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Donnerstag, 26. Februar 2015

Potato Nachos mit Guacamole und Sour Cream



Fad und schlecht gesalzene, pappige Nachos mit einem öden Käse-Dipp kennt wohl 
jeder aus dem nächsten Kino. So bunt und froh gestaltet wie meine "Nachos" kennt
man sie wohl höchstens vom nächsten Mexikaner.
Doch genau wie meine kennt wohl kaum einer Nachos.
Nachos - eins der anerkannten Fertiggerichte, die beim Mexikaner mit Dipps 
aufgepeppt werden.
Meine Version besitzt nicht nur ein aufpeppendes Topping, nein, auch
meine "Nachos", die aus gebackenen Kartoffeln bestehen, sind fern von 
Konservierungsstoffen und Emulgatoren.
Zugegeben, so als Snack neben dem Fernseher würde ich sie nicht unbedingt
essen, viel eher sind sie doch eine wirklich Hauptmahlzeit. 
Nichtsdestotrotz überzeugen sie nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich
und verbreiten bei mir selbst an grauen Tagen durch die farbenfrohen und frischen 
Zutaten gute Laune.





Rezept:
(2 Portionen)

6 mittlere Kartoffeln
4 El Olivenöl
Rosmarin, Oregano, Majoran
1 größere Tomate
1/2 Avocado
60g saure Sahne
1 Knoblauchzehe
2 El Zitronensaft
Liebstöckl
nach Belieben noch Käsedipp

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden oder 
hobeln. Die Kartoffel-Scheiben in eine frische Plastiktüte geben, Olivenöl und
gehackte Kräuter sowie Meersalz dazugeben und die Tüte gut verschließen.
Schütteln bis die Marinade sich verteilt hat.
Die Kartoffelscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
Möglichst sollte keine Kartoffelscheibe übereinander liegen.
Bei 225° die Kartoffelscheiben in etwa 25 Minuten backen bis sie knusprig braun sind.
Je nach Dicke der Scheiben können die Kartoffelscheiben auch ein paar Minuten mehr oder
weniger Backzeit benötigen.

Während der Backzeit die Avocado halbieren, die Schale entfernen und in kleine
Stücke würfeln. Die Avocadostücke mit Zitronensaft vermischen.
Die Knoblauchzehe klein würfeln und unter die Avocado mischen.
Mit Salz und Pfeffer die Avocado würzen.

Die Tomate in mundgerechte Stücke schneiden.

Die saure Sahne glatt rühren.

Die "Kartoffel-Nachos" auf zwei Tellern verteilen, Tomaten,
Avocado-Salsa und Sour Cream darüber verteilen, wer mag kann natürlich noch
einen Käse-Dipp darüber geben oder die Kartoffeln mit Käse überbacken.
Zum Schluss mit gehacktem Liebstöckl nach Belieben bestreuen.

Dienstag, 21. Mai 2013

Panzanella mit Spargel, Avocado und Kichererbsen





Das Wetter und die Temperaturen können ruhig noch etwas besser
werden, jedoch können einen die seltenen sonnigen Intervalle dann doch 
nach draußen locken. So beginnt also langsam die Saison, in der man 
mehr Zeit im Garten verbringt, damit die Beete und Blumen in ein paar Wochen 
wieder strahlen und man abends nur noch schnell etwas zum Essen machen möchte, 
bevor man sich todmüde auf die Couch verzieht.

Perfekt für ein schnelles Abendessen, nach einem anstrengenden Tag, ist dieser Salat.
Schön bunt und wirklich mal Abwechslung zum "normalen" Gartensalat.

Eigentlich ist Panzanella ein italienischer Brotsalat aus der Toskana, 
der aus Tomaten, Olivenöl und Essig besteht.
Die Grundzutaten sind in meiner Variante immer noch 
enthalten, jedoch haben sich noch einige andere Zutaten hinzu geschlichen,
was meine Variante dann doch ziemlich modernisiert hat.
Aus dem Brotsalat ist bei mir letztendlich wohl eher ein Salat
mit Brot entstanden - jedoch fand ich das Verhältnis auch so wirklich
stimmig, da die Kichererbsen doch sehr sättigend sind. 


Rezept:
(für 2 Personen als Hauptgericht)

1/2 Avocado
2 dicke Scheiben Ciabatta
200g Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
200g abgetropfte Kichererbsen
4 Stangen grüner Spargel

5 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
Oregano, Rosmarin, Basilikum, Pfeffer und Salz

Zubereitung: 

Für das Dressing die Knoblauchzehen, Rosmarin, Oregano und 
Basilikum klein schneiden. Olivenöl mit Zitronensaft verquirlen, Kräuter
dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Spargel leicht schräg in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
Spargel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. 
Je nach Geschmack muss man selbst entscheiden wie weit
man den Spargel gart, ich habe den Spargel nur ca.3 Minuten
angeschwitzt, sodass er noch ziemlich knackig war.

Ciabatta würfeln und dann in einer Pfanne mit Öl zu knusprigen
Croutons braten. 
Salatgurke in Scheiben schneiden, Tomaten entstilen und vierteln.
Die Schale von der Avocado entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
Über die Avocadostücke Zitronensaft träufeln.


Die Kichererbsen, Spargel-, Tomaten- und Gurkenstücke kann man 
bereits im Vorhinein mit dem Dressing vermischen, die Brot- und Avocadostücke 
sollte man wirklich erst direkt vor dem Servieren unterheben oder sie seperat
zu dem Salat reichen, sodass sich jeder nach Geschmack noch Croutons 
und Avocado über den Salat streuen kann.

Guten Appetit!



Dienstag, 26. Februar 2013

Baked Avocado


Avocado wird hier in Deutschland ja noch nicht all zu oft
gebacken oder gegrillt serviert, während es auf amerikanischen
Plattformen nur davon wimmelt - 
nachdem ich es doch ein paar Monate aufgeschoben hatte,
diesen Trend umzusetzen, wurde er heute endlich verwirklicht,
besonders für Avocados, die ansonsten noch nicht den 
Reifegrad eines tollen Geschmacks erreicht haben, ist dieses
Gericht super, da die Avocado durch das Backen natürlich weicher wird.
Das Essen ist schnell zubereitet und bringt zusammen mit einem Salat
eindeutig einen ordentlich Vitaminkick in den derzeit weißen Alltag 
- bei all dem Schnee ;D

Daher ist das Gericht auch wie geschaffen für die Cucina rapida von
"Man kann's essen!", bei der ich schon viel zu lange nicht mehr mitgemacht hatte!

