Freitag, 8. Mai 2015

Chocolate Rose Cake Pops


Mal in einer ganz anderen Optik kommen diese Cake Pops daher.
Aber hey, einmal im Jahr, anlässlich des Muttertages, will man 
dann doch seine ganzen filigranen Fähigkeiten bündeln und eine
Süßigkeit präsentieren welche zeigt : "Hey, für dich hab ich mir Mühe gegeben!"

Nicht nur Mühe, auch Geduld forden diese Blüten, vorallem für Leute - wie mich - 
die am liebsten den pragmatischen Weg gehen, der nicht zu viel Geduld und 
Feingefühl fordert.
Dass mein Blütenresultat dann am Ende doch so aussah,
zeigt doch fast, dass dieses Rezept wirklich idiotensicher ist!


Schokolade! Schokolade! Schokolade! - natürlich möchte ich mit diesem
Rezept an dem Blog Event von Insane in the Kitchen teilnehmen, welches ganz
unter dem Motto Schokolade steht und bei zorra ausgetragen wird.
Ich bin ja schon ziemlich gespannt was für Schokoladenbomben da
zusammengetragen werden, doch ich will mich kurz fassen - hier kommt das Rezept!

Blog-Event CVIII - Death by Chcolate (Einsendeschluss 15. Mai 2015)


Rezept:

400g Schokoladenkuchen
100g Kirschmarmelade
1 El Kirschschnaps
1 Pk.Vanillezucker
50g Zucker

150g Zartbitterschokolade
3 El Glukosesirup
Kakao zum Kneten

Zubereitung:

Für die Cake Pops den Kuchen fein bröseln.
Die Kirschmarmelade zerlassen und zusammen mit dem Schnaps,
Zucker und Vanillezucker zu den Kuchenkrümeln geben.
Die Masse durchrühren, sie sollte formbar werden, andernfalls noch etwas
Marmelade oder Kakaopulver zur Masse geben bis man aus der
Masse Kügelchen formen kann.
Die Kügelchen sollten Murmelgröße haben.
Cake Pop-Rohlinge im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Schokoladen-Modelliermasse gibt es für Faule auch zu kaufen.
Ansonsten die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
Glukosesirup in der Mikrowelle kurz erzhitzen, etwas abkühlen lassen und
dann zur flüssigen Schokolade geben.
Die Massen gut verrühren, sodass sie homogen werden.

Schokoladenflüssigkeit in einen Plastikbeutel gießen und im Kühlschrank
in etwa 1,5 Stunden fest werden lassen.

Holt man die Modelliermasse aus dem Kühlschrank, ist sie zunächst ziemlich hart
und bröckelig. Man muss sie eine Weile mithilfe des Kakaos kneten, bis man eine
formbare Masse erhält. Sobald die Masse bereit ist, kleine Kügelchen abnehmen und 
diese zu kleinen Kreisen ausrollen. 
Einen sehr kleinen Kreis zu einem Rohr rollen, einen weiteren
kleinen Kreis um den ersten legen, sodass man das Mittlere der Rose bekommt.
Dieses "Rohr" in zwei Hälften schneiden und eine auf einen
Cake Pop setzen. 
Nun immer größer werdende Kreise nutzen und um das Roseninnere und den Cake Pop
legen, sodass immer mehr Schichten entstehen.

Ein tolles Tutorial zu diesem Vorgang findet ihr hier:



Wer mag, kann die Rosen Cake Pops natürlich anschließend noch aufspießen,
schön sind sie sowohl am Spieß als auch ohne und eignen sich natürlich auch 
prima als Deko on top eines Cheesecakes oder einer Muttertagstorte.




Dienstag, 5. Mai 2015

Oreo Stuffed Peanutbutter Cookies



Sehnen wir uns nicht alle an regnerischen Tagen einfach nach einer 
Kombination unserer liebsten Süßigkeiten? 
Mit gefühlten 100000 Kalorien mehr im Bauch, die einem auch noch 
6 Stunden später im Magen liegen, fühlt man sich doch automatisch viiiiel besser. 
Ein kleines Insulin-Hoch am Nachmittag - das ist das, was die Laune 
wieder aus dem Keller holt. Und dafür benötigt man nicht mal viel Zeit! 
Quasi ein echtes miese Laune-Rettungspaket.

