Donnerstag, 17. April 2014

Mohnkuchen-Eier


Eigenlob stinkt! Doch was soll ich sagen?
Die Küchlein haben mit ihrer Optik einfach mein Herz gestohlen.
Kuchen in Eierschalen zu backen - für die meisten bestimmt nichts Neues
mehr - hübsch sind sie trotzdem, weshalb sie zu meinem Osterfest dazugehören.

Wer am Tag vor Ostern die Eier leert, verziert und backt, kann der
Familie bereits zum Frühstück eine wunderbare Überraschung
bieten. Zugegeben, hinter den Kuchen-Eiern steckt eine Menge
Arbeit, freuen tut man sich jedoch über die Kucheneier, egal ob als Geschenk,
als Frühstücks-Überraschung oder zum Kaffee.


In meinen Eierschalen hat sich ein Mohnkuchen versteckt, wer keinen Mohn mag, kann natürlich jede   beliebige Zutat benutzen, so lange man sie klein genug   schneidet, dass sie durch das Aushöl-Loch in der Eier-Schale passt.                                                                                                                                               Zum Bekleben der gefärbten Eier habe ich eine Mischung aus Mehl und Wasser benutzt. Schlägt man die Masse lange genug, setzt sich das Gluten des Weizens frei und wirkt wie Kleber. So kann man die Eier auch mit Texten oder Motiven bekleben.              Als weiteren Tipp kann ich euch empfehlen, die geleerten Eierschalen im Backofen zu erhitzen, so trocknen die beklebten Stellen schneller und die noch nicht beklebten Stellen trocknen schneller, da sie noch warm sind, sodass man schneller und sauberer weiterarbeiten kann.                                                      Zum Leeren der Eier habe ich im Kindergarten an zwei Stellen des Eis stets ein Loch gestochen und die Eier dann ausgeblasen.
 Zum Backen habe ich ein Loch an der Unterseite des Eis mit einem Stäbchen gestochen, ein wenig größer gemacht 
und mithilfe des Stäbchen immer mehr Eimasse aus dem Ei "gezogen". 
Diese Methode würde ich euch auch empfehlen, so bleibt die Unterseite 
von Löchern verschont und je größer ihr das Loch macht, 
umso schneller ist das Ei geleert.



Zutaten für 9 Eier:

 9 Eierschalen
(nach Belieben gefärbt)
nach Belieben Motive zum Bekleben

1 unbehandelte Zitrone
Mark 1 Vanilleschote
90g Butter
70g Zucker
3 EL Zitronensaft
1 Prise Salz 
2 Eier
90g Mehl
30g Mohn

Zubereitung:

Wer gefärbte Kuchen-Eier haben möchte, der sollte die geleerten 
und ausgewaschenen Eierschalen vor dem Backen einfärben.
Nach dem Färben autrocknen lassen.

Für den Kuchenteig die Schale der Zitrone abreiben. Die Vanilleschote
längs halbieren und das Mark herauskratzen, um sie dann mit dem Zitronenabrieb,
der weichen Butter und dem Zucker schaumig zu rühren.
Eier, Zitronensaft und eine Prise Salz zur Buttermasse geben und zu einer 
homogenen Masse schlagen.

Mehl und Mohn mischen und zur Mischung schütten.
Alles miteinander zu einem halbflüssigen Rührteig verarbeiten.

Die Eierschalen in backfeste Eierbecher setzen.
Wenn ihr keine backfesten Eierbecher besitzt, könnt ihr  Muffinförmchen
mit Alufolie auslegen und die Folie so drappieren, dass die Eierschalen
in den Muffinmulden sitzen können ohne umzufallen.

Kuchenteig in einen Spritzbeutel füllen. Die Spritztülle sollte ein kleines
Loch haben, am besten kleiner als die Ausleerlöcher der Eier.
Mit dem Spritzbeutel die ausgehöhlten Eier befüllen.
Die Eier sollten etwa zu 3/4 bis 4/5 gefüllt sein. 
Die befüllten Eier bei 175° etwa 12 Minuten backen. 
Macht am besten die Stäbchenprobe um zu überprüfen ob die Kucheneier
gar sind.

