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Sonntag, 11. Januar 2015

Apfel-Streuselkuchen mit Zimt und Walnüssen


Dieser Apfelkuchen gehört zu den wenigen Kuchen, 
die ich während meiner Blog-Pause gebacken und zu den noch wenigeren, 
die ich währenddessen frisch ausprobiert habe. 
Gesehen wurde das Fundstück mal wieder zuerst auf pinterest, 
von wo ich auf den zauberhaften Blog von Andrea weitergeleitet wurde.                                 
Der Name ihres Blogs scheint Programm zu sein, denn passend 
zum Blog-Namen "Zimtkeks und Apfeltarte" beinhaltet dieser Streuselkuchen 
sowohl Zimt als auch Äpfel. Mag dies ein Zufall sein, kann ich euch in 
jedem Fall versichern, dass Andrea ihr  "Zimt\Apfel-Reich" versteht 
- ein Stück des Kuchens und man ist hin und weg. 
Nicht grundlos habe ich ihn für euch erneut gebacken, 
denn dieser Kuchen hatte sich direkt auf meine Lieblingskuchen-Liste katapultiert. 
Widerstand zwecklos. Ich wusste : Den muss ich mit euch teilen! 
Genau die perfekte Mischung aus nussigen Schokoladen und Vanilleteig, 
saftigen Äpfeln und obenauf knusprige Streusel.
Zu meinen Favoriten gehört er bereits und ich bin mir sicher, 
dass er das Potential hat, bald auch zu euren zu gehören!


Zutaten:
500g Mehl
350g Zucker
200ml Öl 
200ml Milch
1 PK. Vanille-Zucker
1 Pk.Backpulver
1 El Kakao
1 Tl Zimt + 1 Prise Zimt
1 Prise Salz
4 große Äpfel
4 Eier
100g gehackte Walnüsse
1 Pk. Vanille-Puddingpulver
125g Butter

Zubereitung:
Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
[ca 2cm groß]
Eier mit 250g Zucker, Vanillezucker, Salz und Öl schaumig aufschlagen. 
Puddingpulver in der Mich auflösen.
Backpulver mit 300g Mehl mischen. 
2/3 des Teiges in eine Springform füllen.
Unter den restlichen Teig die Prise Zimt, die Walnussstücke und 
das Kakaopulver rühren. Den dunklen Teil spiralförmig in den hellen 
Teig gießen. Apfelstücke auf dem Teig verteilen. 

Für die Streusel Butter mit 200g Mehl, einem Teelöffel Zimt und 
100g Zucker verkneten. Die Streusel über dem Kuchen verteilen und alles im 
vorheizten Backofen bei 160° 35-40 Minuten backen.







Donnerstag, 7. November 2013

Kiwi-Konfitüre mit Äpfeln und Birnen

 
Ich geb's zu, den Herbst
- ja, ich als Novemberkind zähle den November konsequent zum Herbst -
bringt man nicht gerade sofort mit Marmeladen und Konfitüren kochen in
Verbindung,  jedoch steht die Apfel- und Birnenernte im Herbst an
und so koche ich die Marmelade eigentlich immer im Herbst/Winter,
obwohl alle Zutaten das ganze Jahr problemlos zu bekommen sind.
 
Vor Jahren schenkte ein Arbeitskollege meines Vaters, der jedes
Jahr auf Weihnachtsmärkten Marmeladen verkauft, meinen Vater
ein Glas dieser Konfitüre. Seit dem ich die Konfitüre das erste
Mal probiert habe, möchte ich sie nicht mehr missen!
Sie gibt jedem Frühstück in jedem Fall eine neue Note -
jeder, der noch nie Konfitüre mit Kiwis probiert hat, der hat etwas verpasst!
 
Wer diese Geschmackslücke also füllen möchte,
für den kommt hier das Rezept:
 
 
 

Rezept:
(für ca.4 Gläser)

400g Apfel
400g Birne
500g Kiwis
500g Gelierzucker 2:1
1 Zitrone
(Blue Caraçao)

Zubereitung:

Äpfel und Birnen vierteln, entkernen und schälen.
Kiwis schälen und in Scheiben schneiden.
Alle drei Obstsorten nun in ca.1 cm große Stücke schneiden.
Die Zitrone auspressen und Zitronensaft über die 
Obststücke gießen.

Gelierzucker über die Obststücke verteilen, verrühren und ca.
eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Wer mag kann nun noch ein paar Esslöffel Blue Caraçao unter die
Obst-Zuckermischung geben. Der Likör gibt der Marmelade eine
wunderbar intensiv grün bis türkise Farbe - auf dem Bild wurde die
Konfitüre ohne Blue Caraçao hergestellt, das tut der Farbe leider
abbruch, doch geschmacklich hat es keine Auswirkungen.

