Dienstag, 21. Mai 2013

Panzanella mit Spargel, Avocado und Kichererbsen





Das Wetter und die Temperaturen können ruhig noch etwas besser
werden, jedoch können einen die seltenen sonnigen Intervalle dann doch 
nach draußen locken. So beginnt also langsam die Saison, in der man 
mehr Zeit im Garten verbringt, damit die Beete und Blumen in ein paar Wochen 
wieder strahlen und man abends nur noch schnell etwas zum Essen machen möchte, 
bevor man sich todmüde auf die Couch verzieht.

Perfekt für ein schnelles Abendessen, nach einem anstrengenden Tag, ist dieser Salat.
Schön bunt und wirklich mal Abwechslung zum "normalen" Gartensalat.

Eigentlich ist Panzanella ein italienischer Brotsalat aus der Toskana, 
der aus Tomaten, Olivenöl und Essig besteht.
Die Grundzutaten sind in meiner Variante immer noch 
enthalten, jedoch haben sich noch einige andere Zutaten hinzu geschlichen,
was meine Variante dann doch ziemlich modernisiert hat.
Aus dem Brotsalat ist bei mir letztendlich wohl eher ein Salat
mit Brot entstanden - jedoch fand ich das Verhältnis auch so wirklich
stimmig, da die Kichererbsen doch sehr sättigend sind. 


Rezept:
(für 2 Personen als Hauptgericht)

1/2 Avocado
2 dicke Scheiben Ciabatta
200g Kirschtomaten
1/4 Salatgurke
200g abgetropfte Kichererbsen
4 Stangen grüner Spargel

5 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
2 Knoblauchzehen
Oregano, Rosmarin, Basilikum, Pfeffer und Salz

Zubereitung

Für das Dressing die Knoblauchzehen, Rosmarin, Oregano und 
Basilikum klein schneiden. Olivenöl mit Zitronensaft verquirlen, Kräuter
dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Spargel leicht schräg in ca. 2 cm lange Stücke schneiden.
Spargel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten. 
Je nach Geschmack muss man selbst entscheiden wie weit
man den Spargel gart, ich habe den Spargel nur ca.3 Minuten
angeschwitzt, sodass er noch ziemlich knackig war.

Ciabatta würfeln und dann in einer Pfanne mit Öl zu knusprigen
Croutons braten. 
Salatgurke in Scheiben schneiden, Tomaten entstilen und vierteln.
Die Schale von der Avocado entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
Über die Avocadostücke Zitronensaft träufeln.


Die Kichererbsen, Spargel-, Tomaten- und Gurkenstücke kann man 
bereits im Vorhinein mit dem Dressing vermischen, die Brot- und Avocadostücke 
sollte man wirklich erst direkt vor dem Servieren unterheben oder sie seperat
zu dem Salat reichen, sodass sich jeder nach Geschmack noch Croutons 
und Avocado über den Salat streuen kann.

Guten Appetit!



Dienstag, 7. Mai 2013

Cinnamon Cream Cheese Roll-Ups


Normalerweise ist für mich ein normales Frühstück völlig ausreichend,
frische Brötchen, Nutella, selbstgemachte Marmelade und ich bin glücklich.
- Arme Ritter, Croissants, Rührei, Baked Beans oder Pancakes sind da wirklich nicht nötig.

Doch heute habe ich meine absolute Ausnahme gefunden,
die Roll-Ups könnte ich zu jeder Tageszeit essen, ich finde sie passen 
genau so gut zum Kaffe wie zum Frühstück oder Brunch,
sind fix gemacht und wer sie einmal gemacht hat, der wird sie aus 
seiner Küche nicht mehr missen wollen.

Besonders lauwarm, mit ein paar frischen Beeren sind sie ein Traum!
Ein weiteres Plus: Alles was man braucht hat man eigentlich immer im Haus!








Zutaten:

4 Toast-/Briochescheiben
100g Frischkäse
40g Zucker

1 TL Zimt
100g Zucker
75g Butter









Zubereitung:

Toast- oder Briochescheiben von der Rinde befreien.
Die Brotscheiben nun mit einem Nudelholz sehr flach rollen. Die Scheibe sollte nun nur noch halb so dick sein, wie davor.

Frischkäse nun mit 40g Zucker verrühren.
Restlichen Zucker mit Zimt mischen, am besten 
gleich auf einem flachen Teller oder flachen Schüssel.
Butter in einer flachen Schüssel schmelzen.

