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Donnerstag, 18. Juni 2015

Besuch aus Hamburg: Franzbrötchen



Kann fabelhafter mein erster Afterschool-Morgen beginnen als mit frisch gebackenen, 
noch lauwarmen Franzbrötchen, die man mit Butter und seiner Lieblingsmarmelade genießt?
-Wohl kaum! Meine letzten Tage sind gezählt, ab jetzt fängt mein Leben an!
Die Blog-Abstinenz der vorherigen Tage war ganz meinem mündlichen Abi geschuldet,
doch nun ist jede Prüfung gehalten und geschrieben, jede Schulstunde zu Ende gebracht
und die nächsten Wochen können ganz dem Essen gewidmet werden!

So heiterte mich zumindest dieses wunderbare Backwerk beim schon wieder regnerischen
Wetter auf und ließ mich die ersten Stunden Freiheit aus einer, meiner Überfressenheit 
geschuldeten, Rosa-Brilla betrachten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich, als Baden-Württembergerin meinen 
ersten Hamburg-Besuch nicht mal genutzt habe, um endlich dieses fremde Gebäck 
zu probieren. - So war dieser Backversuch nicht nur mein erstes Mal Franzbrötchen 
backen, -sondern auch- mein erstes Mal Franzbrötchen verkosten!

Was soll ich sagen?
Zucker.Zimt.Fett. - kann da was anderes als Liebe heraus kommen?

Ich muss zufrieden zugeben, dass mich meine ersten Franzbrötchen überzeugt haben.
Da kann ich mich nur noch mal für das Rezept von Marie von Schätze aus meiner Küche
bedanken, denn das nicht alle Franzbrötchen ihre berufene Form finden, 
musste ich beim Durchforsten des Webs auch feststellen...






Franzbrötchen


Zutaten:
   (für ca 18 Stück)

500g Mehl
200ml Milch
1 Pk. Trockenhefe
75g Zucker
70g Butter
1 Prise Salz
1 Ei

80g Butter
2 Tl Zimt
100g Zucker






















Zubereitung:

Die Milch in einem Topf mit 70 Gramm Butter erwärmen.
In der warmen Milch die Trockenhefe auflösen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein formen.
In die Mulde die Milchmischung, Zucker, eine Prise Salz und das Ei geben.
Erst die Zutaten in der Mulde mit einer Gabel verrühren, anschließend immer
mehr Mehl zu der Mixtur rühren bis man aus allen Zutaten einen homogenen,
weichen, nicht mehr klebrigen Hefeteig erhält.

Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

100 Gramm Zucker mit zwei Teelöffeln Zimt vermischen. Die restlichen 80 Gramm Butter zerlassen.

Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem langen Rechteck ausrollen.
Der Teig sollte nur noch ca 0,5 cm dick sein.
Auf die ausgerollte Fläche die zerlassene Butter streichen.
Anschließend den Zimt-Zucker über die gesamte Fläche streuen.
Von der kurzen Seite (um möglichst eine dicke Rolle zu erhalten) den Hefeteig
gleichmäßig aufrollen. Die Rolle anschließend in Scheiben schräg schneiden.
(Im unten verlinkten Video seht ihr nochmal was mit schräg gemeint ist.) (ab 13:07)
Ziel ist möglichst trapezförmige Scheiben zu schneiden. Also schneidet man beim
ersten Stück schräg links, beim Zweiten schräg nach rechts.

Die nun trapezförmigen Scheiben hebt man so aufrecht, dass die stumpfe Ecke
des Trapezes nach oben schaut. (also ich meine die sehr kurze Seite) 
In diese stumpfe Ecke drückt man nun mittig einen runden Kochlöffelstiel
nach unten, sodass die typische Franzbrötchen-Form entsteht, da dabei das Schneckenmuster
nach Außen gedrückt wird.

Die geformten Franzbrötchen dürfen nun noch bei 170° im vorgeheizten Ofen ca
15-17 Minuten braun backen.




Die Franzbrötchen sind noch lauwarm mit etwas Aprikosenkonfitüre oder Butter wirklich himmlisch. Die erkalteten Franzbrötchen können auch prima eingefroren werden und aufgebacken, 
sodass man stets weiche Franzbrötchen, frisch aus dem Ofen, im Haus hat.

Sonntag, 1. Februar 2015

¡Viva España! - Churros-Waffeln


 




Na, wer gehört zu den Glücklichen, die gerade eingeschneit
sich in einem Winter-Flashback befinden?
Und was könnte man sich da mehr wünschen, als morgens um 9 Uhr vom
Duft frischer Waffeln und Zimt geweckt zu werden?
-.. okay das einzig Bessere ist um 10 Uhr vom Duft frischer Waffeln
geweckt zu werden - aber sei's drum!
Laut pinterest war 2013 ein mega Hype um diese Waffeln - ich hab davon
nichts mitbekommen und bis letzte Woche muss ich sagen, haben die Waffeln mir
überhaupt nichts gesagt.
Was mir jedoch auf einen Blick was gesagt hat waren Churros.

Churros = Fettig + Süß = Lecker²
Waffeln = Kindheitserinnerung + Süß = Lecker²
Churros + Waffeln = LEEEECKER!!

Diese einfachen Formeln sollten präsentieren, dass man mich vom Ausprobieren
der Waffeln nicht abhalten konnte.
Bevor ich weiter fortfahre, muss ich jedoch alle warnen:
Diese Waffel sind Zusatzkilos auf den Hüften pur.
Alle die eine Diät befolgen :

Vergesst sofort alles was ihr hier gesehen habt! Rauß! Runter von meinem Blog!

