konnte, suchte ich nach einem anderen. -Gefunden habe ich keins. :D
Doch der Keksteig war bereits gemacht, so wollte ich meine Idee
auch umsetzen. Ich nahm wie in diesem Rezept gezuckerte Kondensmilch,
ansonsten habe ich mich eigentlich nicht die Bohne an das Rezept gehalten :D.

Deshalb kommt jetzt mal ein Eisrezept ohne Sahne:

400 ml gezuckerte Kondensmilch (nicht karamellisiert)
1 Ei
300 ml Milch
250 g Quark

100 g Zartbitter-Schokolade
50 g Butter
50 g Zucker
1 Prise Fleur de Sel
100 g Mehl
2 EL Milch

Zubereitung:

Für das Eis das Ei mit der Milch verquirlen.
Über einem Wasserbad schaumig rühren, die Masse muss nicht
unbedingt richtig andicken, der Sinn ist mehr im Abtöten der Bakterien.
Quark glatt rühren, dann Kondensmilch und Milch-Ei-Masse einrühren.
Die Masse ist ziemlich flüssig, doch das macht nichts, das Eis wird
nicht kristallisieren.

Masse in eine verschließbare Schüssel geben und im Tiefkühlfach
gefrieren lassen. Ich habe insgesamt 6 mal die Masse umgerührt
(eine Eismaschine hat im Sommer echt seine Vorteile...)
das erste Mal nach 2 Stunden, danach immer nach einer Stunde.
Heißt also 7 Stunden auf den Genuss warten :/

Für den Cookie Dough Schokolade klein hacken.
Butter mit Salz und Zucker schaumig rühren. Mehl hinzufügen,
erstmal mit der Butter verkneten, wenn der Teig dann noch zu
trocken ist, die Milch hinzufügen, bis ein Keksteig, der nicht mehr
klebt, entsteht. Schokoladenstücke unterkneten. Teig zu einer Rolle
formen und einfrieren.

Wenn der Teig hart geworden ist, Teig in M&M große Stücke schneiden.

1 Stunde bevor man das Eis serviert, also nach 6 Stunden im Tiefkühlfach,
die Cookie Dough-Stücke unter das Eis ziehen.
Tut man dies vorher, so setzen sich die ganzen Stücke auf dem Boden
ab. - Also Geduld ;)

Das Eis muss vor dem Servieren nicht noch extra Antauen, da es
so in etwa die Konsistenz von dem in der Eisdiele hat.

Es ist auf jeden Fall ein Glücklichmacher, doch jeden Tag hat man bestimmt
nicht die Zeit, um am Kühlschrank zu wachen, um zu rühren und zu rühren...


Sonntag, 17. Juni 2012

Snickers


Seitdem ich unter den letzten zehn in der Abstimmung zum Cookbook of
Colours im September war, hat mich der Ehrgeiz gepackt:
das Jahr hat nur noch einen Monat, da gibt es nicht mehr viele Chancen,
doch noch ins Cookbook zu kommen, deshalb gebe ich diesen Monat
Gas und nehme gleich mit zwei Rezepten teil.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


So zum Rezept:

2 EL Butter
90 g Mehl
40g Zucker
1/8 TL Salz

6 EL Dulce de leche
(ich habe es selbst zubereitet,
so konnte ich es fester werden lassen,
wie wenn ich das Gekochte nehme)

4 EL Erdnussbutter, crunchy
4 EL Erdnüsse, gesalzen & geröstet

200 g Zartbitter-Schokolade

Zubereitung:

Butter mit Salz, Mehl und Zucker verkneten, dann den Teig
20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Nach den 20 Minuten, Ofen auf 160° vorheizen,
Teig aus dem Kühlschrank holen, Nudelholz bemehlen
und den Teig auf einem Backpapier zu einem Rechteck der Größe 25x15cm ausrollen.
Am Besten markiert man schon jetzt die späteren Böden der Riegel -
so zerbrechen sie später nicht so einfach.
Die 25 cm Seite dafür in 5 5cm lange Streifen teilen -
der Teig muss nicht durchgeschnitten sein, nur eben markiert.
Die 15 cm in 5 3cm lange Stücke schneiden.

Teig bei 160° 15-20 Minuten hellbraun backen.
Am Besten noch warm vorher markierte Stücke teilen.
Auskühlen lassen.

Erdnussbutter auf Mürbeteigstücke streichen, dann gehackte Erdnüsse
darauf streuen. Dulce de leche nun über die Erdnüsse verstreichen,
die Dulce de leche Schicht sollte ordentlich verstrichen werden,
sodass die Riegel ziemlich glatt sind, ansonsten haben die Riegel
später lauter Huckel. Die Riegel kurz in den Froster - in der
Zeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Riegel mit der Schokolade auf beiden Seiten bestreichen, kurz abtropfen
lassen und dann auf ein Backpapier geben, bis man alle Riegel mit
Schokolade überzogen hat. Backpapier auf eine flache Fläche legen
und dann für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Dann sollten die Riegel fest sein und können gegessen oder in einem
Gefäß aufgehoben werden.

Ich schätze sie sind ca. 2-3 Wochen gut haltbar.





Mittwoch, 6. Juni 2012

Rhabarber Tarte Tatin mit Zitronenkaramell und Vanille-Sauce





Mei o mei - ich habe einen neuen Lieblingskuchen - und das, obwohl er
ohne jegliche Schokolade auskommt! - na gut Mürbeteig ist auch enthalten -
aber - o mein gott - er ist so göttlich!

