Donnerstag, 13. August 2015

Nach Jamie Oliver: the healthiest salad i'll eat this week




Genug mit der Sommerpause! Bei Temperaturen über 30 Grad wird die
Küche zwar am liebsten großzügig umgangen, Jamies angeblich gesündester Salat der Woche 
konnte mich trotzdem dazu überzeugen, den Herd zumindest zum Rösten von Walnüssen 
und Avocadohälften anzuschmeißen. 

Wer mich kennt, der wird sich wundern, dass ich tatsächlich ein 
Gericht von Jamie Oliver nachkoche. Mir ist bewusst, dass es zwei Lager 
zu Jamie Oliver gibt: die hemmungslosen Anhänger, bei denen im Küchenregal
nicht weniger als 3 Exemplare seiner Kochbücher stehen dürfen und dann die 
Opposition, die die englische Version von Tim Mälzer lieber in seiner Heimat sehen,
anstatt seine Werke auf dem heimischen Küchentisch.

Mit Jamie und mir war es aus, seitdem ich eine Folge seiner Koch-Show "Jamie
at home", verfolgt hatte und der populäre TV-Koch tatsächliche den Rest seiner
 abgebissenen grünen Bohne zurück in den Kochtopf zu den anderen Bohnen warf.  
Seitdem werde ich mit Jamie und seinem.. nennen wir es "rustikalen" 
Zubereitungsmethoden nicht mehr wirklich warm und Berichte über Hygieneverhältnisse
in seinen Metzgereien lassen mich auch nur noch den Kopf müde schütteln.

Vielleicht oder gerade weil Jamie selbst in der Folge "FoodTube" auf seinem
youtube-Kanal nicht bei der Zubereitung zu sehen ist, hat mir das Rezept wirklich mal zugesagt.
 Das Rampenlicht überlässt er stattdessen der Kochbuch-Autorin Anna Jones
von der die Rezept-Idee auch stammt. Während ich die Rezepte von Jamie selbst, meist
bereits etwas langweilig finde, gibt er auf dem youtube-Kanal ein paar interessanten,
talentierten Menschen die Gelegenheit ihr Können einem breiteren Publikum zu zeigen.
So hat mich auch der französische Küchen-Chef Jean Imbert in seiner FoodTube-Folge
mit amüsanten Englisch wirklich begeistert! Reinschauen empfohlen!




Doch genug zu Jamie, endlich komme ich dazu die Gewinner von dem längst vergangenen
Gewinnspiel bekannt zu geben! Herzlichen Glückwunsch an die Himbeer- und 
Mango-Eisliebhaber Sarah und Mia he! Mia du bist die erste Siegerin und Sarah die
Zweite! Meldet euch bitte unter backtrinchen@web.de, damit der Versand nun schnell
von der Bühne läuft! :)



                            





Samstag, 11. Juli 2015

Ice Cream Cupcakes zum Verlieben {Flotter Dreier - 3 Blogger 1 Menü - le dessert}



  Dorothée, ich bin von deinem Blog-Event begeistert! 
Im Rahmen des Blog-Events Flotter-Dreier von bushcooks kitchen, welches
beim Kochtopf stattfindet, haben sich stets 3 Blogger für 1 Menü zusammengeschlossen.
Mit am Start waren bei mir Anastasia und Britta.

Jeder Blogger war jeweils für einen Menügang zuständig und ihr mögt es
vermutlich schon erahnen, aber wir Drei hatten uns dazu entschlossen
ein virtuelles Hochzeitsmenü zu feiern. So ging die Vorspeise zum Ja-Sagen an
Anastasia von Papilio Maackii und der Hauptgang zum Verlieben an Britta
von bakingsheets. Da Britta und ich Vegetarierinnen sind, war Anastasia so
nett und hielt auch ihren Gang fleischfrei. - So haben wir letztendlich also
ein sommerlich, vegetarisches Hochzeitsmenü geschaffen.



LE MENU

Die Vorspeise zum Dahinschmelzen: Ein Zucchinisalat mit Quinoa-Croutons und Ofentomaten.