An alle andern: Meine Güte!
Waffeln, in Butter gebadet, in Zucker und Zimt gewälzt
- mehr kann ich mir, schön warm eingekuschelt vor dem Kamin gar nicht wünschen!
Sind Churros in ihrer Heimat bei warmen Temperaturen zuhause,
kann ich mir diese Waffeln hier vor allem im Winter vorstellen, denn sie
sind dann doch ordentlich mächtig und haben es ja auch kalorientechnisch in sich.

Äußerst lecker finde ich sie in jedem Fall!
Aber kann man etwas anderes erwarten?
Zimt und Waffeln funktionieren halt einfach zusammen.
Für mich waren sie so wie sie waren genau richtig
- die restlichen Verköstigen fanden die Waffeln zeitweise zuu zimtig.
Also übertreibt es nicht mit dem Zimt, dann werden die Waffeln ein voller Erfolg!





Zutaten:
[Für ca 7 Waffeln]

für den Waffelteig:
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 Pk. Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Zimt
Schale einer Zitrone

2 Eier
1/2 Tasse geschmolzene Butter
1 1/2 Tassen warme Milch

zum Wenden:
2 Tassen Zucker
2-3 Tl Zimt
3/4 Tasse geschmolzene Butter

Zubereitung:

Für den Teig Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Eier, geschmolzene Butter, Milch, mit Zucker,
Zimt, Zitronenschale und Vanille-Zucker verquirlen.
Die Mehlmischung langsam zu den flüssigen Zutaten sieben und unterarbeiten.
Den Teig verrühren bis keine Klümpchen mehr übrig sind.

Die 3/4 Tasse geschmolzene Butter in einen tiefen Teller geben,
dessen tiefer Bereich die gleiche Größe haben sollte wie die
späteren Waffeln haben werden.

2 Tassen Zucker mit Zimt vermischen.
Wer mag kann natürlich mehr oder weniger Zimt benutzen.
Zimt-Zucker auch in einen tiefen Teller geben.

Waffeleisen vorheizen, sobald das Eisen erhitzt ist, einfetten und
dann jeweils mit 2-3 Esslöffel Teig Waffeln backen.

Die Waffel noch warm und frisch aus dem Eisen zuerst in dem Butterbad wenden
und danach sofort im Zimt-Zucker wälzen.

Warm sind die Churros-Waffeln mit einer Kugel Vanille-Eis natürlich genial
- jedoch auch kalt schmecken sie mit Apfelmus oder einer Beerenmischung wunderbar.




Sonntag, 11. Januar 2015

Apfel-Streuselkuchen mit Zimt und Walnüssen


Dieser Apfelkuchen gehört zu den wenigen Kuchen, 
die ich während meiner Blog-Pause gebacken und zu den noch wenigeren, 
die ich währenddessen frisch ausprobiert habe. 
Gesehen wurde das Fundstück mal wieder zuerst auf pinterest, 
von wo ich auf den zauberhaften Blog von Andrea weitergeleitet wurde.                                 
Der Name ihres Blogs scheint Programm zu sein, denn passend 
zum Blog-Namen "Zimtkeks und Apfeltarte" beinhaltet dieser Streuselkuchen 
sowohl Zimt als auch Äpfel. Mag dies ein Zufall sein, kann ich euch in 
jedem Fall versichern, dass Andrea ihr  "Zimt\Apfel-Reich" versteht 
- ein Stück des Kuchens und man ist hin und weg. 
Nicht grundlos habe ich ihn für euch erneut gebacken, 
denn dieser Kuchen hatte sich direkt auf meine Lieblingskuchen-Liste katapultiert. 
Widerstand zwecklos. Ich wusste : Den muss ich mit euch teilen! 
Genau die perfekte Mischung aus nussigen Schokoladen und Vanilleteig, 
saftigen Äpfeln und obenauf knusprige Streusel.
Zu meinen Favoriten gehört er bereits und ich bin mir sicher, 
dass er das Potential hat, bald auch zu euren zu gehören!


Zutaten:
500g Mehl
350g Zucker
200ml Öl 
200ml Milch
1 PK. Vanille-Zucker
1 Pk.Backpulver
1 El Kakao
1 Tl Zimt + 1 Prise Zimt
1 Prise Salz
4 große Äpfel
4 Eier
100g gehackte Walnüsse
1 Pk. Vanille-Puddingpulver
125g Butter

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
[ca 2cm groß]
Eier mit 250g Zucker, Vanillezucker, Salz und Öl schaumig aufschlagen. 
Puddingpulver in der Mich auflösen.
Backpulver mit 300g Mehl mischen. 
2/3 des Teiges in eine Springform füllen.
Unter den restlichen Teig die Prise Zimt, die Walnussstücke und 
das Kakaopulver rühren. Den dunklen Teil spiralförmig in den hellen 
Teig gießen. Apfelstücke auf dem Teig verteilen. 

Für die Streusel Butter mit 200g Mehl, einem Teelöffel Zimt und 
100g Zucker verkneten. Die Streusel über dem Kuchen verteilen und alles im 
vorheizten Backofen bei 160° 35-40 Minuten backen.







Samstag, 1. März 2014

Cinnamon Rolls




Nein, ich habe keinen Vertrag mit einem Gewürzladen geschlossen. 
Zimt und ich sind das ganze Jahr über dicke Freunde, 
bei so kalten Temperaturen will ich mich jedoch gar nicht mehr von ihm trennen!
Zimtschnecken kennt wohl jeder aus seiner Kindheit, doch bei riesiger 
Zimtschnecken-Lust möchte man nicht irgendwelche trockenen Zimtsteine, 
sondern wunderbar, luftig, leichte Zimtschnecken mit einem Hauch Butter-Vanille Geschmack.
Um solch ein hohes Ziel zu erreichen, bedurfte es erstmal ausgiebiger Recherche 
im Worldwide Web, bis ich schließlich mein Rezept für samtweiche Zimtschnecken hatte.