Das Ganze in einem hohen Topf zum Kochen bringen.
Je nach Gelierzucker Mischung 3-4 Minuten unter Rühren 
köcheln lassen.


Nach dem Kochen Konfitüre sofort in sterile Gläser füllen und 
mit einem Deckel luftdicht verschließen. 

Die Konfitüre sollte innerhalb von einem Jahr gegessen werden.





Mittwoch, 17. Juli 2013

Green Smoothie-Popsicle


Green Smoothie war dieses Jahr wohl eines DER Trend-Getränke.
Ich stand dem Ganzen am Anfang noch ziemlich kritisch gegenüber -
denn muss man unbedingt schon morgens eine Mischung aus allen
möglichen Obst- und Gemüsesorten haben? Dementsprechend lange
dauerte es auch, bis meine Neugier siegte und ich selbst mal einen
Green Smoothie ausprobierte - viel zu lange! - musste ich danach feststellen ;D


Bei den tollen Temperaturen derzeit ist auch ein richtig gut gekühlter 
Shake nicht durch ein Eis zu ersetzen - und da ich auf Pinterest in letzter
Zeit so viele tolle Popsicles gesehen hatte, wollte ich ausprobieren,
wie denn eine Green Smoothie-Variante funktionieren würde 
- und ich muss sagen - Fabelhaft! 

Wer Green Smoothie mag, wird das Eis lieben! Ich glaube kein anderes
Eis kann mit diesem im Bereich Vitamine mithalten ;D - aber auch im
Geschmack kann es sich durchsetzen. Wer also Abwechslung zum normalen
Orangen-Wassereis sucht oder einfach mal einen richtig gesunden kühlen
Snack möchte - probiert den Shake aus!


Als Rezept gibt es heute nur grob geschätzte Angaben
- wer sowieso eine Lieblingsmischung für seinen
Green-Smoothie hat, der benutzt einfach sein Rezept,
ansonsten mischt man sich einfach auf gut Glück einen Shake zusammen oder orientiert sich an diesen Angaben:
(ausreichend für 4-5 Popsicles)

200g frischen Spinat
1 Apfel
1 Banane
1 Zitrone (Saft)
100g Beeren
100g Honigmelone
300ml Kokosmilch
zum Süßen Honig, Agavensirup, Stevia oder Zucker

Die Zutaten sind natürlich total austauschbar,
es sollte einfach ein entscheidender Teil grünen Gemüses
und Obst enthalten sein ;) - ich habe mich am Anfang
erst mal nur an Spinat gewagt, den ich letztendlich auch nicht
wirklich aus dem Shake rausgeschmeckt habe, weshalb das
Eis auch wirklich fruchtig blieb ;)


Zubereitung:

Zur Vorbereitung den Spinat waschen und von Strüngen befreien.
Apfel entkernen, Banane und Honigmelone schälen und in kleine
Stücke teilen. Beeren waschen.

Den Spinat in einen hohen Rührbecher geben, das Obst auf
den Spinat verteilen. Einen Teil der Kokosmilch am besten
jetzt schon zusammen mit dem Saft der Zitrone über die Mischung
geben, damit man das Ganze nun einfacher pürieren kann.

Nachdem  ich das Ganze so lange püriert habe, bis keine Stücke mehr enthalten
waren, habe ich es noch durch ein feines Sieb gestrichen, um noch einmal die
Kerne von den Beeren weg zu bekommen und die Masse insgesamt feiner zu haben.
Dieser Schritt kann theoretisch aber auch weggelassen werden.

Danach ist die Masse zudem flüssiger, jetzt kann man noch die restliche Kokosmilch
hinzugeben. Wer mag kann den Shake nun noch mit Agavensirup, Honig oder was
man auch immer zum süßen verwendet möchte, abschmecken.
Probiert einfach, wann es für euch ausreichend gesüßt ist.

Diese Masse kann nun direkt in vorbereitete Eisförmchen gegossen und danach
für mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank gegeben werden.
Meine Masse hat für 5-6 Eis gereicht.

Wer nicht so viel Eis braucht, kann natürlich auch einfach einen Teil des Shakes jetzt schon als Green Smoothie trinken oder einen Teil der Masse in eine Eiswürfelform gießen und damit Säfte, Mineralwasser oder Cocktails aufpeppen ;)

Montag, 4. Februar 2013

Apfelrosen-Kuchen mit Nussboden


Die Rosetten gab es letztes Jahr bereits öfters auf anderen Blogs zu sehen
- nachgemacht wurden sie von mir erst jetzt - und bereits bei der ersten Rose
habe ich das Aufschieben für gut befunden. 
- Für diejenigen, die Fitzelarbeit nicht mögen - Hände weg von diesem Kuchen!!!