Danach lasst die Kucheneier vollkommen auskühlen.

Die ausgekühlten Kucheneier können nun nach Belieben noch mit
Bändern oder anderen Motiven beklebt, bzw. verziert werden.



Feiert ihr Ostern? -Oder ist es eurer Meinung vor allem ein Fest für
Kinder und die Familie? 
Ich wünsche euch jetzt schon mal ein schönes Osterfest!
Genießt die freien Tage mit - oder auch ohne Familie ;D !








Oster Rezepte

Samstag, 5. April 2014

Birnen-Schokoladen Kuchen



Zugegeben, ihr seht hier nicht gerade die konventionelle Form des
Birnenkuchens. Mein Birnenkuchen ist nicht etwa ein Resultat von
Zeitdruck, sondern wurde im Willen der Food Art so gestaltet.
 Meinen Schwiegereltern würde ich einen Kuchen in solch einer Form 
zwar nicht auftischen, als Gag bei Freunden oder Familie 
(die bekanntlich eh durch alles muss ;D) ist er jedoch passend. 

Versteht mich nicht falsch - der Kuchen ist geschmacklich wunderbar,
sowohl locker,als auch fudgig, schokoladig und fruchtig - sein Design
ist jedoch umstritten. Was haltet ihr von ganzen Früchten im Kuchen?
Umständlich zu essen oder darf die Einfachheit der Schönheit weichen?

Ich fand den Kuchen eine schöne Abwechslung zu sonstigen Blech-Obstkuchen,
war jedoch vor allem vom Geschmack des Schokoladenkuchens angetan.
250 Gramm Butter im Verhältnis von fast 1:1 zu Mehl und Zucker ergibt einen
wahnsinnig saftigen Schokoladenkuchen, der zwar nicht gerade für Diät-Haltende
bestimmt sein sollte, der jedoch auch die Kritiker der ganzen Birnen besänftigen wird.

Zutaten:

250g Butter
2 Tassen Zucker
4 EL Kakaopulver
1,5 Tassen Wasser
3 Eier
2 Tassen Mehl
0,75 Pk. Backpulver
1 Pk. Vanille-Zucker
1 Prise Salz

3-4 kleine Birnen

nach Belieben Puderzucker zum Bestäuben
/Schokolade für den Guss

Zubereitung:

Butter mit Zucker, Salz und Vanille-Zucker schaumig rühren.
Eier einzeln unter die Butter rühren.
Mehl, Kakao und Backpulver mischen.
Mehlmischung und Wasser abwechselnd zur Mischung schütten
und miteinander vermischen.
Rühren bis eine homogene Masse entstanden ist, die einem etwas
flüssigeren Rührteig oder einen Biskuitteig ähneln sollte.

Von der Unterseite der Birnen die Blütenreste entfernen.

Eine Kastenform fetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Ein Drittel des Schokoladen-Teiges in die Kastenform füllen.

Die Birnen in den Teig setzen. Je nach Größe der Kastenform
passen drei oder vier Birnen in die Form. Ich habe nur drei Birnen
in meine Kastenform gesetzt, so hatte ich zwischen den Birnen noch
etwas Abstand, sodass einige Kuchen-Stücke auch ganz ohne Birne waren.

Um die Birnen herum den restlichen Teig verteilen.

Bei 175° den Kuchen ca. 50-60 Minuten backen.
Stäbchenprobe ausführen, um zu überprüfen ob der Kuchen gar ist.
Es sollte kein Teig mehr am Stäbchen haften bleiben.

Kuchen auskühlen lassen.
Ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder mit geschmolzener
Schokolade übergießen.


Ist ein eindeutig mal etwas anderer Kuchen, der nicht gerade
konventionell rüber kommt, geschmacklich jedoch mit dem
"Normalen" in jedem Fall mithalten kann.