Hefeteig wird von vielen gefürchtet, da er so seine Launen hat, 
denn wenn es ihm zu kalt oder trocken ist, dann geht er schnell mal nicht 
in die Richtung, die er gehen sollte. Wer sich jedoch genau an die Schritte hält, 
auf den warten wunderbare Zimtschnecken! Nehmt euch also die Zeit, 
dann habt ihr ein garantiert zuckersüßen Sonntag!


Zutaten:
1 Becher Milch
1 Pk. Trocken-Hefe
1/2 Tl Salz
60g Butter


1 Becher Zucker
2 Pk. Vanille-Zucker
3-4 Becher Mehl


100g Butter
2 Becher Zucker
2 EL Zimt


Zubereitung:
Milch erhitzen, dann die Trocken-Hefe in der warmen Milch auflösen, 
mit einer Gabel verquirlen, damit auch keine Hefeklumpen übrig bleiben.
In die noch warme Mischung 60g Butter flöckchenweise hinzufügen und auflösen lassen.


Zucker, Salz und Vanille-Zucker der Milch hinzufügen und auflösen lassen.
Zuletzt Mehl becherweise zur Mischung geben und immer erst den nächsten 
Becher Mehl unterkneten, wenn das zuvor hinzugefügte Mehl vollkommen vom 
Teig aufgenommen ist. Den letzten Becher Mehl nicht komplett zum Teig schütten. 
Nur so viel Mehl hinzufügen bis der Teig nicht mehr klebrig erscheint, 
stattdessen schön geschmeidig und glatt sich anfühlt. 
Den Teig mit einem in Wasser getränkten frischen Tuch abdecken 
und an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat.

¡Hefeteig braucht Zeit! Wer einen Kuchen in einem bestimmten Zeitfenster 
auf den Punkt fertig haben muss, der sollte sich lieber einen anderen Kuchen wagen!

Möchte man die Gehzeit jedoch beschleunigen, der kann den Teig bei 
45° im Backofen gehen lassen, jedoch darf die Backtemperatur 
nicht 50° übersteigen, da die Hefe sonst stirbt.


Bei gewünschtem Volumen den Teig vom Handtuch befreien und auf einer 
bemehlten Fläche zu einem Rechteck dünn ausrollen. 
Zimt und Zucker miteinander vermischen.
Teig-Rechteck dünn mit Butter bestreichen. Zimt-Zucker großzügig über 
die bebutterte Fläche streuen. Einen kleinen Rand auf dem Rechteck frei lassen. 
Das Teig-Rechteck eng aufrollen.
Dies geht besonders einfach, wenn man den Teig auf einem Backpapier ausrollt.
Von der Teigrolle ca 2 cm dicke Schnecken schneiden.


Zimt-Rollen mit gutem Abstand auf Backpapier legen. 
Wer die Zeit hat, kann die Schnecken nun erneut gehen lassen.
Zuvor habe ich jedoch die Schnecken flacher gedrückt. 
Wenn die Schnecken später gebacken werden, gehen sie so nicht so sehr in die Höhe, 
sondern werden schön gleichmäßig hoch, und sind zusätzlich noch breiter.


Nach diesem Schritt gibt man in die Mitte jeder Schnecke noch eine kleine Butterflocke 
und dann geht es für ca 12 Minuten für die Zimtschnecken in den Backofen, 
bis sie eine schöne hellbraune Farbe angenommen haben.


Ich geb's zu, noch warme Zimtschnecken, frisch aus dem Ofen, 
zusammen mit einem Glas Milch sind kaum zu schlagen. 
Da ihr jedoch mit Sicherheit nicht alle 20 Zimtschnecken direkt nach dem Backen 
essen könnt, empfehle ich euch noch einen Zitronenguss für die abgekühlten
 Zimtschnecken anzurühren.


Dafür einfach 100g Puderzucker mit einem Esslöffel Zitronensaft anrühren. 
Den Zitronenguss über die Schnecken sprenkeln und in einer luftdichten Box aufbewahren.



Noch einen Tipp: Wollt ihr keine steinharten Schnecken in Kauf nehmen, 
dann friert die Schnecken noch ohne Guss ein. So könnt ihr die tiefgefrorenen Schnecken 
am Vorabend rausnehmen und habt am nächsten Morgen ein wundervolles Frühstück! 

Donnerstag, 2. Januar 2014

Kanelsnurror! .... bitte was?


 

Für all die, die Schwedisch nicht zu ihren Stärken zählen, die Übersetzung:                                  Schwedische Zimtknoten. - sind in ähnlicher Form hier im Ländle                                          anscheinend auch als "Gekräppte" zu erstehen. Ich hab sie weder in Schweden,                  noch beim Bäcker um der Ecke kennen gelernt, sondern wie so oft im World Wide Web,  welches für mich viel motivierender ist, als der Gedanke, dass ich sie jederzeit
 beim Bäcker kaufen kann.

Im Unterschied zu Zimtschnecken ist der Teig durch den karamellisierten
Zucker etwas knuspriger, dadurch sind die Knoten aber auch nicht so weich.

Mit diesen Leckerbissen habe ich gestern mein 2014 gestartet                                                    - Nee, eine gesunde Ernährung steht offensichtlich nicht auf meiner                                               "Guten Vorsätze-Liste" für 2014. Jedoch habe ich dieses Jahr sowieso                                     keine wirklichen "Vorsätze" - generell fände ich es mal interessant zu erfahren,                         wie viel Prozent ihre Vorsätze über das gesamte Jahr schaffen um zu setzen                               - oder würde das Ergebnis den Brauch endgültig zur Vergangenheit werden lassen?




