Donnerstag, 4. Juni 2015

Erdbeertörtchen mit Schokoknusperboden


Sonnenstrahlen, die einen wach kitzeln und dazu bereits früh morgens lieblicher
Vogelgesang. Der Sommer hat es endlich geschafft sich gegen das mürrische 
graue Wetter durchzusetzen und belohnt uns nun mit dem schönsten Grillwetter.
Kann ein Feiertag schöner aussehen?

Dieses grandiose Wetter lädt zwar gerade dazu ein den Tag Draußen zu verbringen,
doch für all die, die zuhause leider keine eigene Terrasse oder eigenen Garten haben, 
sich auch nicht bei Schwiegermama oder bei den Nachbarn einnisten können, 
um dieses kleine Erdbeertörtchen mit Sonnenstrahlen im Nacken zu verspeisen 
- für all die habe ich eine gute Nachricht: 
auch im Haus verbreitet dieses kleine Törtchen wahren Sommergenuss!

Mit den ersten aus dem eigenen Garten geernteten Erdbeeren musste doch
sofort etwas, dem wunderbaren Wetter würdigen, zubereitet werden!
Entstanden ist dieser wahre Erdbeer-Traum, den ich bereits im mürrigen
Winter bei dem kleinen Kuriositätenladen entdeckt hatte und für die schöne 
Zeit des Jahres reserviert hatte. 
Meinen Vater hat die Torte beim ersten Bissen schon umgehauen, 
begeistert verkündete er, dass bei dieser Torte wirklich alles stimme. 
- Alles stimmt? Und das sagt mir ausgerechnet der sonst größte Gegner 
neumodischer Rezepte? - Na dann muss das wohl so sein!





Zutaten:

Boden:
200g Kekse
150g Zartbitterschokolade
50g Butter

Creme:
250g Joghurt
1 Pk Agar-Agar 
(Alternativ 5 Blatt Gelatine)
200g Zucker
1/2 Vanilleschote
1 Becher Sahne
1 Zitrone 
500g Erdbeeren, geputzt
1 Pk. Tortenguss
100g Zucker 



Zubereitung:

Die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit 
einem Nudelholz die Kekse zu Bröseln zerschlagen.
Die Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad 
zusammen mit der Butter schmelzen. Die verflüssigte Butter-Schokoladen-Mischung
zu den Keksbröseln gießen und vermengen.

Eine 18er Springsform mit Backpapier auslegen. Die Keksbröselmasse auf den Boden
geben, verteilen und fest drücken. Den Tortenboden im Kühlschrank 30 Minuten hart werden lassen.

In der Zwischenzeit kann die Cremefüllung zubereitet werden. 
Diese besteht einmal aus den Erdbeerpüree-Schlieren und der Joghurt-Creme.

Für die Erdbeerpüree-Schlieren von den 500 Gramm Erdbeeren die Schönsten für die Dekoration
beiseite legen, von den restlichen Erdbeeren 250 Gramm abnehmen und pürieren. 
Die restlichen Erdbeeren (nicht die für die Deko) in Scheiben schneiden.
Das Erdbeerpüree mit einem Tütchen Tortenguss verquirlen und mit 100 Gramm Zucker
aufkochen lassen, bis das Püree andickt. Etwas abkühlen lassen.

Für die Joghurt-Creme die Zitrone auspressen. Den Zitronensaft mit einem Tütchen
Agar-Agar aufkochen. (wer Gelatine nutzt: Blätter einweichen und im Zitronensaft erhitzen, nicht kochen!)
Den Zitronensaft nach Packungsanweisung 2 Minuten kochen lassen. 
Den Joghurt mit dem Mark einer halben Vanilleschote und 200 Gramm Zucker verrühren.
Den Agar-Agar-Zitronensaft zunächst mit einigen Esslöffeln von der Joghurt-Masse verrühren,
bis man die Mischung zum restlichen Joghurt gibt und verrührt. 
Auf diese Weise verhindert man Agar-Agar-Klümpchen in der Creme. Wenn die beiden Massen zu hohe Temperaturunterschiede aufweisen, könnten nämlich Klümpchen entstehen.

