Posts mit dem Label Pasta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pasta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 12. März 2013

Gnocchi mit Radicchio


Wenn ich mal wieder Lust auf Gnocchi habe, dann kommen für mich
die aus der Verpackung eigentlich nie auch nur in Frage - extra Kartoffeln
gar kochen, Kartoffeln durch eine Presse geben und abkühlen lassen
- allein zur Vorbereitung des Teiges, dauert jedoch auch eine ganz schöne Weile.
Eine für mich wirklich optimale Alternative, die wirklich super funktioniert
und für die resultierenden Gnocchi keine geschmacklichen Unterschied und 
auch keine für die Folge für die Konsistenz hat. 




Deshalb kann ich es wirklich jedem empfehlen, das nächste Mal Gnocchi
oder Kartoffelklöße mal mit Gnocchi auszuprobieren - ihr werdet es auf keinen Fall bereuen!
Um nicht zu sagen ab jetzt nur noch so sie zubereiten! ;D

Hier also zum Rezept:
(2 Personen)

1 Tüte Kartoffelpüree
100-200g Mehl
1 Ei
1/2 TL Salz

3 kleine Radicchio
1/2 TL Zucker
1 rote Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Rosmarin

Parmesan oder anderer würziger Käse
braune Butter für die Gnocchi

Zubereitung:

Kartoffelpüree nach Packungsanweisung zubereiten.
Danach abkühlen lassen.
Abgekühltes Püree mit Salz und Ei verkneten.
Nun muss man so viel Mehl dazu geben, bis der Teig fest und nicht
mehr klebrig ist, eine genau Grammzahl kann man nur schwer sagen,
da es auch darauf ankommt wie fest das Kartoffelpüree ist und  wie
groß das Ei.  Doch grundsätzlich würde ich sagen, dass man lieber etwas
zu viel Mehl im Teig hat als zu wenig - denn was habt ihr lieber :
Im Wasser zerfallende Gnocchi oder einen Tick zu harte? - Eben ;)

Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche zu mehreren etwa 6 cm dicken Strängen
formen. Von den Strängen im Abstand von 2 cm immer kleine Gnocchi abschneiden.
Die Teigstücke kann man nur mit Muße noch rund formen  und über eine Gabel rollen,
damit man ein schönes Muster erhält - oder man benutzt die kleinen Teigstücke in dieser
Form ;).

Einen großen Topf mit Wassers aufsetzen, die Gnocci ins kochende Wasser schmeißen,
1 Minute bei kochendem Wasser lassen, danach die Hitze herunter stellen und
Gnocchi 8 Minuten gar ziehen lassen. Am besten eine Gnocchi danach probieren,
damit man weiß ob sie gut sind. Wenn sie noch zu weich sind, einfach weiter kochen lassen.

In der Zwischenzeit die rote Zwiebel halbieren und dann in Scheiben schneiden.
Den Radicchio von unschönen Blättern befreien und danach quer in Ringe schneiden.
Die Zwiebelringe anbraten, nach 2 Minuten den Radicchio und den in Scheiben geschnittenen
Knoblauch zugeben. Weitere 3 Minuten anschwitzen, danach Zucker über das ganze 
streuen, karamellisieren lassen, dann mit Essig ablöschen. 
Je nach dem wie dick man den Radicchio geschnitten hat, muss man nun 
noch ein wenig Wasser angießen, damit der Radicchio weiter garen kann.

Wenn der Radicchio gar ist, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin den Radicchio noch würzen.

Die gegarten Gnocchi können nun noch in brauner Butter geschwenkt, bzw. angebraten
werden und dann kann das ganze auch schon mit dem Radicchio und etwas 
frisch geriebenen Parmesan serviert werden.

Donnerstag, 13. September 2012

Pasta aglio e olio mit Tremoços und Rösttomaten


Tremoços was ist denn das?!
Tja, die Frage habe ich mir ausnahmsweise mal nicht erst stellen müssen,
als ich die kleinen leckeren Dinger im Laden entdeckt habe.
Kennengelernt habe ich sie nämlich bei meiner Tante,
welche einen Portugisen als Mann hat.

Denn Tremoços ist portugisisch, würde man es auf Deutsch übersetzen,
dann sind es ganz einfach Lupinenkerne, welche in Salzlake eingelegt sind.
Normalerweise - oder eigentlich IMMER und NUR werden diese als Snack
in portugisischen Bars gegessen. Ich finde sie klasse, da sie wirklich ein
super gesunder Snack sind und eine perfekte Alternative zu Chips!
-Meinerseits jedenfalls-, denn da sie zu Hülsenfrüchten gehören, sind sie eine
tolle Eiweißquelle und die ist perfekt für Vegetarier und Veganer!
- oder einfach Leute, die wenig Fleisch, Fisch oder sonstige Hülsenfrüchte
wie Bohnen und Linsen essen.