Vor etwas mehr als einem Jahr, hatte ich bereits 
Oreo stuffed Chocolate Chip Cookies gebacken, aber nun ja, jede Kalorienbombe 
lässt sich toppen. So entschloss ich mich dieses Mal für fast ein ganzes 
Glas Erdnussbutter im Teig. 
Nach dieser Entscheidung fiel es mir deutlich schwer keine Schokolade 
mehr in den Teig zu geben. 
- Wer sich mal so wirklich was gönnen möchte, dem würde ich jedoch 
empfehlen, in den Teig noch zusätzlich gehackte Schokolade zu kneten 
- noch mehr, kann man sich dann als Mädchen wirklich nicht wünschen. 

Erwartet ihr nun wirklich noch ein Fazit ?
Ich meine, ich bitte euch - Oreos. Erdnussbutter. Zucker - sagt das nicht schon alles?



Zutaten
1,75 Tassen Mehl
1 Tasse Rohrohrzucker
0,5 Tassen Zucker
2 Eier
0,5 Tassen zerlassene Butter
0,5 Tl Meersalz
0,75 Tasse Erdnussmus
0,75 Tl Backpulver
1 Tl Vanillearoma

18 Oreos

Zubereitung:

Für den Keksteig die zerlassene Butter mit dem Erdnussmus und den Eiern verquirlen. 
Beide Zuckersorten, das Vanillearoma und das Salz hinzufügen und die Masse weiter aufschlagen.
Mehl und Backpulver vermischen und dann zum Teig geben.

Mit den Rührhaken des Rührgerätes den Teig zu einem homogenen,
nicht mehr klebrigen Teig verarbeiten, welcher etwas weicher als Mürbeteig sein sollte.

Jeweils eine tischtennisballgroße Portion vom Teig abnehmen und eine auf die
Oberseite und eine auf die Unterseite des Kekses verteilen.
Die Teigbälle flacher drücken um sie letzendlich an den Seiten miteinander
zu verbinden, sodass der ganze Keks umschlossen ist. 
Zwischen den Händen den Keks noch runder rollen. 
Alle Oreos nach dieser Methode mit Teig einwickeln. 
Die Oreos mit ein wenig Abstand auf ein Backpapier verteilen. 
Bei 165 Grad im vorgeheizten Ofen ca 12-14 Minuten hellbraun backen. 

Die Peanutbuttercookies am besten in einer Keksdose aufbewahren.


Montag, 4. Mai 2015

Dark Chocolate Flourless Fudge Brownies



Lasst uns die Woche mit Brownies beginnen! 
Wochenanfänge machen ja bekanntlich depressiv, besonders so ohne
Ausblick auf Feiertage, die die Arbeitswoche verkürzen könnten.
Was braucht die Welt also so am Anfang einer Arbeitswoche?

Schokolade!

Schokolade ist die Lösung zum Glücklichsein, ein Garant für Dopamin
und Serotonin und natürlich die wohl beliebteste Kalorienbombe der Welt. 
Doch was da? Seh ich gerade Low Carber und Weight Watcher traurig auf die
Fotos schauen, wartend auf einen Kick von meiner Seite, da ich schon wieder eine
pure Kalorienbombe poste?
Heut' mal nicht! Nein, mein mehlfreier Schokoladenkuchen besitzt nicht statt Mehl 
um so mehr Schokolade, sondern... na irgendwelche Vorschläge?


Kichererbsen! Bitte alle Skeptiker und Pessimisten bei Seite -
Diese Brownies sind toll!
Fudgig wie Brownies selten gelingen, von der Konsistenz perfekt, vom Geschmack
...na gut man schmeckt einen Unterschied. Besonders durch das Ersetzen von Zucker
hat der Kuchen einfach ein anderes Aroma.  Keinesfalls schlecht - einfach anders.
Zusammen mit frischen Beeren und vielleicht einer Nice Cream würde ich diesen
Kuchen sogar außerordentlich empfehlen! 
Ein schneller gesunder Kuchen - sowas kann man doch immer im Repertoire haben.

Seid ihr offen für Neues? Dann kann ich euch diese Brownies nur empfehlen!





Rezept:
400g Kichererbsen
(sind etwa 200g getrocknete Kichererbsen)
1 Ei
3/4 Tasse Kakaopulver
1/2 Tasse Zuckerrübensirup
1 Tasse Walnüsse
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Pk. Vanille-Zucker

evtl geschlagene Sahne und frische Beeren zur Zierde

Zubereitung:

Falls man die Kichererbsen selbst über Nacht eingeweicht hat, müssen
sie am nächsten Tag noch ca 2 Stunden weich gekocht werden.
Wer sich diese Arbeitsschritte ersparen möchte, kann bereits gekochte
Kichererbsen aus der Dose benutzen. (natürlich nur Ungewürzte!!!)