So komm ich also genau so schnell zum Rezept wie es wahrscheinlich zur Zubereitung braucht!

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de
Rezept:

(für 2 kleine Portionen)
1 Avocado
1/2 Kugel Mozarella
1 Hand Rucola
5 Kirschtomaten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
Fleur de Sel
(Pinienkerne)

Zubereitung:
Die Avocado halbieren und den Kern entnehmen.
Das Loch, welches der Kern gebildet hat, mit einem Löffel vergrößern.
Das ausgekratzte Avocadofleisch kann mit zur Füllung gegeben werden.

Den Mozarella klein würfeln, Rucola einmal quer durchschneiden,
Knoblauchzehe klein hacken und Kirschtomaten vierteln.
Alles mit dem Avocadofleisch und Olivenöl mischen und mit Salz
würzen. 

In die Avocadohälften nun mit einem Messer Quadrate einritzen.
Die abgeschmeckte Füllung nun in die Avocadomulde füllen.
Wer mag kann jetzt noch Pinienkerne über die Mulde streuen.

Bei 220° 10 Minuten backen, bis der Käse braun gebacken ist.

Avocadohälften warm mit Baguette und einem Salat servieren.



Sonntag, 18. November 2012

Gemüse Curry mit gebratenem Nusstofu


Habt ihr euch mal gefragt, warum es auf meiner Seite nie Fleisch gibt?
Nein?
-Verständlich.
Immerhin gibt's hier sowieso kaum Hauptmahlzeiten
- jedenfalls, wenn man die kalorienbombastischen Cupcakes, die von
ihrem Nährwert alle Mal eine Hauptmahlzeit ausfüllen würden, nicht
dazu zählt ;D

Ich bin seit 1,5 Jahren Vegetarierin. - ich weiß, dass ist wahrlich nicht lange
- doch irgendwann fängt jeder ja mal an ;)
Jedoch muss ich sagen, dass ich am Anfang noch Fisch gegessen habe und deshalb
"nur" eine Pesctanerin war - "was?!" - fragt ihr euch jetzt bestimmt ;D
Wenn euch das Thema näher interessiert, dann klickt doch mal *hier* drauf,
da werden die Unterschiede zwischen den einzelnen Vegetarier-Typen erklärt ;)

"Warum?", das ist eine der ersten Reaktionen, wenn ich sage, dass ich Vegetarierin
bin - und wenn nicht warum, dann zu mindestens "oh man, das könnte ich nicht!"

Vor 5 Jahren hätte ich das Gleiche gesagt ;D - das zeigt, dass es einzig und
allein Gewohnheit ist. Ich denke die Tatsache, dass mitlerweile 10% der Deutschen
sich vegeatisch ernähren, beweist, dass es nicht sooo schlimm sein kann
auf Fleisch zu verzichten - denn diese 9 Millionen essen bestimmt nicht alle
kein Fleisch, weil sie sich so gerne geißeln ;D
Auf Fleisch verzichten, ist heutzutage völlig okay - sollte es jedenfalls sein  -
es gibt so viele Gerichte, die auch ohne Fleisch fantastisch schmecken,
gesund und vor allem abwechslungsreich sind ! - Vegetarier sind keine Grasfresser!
Und müssen sich auch nicht nur von Spaghetti mit Tomatensauce und Salat ernähren.
Klar, in manchen Dingen muss man als Vegetarier etwas mehr Kreativität
einbringen und auf manche Dinge muss man verzichten, doch das ist keine Qual ;D

Ich möchte hier keinen bekehren - denn es gehört nicht jeder Vegetarier
zu der Schiene, die am liebsten die ganze Welt zu Vegetariern umpolen
wollen und die ganzen Tiere aus den Schlachtbetrieben holen ;)
Ich lebe mit zwei Fleischessern in einem Haushalt - Toleranz ist da
oberstes Gebot - also stempelt Tofu und co. nicht gleich ab, sondern
probiert's mal!
Das Curry ist hier im Vordergrund, sodass der "Geschmack" vom Tofu
- wenn er für manche Leute besteht ;D - nicht die Hauptrolle spielt.
Es ist einfach die Kombination aus dem knusprigen Nusstofu und dem scharfen,
leicht orangigen Gemüse-Currys was das Essen so gelungen macht.






Rezept für mein Gemüse Curry mit Nusstofu:

für mein selbstgemachte rote Currypaste:
(man braucht nur einen Teil davon)

4 TL Öl
2 TL Tomatenmark
4 Chilis, entkernt
3 Knoblauchzehen
Abrieb von einer Orange
1 Stängel Koriander oder/und Thai-Basilikums
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

2 Karotten
8 Zuckerschoten
3 EL Erbsen
50g Mungobohnensproßen
5 Champignons
3 getrocknete Shiitake
2 Frühlingszwiebeln
1 große Tomaten

Sojasauce
1 EL Sesamöl
1/2 Dose Kokosmilch

nach Belieben noch Erdnüsse oder Cashewnüsse zum Drüberstreuen
nach Belieben Reis

Zubereitung:

Für die rote Curry-Paste müssen die Zutaten eigentlich
alle einfach nur miteinander püriert werden.
Am besten schneidet man den Koriander vorher etwas klein,
genau so wie den Knoblauch und die Chilis.
Wenn man die Zutaten zusammen fein püriert hat, füllt man die Paste
am besten in ein Gläschen mit Schraubdeckel, da die Paste zu viel
für eine Portion ist, durch den Knoblauch jedoch recht Geruchsintensiv ist,
man es aber so prima im Kühlschrank aufbewahren kann.


Karotten schälen und in feine Stifte schneiden.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Shitake in etwas Wasser einweichen.
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Tomate in Würfel, Strung vorher entfernen.

Tofu in Scheiben schneiden, diese sollten etwa einen halben, bis einen
Zentimeter dick sein, da sie sehr knusprig werden sollen.

Nun geht's ans Braten.