Samstag, 29. März 2014

Was macht denn jetzt der Blumenkohl in der Pizza? - Cauliflower Pizza Crust


Ich bin ja bekennender Pinterest-Fan und in den vergangenen, 
immer weiter dem Frühling zuschreitenden Wochen sind mir immer häufiger
Rezepte von low carb-Pizzen über den Weg gekommen.
Nicht um eine kohlenhydratarme Diät durchzuführen, sondern
aus purer Neugier ob Blumenkohl wirklich einen passablen Austausch
zum "normalen" Pizza-Teig bilden kann, wollte ich solch eine 
Cauliflower-Pizza Crust ausprobieren.

 Zugegeben skeptisch war ich schon als ich die Zutatenliste
las, Blumenkohl, Ei, Gewürze, Käse 
.... und das soll (kann?) schmecken?
....auch noch ähnlich wie Pizza?

Von dem Gedanken Pizza würde ich mich bei Verzehr dann doch verabschieden ;D

Da ich Vegetarierin bin, gab's für meine Pizza Crust Käse als einzigen Belag
und der löst bei mir dann nicht unbedingt Pizza Feeling aus. 
Tomatensauce würde ich wenn, dann zu der Pizza empfehlen, 
mitbacken würde ich nicht empfehlen, da der Blumenkohl als Teig dafür bei
weitem nicht fest genug ist. Auch nach dem Backen hat man keine feste 
Pizza-Konsistenz, eher eine fluffige, die man mit einem Pfannkuchen vergleichen kann.

Und vom Geschmack?
Bin ich absolut begeistert! 
Ich meine Gemüse, ein bisschen Käse und Ei - klingt doch gesund?
Und dann ist es auch noch lecker - klasse! 
Es schmeckt nicht wie Pizza, ist jedoch eine tolle Abwechslung, 
die mir fast genau so gut schmeckt, jedoch absolut kein Schuldgefül auslöst!
Der Blumenkohl dominiert geschmacklich nicht, viel eher hat man das Gefühl
etwas luftig, würziges zu essen - mit viel Käse. 
Kurzum: Absolut meins!
Jeder, der jetzt neugierig dasitzt, sollte dem Rezept definitiv eine Chance geben!


Rezept:
(für eine Pizza ca 20cm Durchmesser)

1/4 Blumenkohl
1 Ei
1 kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano, Rosmarin

nach Belieben Oliven
nach Belieben getrocknete Tomaten
nach Belieben Salamischeiben

würziger Käse, zum Beispiel Emmentaler,
Parmesan oder Maasdamer


Zutaten:

Blumenkohl säubern und durch ein mittelgroßes Raster reiben, der geriebene Blumenkohl sollte ähnlich groß sein, wie Kartoffelstücke für Reibekuchen.
Die Blumenkohlbrösel mit dem Ei verrühren.
Eine Knoblauchzehe klein schneiden und untermischen.
Mischung zudem mit Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.

Die Masse auf ein Backblech zu einem runden Fladen streichen.
Etwas zusammendrücken, damit die Form gleichmäßig wird.

Nun ist der passende Zeitpunkt um den Belag zu entscheiden.
Wichtig dabei ist, dass der Belag nicht zu viel Flüssigkeit absondert,
wie beispielsweise frische Tomaten, Saucen oder sonstiges Gemüse es täte.
Pinienkerne, getrocknete Tomaten, Salami oder Ähnliches sind jedoch
bestens geeignet.

Über alles nun geriebenen Käse streuen.
(zunächst habe ich nur einen Teil des Käse über die Pizza gestreut, um zu einem
späteren Zeitpunkt, als der Pizza-Rand schon bräuner wurde, erneut Käse über die Pizza zu streuen.)

Bei 200° die Pizza ca 20-25 Minuten backen.


Andere Blogger pressen den Blumenkohl nach dem Reiben noch in einem
Handtuch aus, damit die Pizza Crust nicht so weich und fluffig ist.
Das Backen geht kürzer, da im Teig weniger Flüssigkeit enthalten ist.
Ich bin mit meinem Ergebnis bereits sehr zufrieden. Interessieren würde mich
das Ergebnis mit ausgepressten Blumenkohl jedoch schon, weshalb es in Zukunft
auf jeden Fall ausprobiert wird!

