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Dienstag, 1. Oktober 2013

Schwarzwälder Kirschtorte im Glas



..schaut ihr das perfekte Dinner? Ich muss zugeben, dass ich es regelmäßig verfolge.
Nicht unbedingt, weil die Speisen totale Bereicherungen sind, von denen ich zuvor
noch nie gehört habe, sondern vor allem wegen den Gastgebern, bzw. Gruppen, welche
die Sendung doch erst interessant machen.

Warum ich davon überhaupt erzähle? Diese Woche macht das perfekte Dinner ein
Foodblogger-Special! 5 Foodblogger beweisen ihr Können und einmal mehr sieht
man an der Runde in wie viele Untergruppen sich die Welt der Foodblogs nochmal
einteilen lässt: eine Vegetarierin, eine Low Carb-Dame, ... - dass eine dritte Person
dann "nur" kein Schweinefleisch isst, kommt der Montags-Gastgeberin dann fast
wie eine Erholung vor :D

Kochen tuen Britta von das Glasgeflüster, Sophia von ohsophia, Christoph von analoge Küche,
Nora von senfundvanille und Jasmin von soulfoodlowcarberia - ich muss zugeben,
dass nicht nur durch die besonderen Ernährungen die Rezeptauswahl für den
"normalen" perfekte Dinner-Zuschauer bestimmt außergewöhnlich ist.
Jedenfalls schätze ich Rezepte wie Chocomole doch eher in die Blog-Schiene ein,
über die ich vor meinem Blogger-Dasein mich noch gewundert hätte.

Am Montag machte das Glasgeflüster eine Schwarzwälder Kirschtorte im Glas, welche
ich als Ansporn nahm und gleich heute umsetzte.



Rezept:

1/2 Glas Sauerkirschen (mit Saft)
3 El Puddingpulver (Vanille)
50g Zucker

250g Quark
150g Sahne
50g Zucker
1/2 Vanilleschote (Mark)

ca.200g Schokoladenkuchen
1 El Kirschschnaps

zur Verzierde Schokolade




Zubereitung:

Den Kirschsaft mit dem Vanillepuddingpulver verrühren. 
Zucker hinzufügen und Saft aufkochen. Ca 3 Minuten köcheln lassen,
bis der Saft eingedickt ist. Die abgenommenen Kirschen hinzufügen, 
verrühren und abkühlen lassen.

Sahne steif schlagen.
Quark mit Zucker und Vanillemark glatt rühren.
Sahne unterheben und Masse für eine halbe Stunde kühl stellen.
Danach in einen Spritzbeutel füllen.

Den Schokoladenkuchen zerbröseln und 4 Gläserböden mit den Krümeln bedecken.
Den Kirschschnaps über den Schokoladenkuchen träufeln.
Kirschkompott über den Schokoladenkuchen verteilen. 
Den Rest des Gläschens mit Creme auffüllen. 
Ihr seht die Größe meiner Gläser, wer größere Gläser benutzt,
kann natürlich mehr Schichten in die Gläser geben.

Wer mag, kann über die Creme als "Abschluss" noch Schokoladenspähne 
oder ähnliches verteilen.

Am besten so lange kühl stellen, bis die Törtchen serviert werden.





Und als Abschluss noch mein erst mal letztes Wort zum Blogger-Special:
Dass die Sendung ihr Publikum jetzt nicht dazu animieren wollte, dass
jeder anfängt zu bloggen, war mir auch vorher klar, jedoch finde ich den 
doch ziemlich frech - ich meine es wurden nicht umsonst FOOD-Blogger ausgewählt -
und diese bereiten für ihren Blog schließlich nicht Kunstessen zu.
Ob das perfekte Dinner also wirklich ein Blogger-Special gebraucht hätte,
kann ich bisher also noch nicht eindeutig beantworten...


Donnerstag, 16. August 2012

Eis, Eis, baby!





Endlich bin ich aus Berlin zurück und kann dafür sorgen,
dass mein Blog nicht ganz ausstirbt!!
Die Zeit dort war zwar schön, doch 2,5 Wochen ohne Internet
und Blogs sind schon lange.... zu lange :-)
Doch dafür hab ich jetzt um so mehr neue Beiträge zum Nachlesen,
damit die restlichen 3,5 Wochen Schulferien nicht zu lange werden.