Die Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen und danach langsam unter die 
Joghurt-Masse heben.

Die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren nun auf den gekühlten Boden verteilen.
Auf die Erdbeerschicht kann jetzt die Joghurt-Masse gegossen werden.
Zum Schluss das angedickte Erdbeerpüree fleckenweise auf die Joghurt-Schicht geben.
Mit einer Gabel zu Letzt die Creme-Schichten durchziehen, sodass das Marmor-Muster
entsteht.

Mit den schönsten Erdbeeren das Törtchen garnieren. 
Torte im Kühlschrank noch mindestens 3 Stunden fest werden lassen.

Dienstag, 2. Juni 2015

Salt and the City 2015 - Ich war dabei!




Was liegt nur für ein Wahnsinns-Wochenende hinter mir! 
120 Blogger eroberten letztes Wochenende Salzburgs Straßen, 
Cafés und Umland. Im Rahmen von Salt and the City, dem von Claudia, Sonja
Sabina, Caro und Minnie organisierten ersten Bloggercamp im Salzburger Raum
fanden sich Blogger aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zusammen. um in 
gemeinsamen Workshops sich weiterzubilden, Salzburgs Traditionsunternehmen, 
sowie neue hippe Cafés kennen zu lernen, Biere zu verkosten, gemeinsam die Berge 
und auch Untertage unsicher zu machen und nicht zu Letzt einfach beisammen zu 
sitzen und sich austauschen zu können.



Für mich begann Salt and the City Freitag um Punkt 7:53, als ich in meine Bahn nach Salzburg stieg. Etwa fünf Stunden später kam ich in Salzburg wie geplant an und musste feststellen wie nah es doch an der deutschen Grenze liegt. Bis Ich den Treffpunkt (man lobe meine Orientierungskünste), den Hof des Schlosses Mirabell fand, dauerte es nicht mehr lange bis der erste Teil von Salt and the City, der Instawalk begann. Ich muss sagen, um den Startschuss der Entdeckungstouren durch Salzburg zu liefern, hätten sich die Organisatoren keine traumhaftere Kulisse aussuchen können. Durch den Mirabellengarten schlendernd begrüßte mich das Schloss mit einem traumhaften Ausblick und Akkordeon Musik. Als Ich zum Treffpunkt zustoß, warteten bereits mehrere Blogger mit gespannten  Mienen aufgeregt auf den Beginn. Die Begrüßung fand im wunderschönen Marmorsaal des Schlosses statt, wo wir dann schließlich in mehrere Gruppen eingeteilt wurden, um den Instawalk dann anzutreten. Unser Gruppenführer Matthias führte uns zunächst in die wohl bekannteste Straße Salzburgs: die Getreidegasse. Mit einem Kräuterlikör bei Sporer begann für uns die Führung durch Salzburg. Unser nächster Stopp war bei der Schirmmanufaktur Kirchtag. Neben den Herstellungsprozess von Schirmen erzählte uns der Geschäftsführer des Familienunternehmens, Andreas Kirchtag, Geschichten über verrückte Schirmsammler und wie er sich vom 100. Porscheschirm dann doch trennen konnte.




Nach dem Besuch zwei wahrer Traditionsunternehmen besuchten wir das Afro Café. Von Außen eher ein unscheinbares Café, betritt man innerhalb von Sekunden eine wunderbare, farbenfrohe Welt. Das Ziel von Afro Coffee ist hochwertigen Kaffee afrikanischen Ursprungs zu verkaufen und dabei der Welt ein neues Bild von Afrika zu geben. Afrika als selbstbewussten, aufstrebenden Kontinent.                                          
Das erste Afro Coffee wurde in Kap Stadt gegründet und wurde nach Salzburg dann quasi exportiert. Die Kunst im Afro Cafe wird von der Künstlerin Monique Fagan hergestellt, diese gründete das Sozialprojekt KEAG, welches den Township Bewohnern Arbeit gibt. Sie sammeln Müll von Stränden, welche afrikanische Jungkünstler zu Kunstobjekten verarbeiten. 