Erstens dauert das Formen der Rosen wirklich eine Ewigkeit und 
zudem braucht man ziemlich viele Äpfel, deshalb habe ich nach einer
Weile auch eingesehen, dass ich nicht die gesamte Form mit Rosen auskleide, 
sondern die Rosen nur als Akzente setze, die zwischen Apfelspalten liegen.
Nach dem Backen habe ich erkannt, dass diese Entscheidung richtig gut war,
da, wenn ich ehrlich bin, die Rosen selbst, (die eigentlich ja nur aus Apfelschalen bestehen)
nicht wirklich der geschmackliche Knaller sind und zwischen den Äpfeln 
viel besonderer erscheinen.

Der nussige Boden harmoniert Klasse mit der Vanillecreme und die Äpfel 
machen  den Kuchen fertig, so schmeckt der Kuchen wirklich wunderbar 
und ist vom Geschmack und der Optik eindeutig eines Nachbackens wert!




Zutaten:

180g Mehl
60g gemahlene Mandeln
150g Butter
160g Zucker
1 Msp. Backpulver
1 Msp. Meersalz

500g Boskop Äpfel

500g Milch
1 Pk. Vanille-Pudding
50g Zucker


Zubereitung:

Mehl mit Mandeln, Butter, Zucker, Backpulver und Meersalz
in eine Schüssel geben und mit einem Knethaken zu einem Mürbeteig
formen. Eine Tarteform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit 
gemahlenen Nüssen ausstreuen.
Den Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die
Tarteform dann mit dem Teig auslegen. Mit einer Gabel den 
Boden einstechen und bei 180° den Boden 15 Minuten vorbacken.

Den Vanille-Pudding nach Packungsanweisung kochen.
Die Äpfel mit einem Sparschäler an einem Stück abschälen, sodass
man aus der Schale Rosen rollen kann - ich geb zu, dass die Rosen
eindeutig eine klifflige Angelegenheit sind, aber sie sind ja das, was 
den Kuchen ausmacht ;)
Die geschälten Äpfel entkernen und in Stücke schneiden.

Auf den vorgebackenen Kuchen den gekochten Pudding gießen.
Die Rosen auf dem Kuchen verteilen und die Apfelstücke herum drappieren.

Bei 175° 20 Minuten die Äpfel gar backen - wenn der Kuchen bereits
braun ist, bevor die Äpfel gar sind, Kuchen mit einer Alufolie abdecken.
Kuchen auskühlen lassen, nach Belieben mit Puderzucker bestäubt servieren.






Donnerstag, 6. Dezember 2012

Zimtschnecken-Apfelkuchen






Dass mir die Zeit zum Bloggen fehlt, werde ich euch jetzt nicht
noch 3 Wochen lang erzählen ;D - stattdessen müsst ihr euch
einfach etwas länger auf die Posts gedulden.

Denn zu posten gibt es wie immer einiges -
und heute gibt's etwas zu sehen, dass hier schon seit November
auf euch wartet - denn zu meinem Geburtstag gab es nicht nur
einen Käsekuchen, sondern noch drei weitere Kuchen im
Mini-Format.

Ein Apfelkuchen ist bei uns eigentlich bei jeder Feier ein Muss,
denn egal wie einen guten Apfelkuchen liebt jeder!

Da bereits der 6 Dezembertag ist
- ...so ganz nebenbei fröhlichen Nikolaus euch allen! ;) -
und hier immer noch kein Plätzchen-Rezept zu sehen ist,
eine tolle Nachricht für euch:
Wenn ihr von dem Teig und der Zucker-Zimtmischung mehr
macht, könnt ihr einfach noch ein paar Zimtschnecken-Kekse
backen! Einmal Arbeit, jedoch 2 Ergebnisse ;)
Klingt doch gut für alle Keksfans, die wie ich bereits
im Weihnachtsstress sind und über jede freie Minute froh sind  =)

Hier also das Rezept für eine 20er Springform:

300g Mehl
150g Butter
100ml Milch
50g Zucker
1 Prise Salz

100g  Zucker
3TL Zimt

600g Äpfel, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten
1 Zitrone (Schale und Saft)
100g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:

Aus Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch einen nicht mehr klebrigen
Mürbeteig herstellen. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

100 Gramm Zucker mit 3 Teelöffeln Zimt vermischen.

Den kompletten Teig zu einem riesigen Rechteck ausrollen.
(am besten auf einem Backpapier) Der Teig sollte eine Dicke
von ca.0,5cm haben.
Auf diese Fläche nun den Zimtzucker streuen.