Noch am selben Tag, als ich sie probiert habe, habe ich überlegt, wie toll
sie nicht in einem vegetarischen Döner oder eben - genau in Pasta passen
würden - und heute wurde es endlich gekocht.
Ganz schnell - eben cucina rapida ;D - wird die Pasta gemacht und ist
dann ratz fatz ein gesundes Mittag. - Mal 'ne gut Alternative zur normalen
Spaghetti aglio i olio.

Also ab damit zur cucina rapida!
Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de







Zutaten:
(2Portionen)

150 g Pasta
2 kleine Knobizehen
1/2 Chili
4 EL Rosmarinöl
300g Kirschtomaten
200g  Tremoços, abgetropft und abgewaschen
1 Kugel Mozarella
Oregano und Salz

Zubereitung:

Pasta in Salzwasser al dente kochen.

Tremoços andrücken und schälen.

Eine Knobizehe halbieren, die andere klein hacken.
Chili ebenso klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen, wenn sie heiß ist ein Esslöffel Öl und
die halbierte Knoblauchzehe und Oreganozweige hineingeben.
Kirschtomaten hinzufügen und anschmoren.
Nach ca. 3 Minuten bei hoher Hitze ausschalten und
Pfanne auf warmer Platte stehen lassen.
Tremoços hineingeben und stehen lassen.

Wenn die Pasta fertig ist, die Tomaten und Tremoços
in ein Schüsselchen geben, darauf achten, dass der
Bratensaft in der Pfanne bleibt. Halbierte Knobizehe
entfernen.

Chili und gehackte Knoblauchzehe stattdessen zusammen mit dem
restlichen Chili-Öl in die Pfanne
geben und kurz anbraten. Hitze ausstellen.

Fertige Pasta abgießen und in die Pfanne geben.
Mit Salz und Oregano abschmecken.
Durchmischen und auf die Teller verteilen.

Tomaten-Tremoços Mischung auf die Pasta drappieren.
Mozarella-Kugel über die Pasta zupfen.

Meiner Meinung würde die Pasta als abgekühlter
Salat fast besser schmecken.
-Naja nächste Runde, nächstes Glück ;D





Samstag, 21. Juli 2012

Ravioli mit Ofentomaten, marinierten Artischocken, gebackenen Räuchermozarella und Zucchinipesto

puuuh... was für ein Titel ;D

Als ich mitbekam, dass das Gemüseregal wieder mal nach vegetarischen Gerichten
sucht, wollte ich unbedingt teilnehmen, denn bereits der vegetarische Winter
hatte mir wirklich Spaß gemacht.
Denn im Gegensatz zu manch andern Blog-Events hat man bei dem Thema
immer noch so viel Freiheit, da man nicht auf eine spezielle Zutat oder
die Farbe des Essens schauen muss - so habe ich eine Weile überlegt,
doch bin ziemlich schnell zu Ravioli gekommen.

Doch weil Ravioli nicht unbedingt super sommerlich sind,
mussten die Beilagen es reißen. So gab's Artischocken, Zucchini, Tomaten und
Räuchermozarella, welcher hauptsächlich im Sommer erhältlich - somit sozusagen
ein "Sommer"-Mozarella ist.

Mir hat das Gericht suuuper geschmeckt, es hat es sofort in meine
Lieblingsgerichte-Liste geschafft:
Der knusprig, rauchige Käse, die Pasta mit weicher Füllung,
dazu die aromatischen Tomaten und Artischocken und als super Kick das Pesto .. hmmm.

Das Gericht ist wirklich aufwendig - doch die Mühe zahlt sich
eindeutig aus:
Wird aufjedenfall nicht das letzte Mal gemacht worden sein!!!