Auf den ersten Blick habe ich mich in die frohe und bunte Farbenwelt des Cafés verliebt - zu schade, dass bisher nur in Salzburg und Kap Stadt Afro Coffee einen Laden besitzt. Bis zum nächsten Salzburg-Besuch muss mir der Online-Shop also genügen, in dem ich mir wenigstens den Afro Kaffe und Tee bestellen kann.
Jeden Salzburg Besucher lege ich einen Besuch im Afro Café auf jeden Fall nahe!





Unser nächster Halt war das Cabreras. Mit ihm hat das Ehepaar Cabrera ihren großen Traum von einem Laden-Shop-Mix umgesetzt. In gemütlicher Wohnzimmer Atmosphäre kann man im Laden Herrn Cabrera beim Cocktail mixen und Quesadilla zubereiten zuschauen, der einem nebenbei mit charmanten mexikanischen Akzent gerne auch über die Entstehung des Ladens erzählt. Ein wirklich wunderbarer Laden für Cocktail Abende, der auch interessante Produkte, wie selbst zubereitete Salsas oder handgefertigte Bücher anbietet.

Nachdem wir uns jeder mit einem eigenen Schloss an der Salzachbrücke (sucht nach den Schlössern mit #sbgatc2015!) verewigt hatten, durften wir den einzigartigen Ausblick Salzburgs vom Rathausturm genießen. Wirklich eine traumhafte Erfahrung, welche bestimmt nicht zuletzt durch das fabelhafte Wetter volle Wirkung bei uns zeigte.
Im Gemeinderatssitungssaal beendeten wir den Instawalk und damit den Auftakt des Blogger-Camps getrennt im Johanneskeller, Republic-Café oder in der Blauen Gans. 


 


Das Bloggercamp startete Samstag dann um 9 Uhr morgens bei den Stadtwerken Salzburg. Nachdem wir uns für unsere späteren Workshops angemeldet hatten, durften wir uns an einem wunderbaren Buffet bedienen. Von süßen Teilchen, über Müsli von Verival bis hin zu Smoothies von RAUCH war wirklich eine wunderbare süße Vielfalt gegeben. 
Nach dem Frühstück begann das Barcamp offiziell, Sessions wurden geplant und bald begannen die ersten Sessions. 
Wer eine gute Übersicht über die einzelnen Workshops und Sessions bekommen möchte, findet unter #sbgatc2015 auf instagram Fotos von allen Teilnehmern, sodass nichts an euch vorbei geht!







Zu Mittag wurden wir von NENI verköstigt. Eine große Auswahl an Dips wie Hummus und Baba Ghanoush begleitete Fladenbrote, Falafel und verschiedene Salate. Beim Essen gab es den ersten Foodie Skandal unter den Vegetariern, da die meisten (oder etwa nur mein Tisch?) annahmen, dass alle Gerichte zumindest vegetarisch waren und die ersten Thunfish-Stücke in einem Salat entdeckt wurden. 
Nichtsdestotrotz überzeugten die restlichen Speisen mich, schmeckten wie selbstgemacht, was man sich von Catering ja nur wünschen kann! 
Nach dem Mittag begann auch bald mein erster Workshop, in dem wir mehr über das Fotografieren mit Smartphones lernten und uns im Fotohof austoben durften. Treffend meinte der Fotograf Joachim Brohm, dass die beste Kamera doch die sei, die man dabei habe!
Mein zweiter Workshop war gleich im Anschluss bei Dr.Oetker, der uns das Arbeiten mit Fondant näher brachte. Jeder Teilnehmer stellte seine eigene Tortenoberfläche her und bekam Tricks zur Herstellung von Rosen und Schokoladenspritzen. 

Im Anschluss an das SATC-Programm kehrten wir in die Trumerei ein, wo neben einen 5-Gängigen Menü dem Rest der Truppe auch zu jedem Gang ein neues Bier serviert wurde. Allen Bierfreunden ist
die Trümmerei wirklich zu empfehlen,  als Vegetarier fand ich Nachtische
wie Obstsalat etwas flach und auch nicht all zu mühevoll angerichtet. 