Eine kleine Pfanne erhitzen, so viel Öl hinzufügen, bis der Pfannenboden
bedeckt ist, den Tofu darin knusprig braun braten.
Tofu aus der Pfanne nehmen, Salz über die Scheiben streuen und 
warm halten oder später erwärmen.

Eine größere Pfanne erhitzen, Öl hinzufügen und dann die
Karottenstifte 3 Minuten unter rühren anbraten.
Champignons hinzufügen und 2 Minuten weiter braten.
Dann die Zuckerschoten mitbraten, nach 2 Minuten gibt man
schließlich die Erbsen und Frühlingszwieblen hinzu.
Nach 3 Minuten gemeinsamen Bratens hebt man die Sprossen unter,
brät eine Minute und gießt mit Kokosmilch auf.
Hitze niedriger stellen.
Shitake dazu geben, genau so wie die Tomatenwürfel, das Sesamöl und 2 Teelöffel
der roten Curry-Paste - am besten gibt man anfangs weniger der Curry-Paste
hinzu, nicht dass es am Ende zu scharf wird, später kann man ja noch nachwürzen.

Bei niedriger Hitze Soße einköcheln lassen, bis die gewollte Sämigkeit erreicht ist.
Schlussendlich mit Sojasauce, Curry-Paste und Sojasauce abschmecken.

Gemüse-Curry mit Tofu servieren, wer mag kann jetzt ein paar Cashewnüsse über
das Ganze streuen und Reis dazu essen.

"Sek fan", kann ich da nur sagen ;)













Donnerstag, 13. September 2012

Pasta aglio e olio mit Tremoços und Rösttomaten


Tremoços was ist denn das?!
Tja, die Frage habe ich mir ausnahmsweise mal nicht erst stellen müssen,
als ich die kleinen leckeren Dinger im Laden entdeckt habe.
Kennengelernt habe ich sie nämlich bei meiner Tante,
welche einen Portugisen als Mann hat.

Denn Tremoços ist portugisisch, würde man es auf Deutsch übersetzen,
dann sind es ganz einfach Lupinenkerne, welche in Salzlake eingelegt sind.
Normalerweise - oder eigentlich IMMER und NUR werden diese als Snack
in portugisischen Bars gegessen. Ich finde sie klasse, da sie wirklich ein
super gesunder Snack sind und eine perfekte Alternative zu Chips!
-Meinerseits jedenfalls-, denn da sie zu Hülsenfrüchten gehören, sind sie eine
tolle Eiweißquelle und die ist perfekt für Vegetarier und Veganer!
- oder einfach Leute, die wenig Fleisch, Fisch oder sonstige Hülsenfrüchte
wie Bohnen und Linsen essen.

Noch am selben Tag, als ich sie probiert habe, habe ich überlegt, wie toll
sie nicht in einem vegetarischen Döner oder eben - genau in Pasta passen
würden - und heute wurde es endlich gekocht.
Ganz schnell - eben cucina rapida ;D - wird die Pasta gemacht und ist
dann ratz fatz ein gesundes Mittag. - Mal 'ne gut Alternative zur normalen
Spaghetti aglio i olio.

Also ab damit zur cucina rapida!
Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de







Zutaten:
(2Portionen)

150 g Pasta
2 kleine Knobizehen
1/2 Chili
4 EL Rosmarinöl
300g Kirschtomaten
200g  Tremoços, abgetropft und abgewaschen
1 Kugel Mozarella
Oregano und Salz

Zubereitung:

Pasta in Salzwasser al dente kochen.

Tremoços andrücken und schälen.

Eine Knobizehe halbieren, die andere klein hacken.
Chili ebenso klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen, wenn sie heiß ist ein Esslöffel Öl und
die halbierte Knoblauchzehe und Oreganozweige hineingeben.
Kirschtomaten hinzufügen und anschmoren.
Nach ca. 3 Minuten bei hoher Hitze ausschalten und
Pfanne auf warmer Platte stehen lassen.
Tremoços hineingeben und stehen lassen.

Wenn die Pasta fertig ist, die Tomaten und Tremoços
in ein Schüsselchen geben, darauf achten, dass der
Bratensaft in der Pfanne bleibt. Halbierte Knobizehe
entfernen.

Chili und gehackte Knoblauchzehe stattdessen zusammen mit dem
restlichen Chili-Öl in die Pfanne
geben und kurz anbraten. Hitze ausstellen.

Fertige Pasta abgießen und in die Pfanne geben.
Mit Salz und Oregano abschmecken.
Durchmischen und auf die Teller verteilen.

Tomaten-Tremoços Mischung auf die Pasta drappieren.
Mozarella-Kugel über die Pasta zupfen.

Meiner Meinung würde die Pasta als abgekühlter
Salat fast besser schmecken.
-Naja nächste Runde, nächstes Glück ;D





Sonntag, 26. August 2012

Tomaten-Pfirsichmarmelade




 
Ich finde die Kombination von Gemüse und Obst ja meistens schon komisch,
doch wenn aus dieser Kombination dann auch noch eine süße Marmelade
entsteht, dann klingt das schon so komisch .. - dass man es mal ausprobieren
sollte! ;D

Blog-Event: Ungleiche Duette – Gegensätze ziehen sich an
 Also perfekt für Ninas Blog-Event Gegensätze ziehen sich an!



Eigentlich hasse ich Gemüse zusammen mit Obst
- getrennt ist es ja echt in Ordnung - doch nicht zusammen.
Pfirsiche und Tomaten bilden für mich jedoch die Ausnahme
bei dieser Regel. - Ich finde diese Kombi geradezu grandios!
Als ich mir also etwas zum Thema "Gegensätze ziehen sich an" überlegte, kam
ich schnell darauf etwas mit Tomaten zu machen. Hatte ich auch.
Ein Tomaten-Johannisbeer-Ketchup - nur irgendwie... kann er mich nicht glücklich
machen... also wollte ich etwas Anderes für Nina ausprobieren.