Die Frischkäsecreme nun auf die Brotscheiben gleichmäßig verteilen und dann die Scheiben aufrollen.
Die Rollen nun in der zerlassenen Butter eintauchen und
dann im Zimt-Zucker welzen.

Zimt-Rollen  nun auf einem Backblech mit Backpapier verteilen und bei 170° 15-20 Minuten hellbraun backen.

Sonntag, 5. Mai 2013

Himbeer-Rosetten Torte


Als mich Nadja von ThisIsWhatWeLove fragte, ob ich nicht bei einem Muttertags-Special
mitmachen möchte, habe ich natürlich zugesagt, erstens finde ich das der Muttertag endlich
mal ein Tag ist, an dem wir den Menschen, die uns zur Welt gebracht haben, die bei den
meisten wohl für die Erziehung zuständig waren und die einen bedingungslos lieben, zeigen
können, wie sehr man sie schätzt und ich zweitens es dann endlich mal schaffe,
euch pünktlich Vorschläge für ein Fest zu geben, sodass der ein oder andere,
meinen Vorschlag vielleicht sogar in die Tat umsetzten kann.

Ansonsten kann ich euch nur sagen, dass die Torte garantiert nicht nur bei euern Müttern
gut ankommen wird und dass auch Backanfänger sich an die Torte trauen sollten!
Wer absolut kein Händchen fürs Backen hat oder einfach nicht die Zeit, dem würde
ich empfehlen, einen Tortenboden vom Bäcker zu kaufen, aus diesem ein Herz auszustechen
und ihn dann mit der Creme wie bei mir zu verarbeiten.
Die Torte macht in jedem Fall etwas her!

Rezept

Creme:
300g Himbeeren
400g Sahne
250g Mascarpone
1 Pk. Agartine/Gelatine
1 Zitrone (Saft und Schale)
200g Zucker

Teig:
180g Mehl
150g Zucker
80g Butter
1 TL Backpulver
200g saure Sahne
1 Ei
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

Himbeeren zur Dekoration

Zubereitung:

Zuerst backt man am besten den Boden, damit er abkühlen kann,
während man die Creme herstellt.

Für den Boden die Butter mit dem Vanille-Zucker und Zucker aufschlagen, dann die saure Sahne und das Ei hinzufügen und cremig rühren.

Zitronenschale reiben und zur Buttercreme hinzufügen.

Backpulver mit Mehl und Salz mischen und dann unter
den Teig heben.

Die Hälfte des Teigs in eine gefettete Herz-Backform verteilen. Die Backform sollte vom Volumen einer 20er Springform entsprechen.

Den Teig ca. 20 Minuten bei 175° backen.

Nachdem der Kuchen etwas ausgekühlt ist, aus der Backform nehmen und den restlichen Teig backen.

Während beide Kuchen backen, bzw. auskühlen, die Zitrone auspressen und die Himbeeren mit dem Saft pürieren.
Püree du ein feines Sieb geben, damit keine Kerne in der Creme sind.

Danach das Himbeerpüree mit Agartine 2 Minuten aufkochen.
Wer die Creme mit Gelatine zubereitet, der weicht die Gelatine
am besten nach Packungsanweisung ein und löst sie dann in der
Himbeermasse auf.

Masse leicht abkühlen lassen.
Mascarpone mit Zucker cremig rühren.
Himbeersoße löffelweise zur Mascarpone geben, damit die Himbeermasse
keine Klümpchen durch zu schnelles Abkühlen in der Creme bilden kann.
Creme im Kühlschrank für 20 Minuten angelieren lassen.

Sahne während dessen steif schlagen.

Creme aus dem Kühlschrank nehmen, nochmal durchrühren und dann
die Sahne in mehreren Teilen vorsichtig unterheben.

Creme nun nochmal eine halbe Stunde, bis Stunde kühlen.

Die ausgekühlten Böden quer halbieren.

Eine Bodenhälfte auf ein Backpapier legen.
2-3 Esslöffel der Creme auf den Boden verteilen, den nächsten
Boden auflegen und mit dem Verfahren weiter machen, bis alle
Böden gestapelt sind.
Den obersten Boden und die Seiten des Kuchens mit Creme dünn bestreichen.

Die übrig gebliebene Creme nun in einen Spritzbeutel mit Rosettentülle füllen.
Kleine Rosetten auf den gesamten Kuchen spritzen.
Den Kuchen am besten noch einmal kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren die Himbeeren auf den Kuchen verteilen.
Wer mag kann sie ohne Muster quer über den Kuchen streuen, ein Herz formen
oder auf jede Rosette eine Himbeere setzen.