                                                                                                                                                                                                                             Der Landpartie galt der letzte Tag. Von Salzburg aus machten wir uns mit dem Bus von tennengau.com auf in die Berge auf die malerische Alm Sonnleit'n Abtenau, eine Alm wie sie im Buche steht. Neben dem Wirtshaus waren zuckersüße Ferienhäusschen, die ein Feriengast sich wirklich nicht schöner wünschen kann. Nach einem Rundgang auf dem Anwesen hatten wir eine Führung im Hofladen und durften hinter den Kulissen zuschauen wie Käse hergestellt wird. Anschließend durften wir auch noch die selbst hergestellten Käsesorten probieren.  - Ich kann euch wirklich garantieren, den Bergkäse kann man nirgends mit mehr Atmosphäre verköstigen!                        
                                                                                                                                                                                              Anschließend kehrten wir noch in das oben zu sehende Wirtshaus ein, von dem man so wohl Innen, als auch von der Terrasse einen wunderschönen Ausblick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge hatte. Wie man es sich vorstellt wurden traditionell Kaasnockerln, Schweinsbraten und Gulasch serviert - die Almstimmung war komplett!                      

Unser Abschluss waren die Salzwelten bei Hallein, die uns Untertage brachte.
Ein wunderschönes Schauspiel bot uns die Bootsfahrt auf dem unterirdischen See. 
Die Salzwelten sind besonders für Familien geeignet. Im Gegensatz zu vielen anderen 
Minen fährt man mit kleinen Bahnen in die Mine und rutscht in der Mine noch weiter 
unter Tage, was besonders für Kinder ein Abenteuer darstellt, während die Elternteile
wohl mehr Freude an der Bootsfahrt und dem Geschichtlichen finden werden!




Ich kann nur noch mal DANKE an die Organisatoren für dieses wunderbare Event sagen!
Drei wirklich abwechslungsreiche Tage, die mich in Kontakt mit tollen Personen brachten und
mir unbekannte Ecken erst zeigten, machten meinen ersten Salzburg-Trip einmalig!

Deshalb nochmals DANKE an  ClaudiaSonjaSabinaCaro und Minnie!!
...und natürlich den einmaligen Helfern!

Wer noch alles dabei war: Julia von subvoyage, Adam von 3 Wunder, Alexandra von Meins! Mit Liebe selbstgemacht!, Alice von Aliciouslog, Amina von The Pick of the Basket, Andrea von Miss Konfetti, Angela von Krimserei, Ani von Kopfstücke, Annalena von Nummer Fünfzehn, Annina von 10dag Liebe, Barbara von Ein Topf Heimat, Bianca von Elbcuisine, Birgit von Muttis Nähkästchen, Birgit und Michael von Kochpsychater, Carina von Chaccini, Claudia von Dinner um Acht, Conny von Moment in a Jelly Jar, Cora von Raumideen, Corinna von Wingsaregolden, Daniel von Make it Bacon, Denise von Foodlovin, Dorothee von Bushcooks Kitchen, Elisabeth von Viermalvier, Elisabeth von Best Years, Elisabeth und Tanja von Qoolart, Elke von Kochlaborantin, Eva von Fräulein Flora, Eva von Individualisten, Fanny von fanny's liebste, Florian und Michaela von tastytale, Franziska von nur mal kosten, Greta von the sweetest crumble, Gyöngyi von das Süße und der bittere Rest, Hanna von All that Magic, Hannah von Ku(e)chenrebellin, Hannelore von ennahs melange, Heike von Kebo Homing, Helga von Holunderblütchen, Janine von Schnins Kitchen, Janneke von Orangenmond, Jasmin von Viennalicous, Katharina von Kripferl und Krapferl, Katharina von Kathie's Cloud, Kathi von My Ling, Kathrin von Häkelstorfer, Laura von LauraHermann, Lena von Lenasfoodforfriends, Lina-Marie von Mandelmilch und Cashewmus, Lisa von Bauchgefühle, Lisa von Finespitz, Lisa von The Green Bowl, Magdalena von Lenalicious, Mara von Stadtmärchen, Maria von All these beautiful things, Mario von Mario's Fire Food and Fine Food, Mathias von Coworking Camp, Matthias und Sandra von Fräulein Flora, Melanie von siemund, Melanie von Mitten in Wien, Michael von Married with bricks, Michele von Bonn Entdecken, Monika von Mo'Beads,  Miriam von Hoamat Heroes, Miri von Miris Jahrbuch, Monika von MoMe, Nadine von dipi..t..seren(ity), Natalie von Holunderweg18, Petra von Pixi mit Milch, Renate von Gutes für Leib & Seele, Sabine von Sinneswunder, Sabine von Binedoro, Sandra von Nana - what else?, Sandra von das Freulein Backt, Sassi von Zwergenprinzessin kocht, Silvia von Volle Lotte, Simone von Lecker Box, Sonja von Amor & Kartoffelsack, Stefan von der König kocht, Tanja von Life of Larimare, Tanja von Peaches.and.Honey, Tina von Tinatausendschoen, Tobias von Der Kuchenbäcker, Veronika von Veronika Philipp Fotografie, Viktoria von Weibi, Werner von Aloi!, Yvonne von Freude am Kochen & Yvonne von VeriWein