Derzeit sind Tonnen an Tomaten bei uns reif, da fiel mir ein, dass eine Bekannte
mir mal von Tomatenmarmelade erzählt hatte - daraufhin fing es bei mir im Kopf
sofort an zu rattern ... Tomatenmarmelade. Duett. ungleich. Lieblingskombi.
-> Tomaten-Pfirsichmarmelade 

Als ich so am Schnibbeln war, wurde ich mir dann doch etwas unsicher, ob denn das wirklich so gut zusammenpasst - doch als die Marmelade dann fertig war,
durfte ich zu meiner Erleichterung feststellen:
Wer wagt, der gewinnt  - meistens jedenfalls ;D
Die Marmelade schmeckt aprikosig, vanillig mit einer leichten Note Tomate - jedoch ist der Geschmack wirklich rund.
- Wird auf jeden Fall wieder Gemacht, denn
dank zorra habe ich ja noch ganz viele Vanilleschoten ;)

Zutaten:

400g Pfirsiche
500g Tomaten
1 Vanilleschote
500g Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Pfirsiche entkernen und die Haut abziehen.
Danach in sehr kleine Stücke schneiden.
Mit sehr klein meine ich etwa Haselnussgröße.

Stile von den Tomaten wegschneiden, danach die Tomaten
grob in Stücke schneiden. Tomaten pürieren, danach durch ein
Sieb passieren, um zu verhindern, dass die Kerne und die Haut
nicht in die Marmelade kommen.

Mark aus der Vanilleschote kratzen und zusammen mit den
Aprikosenstücken und Tomatenpüree in einen großen Topf geben.
Gelierzucker dazugeben und 1 Stunde ziehen lassen.

Danach Marmelade 4 Minuten aufkochen und dann in sterilisierte
Gläser abfüllen. Sofort verschließen.
Bei mir hat die Marmelade für 3 Gläser gereicht.

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Die Marmelade schmeckt ganz normal auf einer Scheibe Brot,
doch ich glaube, dass sie sich auch sehr gut zu Käse machen wird.

Für die Etiketten habe ich übrigens diese Seite genutzt.

Samstag, 25. August 2012

Tomaten-Bohnen Salat mit Brotchips

Diesen Monat scheint es, als hätte so gut wie jedes Blog-Event mit dem Thema Tomaten
zu tun - nagut Ninas "Gegensätze ziehen sich an", muss man nicht unbedingt mit
Tomaten in Verbindung bringen, doch morgen werdet ihr sehen, dass auch
das Thema problemlos mit Tomaten funktioniert - oder Uwes Cookbook of
Colours mit der Farbe rot - das schreit derzeit doch regelrecht nach Tomaten!!! 

Doch heute gibt's erstmal  für den Gärtnerblog einen leichten Salat,
sowohl die Kräuter, die Bohnen als auch die Tomaten sind dafür frisch
aus dem Garten in die Küche gewandert.

Garten-Koch-Event August 2012: Tomaten [31.08.2012]

Im rohen Zustand sahen die Bohnen noch sehr hübsch aus,
doch nach dem Kochen haben sie leider ihre Farbe verloren,
doch das hat dem Geschmack natürlich keinen Abbruch getan.

Zutaten:                                                                                
(für 2 Personen)

1 Tasse gekochte weiße Bohnen
4 große Tomaten
2 EL gutes Olivenöl + 2 EL für die Brotchips
1 Knoblauchzehe
2 TL frischen Majoran
3 Zweigchen Oregano
1 TL Estragon
1 Frühlingszwiebel
Salz und Pfeffer
1 Brötchen

Zubereitung:

Den Knoblauch und die Frühlingszwiebeln klein hacken.
Von den Tomaten den Strung entfernen, dann klein schneiden.
Blättchen vor den Oregano und Majoran Zweigchen abzupfen
und zusammen mit dem Estragon klein schneiden.

Brötchen in dünne Scheiben schneiden.
Diese mit 2 EL Öl bepinseln, mit etwas Meersalz bestreuen und
dann im Backofen ca. 15-20 Minuten bei 180° backen, bis die Chips
goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Kräuter, Frühlingszwiebel und Knoblauch mit Öl verrühren, mit Salz
und Pfeffer würzen.

Tomaten mit Bohnen mischen, Dressing darüber schütten und durchmischen,
nun den Salat abschmecken.

Brotchips auf einem Teller legen und Salat darauf anrichten.



Samstag, 21. Juli 2012

Ravioli mit Ofentomaten, marinierten Artischocken, gebackenen Räuchermozarella und Zucchinipesto

puuuh... was für ein Titel ;D

Als ich mitbekam, dass das Gemüseregal wieder mal nach vegetarischen Gerichten
sucht, wollte ich unbedingt teilnehmen, denn bereits der vegetarische Winter
hatte mir wirklich Spaß gemacht.
Denn im Gegensatz zu manch andern Blog-Events hat man bei dem Thema
immer noch so viel Freiheit, da man nicht auf eine spezielle Zutat oder
die Farbe des Essens schauen muss - so habe ich eine Weile überlegt,
doch bin ziemlich schnell zu Ravioli gekommen.

Doch weil Ravioli nicht unbedingt super sommerlich sind,
mussten die Beilagen es reißen. So gab's Artischocken, Zucchini, Tomaten und
Räuchermozarella, welcher hauptsächlich im Sommer erhältlich - somit sozusagen
ein "Sommer"-Mozarella ist.

Mir hat das Gericht suuuper geschmeckt, es hat es sofort in meine
Lieblingsgerichte-Liste geschafft:
Der knusprig, rauchige Käse, die Pasta mit weicher Füllung,
dazu die aromatischen Tomaten und Artischocken und als super Kick das Pesto .. hmmm.

Das Gericht ist wirklich aufwendig - doch die Mühe zahlt sich
eindeutig aus:
Wird aufjedenfall nicht das letzte Mal gemacht worden sein!!!

Also hier zum Rezept:
  (für 2 Personen)

Pasta:
80 g Mehl
40 g Hartweizengrieß
1 Ei
2 EL Öl
2 EL Wasser
1/2 TL Salz
zum Ausrollen Mehl
Füllung:
100 ml Milch
50 g Käse nach Belieben, z.B. Fontina oder Mozarella
1 Eigelb
1 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer

2 Artischockenherzen
3 EL Öl
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 TL Majoran

1 kleine Zucchini
3 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 EL Pinienkerne, geröstet
 Salz & Pfeffer

3 Kugeln Räuchermozarella, alternativ 6 Bällchen Mozarella
2 EL Mehl
1 kleines Ei
Salz & Pfeffer
Semmelmehl zum Panieren

4 Tomaten
2 EL Öl
Rosmarin, Majoran, Oregano

Zubereitung:

Zuerst sollte man die gebackenen Mozarella vorbereiten,
da diese am Besten 3 Stunden im Gefrierfach kühlen.
Dafür Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen.
Räucher-Mozarella halbieren,normalen Mozarella ganz lassen, dann in Mehl wenden,
durchs Ei ziehen und zum Schluss noch im Semmelmehl rundumwälzen.
Panierten Mozarella auf eine Platte legen und dann im Gefrierfach für 3 Stunden frosten.