Was haltet ihr von low carb?
Findet ihr Rezepte die sich an Originalem orientieren gut oder schlecht?


Freitag, 7. März 2014

Minni Mouse-Cupcakes


Manchmal kommt auch in mir einfach das Mädchen durch, welches
ihre Cupcakes mit ganz viel Schleifen, Perlen und Lila verzieren möchte!
Trifft man sich dann noch mit ein paar Freundinnen, reicht die
Motivation sogar zu solchen Cupcakes aus!

Backe ich alleine, so sollen meine Rezepte meist süß, durchaus aufwendig
- jedoch BITTE nicht filigran sein. Ich habe kein Problem damit einen 
ganzen Tag durch zu backen, so lange ich keine super haargenauen 
Arbeitsschritte beachten muss. 
Backen mit Anderen hat dann den Vorteil, dass man die nicht geliebten 
Arbeitsschritte meiden kann.
So durfte ich dann spätestens bei der Deko mich zurücklehnen 
und die Anderen machen lassen ;D

Wie geht es euch? Seid ihr die großen Deko-Mäuse?





Rezept:


Für den Cupcake-Teig:
(ca.25 Cupcakes)

280g Mehl
120g Stärke
400g Zucker
2,25 Tl Backpulver
0,25 Tl Fleur de Sel

360 ml Wasser
125 g Kakao
1 Tl Grafschaft Sirup
3 Eier


Für das Topping:

440g Mascarpone
400g Sahne
Mark von 2 Vanille-Schoten
1 Prise Salz
200g Zucker
3 El Orangenlikör

Für die Deko:

100g Marzipan
Lebensmittelfarbe
Lebensmittelperlen

Für die Ohren:
100g Mehl
60g Butter
50g Zucker
35g Kakao


Zubereitung:

Wasser zum Kochen bringen und Kakao und Sirup darin auflösen.
Sirup leicht abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten für den Teig, also Mehl, Stärke, 
Zucker, Backpulver und Salz vermischen. 
Butter in Stückchen schneiden und mit einer Gabel in die Mehlmischung einarbeiten, 
bis man einen sehr krümeligen Teig hat.

Den abgekühlten Kakao (vorher 60ml des Kakaos abnehmen
nun mit einem Handmixer in den Teig rühren.
Die Eier mit den restlichen 60ml Kakao verschlagen und in
3 Portionen in den Teig rühren, jeweils 15 Sekunden pro Portion rühren.

Teig in Muffinförmchen mit einem Eisportionierer verteilen.
Pro Förmchen ist eine "Eiskugel" als Menge ausreichend.

Cupcakes ca. 12 Minuten bei 170° backen.
Danach völlig auskühlen lassen.

Für das Topping Mascarpone mit Zucker und Orangenlikör glatt rühren.
Mark von Vanilleschoten auskratzen und in die Mascarpone einrühren.
Sahne mit einer Prise Salz steif schlagen.
Geschlagene Sahne in mehreren Portionen unter die Mascarpone-Masse heben.
Topping in den Kühlschrank 90 Minuten kalt stellen.

Für die Deko aus Mehl, Butter, Zucker und Kakao einen dunklen Mürbeteig herstellen.
Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und mit 
einem Kreisausstecher (ca 5cm) mindestens 50 Kreise ausstechen.
Stecht einfach aus dem gesamten Teig Kreise aus, wenn ihr mehr als 50 habt,
seid ihr wenigstens auf der sicheren Seite, falls eine Ladung vielleicht ein wenig
zu braun gebacken wurde oder ein Keks eine nicht ganz so schöne Form bekommt.
Bei 175° die Kekse 7 Minuten backen.
Auskühlen lassen.

Für die Schleifen das Marzipan mit Lebensmittelfarbe verkneten.
Auf einer mit Puderzucker bestreuten Fläche die Schleifen herstellen.
Meine Schleifen wurden nach dieser Anleitung hergestellt.
(Anleitung etwa bei 1:45)
Wer keine filigrane Ader besitzt, kann jedoch auch einfach Schleifen
aus dem Marzipan ausschneiden.