Also hier zum Rezept:
  (für 2 Personen)

Pasta:
80 g Mehl
40 g Hartweizengrieß
1 Ei
2 EL Öl
2 EL Wasser
1/2 TL Salz
zum Ausrollen Mehl
Füllung:
100 ml Milch
50 g Käse nach Belieben, z.B. Fontina oder Mozarella
1 Eigelb
1 EL Speisestärke
Salz, Pfeffer

2 Artischockenherzen
3 EL Öl
1 kleine Knoblauchzehe
1/2 TL Majoran

1 kleine Zucchini
3 EL Öl
1 Knoblauchzehe
1 EL Pinienkerne, geröstet
 Salz & Pfeffer

3 Kugeln Räuchermozarella, alternativ 6 Bällchen Mozarella
2 EL Mehl
1 kleines Ei
Salz & Pfeffer
Semmelmehl zum Panieren

4 Tomaten
2 EL Öl
Rosmarin, Majoran, Oregano

Zubereitung:

Zuerst sollte man die gebackenen Mozarella vorbereiten,
da diese am Besten 3 Stunden im Gefrierfach kühlen.
Dafür Ei mit Salz und Pfeffer verquirlen.
Räucher-Mozarella halbieren,normalen Mozarella ganz lassen, dann in Mehl wenden,
durchs Ei ziehen und zum Schluss noch im Semmelmehl rundumwälzen.
Panierten Mozarella auf eine Platte legen und dann im Gefrierfach für 3 Stunden frosten.

Für den Nudelteig Salz mit Öl und Ei verquirlen.
Mehl und Grieß vermischen, Eimischung in die Mitte schütten und dann mit dem
Mehl verkneten. Teig 10 Minuten kneten, dann im Kühlschrank mindestens eine
halbe Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Raviolifüllung zubereiten.
Dafür 100 ml Milch aufkochen lassen, den geraspelten Käse einrühren, etwas
abkühlen lassen und dann das verquirlte Eigelb zusammen mit der Speisestärke
mit einem Schneebesen in die Milch rühren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.

Zucchini längs halbieren und dann in grobe Stücke schneiden. Im Backofen bei
180° 30 Minuten backen. Danach mit dem Öl, Knoblauchzehe und Pinienkernen
pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tomaten vierteln, mit Öl und Kräutern mischen und 40 Minuten bei 180° backen.

Artischockenherzen halbieren. Knoblauch klein hacken, Majoran klein schneiden
und mit Öl mischen. Gewürzöl über Artischocken gießen. Marinieren lassen.

Nudelteig dünn ausrollen, Kreise ausstechen, in die Mitte immer 1 Esslöffel Füllung
geben, Teighälfte überklappen und Teigränder mit Hilfe einer Gabel zusammen drücken.

Salzwasser aufkochen lassen, Ravioli hineingeben, Hitze herunter schalten, warten
bis die Ravioli an die Oberfläche kommen und dann abschöpfen.

In einer hohen Pfanne so viel Öl hineingeben, bis der Boden bedeckt ist.
Mozarella im Fett goldbraun ausbacken, auf Krepppapier abtropfen lassen.

Ravioli mit Mozarella, marinierten Artischocken, warmen Ofentomaten und dem
Zucchinipesto servieren.




Freitag, 4. Mai 2012

Pasta mit gerösteter Paprika-Sauce und Mozarella-Schnecken




Vor noch nicht einmal einer Woche, war ich noch der strikten Meinung:
Paprika muss frisch, knackig und roh sein!
Doch seit meiner letzten Begegnung mit gerösteter Paprika, bin ich ein
riiiesen Fan von geösteten Paprikas!

So wollte ich unbedingt Pasta with Roasted Red Pepper Sauce von
Charlotte ausprobieren, die auch bereits andere Food-Blogger begeistern
konnte. Ich habe jedoch nicht wie die andern, nur Pasta mit Sauce gegessen,
sondern als Topping habe ich kleine Mozarella-Schnecken gemacht,
die mit Bärlauchpesto gefüllt waren.

Ich habe mich ziemlich an das Rezept von Charlotte gehalten,
habe jedoch anstatt von saurer Sahne, Milch (in der ich den Mozarella
erwärmt habe) genommen und Basilikum habe ich weggelassen.

Vom Geschmack erinnert die Sauce komischerweise - mein Bruder hat
das gleiche gesagt :D - an eine Erdnuss-Sauce. Ich kann mir nicht
denken warum, denn nur von den Pinienkernen kann der Geschmack
nicht kommen.
Egal wie - die Sauce schmeckt mir gut, doch trotz dem Mozarella...
fehlt für mich irgendwie etwas. Vielleicht liegt es am Basilikum,
vielleicht auch nicht.
Meine Mitesser haben es etwas kritischer gesehen, mein Bruder
fand es gerade noch okay, mein Vater mochte es nicht.
 _
Ich finde die Sauce gut, sie ist gesund und ich kann mir auch gut 
vorstellen, mal einen Auflauf mit dieser Sauce zu überbacken.
Nur muss ich noch ein bisschen an den Gewürzen feilen, bis
ich vollkommen überzeugt bin - und meine Mitesser überzeugen kann. :D