Mithilfe der Backpapiers nun den Teig zu einer Rolle aufrollen.

Von der Rolle dünne Scheiben abschneiden. (ca.1cm dick)

Eine 20er Springform mit Backpapier auslegen.

Den kompletten Boden und den Rand mit Teigscheiben
auslegen, welche man etwas zurecht drückt, damit keine Lücken
im Boden sind.

Die geschnittenen Äpfel einfach mit Zucker, Zitronensaft- und schale, sowie dem Zimt vermischen und auf den Boden verteilen.
Füllung glatt streichen.

Nun noch mit den restlichen Zimtschnecken belegen und für
30 Minuten in den Ofen schieben, bis der Kuchen schön braun
und die Oberfläche knusprig ist.

Wenn man mag, kann man den Kuchen mit einem
Zitronen-Puderzuckerguss toppen,
ansonsten ist er auch pur ein Genuss.


Mittwoch, 14. November 2012

Bratapfel


Kennt ihr das? Man ist ein Weilchen nicht zu Hause und mit
dem Vermissen der Familie, fängt auch das Vermissen von
typischen Familienessen an.
Nach 3 Tagen Landschulheim, war es für mich
mitlerweile auch schon höchste Zeit für etwas,
dass ich mit zu Hause verbinde.
Deshalb war der erste Schritt, als ich wieder daheim war,
mich per Internet auf den neuesten Stand gebracht und
ein paar Minuten entspannt hatte, auch gleich den
Ofen an zuwerfen,
Äpfel aus dem Garten zu holen und Nüsse zu  knacken.

Doch es sollten nicht Bratäpfel wie von Papa werden,
denn die waren immer ziemlich langweilig,
ohne Füllung, ohne Soße, nur gebackener Apfel.
Ich wollte richtig leckere Bratäpfel wie von
Oma - nur eben nicht meiner Oma ;D

Auf ein Rezept bin ich auf dieser Seite gestoßen.
Total klassisch und seeehr lecker mit Vanillesoße oder Eis.
Ich habe eigentlich das Rezept genau so gemacht, wie es
auf der Seite steht, weshalb ich es hier nicht nochmal poste.
Nur die Mandeln habe ich durch Walnüsse aus dem eigenen
Garten ausgetauscht und die Buttermenge reduziert, weshalb
ich mir dazu auch eine Vanillesoße gegönnt habe ;)

Auf der Seite hab ich außerdem noch einen Artikel entdeckt,
der einen die Lust auf Lebkuchen fast verdirbt und einen zweimal
nachdenken lässt, ob man nicht doch selbst die Rührschüssel zum
Lebkuchen-Backen bedient, schaut rein, wenn es euch interessiert
-> hier geht's zum Artikel


Und morgen zeige ich euch, was man aus Bratäpfeln noch machen kann,
weshalb ich euch jetzt schon sage, dass es sich lohnt von diesen Bratäpfeln
ein paar mehr zu machen.


Samstag, 27. Oktober 2012

Halloween? - Bisher erst zu erahnen


Während andere Blogs bereits allerlei kreative Ideen zum Thema Halloween
zeigen, gibt es bei mir ein Everytime-Liebling:
Einen wunderbar flauschig-weichen Rührkuchen, total saftig und durch einer frischen
Zitruscreme aufgepeppt.  - Toll. Wirklich!
- Doch wisst ihr, wie der Kuchen noch besser gewesen wäre ?
- Wenn meine ursprüngliche Idee geklappt hätte und das Ganze in der
Form eines Kürbisses euch angelacht hätte
- Ich meine DAS wäre doch der Hammer gewesen!?

Und woran ist es gescheitert?
Ich hatte den Teig extra auf zwei Formen verteilt gebacken, war dann jedoch
zu verärgert, denn der Teig musste bei der zweiten Form natürlich nicht ganz 
rauskommen, um daran zu denken, dass ich die Böden auch so zusammensetzen
muss, dass eine Kürbisform wenigstens zu erahnen ist.
Also den einen Boden gestürzt und den anderen Kuchen mit dem Muster nach oben...
So kam ein ganz normaler Kuchen am Ende bei raus - der jedoch wirklich
lecker ist.