Dafür sorgen, dass keine Langeweile entsteht, werden sicher
auch die vielen Anregungen, die ich mir in Berlin geholt habe
und die zu Hause natürlich ausprobiert werden müssen!

Heute stand erst mal ein Cookie Dough Eis auf der Liste, denn
nach dem Temperaturschock (wir sind in Berlin bei angenehmen
20° mit der Bahn los und kamen im Süden bei schwülen 30° an)
hat man heute doch wieder Lust auf Eis gehabt.
Doch nach einem ganzen Tag mit der Bahn wollte man heute lieber
gemütlich zu Hause chillen und nicht einen Fuß vor die Tür setzen
- auch nicht für Sahne. Selbst wenn man die für Eis braucht. 
Selbst wenn man unbedingt Eis machen will.
-nein. Man will nicht rauß. Man überlegt sich lieber, wie man ein
möglichst gutes Eis ohne Sahne und Eismaschine hinbekommt und ...
also ich finde mir ist es gelungen ;D

Da  ich mein normales Eisrezept dank fehlender Sahne nicht umsetzen
konnte, suchte ich nach einem anderen. -Gefunden habe ich keins. :D
Doch der Keksteig war bereits gemacht, so wollte ich meine Idee
auch umsetzen. Ich nahm wie in diesem Rezept gezuckerte Kondensmilch,
ansonsten habe ich mich eigentlich nicht die Bohne an das Rezept gehalten :D.

Deshalb kommt jetzt mal ein Eisrezept ohne Sahne:

400 ml gezuckerte Kondensmilch (nicht karamellisiert)
1 Ei
300 ml Milch
250 g Quark

100 g Zartbitter-Schokolade
50 g Butter
50 g Zucker
1 Prise Fleur de Sel
100 g Mehl
2 EL Milch

Zubereitung:

Für das Eis das Ei mit der Milch verquirlen.
Über einem Wasserbad schaumig rühren, die Masse muss nicht
unbedingt richtig andicken, der Sinn ist mehr im Abtöten der Bakterien.
Quark glatt rühren, dann Kondensmilch und Milch-Ei-Masse einrühren.
Die Masse ist ziemlich flüssig, doch das macht nichts, das Eis wird
nicht kristallisieren.

Masse in eine verschließbare Schüssel geben und im Tiefkühlfach
gefrieren lassen. Ich habe insgesamt 6 mal die Masse umgerührt
(eine Eismaschine hat im Sommer echt seine Vorteile...)
das erste Mal nach 2 Stunden, danach immer nach einer Stunde.
Heißt also 7 Stunden auf den Genuss warten :/

Für den Cookie Dough Schokolade klein hacken.
Butter mit Salz und Zucker schaumig rühren. Mehl hinzufügen,
erstmal mit der Butter verkneten, wenn der Teig dann noch zu
trocken ist, die Milch hinzufügen, bis ein Keksteig, der nicht mehr
klebt, entsteht. Schokoladenstücke unterkneten. Teig zu einer Rolle
formen und einfrieren.

Wenn der Teig hart geworden ist, Teig in M&M große Stücke schneiden.

1 Stunde bevor man das Eis serviert, also nach 6 Stunden im Tiefkühlfach,
die Cookie Dough-Stücke unter das Eis ziehen.
Tut man dies vorher, so setzen sich die ganzen Stücke auf dem Boden
ab. - Also Geduld ;)

Das Eis muss vor dem Servieren nicht noch extra Antauen, da es
so in etwa die Konsistenz von dem in der Eisdiele hat.

Es ist auf jeden Fall ein Glücklichmacher, doch jeden Tag hat man bestimmt
nicht die Zeit, um am Kühlschrank zu wachen, um zu rühren und zu rühren...


Sonntag, 8. April 2012

Frohe Ostern!




Osterzeit ist Familienzeit.
Familienzeit ist eine schöne Zeit.

