Mittwoch, 3. Januar 2018

Blaubeer Cheesecake

Leute, das ist er! Der Stoff aus dem Cheesecake-Träume gemacht sind! Jajaa, ich weeeiß, das behaupten sie alle! The best cheesecake everrrr, Lieblings-Käsekuchen des Jahrhunderts, The Reeeal New York Cheesecake – aber Freunde des gebackenen Frischkäses, hier und jetzt erkläre ich diesen Käsekuchen als meinen Sieger. Wundervoll cremig und mit einem Plop sobald man auf die Blaubeeren beißt, ach ja manchmal hat Rezepte Ausprobieren doch was Schönes an sich.

 Glaubt mir, hier auf dem Blog seht ihr vieles hinter den Kulissen nicht: Kuchenränder, die nicht mal die Backzeit senkrecht überstehen, Lapalien zickiger Keksböden, die Butter komplett auf dem Backofenboden verteilen oder – meine Lieblinge – Cheesecakes, deren Cremes einmal die Kuchenform verlassend, sofort ihre Form aufgeben wollen, quasi zu einer Käsekuchenwelle transformieren. – doch STOPP! Genug negative Vibes hier versprüht!
Dieser Käsekuchen ist einfach klasse! Was mir als einzige Frage bleibt: warum erst jetzt? Wie konnte ich vorher nicht bereits auf die Idee kommen frische Heidelbeeren als Topping auf einen Käsekuchen zu packen?  – Euch geht’s genauso? Ihr seid Blaubeer Cheesecake-Jungfrauen? Dann fordere ich euch mit voller viraler Kraft voraus auf, nicht länger ohne dieses Geschmackserlebnis zu leben und die Rührschüssel und Backform  in die Hand zu nehmen! #sharethecheesecakelove!
PS: Migrationshintergründe sind mir egal, mein Cheesecake ist auch ohne  New York fabelhaft!
Zutaten:
(für eine 20er Springform)
120 Gramm Zwieback
50 Gramm Macadamianüsse (falls gesalzen bitte einmal abwaschen und abtrocknen)
40 Gramm Zucker
70 Gramm Butter
2 El Milch
1 Prise Salz
600 Gramm Frischkäse
125 Gramm Quark
4 Eier
200 Gramm Zucker
2 El Mehl
1 Bio-Zitrone (Schale)
5 El Blaubeer Gelee/ Blaubeer Konfitüre
1/2 Zitrone (Saft)
220 Gramm Blaubeeren
Zubereitung:
  1. Für den Boden gebt die Macadamianüsse zusammen mit dem Zwieback in eine Küchenmaschine und lasst sie zu feinen Bröseln zermahlen. Alternativ könnt ihr den Zwieback auch in einen Gefrierbeutel geben, mit einem Nudelholz klein schlagen und die Macadamianüsse per Hand fein hacken.
  2. Zerlasst die Butter und gebt sie zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz zu den Nuss- und Zwiebackbröseln. Vermengt die Mischung gut, sollten die Brösel noch nicht von alleine zusammen halten, gebt noch etwas Milch hinzu, damit ihr einen stabilen Boden formen könnt.
  3. Legt anschließend eine 20er Springform mit Backpapier aus und formt aus der Bröselmasse den Boden und einen Rand. Gebt die Springform in den Kühlschrank bis ihr die Füllung vorbereitet habt.
  4. Für die Füllung verrührt Frischkäse, Quark, Eier, Zucker, 2 Esslöffel Mehl und den Abrieb einer Bio-Zitrone miteinander und gießt das Ganze im Anschluss in eure vorbereitete Springform.
  5. Backt den Käsekuchen im vorgeheizten Backofen bei 175° auf unterster Schiene etwa 75 – 90 Minuten. Lasst den Kuchen anschließend am besten über Nacht im Kühlschrank komplett auskühlen.
  6. Am nächsten Tag erhitzt den Saft einer halben Zitrone zusammen mit dem Blaubeergelee in einem Topf. Kocht der Gelee, nimmt den Topf von der Wärmestelle und gebt die gewaschenen Blaubeeren dazu. Verrührt die Mischung gut, sodass alle Blaubeeren vom Gelee umschlossen wurden und verteilt die Blaubeer-Masse danach auf dem Cheesecake.
  7. Gebt dem Kuchen nochmals eine Stunde Ruhezeit im Kühlschrank und dann kann er auch schon serviert werden!