Für den Nudelteig Salz mit Öl und Ei verquirlen.
Mehl und Grieß vermischen, Eimischung in die Mitte schütten und dann mit dem
Mehl verkneten. Teig 10 Minuten kneten, dann im Kühlschrank mindestens eine
halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Raviolifüllung zubereiten.
Dafür 100 ml Milch aufkochen lassen, den geraspelten Käse einrühren, etwas
abkühlen lassen und dann das verquirlte Eigelb zusammen mit der Speisestärke
mit einem Schneebesen in die Milch rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.

Zucchini längs halbieren und dann in grobe Stücke schneiden. Im Backofen bei
180° 30 Minuten backen. Danach mit dem Öl, Knoblauchzehe und Pinienkernen
pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tomaten vierteln, mit Öl und Kräutern mischen und 40 Minuten bei 180° backen.

Artischockenherzen halbieren. Knoblauch klein hacken, Majoran klein schneiden
und mit Öl mischen. Gewürzöl über Artischocken gießen. Marinieren lassen.

Nudelteig dünn ausrollen, Kreise ausstechen, in die Mitte immer 1 Esslöffel Füllung
geben, Teighälfte überklappen und Teigränder mit Hilfe einer Gabel zusammen drücken.

Salzwasser aufkochen lassen, Ravioli hineingeben, Hitze herunter schalten, warten
bis die Ravioli an die Oberfläche kommen und dann abschöpfen.

In einer hohen Pfanne so viel Öl hineingeben, bis der Boden bedeckt ist.
Mozarella im Fett goldbraun ausbacken, auf Krepppapier abtropfen lassen.

Ravioli mit Mozarella, marinierten Artischocken, warmen Ofentomaten und dem
Zucchinipesto servieren.




Mittwoch, 23. Mai 2012

Sommerlicher Mais-Bohnen Salat






Im Sommer ist bei mir ziemlich häufig Salat angesagt - und vor dem richtigen
Sommerbeginn... ja da esse ich Salat um die richtige Bikinifigur für den Sommer
zu bekommen.... dieses Ziel erreicht man mit diesem Salat vielleicht nicht unbedingt,
doch dafür fühlt man sich mit ihm als wäre längst Sommer.

Doch zu dem Blog-Event von Zorra passt das Gericht eindeutig jetzt schon.
Eisgekühltes wird diesmal von ihr verlangt, was für mich wirklich mal ein
Thema ist, zu dem ich viel einzusenden hätte - denn ich esse generell gerne
leichte Essen, nix was mir bis Abends schwer im Magen liegt  ..
Und deshalb kann ich auch schon heute meinen Beitrag zum Blog-Event geben.

Blog-Event LXXVIII - EISgekühlt (Einsendeschluss 15. Juni 2012)


Zutaten für 2 Personen:

1 Maiskolben
1/2 Gurke
2 Tomaten
1/2 Paprika
1/2 Avocado
1/2 Dose Kidneybohnen

3 EL Chiliöl
Saft einer halben Orange
3 Stängel Liebstöckel
2 Stängel Petersilie
1/2 TL Oregano
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer, nach Belieben auch noch Chili

Zubereitung;

Den Mais in kochendem Wasser 6 Minuten gar kochen.
Gurke schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Avocado halbieren, am Besten die Hälfte nehmen, in der der Kern
bereits draußen ist, wenn man die Hälfte mit dem Kern mit Zitronensaft
beträufelt, so ist die Avocado-Hälfte noch einen Tag haltbar.
Schale der Avocado ablösen und Avocado in Stücke schneiden, die
genau so groß sind, wie die Gurkenstücke.
Paprika und Tomaten klein schneiden.
Maiskolben in der Mitte durchschneiden, wenn man die Maiskolben gerade
geschnitten hat, so kann man die Stücke nun aufstellen und dann
die Maiskörner gerade abschneiden. Die Maisstücke dann in Reihen schneiden,
also dass eine Maisreihe immer noch zusammen hängt.
Die Kidneybohnen nochmals abwaschen, dann das ganze Gemüse in einer
Schüssel vermischen.

Petersilie und Liebstöckel fein hacken. Knoblauchzehen klein schneiden.
Chiliöl mit dem Orangensaft verrühren, Knoblauch, Petersilie, Salz, Oregano,
Petersilie und Liebstöckel verrühren. Abschmecken ob noch Salz und Pfeffer
benötigt werden.

Wenn das Dressing abgeschmeckt ist, über dem Gemüse verteilen, nochmal
vermischen, etwas durchziehen lassen und dann servieren.

Super zum Grillen, aber auch alleine als leichtes Sommeressen ein Genuss.





Sonntag, 13. Mai 2012

Mozarella-Carpaccio mit Petersilien-Minz Pesto und Tomaten-Pfirsich Salat



Der Titel ist bestimmt so lang, wie der Abstand, in dem ich nicht mehr
gebloggt habe   *__*  ,
doch jetzt kommt eeeendlich mal wieder ein Post von mir.
Letzte Woche ist mein Laptop kaputt gegangen, außerdem wurden
sehr viele Prüfungen geschrieben, was der Grund für den langen
Abstand zwischen dem letzten Post und diesem sind.
Aber in dieser Zeit konnte ich mir mal wieder mehr Ideen holen,
was ich denn so ausprobieren könnte und so bin ich zu diesem
abnormanisch tollen Salat gekommen!

Die Idee Pfirsiche mit Tomaten zu kombinieren habe ich von e&t
geklaut, (genaue Quelle finde ich nicht, wäre jedoch jetzt auf meinem
kaputten Laptop abgespeichert gewesen .. grrr...)
Kombiniert wurde der Salat mit Fetaspießen, doch diese fand ich irgendwie
doch zu langweilig,
so entschied ich mich dafür, lieber meine eigene Version zu basteln.

