Sonntag, 18. November 2012

Gemüse Curry mit gebratenem Nusstofu


Habt ihr euch mal gefragt, warum es auf meiner Seite nie Fleisch gibt?
Nein?
-Verständlich.
Immerhin gibt's hier sowieso kaum Hauptmahlzeiten
- jedenfalls, wenn man die kalorienbombastischen Cupcakes, die von
ihrem Nährwert alle Mal eine Hauptmahlzeit ausfüllen würden, nicht
dazu zählt ;D

Ich bin seit 1,5 Jahren Vegetarierin. - ich weiß, dass ist wahrlich nicht lange
- doch irgendwann fängt jeder ja mal an ;)
Jedoch muss ich sagen, dass ich am Anfang noch Fisch gegessen habe und deshalb
"nur" eine Pesctanerin war - "was?!" - fragt ihr euch jetzt bestimmt ;D
Wenn euch das Thema näher interessiert, dann klickt doch mal *hier* drauf,
da werden die Unterschiede zwischen den einzelnen Vegetarier-Typen erklärt ;)

"Warum?", das ist eine der ersten Reaktionen, wenn ich sage, dass ich Vegetarierin
bin - und wenn nicht warum, dann zu mindestens "oh man, das könnte ich nicht!"

Vor 5 Jahren hätte ich das Gleiche gesagt ;D - das zeigt, dass es einzig und
allein Gewohnheit ist. Ich denke die Tatsache, dass mitlerweile 10% der Deutschen
sich vegeatisch ernähren, beweist, dass es nicht sooo schlimm sein kann
auf Fleisch zu verzichten - denn diese 9 Millionen essen bestimmt nicht alle
kein Fleisch, weil sie sich so gerne geißeln ;D
Auf Fleisch verzichten, ist heutzutage völlig okay - sollte es jedenfalls sein  -
es gibt so viele Gerichte, die auch ohne Fleisch fantastisch schmecken,
gesund und vor allem abwechslungsreich sind ! - Vegetarier sind keine Grasfresser!
Und müssen sich auch nicht nur von Spaghetti mit Tomatensauce und Salat ernähren.
Klar, in manchen Dingen muss man als Vegetarier etwas mehr Kreativität
einbringen und auf manche Dinge muss man verzichten, doch das ist keine Qual ;D

Ich möchte hier keinen bekehren - denn es gehört nicht jeder Vegetarier
zu der Schiene, die am liebsten die ganze Welt zu Vegetariern umpolen
wollen und die ganzen Tiere aus den Schlachtbetrieben holen ;)
Ich lebe mit zwei Fleischessern in einem Haushalt - Toleranz ist da
oberstes Gebot - also stempelt Tofu und co. nicht gleich ab, sondern
probiert's mal!
Das Curry ist hier im Vordergrund, sodass der "Geschmack" vom Tofu
- wenn er für manche Leute besteht ;D - nicht die Hauptrolle spielt.
Es ist einfach die Kombination aus dem knusprigen Nusstofu und dem scharfen,
leicht orangigen Gemüse-Currys was das Essen so gelungen macht.






Rezept für mein Gemüse Curry mit Nusstofu:

für mein selbstgemachte rote Currypaste:
(man braucht nur einen Teil davon)

4 TL Öl
2 TL Tomatenmark
4 Chilis, entkernt
3 Knoblauchzehen
Abrieb von einer Orange
1 Stängel Koriander oder/und Thai-Basilikums
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

2 Karotten
8 Zuckerschoten
3 EL Erbsen
50g Mungobohnensproßen
5 Champignons
3 getrocknete Shiitake
2 Frühlingszwiebeln
1 große Tomaten

Sojasauce
1 EL Sesamöl
1/2 Dose Kokosmilch

nach Belieben noch Erdnüsse oder Cashewnüsse zum Drüberstreuen
nach Belieben Reis

Zubereitung:

Für die rote Curry-Paste müssen die Zutaten eigentlich
alle einfach nur miteinander püriert werden.
Am besten schneidet man den Koriander vorher etwas klein,
genau so wie den Knoblauch und die Chilis.
Wenn man die Zutaten zusammen fein püriert hat, füllt man die Paste
am besten in ein Gläschen mit Schraubdeckel, da die Paste zu viel
für eine Portion ist, durch den Knoblauch jedoch recht Geruchsintensiv ist,
man es aber so prima im Kühlschrank aufbewahren kann.


Karotten schälen und in feine Stifte schneiden.
Champignons putzen und in Scheiben schneiden.
Shitake in etwas Wasser einweichen.
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Tomate in Würfel, Strung vorher entfernen.

Tofu in Scheiben schneiden, diese sollten etwa einen halben, bis einen
Zentimeter dick sein, da sie sehr knusprig werden sollen.

Nun geht's ans Braten.

Eine kleine Pfanne erhitzen, so viel Öl hinzufügen, bis der Pfannenboden
bedeckt ist, den Tofu darin knusprig braun braten.
Tofu aus der Pfanne nehmen, Salz über die Scheiben streuen und 
warm halten oder später erwärmen.

Eine größere Pfanne erhitzen, Öl hinzufügen und dann die
Karottenstifte 3 Minuten unter rühren anbraten.
Champignons hinzufügen und 2 Minuten weiter braten.
Dann die Zuckerschoten mitbraten, nach 2 Minuten gibt man
schließlich die Erbsen und Frühlingszwieblen hinzu.
Nach 3 Minuten gemeinsamen Bratens hebt man die Sprossen unter,
brät eine Minute und gießt mit Kokosmilch auf.
Hitze niedriger stellen.
Shitake dazu geben, genau so wie die Tomatenwürfel, das Sesamöl und 2 Teelöffel
der roten Curry-Paste - am besten gibt man anfangs weniger der Curry-Paste
hinzu, nicht dass es am Ende zu scharf wird, später kann man ja noch nachwürzen.

Bei niedriger Hitze Soße einköcheln lassen, bis die gewollte Sämigkeit erreicht ist.
Schlussendlich mit Sojasauce, Curry-Paste und Sojasauce abschmecken.

Gemüse-Curry mit Tofu servieren, wer mag kann jetzt ein paar Cashewnüsse über
das Ganze streuen und Reis dazu essen.

"Sek fan", kann ich da nur sagen ;)













1 Kommentar:

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