Gekühltes Topping in einen Spritzbeutel füllen und die Creme auf die
Cupcakes spritzen.
(Ich würde euch ja gerne eine genaue Anleitung für das Spritzen liefern,
da ich mich jedoch noch nicht als Frosting-Meister bezeichnen möchte,
schaut euch am besten auf youtube oder Blogs Anleitungen an)

An zwei Stellen im Cupcake, dort wo ihr die Ohren platzieren möchtet,
schneidet nun mit einem Messer zwei Schlitze bis in den Muffin-Teig ein
- so stehen die Ohren stabiler und fallen später nicht um.
In die Mitte, zwischen die zwei Ohren platziert nun eine Schleife pro Cupcake.

Verteilt nun noch Zuckerperlen auf den Frosting
und fertig sind die Cupcakes für jede Mädels-Runde!











Mittwoch, 5. März 2014

Chocolate Chip Cookie Dough stuffed Oreos



Na, jemand dabei, der das dringende Bedürfnis verspürt,
seinen Kalorien-Haushalt mal eben mit einer gefühlten Millionen
Kilokalorien zu versorgen?
Diese Schätzchen haben es nämlich in sich!
Ein Stück Schokolade - eine Sünde? Ein Oreo - 'ne Ausnahme?
Keksteig ? - also wirklich!
Tja dann passt mal gut auf, denn heute gibt's den Gegenpart
zu meinen Oreo stuffed Chocolate Chip Cookies -
UNBESCHREIBLICH - ... Nagut hör' ich mit den Hyperbeln auf:

Cookie.Dough.in.Oreo.umhüllt.mit.Schokolade.

- noch Fragen?

Rezept:

12 Oreos
150g Schokolade

50g Butter
100g Mehl
50g Zucker
1 großzügige Prise Fleur de Sel
1 Pk. Vanille-Zucker
70g Schokolade

Zubereitung:

Für den Cookie Dough schneidet man 70g Schokolade in
kleine Stücke, die schließlich Smartie-Größe entsprechen sollten.
Wer sich Arbeit sparen möchte, kann einfach Chocolate Drops benutzen.
Butter mit Zucker, Salz und Vanille-Zucker weich rühren.
Mehl dazuschütten und mit einem Knethaken verkneten.
Haben sich alle Zutaten miteinander gleichmäßig verbunden,
knetet man die Schokoladenstücke noch unter den Teig.
Nur noch so lange kneten, bis der Mürbeteig eine homogene Konsistenz besitzt.

Die Oreo-Hälften voneinander trennen. Die Hälften zerbrechen nicht so schnell,
wenn man die Kekshälften mit einem Messer auseinander teilt, am besten so, dass
die Creme nur auf einer Kekshälfte übrig bleibt.

Vom Keksteig mirabellengroße Stücke abnehmen und jeweils ein Teigstück zwischen
zwei Oreohälften legen, sodass man die vorigen Paare wieder verbinden kann.
Die gefüllten Oreos ein wenig zusammen drücken, sodass der Teig etwas gleichmäßiger
im Keks verteilt ist.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Oreos rundum mit Schokolade umhüllen.
Darauf achten, dass besonders die Seiten des Doppel-Kekses
mit Schokolade bedeckt sind.
Schokolade etwas abtropfen lassen, damit die Schokolade am Boden
der Kekse keine Füße bekommen.
Die Kekse auf Backpapier legen und im Kühlschrank die Schokolade fest werden lassen.

Die Oreos an einem kühlen Ort aufbewahren.
Lange werden sie dort jedoch bestimmt nicht liegen bleiben ;D

Samstag, 1. März 2014

Cinnamon Rolls




Nein, ich habe keinen Vertrag mit einem Gewürzladen geschlossen. 
Zimt und ich sind das ganze Jahr über dicke Freunde, 
bei so kalten Temperaturen will ich mich jedoch gar nicht mehr von ihm trennen!
Zimtschnecken kennt wohl jeder aus seiner Kindheit, doch bei riesiger 
Zimtschnecken-Lust möchte man nicht irgendwelche trockenen Zimtsteine, 
sondern wunderbar, luftig, leichte Zimtschnecken mit einem Hauch Butter-Vanille Geschmack.
Um solch ein hohes Ziel zu erreichen, bedurfte es erstmal ausgiebiger Recherche 
im Worldwide Web, bis ich schließlich mein Rezept für samtweiche Zimtschnecken hatte.