Normalerweise mag ich ja generell kein Obst in salzigen Speisen,
doch ich dachte, Tomaten sind ja relativ fruchtig, so wäre der Unterschied
zwischen Tomaten und Pfirsichen eigentlich auch nicht zuu groß ..
- Naja.. :D Auf jedenfall hat mich die Kombi überzeugt ;D !!

Der Salat ist wunderbar frisch und leicht, dass bedeutet also für mich,
dass es ein perfekter Sommersalat ist, der bei mir schon jetzt unter
die Lieblingssalate gewandert ist.

Rezept:
(für 1 große Portion)

1 Kugel Büffelmozarella
1/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Minze
2 EL Olivenöl
10 g Pinienkerne

2 kleine oder 1 großer Pfirsich/e
2 Tomaten
Majoran, Salz & Pfeffer

ein Paar Blätter Rukola

Zubereitung:

Den Büffelmozarella in sehr dünne Scheiben schneiden,
dies geht am Besten, indem man den Mozarella vorher kurz
ins Gefrierfach legt oder man macht es wie beim echten
Carpaccio, das man nach dem Schneiden nochmal bearbeitet.
Den Mozarella würde ich jedoch eher zwischen zwei
Alufolien mit einem Nudelholz dünner rollen, anstatt ihn mit einem
Fleischhammer zu traktieren :D

Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett braun anrösten.
Petersilie und Minze waschen und dann mit Olivenöl und Pinienkernen
pürieren. Salz und Pfeffer nach Geschmack dazu geben.

Die Haut von den Pfirsichen abziehen. (am Besten geht das wie bei
Tomaten, kurz heißes Wasser drüber und dann abziehen)
Dann die Pfirsiche und Tomaten klein würfeln und mischen.
Den Salat mit etwas Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.

Den Salat in die Mitte eines Tellers geben, Mozarellascheiben um den
Salat legen, Pesto auf dem Mozarella verteilen und nach Belieben
Rukolablätter noch auf den Teller verteilen.

Voilá ein Sommerlieblingsgericht!



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Nachtrag:
Woran lag's nur, dass ich den Link nicht finden konnte?
Vielleicht daran, dass es gar nicht e&t war, wo ich die Idee
bekommen hatte :D - hier kann man sich das Rezept von lecker anschauen.

Mittwoch, 11. April 2012

Pasta mit Haselnussbällchen in Tomatensauce



Erinnern verdammt an .. naaah?
Genau! An Nudeln mit Hackbällchen in Tomatensauce!

Ihr ahnt es vielleicht schon, heute war der nächste Versuch
meiner Familie vegetarisches Essen näher zu bringen. Vor 
einer Woche mussten sie bereits Räuchertofu überstehen
und da konnte ich schon beweisen, so lange das Essen
nicht zu exotisch ist, schmeckt ihnen auch vegetarisches
Essen.

Die "Bällchen" habe ich schon öfters gemacht - eigentlich sind
es nämlich Bratlinge - doch als kleine Bällchen sind sie fast noch
besser! Ich finde sie schmecken normalen Hackbällchen SEHR
ähnlich. Sie sind richtig schön würzig und passen sehr gut auch
zu anderen Gerichten.

Ich könnte mir das Gericht auch prima überbacken vorstellen
- wenn denn nur mein Backofen wieder funktionstüchtig wäre...

Der Famlie hat's auch geschmeckt - noch ein paar Wochen
und mein Vater wird vegetarisches Essen ohne Murren essen ;D

 Bis dahin werde ich jedoch Woche für Woche Essen kochen,
das nicht sofort nach Gemüse und Tofu schreit.
Mal schauen was es nächste Woche geben wird ;)


Zutaten:

2 alte Brötchen
4 Vollkorn-Toast
100 g gemahlene Haselnüsse
1 kleine Zwiebel
1 EL Senf
1 EL Petersilie
3 Eier
75 g Feta
100 g Gouda
Salz und Pfeffer

1 Dose passierte Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
1 halbe Chili
1 EL Petersilie
1 EL Schnittlauch
1 EL Basilikum
200 ml Gemüsebrühe

250 g Pasta

nach Belieben Parmesan

Zubereitung:

Die Brötchen zu Paniermehl entweder mit einer Reibe oder mit
einer Maschine verarbeiten. Den Toast gaaanz klein schneiden.
Zwiebel, Feta und Goada klein schneiden und die Kräuter fein hacken.
Alles in eine Schüssel geben.

Eier, Haselnüsse und Senf hinzufügen und dann kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Masse gut verkneten und dann kleine Bällchen formen.

Für die Sauce Frühlingszwiebel, Chili, Knoblauch und Kräuter klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen und mit wenig Öl Frühlingszwiebeln anbraten.
Knoblauch und Chili nach 2 Minuten hinzufügen, 3 Minuten später Kräuter
hinzufügen, anschwitzen lassen und dann mit Gemüsebrühe und Tomaten
aufgießen.
10 Minuten köcheln lassen.

Einen großen Topf  mit Wasser zum Kochen bringen, Wasser salzen
und die Pasta darin gar kochen.

Pfanne heiß werden lassen, 2 Esslöffel Olivenöl hinein geben und die
vorher geformten Bällchen darin knusprig braun von allen Seiten braten.
Da die Bällchen so klein sind, brauchen die Bällchen nicht noch besonders
garen, wenn sie braun sind, dann sind sie auch wirklich fertig!

Tomatensauce noch schnell mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken und
dann kann auch schon gegessen werden!

Gesund, schnell und vegetarisch!

Achja und falls von den Bällchen noch was übrig bleibt:
Sie schmecken auch kalt geniaaal, man kann sie aber auch
in einen  Burger essen - sogar einfrieren kann man sie!
... doch da sie so schnell gemacht sind, lohnt es sich kaum
einen großen Vorrat im Tiefkühler zu bunkern. ;)




Donnerstag, 5. April 2012

Überbackene Bärlauchgnocchi



Ihr sehts schon, ich brauche gerade meine 2,5 Kilo Bärlauch auf ;D
Jetzt gibt's in alles wo's rein passt Bärlauch!
... jedenfalls wenn es nicht schon vorher geplant ist.
Bei dieser Kalorienbombe war das nämlich mit dem Bärlauch die
Vorraussetzung, dass ich's überhaupt gemacht habe,
die Vorstellung von schööönen grünen Gnocchis mit einer leckeren
Tomatensauce und das noch mit schöööön viel Käse überbacken
hatte mich nämlich so gefesselt, dass ich es innerhalb von 24 Stunden
nach machen musste!