Das Lieblingsgericht, welches man sich von seiner Nonna nur all zu liebst im
Sommer zubereiten lässt:
Gnocchi aus Ricotta, Ei und Parmesan in einer Salbeibutter

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Lange überlegen, was mein Dessert so bieten könnte, brauchte ich wirklich nicht
- denn was ist ein Hochzeitsmenü nur ohne Kuchen?! Um das Ganze sommerlich
zu gestalten, bestand mein Zitronen Cupcake-Frosting aus Erdbeereis.
So sind gleich beide aktuellen Hochzeiskuchen-Trends - Eistorten und Cupcakes - verbunden!
Dies klingt nett und erfrischend, bietet jedoch so seine Tücken bei teilweise 30°
im Schatten. So mussten die Fotos schnell gemacht werden mit zwischendrin
stetigen Kühlpausen für die kleinen Diven. Prima angekommen sind die Cupcakes
zweifellos, nur muss man sie wirklich zeitnah vor dem Servieren zubereien, damit
auch nur die beerige Haube und nicht ihr zitroniges Unterteil gefroren ist.

Ich würde sagen: ein wahrlich famoses Hochzeitsmenü ist entstanden
- da bin ich wirklich auf die restlichen Menüs gespannt!

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)


            



Ice Cream Cupcakes

Zitronen-Rührteig:

150g Butter
100g Zucker
Schale einer Zitrone
1 Pk.Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl
30g Stärke
1/3 Pk. Backpulver
1 Prise Salz

Erdbeereis:
(kann durch jegliche andere Eissorte ersetzt werden/
Eis kann auch gekauft werden)

1,5 Tassen Erdbeeren
2 Esslöffel Honig
1/2 Tasse Zucker
300 ml Sahne
3 Eigelb
45ml Milch
1 Teelöffel Vanilleextrakt


Zubereitung:

Die Eiscreme sollte im Vorhinein vorbereitet werden.
Dafür die Erdbeeren säubern und vom Strung entfernen.
Erdbeeren in kleine Würfelchen schneiden und mit dem Honig und Zucker vermischen.
Erdbeeren eine halbe Stunde stehen lassen, bis die Beerenstücke Saft von sich gegeben haben.
Nach der halben Stunde die Erdbeermischung pürieren.

3 Eigelb mit dem Vanilleextrakt und 3 Esslöffeln Milch über einem heißen Wasserbad
mit dem Rührgerät zu einem Schaum aufschlagen. 
300 Milliliter Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.

Erdbeerpüree unter den Eigelbschaum ziehen. Zum Schluss Sahne unter die Mischung heben.
Creme in eine gefriergeeignete Form füllen und im Gefrierschrank mindestens 4 Stunden kühlen.


Für die Cupcakes 150 Gramm weiche Butter mit 100 Gramm Zucker schaumig schlagen.
Schale von einer Zirone abreiben und zur Buttermischung hinzufügen. 
1 Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz und 2 Eier zur Butter-Zucker-Masse 
geben und schaumig schlagen.

Mehl, Backpulver und Stärke mischen und kurz unter den Teig rühren.

Teig auf 12 Muffinförmchen verteilen.
Bei 170° etwa 15 Minuten im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.
Anschließend auskühlen lassen.

Jetzt kommen wir zum spaßigen Teil der Ice Cream Cupcake-Zubereitung 
- dieser darf MAXIMAL eine Stunde vor dem Servieren geschehen.

Für das Frosting wird nun die Eiscreme aus dem Kühlfach genommen und versucht
einigermaßen glatt zu rühren. Die Eiscreme danach sofort in einen Spritzbeutel mit 
Sterntülle füllen. So schnell -und dabei natürlich so schön ;D- wie möglich das Eis
auf die Cupcakes spritzen. 
Sobald ein Cupcake fertig ist, ihn sofort in die eisige Sicherheit des Gefrierfachs stecken! 
Ist die Eiscreme anfangs noch zu hart zum Spritzen, wartet man kurz, denn je wärmer die
Eiscreme wird, um so einfacher kann man sie natürlich aus dem Spritzbeutel bekommen.
Sieht man jedoch, dass die Eiscreme schon zu flüssig auf die Cupcakes kommt - wieder ab damit
in den Gefrierschrank! Es empfiehlt sich stets nur eine Hälfte der vorhandenen Eiscreme
in den Spritzbeutel zu füllen, damit sobald die eine Hälfte des Eises zu flüssig aus dem Spritzbeutel kommt, man die zweite Hälfte aus dem Gefrierschrank nehmen kann, mit dieser weiter arbeiten
kann, während die andere Eishälfte im Gefrierschrank wieder fester wird.

