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Mittwoch, 19. September 2012
Honey Glazed Oven Roasted Carrots
Ich denke jeder, der schon ein, zwei Mal auf meinen Blog gelandet
ist, hat gemerkt, dass ich hier nicht unbedingt mit gesunden und
vitaminreichen Rezepten um mich schmeiße ;)
Aber sind Cupcakes und Brownies nicht auch viel schöner
an zu sehen ? *-*
. . - Vielleicht bin ich einfach ein Kuchenkind, doch hin und
wieder sagt mir mein Gewissen, dass ich mal wieder was mit
Gemüse machen sollte und da ich dieses tolle Rezept bei pinterest
entdeckt hatte, musste es gar nicht so lange dauern,
bis mein Gewissen bei mir anklopft.
Bereits zwei Tage nach der Entdeckung habe ich es nachgemacht,
morgens noch die Karotten geschnitten, damit ich nachmittags,
wenn ich endlich zu Hause ankomme, schön schnell essen kann.
Die Karotten gehen super schnell, innerhalb von 30 Minuten sind
sie fertig.
Schmecken tuen sie süß. salzig. und nach Thymian. lecker.
Zusammen mit etwas griechischem Feta ist
es ein super schnelles, leichtes, aber raffiniertes Abendessen.
Zutaten:
(für 1 Person als Abendessen)
3 Bio-Karotten
1 EL Olivenöl
Meersalz, ein paar Zweige Thymian
1 TL Honig
nach Belieben 50 g Feta
Zubereitung:
Die Karotten schälen und jede Karotte in drei Stücke schneiden,
Stücke halbieren und danach noch einmal halbieren (jaa .. also vierteln ;)) .
Öl in eine Auflaufform oder Pfanne geben, Karotten hineingeben und
vermischen. Meersalz über Karotten streuen.
Im vorgeheizten Ofen bei 200° 20 Minuten backen.
Die Auflaufform dann kurz aus dem Ofen nehmen, Honig über
die Karotten träufeln, Thymianzweige mit zu den Karotten legen.
Die Karotten nun nochmals 5 Minuten backen, bis die Karotten
leicht karamellisiert sind. Warm servieren, denn kühlen sie ab,
bildet sich festes Karamell um die Karotten.
Wer die Karotten -wie ich- mit Feta essen möchte, kann den Feta
in Würfel schneiden und diese in den letzten 5 Minuten mitbacken.
Ansonsten kann ich mir die Karotten suuuper mit Ziegenkäse vorstellen!
Doch natürlich sind sie nicht nur als Hauptspeise geeignet, sondern
auch super als Beilage zum Beispiel zu Gnocchi oder Hühnchen.
Mittwoch, 11. April 2012
Pasta mit Haselnussbällchen in Tomatensauce
Erinnern verdammt an .. naaah?
Genau! An Nudeln mit Hackbällchen in Tomatensauce!
Ihr ahnt es vielleicht schon, heute war der nächste Versuch
meiner Familie vegetarisches Essen näher zu bringen. Vor
einer Woche mussten sie bereits Räuchertofu überstehen
und da konnte ich schon beweisen, so lange das Essen
nicht zu exotisch ist, schmeckt ihnen auch vegetarisches
Essen.
Die "Bällchen" habe ich schon öfters gemacht - eigentlich sind
es nämlich Bratlinge - doch als kleine Bällchen sind sie fast noch
besser! Ich finde sie schmecken normalen Hackbällchen SEHR
ähnlich. Sie sind richtig schön würzig und passen sehr gut auch
zu anderen Gerichten.
Ich könnte mir das Gericht auch prima überbacken vorstellen
- wenn denn nur mein Backofen wieder funktionstüchtig wäre...
Der Famlie hat's auch geschmeckt - noch ein paar Wochen
und mein Vater wird vegetarisches Essen ohne Murren essen ;D
Bis dahin werde ich jedoch Woche für Woche Essen kochen,
das nicht sofort nach Gemüse und Tofu schreit.
Mal schauen was es nächste Woche geben wird ;)
Zutaten:
2 alte Brötchen
4 Vollkorn-Toast
100 g gemahlene Haselnüsse
1 kleine Zwiebel
1 EL Senf
1 EL Petersilie
3 Eier
75 g Feta
100 g Gouda
Salz und Pfeffer
1 Dose passierte Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
1 halbe Chili
1 EL Petersilie
1 EL Schnittlauch
1 EL Basilikum
200 ml Gemüsebrühe
250 g Pasta
nach Belieben Parmesan
Zubereitung:
Die Brötchen zu Paniermehl entweder mit einer Reibe oder mit
einer Maschine verarbeiten. Den Toast gaaanz klein schneiden.
Zwiebel, Feta und Goada klein schneiden und die Kräuter fein hacken.
Alles in eine Schüssel geben.
Eier, Haselnüsse und Senf hinzufügen und dann kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Masse gut verkneten und dann kleine Bällchen formen.
Für die Sauce Frühlingszwiebel, Chili, Knoblauch und Kräuter klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen und mit wenig Öl Frühlingszwiebeln anbraten.