Joghurt Pana Cotta mit Zimtpflaumen

Pflaume oder Zwetschge, ist das hier die Frage? Liebe Botaniker und Hobby-Detektive, ich habe es erkannt noch bevor ich auf den Veröffentlichen Button für diesen Post klicken konnte. Der Plan? Ein kurzes Abchecken, Nachlesen ob Pflaume gleich Pflaume, Zwetschge gleich Pflaume, Pflaume gleich … – na ihr versteht 😉 Schließlich möchte man als Blogger dem Leser einen Mehrwert bieten, Irrtümer möglichst vermeiden und pures Wissen in die Welt setzen.
Was muss ich also erkennen? Längliche, spitz zulaufende Frucht, „bereifte“ dunkelblaue Schale … handelt es sich hier etwa doch um…? Die Vollendung des Satzes mag nun wohl von eurem Wohnort abhängen, hat sich für Zwetschgen und Pflaumen in Österreich im Allgemeinen der Begriff Zwetschken durchgesetzt, ist es in Norddeutschland genau umgekehrt, dort wird die dunkelblaue Frucht nur Pflaume genannt. Ist es nun also an Mittel- und Süddeutschland gelegen das Battle von Pflaume und Zwetschge zu entscheiden?
Nein, die Natur hat vorgesorgt, denn botanisch zählen Mirabellen, Renekloden und auch Zwetschgen zu genau einer Familie – den Pflaumen. Die ganze Debatte zwischen Pflaumen und Zwetschgen kann man sich also getrost sparen, denn Zwetschge ist Pflaume, zudem gibt es unzählige Kreuzungen zwischen Pflaumen und Zwetschgen, sodass die Übergänge fließend sind und der Farben- sowie Formenreichtum so groß wie bei kaum einer anderen Obstart ist.
 
Habt ihr nach diesem Informationsfluss nicht auch etwas Appetit bekommen? Wie wäre es dann mit diesem Joghurt Pana Cotta mit lauwarmen Zimtpflaumen?
Zutaten:
(für 4 Portionen)
200 Mililiter Sahne / Soja-Sahne
250 Gramm Joghurt (10 % Fett) / Sojajoghurt
50 Gramm Zucker
1/4 Teelöffel Agartine
1/4 Vanilleschote (Mark und Schote)
200 Gramm frische Pflaumen
40 Gramm Zucker
1/4 Teelöffel Zimt
80 Mililiter Wasser oder Fruchtsaft
Zubereitung:
  1. Kratzt das Mark einer Viertel Vanilleschote aus und gebt es zusammen mit der Agartine und 50 Gramm Zucker in einen Topf, wo ihr alles mit einem Schneebesen in der Sahne verrührt. Sind keine Klümpchen der Agartine mehr zu erkennen, gebt die ausgekratzte Vanilleschote zur Sahne und lasst die Mischung aufkochen.
  2. Mit einem Holzlöffel rührend, lasst die Sahne etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.
    Nehmt den Topf von der Wärmestelle und lasst die Sahne etwa 4 Minuten abkühlen, um anschließend die ausgekochte Vanilleschote aus der Sahne zu fischen. Rührt den Joghurt als nächstes löffelweise zur lauwarmen Sahne, um die Temperaturen von Sahne und Joghurt langsam aneinander anzupassen.
  3. Die Pana Cotta-Masse kann im Anschluss in 4 kleine Gläser abgefüllt werden oder eben in eine größere Dessertform. Lasst die Creme im Kühlschrank mindestens 2 Stunden fest werden.
  4. Kurz vorm Servieren die Pflaumen waschen, halbieren, entkernen und in Scheiben schneiden. Den restlichen Zucker in einem kleinen Topf karamellisieren lassen, mit Wasser ablöschen, die Pflaumenscheiben und Zimt hinzufügen. Kurz aufkochen lassen, sobald der Karamell sich wieder aufgelöst hat, Hitze abstellen und Pflaumen noch etwa fünf Minuten im Sirup ziehen lassen.
  5. Zum Schluss die noch warmen Pflaumen auf den Pana Cottas anrichten und die warm-kalte Kombi schnell genießen!
TIPP: Dieses Pana Cotta ist zum


Servieren im Glas gedacht, vom Stürzen würde ich abraten, da 1/4 Teelöffel Agar-Agar für ein cremiges, jedoch nicht komplett hartes Pana Cotta gedacht sind.