Zutaten:

für den Teig:
300g Mehl
1 Pk. Trockenhefe
1 El Zucker
80 ml Milch
55g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

100g Zucker 
50g Butter, zerlassen 
1 EL Zimt

Zubereitung:

Milch erwärmen und Butter in der warmen Milch schmelzen.
Milch lauwarm abkühlen lassen.
Dann Salz, Zucker und Hefe in die Milch einrühren.
Ei in einer Tasse verquirlen.
Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte des Mehl drücken.
In die Mulde die Milchmischung und das verquirlte Ei gießen.                                                 Mehl vom Äußeren zum Inneren des Mehlbergs holen und nach und                                           nach alle Zutaten miteinander verkneten.
Letztendlich soll ein nicht mehr klebriger, weicher Teig entstanden sein.

Teig mit einem frischen Handtuch abdecken und bei 50° im Backofen gehen
lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.

Den aufgegangenen Teig noch einmal kurz durchkneten und dann auf 
einer bemehlten Arbeitsfläche Teig zu einem Rechteck ausrollen.

Zucker und Zimt miteinander vermischen.

Teig-Rechteck mit zerlassener Butter bestreichen und die Hälfte des 
Zimtzuckers auf die Hälfte des Rechtecks streuen.
Die noch leere Hälfte über die Belegte klappen. Auf die Oberfläche erneut
Butter streichen und Zimtzucker streuen. 
Teigstück nun in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden.

Die Teigstreifen wie eine Kordel drehen und dann zu einer Acht legen.
Teigenden gut miteinander verbinden.

Bei 170° ca 15 Minuten goldbraun backen. Der Zucker wird um die Knoten
herum Karamell gebildet haben, deshalb Knoten am besten noch warm vom
Backblech nehmen.



....Frage des Tages: Wünscht man am 2. Januar noch ein Frohes Neues??? 

Mittwoch, 30. Oktober 2013

American Cookies Halloween Style




Halloween steht vor der Tür! Noch einmal schlafen, dann stehen beleuchtete Kürbisse und
Kinder mit leuchtenden Augen unter ach so gruseligen Masken vor der Tür, 
die sich natürlich am leichtesten mit Süßem besänftigen lassen. 
Diese Cookies sind nicht nur wahnsinnig toll für die eigene Halloween-Party, auch
spukende Gespenster stimmen sie milde und verhindern einen 1. Oktober Morgen,
der von Halloween-Streichen vor eurem Haus geprägt ist.  

Wer zu den nicht Backbegeisterten gehört oder einfach nicht die Zeit findet,
extra noch Cookies zu backen, dem würde ich raten Haferkekse zu kaufen
und diese mit Schokoladenschrift zu verzieren. Dafür kann man die Kekse
auch noch kurz im Ofen erwärmen, denn nur auf den warmen Keksen heben
die Schokoladen-Drops die den Spinnen-Körper bilden.

Für die Spinnen-Körper habe ich Schokolade von Chocolate Valley benutzt.
Als Chocolate Valley für jeden Blogger, der am Karlsruher Bloggertreffen
teilnahm Hot Chai Chocolate für die Goodie Bag sponsertete, dachten sie wohl 
bestimmt nicht an solch eine Zwecksentfremdung. 
Doch die Gewürze passem prima zum Cookie und geben noch ein extra
Herbst-Winter Feeling.
 
Zutaten:

140g Mehl
130g Butter
120g Zucker
1 Ei
1/2 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk.Vanille-Zucker
100g Schokolade

etwa  100g Schokoladen-Drops
etwa 50g Schokolade für die Gliedmaßen der
Spinnen oder 50g Schokoladenschrift










Zubereitung:

Butter mit Zucker, Vanille-Zucker und Salz schaumig rühren.
Ei hinzufügen und eine Minute weiter rühren.
Backpulver mit Mehl mischen und in die Masse einrühren.

100g Schokolade klein hacken und unter den Teig heben.

Teig esslöffelweise auf ein Backpapier verteilen - nicht mehr als 9 Kekse
auf einem Blech backen, da die Kekse durch das Backpulver größer werden.
Bei 175° ca. 10 Minuten hellbraun backen.

Auf die noch warmen Kekse immer 2-3 Schokoladen-Drops mit Abstand legen.
Um die Drops werden später noch die Spinnenbeine gemalt, also sollte
man die Schokolade nicht zu nah aneinander legen!

Wenn man den gesamten Teig verbacken hat und auf jedem Cookie
Schokoladen-Drops liegen, die restlichen 50g Schokolade für die
Garnitur im Wasserbad schmelzen.
Wer fertige Schokoladenschrift benutzt, kann sich diesen Schritt natürlich sparen.

Mit der flüssigen Schokolade einen Spinnenkopf und 8 Beine zeichnen.
Ich habe dafür hauptsächlich mit einem sehr dünnen Pinsel und Zahnstochern
gearbeitet, ansonsten könnte ich mir für sehr Geübte noch den Spritzbeutel
als Option zum Zeichnen vorstellen.