 ... jedenfalls meistens. :D


Ich habe dieses Jahr gegen alle Traditionen verstoßen und einfach
kein Osterbrot und auch sonst nix zum Frühstück gebacken.
Warum auch? - Meine Ostergesellschaft hätte mich mein Osterbrot
selbst essen lassen, 1, 2 Stücke hätten sie gegessen, doch dann
hätte ich den Rest des Brotes, der wenn man alleine isst einfach
nicht enden will, aufessen müssen und darauf hatte ich dieses Jahr
einfach keine Lust.
Die ganze Arbeit, Zeit, das früher Aufstehen -
  dieses Jahr habe ich zu all dem nein gesagt.

Stattdessen wurde ein bisschen Nusszopf aus dem Tiefkühler
genommen und nochmal aufgebacken.
Und was machen die Männer?!
Essen den Kuchen noch vor dem Mittag bis zum letzten Stück auf!
... jetzt frage ich mich natürlich, hätte ich Osterbrot gebacken,
hätten sie das dann auch so fleißig gegessen?
Ich bin voller Überzeugung, dass sie's nicht gemacht hätten!

Stattdessen habe ich meine Zeit heute lieber für ein Ostermenü,
das aus einer Hochzeitssuppe zur Vorspeise, Kaninchenfilet, das wie
ein Filet Wellington zubereitet wurde, Herzogin-Kartoffeln und Blumenkohl
als Hauptgang und zum Dessert ein geschichteter Crumble im Glas
mit Erdbeeren bestand.

Eins konnte ich feststellen, die Erdbeeren haben endlich Geschmack -
jedoch fantastisch sind sie immer noch nicht. Und beim Anblick DIESER
Mutanten-Erdbeere will ich auch gar nicht wirklich wissen, mit was für
fiesen Zeugs die Erdbeeren behandelt wurden, doch wenn endlich
Erdbeersaison ist, dann kann ich mir dieses einfache Dessert traumhaft vorstellen.



Geschichteter Crumble im Glas


Zutaten:
(für 3 Portionen)

3 EL Butter
60 g Zucker
125 g Mehl
1 Prise Salz

250 g Erdbeeren

250 g Quark
100 g Joghurt
1 Pk. Vanille-Zucker
100 g Zucker
1 Orange

2 TL Sirup (nach Wahl, ich hab meinen Heidelbeersirup benutzt)

Zubereitung:

Butter, Zucker, Salz und Mehl miteinander locker verkneten.
Es soll ein Streuselteig werden, deswegen wirklich nur so
lange kneten, bis feine Streusel entstehen.

Streusel auf ein Backpapier verteilen und bei 180° 12 Minuten
schön goldbraun backen.
 Abkühlen lassen.

Erdbeeren waschen, putzen und Stile abschneiden.
In mundgerechte Stücke schneiden.

Quark, Joghurt, Vanille-Zucker,  Zucker, Orangenschale und
Orangensaft cremig rühren.

Abgekühlte Streusel mit Creme und Erdbeeren schichten.
Erst Creme, dann ein paar Streusel, Erdbeeren, nächste Schicht wieder
Creme, Streusel, Erdbeeren, Creme, Streusel, Erdbeeren und dann noch einmal
Creme, Streusel, Erdbeeren.

Zuletzt werden die Erdbeeren mit ein bisschen Sirup getoppt.

  




Freitag, 2. März 2012

Topfensouffle-Torte



 Topfensoufflé-Torte . Topfensoufflé-Torte?
Was man sich darunter vorstellen kann?
- Ein überalles genialer Käsekuchen!
Wunderbar saftig, traumhaft fluffig und das
ohne Doppelfrischkäse, Sahne und Massen an Fett.

Ja, ihr habt richtig gehört, es ist kein Käsekuche, der
an der amerikanischen Variante angelehnt ist und
trotzdem ist er MINDESTENS so genial wie ein
American Cheesecake!
Ihr glaubt mir immer noch nicht? Dann probiert ihn aus!

Ich würde nicht solche Werbung machen, wenn ich nicht so
von diesem Kuchen überzeugt wäre!

Rezept:

100g Butter
70g Zucker
120g Mehl
2El Milch

20g Vanille-Zucker
50g Butter
300ml Milch
1 Pk.Vanille-Puddingpulver
 500g Quark
(ich habe Magerquark genommen,
der Geschmeck hat darunter nicht im geringsten gelitten)
80g Sultaninen
5 Eiweiß
150g Zucker

Zubereitung:

Aus der Milch, Butter, Zucker und Mehl und einer Prise Salz
einen Mürbeteig kneten.
Diesen auf die Größe einer 28er Springform ausrollen.
Die Form mit Backpapier auslegen und dann mit Teig den Boden auslegen.