Montag, 29. April 2013

Blogger Brunch in Backwahn











Bestimmt habt ihr schon auf einigen tollen Blogs vom Blogger-
Brunch in Stuttgart gelesen - kein Wunder!
Denn der erste Bloggerbrunch von Anna im Backwahn war wirklich toll
jedoch auch schon ganze drei Wochen her,
weshalb ich wohl die letzte Bloggerin bin, die noch davon berichtet.

Am Sonntag, den 7. April war der Blogger-Brunch in Stuttgart im
Cafe Felix angesagt. Gefreut habe ich mich natürlich, als ich durch
Umwegen von einem Bloggertreffen hier in meiner Gegend
gehört habe, doch sofort anmelden - nee, dazu fehlt einem dann doch der Mut.
Als ich jedoch las, dass mir das Treffen ermöglichte nicht nur viele
liebe Blogger kennen zu lernen, mit denen ich bisher jedoch noch keinen
Kontakt hatte, sondern auch die wunderbare Nancy,
endlich mal in echt zu erleben, konnte mein kleines Bloggerherz sich nur
noch schwer zusammenreißen. Da wurde dann selbst der Weg nach Stuttgart
und die Wahrscheinlichkeit, mal wieder die Jüngste zu sein,
auf sich genommen, um am Bloggertreffen nur teilnehmen zu können.

Am Tag selbst, war ich ziemlich im Stress, vor mir lag noch eine einstündige Fahrt,
der Weg zum Ziel war mir noch nicht ganz klar und meine Männer verbrachten
gefühlte Stunden im Bad.
Als ich endlich in Stuttgart angekommen, zweimal den Häuserblock umrundet und dann
letztendlich das Cafe Felix, vor dem sich schon ein kleiner Kreis von Bloggern
versammelt hatte, fand, war ich doch ganz schön aufgeregt.
Als es 10 Uhr schlug, waren fast alle Blogger da und weil wir alle Hunger mitbrachten,
warteten wir nicht länger, sondern betraten das Felix.
Das Cafe ist durchaus schön, würde ich Essen und Location miteinander vergleichen,
so müsste ich wohl sagen, dass ich das Cafe doch schöner fand, als das Essen mir geschmeckt hat.
Das Buffet war in Ordnung, jedoch nicht der Knaller. Es gab (laut Anschrift) frisch gepresste Säfte,
einen Müslibereich, mehrere Wärmebehälter mit Rührei, (als Pfannkuchen getarnte) Pancakes,
French Toast, Weißwürste und die üblichen Belege für die Brötchen.
Das Personal hätte meiner Meinung nach ruhig etwas freundlicher sein können und
einer Reservierung von 20 Personen nicht unbedingt die Plätze vorm WC geben müssen.

Doch nun endlich zu den Bloggern!
Insgesamt waren 20 Blogger beim Brunch anwesend - eine wirklich tolle Zahl,
wenn man bedenkt, dass im Raum Stuttgart noch nie ein Blogger-Treffen stattfand.
Hier erst einmal eine Liste der Teilnehmer:


Jessica von luxuria-food.blogspot.de
Daniela von lecupcakemadebydanielakailer.blogspot.de
Maria von www.marylicious.de
Sonja von kleinebrezel.wordpress.com
Assata von neulich-im-leben.blogspot.de
Tanja von ihana.eu
Nicola von www.happybones.de
Nancy von samtundsahne.blogspot.de
Judy von www.judysdelight.de


Bestimmt ging es euch wie mir und ihr habt ein paar neue,
furchtbar interessante Blogs entdeckt.
Am Anfang saß ich an einem Tisch mit der Organisatorin
Anna und ihrem Verlobten Herrn M., den Prinzen Leinad,
Anna von dekohochdrei und Jessica.
Schon nach kurzer Zeit hat man gemerkt, dass uns alle, egal ob Food,
Lifestyle oder DIY einfach das Bloggen verbindet und so hat sich immer
ein neues Gesprächsthema gefunden, weshalb es nie still wurde.

Eine der Fragen, die ich wohl an dem Tag am meisten gehört habe,
war die, wie man denn zum Bloggen gekommen ist, denn kaum einem
war es am Anfang bewusst, zu welchem Teil des Lebens es mutieren kann ;D

Nachdem wir das Buffet das erste Mal geplündert hatten und schon eine 
Weile miteinander gequatscht, hatte Anna noch eine Überraschungsverlosung  
für uns vorbereitet, so gab es noch für drei von uns Geschenke,
Verfügung gestellt wurden. 
Ich hatte das Glück und habe die Karten von Eine der Guten gewonnen,
welche total süße Sprüche haben - vielen Dank nochmal!