Hefeteig wird von vielen gefürchtet, da er so seine Launen hat, 
denn wenn es ihm zu kalt oder trocken ist, dann geht er schnell mal nicht 
in die Richtung, die er gehen sollte. Wer sich jedoch genau an die Schritte hält, 
auf den warten wunderbare Zimtschnecken! Nehmt euch also die Zeit, 
dann habt ihr ein garantiert zuckersüßen Sonntag!


Zutaten:
1 Becher Milch
1 Pk. Trocken-Hefe
1/2 Tl Salz
60g Butter


1 Becher Zucker
2 Pk. Vanille-Zucker
3-4 Becher Mehl


100g Butter
2 Becher Zucker
2 EL Zimt


Zubereitung:
Milch erhitzen, dann die Trocken-Hefe in der warmen Milch auflösen, 
mit einer Gabel verquirlen, damit auch keine Hefeklumpen übrig bleiben.
In die noch warme Mischung 60g Butter flöckchenweise hinzufügen und auflösen lassen.


Zucker, Salz und Vanille-Zucker der Milch hinzufügen und auflösen lassen.
Zuletzt Mehl becherweise zur Mischung geben und immer erst den nächsten 
Becher Mehl unterkneten, wenn das zuvor hinzugefügte Mehl vollkommen vom 
Teig aufgenommen ist. Den letzten Becher Mehl nicht komplett zum Teig schütten. 
Nur so viel Mehl hinzufügen bis der Teig nicht mehr klebrig erscheint, 
stattdessen schön geschmeidig und glatt sich anfühlt. 
Den Teig mit einem in Wasser getränkten frischen Tuch abdecken 
und an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Teigvolumen sich verdoppelt hat.

¡Hefeteig braucht Zeit! Wer einen Kuchen in einem bestimmten Zeitfenster 
auf den Punkt fertig haben muss, der sollte sich lieber einen anderen Kuchen wagen!

Möchte man die Gehzeit jedoch beschleunigen, der kann den Teig bei 
45° im Backofen gehen lassen, jedoch darf die Backtemperatur 
nicht 50° übersteigen, da die Hefe sonst stirbt.


Bei gewünschtem Volumen den Teig vom Handtuch befreien und auf einer 
bemehlten Fläche zu einem Rechteck dünn ausrollen. 
Zimt und Zucker miteinander vermischen.
Teig-Rechteck dünn mit Butter bestreichen. Zimt-Zucker großzügig über 
die bebutterte Fläche streuen. Einen kleinen Rand auf dem Rechteck frei lassen. 
Das Teig-Rechteck eng aufrollen.
Dies geht besonders einfach, wenn man den Teig auf einem Backpapier ausrollt.
Von der Teigrolle ca 2 cm dicke Schnecken schneiden.


Zimt-Rollen mit gutem Abstand auf Backpapier legen. 
Wer die Zeit hat, kann die Schnecken nun erneut gehen lassen.
Zuvor habe ich jedoch die Schnecken flacher gedrückt. 
Wenn die Schnecken später gebacken werden, gehen sie so nicht so sehr in die Höhe, 
sondern werden schön gleichmäßig hoch, und sind zusätzlich noch breiter.


Nach diesem Schritt gibt man in die Mitte jeder Schnecke noch eine kleine Butterflocke 
und dann geht es für ca 12 Minuten für die Zimtschnecken in den Backofen, 
bis sie eine schöne hellbraune Farbe angenommen haben.