Den Teig bei 170° 12 Minuten vorbacken.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
50ml von der Milch abnehmen. Diese 50ml mit dem Puddingpulver
verrühren. Die restliche Milch mit der Butter und dem Vanille-Zucker
aufkochen. Das aufgelöste Puddingpulver-Gemisch einrühren.
Dick einkochen lassen. Dann den Quark hinzufügen und nochmals
aufkochen lassen. Die Sultaninen und den Zucker mit in die
Pudding-Quarkmasse rühren. Das steifgeschlagene Eiweiß
in mehreren Etappen unter die Quarkmasse heben. (Etwa 3-4 Etappen)

Die Quarkmasse auf den Boden geben. Den Kuchen bei 160°
30-35 Minuten hellbraun backen.

Nach Belieben mit Puderzucker bestäubt oder mit
Aprikosenmarmelade/Quittengelee aprikotiert servieren.




Sonntag, 5. Februar 2012

Devil's Food Cheesecake Muffins





Heute wird mein Sonntagssüß nichts für schwach Beseidete, es wird schooookoladig,
mit gaaanz viel Doppelrahmfrischkäse und gaaanz viel Kalorien :D
Das MUSS doch gut sein ;D

Passend zum World Nutella Day hab ich heute einen Devil's Food Cheesecake
mit zwei Nutella-Brownie-Schichten, einer American Cheesecake-Schicht und
einem Nutella-Frosting gemacht. Es war göttlich!




Ich habe für die Schokoladenschichten des Muffins dieses  Brownie Rezept von
“Le Pétrin” genommen und die Käseschichten mit diesem Rezept von Chefkoch 
gemacht. Beim Frosting habe ich mich nach einem Rezept von Cynthia Barcomy 
gerichtet, bei dem ich Nutella statt der Schokolade genommen habe.

Diese kleinen Kalorienbomben sind jede Minute im Fitnesstudio wert! 

Jetzt zum Rezept:

300g Nutella
2 Eier
60g Mehl
40g Kakao

1 Ei
250g Frischkäse
100g Zucker
3 El Speisestärke
60ml  Sahne 


125 g Butter, weiche
230 g Frischkäse
230 g Nutella



Zubereitung:

Zuerst bereitet man den Cheesecake zu, denn der muss lange
kühlen: Dafür rührt man 30 Gramm des Zuckers mit 90 Gramm
des Frischkäses schaumig. Das sollte etwa 3 Minuten dauern.
Dann fügt man den restlichen Frischkäse hinzu. Jetzt noch 
den restlichen Zucker und die Speisestärke untermischen.
Und ganz zum Schluss das Ei und die Sahne unterrühren.
Die Masse in 8 Muffinförmchen füllen und diese dann etwa
20 Minuten backen. Nach dem Backen die kleinen Käsemuffins
erst 2 Stunden bei Zimmertemperatur auskühlen lassen und 
dann im Kühlschrank 3 Stunden kalt stellen.

In der Zwischenzeit kann man schon mal die Browniemuffins 
backen, dafür einfach die Nutella, die Eier, das Mehl und den
Kakao miteinander verrühren. in 8 Förmchen füllen und 8-10
Minuten bei 180° backen, wenn man die Stäbchenprobe macht, 
sollte noch etwas am Stäbchen hängen bleiben.

Das Frosting kann man auch schon vorbereiten: 
Hierfür die Butter mit dem Frischkäse cremig 
rühren und zum Schluss die Nutella unterrühren.


Die Browniemuffins quer halbieren und mit etwas 
Frosting bestreichen, dann zwischen 2 Browniehälften
1 Cheesecake setzen. Die gestapelten Törtchen mit Frosting umkleiden. Etwa 2 Stunden kühl stellen  bevor man die Cheesecakes serviert.














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Und weil diese Kalorienbomben nicht nur sonntags passen,
möchte ich sie in meinen Lieblingsmonat November bei 
Uwes Cookbook of Colours einreichen.

Denn Lieblingsmonat und Lieblingscupcake müsste doch 
eine gute Kombi sein ;)

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