Nennt den Kuchen wie ihr wollt - ein passender Name ist mir bisher
nämlich noch nicht eingefallen, da ich mich nicht mal entscheiden kann,
ob es denn eher ein Kuchen oder doch eine Torte ist. .. :/

Zutaten:

4 Eier
3 Tassen Mehl
2 TL Backpulver
250g Butter, zerlassen
2 Tassen Zucker
2 Äpfel
1 TL abgeriebene Zitronenschale
1 TL Zimt
1 Prise Salz

1 Becher saure Sahne
1 Becher Schlagsahne
200g Zitrus-Konfitüre,
ersatzweise Aprikosenkonfitüre
1 Pk. Agartine/Gelatine

100g Zitrus-Konfitüre zum Bestreichen
des Bodens

Zubereitung:

Eier mit Salz, Zimt, Zitronenschale und Zucker schaumig rühren.
Backpulver mit Mehl mischen.
Zerlassene Butter zu der Eiermischung rühren, Mehl untersieben.
So viel Milch hinzufügen, bis es eine homogene Masse wird, die
locker vom Löffel fällt.
Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in kleine Stücke schneiden
und unter den Teig mischen.

Eine runde Form (Napfkuchen oder Gugelhupf) fetten und mit Semmelbröseln
oder Nüssen ausstreuen, dann die Hälfte des Teiges in die Form geben.
Bei 170° ca. 25 Minuten braun backen.
Wenn der Boden fertig ist, eine viertel Stunde auskühlen lassen und dann
stürzen. Form erneut fetten und ausstreuen und den zweiten Boden auf
die gleiche Weise backen.

In der Zwischenzeit Agartine nach Packungsanweisung einweichen. (10 Minuten)
Zusammen mit der Zitruskonfitüre in einem Topf erhitzen.
(Gelatine nicht kochen! Ansonsten verliert die Gelatine ihre Gelierfähigkeit!)
Wenn man Agartine benutzt, Mischung 2 Minuten köcheln lassen.
Danach 10 Minuten abkühlen lassen, um dann die saure Sahne mit einem
Schneebesen unter zu rühren.
Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Danach die Sahne steif schlagen. Die Zitrus-saure Sahne Mischung kurz
durch rühren, damit die Creme nicht klumpig wird. Dann die Hälfte der
steifen Sahne in die Zitrusmasse rühren - nicht unbedingt unter heben, die
zweite Hälfte der Sahne ist nämlich erst dafür gedacht, dass die Creme luftig wird.
Die zweite Hälfte der Sahne unter die Creme heben.
Wieder für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die ausgekühlten Böden beide einmal durchschneiden.
Den untersten Boden (eigentlich egal welchen ^__^, wenn man sich an der
Kürbisform versuchen möchte, nimmt man einen der Böden, die am Boden ihr
Muster haben, ansonsten wie gesagt, einfach einen der 4 )
mit 100g Konfitüre bestreichen. Den oberen Deckel aufsetzen. Diese Schicht
wiederum mit etwa 1/6 der Creme bestreichen, einen Boden aufsetzen, wieder
mit 1/6 der Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken.
Mit der restlichen Creme den Kuchen umkleiden.
Für mindestens eine Stunde kühlen.

... mit der Deko war ich zugegebenermaßen wirklich faul...
    Für Halloween könnte man zum Beispiel Spinnen mit schwarzen oder braunen
Royal Icing aufspritzen ... im Sommer einfach mit Früchten verzieren ...
oder eben so faul wie ich sein und den Kuchen einfach so servieren.

Freitag, 9. März 2012

Apfel-Walnuss-Tarte






Ich glaube, ich bin in einem der wenigen Haushalte, in denen wir
selbst noch im März Äpfel vom letzten Jahr haben :D
Mein Vater lagert sie jedes Jahr kistenweise in Garagen und
Schuppen, weil er dann noch jeden Tag einen Spaziergang an
den Kisten vorbei macht, um die verfaulten Stücke auszusortieren,
haben wir selbst jetzt, Anfang März  noch 14 Kisten voll mit
Bio-Äpfeln aus dem eigenen Garten.

Auf der einen Seite ist es wirklich schön, immer noch eigene
Äpfel für Mus und Kuchen zu haben, doch diese Sichtweise
hat man vielleicht die ersten 2 Monate, mitlerweile essen wir
jedes Obst lieber, als die eigenen Äpfel :D

Doch da man die Äpfel nicht im Schuppen verfaulen lassen
will, macht man doch zum X-ten mal wieder einen Apfelkuchen
und dann fragt man sich beim Verkosten immer, warum  man
nicht das ganze Jahr diese tollen Äpfel für Kuchen haben kann :/

Naja, aber wenn wir spätestens im Juni mal keine Äpfel mehr
haben werden, dann kann ich mich wenigstens
in dem viertel Jahr, wo noch keine Äpfel im Garten reif sind,
auf die frisch geernteten Äpfel im Oktober freuen ;D

Achja, die Walnüsse die ich für die Tarte verwendet habe,
sind auch aus unserem Garten. Das hieß für mich, vor dem
Backen erst einmal 'ne halbe Stunde Nüsse knacken und das
Innenleben herauspulen.
Aber die Mühe hat sich gelohnt: Die Tarte ist ein Genuss.