Die fertigen Cupcakes sollten nicht länger als eine Stunde im Gefrierschrank kühlen,
da der Muffin unter der Eishaube nicht gefrieren sollte. Kurz sollten sich die Cupcakes
jedoch schon vor dem Servieren im Gefrierschrank befinden, da ansonsten die Eishaube schon schmelzend beim Tisch ankommen würde.


Donnerstag, 2. Juli 2015

Sommerkuchen für Rebellen: Nutella-Rhubarb Cake





Na gut ich gebe es zu! Schaue ich mir so die bereits beigetragenen Lieblings-Rührkuchen 
meiner Mitstreiterinnen bei der Aktion #ichbacksmir von tastesheriff an, dann denke
ich selbst, dass meine Rührkuchen-Interpretation doch sehr frei war.
Doch hey - ich schwör's. Indianerehrenwort. - das hier ist auch ein Rührkuchen.
Zwar versteckt sich der Nutella-Himbeer-Rührkuchen unter einer Schicht
Schokoladencreme, doch lehren wir nicht alle: es kommt auf das Innere an?

So möchte ich doch bitte um Toleranz unter den Rührkuchen bitten.
Rührteig bleibt Rührteig. Selbst die Rührteig-Definition, nach der ein Rührkuchen 
aus Mehl, Eiern, Fett und Zucker bestehen muss und bitte keinen Frischkäse
oder Hefe enthalten darf, hält mein Kleiner hier stand!
So wollte mein kleiner Rebellenkuchen einfach nicht 
auf seine Rhabarberfüllung und das Schokoladenkleid verzichten.

"Und das bei den Temperaturen!", denkt ihr jetzt sicher. 
Jaa..Rebell bleibt Rebell. Selbst im Sommer kann man den ein oder anderen
Tag sich doch ein kleines Stückchen Schokoladenparadies, frisch aus dem 
Kühlschrank genehmigen. Die Kombination aus den leicht säuerlichem Rhabarber und
den herben Jostabeeren passt nämlich einfach fantastisch zum Nutellakuchen-Teig 
und Schokoladenkleid. 

Ihr könnt so eine Schokoladenbombe auch vertragen? Dann ab zum Rezept!




Rezept:
(für eine 18er Form)

4 Eier
1 Tasse Zucker
3 Tassen Mehl
1 Tasse Pflanzenöl
1 Tasse Mineralwasser
1 Pk. Backpulver
1/2 Glas Nutella
150g Himbeeren

300g Rhabarber
Saft einer halben Zitrone
100g Zucker
1 Pk.Tortenguss

100g Zartbitter
150ml Sahne
100g Butter
1 Pk. Schokoladenpuddingpulver
300ml Milch
150g Zucker

100g Vollmilchschokolade
dunkle Beeren für die Deko (Brom- oder Jostabeeren)
nach Belieben Veilchen zur Dekoration
nach Belieben rosa Salz


Zubereitung:

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit einer Tasse Zucker cremig rühren.
Pflanzenöl mit unter die Eigelbmasse mengen.
Backpulver und drei Tassen Mehl vermischen.
200 Gramm Nutella und eine Tasse Mineralwasser zur Eiermasse geben.
Nun noch die Mehlmischung mit dem Teig verrühren. 
Es sollte ein homogener Rührteig entstehen.
Zum Schluss 150 Gramm Himbeeren unter den Teig heben und die
Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte 18er Springform streichen.

Bei 160° 35 Minuten backen. 
Anschließend die zweite Teighälfte unter dem gleichen Verfahren backen.
Danach die Kuchen auskühlen lassen.

Von den ausgekühlten Kuchen den Deckel abschneiden, sodass man 2 gerade 
Kuchenböden erhält.


Rhabarber säubern, schälen und in kleine Stücke schneiden.
Mit dem Saft einer halben Zitrone die Rhabarberstücke aufkochen.
Tortengusspulver mit 50 Milliliter Wasser anrühren und zu dem aufgekochten
Rhabarber geben. Masse einköcheln lassen, bis die Rhabarberstücke weich sind
und kaum noch Flüssigkeit vorhanden. 
Mit 100 Gramm Zucker die Masse abschmecken.