Die Adventstage können kommen

Normalerweise bin ich der Verfechter, der überzeugt ist, dass ein guter Apfelkuchen genau drei Dinge braucht:     Äpfel, einen Teigboden und gaaaanz viele Streusel !
Doch gestern ließ ich mich etwas Besserem belehren, denn Äpfel und eine tolle Schicht Mascarpone passen wirklich perfekt auf einen nussigen Biskuitboden!

Ende 2016 war für mich wohl generell das Jahr, welches mich und Mascarpone näher gebracht hat. – Was soll ich sagen? Kommt das Alter, kommt wohl auch die Einsicht das Magerquark nicht das Geringste an Glücksgefühlen wie Mascarpone bringen kann.
Doch Kalorien müssen uns im jetzigen Teil des Jahres ja eh nicht mehr wirklich beschäftigen, denn bis zur nächsten Badesaison dauert es doch noch locker eine Plätzchensaison und ganz viele Schokoladenhasen später! Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag nicht den Zorn der Adventsbäcker wecke, ansonsten nehmt hiermit meine Entschuldigung bitte an, denn die erste Lebkuchenpackung wanderte bereits Ende September in meinen Einkaufskorb, von daher dachte ich, dass einen Monat später auch ihr bereit für die ersten Weihnachtsgewürze seid ;)!
Falls nicht, so schaut euch das Rezept vielleicht nochmal in einem Monat an und für alle Zimtstern-Toleranten, kommt hier bereits das Rezept für meine Apfel Zimtstern Torte!




Zutaten:
(für eine 20er Springform)
3 Eier
50 Gramm Zucker
60 Gramm Mehl
30 Gramm Speisestärke
50 Gramm Zimtsterne
1/2 Teelöffel Backpulver
100 Mililiter Espresso
3 Äpfel (z.B. Cox Orange oder Boskop)
40 Gramm Zucker
250 Gramm Mascarpone
300 Gramm Frischkäse
100 Gramm Quark
100 Gramm Zucker
3 Esslöffel Rum oder 1/2 Fläschchen Rum-Aroma
zum Dekorieren ein roter Apfel, Zimt und Kakaopulver
Zubereitung:
  • Für den Tortenboden trennt drei Eier und schlagt das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel mit einer Prise Salz schaumig auf. Lasst in das schaumig aufgeschlagene Eiweiß anschließend langsam 50 Gramm Zucker rieseln, während ihr das Eiweiß mit einem elektrischen Rührgerät steif schlagt. Gebt das steif aufgeschlagene Eiweiß in den Kühlschrank, bis es weiter verarbeitet werden kann.
  • Zerkleinert die Zimtsterne entweder mit einer Küchenmaschine oder reibt sie per Hand durch eine Reibe mit feinem Aufsatz. Vermengt die fein geriebenen Zimtsterne mit 80 Gramm Mehl, dem Backpulver und der Speisestärke.
  • Schlagt das Eigelb cremig und rührt es anschließend kurz unter das steif geschlagene Eiweiß. Zum Schluss hebt die Mehl-Zimtstern-Mischung schnell unter die Eiweißmasse und rührt bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und ein einheitlicher Teig entstanden ist.
  • Gießt den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte 20er Springform und backt den Boden für gut 20-25 Minuten bei 180° Umluft bis der Biskuit die Stäbchenprobe besteht.
    Lasst den Kuchen im Anschluss gut auskühlen.
  • In der Zwischenzeit kann bereits die Apfelfüllung vorbereitet werden. Schält und entkernt dafür 3 Äpfel und schneidet sie im Anschluss in etwa 2cm große, grobe Stücke. Erhitzt die Äpfel mit 40 Gramm Zucker in einen Topf und köchelt sie etwa 5 Minuten, bis die Apfelstücke gar sind. Sie sollten nicht zu Apfelmus werden oder von selbst zerfallen.
  • Für die Cremeschicht verrührt Mascarpone, Quark und Frischkäse miteinander und schmeckt die Masse mit Zucker und Rum(-Aroma) ab. Gebt die Masse bis zur Verwendung in den Kühlschrank.
  • Löst den ausgekühlten Tortenboden aus der Springform und schneidet waagrecht die Tortenbodenhaube ab, sodass der Tortenboden ein gerader Zylinder ist. Den abgeschnittenen Kuchenteil zerkrümelt und breitet ihn auf einem Backblech aus. Backt die Krümel etwa bei 180° 5-8 Minuten bis die Krümel goldbraun und knusprig sind.
    Setzt nun den gesäuberten Springformrand wieder um den Tortenboden und verteilt auf den Tortenboden an einigen Stellen Espresso. Auf die Tortenbodenschicht darf nun zunächst der abgekühlte Apfelkompott (ohne Flüssigkeit!) verteilt werden. Ich würde euch empfehlen darauf zu achten, dass der Apfelkompott besonders gut bis zum Rand verstrichen ist, so bekommt ihr ein schöneres Schichtergebnis.
  • Zum Abschluss der Torte nun noch die Mascarponecreme auf die Apfelschicht locker verstreichen. Je nach Geschmack können einige Wellen in die Oberfläche gestrichen werden.
  • Kurz vorm Servieren der Torte: Schneidet einen roten Apfel in dünne Schnitze, die ihr kurz in eine Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft gebt. Trocknet die Apfelschnitze anschließend ab und verteilt sie dekorativ auf der Torte. Zum Abschluss streut die gerösteten Kuchenbrösel über die Torte und siebt etwas Zimt und Kakao über alles.
TIPP: Serviert die Torte am besten frisch zu Kaffee und genießt sie wenn möglich am ersten oder zweiten Tag, da der Biskuitboden mit jedem Tag mehr aufweicht.