Rezept:

250g Mehl
150g Butter
40g Puderzucker
7 El Eiswasser
1 Prise Salz

1 Ei
150g grob gehackte Walnüsse
100g Zucker

500g Äpfel
50g Zucker
1 Tl Öl

1 Eigelb

Zubereitung:

Zuerst den Teig vorbereiten, da dieser noch kühlen muss.
Dafür einfach Mehl, Butter, Puderzucker, Salz und Eiswasser
miteinander verkneten. Dann mit Folie bedecken und in den
Kühlschrank stellen. (ca.30 Minuten)

Die Wartezeit kann man zum Füllung vorbereiten nutzen.
Die Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden.
Mit ein wenig Fett anschwitzen, dann mit einem Schluck
Wasser ablöschen und gar dünsten. Es sollte schon fast
zum stückigen Mus werden.  Den Zucker hinzufügen.

Das Ei mit dem Zucker verkleppern und die Walnüsse
unterrühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen.
In zwei Hälften teilen. Eine Hälfte ausrollen und eine gefettete
und mit Semmelbröseln ausgestreute Form(eine kleine Springform) auslegen.Auch die Ränder, aber die überstehenden Teigränder abschneiden. Den Teig mit einer Gabel  einstechen. Teig 10 Minuten bei 160° vorbacken.

Form aus dem Backofen holen. Dann den Boden der Form mit
der Ei-Walnussmischung bedecken. Darauf das Apfelmus geben.
Die Form darf ruhig fast randvoll gefüllt sein. Dann die zweite
Teighälfte ausrollen und die Form damit bedecken. Überstehende
Teigreste abschneiden, wer will kann aus diesen noch Verzierde
herstellen.
Die Tarte mit einem verquirltem Eigelb bestreichen.

Bei 160° eine halbe Stunde backen.


Super lecker mit einem Klecks geschlagene Sahne oder Vanilleeis.





Mittwoch, 7. März 2012

Apfel-Bienenstich Muffins




Wenn ich ein neues Rezept ausprobieren will,
ist es besonders bei Rührteig-Kuchen praktisch,
sie einfach in Muffinförmchen zu backen. Werden sie nix,
dann muss man nicht tagelang sich nicht gelungene Backwerke
reinstopfen, während man überall im Internet wunderbare
kleine, süße Teilchen sieht.

Und wenn sie was werden?
-Na dann,  ab in die Küche und die nächste Ladung backen!
Immerhin ist die Backzeit nur halb so lange, wie wenn man
einen großen Kuchen backt, - der Faktor an Süßigkeit jedoch
mindestens verdoppelt - oder gibt es irgendwen, der so ein
Stück viereckigen Blechkuchen hübscher findet, als so ein
kleines Küchlein?

Ihr seht's selbst!
Probiert Klassiker als Muffins aus!


Rezept:

8 El Öl
3 El Milch
60g Zucker
Schale einer halben Orange
1 Tl Backpulver
50g Mehl
20g Speisestärke
1 Prise Salz

2 kleine Äpfel

40g gehobelte Mandeln
1Tl Butter
2 El Zucker

Zubereitung:

Zuerst das Öl mit dem Zucker verrühren.
Danach den Abrieb der Orangenschale hinzufügen.
Das Mehl, Speisestärke, Salz und Backpulver vermischen
und abwechselnd mit der Milch in den Teig rühren.

Immer 1,5 Esslöffel des Teiges in eine Muffinmulder geben.

Die Äpfel entkernen, schälen, vierteln und dann in kleine Stücke
schneiden. Diese Stücke auf den Muffinteig legen, bis die
Oberfläche des Teiges bedeckt ist, jedoch sollten die Stücke
nicht gestapelt sein. Leicht in den Teig drücken.

Die Muffins bei 160° 20 Minuten braun backen.

Kurz vor Ende der Backzeit die Butter zerlassen.
Zucker dazugeben und karamellisieren lassen.
Von der Herdplatte nehmen und die Mandeln unterheben.
Auf die fertig gebackenen Muffins verteilen.

Gerne auch  mit Sahne oder Vanilleeis warm oder kalt servieren.


Sonntag, 12. Februar 2012

Süßes Früchte-Sushi


 Dies ist ein einfaches,leichtes Dessert, das selbst für Anfänger geeignet ist,
aber trotzdem etwas her macht. Ideal nach einem üppigen Essen oder
als Abschluss eines asiatischen Menüs.