Die Walnüsse sollten vor dem Verarbeiten eine Stunde eingeweicht werden.

Die gekochten Kichererbsen mit den eingeweichten Walnüssen, Salz und
Zuckerrübensirup fein pürieren. Unter die pürierte Masse den Kakao, das Backpulver,
Salz, Vanille-Zucker und das Ei rühren.

Wer mag, kann unter den Teig noch Schokoladendrops unterheben.

Die Masse in eine kleine Springform (18er) füllen und glatt streichen.
Bei 170° etwa 30 Minuten backen.
Es sollte bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleiben, jedoch
darf man den Kuchen nicht zu lange backen, da er sonst trocken wird.
Den Kuchen vollkommen abkühlen lassen.

Wer mag kann zum Kuchen nun noch geschlagene, gesüßte Sahne und frische
Beeren reichen.

Sonntag, 26. April 2015

Aloo Paratha - ist das was Essbares?



Nein Aloo Paratha ist keine misslungene hawaiianische Begrüßung.
Überlegt der ein oder andere nun krampfhaft ob er Paratha nicht doch
schon einmal gehört hat, kann ich nun das Namensrätsel lüften:

Paratha heißt so viel wie Fladenbrot. Aloo heißt übersetzt Kartoffel.

Was also so rätselhaft klingt ist ein mit Kartoffelbrei gefülltes Fladenbrot,
welches typischerweise zu einem indischen Frühstück gereicht wird.
Hier ist es als Beilage zu Currys und Suppen geläufiger.
Mehr aus Neugier am Gericht als aus Vorahnung einer kulinarischen Bereicherung
probierte ich dieses traditionelle indische Essen aus.

Ich weiß nicht ob ich es jemals hier erwähnt habe, jedoch bin ich nicht der größte
Fan des indischen Essens. Dementsprechend waren meine Erwartungen eher im
unteren Bereich was den Geschmack angeht.
Vor einigen Jahren hatte eine Nachbarin ein ähnliches türkisches Gericht vorbei gebracht
und seitdem hatte ich nun ja, wohl eher eine Abneigung gegen kalte Kartoffelfüllungen
entwickelt.

Was für ein Glück dass ich meine Vorurteile über Board geworfen habe!
Ich muss wirklich sagen, dass mich das Gericht begeistert!
Zusammen mit einem (nicht traditionellen) Bärlauchpesto hat mich das Gericht
komplett begeistert - da brauch ich kein Curry oder Salat dazu - ein total leckeres Essen!
Hat man zu Mittag zu viele Kartoffeln gekocht, lässt sich das Gericht als
gelungene Resteverwertung nutzen, denn der Teig des eigentlichen Fladenbrots besteht
lediglich aus Mehl, Wasser und etwas Öl. Ein paar Kartoffeln mehr beim nächsten
Mal zu schälen würde sich also wirklich lohnen!

Low Carber gönnt euch 'ne Ausnahme - Paratha sind die Sünde wert!



Zutaten:

2,5 Tassen Mehl
1 Tasse Wasser 
2 El Öl

1,5 Tassen Kartoffelbrei 
(zubereitet etwa aus 3-4 mittleren Kartoffeln)
2 Frühlingszwiebeln, klein gehackt
1 Tl Garam Masala 
1/2 Tl Paprikapulver rosenscharf
Salz, Pfeffer 
eventuell Thymian, Koriander, Chili

Zubereitung

Für den Teig das Mehl mit dem Wasser und Öl verrühren
und zu einem nicht mehr klebrigen, festen Teig verkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. 

Die Frühlingszwiebeln mit einem Teelöffel Öl anbraten.
Zu dem Kartoffelbrei die gebratenen Frühlingszwiebeln, das Garam Masala
und das Paprikapulver geben und alles vermischen.
Mit Salz und Pfeffer (nach Belieben zusätzlich mit Thymian, Chili und Koriander) abschmecken.
Der Kartoffelbrei sollte sehr würzig schmecken, da er den Fladen die Würze verleiht. 