Herbstzeit ist Kastanienzeit: Maronen-Zimt Kastenkuchen mit Motiv

Heute oute ich mich mal ganz ehrlich als Paradeopfer des Produktdesigns. Finde ich die Verpackung schön designt und das Produkt im Innern einigermaßen ansprechend, so ist das Produkt quasi bereits in meinem Warenkorb gelandet. So geschah es um mich auch, als ich bei einem Einkaufstrip im Elsass eine wirklich schöne Dose mit Maronenkonfitüre von der Ardèche entdeckte. Findet man hier in Deutschland nicht an jeder Ecke und gutes Design sollte doch belohnt werden. Von daher steht die Packung Maronenkonfitüre nun bereits seit 2 Monate bei mir in der Wohnung, wird natürlich wöchentlich im Schrank aufgrund ihres Aussehens bewundert, wartet ansonsten jedoch noch immer auf ihren Tag des Verbrauchs. Während ich auf die Herbstzeit warte – oder wartete, denn wie ihr seht, entschloss ich mich diese Woche endlich dafür die Maronenkonfitüre zu testen.

Ich gestehe euch ganz ehrlich, dass Maronenkonfitüre pur, sich nicht unbedingt als mein Cup of Tea herausgestellt hat, weshalb ich nicht bedauere, dass ich bereits Pläne für die Konfitüre gemacht hatte als ich die Konfitüre testete. Bei meiner Recherche für einen ordentlichen Maronenkuchen fiel mir allerdings auf, dass Maronen in Kuchen wohl nicht die populärste Zutat ever sind. Von daher musste ich was Rezepte angeht etwas freestylen, mit dem Endergebnis bin ich jedoch wirklich zufrieden, denn heraus kam ein wunderbar saftiger Nusskuchen mit einer angenehmen Zimtnote.