Und nochmal ein GROßES Dankeschön an die Sponsoren für diese fabelhaften
Tage und die tolle Goodie-Bag!





Für die Freunde der bewegten Bilder ;) :

Donnerstag, 28. Mai 2015

Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - Peach Cookies




Einmal ein Stück Italien zum Mitnehmen bitte! - .. das meine Ich heute sogar wortwörtlich
- nee das mit Italien nicht, aber bei mir wurden heute die letzten Akkukabel 
zusammengesucht, Kleider in den Koffer geworfen und Karten ausgedruckt, 
damit es ab nach Österreich gehen kann! Denn heute startet Salt and the City! 
Dafür bequeme ich mich aus der schwäbischen Heimat in das große Österreich, um Teil 
vom ersten oberösterreichischen Blogger-Event zu sein! 
Über 100 Blogger werden sich zusammenfinden, doch noch will ich euch 
nicht zu viel verraten, der morgige Instawalk wird euch zumindest schon von Salzburg einige
(bisher vielleicht unbekannte) Ecken zeigen. Vom Event selbst werde ich euch natürlich auch
berichten, dafür dass ich nicht auf der Hin- oder Rückfahrt verhungere (was, wenn genug Streit seitens der Bahn herrscht, ja sogar eine nicht zu unterschätzende Bedrohung darstellt) sorgen
zumindest' schon mal diese kleinen Früchtchen. 

Mürbeteigkugeln, in ein Zuckerhemd gekleidet und mit einer italienischen Vanillecreme
gefüllt - sowas nennt sich Proviant vom Feinsten! Traditionell werden die Kekskugeln in 
Alchermes Likör gewendet, welcher durch seine bestechende rote Farbe den Keksen die              pfirsichroten Wangen verleiht. Der Likör stammt aus dem Arabischen und bekam 
seine rote Farbe ursprünglich durch das Beimengen von gemahlenen 
Cochenille-Schildläusen, die das Herstellen von Karmin (der roten Naturfarbe) ermöglichen. 
Es gibt heutzutage genug Herstellungsvarianten des Likörss ohne Karmin, 
jedoch bin ich selbst nicht der größte Alkohol-Fan und habe den Likör einfach
durch zerlassenen Kirschgelee ersetzt. Geschmacklich ist der Unterschied natürlich
zu bemerken, jedoch sind diese Pfirsiche kinderfreundlich und so süß wie die 
ausschauen, braucht man doch gar keinen Alkohol ;)!



Rezept:

300g Mehl
1 Pk. Vanillepuddingpulver
150g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
50g Butter

2 Eigelb
250ml Milch
30g Mehl
60g Zucker
Mark einer Vanilleschote

100g Kirschgelee
50ml Wasser
100g Zucker

zum Verzieren Minze und Vanilleschoten

Zubereitung:

Es bietet sich an die Crema Pasticcera (die Vanillecreme) zu Beginn zuzubereiten, da sie
während der Backzeit dann abkühlen kann.
Dafür bringt man langsam die Milch mit dem Vanillemark zum Kochen.
In einer zweiten Schüssel vermixen wir 30g Mehl, 60g Zucker und 2 Eigelb miteinander.
Nun schütten wir die Eigelbmischung unter ständigem Rühren in die erhitzte Milch und
lassen die Mischung unter ständigem Rühren bei kleiner Hitze einkochen, bis wir einen
etwas dickeren Vanillepudding haben.
Diesen lassen wir in der Zwischenzeit dann abkühlen.