Die Rhabarbermasse auf die Oberfläche eines Kuchenbodens streichen.
Den zweiten Kuchenboden auf den ersten setzen, sobald die Rhabarbermasse
beginnt zu gelieren und keine Gefahr mehr herrscht, dass die Rhabarberfüllung aus 
den Seiten heraus quillt.

Für die Schokoladencreme kochen wir zunächst einen 
Schokoladenpudding nach Verpackungs-Anweisung, nur dass wir 300 statt
500 Milliliter Milch zum Kochen benutzen.
Es ist wichtig, dass keine Klümpchen entstehen, also arbeitet sorgfältig!
Ansonsten passiert den gekochten Pudding anschließend durch ein Sieb.
...so erhaltet ihr eine schönere Oberfläche als mein Kuchen...aber hey, ist eben ein Rebell ;)

150 Milliliter Sahne mit 100 Gramm Schokolade erhitzen.
Die Temperatur sehr niedrig stellen, sobald die Sahne aufgekocht ist.
Sinn des Erhitzens ist lediglich, dass die Schokolade schmilzt.
100 Gramm Butter schaumig schlagen, abwechselnd abgekühlte 
Schokoladensahne und Schokoladenpudding zur Masse geben und
unterrühren.

Ein Viertel der Schokoladencreme beiseite stellen.
Mit dem Rest die Torte umkleiden.
Torte für eine halbe Stunde erst mal kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Schokoladenzylinder vorbereiten.
Denn die braunen Kleckse auf der Oberfläche sind einmal Schokoladencreme und einmal Schokoladenzylinder.

100 Gramm Schokolade dafür im Wasserbad zerlassen und in 
eine Pralinenform gießen. 
Es ist hübsch, wenn die Zylinder unterschiedliche Größen haben, hat man jedoch wirklich keinerlei 
Formen zum Gießen, kann dieser Schritt auch ausgelassen werden.

Die beiseite genommene Creme in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und
auf den Kuchen dekorativ spritzen. Zu guter Letzt die ausgehärteten und mit Kakao
bestäubten Schokoladenzylinder, die Josta-/ Brombeeren und Veilchen auf 
den Kuchen dekorieren. Kalt stellen.

Erst Minuten vor dem Servieren das rosa Salz streuen, da Salz Flüssigkeit aufzieht und 
 sonst auf dem Kuchen nur rosa Punkte als letzte Spur des Salzes bemerkbar bleiben....
streut man jedoch wie ich, dann noch ein paar Ladungen Salz drüber, weil die Vorherige ja schon 
wieder nicht zu sehen ist, wird die Creme ordentlich salzig...

Kuchen (besonders bei den Temperaturen) im Kühlschrank lagern und erst direkt
vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.


Dienstag, 30. Juni 2015

Warenkunde: Quinoa - das Allheilmittel ?




Zunächst möchte ich klar stellen, dass bevor ich mich selbst näher zu Quinoa informiert habe, 
ich kein besonders großer Freund des Korns war. Ein Getreide ohne herausragenden Geschmacksunterschied zu Couscous, Hirse und Co, für das man jedoch den doppelten Preis im Vergleich zu seinen Kollegen hinblättern soll? -Noo way! Komplett unnötig. 
Doch mein innerer schwäbischer Geizkragen wollte nichtsdestotrotz erfahren, 
was an Quinoa denn so besonders sein soll.

Quinoa - Wareninformation

Die erste Überraschung bei der Recherche für mich war, dass Quinoa gar kein Getreide, 
sondern eine Pflanze ist, die zur selben Pflanzenfamilie wie Rote Beete und Spinat gehört. Ursprünglich stammen die Körner aus Peru und Bolivien, mittlerweile werden sie jedoch 
auch schon in Deutschland und Österreich angebaut. 
Klimatechnisch gibt es also keine Einwände Quinoa nicht zu konsumieren.
Die Quinoa-Pflanze ist äußerst robust, muss jedoch erschwerlich von Hand geerntet werden,
was den hohen Preis erklären könnte.