 Für alle Experimentierfreudigen, kommt hier das Rezept:
Zutaten:
(für eine 18er Kastenform)
für den braunen Motivteil:
80 Gramm Butter
100 Gramm Zucker
1 Ei
80 Gramm Maronen Konfitüre
40 Gramm Nutella
100 Gramm Mehl
30 Gramm Kakaopulver
1/2 Teelöffel Backpulver
für den helleren Füllteig:
3 Eigelb
3 Eiweiß geschlagen
2/3 Tassen Zucker
2 Tassen Mehl
2/3 Tassen Pflanzenöl
2/3 Tasse Mineralwasser
2 Teelöffel Backpulver
200 Gramm Maronenkonfitüre (z.B. Marrons de l’Ardèche)
100 Gramm Haselnüsse, fein gehackt
2 Teelöffel Zimt
Butter und Semmelbrösel zum Ausstreuen der Backform
Zubereitung:
  • Für den dunklen Motivteig schlagen wir zunächst die Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz auf, bis die Butter weiß geworden ist.
  • Anschließend rühren wir die Maronen Konfitüre, die Nutelle und ein Ei unter die Masse.
    Wir vermischen das Backpulver, Kakao und Mehl miteinander und rühren die trockene Mischung schnell unter den Teig.
  • Wir fetten eine 18er Kastenform mit etwas Butter oder Öl aus, stäuben sie mit Semmelbröseln ein und verteilen den dunklen Teig gleichmäßig in die Form.
  • Backt den Kuchen nun bei 180° etwa 25-30 Minuten. Der Kuchen sollte innen schön feucht bleiben. Nach der Backzeit lasst den Kuchen komplett auskühlen.
  • Schneidet vom ausgekühlten Kuchen die „Haube“ ab, sodass ihr einen gleichmäßigen Kuchen Quader erhaltet. Diesen schneidet nochmals horizontal in der Mitte durch, damit ihr den Kuchen leichter ausstechen könnt.
  • Nehmt euch nun einen Keksausstecher eurer Wahl zur Hand und stecht möglichst viele „Kuchenplätzchen“ aus. Wenn ihr die Kuchenplätzchen aneinander reiht, seht ihr wie viele ihr noch benötigt, um die komplette Kastenform auszufüllen.


  • Für den hellen Teig schlagt 3 Eigelb mit dem Zucker auf. Rührt das Öl, die Maronenkonfitüre, Zimt und die gehackten Haselnüsse in die Zuckermischung. Mischt Backpulver und Mehl miteinander und rührt es abwechselnd mit dem Wasser in den Teig. Zum Schluss hebt die geschlagenen Eiweiß unter den Teig.
  • Fettet eine 18er Kastenform mit Butter aus und streut sie mit Semmelbröseln aus. Gießt den Kuchenteig etwa 1-2 cm tief in die Kuchenform. Anschließend setzt die Kuchenplätzchen-Reihe in der Position wie das Muster später im Kuchen herauskommen soll in die Kuchenform. Füllt die Form mit dem restlichen Kuchenteig auf und backt den Kuchen nun bei 180° etwa 50 Minuten.
  • Serviert den Kuchen komplett ausgekühlt. Nach Belieben bestäubt ihn vor dem Servieren mit Puderzucker oder überzieht ihn mit Zartbitterkuvertüre.

Weißes Schokoladen Schichtdessert mit Cranberry-Granatapfel Sauce



Das heutige Sonntagssüß strahlt bereits in weihnachtlichen Farben und eignet sich damit bestens noch schnell als Lückenfüller in die Menü-Karte der Feiertage einbezogen zu werden. Auf die Idee weiße Schokolade und Granatapfel zu kombinieren, bin ich dank Sia’s Soulfood gekommen, die bereits vor einigen Wochen ein Dessert aus einer weißen Schokoladencreme und Granatäpfeln veröffentlicht hat. Da die Rezept-Anweisung „Granatapfelkernen den Saft auszupressen“ für mich jedoch nicht nach der Zeit meines Lebens klang, habe ich das Rezept von Sia etwas abgewandelt, falls ihr jedoch einen Entsafter euer Eigen nennen könnt oder einfach gerne ihre traumhaften Fotos zu dem Rezept sehen möchtet, so kommt ihr hier zu meiner Inspirationsquelle.
Da ich auch ohne Granatapfelsaft gerne meinem Dessert eine Fruchtsauce als Schicht verleihen wollte und sowieso noch Cranberries im Kühlschrank warteten, entschloss ich mich für eine Symbiose aus Beeren und Granatapfel und bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis! Die Cranberries verleihen dem Fruchtkompott Sämigkeit bzw eine schöne Bindung, während die Granatapfelkerne den fruchtigen Kick bieten.
Das Dessert ist sowohl was Größe, als auch Zutaten angeht, wirklich angenehm nach einem schwereren Menü zu verspeisen, was natürlich zusätzliche Feiertagsessen-Pluspunkte gibt! Lasst mich gerne wissen ob ihr und vorallem welche Desserts ihr für Weihnachten bereits geplant habt und ansonsten bleibt mir euch nur noch einen schönen dritten Advent zu wünschen!