Natürlich hatte ich mir aber kein Rezept gemerkt, denn hey Gnocchi
das kriegt man auch ohne Orginalrezept grün gefärbt ... dachte ich...
Es hätte wirklich klappen können, wenn ich mir wenigstens durchgelesen
hätte WIE der Bärlauch denn überhaupt verarbeitet wird, damit der
gesamte Gnocchi-Teig so schön grün ist.

Mein erster Versuch die Gnocchis grün zu färben hat definitiv  nicht geklappt.
Ich hatte ein paar Bärlauchblätter blanchiert, ich dachte wenn ich sie
danach noch mit den Kartoffeln stampfe, dann wird das schon...
doch was geschah? - Die dämlichen Blätter wollten nicht klein werden!
Am Ende musste dann Bärlauchpesto hinhalten, dass hat dann zwar
einen grünen Stich in den Teig gegeben, dafür kam dann auch schon das
nächste Problem.

Ich war eigentlich ziemlich zufrieden mit der Konsistenz von meinem Teig,
er klebte nicht zu stark und die erste Fuhre Gnocchi die ins Wasser
durften waren auch keine Hässlichkeiten. Jedoch gingen sie im Wasser
schlagartig auf und wurden total wabbelig - das war nix!
Zum Glück hatte ich nicht gleich die gesamte Teigmenge gekocht,
so habe ich eine halbe Tonne Mehl in den Teig geknetet und habe diesmal
einen Probegnocchi gekocht! Probiert - und für ok befunden.
Also durften die restlichen Gnocchi ins Wasser.
Diese durften dann auch als Einzige in meine Auflaufform.

Ich schmeiße üüüüberhaupt nicht gerne Sachen weg, aber heute
wollte ich meinen Bruder und Vater Räuchertofu im Auflauf unterschmuggeln
und dann sollten wenigstens die Gnocchi lecker sein.

Das hat sogar geklappt, weil ich nicht verraten habe, dass Tofu in der
Sauce ist, mein Vater hat wirklich viele Vorurteile und würde mir normalerweise
echt den Tofu um die Ohren schmeißen ... wenn er denn wüsste, dass ich
ihn auch für ihn koche :D
Naja auf jedenfall hat er nix gemerkt, fand das es nicht nur gut riecht, sondern
auch lecker ist, mein Bruder hat den falschen Braten gerochen und nur
spärlich gegessen, aber hey! - ich konnte meinen Vater überzeugen, denn
später habe ich ihm mein kleines Geheimnis eröffnet..

Tja in Zukunft wird Räuchertofu öfter ins Essen wandern...
mein Vater hatte mich sogar gefragt ob es nicht Räucherspeck ist und was
denn dann bei mir drin ist.
Also Mission angefangen und noch lange nicht beendet!

Rezept:

400g Kartoffeln
4 EL Bärlauchpesto
1 Ei
250g Mehl
1 EL Salz
1 Prise Pfeffer
 ( Gnocchirezept ist nur geschätzt das, was bei der
    2. Ladung funktioniert hat)

200g Räuchertofu
1 Zwiebel
1/2 Bund Bärlauch
1/2 Dose Tomaten
300ml Gemüsebrühe
1 Stängel Oregano
1 kleine Chili
Salz und Pfeffer

60g Mozarella

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen.
Abgießen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken.
Abkühlen lassen.

Räuchertofu sehr klein schneiden, man kann ihn eigentlich auch in größere Stücke 
schneiden und nicht wie ich, in Hackfleischgröße, da ich jedoch meine Männer von Tofu überzeugen
wollte, musste ich ihn so klein schneiden. Zwiebel fein würfeln und Bärlauch
fein schneiden. 

Kartoffelbrei mit Ei, Bärlauchpesto, Salz, Pfeffer und Mehl verkneten.
Auf keinen Fall weniger als 200 g Mehl nehmen! 
Bei der ersten Ladung habe ich wirklich nur so viel Mehl benutzt,
bis der Teig nicht mehr klebrig war und mein Ergebnis waren 
kartoffelbreiartige Klumpen. 

Den Kartoffelteig  in 4 Stücke teilen und dann diese zu langen Rollen
formen, die in etwa einen Durchmesser von 3 cm haben.
2 cm breite Stücke von den Rollen abtrennen und diese immer zu
kleinen Gnocchi formen.

Einen Topf mit Wasser aufsetzen, Wasser zum Kochen bringen und 
dann immer eine von den vier Ladungen Gnocchi ins Wasser geben.
Einmal aufkochen und dann Hitze runterstellen, 3 Minuten ziehen
lassen, dann Gnocchi mit einen Schaumlöffel aus dem Wasser holen,
abtropfen lassen und dann in eine gefettete Auflaufform geben.
Restliche Gnocchi genau so verarbeiten.

In einen Topf etwas Olivenöl erhitzen, dann die Zwiebeln und Räuchertofu 
anbraten, nach 2 Minuten den Bärlauch und kleingehackte Chili hinzufügen, 
etwas anschwitzen lassen, dann mit Tomaten und Gemüsebrühe aufgießen. 
Oreganoblättchen vom Zweig ziehen und in die Sauce geben.
 4 Minuten köcheln lassen, dann mit Salz und Pfeffer die Sauce abschmecken.

Sauce auf die Gnocchi geben. Mit Mozarella bestreuen und dann
den Auflauf bei 200° 20 Minuten backen.

Montag, 2. April 2012

Tomaten-Flammkuchen mit Bärlauch




Normalerweise kann ich meinen Vater nicht mal dazu überreden, vegetarisches
Essen zu probieren, sein klassisches Vorurteil ist einfach, er ist kein Vegetarier,
also braucht er auch kein ekliges vegetarisches Essen probieren.
Denn vegetarisches Essen ist seiner Meinung grundsätzlich eklig,
vegetarisch ist sozusagen  ein Synonym für nicht gelungenes Essen.