Rezept:
(bei uns hat's übrigens mit einer halben Paprika mehr,
für ganze 3 Portionen gereicht)

2,5 rote Paprika (bei mir durfte auch eine Gelbe dazu)
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Petersilie
1 Blättchen Koriander
Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz

1 Kugel Mozarella
3-4 EL Pesto
300 ml Milch

12 Kirschtomaten

200 g Pasta

Zubereitung:

Den Stiel von den Paprikas mit den Daumen in die Paprika drücken,
Stiel drehen und dann kann man den Stiel mit dem Kerngehäuse ganz einfach
aus der Paprika ziehen. Paprikas vierteln und mit der Hautseite nach oben
im Backofengrill bei 250° 10 Minuten grillen.

Dann Paprikas aus dem Ofen holen und mit einem nassen Handtuch 10
Minuten abdecken.

Für die Mozarella-Schnecken die Milch erhitzen und zum Kochen bringen,
dann die Flamme ganz niedrig schalten und den Mozarella in die Milch
legen. Mozarella 10 Minuten in der Milch ziehen lassen.
Dann müsste der Mozarella weich sein. Mozarella aus der Milch herausnehmen
und zwischen zwei Schichten Alufolie 5 mm dünn mit einem Nudelholz
ausrollen.
Das Pesto auf dem Mozarella verteilen, verstreichen und dann mithilfe der
Alufolie aufrollen.
Mozarella-Rolle im Kühlschrank ruhen lassen.

Pasta al dente kochen.

Von den Paprikas die Haut abziehen.
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.
Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne anbraten.
Paprika, Zwiebel und Knoblauch, Koriander, Petersilie zusammen mit
der Milch vom Mozarella (am Besten erst mal die Hälfte der Milch nehmen 
und dann so viel hinzufügen, bis einem die Konsistenz der Sauce gefällt) 
pürieren. Mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer abschmecken.

Die Kirschtomaten vierteln.
Mozarella-Rolle in Scheiben schneiden.
 
Pasta abgießen, jedoch noch einen kleinen Rest Kochwasser im Topf 
lassen, die Hälfte der Sauce über die Pasta geben und vermengen.

Pasta auf Tellern verteilen, mit restlicher Sauce toppen und mit Kirschtomaten
und Mozarella-Schnecken servieren.

 









Mittwoch, 11. April 2012

Pasta mit Haselnussbällchen in Tomatensauce



Erinnern verdammt an .. naaah?
Genau! An Nudeln mit Hackbällchen in Tomatensauce!

Ihr ahnt es vielleicht schon, heute war der nächste Versuch
meiner Familie vegetarisches Essen näher zu bringen. Vor 
einer Woche mussten sie bereits Räuchertofu überstehen
und da konnte ich schon beweisen, so lange das Essen
nicht zu exotisch ist, schmeckt ihnen auch vegetarisches
Essen.

Die "Bällchen" habe ich schon öfters gemacht - eigentlich sind
es nämlich Bratlinge - doch als kleine Bällchen sind sie fast noch
besser! Ich finde sie schmecken normalen Hackbällchen SEHR
ähnlich. Sie sind richtig schön würzig und passen sehr gut auch
zu anderen Gerichten.

Ich könnte mir das Gericht auch prima überbacken vorstellen
- wenn denn nur mein Backofen wieder funktionstüchtig wäre...

Der Famlie hat's auch geschmeckt - noch ein paar Wochen
und mein Vater wird vegetarisches Essen ohne Murren essen ;D

 Bis dahin werde ich jedoch Woche für Woche Essen kochen,
das nicht sofort nach Gemüse und Tofu schreit.
Mal schauen was es nächste Woche geben wird ;)


Zutaten:

2 alte Brötchen
4 Vollkorn-Toast
100 g gemahlene Haselnüsse
1 kleine Zwiebel
1 EL Senf
1 EL Petersilie
3 Eier
75 g Feta
100 g Gouda
Salz und Pfeffer

1 Dose passierte Tomaten
2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
1 halbe Chili
1 EL Petersilie
1 EL Schnittlauch
1 EL Basilikum
200 ml Gemüsebrühe

250 g Pasta

nach Belieben Parmesan

Zubereitung:

Die Brötchen zu Paniermehl entweder mit einer Reibe oder mit
einer Maschine verarbeiten. Den Toast gaaanz klein schneiden.
Zwiebel, Feta und Goada klein schneiden und die Kräuter fein hacken.
Alles in eine Schüssel geben.