Zutaten:
(Für 4 Portionen)
200 Gramm frische Cranberries
1 Granatapfel
50 Gramm Zucker
Saft einer halben Orange
1 Anis-Stern
1/4 Zimtstange
200 Gramm Frischkäse
200 Gramm griechischer Joghurt
1 Tafel weiße Schokolade
3 Esslöffel Grand Marnier
40 Gramm Zucker
Zubereitung:
  • Halbiert die Cranberries und gebt die Hälften in einen Topf mit 50 Gramm Zucker und dem Orangensaft.
  • Halbiert den Granatapfel, gebt ihn in eine große Schüssel mit Wasser und löst die Kerne unter Wasser von den Fruchtwänden.
  • Kocht die Cranberries etwa 2 Minuten auf, bevor ihr Anis, die Zimtstange und etwa die Hälfte der Granatapfelkerne zu den Cranberries gebt. Lasst die Mischung nun zu einer dicken Sauce einköcheln. In die noch warme Sauce, fügt die Hälfte der über behaltenen Granatäpfel hinzu.
  • Verrührt in einer Schüssel den Frischkäse mit dem griechischen Joghurt , Zucker und Grand Marnier. Schmelzt die weiße Schokolade im Wasserbad, lasst sie einige Sekunden abkühlen und rührt dann die Schokolade schnell unter. Stellt die Creme kalt bis die Cranberry-Sauce abgekühlt ist.
  • Ist die Cranberry-Sauce auf Zimmertemperatur abgekühlt, kann es ans Schichten gehen. Ich habe stets mit dem Cranberry-Teil beim Schichten angefangen und eher Kleckse an den Rand der Gläser verteilt, um die Frischkäse-Creme im Übermaß zu belassen, jedoch will ich keine Schichtdiktatur vorgeben, „you do you“, würde ich euch stattdessen eher raten, wenn ihr es eher fruchtig mögt, könnt ihr die Fruchtsauce und die Creme auch 1:1 schichten.
  • Die Dessertgläser am besten 1-2 Stunden nochmal im Kühlschrank aufbewahren bevor es ans Servieren geht.
TIPP: Zum Servieren stäubt Zimt über einer Sternschablone auf die Frischkäseschicht wie hier oder verteilt die restlichen Granatapfelkerne zusammen mit einigen Spänen weißer Schokolade auf die Gläser.

Rosa Mädchenträume: Blaubeer Hombré Törtchen




Ein Törtchen zum Danke sagen, ob heute oder im Alltag - denn sind wir mal ganz ehrlich: ein Datum als Erinnerung der Wertschätzung ist manchmal nicht verkehrt. Besonders bei den Eltern sieht man doch vieles als gegeben an und zeigt seine Dankbarkeit zwischen gebügelter Wäsche und stets geputzten Fenstern nicht wirklich. Ein Tag zum Zurückgeben, ob Heute oder wenn man sich das nächste mal sieht, kann daher nicht schaden <img class="_1ift _2560 img" src="https://www.facebook.com/images/emoji.php/v8/zb0/1.5/16/1f609.png" alt="😉" />

<!--more-->Auch wenn mein Törtchen von Entfernung aus bereits "Mädchen" strahlt, birgt es Innen dank der Heidelbeeren eine kleine farbliche Überraschung. Neben den unterschiedlichen Lilatönen, sind in der zweiten Cremeschicht noch ganze Blaubeeren, die für den besonderen Geschmackskick sorgen. Was ich euch beim Nachbacken empfehlen würde, wäre auch der anderen Cremeschicht noch etwas zum Beißen hinzuzufügen, wie zum Beispiel weiße Schokoladenraspeln - das wertet das Konsistenzspiel innerhalb der Torte einfach unheimlich auf. Doch auch ohne dem "Extra" hat die Torte meine Testesser wirklich begeistert! Optisch und geschmacklich! Eine beerige Creme, gestapelt zwischen extrem fluffigen Biskuitböden, umhüllt von einem leicht zitronigen Buttercreme-Frosting - da bleibt kein Stückchen übrig!