Tja und ich habe das Glück jedes Mittag gegen so einen Vater zu
verteidigen. ;D

Trotz dieser Fakten ist heute Folgendes geschehen:

Ich habe 4 selbstgebackene Flammkuchen aufgeschnitten, einen klassischen
mit Schmand, Zwiebeln und Speck, zwei mit Schmand, Zwiebeln, Speck und
noch Bärlauchblättern und den Letzten - der war für mich - mit Tomaten, Bärlauch,
Zwiebeln, Bärlauchpesto, Schmand uuund Pinienkernen.

Trotz DIESER Auswahl macht mein Vater was?
- Er schnappt sich ein Stück vom
Tomaten-Bärlauch-Flammkuchen!
Ich warne ihn noch, doch nachdem er auch noch ein Stück vom andern Flammkuchen probiert hat, sagt er ganz frech:

"Duu, der mit den Tomaten schmeckt ja besser, gibt's dir bei unsern keine richtige Mühe, was" 

... :/ jaoh. so klingt ein Kompliment bei ihm-..

Aber ihr seht, dieser Flammkuchen überzeugt sogar Fleischesser!
Also, lasst die Steaks liegen, jetzt gibt's vegetarische Flammkuchen!

Rezept:
(1 riesiger Flammkuchen oder 2 normal große)

200 g Mehl
125 g Wasser
2 EL Öl
1 TL Salz

200 g Schmand
200g Kirschtomaten
2 EL Bärlauch-Pesto
6 Bärlauchblätter
1/8 Zwiebel
1 handvoll Pinienkerne

Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst bereitet man den Teig vor, der kann während man das Topping
vorbereitet dann nämlich ein bisschen entspannen.
Dafür einfach Mehl in eine Schüssel geben, Mulde formen, Salz und Öl in
die Mulde, Wasser dazu und dann mit einem Knethaken ordentlich
rühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Die Kirschtomaten vierteln und dann mit dem Bärlauch-Pesto mischen.

Den Teig entweder halbieren oder im ganzen lassen.
Der Teig muss nun hauchdünn ausgerollt werden.
Er sollte am Ende nicht dicker sein als ein Blatt von einem Baum.

Den Schmand mit Salz und Pfeffer cremig rühren.
Zwiebel klein würfeln.

Den Teig von der Arbeitsplatte lösen und auf ein Backpapier legen.
Den Schmand auf den Flammkuchen streichen. Es sollte nicht zu
dick, aber auch nicht zu dünn sein, wenn zu wenig Schmand auf
dem Flammkuchen ist, dann wird er hart, wenn zu viel drauf ist..
hmm.. also zu viel ist nicht soo schlimm :D
Man sollte zudem einen dünnen Rand lassen, etwa 0,5 cm Rand
frei lassen, damit man die Flammkuchen später auch aus der Hand
essen kann und sie nicht labbrig sind.

Auf die mit Schmand bestrichene Fläche die Bärlauchblätter verteilen,
gehackte Zwiebeln verteilen und dann noch die Tomaten.
Ein paar Pinienkerne zum Schluss drüber streuen.

Flammkuchen bei 250° 25-30 Minuten backen.

Der Kuchen schmeckt so fantastisch und ist durch die Tomaten auch
frisch, weshalb man nicht mal einen Salat als Beilage benötigt.

Ich finde die Flammkuchen sind ziemlich schnell zubereitet, weshalb sie
diesen Monat bei der Cucina rapida eingereicht werden.


Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de



Achja und so sahen die "Normalen" aus...






Mittwoch, 21. März 2012

Polenta mit Tomaten-Feta-Salat




Ich schaue ja regelmäßig bei Lecker Bentos und mehr rein, dort bloggt
Dani ihr tägliches Kraftpaket, mal besteht das aus 'nem klassischen
Pausenbrot, mal aber auch aus 'ner selbstgemachten Sushi-Variation.

Da ich diese Woche ein Praktikum mache und erst richtig spät abends
nach Hause komme, heißt es für mich, morgens kochen, einpacken
und auf der Arbeit dann ein möglichst schmackhaftes Essen zu haben,
dass lange satt macht, kollegenfreundlich (soll heißen, man soll beim
Geruch nicht aus den Latschen kippen) und appetitlich auch nach
dem Transport ausschaut.

Ich bin und werde denke ich kein Bento Meister, aber für den
Anfang ist mein Bento, denke ich,  schon gar nicht schlecht.
Ich habe mit eine feste Polenta morgens gekocht, ein paar
Kirschtomaten geschnippelt, bisschen Feta dazu, mit Gewürzen
abgeschmeckt - voilá! - Einfach Polenta in ein Gläschen füllen,
Tomaten-Feta-Salat drauf - Deckel drauf und ab in die Arbeitstasche.
Achnee eins noch vergessen!
- GAAABEL mitgenommen, sonst gibts nix für den Magen!

Aus dem Rest der Polenta, der bei mir nicht in das Glas gepasst hat, habe ich
2 kloß-große Stücken abgenommen. Diese etwas platt gemacht und dann
mit übriggebliebenen Salat gefüllt. Vorsichtig zu 'nem Kloß geformt und
hatte damit dann so 'ne Art Polenta-Onigiri. Beides hat lecker geschmeckt,
wobei die Polenta im Glas mehr Flüssigkeit von dem Salat abbekommen
hat, sodass es etwas würziger war.
 -Ist aber ein wirklich prima Mitnehm-Essen!

Rezept (für eine Person):

130ml Wasser
60g Polenta

3 Kirschtomaten
 40g Feta
1 Frühlingszwiebel
1 TL Öl
Oregano, Chili, Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Das Wasser mit 'ner ordentlichen Prise Salz zum Kochen bringen.
Die Polenta einrieseln lassen, schön rühren, damit es keine Klumpen
gibt. Dann 5 Minuten quellen lassen.
Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kirschtomaten, Frühlingszwiebel und den Feta klein schneiden.
Mit Öl vermengen und den Gewürzen würzig abschmecken.

Die Polenta in ein ausgewaschenes Marmeladenglas geben.
(3/5 Polenta, 2/5 Tomaten-Feta-Salat)
Mit Salat auffülen und nach Belieben mit noch ein paar Pinienkerne
bestreuen.

Damit es ein richtiges  Bento wurde, habe ich es natürlich in einer
Box transportiert - es soll hier ja keiner sagen "Das ist kein Bento!"