Ich geb's zu, noch warme Zimtschnecken, frisch aus dem Ofen, 
zusammen mit einem Glas Milch sind kaum zu schlagen. 
Da ihr jedoch mit Sicherheit nicht alle 20 Zimtschnecken direkt nach dem Backen 
essen könnt, empfehle ich euch noch einen Zitronenguss für die abgekühlten
 Zimtschnecken anzurühren.


Dafür einfach 100g Puderzucker mit einem Esslöffel Zitronensaft anrühren. 
Den Zitronenguss über die Schnecken sprenkeln und in einer luftdichten Box aufbewahren.



Noch einen Tipp: Wollt ihr keine steinharten Schnecken in Kauf nehmen, 
dann friert die Schnecken noch ohne Guss ein. So könnt ihr die tiefgefrorenen Schnecken 
am Vorabend rausnehmen und habt am nächsten Morgen ein wundervolles Frühstück! 

Donnerstag, 2. Januar 2014

Kanelsnurror! .... bitte was?


 

Für all die, die Schwedisch nicht zu ihren Stärken zählen, die Übersetzung:                                  Schwedische Zimtknoten. - sind in ähnlicher Form hier im Ländle                                          anscheinend auch als "Gekräppte" zu erstehen. Ich hab sie weder in Schweden,                  noch beim Bäcker um der Ecke kennen gelernt, sondern wie so oft im World Wide Web,  welches für mich viel motivierender ist, als der Gedanke, dass ich sie jederzeit
 beim Bäcker kaufen kann.

Im Unterschied zu Zimtschnecken ist der Teig durch den karamellisierten
Zucker etwas knuspriger, dadurch sind die Knoten aber auch nicht so weich.

Mit diesen Leckerbissen habe ich gestern mein 2014 gestartet                                                    - Nee, eine gesunde Ernährung steht offensichtlich nicht auf meiner                                               "Guten Vorsätze-Liste" für 2014. Jedoch habe ich dieses Jahr sowieso                                     keine wirklichen "Vorsätze" - generell fände ich es mal interessant zu erfahren,                         wie viel Prozent ihre Vorsätze über das gesamte Jahr schaffen um zu setzen                               - oder würde das Ergebnis den Brauch endgültig zur Vergangenheit werden lassen?




Zutaten:

für den Teig:
300g Mehl
1 Pk. Trockenhefe
1 El Zucker
80 ml Milch
55g Butter
1 Ei
1 Prise Salz

100g Zucker 
50g Butter, zerlassen 
1 EL Zimt

Zubereitung:

Milch erwärmen und Butter in der warmen Milch schmelzen.
Milch lauwarm abkühlen lassen.
Dann Salz, Zucker und Hefe in die Milch einrühren.
Ei in einer Tasse verquirlen.
Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde in die Mitte des Mehl drücken.
In die Mulde die Milchmischung und das verquirlte Ei gießen.                                                 Mehl vom Äußeren zum Inneren des Mehlbergs holen und nach und                                           nach alle Zutaten miteinander verkneten.
Letztendlich soll ein nicht mehr klebriger, weicher Teig entstanden sein.

Teig mit einem frischen Handtuch abdecken und bei 50° im Backofen gehen
lassen, bis sich das Volumen des Teigs verdoppelt hat.

Den aufgegangenen Teig noch einmal kurz durchkneten und dann auf 
einer bemehlten Arbeitsfläche Teig zu einem Rechteck ausrollen.

Zucker und Zimt miteinander vermischen.

Teig-Rechteck mit zerlassener Butter bestreichen und die Hälfte des 
Zimtzuckers auf die Hälfte des Rechtecks streuen.
Die noch leere Hälfte über die Belegte klappen. Auf die Oberfläche erneut
Butter streichen und Zimtzucker streuen. 
Teigstück nun in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden.

Die Teigstreifen wie eine Kordel drehen und dann zu einer Acht legen.
Teigenden gut miteinander verbinden.

Bei 170° ca 15 Minuten goldbraun backen. Der Zucker wird um die Knoten
herum Karamell gebildet haben, deshalb Knoten am besten noch warm vom
Backblech nehmen.



....Frage des Tages: Wünscht man am 2. Januar noch ein Frohes Neues???