Wundermittel auf dem Prüfstand

Ökologisch alles schön und gut, was steckt nun jedoch hinter dem Image als Wunderpflanze?
Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass das Körnchen alle neun essentiellen Aminosäuren gebündelt enthält. Das ist für pflanzliche Lebensmittel äußerst ungewöhnlich und selten.
Der Mineralreichtum schlägt unsere heimischen Getreidearten um Längen, außerdem
ist das Inka-Korn glutenfrei und somit sowohl bei Getreideunverträglichkeiten, 
als auch bei Candida-Infektionen problemlos genießbar.                                

Besonders für Vegetarier und Veganer ist das Korn attraktiv, da es proteinreich daher
kommt und viele Mineralstoffe enthält, was für pflanzliche Lebensmittel ja eher
selten vorkommt. Besonders durch die vielen Mineralstoffe kann Quinoa jedem 
wärmstens empfohlen werden!


Quinoa das Allheilmittel (?)

Quinoa gehört zu den besonders tryptophanreichen Lebensmitteln. 
Tryptophan ist eine Aminosäure, die vom Gehirn zur Herstellung des Glückshormons Serotonin genutzt wird. Quinoa macht also nicht nur fit, sondern auch noch glücklich!

Auch Personen, die unter Migräne leiden, bemerken oft eine positive Wirkung durch das Mineralwunder Quinoa. Dies ist dem Magnesium und Riboflavin zu verdanken, welche
mit im Quinoa stecken. Magnesium hilft die Gefäße zu entspannen und beugt damit 
Gefäßverengungen vor, welche Migräne verursachen können.
Riboflavin (Vitamin B2) kann die Energieproduktion innerhalb der
Zellen verbessern und wirkt damit auf natürlich Weise positiv auf den 
Energiestoffwechsel der Zellen im Gehirn und Muskeln ein, 
was Migräneattacken vorbeugen kann.

Ansonsten ist der Lysin-Reichtum im Korn nicht zu verachten. Lysin repariert zerstörtes
Bindegewebe und verhindert die Auflösung von Gewebe durch schädlich Zellen.
Dies ist beispielsweise bei Krebs, Allergien oder Entzündungen zu beachten, da alle
drei sich der gleichen Mechanismen der Bindegewebsauflösung bedienen. 

Krebsgeschwüre können sich nur ausbreiten und Metastasen bilden, indem sie 
Enzyme bilden, die Bindegewebe auflösen und Krebszellen damit einen Weg im Körper 
bahnen. Lysin wirkt diesem Auflöseprozess entgegen, indem es zerstörtes 
Bindegewebe repariert und Auflösung durch die Enzyme der Krebszellen verhindert.
Ist ausreichend Lysin im Körper vorhanden, können sich die Geschwüre folglich nicht
ungehindert ausbreiten und der Prozess wird gestoppt.

Der glykämische Index von Quinoa ist sehr niedrig, was bedeutet, dass der
Blutzucker-Spiegel sehr langsam ansteigt, was Quinoa zu einem exzellenten Lebensmittel
für alle macht, die mit Blutzucker- oder Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.


Quinoa vs Couscous

Meinen ersten Irrtum habe ich ja bereits aufgedeckt: 
Quinoa ist keinesfalls ein Getreide, wie beispielsweise Couscous.

Couscous besteht aus Hartweizengrieß, der befeuchtet und zu kleinen Körnchen
zerrieben wird. Im Gegensatz dazu Quinoa, welcher im Handel tatsächlich so erhältlich ist,
wie er in der Natur vorkommt.  
Von den Nährwerten liegen die beiden nahe aneinander, doch hier haben wir
einen klaren Fall von "Kalorien sind nicht alles". 

Die Kohlenhydrate, die aus Quinoa stammen, können vom Körper ausgesprochen
gut verarbeitet werden. Der Blutzuckerspiegel wird nur sanft angehoben.
Das bedeutet: Quinoa hält lange satt und beugt Heißhungerattacken vor. 
Couscous schlägt im glykämischen Index höher zu Buche, hält daher nicht so lange 
satt und man wird schneller wieder hungrig. 

Auch im gesundheitlichen Aspekt gewinnt Quinoa im Vergleich zu Couscous
haushoch. Zwar besitzt auch Couscous eine Menge Vitamine und Mineralien, 
kann jedoch nicht mit Quinoa mithalten. 
Quinoa besitzt fast das 12-fache an Proteinen, ist somit sowohl für Vegetarier, 
Veganer und Sportler ein ideales Nahrungsmittel!