Man kann die Früchte natürlich individuell austauschen, statt den
Pfirsichen Mango oder Ananas, statt Himbeeren wären Orangen
oder Erdbeeren auch geeignet. Das Dessert kann also wirklich
für jeden zubereitet werden, einfach mit Obst das derjenige mag.

Zutaten:

500ml Milch
125g Milchreis
1 Prise Salz
75g Zucker

1 Kiwi
1 Pfirsich
100g Himbeeren
 Abrieb von 1/4 Zitrone
1 Apfel
30g Zucker
1 Prise Zimt
Mandelblättchen/Kokos

Zubereitung:

Zuerst kocht man der Reis, dieser wird wie ein normaler Milchreis
gekocht. Dafür den Reis mit Zucker, Salz und Milch unter ständigem
Rühren aufkochen. Danach die Hitze klein stellen und solange mit
einem Deckel köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Ab und zu
umrühren, denn der Reis darf nicht anbrennen.
Wenn der Reis gar ist, ihn von der Flamme nehmen und
auskühlen lassen.

Die Kiwi und den Pfirsich schälen , in dünne Scheiben schneiden.
Den Apfel schälen, entkernen und in Streifen schneiden. Die Streifen
in eine mikrowellenfeste Schüssel geben, einen Schuss Wasser
dazu geben und in die Mikrowelle so lange geben, bis die Äpfel
gegart sind. Dauert vielleicht ne halbe Minute, ich kann nicht die genaue
Wattzahl sagen, da bei unserer Mikrowelle die nicht angegeben ist.
Aufjedenfall bei 'ner höheren Zahl.
Den Zucker mit dem Zimt vermischen.

Nun gehts ans Rollen: Dafür den Reis in 4 Teile einteilen.
2 Teile in eine eckige Form füllen, etwa 20x20cm groß und
glatt streichen.

Für die Apfel-Maki ein Alustück mit Mandelblättchen besteuen (man kann genau
so auch gemahlene Mandeln, Mohn oder Kokos nehmen),
die Hälfte der noch zurückgelassenen Masse auf den Mandelblättchen
verteilen und glatt streichen. (sollte Form eines Rechtecks haben)
Eine Reihe Apfelstücke längs auf den Milchreis, etwa 3cm vom Ende entfernt,
 verteilen. Den Zimtzucker dann auf die Äpfel streuen.
Von der Seite wo die Äpfel 3cm weit entfernt sind, aufrollen.
Die Alufolie um die Rolle wickeln und im Kühlschrank kühlen.

In der Zwischenzeit die Himbeer-Maki zubereiten, dafür wieder
Mandelblättchen auf ein Stück Alufolie verteilen.
Dann den Rest Milchreis mit ein bisschen Zitronenschale verfeinern,
der Milchreis wird dann auf den Mandelblättchen verteilt und
glatt gestrichen. Eine Reihe Himbeeren 3cm vom Ende des
Milchreis legen. Den Milchreis wieder aufrollen,
mit Alufolie umwickeln und kühlstellen.

Die anderen 2 Sorten sind nicht so schwierig. Dafür einfach den Reis
aus der Form stürzen und in Rechtecke teilen, diese sollten ungefähr
so groß wie die Fruchtscheiben sein. Auf jedes Rechteck dann einfach
ein Stück Kiwi oder Pfirsich geben.

Die Alufolie von den Makirollen entfernen und in Stücke schneiden.

Alle  4 Sorte zusammen mit einer Fruchtsauce servieren.

Sonntag, 22. Januar 2012

Buabaspitzle mit Granatapfel-Rotkohl



Heute möchte ich meinen Beitrag zum Kochevent von Franzi und Anna
vom Gemüseregal posten. Sie haben finde ich ein wirklich tolles Thema
ausgesucht, da gerade im Winter vegetarische Gerichte viel zu kurz kommen!


So möchte ich zum Wettbewerb Buabaspitzle mit Granatapfel-Rotkohl
beisteuern. Für mich passen Granatapfel und Rotkohl fabelhaft zusammen,
die Granatapfelkerne geben dem Gericht nochmal den finalen Kick, da
die anderen Sachen eher deftig sind und die Kerne frisch und süß.

Für 2 Personen braucht man:

300g gekochte Kartoffeln
1 Ei
100g Mehl
Mehl für die Arbeitsfläche
Salz

1/2 Rotkohl
 1 kleine Zwiebel
1  großer Apfel
2 Lorbeerblätter
2 El Johannisbeergelee
1 Nelke
300ml Wasser
1/2 Granatapfel
Salz, Pfeffer und Essig
 Öl

Zubereitung:

Für den Granatapfel-Rotkohl den Rotkohl fein raspeln,
den Apfel und die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Kerne von dem Granatapfel auslösen.
1 El Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln anschwitzen.
Rotkohl dazugeben und andünsten. Apfel, Lorbeerblätter und
Nelke zum Rotkohl geben und mit Wasser aufgießen.
Den Kohl gar dünsten lassen, falls kein Wasser mehr im
Topf ist, der Kohl jedoch noch nicht gar, wieder etwas
Wasser dazugeben, bis der Kohl gar ist.