Die Cookies müssen nun nur noch trocknen und schon sind sie für jede Hexe
und jedes Gespenst eine schaurig schöne Abwechslung zu den restlichen gekauften
Süßigkeiten.


von Chocolate Valley gesponserte Hot Chai Schokoladen-Drops, die in der Goodie-Bag vom Karlsruher Bloggertreffen enthalten waren


Freitag, 12. Juli 2013

New York-Style Crumb Cake



Ab und zu hat doch jeder diese Tage, an denen man sich an 
die Leckereien aus den Kindheitstagen erinnert, die noch von 
Mama und Oma gebacken wurden und auch ganz ohne große
Schnörkel ihren Charme versprühten, an den man sich immer 
wieder gerne erinnert. An genau solchen Tagen, würde man doch
nur zu liebst, genau so einen Kuchen aus Kindertagen wieder mal 
essen - jedoch hat man nicht immer Zeit und Lust nach dem Rezept
von Oma zu backen - deshalb hatte ich heute mal eine schnelle 
amerikanische Variante des deutschen Streuselkuchens gemacht, 
der hier zu lande ja meistens mit einem lockeren Hefeteig gemacht wird.
 Die Streusel des Crumb Cakes finde ich persönlich jedoch besser, 
sie enthalten mehr Butter und Zucker und halten so wirklich gut
am Rührteig - vielleicht gibt es also bald eine amerikanisch-deutsche Variante
mit dem perfekten Hefeboden + Streusel, die garantiert halten ;)

Seid ihr eigentlich von der Zimt-nur-im-Winter-Fraktion? 
Für mich zählt Zimt ja zu einem meiner Lieblingsgewürze, 
egal ob Januar, Juli oder September, Zimt geht bei mir immer!

Zutaten:

Für die Streusel:
2/3 Tasse Zucker
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
100g Butter
1 3/4 Tassen Mehl

Für den Teig:
1 1/4 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1/4 TL Backpulver
1 Prise Salz
80g Butter
2 Eier
1 Pk.Vanille-Zucker
1/3 Tasse Buttermilch

Zubereitung:

Für die Streusel alle Zutaten mit einem Knethaken 
so lange verrühren bis Streusel entstehen 
- dann sollte man auch gleich mit dem Rühren aufhören, 
ansonsten erhält man eine riesen Keksteigkugel ;) 

Der Rührteig wird genau so einfach hergestellt, wie der Streuselteig.
Die Butter mit Zucker, Vanille-Zucker, Salz und Eiern cremig rühren.
Mehl, Backpulver und Buttermilch unter den Teig rühren.

Nun kann man auch schon den Backofen auf 170° vorheizen und eine
20er Springform oder eine kleine Auflaufform (etwa 25x10cm) mit Backpapier auslegen.

In die Auflaufform zuerst Rührteig geben und glatt streichen.
Die Streusel gleichmäßig über dem Rührteig verteilen und 
dann geht es für den Kuchen auch schon in den Backofen für 
etwa 25-30 Minuten, bis der Kuchen hellbraun ist - am besten macht man 
noch eine Stäbchenprobe, damit man sich sicher sein kann, 
dass der Rührteig nicht noch roh unter den Streuseln ist.

Den Kuchen nach dem Backen abkühlen lassen, wer mag kann den Kuchen 
noch mit Zitronenguss oder Puderzucker verzieren.


Dienstag, 7. Mai 2013

Cinnamon Cream Cheese Roll-Ups


Normalerweise ist für mich ein normales Frühstück völlig ausreichend,
frische Brötchen, Nutella, selbstgemachte Marmelade und ich bin glücklich.
- Arme Ritter, Croissants, Rührei, Baked Beans oder Pancakes sind da wirklich nicht nötig.

Doch heute habe ich meine absolute Ausnahme gefunden,
die Roll-Ups könnte ich zu jeder Tageszeit essen, ich finde sie passen 
genau so gut zum Kaffe wie zum Frühstück oder Brunch,
sind fix gemacht und wer sie einmal gemacht hat, der wird sie aus 
seiner Küche nicht mehr missen wollen.

Besonders lauwarm, mit ein paar frischen Beeren sind sie ein Traum!
Ein weiteres Plus: Alles was man braucht hat man eigentlich immer im Haus!








Zutaten:

4 Toast-/Briochescheiben
100g Frischkäse
40g Zucker

1 TL Zimt
100g Zucker
75g Butter









Zubereitung:

Toast- oder Briochescheiben von der Rinde befreien.
Die Brotscheiben nun mit einem Nudelholz sehr flach rollen. Die Scheibe sollte nun nur noch halb so dick sein, wie davor.

Frischkäse nun mit 40g Zucker verrühren.
Restlichen Zucker mit Zimt mischen, am besten 
gleich auf einem flachen Teller oder flachen Schüssel.
Butter in einer flachen Schüssel schmelzen.

Die Frischkäsecreme nun auf die Brotscheiben gleichmäßig verteilen und dann die Scheiben aufrollen.
Die Rollen nun in der zerlassenen Butter eintauchen und
dann im Zimt-Zucker welzen.

Zimt-Rollen  nun auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und bei 170° 15-20 Minuten hellbraun backen.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Heiße Schokolade mit Karamell-Geschmack und gebrannten Nüssen




..... oder doch einfach Schokoladen-Fudge mit gebrannten Nüssen? o.O

Geplant war ursprünglich ja der Schokoladen-Fudge, doch durch
einen Glücksfall bin ich dann noch auf die Idee mit der heißen Schokolade
gekommen - und Süßigkeiten, die gleichzeitig auch zum Lieblingsgetränk
werden - sind doch doppelt toll ;)

Bei den kalten Temperaturen draußen, trinkt glaube ich jeder mal
gerne eine heiße Schokolade oder einen Tee - und seit dem ich
die heiße Raffaelo-Schokolade ausprobiert habe, bin ich in
Experimentierlaune was Getränke angeht ;D

Das Fudge braucht etwas Kühlzeit, wenn es jedoch fertig ist,
ist man nicht mehr weit von der super leckeren Aufwärmung entfernt ;). Denn für die heiße Schokolade, muss man nur ein größeres Stück des Fudges in eine Tasse geben, mit heißer Milch auffüllen und ein bisschen umrühren - wer mag noch einen Klecks Sahne draufgeben - und dann geniiießen =)
Die knackigen Nüsse in der schokoladig-karamelligen Milch werden jedem schmecken - jedenfalls wenn man kein Nussallergiker ist ;D