Für die Kekse vermengen wir mithilfe eines Knethakens 300g Mehl, 1 Pk. Vanillepuddingpulver,
150g Zucker, 1 Prise Salz, 2 Eier und 50g Butter zu einem nicht mehr klebrigen Mürbeteig.
Aus dem Teig formen wir nun kleine Bällchen. Jedes Bällchen sollte nicht mehr als 20 Gramm Masse haben.

Die kleinen Kugeln backen wir auf einem mit Backpapier ausgelegten
Backblech ca 9 Minuten bei 170 Grad.

Die ausgekühlten Teigkugeln höhlen wir nun auf der Unterseite ein wenig aus,
damit mehr Füllung Platz findet.

Den Kirschgelee erhitzen wir mit 50 ml Wasser.
100g Zucker geben wir in einen tiefen Teller.

Nun lassen wir die Oberseite jeder Kugel etwa 30 Sekunden in dem flüssigen Gelee ziehen
und wälzen den angefeuchteten Teil danach im Zucker.
Die Kugeln sollten nach dem "Bad" etwas trocknen.

Jetzt können wir in jede Keks-Hälfte ein wenig von der Füllung geben und jeweils zwei
Kekshälften zusammensetzen.

Zur Krönung können die "Pfirsich-Kekse" noch mit einem Stück Vanilleschote als Strung und
Minzblättern verziert werden.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Midnight Mud Pie - Schokoladenkonsum für Fortgeschrittene



Eine schwere Woche liegt hinter euch? Eure Dopamin- und Serotoninwerte sind
im Keller? Dann präsentiere ich euch heute DIE Wunderwaffe gegen mieses Wetter
am Geburtstag, eine miese Arbeitswoche und Trennungsschmerzen.
Dass diese Wunderwaffe nur Schokolade sein kann, versteht sich doch wohl von selbst.

Ein, zwei Stückchen, na gut eine Tafel Schokolade gönnt man sich ja doch von
Zeit zu Zeit, jedoch solch eine mega Schokoladenbombe reserviere dann selbst ich für 
etwas besondere Ereignisse. Pfingsten kam mir da also ganz recht als geeignete Ausrede.

Wie der Name verlauten lässt, ist es eine Pie, die Schokoladengelüste, auch noch warm, 
mitten in der Nacht in Rauch ersticken lässt. 
Tagsüber, wenn man sich wieder unter Kontrolle hat, sollte man sich zum Verzehr 
lieber ein paar Gäste einladen. Hier gilt nicht nur der Spruch 
"geteiltes Glück ist doppeltes Glück", sondern auch:
geteilte Kalorien, bringen dir nächste Woche mehr Glück. 
Vom kompletten alleinigen Verzehr der Pie würde ich daher abraten,
höchstens es sind Menschen unter euch, die ihre Schokoladenlust durch eine 
Schocktherapie für einige Wochen ablegen oder schnellstens 1 Kilo zunehmen wollen 
- denn dieser Schokoladenkuchen ist mächtig! Nix unbedingt für jeden Tag, sondern 
viel mehr zum teilen und zelebrieren, sodass man jeden Gabelhappen auch genießen kann. 











Rezept:
(für eine 18er Springform)



225 g Mehl
1 Prise Salz
40 g Kakao ohne Zuckerzusatz
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
140 g Butter
1 Ei
Für die Füllung
150 g Zartbitterkuvertüre
250 ml Sahne
150 g Butter, weich
200 g Zucker
50 g Kakao, ohne Zuckerzusatz
3 Eier
Für das Topping
200 ml Schlagsahne, kalt
2 EL Zucker
Schokoladenraspeln zum Verzieren
Zubereitung:
Für den Mürbeteig zunächst das Mehl, 40 Gramm Kakao, 50 Gramm Zucker, 1 Päckchen 
Vanillezucker, 140 Gramm Butter, ein Ei und eine Prise Salz miteinander verkneten.
Den Teig am besten eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Gekühlten Teig auf einer bemehlten Fläche auf die Größe einer 18er Springform ausrollen.
Boden der Springform mit Backpapier auslegen. 
Form (auch den Rand) danach mit dem ausgerollten Teig auslegen.