Nach der Verlosung konnten wir uns wieder unseren Gesprächen zuwenden
und wechselten langsam die Plätze, damit man sich mit möglichst allen
Bloggern mal unterhalten konnte. Am Ende hatte ich mit fast jedem mal
ein Wort gewechselt und habe dann nach sechs Stunden total schönem 
Beisammenseins zufrieden die Runde verlassen können.

Da das Treffen so toll verlaufen ist, haben wir schon weitere
Treffen geplant, wenn ihr also aus dem Raum Stuttgart seid, dann traut 
euch das nächste Mal auch und nutzt die Chance total nette Leute kennen zu lernen!

Hinter den wunderbaren Blogs samtundsahne.blogspot.de, imbackwahn.com
und  ilmondodiselezione.blogspot.de, die ich vorher schon durch PamK und
Mini Gugl Wettbewerb kannte und gerne las,
kenne ich nun endlich auch die Personen!


Montag, 15. April 2013

Himbeer Crumble Cake





Bei dem tollen Wetter derzeit, hat man doch einfach Lust jede 
freie Minute draußen zu verbringen und Sonne zu tanken. 
Da spielt selbst Backen mal eine Nebenrolle für mich. 
Doch so ganz ohne etwas Süßes kann ich dann doch auch bei dem Wetter nicht leben.
Deshalb musste schnell ein Kuchen her, wo man nicht 
Stunden vorm Backofen stehen muss, aber trotzdem 
ein Kuchen mäßiges Gefühl bei einem auslöst. 

Am besten sollte so ein sommerlicher Kuchen natürlich noch schön 
schnell zu machen, fruchtig und frisch sein,
damit der Kuchen unter der Sonne genossen werden kann ;)
- nagut. Mit all den aufgeführten Eigentschaften kann ich 
dann doch nicht dienen ;D 

Der Himbeer-Crumble-Cake ist wirklich wunderbar fruchtig
und wenn man ihn so eine halbe Stunde vor Verzehr noch anfriert,
ist der Kuchen auch total frisch und kann wirklich mit einem
Eis mithalten! - Quasi ein Raspberry-Ice with Crumble-Topping ;)
Von der Backzeit kann man auch nicht meckern, doch
da die Himbeer-Creme wie bei Torten mit Gelatine gemacht wird,
dauert das zusammensetzen und fest werden des Kuchens doch
ein Weilchen  - weshalb der Kuchen jetzt nichts für Besuch ist,
der in  einer halben Stunde kommt. ;)




Rezept
(für eine 20x20cm Auflaufform)

260g Mehl
150g Butter
130g Zucker
1 Prise Salz
4 EL Milch

400g Himbeeren
1 Pk. Agartine/ Gelatine
100ml Orangensaft
250g Quark
200ml Sahne
160g Zucker

Zubereitung:

Das Mehl, Butter, Zucker, Salz und Milch mit einem Knethaken
miteinander verkneten. Nicht zu lange rühren, die
Zutaten sollten gerade zusammen halten, damit man schöne Streusel bekommt.

Den Teig halbieren und die eine Hälfte auf ein Backpapier zerstreuen.
Noch ist es nicht wichtig wie die Streusel liegen, da sie später sowieso
neu auf dem Kuchen verteilt werden.

Bei 170° ca. 15 Minuten hellbraun backen.

Die andere Hälfte des Teiges etwas weiter rühren, bis man einen
homogenen Knetteig erhält, diesen dann auf die Größe von der 
Auflaufform ausrollen und zuschneiden.
Den Teig nun nicht etwa in der Auflaufform backen, sondern den
zugeschnittenen Teig auf einem Backpapier braun backen.
Dauert ca. 20 Minuten bei 170°.

Nach dem Backen sowohl die Streusel als auch den Boden völlig auskühlen
lassen - wir möchten ja nicht, dass unser Kuchen später auseinander läuft,
wenn wir die Creme auf den Boden geben.

Während die Streusel und der Boden auskühlen, kann man nun die
Creme zubereiten. Dafür den Orangensaft 2 Minuten mit der Agartine
aufkochen lassen oder die Gelatine nach Verpackungsanweisung zubereiten.
Nach dem Aufkochen 300g der Himbeeren zu dem Orangensaft geben.
Da die Masse nun schon ziemlich abgekühlt sein sollte, kann man den 
Quark auch gleich unterrühren. Nun sollte man die Masse im Kühlschrank
etwas angelieren lassen.