Rezept:

Für Fudge:

150g Dulce de leche oder
         karamellisierte Kondensmilch
         oder selbstgekochtes Karamell
50g Sahne
150g Schokolade
50g Nüsse
2 EL Zucker
1 EL Wasser

Für eine Tasse heiße Schokolade mit Karamellgeschmack und 
gebrannten Nüssen:

150ml Milch
ca. 50g des Fudges
(geschlagene Sahne)
(Zimt)

Zubereitung:

Schokolade grob hacken.
Die karamellisierte Kondensmilch mit der Sahne aufkochen.
Schokolade in die aufgekochte Masse geben.
Temperatur niedrig schalten und Masse von der Hitzequelle
nehmen, sobald die Schokolade geschmolzen ist.

In eine mit Backpapier oder Folie ausgelegte Form
(ca.20cm x 10cm groß) die Masse gießen.

Zucker mit Wasser und Nüssen aufkochen, unter Rühren karamellisieren
lassen, nach einer Weile sollte das gesamte Wasser verdampft sein, sodass
der Zucker an den Mandeln klebt. Ab diesem Moment die Pfanne vom
Herd nehmen und die Nüsse entweder direkt auf der Schokolade verteilen
oder die Nüsse auf ein Backpapier geben und kühler werden lassen.
Wenn man die Nüsse abkühlen lässt, kann man genau bestimmen wo man
Nüsse auf dem Fudge haben will und kann so theoretisch auch formen
auf die Schokolade legen. (z.B. Merry Christmas ;))
Jedoch sollte man dann zuerst die Nüsse herstellen, damit man die kalten
Nüsse auf dem noch flüssigen Fudge verteilen kann, damit sie auch halten.

Abkühlen lassen - das dauert ca. 1h.

In Stücke nach Wunschgröße schneiden.


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Für die heiße Schokolade mit Karamellgeschmack:

Ein Stück Fudge
(ca.50g - oder mehr ;D - oder natürlich weniger ;D)
in deine Lieblingstasse geben.

150ml Milch in einem Topf erhitzen.

Die heiße Milch auf das Fudge-Stück gießen.
Entweder man rührt jetzt so lange um, bis das Fudge-Stück
geschmolzen ist oder man rührt später mit der Sahne beim Trinken um.

Wer mag kann jetzt nämlich noch geschlagene Sahne und/oder eine
Prise Zimt on top geben.
Wer von den gebrannten Mandeln nicht alle auf dem Fudge verteilt hat,
kann damit natürlich auch noch verzieren ;)

Heiße Schokolade warm und kuschlig genießen ;)
Danach sollte jedem seine schlechte Laune verflogen sein!
- wenn er nicht gerade auf Diät ist ;O













Montag, 10. Dezember 2012

Quarkstollen - Mini Gugls



Anfangs war ich ja der Meinung, dass man eine Mini-Guglehupf-Form 
nicht besitzen MUSS - doch mitlerweile bin ich anderer Meinung ;D

Seitdem ich die Backform besitze, wird gebacken was das Zeug hält!
So habe ich am Wochenende schon mehrere Varianten von
Mini-Guglhupfen gebacken - doch meine absolute Nummer 1 war 
am Wochenende die Variante vom Christstollen im Guglformat!

Ich habe für die Gugls wie der Name schon sagt, 
einen Quarkteig benutzt, der geht super einfach und schnell,
so ist es wirklich ein super süßes Weihnachtsgebäck, 
was man auf den letzten Drücker noch backen kann.
Deshalb passt es auch klasse zum Blog-Event von der kleinen Backstube. Lunado sucht diese Woche nämlich Geschenkideen aus der Küche,                  die ratz fatz gemacht sind.Und wer nicht mal mehr die Zeit zum Backen findet, der kann auch ganz einfach eine kleine selbstgemachte Backmischung von Quarkstollen herstellen und diese verschenken.

 


Rezept:
 (reicht für 50 Gugls)

300g Mehl
150g Quark
100g Butter
80g Zucker
1 TL Zimt
0,5 Päckchen Backpulver
100g Rosinen
50g getrocknete Aprikosen
100ml Orangensaft

125g Puderzucker
100g Butter

Zubereitung:

Die getrockneten Aprikosen in kleine Stückchen schneiden.
(sollten dann etwa die gleiche Größe wie Rosinen haben)
Den Orangensaft erwärmen. Die Rosinen zusammen mit
den Aprikosenstücken mit Orangensaft übergießen.
Wer mag, kann noch ein paar Esslöffel Rum hinzufügen.
Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen.

Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt, Quark und Butter miteinander
verkneten.
Den Saft von den eingeweichten Früchten abgießen und
die Früchte unter den Teig kneten.

Vom Teig nun immer walnussgroße Stücke abnehmen und
diese Teigstücke dann jeweils in eine Gugle-Mulde geben.
Wenn ale Hupf-Mulden gefüllt sind,  bei 175° 12 Minuten hellbraun
backen.

5 Minuten bevor die Gugls fertig gebacken sind,
125 Gramm Butter schmelzen.

Die gebackenen Gugls erst in die geschmolzene Butter tauchen
und dann im Puderzucker wälzen.

Die Gugls in einer Keksdose aufbewahren.

Ein letzter Tipp von mir: Macht ja nicht zu wenig Gugls! ;D































Donnerstag, 6. Dezember 2012

Zimtschnecken-Apfelkuchen






Dass mir die Zeit zum Bloggen fehlt, werde ich euch jetzt nicht
noch 3 Wochen lang erzählen ;D - stattdessen müsst ihr euch
einfach etwas länger auf die Posts gedulden.