Mein Fazit:

Ganz schön überraschend! Gestern Abend meinte ich noch überzeugt zu einer Freundin,
dass Quinoa geschmacklich in keinster Weise den Preisunterschied rechtfertigt.
Heute muss ich mich geschlagen geben: Ein Nahrungsmittel mit solchen Inhalten und
regionalem Anbau von Hand kann gar nicht preiswerter angebaut werden! 
Günstig bleibt es nicht, doch kann ein anderes pflanzliches Lebensmittel in 
vielen Aspekten einfach nicht mithalten! So sollte man sich ab und zu einfach 
eine Portion Quinoa gönnen - der Körper wird es einem danken!

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By the way: Was haltet ihr von solch einer Warenkunde? Alles schon längst gewusst oder
sollte ich euch ab und zu mal nähere Infos zu einem Nahrungsmittel bringen?






Mittwoch, 24. Juni 2015

GEWINNSPIEL & ein Pistazien-Eis ohne Eismaschine



Unglaubliche 400 Likes hat Backtrinchen mittlerweile auf facebook und das sollte gebührend
gefeiert werden! Bisher habe ich mich mit dem Danke sagen eher zurück gehalten, doch
heute nehme ich zum Anlass, um ein kleines Dankeschön zurück zu sagen!

Dass ich einmal auf unglaubliche 200.000 Seitenaufrufe blicken kann und meine
Rezepte teilweise schon 45.000 Mal geklickt wurden, habe ich nur euch zu verdanken!
Deshalb halte ich mich heute kurz, esse brav mein Eis weiter und spanne euch 
nicht weiter auf die Folter was für Preise ich für euch organisiert habe!




Zutaten:

3 Eigelb
250ml Sahne
1 Pk.Vanille-Zucker
75g Zucker
70g Pistazien
3 El Wasser
1 Orange, davon die Schale

Zubereitung:

Die Zuckersorten mit dem Wasser in einer Pfanne aufkochen.
Die Pistazien hinzufügen und mit der Zuckermasse rühren bis das Wasser
verkocht ist und der Zucker beginnt an den Pistazien zu kleben.
Die Pistazienmasse dann auf ein Backpapier verteilen und auskühlen lassen.

Die ausgekühlten karamellisierten Pistazien in einer Küchenmaschine fein mahlen.

Die Eigelb mit 3 Esslöffeln Milch im Wasserbad aufschlagen.
Nehmt dafür am besten ein elektrisches Rührgerät, denn bis die Eigelbmasse
zu Schaum geschlagen ist, kann es eine Weile dauern.
Diesen Eigelbschaum im kalten Wasserbad danach kalt rühren.

Die Sahne steif schlagen.

Die gemahlenen Pistazien mit den Orangenzesten in den Eigelbschaum rühren.
Zum Schluss die Sahne unter den Eischaum ziehen und die Creme in eine
gefriergeeignete Form füllen. Bereits nach ca 4 Stunden ist euer selbstgemachtes Eis fertig!

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Kommen wir nun auch schon zum Gewinnspiel!

Zu Gewinnen gibt es einmal das Dr.Oetker Backbuch "Klassiker - Original & mal ganz anders",
in dem neben klassischen Rezepten, auch ganz neue Varianten, welche von Food-Bloggern 
(die ich in Salzburg persönlich kennen lernen durfte) kreiert wurden, zu bewundern sind!


Der zweite Gewinn besteht aus 3 Teilen - und zwar:
Eine Küchenschürze mit süßem Karomuster und Cupcakes auf der Vorderseite, 
ein Backset mit einem Cupcake-Ausstecher und zwei Dekorierflaschen, sowie 3 Aufbewahrungsdosen von Tschibo.


Ich hoffe natürlich, dass den Gewinnern die Sachen Freude bringen!

Hier meine Teilnahmebedingungen:

1.Das Gewinnspiel ist für meine Leser ausgerichtet, also solltet ihr mir per GFC, 
Bloglovin, facebook oder Google + folgen! 

2.Verratet mir in eurem Kommentar was eure Lieblings-Eissorte ist ! :)
..und mit welchem Dienst/en ihr mir folgt. 
(Pro Dienst zähle ich 1 Los. Personen, die diesen Beitrag teilen, haben 2 Lose!)

3.Nur Leute aus Deutschland können beim Gewinnspiel teilnehmen.