Knoblauch und Chili nach 2 Minuten hinzufügen, 3 Minuten später Kräuter
hinzufügen, anschwitzen lassen und dann mit Gemüsebrühe und Tomaten
aufgießen.
10 Minuten köcheln lassen.
Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, Wasser salzen
und die Pasta darin gar kochen.
Pfanne heiß werden lassen, 2 Esslöffel Olivenöl hinein geben und die
vorher geformten Bällchen darin knusprig braun von allen Seiten braten.
Da die Bällchen so klein sind, brauchen die Bällchen nicht noch besonders
garen, wenn sie braun sind, dann sind sie auch wirklich fertig!
Tomatensauce noch schnell mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken und
dann kann auch schon gegessen werden!
Gesund, schnell und vegetarisch!
Achja und falls von den Bällchen noch was übrig bleibt:
Sie schmecken auch kalt geniaaal, man kann sie aber auch
in einen Burger essen - sogar einfrieren kann man sie!
... doch da sie so schnell gemacht sind, lohnt es sich kaum
einen großen Vorrat im Tiefkühler zu bunkern. ;)
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Mittwoch, 21. März 2012
Polenta mit Tomaten-Feta-Salat
Ich schaue ja regelmäßig bei Lecker Bentos und mehr rein, dort bloggt
Dani ihr tägliches Kraftpaket, mal besteht das aus 'nem klassischen
Pausenbrot, mal aber auch aus 'ner selbstgemachten Sushi-Variation.
Da ich diese Woche ein Praktikum mache und erst richtig spät abends
nach Hause komme, heißt es für mich, morgens kochen, einpacken
und auf der Arbeit dann ein möglichst schmackhaftes Essen zu haben,
dass lange satt macht, kollegenfreundlich (soll heißen, man soll beim
Geruch nicht aus den Latschen kippen) und appetitlich auch nach
dem Transport ausschaut.
Ich bin und werde denke ich kein Bento Meister, aber für den
Anfang ist mein Bento, denke ich, schon gar nicht schlecht.
Ich habe mit eine feste Polenta morgens gekocht, ein paar
Kirschtomaten geschnippelt, bisschen Feta dazu, mit Gewürzen
abgeschmeckt - voilá! - Einfach Polenta in ein Gläschen füllen,
Tomaten-Feta-Salat drauf - Deckel drauf und ab in die Arbeitstasche.
Achnee eins noch vergessen!
- GAAABEL mitgenommen, sonst gibts nix für den Magen!
Aus dem Rest der Polenta, der bei mir nicht in das Glas gepasst hat, habe ich
2 kloß-große Stücken abgenommen. Diese etwas platt gemacht und dann
mit übriggebliebenen Salat gefüllt. Vorsichtig zu 'nem Kloß geformt und
hatte damit dann so 'ne Art Polenta-Onigiri. Beides hat lecker geschmeckt,
wobei die Polenta im Glas mehr Flüssigkeit von dem Salat abbekommen
hat, sodass es etwas würziger war.
-Ist aber ein wirklich prima Mitnehm-Essen!
Rezept (für eine Person):
130ml Wasser
60g Polenta
3 Kirschtomaten
40g Feta
1 Frühlingszwiebel
1 TL Öl
Oregano, Chili, Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Das Wasser mit 'ner ordentlichen Prise Salz zum Kochen bringen.
Die Polenta einrieseln lassen, schön rühren, damit es keine Klumpen
gibt. Dann 5 Minuten quellen lassen.
Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kirschtomaten, Frühlingszwiebel und den Feta klein schneiden.
Mit Öl vermengen und den Gewürzen würzig abschmecken.
Die Polenta in ein ausgewaschenes Marmeladenglas geben.
(3/5 Polenta, 2/5 Tomaten-Feta-Salat)
Mit Salat auffülen und nach Belieben mit noch ein paar Pinienkerne
bestreuen.
Damit es ein richtiges Bento wurde, habe ich es natürlich in einer
Box transportiert - es soll hier ja keiner sagen "Das ist kein Bento!"
Mittwoch, 15. Februar 2012
Spaghetti Maillard mit gebratenem Gemüse, Bärlauchpesto und Feta
Als ich zum ersten Mal Spaghetti nach der Maillard Methode hier gesehen hatte,
wusste ich, dass ich es ausprobieren musste. Ich meine, Spaghetti die im Backofen
vor dem Kochen gebacken werden, klingt schon abgefahren, aber wenn diese
nach dem Backen noch nach Nüssen schmecken, dann MUSS man das einmal
gegessen haben!
Wer nicht weiß wovon ich rede: Spaghetti maillard werden vor dem eigentlichen
Garprozess, dem Kochen, gebacken, dadurch erhalten sie eine braune Farbe, die
sie etwas wie Vollkornnudeln aussehen lässt. Das Verfahren wurde von dem
Chemiker Louis Camille Maillard erfunden und wird heute auch bei der Kaffeeröstung
angewandt.
Das Rezept fand ich interessant genug, um damit zum ersten Mal bei la
Cucina rapida teilzunehmen. Es geht schnell, ich weiß, es könnte noch schneller
gehen, würde man die Nudeln nicht erst noch backen, aber es ist auf jedenfall
lecker und raffiniert.