Denn zu posten gibt es wie immer einiges -
und heute gibt's etwas zu sehen, dass hier schon seit November
auf euch wartet - denn zu meinem Geburtstag gab es nicht nur
einen Käsekuchen, sondern noch drei weitere Kuchen im
Mini-Format.

Ein Apfelkuchen ist bei uns eigentlich bei jeder Feier ein Muss,
denn egal wie einen guten Apfelkuchen liebt jeder!

Da bereits der 6 Dezembertag ist
- ...so ganz nebenbei fröhlichen Nikolaus euch allen! ;) -
und hier immer noch kein Plätzchen-Rezept zu sehen ist,
eine tolle Nachricht für euch:
Wenn ihr von dem Teig und der Zucker-Zimtmischung mehr
macht, könnt ihr einfach noch ein paar Zimtschnecken-Kekse
backen! Einmal Arbeit, jedoch 2 Ergebnisse ;)
Klingt doch gut für alle Keksfans, die wie ich bereits
im Weihnachtsstress sind und über jede freie Minute froh sind  =)

Hier also das Rezept für eine 20er Springform:

300g Mehl
150g Butter
100ml Milch
50g Zucker
1 Prise Salz

100g  Zucker
3TL Zimt

600g Äpfel, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten
1 Zitrone (Schale und Saft)
100g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch einen nicht mehr klebrigen
Mürbeteig herstellen. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

100 Gramm Zucker mit 3 Teelöffeln Zimt vermischen.

Den kompletten Teig zu einem riesigen Rechteck ausrollen.
(am besten auf einem Backpapier) Der Teig sollte eine Dicke
von ca.0,5cm haben.
Auf diese Fläche nun den Zimtzucker streuen.

Mithilfe der Backpapiers nun den Teig zu einer Rolle aufrollen.

Von der Rolle dünne Scheiben abschneiden. (ca.1cm dick)

Eine 20er Springform mit Backpapier auslegen.

Den kompletten Boden und den Rand mit Teigscheiben
auslegen, welche man etwas zurecht drückt, damit keine Lücken
im Boden sind.

Die geschnittenen Äpfel einfach mit Zucker, Zitronensaft- und schale, sowie dem Zimt vermischen und auf den Boden verteilen.
Füllung glatt streichen.

Nun noch mit den restlichen Zimtschnecken belegen und für
30 Minuten in den Ofen schieben, bis der Kuchen schön braun
und die Oberfläche knusprig ist.

Wenn man mag, kann man den Kuchen mit einem
Zitronen-Puderzuckerguss toppen,
ansonsten ist er auch pur ein Genuss.


Donnerstag, 15. November 2012

Heiße Raffaello Schokolade


Die Idee stammt mal nicht von mir, sondern von der lieben daaruum,
deren Videos ich derzeit nur zu gerne auf youtube verfolge.
Ich will gar nicht zu lange über sie schwärmen, da ich sie wirklich
super sympathisch finde, deshalb macht euch einfach selbst ein Bild!
Am Ende des Post verlink ich euch das Video zu der heißen Raffaelo
Schokolade von daaruum.

Wer sich an dieser Stelle fragt, wo das versprochene
Bratapfel-Rezept kommt?
Geduldet euch! Es kommt noch - doch ich musste das Rezept einfach heute posten! Ich habe die Tasse heute von einer Freundin nachträglich zum Geburtstag geschenkt bekommen
und mich Hals über Kopf in die Tasse verliebt habe -
ist sie nicht zuuuuuuuuuuckersüß ????
- mindestens so süß wie die weiße Schokolade,
welche ich auch von ihr bekommen habe. ;-)

Das Bratapfel-Parfait .... uuups, jetzt hab ich's verraten, ist jedoch schon vorbereitet und wird morgen verbloggt! ;)





Nun aber zum göttlichen Rezept von daaruum:


Zubereitung:

Die Milch mit der Tasse abmessen, aus der man später trinken möchte.
Die Milch in einem Topf erwärmen, wenn sie aufgekocht hat, die weiße

Schokolade hineingeben und den Topf von der Platte nehmen.
Immer wieder umrühren, damit die Schokolade sich völlig auflöst.
Am besten probiert man nun, ob die Milch süß genug für seinen
eigenen Geschmack ist, so kann man noch etwas Zucker hinzufügen,
jedenfalls wenn man es benötigt, denn für mich war das Ganze auch so süß genug.

Drei Raffaellos in die Tasse legen. 

Die heiße Schokoladenmilch aufgießen und  mit 
der geschlagenen Sahne eine schöne Sahnehaube aufspritzen.

Wenn man möchte, kann man nun noch eine Prise Zimt auf die Sahnehaube 
stäuben, ansonsten setzt man noch eine Raffaello oben auf und genießt das
Ganze sofort.


Hier das Video von daaruum:



Mittwoch, 14. November 2012

Bratapfel


Kennt ihr das? Man ist ein Weilchen nicht zu Hause und mit
dem Vermissen der Familie, fängt auch das Vermissen von
typischen Familienessen an.
Nach 3 Tagen Landschulheim, war es für mich
mitlerweile auch schon höchste Zeit für etwas,
dass ich mit zu Hause verbinde.
Deshalb war der erste Schritt, als ich wieder daheim war,
mich per Internet auf den neuesten Stand gebracht und
ein paar Minuten entspannt hatte, auch gleich den
Ofen an zuwerfen,
Äpfel aus dem Garten zu holen und Nüsse zu  knacken.