4.Das Gewinnspiel läuft bis zum 7.7.2015 23:59!

Nach der Auslosung werde ich die Gewinner auf meinem Blog verkünden, diese teilen mir 
dann bitte im Anschluss ihre E-Mail-Adresse mit, sodass alles Weitere geklärt werden kann! 





Toi, toi, toi an euch alle!




Freitag, 19. Juni 2015

Asian Broccoli Salad - Sek fan!


Salat? - und das bei mir? Ja ihr seht tatsächlich richtig, auch das Backtrinchen muss 
ab und zu mal Vitamine zu sich nehmen. Doch keine Bange! Einen Salat Salat Salat, 
am besten ohne Dressing oder Topping muss man bei mir nicht befürchten.

Seitdem ich Vegetarierin bin, traue ich noch weniger als zuvor den Wok-Inhalten
der örtlichen China-Imbisse. Zu oft bekam man schon Geschichten, die einem 
die gebratenen Nudeln hochkommen ließen, erzählt. 
Deshalb liegt meine letzte China-Box Bestellung schon einige Jahre zurück. 
Nichtsdestotrotz kann ich noch in Erinnerungen von Hähnchenspießen mit Erdnusssauce 
schwelgen und wünschte mir bereits zu damaligen Zeiten, einen Chinesen finden zu können, 
der tatsächlich Brokkoli zu seinem Hähnchenspieß mit Erdnusssauce serviert. 

Der Hähnchenspieß ist bei mir kein gefragtes Thema mehr, die Kombi
aus Brokkoli und Erdnuss liebe ich jedoch auch heute noch. 
So ist es auch keine große Überraschung gewesen, dass dieser Salat auf Gefallen
meinerseits stößt. Ein Sattmacher Salat, der durch die Erdnüsse nicht unbedingt 
zur kalorienarmen Sorte gehört, jedoch wirklich lecker ist und mit seinem lauwarmen 
Auftreten auch durchaus Abwechslung zu sonstigen Salaten bietet.



Rezept:
(2 Portionen)

1 Brokkoli (500g)
1 Tasse Edamame
50g Erdnüsse

1/2 Zwiebel
2 El Erdnussmus
1,5 El Sesamöl
150ml Wasser
2 Tl Sojasauce
(1 Tl Honig/ Agavendicksaft)
Salz, Pfeffer

nach Belieben noch gerösteten Sesam

Zubereitung:

Den Brokkoli putzen und die Röschen abschneiden. 
In einem Topf mit kochendem, gesalzenen Wasser die Röschen 2-3 Minuten kochen,
anschließend die Röschen in einer Schüssel mit Eiswasser abschrecken, sodass der 
Garprozess gestoppt wird und der Brokkoli seine schöne grüne Farbe behält.

Die Zwiebel in kleine Stücke schneiden. 
In einer Pfanne einen Teelöffel Öl erhitzen. Die Zwiebelstücke darin anbraten.
50 Gramm Erdnüsse hinzufügen und ein wenig mitrösten.
Sobald die Erdnüsse etwas Farbe annehmen, mit Wasser ablöschen.
Die Sojasauce und das Sesamöl hinzufügen und einköcheln lassen.
Wer gerne eine süßliche Note im Dressing hat, kann zu der Sauce noch 
einen Teelöffel Honig oder Agavendicksaft geben und mit einköcheln lassen.
Die Sauce einige Minuten einköcheln lassen, bis sie der Konsistenz entspricht,
wie man gerne Salatsaucen hat. Ist sie etwas zu sehr eingekocht, kann man durch
etwas Milch die Sauce wieder retten.
Zum Schluss mit Salz, Chili und Pfeffer die Sauce abschmecken.

Die Edamame mit dem abgeschreckten Brokkoli in einer Schüssel mischen.
Kurz vorm Servieren die Sauce über das Gemüse verteilen.





PS: Nein, Sek fan, war keine Beleidigung eines hämischen Tätowierers, 
stattdessen ganz einfach: Guten Appetit! ... oder "Reis essen", wenn man 
es wörtlich nimmt - doch heute bleibt's bei Salat!