Den Teig in 4 Teile trennen. 
Jedes Stück auf eine Größe von ca 18cm Durchmesser (0,3-0,5 cm Dicke)  rund  ausrollen. 
In die Mitte des Teigkreises etwas von der Kartoffelfüllung geben. 
Den Teig von Außen nach Innen falten, sodass die Füllung bedeckt ist.
Mit den Händen den Teig zusammendrücken, sodass die Teigschichten zusammenhalten.
Mit den Händen den Teigfladen wieder flacher und rund formen.
Beim Drücken aufpassen, da die Unterseite halb so dünn wie die Oberseite ist.

Die Fladen mit sehr wenig Öl bei mittlerer Hitze ausbraten.
Dies dauert pro Seite ca 2 Minuten.





Egal ob warm oder kalt schaffen mich die  Parathas zu begeistern!
Kalt kommt die Füllung etwas besser zur Geltung, warm könnte ich mir sie bestrichen
mit etwas salziger Butter sehr gut vorstellen.



Donnerstag, 9. April 2015

Weißes Schokoladenrisotto mit Himbeer-Eis



Noch am Morgen las ich von Zorras Blog-Event, welches diesmal im 
Grübelnd was man denn mit dem Rundreiskorn so anstellen könnte, 
verbrachte ich den Tag. -Eine Paella? Eine Tarte? Eine andere Variante der Arancini?
Risotto-Reis bietet ja doch eine Menge Zubereitungsmöglichkeiten, 
weshalb die Entscheidung, welches Rezept ich der Reis Fete am Besten beisteuere, 
sich dann doch als knifflig erwies.
Schließlich sollte das Gericht doch möglichst kreativ und hübsch wirken.

Schokolade + Risotto - kann das eine gelungene Mischung sein?


Ich meine Milchreis kennt ja jeder.


 - Nein, ich verkaufe hier nicht einfach einen Milchreis als süßes Risotto.
Ich habe brav in der Küche neben meinem Reis gestanden, gerührt und nachgegossen 
bis er dann doch einmal gar wurde.
Die Frage war eher: Kann sich ein wenig weiße Schokolade im Reis geschmacklich durchsetzen?
Zufrieden muss ich gestehen, dass man die weiße Schokolade durchaus heraus
schmeckt.
Noch warm schmeckt das Risotto am besten, kommt dann der Kontrast zum 
Himbeer-Eis doch am besten zur Geltung. Das Risotto scheint mir einen Tick
cremiger als profaner Milchreis - von daher: ein voller Erfolg, den ich nur all zu gerne 
zur Fiesta del arroz einreiche!


Blog-Event CVII – ¡Fiesta del arroz! (Einsendeschluss 15. April 2015)



Zutaten:
(2 Portionen)

1 Tasse Risotto-Reis
1 El Öl
1 Tl Butter
4 Tassen Milch
1 Tasse Orangensaft
1/2 Vanilleschote 
50g Zucker
75g weiße Schokolade, gehackt
400g Himbeeren, tiefgefroren
1 Tasse Orangensaft
50g Zucker
Beeren und Minzblättchen für die Deko

Zubereitung:

Öl mit Butter in einem hohen Topf erhitzen. 
Sobald die Fette heiß sind, den Reis hinzugeben und 
ca 30-60 Sekunden ohne Farbe anrösten. Der Reis sollte jedoch keine Farbe annehmen.

Sofort mit 2 Tassen Milch ablöschen und die Hitze etwas runter stellen, 
Der Reis sollte nun nur köcheln. Ständig rühren, damit nichts anbrennt. 
Das Mark aus der halben Vanilleschote kratzen und zu dem Reis hinzufügen.
Immer wieder Milch und Orangensaft nachgießen, sobald man bemerkt, dass
ein Großteil der Flüssigkeit im Topf verkocht ist. Dies wird solange wiederholt,
bis die Reiskörner bissfest sind und das Risotto eine cremige Konsistenz hat.
Zum Schluss den Zucker und die gehackte weiße Schokolade unter das
Risotto heben. 
Nach Belieben noch mit Zucker und Orangensaft abschmecken.

Während das Risotto gar kocht, kann man nebenbei die Tiefkühl-Himbeeren mit
Orangensaft und Zucker mit einem leistungsstarken Mixer pürieren.
Bis zum Servieren das Eis im Tiefkühlschrank kühlen.

Das Risotto mit dem Eis servieren und mit frischen Beeren verzieren.