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<a href="http://www.backtrinchen.de/wp-content/uploads/2017/05/IMG_8986.jpg"><img class="rosa, pink, rosa_hombré_Torte, hombré_Torte, backen, Törtchen, Mädchen_Torte_backen, Mädchenträume, Beeren_Torte, Heidelbeer, Blaubeer, Kuchen, selbst_backen, Tortenrezept, Torte_rezept, Macarons, Macarons_Torte, aufwendig, raffinierte_Torte, rosa_hombré, Blaubeer_Hombré_Torte, blueberry, hombré, hombré_cake, vegetarisch, vegetarische_Torten_creme, Torte_mit_Agar_Agar_Rezept, Torte_ohne_Gelatine, Torte_mit_Agartine aligncenter wp-image-1309" src="http://www.backtrinchen.de/wp-content/uploads/2017/05/IMG_8986-677x1024.jpg" alt="rosa, pink, rosa_hombré_Torte, hombré_Torte, backen, Törtchen, Mädchen_Torte_backen, Mädchenträume, Beeren_Torte, Heidelbeer, Blaubeer, Kuchen, selbst_backen, Tortenrezept, Torte_rezept, Macarons, Macarons_Torte, aufwendig, raffinierte_Torte, rosa_hombré, Blaubeer_Hombré_Torte, blueberry, hombré, hombré_cake, vegetarisch, vegetarische_Torten_creme, Torte_mit_Agar_Agar_Rezept, Torte_ohne_Gelatine, Torte_mit_Agartine" width="394" height="596" /></a>
<h4><strong>Rezept:
</strong>(Zutaten für eine 18er oder 20er Springform)</h4>
<strong>Für den Biskuit:</strong>
4 Eier, getrennt
130 Gramm Zucker
130 Gramm Mehl
1/2 Pk. Backpulver
4 Esslöffel Milch
1 Prise Salz
Schale einer halben BIO-Zitrone

<strong>Für die Blaubeercreme-Füllungen:</strong>
600 Gramm Blaubeeren
Saft einer Zitrone
3 TL Agar-Agar
500 Gramm Quark
300 Gramm Frischkäse
200 ml Sahne
150 Gramm Zucker

<strong>Für das Butter-Frosting:</strong>
200 Gramm Butter (Zimmertemperatur)
rote Lebensmittelfarbe