Ich und solch gesunde Salate? Wer sehen möchte warum 
auch ich einmal den gesunden Pfad wähle:

Donnerstag, 18. Juni 2015

Besuch aus Hamburg: Franzbrötchen



Kann fabelhafter mein erster Afterschool-Morgen beginnen als mit frisch gebackenen, 
noch lauwarmen Franzbrötchen, die man mit Butter und seiner Lieblingsmarmelade genießt?
-Wohl kaum! Meine letzten Tage sind gezählt, ab jetzt fängt mein Leben an!
Die Blog-Abstinenz der vorherigen Tage war ganz meinem mündlichen Abi geschuldet,
doch nun ist jede Prüfung gehalten und geschrieben, jede Schulstunde zu Ende gebracht
und die nächsten Wochen können ganz dem Essen gewidmet werden!

So heiterte mich zumindest dieses wunderbare Backwerk beim schon wieder regnerischen
Wetter auf und ließ mich die ersten Stunden Freiheit aus einer, meiner Überfressenheit 
geschuldeten, Rosa-Brilla betrachten.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich, als Baden-Württembergerin meinen 
ersten Hamburg-Besuch nicht mal genutzt habe, um endlich dieses fremde Gebäck 
zu probieren. - So war dieser Backversuch nicht nur mein erstes Mal Franzbrötchen 
backen, -sondern auch- mein erstes Mal Franzbrötchen verkosten!

Was soll ich sagen?
Zucker.Zimt.Fett. - kann da was anderes als Liebe heraus kommen?

Ich muss zufrieden zugeben, dass mich meine ersten Franzbrötchen überzeugt haben.
Da kann ich mich nur noch mal für das Rezept von Marie von Schätze aus meiner Küche
bedanken, denn das nicht alle Franzbrötchen ihre berufene Form finden, 
musste ich beim Durchforsten des Webs auch feststellen...






Franzbrötchen


Zutaten:
   (für ca 18 Stück)

500g Mehl
200ml Milch
1 Pk. Trockenhefe
75g Zucker
70g Butter
1 Prise Salz
1 Ei

80g Butter
2 Tl Zimt
100g Zucker






















Zubereitung:

Die Milch in einem Topf mit 70 Gramm Butter erwärmen.
In der warmen Milch die Trockenhefe auflösen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hinein formen.
In die Mulde die Milchmischung, Zucker, eine Prise Salz und das Ei geben.
Erst die Zutaten in der Mulde mit einer Gabel verrühren, anschließend immer
mehr Mehl zu der Mixtur rühren bis man aus allen Zutaten einen homogenen,
weichen, nicht mehr klebrigen Hefeteig erhält.

Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

100 Gramm Zucker mit zwei Teelöffeln Zimt vermischen. Die restlichen 80 Gramm Butter zerlassen.

Den aufgegangenen Hefeteig auf einer bemehlten Fläche zu einem langen Rechteck ausrollen.
Der Teig sollte nur noch ca 0,5 cm dick sein.
Auf die ausgerollte Fläche die zerlassene Butter streichen.
Anschließend den Zimt-Zucker über die gesamte Fläche streuen.
Von der kurzen Seite (um möglichst eine dicke Rolle zu erhalten) den Hefeteig
gleichmäßig aufrollen. Die Rolle anschließend in Scheiben schräg schneiden.
(Im unten verlinkten Video seht ihr nochmal was mit schräg gemeint ist.) (ab 13:07)
Ziel ist möglichst trapezförmige Scheiben zu schneiden. Also schneidet man beim
ersten Stück schräg links, beim Zweiten schräg nach rechts.

Die nun trapezförmigen Scheiben hebt man so aufrecht, dass die stumpfe Ecke
des Trapezes nach oben schaut. (also ich meine die sehr kurze Seite) 
In diese stumpfe Ecke drückt man nun mittig einen runden Kochlöffelstiel
nach unten, sodass die typische Franzbrötchen-Form entsteht, da dabei das Schneckenmuster
nach Außen gedrückt wird.

Die geformten Franzbrötchen dürfen nun noch bei 170° im vorgeheizten Ofen ca
15-17 Minuten braun backen.




Die Franzbrötchen sind noch lauwarm mit etwas Aprikosenkonfitüre oder Butter wirklich himmlisch. Die erkalteten Franzbrötchen können auch prima eingefroren werden und aufgebacken, 
sodass man stets weiche Franzbrötchen, frisch aus dem Ofen, im Haus hat.