  Auf den Boden der Springform am besten eine kleine, feuerfeste Schüssel auf den Teig setzen, 
ansonsten kann der Pieboden natürlich auch mit Hülsenfrüchten blind gebacken werden.
Bei 170° den Boden 12 Minuten mit der Schüssel/ Hülsenfrüchten backen, danach 12 Minuten ohne.

Während der Boden backt, kann die Füllung vorbereitet werden.
Dafür wird die Sahne erhitzt. In der heißen Sahne kann die klein gehackte Kuvertüre dann 
geschmolzen werden. Die Butter mit dem Zucker, Kakao und den drei Eiern schaumig schlagen. 
Die etwas abgekühlte Schoko-Sahne in die Butter-Ei-Masse langsam einrühren.

Den fertig gebackenen Boden kurz abkühlen lassen. Dann kann die Füllung eingegossen werden und
der Kuchen bei 160° nochmal 65 Minuten backen.
Anschließend den Kuchen vollkommen auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen, anschließend den Zucker einrühren.
Auf die Mitte des ausgekühlten Kuchens die Sahne verteilen und zum
Abschluss Schokoladenraspeln über den Kuchen verteilen. 


Den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen am besten aufessen.

Freitag, 8. Mai 2015

Chocolate Rose Cake Pops


Mal in einer ganz anderen Optik kommen diese Cake Pops daher.
Aber hey, einmal im Jahr, anlässlich des Muttertages, will man 
dann doch seine ganzen filigranen Fähigkeiten bündeln und eine
Süßigkeit präsentieren welche zeigt : "Hey, für dich hab ich mir Mühe gegeben!"

Nicht nur Mühe, auch Geduld forden diese Blüten, vorallem für Leute - wie mich - 
die am liebsten den pragmatischen Weg gehen, der nicht zu viel Geduld und 
Feingefühl fordert.
Dass mein Blütenresultat dann am Ende doch so aussah,
zeigt doch fast, dass dieses Rezept wirklich idiotensicher ist!


Schokolade! Schokolade! Schokolade! - natürlich möchte ich mit diesem
Rezept an dem Blog Event von Insane in the Kitchen teilnehmen, welches ganz
unter dem Motto Schokolade steht und bei zorra ausgetragen wird.
Ich bin ja schon ziemlich gespannt was für Schokoladenbomben da
zusammengetragen werden, doch ich will mich kurz fassen - hier kommt das Rezept!

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)


Rezept:

400g Schokoladenkuchen
100g Kirschmarmelade
1 El Kirschschnaps
1 Pk.Vanillezucker
50g Zucker

150g Zartbitterschokolade
3 El Glukosesirup
Kakao zum Kneten

Zubereitung:

Für die Cake Pops den Kuchen fein bröseln.
Die Kirschmarmelade zerlassen und zusammen mit dem Schnaps,
Zucker und Vanillezucker zu den Kuchenkrümeln geben.
Die Masse durchrühren, sie sollte formbar werden, andernfalls noch etwas
Marmelade oder Kakaopulver zur Masse geben bis man aus der
Masse Kügelchen formen kann.
Die Kügelchen sollten Murmelgröße haben.
Cake Pop-Rohlinge im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Schokoladen-Modelliermasse gibt es für Faule auch zu kaufen.
Ansonsten die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
Glukosesirup in der Mikrowelle kurz erzhitzen, etwas abkühlen lassen und
dann zur flüssigen Schokolade geben.
Die Massen gut verrühren, sodass sie homogen werden.

Schokoladenflüssigkeit in einen Plastikbeutel gießen und im Kühlschrank
in etwa 1,5 Stunden fest werden lassen.