<strong>Für die Deko:</strong>
nach Belieben Macarons
nach Belieben Rosenblüten
nach Belieben Kokosflocken
<h4>Zubereitung:</h4>
<ol>
  <li>Für den Biskuit Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.</li>
  <li>Eigelbe mit Zucker und Zitronenschale schaumig schlagen.</li>
  <li>Mehl und Backpulver mischen. Mischung in die Eigelb-Zucker-Masse sieben. Verrühren.</li>
  <li>Milch in den Teig rühren. Zum Schluss Eischnee unter den Teig heben.</li>
  <li>Biskuitteig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben.</li>
  <li>Bei 180° 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Komplett auskühlen lassen.</li>
  <li>Für die Blaubeercreme 500 Gramm Blaubeeren mit Zitronensaft in einem kleinen Topf aufkochen.</li>
  <li>2 Minuten köcheln lassen, anschließend Heidelbeer-Kompott im Mixer fein pürieren.</li>
  <li>In 2/3 des Blaubeerpürees mit 1,5 Teelöffeln Agar Agar aufkochen. 2 Minuten köcheln lassen. Topf vom Herd ziehen und abkühlen lassen.</li>
  <li>Quark und Frischkäse miteinander verrühren. Mit Zucker abschmecken.</li>
  <li>In leicht abgekühltes Blaubeermus 1/6 der Quarkmasse einrühren.</li>
  <li>Biskuit vorsichtig in 3 Böden schneiden. Vom obersten Boden Haube abschneiden, damit alle Böden gerade sind.</li>
  <li>Untersten Biskuit in Springform legen. Bereits zubereitete Blaubeercreme komplett auf Biskuitboden gießen. Gerade streichen. Für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.</li>
  <li>In der Zwischenzeit restliches Blaubeerpüree mit 1,5 Teelöffeln Agar Agar aufkochen. 2 Minuten köcheln lassen, anschließend Topf vom Herd ziehen. Lauwarm abkühlen lassen.</li>
  <li>Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen. Unter die vorher zubereite Quarkmasse heben.</li>
  <li>1/3 der Quarkmasse in abgekühltes Blaubeerpüree unterrühren.</li>
  <li>Mittleren Biskuitboden auf fest gewordene Blaubeercreme in der Springform legen.</li>
  <li>Mit soeben zubereiteter Blaubeercreme Form aufgießen. 100 Gramm Blaubeeren in die Cremeschicht setzen. Mit letztem Boden abdecken und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen zum fest werden.</li>
  <li>Restliche Quarkcreme auf Zimmertemperatur bringen.</li>
  <li>Butter 5 Minuten weiß aufschlagen. Löffelweise unter Rühren übrig gebliebene Quarkcreme in die Butter einarbeiten.</li>
  <li>Torte aus der Form lösen. Wenn möglich auf eine drehbare Unterlage setzen.</li>
  <li>Torte mit etwa der Hälfte(nach Bedarf auch mehr) der Buttercreme umkleiden.</li>
  <li>Torte für 20 Minuten kalt stellen bevor weiter gearbeitet wird.</li>
  <li>Anschließend übrige Buttercreme in 3 Portionen teilen. Eine Portion in ein tiefes Pink mit der Lebensmittelfarbe färben. Zweite Portion rosa einfärben. Letzte Portion hellrosa färben oder weiß lassen.</li>
  <li>Dunkelste Farbe mithilfe eines Messers auf den unteren Rand der Torte locker verstreichen. (Noch nicht glatt streichen! Lediglich Creme um Torte verteilen!)</li>
  <li>Mittig die rosa Cremeportion streichen.</li>
  <li>Sauberes Messer vertikal an Kuchenrand setzen und gleichzeitig rosa und pinke Schicht n Kuchenrand glatt streichen. Nach Belieben kann mit allen Farben noch nachgearbeitet werden. Übergänge zwischen Farbtönen werden teilweise schöner, wenn man noch mit der dunkleren oder helleren Farbe über eine Creme geht.</li>
  <li>Torte 2 Stunden mindestens kalt stellen.</li>
  <li>Vorm Servieren nach Beliebe noch übrig gebliebene Creme zum Spritzen einiger Tupfer auf dem Kuchen nutzen. Mit Macarons, Kokosraspeln und Rosen verzieren.</li>
  <li>Stets gekühlt servieren! In 2-3 Tagen aufessen.</li>
</ol>

Freitag, 16. Oktober 2015

Proudly presented: Backtrinchen ZIEHT UM!


Leute, ich hab mich getraut!
Vielleicht hat der ein oder andere es bereits über facebook mitbekommen,
Backtrinchen ist umgezogen! Nein, nicht nur in real life, auch mein virtuelles
Ich hat sich getraut und von blogger gelöst!

Ich werde backtrinchen.blogspot.de keineswegs löschen,
allerdings werdet ihr die neuesten Rezepte, Café-Empfehlungen und Rezessionen
hier aber eben auch nicht mehr mitbekommen. Ich möchte die Domain zur
Erinnerung an 3 unglaubliche Jahre behalten, die mein Leben auf andere
Wege geführt haben. Wer meinen Verlauf weiter mitbekommen möchte, der
wird weiterhin über meine facebook Seite auf dem Laufenden gehalten, falls
er kein bloglovin (Achtung! Neues bloglovin-Profil!) besitzt,
bleibt mein google+-Profil und für all die, die sich gegen facebook
sträuben und bloglovin zu unübersichtlich finden, bleibt ab sofort auch die
Möglichkeit per Mail über neue Posts auf dem Laufenden gehalten zu werden.

Besucht Backtrinchen am besten mal in ihrer neuen Adresse, ihr Kleid ist das 
selbe geblieben ;) -->>  backtrinchen.de


Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich weiter bei meinen Backabenteuern
begleitet, auch wenn es ab sofort eben backtrinchen.de heißt!
Das Reinschauen lohnt sich, die erste schokoladige Verführung wartet schon auf
neugierige Leser ;)