Für 4 Personen:
500g Spaghetti
1 Zwiebel
1 Aubergine
1 kleine Zucchini
2 Karotten
5 El Ajvar
2 El Tomatenmark
400ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
Olivenöl
4 El Bärlauchpesto
250g Feta
Zubereitung:
Den Ofen auf 180° vorheizen.
Die Spaghetti auf einem Backblech verteilen.
Das Backblech in den Ofen schieben und 12-14 Minuten backen,
bis die Spaghetti gleichmäßig braun sind.
Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Aubergine und Zucchini
in Streifen schneiden und die Karotten schälen und in dünne Streifen
schneiden.
Die Zwiebeln im heißen Olivenöl anschwitzen. Karotten hinzugeben.
Nach 2 Minuten die Auberginen und Zucchini hinzufügen.
Das Gemüse 8 Minuten anbraten.
Während dessen einen großen Topf mit Wasser aufsetzen.
Wenn die Spaghetti braun sind, sie in das kochende Wasser
geben und ca. 15-20 Minuten kochen. Durch das Backen
dauert das Kochen länger als sonst.
Nach den 8 Minuten den Ajvar, das Tomatenmark und die
Gemüsebrühe zum Gemüse geben. 5-10 Minuten köcheln,
sobald das Gemüse gar ist, ausschalten. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken.
Den Feta würfeln.
Wenn die Nudeln gar sind, abgießen. Auf Tellern verteilen.
Das Gemüse auf den Nudeln verteilen, immer einen Klecks
Pesto auf das Gemüse geben und auf jeden Teller ein paar
Fetawürfel geben.
Mittwoch, 8. Februar 2012
Mangold Pie
Also Gewinnspiele grundsätzlich finde ich ja schon mal bombastisch,
man muss kurz eine Antwort abgeben, eine E-Mail abschicken oder
sonst wie kurz was anklicken und gleich hat man die Chance etwas
zu Gewinnen, ob man den Gewinn wirklich toll findet, ist in der Sekunde
des Teilnehmens natürlich nicht entscheidend..
Doch wenn man schon vorher den Gewinn so toll findet, dass man sich
sogar überlegt, wie man an den Gewinn kommen kann, wenn man nicht
gewinnt, dann MUSS man unbedingt teilnehmen, koste es was es wolle!
So war es in dem Falle von Stoffelig, ihre Sachen sind irre schön,
vorallem die Spüli-Flasche ist der Knaller! :D
Jetzt aber genug mit der Werbung ;D
Mich hat das Gewinnspiel an essen&trinken erinnert,
ich habe Weihnachten dort beim Adventskalender mitgemacht
und ein Armband gewonnen. Also bin ich mal wieder auf die
essen&trinken Seite gegangen und auch schon gleich ein Rezept
gesehen, welches eine gute Idee zum Verwerten des heute gekauften
Mangolds war. Also gabs heute Mangold-Pie!
Zutaten:
330g Mehl
125g Butter
8 El Eiswasser
800g Mangold
1 große Zwiebel
1 Chili
200g Feta
50g Cashewnüsse
3 Eier
175g saure Sahne
Salz und Pfeffer
etwas Öl
1 Eigelb
Zubereitung:
Zuerst bereitet man den Pie-Teig vor, denn der muss noch kühlen.
Dafür die Butter in das Mehl kneten, so viel Wasser hinzufügen,
bis der Teig geschmeidig ist. Ein Drittel des Teiges abtrennen und
ihn in den Kühlschrank 20 Minuten kühlen. Den restlichen Teig
ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
In der Zwischenzeit die Mangoldfüllung zubereiten, dafür die Chili
und die Zwiebel klein hacken. Den Mangold waschen und die Stile
von dem Rest entfernen. Die Blätter in ca. 7cm große Stücke
zupfen, die Stile in 0,5-1cm große Stücke schneiden. Den Mangold
etwa 2 Minuten in einem Topf mit wenig Salzwasser blanchieren.
Den Mangold abtropfen lassen.
In einem Topf etwas Öl zerlassen, die Zwiebeln mit der Chili anschwitzen,
dann den Mangold dazugeben und solange schmoren lassen, bis die
Zwiebeln braun sind. Mangold vom Herd nehmen. Kräftig mit Salz
und Pfeffer würzen. Den Feta klein würfeln und die Cashewnüsse
klein hacken.
3 Eier mit der sauren Sahne, Salz und Pfeffer verquirlen.
Nun die Cashewnüsse gleichmäßig auf den ausgerollten Teig
geben. Den Feta zum Mangold geben und untermischen.
Dann den Mangold auf die Cashewschicht geben.
Den Mangold mit der Eiermasse begießen.
Den Ofen auf 170° vorheizen.
Nun noch den gekühlten Teig ausrollen und die Pie damit
bedecken. Das Eigelb verquirlen und die Pie damit bestreichen.
Die Pie 35-40 Minuten backen und heiß mit einem Salat
servieren.
Die Pie ist sowohl im Winter, als auch im Sommer als leckeres
Mittagessen geeignet.
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