Holt man die Modelliermasse aus dem Kühlschrank, ist sie zunächst ziemlich hart
und bröckelig. Man muss sie eine Weile mithilfe des Kakaos kneten, bis man eine
formbare Masse erhält. Sobald die Masse bereit ist, kleine Kügelchen abnehmen und 
diese zu kleinen Kreisen ausrollen. 
Einen sehr kleinen Kreis zu einem Rohr rollen, einen weiteren
kleinen Kreis um den ersten legen, sodass man das Mittlere der Rose bekommt.
Dieses "Rohr" in zwei Hälften schneiden und eine auf einen
Cake Pop setzen. 
Nun immer größer werdende Kreise nutzen und um das Roseninnere und den Cake Pop
legen, sodass immer mehr Schichten entstehen.

Ein tolles Tutorial zu diesem Vorgang findet ihr hier:



Wer mag, kann die Rosen Cake Pops natürlich anschließend noch aufspießen,
schön sind sie sowohl am Spieß als auch ohne und eignen sich natürlich auch 
prima als Deko on top eines Cheesecakes oder einer Muttertagstorte.




Dienstag, 5. Mai 2015

Oreo Stuffed Peanutbutter Cookies



Sehnen wir uns nicht alle an regnerischen Tagen einfach nach einer 
Kombination unserer liebsten Süßigkeiten? 
Mit gefühlten 100000 Kalorien mehr im Bauch, die einem auch noch 
6 Stunden später im Magen liegen, fühlt man sich doch automatisch viiiiel besser. 
Ein kleines Insulin-Hoch am Nachmittag - das ist das, was die Laune 
wieder aus dem Keller holt. Und dafür benötigt man nicht mal viel Zeit! 
Quasi ein echtes miese Laune-Rettungspaket.

Vor etwas mehr als einem Jahr, hatte ich bereits 
Oreo stuffed Chocolate Chip Cookies gebacken, aber nun ja, jede Kalorienbombe 
lässt sich toppen. So entschloss ich mich dieses Mal für fast ein ganzes 
Glas Erdnussbutter im Teig. 
Nach dieser Entscheidung fiel es mir deutlich schwer keine Schokolade 
mehr in den Teig zu geben. 
- Wer sich mal so wirklich was gönnen möchte, dem würde ich jedoch 
empfehlen, in den Teig noch zusätzlich gehackte Schokolade zu kneten 
- noch mehr, kann man sich dann als Mädchen wirklich nicht wünschen. 

Erwartet ihr nun wirklich noch ein Fazit ?
Ich meine, ich bitte euch - Oreos. Erdnussbutter. Zucker - sagt das nicht schon alles?



Zutaten
1,75 Tassen Mehl
1 Tasse Rohrohrzucker
0,5 Tassen Zucker
2 Eier
0,5 Tassen zerlassene Butter
0,5 Tl Meersalz
0,75 Tasse Erdnussmus
0,75 Tl Backpulver
1 Tl Vanillearoma

18 Oreos

Zubereitung:

Für den Keksteig die zerlassene Butter mit dem Erdnussmus und den Eiern verquirlen. 
Beide Zuckersorten, das Vanillearoma und das Salz hinzufügen und die Masse weiter aufschlagen.
Mehl und Backpulver vermischen und dann zum Teig geben.

Mit den Rührhaken des Rührgerätes den Teig zu einem homogenen,
nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten, welcher etwas weicher als Mürbeteig sein sollte.

Jeweils eine tischtennisballgroße Portion vom Teig abnehmen und eine auf die
Oberseite und eine auf die Unterseite des Kekses verteilen.
Die Teigbälle flacher drücken um sie letzendlich an den Seiten miteinander
zu verbinden, sodass der ganze Keks umschlossen ist. 
Zwischen den Händen den Keks noch runder rollen. 
Alle Oreos nach dieser Methode mit Teig einwickeln. 
Die Oreos mit ein wenig Abstand auf ein Backpapier verteilen. 
Bei 165 Grad im vorgeheizten Ofen ca 12-14 Minuten hellbraun backen. 

Die Peanutbuttercookies am besten in einer Keksdose aufbewahren.


Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.