Doch es sollten nicht Bratäpfel wie von Papa werden,
denn die waren immer ziemlich langweilig,
ohne Füllung, ohne Soße, nur gebackener Apfel.
Ich wollte richtig leckere Bratäpfel wie von
Oma - nur eben nicht meiner Oma ;D

Auf ein Rezept bin ich auf dieser Seite gestoßen.
Total klassisch und seeehr lecker mit Vanillesoße oder Eis.
Ich habe eigentlich das Rezept genau so gemacht, wie es
auf der Seite steht, weshalb ich es hier nicht nochmal poste.
Nur die Mandeln habe ich durch Walnüsse aus dem eigenen
Garten ausgetauscht und die Buttermenge reduziert, weshalb
ich mir dazu auch eine Vanillesoße gegönnt habe ;)

Auf der Seite hab ich außerdem noch einen Artikel entdeckt,
der einen die Lust auf Lebkuchen fast verdirbt und einen zweimal
nachdenken lässt, ob man nicht doch selbst die Rührschüssel zum
Lebkuchen-Backen bedient, schaut rein, wenn es euch interessiert
-> hier geht's zum Artikel


Und morgen zeige ich euch, was man aus Bratäpfeln noch machen kann,
weshalb ich euch jetzt schon sage, dass es sich lohnt von diesen Bratäpfeln
ein paar mehr zu machen.


Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween? - Bisher erst zu erahnen


Während andere Blogs bereits allerlei kreative Ideen zum Thema Halloween
zeigen, gibt es bei mir ein Everytime-Liebling:
Einen wunderbar flauschig-weichen Rührkuchen, total saftig und durch einer frischen
Zitruscreme aufgepeppt.  - Toll. Wirklich!
- Doch wisst ihr, wie der Kuchen noch besser gewesen wäre ?
- Wenn meine ursprüngliche Idee geklappt hätte und das Ganze in der
Form eines Kürbisses euch angelacht hätte
- Ich meine DAS wäre doch der Hammer gewesen!?

Und woran ist es gescheitert?
Ich hatte den Teig extra auf zwei Formen verteilt gebacken, war dann jedoch
zu verärgert, denn der Teig musste bei der zweiten Form natürlich nicht ganz 
rauskommen, um daran zu denken, dass ich die Böden auch so zusammensetzen
muss, dass eine Kürbisform wenigstens zu erahnen ist.
Also den einen Boden gestürzt und den anderen Kuchen mit dem Muster nach oben...
So kam ein ganz normaler Kuchen am Ende bei raus - der jedoch wirklich
lecker ist.

Nennt den Kuchen wie ihr wollt - ein passender Name ist mir bisher
nämlich noch nicht eingefallen, da ich mich nicht mal entscheiden kann,
ob es denn eher ein Kuchen oder doch eine Torte ist. .. :/

Zutaten:

4 Eier
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
250g Butter, zerlassen
2 Tassen Zucker
2 Äpfel
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zimt
1 Prise Salz

1 Becher saure Sahne
1 Becher Schlagsahne
200g Zitrus-Konfitüre,
ersatzweise Aprikosenkonfitüre
1 Pk. Agartine/Gelatine

100g Zitrus-Konfitüre zum Bestreichen
des Bodens

Zubereitung:

Eier mit Salz, Zimt, Zitronenschale und Zucker schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen.
Zerlassene Butter zu der Eiermischung rühren, Mehl untersieben.
So viel Milch hinzufügen, bis es eine homogene Masse wird, die
locker vom Löffel fällt.
Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden
und unter den Teig mischen.

Eine runde Form (Napfkuchen oder Gugelhupf) fetten und mit Semmelbröseln
oder Nüssen ausstreuen, dann die Hälfte des Teiges in die Form geben.
Bei 170° ca. 25 Minuten braun backen.
Wenn der Boden fertig ist, eine viertel Stunde auskühlen lassen und dann
stürzen. Form erneut fetten und ausstreuen und den zweiten Boden auf
die gleiche Weise backen.

In der Zwischenzeit Agartine nach Packungsanweisung einweichen. (10 Minuten)
Zusammen mit der Zitruskonfitüre in einem Topf erhitzen.
(Gelatine nicht kochen! Ansonsten verliert die Gelatine ihre Gelierfähigkeit!)
Wenn man Agartine benutzt, Mischung 2 Minuten köcheln lassen.
Danach 10 Minuten abkühlen lassen, um dann die saure Sahne mit einem
Schneebesen unter zu rühren.
Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Danach die Sahne steif schlagen. Die Zitrus-saure Sahne Mischung kurz
durch rühren, damit die Creme nicht klumpig wird. Dann die Hälfte der
steifen Sahne in die Zitrusmasse rühren - nicht unbedingt unter heben, die
zweite Hälfte der Sahne ist nämlich erst dafür gedacht, dass die Creme luftig wird.
Die zweite Hälfte der Sahne unter die Creme heben.
Wieder für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die ausgekühlten Böden beide einmal durchschneiden.
Den untersten Boden (eigentlich egal welchen ^__^, wenn man sich an der
Kürbisform versuchen möchte, nimmt man einen der Böden, die am Boden ihr
Muster haben, ansonsten wie gesagt, einfach einen der 4 )
mit 100g Konfitüre bestreichen. Den oberen Deckel aufsetzen. Diese Schicht
wiederum mit etwa 1/6 der Creme bestreichen, einen Boden aufsetzen, wieder
mit 1/6 der Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken.
Mit der restlichen Creme den Kuchen umkleiden.
Für mindestens eine Stunde kühlen.

... mit der Deko war ich zugegebenermaßen wirklich faul...
    Für Halloween könnte man zum Beispiel Spinnen mit schwarzen oder braunen
Royal Icing aufspritzen ... im Sommer einfach mit Früchten verzieren ...
oder eben so faul wie ich sein und den Kuchen einfach so servieren.