In der Zwischenzeit Sahne steif schlagen und Zucker unterheben.
Geschlagene Sahne unter die angelierte Creme heben. 

Den ausgekühlten Boden vorsichtig in eine mit Backpapier ausgelegte Form
legen und nun die Creme auf den Boden geben. Gleichmäßig verteilen 
und nun noch die restlichen Himbeeren über die Creme streuen.

Zum Schluss noch die Streusel über den Kuchen streuen und den
Kuchen kühl stellen, ca. 2 Stunden, damit die Creme auch
fest wird. Danach steht dem Genuß nichts mehr im Wege ;)





Dienstag, 9. April 2013

Oreo Cupcakes with Chocolate Mousse Frosting



Ich muss zugeben, in den Ferien war ich eindeutig ganz schön faul                                                                    mit dem Posten. Jedoch lag ich nicht nur auf der faulen Haut,                                                     sondern habe auch einige Rezepte ausprobiert, bzw. Ausflüge gemacht,                             sodass ihr euch mal wieder auf regelmäßige Posts von mir freuen dürft.
So habe ich in den Ferien zwar nicht all zu viel Zeit zum Bloggen                                             genutzt, jedoch jede Gelegenheit zum Backen wahrgenommen!
Als mich also eine Freundinn besuchte, wurde die Chance genutzt                                                         und Oreo-Cupcakes gebacken. Eigentlich hatte ich ja Oreo-Cupcakes                                     with Vanilla-Frosting vorbereitet, die dank meines Bruders jedoch nicht                                           all zu lange überleben durften.
Zur Aufklärung, nicht dass ihr denkt, dass mein Bruder ein kleiner                                  Fresssack ist und 10 Cupcakes innerhalb von 3 Stunden aufisst ;D :


Ich hatte die fertig dekorierten, mit Sorgfalt gespritzten Cupcakes                                                                          auf einen Kuchenteller in den Kühlschrank gestellt. Ich muss zugeben,                                          es war nicht die stabilste Konstruktion, doch bei nicht all zu stürmischen                               Öffnens der Türe würde schon nichts passieren - naja hoffte ich :D
Natürlich zu viel Hoffnung für einen 3 Personenhaushalt. _&
Während ich mit der Freundin die Frau der Zeitreisenden anschaute -                           nebenbei: ein wunderschöner Film!, riss mein Bruder die Kühlschranktür                                auf und damit war nicht nur meine Planung, sondern auch die Cupcakes                                    am Boden - doch anstatt es für nötig zu erachten, mir von den                                              Cupcake-Unfall zu berichten - hat er den Teller mit zerstörtem Gebäck                           einfach wieder in den Kühlschrank gestellt!




Als ich dann voller Eifer meine Cupcakes aus dem Kühlschrank holte,

um sie dann fröhlich meinem Gast zu präsentieren, schaute ich nicht 
schlecht, als ich vor mir plötzlich einen Trümmerhaufen sah.- 
Ich schaute also im Pingpong Takt zwischen Teller und Kühlschrank 
umher, bis ich endgültig realisierte, dass nicht etwa meine Cupcakes
sich von selbst zerstört haben, sondern dass wohl eine Person, der ich
in den letzten 3 Stunden nicht begegnet bin, etwas mit der Zerstörung
zutun hatte.


Naja - nachdem ich den Fall aufgeklärt und den Schuldigen 

erfolgreich gefunden hatte - war wieder Cupcake-Time!
... und ganz zufällig hatte ich noch nicht alle Cupcakes mit Creme
versehen, weshalb sie nicht zusammen mit den andern Cupcakes auf
dem Teller verwahrt wurden und damit vor dem Sturz gerettet waren. 


Creme war natürlich nicht mehr übrig, so habe ich zusammen 

mit meinem Gast noch ein super schnelles Cupcake-Frosting gemacht,
welches dann auch noch für ein Foto überlebte ;)

Rezept:
(für 12 normale oder 24 kleine Cupcakes)

12 Oreo-Kekse + 6, bzw. 12 Oreos für die Deko
3 Eier, getrennt
1 Prise Salz
130g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
150g Butter
120g Mehl
1 Tl Backpulver
100g Schokolade, zartbitter
6 El Milch

400 ml Sahne
200g Zartbitterschokolade
1 Tl Öl
1 Pk. Vanille-Zucker
40g Zucker







Zubereitung:

Die Oreo Kekse und die Schokolade klein hacken.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Eigelb schaumig rühren.
Oreo- und Schokoladenstücke zur Buttermasse geben.
Mehl mit Backpulver vermischen.
Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse geben.
Zum Schluss noch das Eiweiß unterheben und dann den
Teig auf Förmchen verteilen.