Rhabarberkuchen mag ich schon eine ganze Weile - obwohl ich ihn nur einmal
so richtig gut gegessen habe. *__*
Damals hatten wir eine Freundinn besucht und diese hatte Rhabarbermuffins
gebacken ... hmm.... seitdem war ich immer auf der Suche nach DEM
Rhabarberrezept - doch leider ohne Erfolg. :/

Doch gestern war es dann soweit - ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet,
dass die Tarte SO gut werden würde - ich wollte einfach schauen,
ob das, was ich dachte, wirklich so gut zusammen passt.

Und ich bin immer noch begeistert!
Ich habe den Kuchen in einer Kastenform gebacken, so konnte ich den Rhabarber
in ganzen Stangen backen. Dazu gab's eine selbstgemachte Vanille-Sauce -
bei der Gelegenheit habe ich dann gleich das gewonnene Vanille-Paket von zorra nutzen können.

Für die, die's interessiert, so sah der Gewinn aus:

nochmals danke an zorra und madavanilla bei der Gelegenheit ;D
Und weil ich meinen Lieblingsrhabarberkuchen gerne mit anderen teile,
kommt das Rezept zur Rhabarber - Blogparade.



Doch jetzt kommt das Rezept:

Zutaten:

150 g Zucker
1/2 Zitrone (Saft)
1 Pk. Vanille-Zucker
80 g Butter

5 Stangen Rhabarber, so lang wie die Kastenform

Teig:
130 g Mehl
1 Ei
50 g Butter
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 Msp. Backpulver

250 ml Milch
1/2 Vanille-Schote
75 g Zucker
1 Eigelb
1 EL Speisestärke
2 EL Sahne

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig zubereiten.
Diesen zu einer Kugel formen und eine halbe Stunde kühlen.

Butter in einem schweren Topf zerlassen, Zucker, Vanille-Zucker und
Zitronensaft hinzufügen und unter Rühren zu einem hellbraunen Karamell
einkochen lassen. (ca.10 Minuten)

Karamell sofort in die Kastenform gießen.
Rhabarberstangen auf den Karamell legen und im Backofen bei 160° 15 Minuten backen.

Teig aus dem Kühlschrank holen und auf die Größe der Kastenform
ausrollen. (Nur auf die Größe des Bodens - keine Ränder)

Teig auf den gebackenen Rhabarber legen und in 30 Minuten fertig
backen.

Tarte 15 Minuten in der Form abkühlen lassen.

In der Zeit die Milch zusammen mit dem Mark der Vanille-Schote
und Zucker aufkochen.
Eigelb mit der Speisestärke und 2 EL Sahne verquirlen.
Milch von der Flamme nehmen und unter ständigem Rühren Eigelbmischung
unterquirlen. Sauce vorsichtig bis kurz vorm Siedepunkt erhitzen.
Abkühlen lassen, ab und zu dabei umrühren.

Tarte vorsichtig stürzen.

Vanillesauce auf Teller geben und in die Mitte ein Stück Rhabarberkuchen
setzen.

Noch lauwarm - leeeecker!





Sonntag, 15. April 2012

Eingewickelte Himbeere




Schulbeginn steht vor der Tür,
der letzte freie Tag wurde heute für was genutzt?
- Natürlich .  backen . backen. backen :D

Wie ich das schaffe mit einem kaputten Ofen?
... :ich nehme einfach den Backofen im Keller. :D
Der ist schon wirklich nicht das neueste Model -
aber hey - lieber damit als gar kein gebackenes Sonntagssüß!

So habe ich heute für den Nachmittagskaffee einen
schnellen Butterkuchen gebacken - der mich vor allem
interessierte, weil er mit geschlagener Sahne gebacken
wurde.

Am Vormittag habe ich noch Double Chocolate Chip Cookies und
Schwarz-Weiße-Himbeerschnecken gebacken, da ich diese
morgen mit in die Schule nehmen möchte.
Ich hoffe sie werden gefallen!

Für den Butterkuchen habe ich dieses Rezept benutzt, doch würde
es nicht empfehlen. Trotz der Sahne und den Eiern war der Teig
ein reiner Klumpen, den ich nur durch Zugabe von Milch in eine
Rührteig ähnliche Konsistenz gebracht habe.
Zu der Idee mit der Sahne würde ich also sagen, es ist eine
interessante Idee  - doch bringen tut's nix.

Doch die Schwarz-Weißen-Himbeerschnecken - die kann ich jedem
empfehlen! Ich habe sie schon oft mit Johannisbeeren gebacken -
damit schmecken sie fast einen Tick besser - doch auch mit Himbeeren
sind sie einfach  lecker.
Ganz einfach, ganz lecker und perfekt für jeden Kindergeburtstag oder Picknick.

Rezept:

90 g Butter
1 Ei
80 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
160 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

2 TL Kakao
1 TL Rum
vlt. noch etwas Mehl

200 g Himbeeren

Zubereitung:

Butter mit den folgenden sechs Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten.

1/3 vom Teig abnehmen.
Kakao mit Rum verrühren, dann unter das abgenommene Teigdrittel
arbeiten. Klebt der Teig noch sehr - etwas Mehl hinzufügen, damit ein
Streuselteig entsteht.

Den hellen Teig zu einen Rechteck 10x25 cm ausrollen.
( Am besten auf einem Backpapier, dann ist das Aufrollen später einfacher)
Dunklen Teig zu Streuseln zupfen und diese auf dem hellen Teig verteilen.
Gut andrücken.

Himbeeren vorallem auf die Stellen verteilen, wo bisher noch kein Teig
ist - auch leicht andrücken.

Nun aufrollen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Scheiben nochmals nachformen - die Schnecken sollen schön rund sein.

Die Schnecken bei 180° ca. 17-20 Minuten backen.

Abgekühlt kann man sie so essen, sie schmecken aber auch mit einen
Zitronenguss lecker.