Samstag, 4. April 2015

Easter Bunny Bum Carrot Cupcakes




Eine letzte Kalorienbombe muss ich euch natürlich noch vor Ostern
vorstellen. Diesmal waren keine Frosting-Künste vonnöten, alles wurde
geschickt unter Kuchenbröseln versteckt.
Innerhalb der drei Jahre, die Backtrinchen mitlerweile schon online ist, könntet
ihr bemerkt haben: Fondant - findet man hier nicht unbedingt.

Genau so wie meine restlichen feligranen Fähigkeiten ist mein Geschick
mit Fondant nicht all zu groß ausgeprägt. Daher könnt ihr euch denken, dass ein Kuchen, 
welcher österlich ausschaut - und das ganz ohne Marzipan oder Fondant
dafür zu benötigen - mir schon von vornherein sympatisch ist.

Zwar passt ein Carrotcake prima zum Thema Ostern, jedoch habe ich für all die
Karottenkuchen-Verhasser oder Nussallergiker auch eine Version in petto, welche ich euch 
produzieren zwar keine genaue Kopie von meiner Variante, sind jedoch 
eine durchaus schmackhafte, andere Variante für diese kleinen "Hasenhügel".

Jetzt will ich jedoch noch von euch wissen:
Wie muss euer Osteressen sein? Klassischer Hefezopf oder neumoderne Backwerke?

Rezept:
 (für 8 Cupcakes)

1 Schachtel Raffaelos
100g weiße Kuvertüre
rote Lebensmittelfarbe/ rote Lebensmittelfarbstifte
2 El Backkakao

200g Sahne

1/2 Tasse Zucker
1/3 Tasse Öl
1/4 Tasse Joghurt
1 Ei
1 Tasse Mehl
1 Tl Natron
1 Pk.Vanille-Zucker
1/2 Tasse Walnüsse
1 Tasse Karotten (geraspelt)
1/4 Tl Zimt
Schale 1 Zitrone
1 Prise Salz

Zubereitung:

Walnüsse sehr fein hacken.
Zucker mit Öl, Joghut, Vanille-Zucker, Salz, Zimt, dem Zitronenabrieb,
einer Prise Salz und dem Ei verquirlen.
Mehl mit dem Natron vermischen. Zusammen unter den Teig rühren.
Zum Schluss noch die Walnussbrösel und die Karottenraspeln unter den Teig heben.
Teig auf 9-10 Muffinmulden verteilen.

Bei 170° 15 Minuten goldbraun backen.

Zwei der fertigen Muffins klein bröseln. Den Backkakao unter die Brösel mischen.
Der Kuchen ist so moistig, dass die Brösel eigentlich von alleine zusammenhalten
sollten, sodass man kleine Kugeln formen kann. Notfalls etwas flüssige
Butter zu den Kuchenbröseln geben um etwa kirschkerngroße Kugeln für den
Hasenbommel (?) formen zu können.
8 Bommel aus den Krümeln formen - die restlichen Krümel werden als "Erde" benötigt!

Die weiße Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad zerlassen.
Die Hasenbommel in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und dann auf ein Backpapier legen.
Die Mini Cake Pops im Kühlschrank erkalten lassen solange man die Hasenpfoten fertigt.

Für die Hasenpfoten ca fingernagelgroße, (birnenförmige?) Schokoladenplatten aus
der geschmolzenen Schokolade spritzen.
Es sollte jedoch noch ca ein Teelöffel weiße Schokolade zurück gehalten werden.
Die Schokoladentatzen im Kühlschrank fest werden lassen.
Die festgewordenen Hasenbommel mithilfe von jeweils einem Tupfer weißer Kuvertüre
an die Raffaelo-Kugeln befestigen. Im Kühlschrank erkalten lassen.

Die Sahne steif schlagen. Wer mag kann sie noch mit Zucker und Vanille abschmecken.

Auf jeden abgekühlten Muffin ca 1-2 Esslöffel Sahne verteilen und zu einer Haube formen.
Über die Sahnehaube die Kuchenbrösel streuen.

Die hartgewordenen Tatzen mit dem Lebensmittelfarbstift drei Zehen und einen Ballen verleihen.
Wer Lebensmittelfarbe nutzt, muss für diesen Schritt nochmals weiße Kuvertüre schmelzen,
diese mit der Lebensmittelfarbe färben und dann die Zehen und die Fußunterseite spritzen.