Eier, Haselnüsse und Senf hinzufügen und dann kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Masse gut verkneten und dann kleine Bällchen formen.

Für die Sauce Frühlingszwiebel, Chili, Knoblauch und Kräuter klein schneiden.
Eine Pfanne erhitzen und mit wenig Öl Frühlingszwiebeln anbraten.
Knoblauch und Chili nach 2 Minuten hinzufügen, 3 Minuten später Kräuter
hinzufügen, anschwitzen lassen und dann mit Gemüsebrühe und Tomaten
aufgießen.
10 Minuten köcheln lassen.

Einen großen Topf  mit Wasser zum Kochen bringen, Wasser salzen
und die Pasta darin gar kochen.

Pfanne heiß werden lassen, 2 Esslöffel Olivenöl hinein geben und die
vorher geformten Bällchen darin knusprig braun von allen Seiten braten.
Da die Bällchen so klein sind, brauchen die Bällchen nicht noch besonders
garen, wenn sie braun sind, dann sind sie auch wirklich fertig!

Tomatensauce noch schnell mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken und
dann kann auch schon gegessen werden!

Gesund, schnell und vegetarisch!

Achja und falls von den Bällchen noch was übrig bleibt:
Sie schmecken auch kalt geniaaal, man kann sie aber auch
in einen  Burger essen - sogar einfrieren kann man sie!
... doch da sie so schnell gemacht sind, lohnt es sich kaum
einen großen Vorrat im Tiefkühler zu bunkern. ;)




Mittwoch, 15. Februar 2012

Spaghetti Maillard mit gebratenem Gemüse, Bärlauchpesto und Feta



Als ich zum ersten Mal Spaghetti nach der Maillard Methode hier gesehen hatte,
wusste ich, dass ich es ausprobieren musste. Ich meine, Spaghetti die im Backofen
vor dem Kochen gebacken werden, klingt schon abgefahren, aber wenn diese
nach dem Backen noch nach Nüssen schmecken, dann MUSS man das einmal
gegessen haben!

Wer nicht weiß wovon ich rede: Spaghetti maillard werden vor dem eigentlichen
Garprozess, dem Kochen, gebacken, dadurch erhalten sie eine braune Farbe, die
sie etwas wie Vollkornnudeln aussehen lässt. Das Verfahren wurde von dem
Chemiker Louis Camille Maillard erfunden und wird heute auch bei der Kaffeeröstung
angewandt.

Das Rezept fand ich interessant genug, um damit zum ersten Mal bei la
Cucina rapida teilzunehmen. Es geht schnell, ich weiß, es könnte noch schneller
gehen, würde man die Nudeln nicht erst noch backen, aber es ist auf jedenfall
lecker und raffiniert.

Für 4 Personen:

500g Spaghetti

1 Zwiebel
1 Aubergine
1 kleine Zucchini
2 Karotten
5 El Ajvar
2 El Tomatenmark
400ml Gemüsebrühe
Salz und Pfeffer
Olivenöl

4 El Bärlauchpesto

250g Feta


Zubereitung:

Den Ofen auf 180° vorheizen.
Die Spaghetti auf einem Backblech verteilen. 
Das Backblech in den Ofen schieben und 12-14 Minuten backen,
bis die Spaghetti gleichmäßig braun sind.

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, die Aubergine und Zucchini
in Streifen schneiden und die Karotten schälen und in dünne Streifen
schneiden.
Die Zwiebeln im heißen Olivenöl anschwitzen. Karotten hinzugeben.
Nach 2 Minuten die Auberginen und Zucchini hinzufügen.
Das Gemüse 8 Minuten anbraten.

Während dessen einen großen Topf mit Wasser aufsetzen.
Wenn die Spaghetti braun sind, sie in das kochende Wasser
geben und ca. 15-20 Minuten kochen. Durch das Backen
dauert das Kochen länger als sonst.

Nach den 8 Minuten den Ajvar, das Tomatenmark und die
Gemüsebrühe zum Gemüse geben. 5-10 Minuten köcheln,
sobald das Gemüse gar ist, ausschalten. Mit Salz und Pfeffer
abschmecken.

Den Feta würfeln.

Wenn die Nudeln gar sind, abgießen. Auf  Tellern verteilen.
Das Gemüse auf den Nudeln verteilen, immer einen Klecks
Pesto auf das Gemüse geben und auf jeden Teller ein paar
Fetawürfel geben.