In der Zeit, in der der Kohl gar kocht, die Kartoffeln
durch eine Presse drücken und mit dem Ei vermischen.
Nun erstmal 70g Mehl zu den Kartoffeln geben, so viel
weiteres Mehl dazugeben, bis der Teig nicht mehr klebrig ist.
Dann aus dem Teig eine 3-4cm lange Rolle formen.
Von der Rolle dann 0,5-1cm breite Stücke abschneiden,
diese dann zwischen den Händen zu Nudeln formen.
Die bereits fertigen Nudeln auf einer bemehlten Fläche
kurz antrocknen lassen.
Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
Die Buabaspitzle ins kochende Wasser geben, am Besten
jeweils ein paar auf eine Schaumkelle geben und die
Buabaspitzle in 2 Rationen kochen.
Sobald die Buabaspitzle an die Wasseroberfläche schwimmen,
sie 3 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen und dann mit
der Schaumkelle herausholen.

Zum garen Rotkohl nun Gelee geben und mit Salz, Pfeffer
und Essig abschmecken. Die Nelke und Lorbeerblätter
vom Rotkohl entfernen.
Zum Schluss dann die Granatapfelkerne hinzufügen.

In einer Pfanne 3 El Öl erhitzen. Die Buabaspitzle in der
Pfanne goldbraun braten und sofort zu dem Rotkohl servieren.








Freitag, 6. Januar 2012

Badische Apfeltörtle






Mit einem Jahresverbrauch von 30 Kilogramm pro Kopf sind Äpfel
das beliebteste Obst der Deutschen. Kein Wunder, denn 50 verschiedene
Apfelsorten bieten so viele verschiedene Aromen, dass wirklich jeder
eine Lieblingssorte findet.
Und genau wie Äpfel mag auch jeder Apfelkuchen!

Es gibt tausende Apfelkuchenrezepte und doch hat jeder seinen eigenen
Favoriten. Der eine will am liebsten einen Apfelkuchen mit viel Äpfeln
und möglichst wenig Teig, der Andere möchte viel Teig und dabei nur
etwas Apfel. Die Badischen Apfeltörtle sind so dazwischen und sollten
damit sowohl die Apfel, als auch Teigliebenden zufrieden stellen.

Für 6 Apfeltörtle braucht man:

125 g Butter
110 g Zucker
1 Pk. Vanille-Zucker
2 Eier
65 g Mehl
65 g Speisestärke
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
2 Bio-Äpfel
1,5 El Zucker

 100g Puderzucker
 1Tl Zitronensaft


So wird's gemacht:

Für den Teig die Butter zusammen mit den beiden Zuckern
und dem Salz schaumig schlagen. Danach die Eier einzeln
unterrühren, jeweils 30 Sekunden mit dem Rührgerät schlagen.
Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und unter den
Teig rühren.

Den Teig in 6 Muffinförmchen füllen, jedes Muffinförmchen
dabei aber nur zu etwas mehr als der Hälfte füllen, da darauf
ja noch die Äpfel kommen.

Dafür die Äpfel einmal abwaschen und dann von jedem Apfel
3 Seiten abschneiden. Also einen Apfel nehmen und etwa 1 cm neben
dem Stiel die Backe abschneiden, sodass am Ende
der Querschnitt des Apfelbutzens die Form von einem Dreieck hat.
Das gleiche mit dem andern Apfel machen. Die 6 Apfelstücke nun
an der Schalenseite tief einritzen, sodass die Apfelstücke nur noch
ein ganz bisschen am anderen Ende zusammengehalten werden.

In jedes Muffinförmchen nun ein Apfelstück legen und leicht festdrücken.
Die Apfelstücke mit 1,5 El Zucker leicht bestreuen.

Die Apfelküchle bei 160° etwa  20-25 Minuten backen, bis die Muffins
schön goldbraun sind.

Die Apfelküchle leicht abkühlen lassen und dann einen Zitronenguss aus
dem Puderzucker und dem Zitronensaft herstellen und den Guss auf den
Küchlen verteilen.



Der Geschmack der Küchlen hängt  natürlich total von der Qualität der Äpfel ab-
sind die Äpfel frisch schön saftig und säuerlich, so kann man bei einem
Kuchen eigentlich nichts falsch machen.