Zu guter Letzt jeweils ein Raffaelo auf den Kuchenbröseln platzieren und 
zwei Hasenpfoten hinzu drappieren.

Mittwoch, 1. April 2015

Kucheneier reloaded - die Emojis kommen!


Der heutige Post ist der ideale Beweis meiner Inkonsequenz.
Gerade noch tönte ich, dass mir das Zubereiten der Kucheneier zu aufwendig
für das diesjährige Osterfest sei - und tataaa was steht mitlerweile auf dem Küchentisch?

Ihr kennt das doch sicher auch - ihr seht etwas auf einem Blog, auf pinterest, wo 
auch immer und euch fällt automatisch etwas ein, was ihr dazu selbst zubereiten könntet?
Und nein, aufschieben gilt nicht! Ihr. wollt. es. umsetzen. JETZT!

Auf pinterest fielen mir diese gefärbten Eier ins Auge - und was soll ich sagen -
Emojis sind einfach ideal für Ostereier geschaffen, repräsentieren sie doch 
perfekt das derzeitige Jahrzehnt von Whatsapp, Facebook und Co.
Ja gut, schön wie die Mohn-Kucheneier sind sie nicht unbedingt, 
viel mehr ein Joke für Freunde, welche bekannt für ihren übermäßigen 
Emoji-Gebrauch sind.

Wie auch im letzten Jahr habe ich die leeren Eierschalen zuerst mit
Lebensmittelfarbe gefärbt, danach die Eier mit Teig gefüllt und erst
nach dem Backen die letzten Details hinzugefügt.
Im Fall der Emojis kann man die schwarzen Gesichtszüge bedenkenlos auch mit
nicht essbaren Farben ziehen, solange die Farbe auf der Schale bleibt und dem
Kucheninneren nicht zu nahe kommt.
Also solange keine Wasser- oder sonstige Farbe direkt in den Kuchen läuft.
Die gelbe Grundfarbe MUSS mit Lebensmittelfarbe gefärbt werden.

Wer sich nach dem Durchlesen des Rezeptes wundert:
Bei drei von sechs Eiern habe ich einen Funfetti-Teig als Füllung benutzt,
bei den anderen Drei, wie der jammerig dreinschauende Emoji bestens
zeigt, einen einfachen, hellen Teig mit Zitronenaroma.
Also im Grunde zwei Mal der selbe Teig, nur einmal ohne Zuckerstreusel.





Rezept:
(ergibt Teig für ca 8-9 Eier)

1 Tasse Mehl
0,75 Tasse Zucker
1 Tl Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
0,75 Tasse Buttermilch
0,25 Tasse Sonnenblumenöl
1 Pk. Vanille-Zucker
Schale 1 Zitrone
1/2 Tasse Zuckerstreusel
entsprechend Schalen von 9 gelb gefärbten Eiern

Zubereitung:

Die flüssigen Zutaten mit Zucker, Vanille-Zucker, Salz und dem Abrieb der Zitrone
verquirlen. Mehl und Backpulver mischen.
Die Mehlmischung nun unter die restlichen Zutaten rühren.
Zum Schluss noch die Zuckerstreusel unterheben.

Die gefärbten Eierschalen jeweils in eine Muffin-Mulde legen.
Sind die Muffin-Mulden zu groß für die Eier, legt man am besten noch Alufolie um die Eier,
um einen festen Stand der Kucheneier während des Backens zu gewähren.
Mithilfe eines Trichters die Eierschalen nun jeweils zu 3/4 befüllen.

Bei 170° die Eier ca 12-15 Minuten backen.
Mithilfe der Stäbchenprobe überprüfen ob das Kucheninnere gar ist.

Kuchen abkühlen lassen.

Mithilfe eines Bleistifts die Gesichtszüge vormalen.
Nachmalen kann man die Gesichtszüge zwar mit Lebensmittelfarb-Stiften,
jedoch habe ich mit der Lebensmittelfarbe nicht besonders farbintensive Ergebnise erhalten.
Wer jedoch auf Nummer Sicher Sicher gehen möchte, malt vielleicht einige Schichten mit den Stiften - erkennbar sind die Emojis definitiv.

Die Zahnreihen oder sonstige weiße Flächen der Emojis habe ich mit Papier geklebt.
Ansonsten habe ich auf eine Kombination aus Filzstiften und Wassermalfarben für
die Gesichter gesetzt.







Was meint Ihr - witzige Geschichte oder zu neumodisch?