Bei 170° Cupcakes ca. 12-15 Minuten braun backen.
Danach vollständig abkühlen lassen.



Restliche Zartbitterschokolade klein hacken 
(damit sie schneller schmilzt) und dann über einem 
Wasserbad mit dem Teelöffel Öl schmelzen.
   

In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen.
Unter die steife Sahne Vanillezucker und Zucker ziehen.
Flüssige Schokolade etwas abkühlen lassen und dann unter die steife
Sahne in 3 Teilen heben. Die Creme etwas fester werden lassen und
dann auf die Cupcakes spritzen.

Die 6/bzw.12 übrigen Oreos halbieren und immer eine Hälfte auf jeden
Cupcake setzen. Cupcakes etwas kühlen und dann für gute Freunde
servieren. ;)

Montag, 25. März 2013

Moustache Sachertorte



Na, gehört ihr zu den Hipstern in der Backbranche ;D ?
Der Moustache (Schnurrbart) könnte wirklich das Markenzeichen für
das Jahr 2012/13 werden - denn überall begegnet er einen, auf T-Shirts,
Schuhen, Tassen, Stiften - und jetzt sogar auf, bzw. als Kuchen.

Die Form des Kuchens fand ich schon witzig, jedoch wollte ich dass das Innere
mit dem Äußeren auch mithalten kann und nicht nur ein schnöder Marmorkuchen
(bitte nicht als Beleidigung sehen, lieber Marmorkuchen ;)) sich als Kern versteckt.
So wurde daraus meine erste Sachertorte - schön nach einem Rezept aus einem Backbuch
aus Omas Tagen - welches jedoch leicht abgewandelt wurde.
Jeder Sachertorten-Liebhaber wird sich jetzt denken: "Oh nein!"
- jedoch habe ich für die Füllung nicht die klassische Aprikosenmarmelade benutzt,
sondern eine Sauerkirschkonfitüre mit Zartbitterschookolade.

Zum Backen habe ich eine 20er Springform benutzt.
Welche ich für die Größe eigentlich optimal finde, denn so passt der Kuchen
noch auf eine normale Kuchenplatte.

Hier also zum Rezept:

4 Eier, säuberlich getrennt
100g Zucker
50g Butter
1 Prise Salz
30g Kakao
30g Biskuitbrösel
60g Mehl

100g Zartbitterschokolade
100g Vollmilchschokolade
2 EL Öl

200g  Marmelade

Zubereitung:

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Eigelbe mit Zucker und Butter glatt rühren.
Biskuitbrösel darüber streuen und Kakao mit Mehl abwechselnd
mit dem Eisteif unterheben.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben.
Bei 160° 35 Minuten backen.

Boden auskühlen lassen und dann in 2 Teile schneiden.
Da ich ziemlich schlecht beschreiben kann, wie ihr aus der
runden Form einen Moustache schneiden könnt, habe ich euch
hier mal eine Skizze gefertigt.
Also das weiße Stück soll später die eine Seite des Moustasche formen,
das schwarze Stück eben die andere Hälfte ;)
Eine Hälfte muss dafür später umgedreht werden, damit es auch passt ;)

Die beiden Hälften nun noch quer halbieren und dann mit der Marmelade füllen.
Die beiden Schokoladensorten zusammen mit dem Öl im Wasserbad erhitzen.
Die beiden Moustachehälften nebeneinander legen, damit sie letzendlich auch
einen Bart und nicht zwei Bartspitzen ergeben.
Die heiße Schokolade nun über den Kuchen gießen und die herunterlaufende 
Schokolade noch über die Kanten streichen, damit der Kuchen wirklich vollkommen
mit Schokolade überzogen ist.
(Den gesamten Schokoladenüberzug macht man am besten auf einer Unterlage, 
zum Beispiel Backpapier - ansonsten gibt's doch eine größere Sauerei ;))

Den Kuchen (oder besser die Glasur) völlig fest werden lassen und dann auf
einer Tortenplatte servieren. - Der Kuchen kommt garantiert gut an!